Indiana Tribüne, Volume 19, Number 219, Indianapolis, Marion County, 26 April 1896 — Page 4

Zndiana Tribüne

Erscheint Täglich und Somttag. Die tZgliche .Tribüne" kostet durch den XxSflex i Cents per Woche, die eonntagI.Tribüne'I Cet5 per Woche. Lelde ,usamen IS Sent der 65 Cent p rkonat. fJer Poft aubhalb de, ladt ,ugeschit t orauZSe,,hlung V P Jahr. otfuti 18 Süd Vlabarna Straße Indianapolis, Ind., 26. April 1896. Sonntags - MSerei. 3n einem hiesigen englischen Sonntagöblatt laö ich kürzlich einen Artikel, unterzeichnet 3. M.Stackhouse. Darin war beschrieben, die eö dor etwa fünfzig Iahren hier und in der Umgegend aussah und wie die Leute lebten. Dabei beschreibt der Mann, wie bei den Feldheitern der WhiSkeykrug stetig bei der Hand war und welche enorme Quantitäten Whitkey getrunken vurden. Der Stoss war billig, denn eS war keine Steuer darauf. 25 Cents kostete die Gallone, und eS gab kein ZarmhauS, in dem sich nicht ein Faß Whiöketz befand. Und doch, meint er, so sonderbar dieS auch klingen mag, man sah selten einen Berauschten, man wußte nichts von Delirium tremenS, trotzdem in jedem Hause, vom Großvater biS zum Enkel herab, Jeder drei Mal des Tagö Whiskey trank. Die Ursache findet der Erzähler in dem Umstände, daß taS, waS man damatt trank, Whiskey war, wirklicher Whiskey, und man machte zwei bis drei Gallonen auS dem Bushel Korn oder Roggen. Heute macht man vier bi fünf Gallonen auö dem Bushel, nicht weil heute mehr Alkohol erzielt wird, sondern weil die Chemie allerhand Stosse zufügt, die alles, nur kein Whiskey find; und diese Stoffe, meint der Erzähler, seien eö, welche den Menschen bis zur Bewußtlosigkeit oder bis zur Verrücklheit berauschen. Ich glaube der Mann hat nicht so ganz Unrecht. Man kann sich ja wohl auch mit Bier und Wein betrinken. aber jener viehische Rausch, der den Menschen brutal macht und ihn schließlich dem Wahnsinn in die Arme wirft, kommt zumeist von dem Gift her, auö welchem der Chemiker Getränke Uxtu tet. Wenn Einer in einem der sögenannten Barrelhäuser, für ein paar Cents ein Fläfchen Whiskey kauft, so kann man zehn gegen eins wetten, daß man mehr Schwefelsäure und anderes Teufelszeug als Whiskey bekommt. Denjenigen, der einen Menschen todtschießt, den hängt man aus. Aber den, welcher durch Fälschung von NahrungSmitteln oder Getränken Tausende vergiftet, so daß sie erkranken und hinsiechen und frühe sterben, den läßt man laufen. ES fragt sich, wer von Beiden gefährlicher ist. Hier böte sich für unsere guten und frommen Mitbürger eine Gelegenheit zur Entfaltung ersprießlicherer Thätigkeit, als in der Agitation gegen daö Ballspiel am Sonntag, oder in der Agitation für eine thörichte Temperenzlere, welche Niemand für echt hält und Jedem nur, wie Heuchelei und Fanatiimuö erscheint. Man agitire für reioe und unverfälschte Getränke und Nahrungsmittel, so daß der billige Giftstoffe auö dem Markte verschwindet und man thut mehr für Mäßigkeit als durch Spitzelei und drückende Gesetzgebung. O Ich sehe, daß im südlichen Stadttheil wieder eine Agitation für Errichtung eineö MarkthäuseS im Gange ist. ES scheint mir als ob die Bewohner deS südlichen StadttheilS nicht energisch genug wären, um, btt stiefmütterlichen Behandlung, welche ihnen zu Theil wird, ein Ende zu machen. Sicherlich hat zum großen Theile die Eisenbahn daran Schuld, daß sich die Stadt mehr in nördlicher als in südlicher Richtung ausdehnt, und daß der Werth deö Grundeigenthumi im südlichen Stadttheile fällt, aber sie ist nicht allein darin schuld. Die Vernachlässigung, welcher sich dieser Theil unserer Stadt von Seiten der Behörden erfreut, ist durchaus nicht zum geringen Theile die Ursache davon. Für den südlichen Stadttheil ist eine Markthalle ein weit größeres Bedürfniß als für den westlichen, der zwar keine Markthalle, aber doch einen Marktplatz hat, trotzdem der westliche Stadttheil nicht wie der südliche vom Centrum der Stadt durch ein paar Dutzend Schienenstränge getrennt ist. Wenn irgend ein Anspruch gerecht ist, dann ist eö der der südlichen Stadt aus einen Markt, und wenn die Sache nur mit der nöthigen' Energie betrieden wird, dann kann de? Erfolg nicht ausbleiben. Dery ladrer.

w Ein Erlebniß von F. M.

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Ein fast dreistündiger Aufenthalt auf der Station der Eisenbahn, wozu ich bei meinen dienstlichen Reisen öfter verdammt wurde, war mir nachgerade der schrecklichste der Schrecken geworden. Die Langeweile, welche ich dabei auszuhalten hatte, wirkte auf die Dauer geradezu tödtlich. Eine wahre Erlösung war es deshalb für mich, als mir an einem solchen Tage des Schreckens zweiBekannte, der Staatsanwalt und der Kreisphysikus auf dem Bahnhofe begegneten und mich aufforderten, mich ihnen zu einem hübschen Spaziergange in das nahe liegende Dorf anzuschließen. Da wir am Abend zur Rückreise denselben Eisenbahnzug benutzen mußten, so schloß ich mich herzlich gerne dem Gange an. Auf meine Frage nach dem Zweck der Reise erfuhr ich, daß die Leiche eines durch Selbstmord geendeten fremden Arbeiters besichtigt werden sollte. Dieselbe war in dem nahe belegenen Wäldchen, an einem Baume hängend, aufgefunden und einstweilen in dem Vahrenhause aus dem Friedhofe des Dorfes untergebracht, wohin wir unsere Schritte lenkten. Ich konnte mich, als wir an das Ziel unseres Ganges gelangt waren, anfangs nicht dazu entschließen, in das Haus mit einzutreten, that es dann aber doch, von einer gewissen Theilnähme für das immerhin traurige Geschick des Verstorbenen ergriffen. Die Papiere desselben wurden gerade ge ordnet, als ich dazu kam, und dabei fanden sich auf dem letzten Blatte des Arbeiterbuches einige vom Todten kurz vor seinem freiwilligen Ende mit Blei niedergeschriebene Worte, welche also lauteten: 3 ch habe keine "Angehörigen. Der einzige Freund hat meine Ersparnisse gestohlen. Deutlich habe ich ein Goldstück, welches er ausgegeben, als das meinige wiedererkannt. Von langer, schwerer Krankheit schwach, habe ich allen Muth und den Glauben an die Menschheit verloren. Ich bitte den lieben Gott, daß er mir verzeihen und mich geduldig zu sich aufnehmen wolle. Friedrich August Schäfer." Eine Thräne war über das Blatt hingelaufen und hatte die Schrift et was verwischt, ein Zeichen dafür, wie unglücklich sich der Beklagenswerthe fühlte und wie schwer ihm das fiel, was er vor hatte. Unwillkürlich mußte ich den Todten ansehen, was ich bis dahin vermieden hatte. Ja. das waren müde und kranke Züge eines Tiefunglücklichen. Die nöthigen Formalitäten waren bald abgemacht und wir gingen wieder zum Bahrenhause hinaus. Da flat texte mir ein weißes zusammengelegtes Papier entgegen; ich hob es aus und da ich es betrachtete, sah ich. daß in demselben früher Geld eingewickelt geWesen war. Auch war darauf die Wappenseite von Zwanzigmarkstücken aus den Iahren 1874 und 1875 mit Hilfe einer Silbermünze verschiedene Male abgedruckt, wie dies wohl fast jeder Mensch als Kind schon einmal gemacht hat. Sicherlich war es dasselbe Papier, in welchem der Todte seinen kleinen Schatz aufbewahrt und bei sich getragen hatte und welches beim Transport der Leiche aus der Rocktasche gefallen war. Der Staatsanmalt, welchem ich das Papier hingereicht hatte, wollte es als unwesentlich zu Boden fallen lassen, als ich es mir wieder ausbat und einsteckte. Obschon die ganze Sache einen gewissen Eindruck auf mich gemacht, fo hatte ich dieselbe bei unserer raschlebigen Zeit doch bald beinahe vergessen. Da kam mir das Papier einesTages wieder vor Augen, während ich die Taschen meines Rockes leerte. Run besah ich dasselbe von allen Seiten nochmals ganz genau und nahm schließlich auch ein Vergrößerungsglas zur Hand, um die Münzabdrücke daraufhin sorgfältig zu untersuchen, ob ich vielleicht das Zeichen finden könnte, woran der Verstorbene sein ehemaliges Eigenthum in der Hand des schändlichen Freundes wiedererkannt hatte Beim . Vergleichen der verschiedenen Abdrücke mit einem entsprechenden Münzstück fand ich bald, daß der Punkt hinter dem Worte Mark bei sämmtlichen Abdrücken fehlte. In einer müßigen Stunde, wo er Besitzer, sich vielleicht an dem Anblicke seines Schatzes erfreute, hatte er diesen Punkt auf der Münze mit e!nem Messer oder sonstigemJnstrument abgeschabt, um sein Eigenthum auZ irgend welchen Gründen zu zeichnen. Durch Einlegen einiger Goldstücke und Wiederzusammenlegen deö Papiers in die alten Falten konnte ich feststelle, daß in demselben, ehemals drei Zwanzigmarkstücke eingewickelt waren. Von da ab war es bei mir zur Gewohnheit geworden, jedes derartige Goldstück, welches durch meine Finge? ring, naher zu betrachten, um zu sehen, ob wohl jemals das eine oder andere be? von dem Todten gezeichneten in meine Hände gelangen würde. Oftmals wurde in Folge dessen an mich die Frage gerichtet, weshalb ich das Gold stets so genau betrachte. Eine Reihe von Jahren ging vorüber, ohne daß mir jemals emö dieser Stücke vor Augen gekommen wäre. Da, während ich auf einer größeren Reise die beim Lösen eines Rundreise billets auf dem Bahnhofe zu zurückerhaltenen zwei Zwanzigmark Stllcke nach alter Gewohnheit nachträglich näher untersuchte, fand ich endlich eins der so lange gesuchten Goldstücke vom Jahre 1874. Weitere Untersuchungen, von wem daö Goldstück wohl ausgegeben sein könnte, waren selbstverständlich nicht möglich. Denn wenn ich den vielbeschäftigten Sjsenbshnblmten an, de? Kasse bei

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JtsUa Rosl Favori 15 Jahre Skropheln Fast blind aber jetzt gesund. Vollkommene Kur durch Hood't Sarsaparllla. "Ich hatt Skropheln und war fast blind. Ich hatt 15 Jahre lang ichwar gelitten. Mehrere Aerzte hatten mich Dehandelt und ich hatt verschieden Arzneien Tersncht, bekam aber kein Linderung:. Ich hatte fast all Hoffnung aufgegeben, ala ich eines Tages in Anselge von Hood'i Sarsaparüla sah. Da Zeugnis flössto mir Vertrauen in und ich Kauft ein Flasche. Nachdem Ich iwei Flaschen gnommen hatte, war ich bedeutend besser. Ich fuhr damit fort und s kulrto mich gaenzllch. Ich hab ein Jahr gewartet, und finde, dass die Kur durch den wohlthatigen Gebrauch von Hood'a Sarsaparllla eine tollkommene Ist. Ich werde stets bereit Hood's Kurirt ein es allen Leuten ru empfehlen, die an unreinem Blate Leiden. Es ist eine vortreffliche Medizin und kein Haushalt sollte ohne dieselbe sein." Fbauledt Roste Favobs, l1007 South Chestnut 8& Monde, Ind. Hood's) Pillen sind die besUn. ts. größeren Bahnhofes danach gefragt haben würde, so wäre ich sicherlich ausgelacht worden. Ich konnte mich aber nicht dazu entschließen, dasGoldstück wieder auszugeben, legte es vielmehr zu dem in meinem Schreibtisch aufbewahrten Papierstück, worin es nach meiner festen Ueberzeugung von dem unglücklichen Selbstmörder seiner Zeit eingewickelt gewesen war. Jeder leise Zweifel, ob dem wirklich so gewe sen und ob ich nicht etwa seit Jahren einer Illusion nachgegangen, war ge schwunden, als ich einen der erwähnten Abdrücke von dem Goldstück nahm und denselben mit denjenigen verglich, die vor längeren Jahren der verstorbene Besitzer auf'dem von mir aufgehobenen Papierstück angefertigt hatte. Um den Namen des Todten nicht mit den Jahren zu vergessen, schrieb ich denselben mit einem mir gerade zur Hand liegenden Rothstift auf das Pa pier und verschloß dasselbe sammt dem Goldstück wieder in meinen Schreibtisch. Eifriger denn je achtete ich von nun ab auf alle Zwanzigmark - Stücke, die unter meine Augen kamen, und wirderum ging eine längere Reihe von Jahren dahin. Wie der eine Briefmarken, der andere Cigarrenspitzen für Waisenknaben sammelt, so trieb ich meinen Sport im Betrachten von Zwanzigmark - Stücken, ohne aber je mals zu verrathen, welches besondere Interesse ich dabei hatte. Dieses blieb mein Geheimniß, bis es eines Tages in wunderbarer Weise offenbar wurde. In dem Dorfe war das alte Schulgebäude abgebrochen und dabei wurden die alten Baumaterialien theilweise zur Wiederverwendung beim Neubau zur Seite gelegt, theilweise in kleinen Haufen zum öffentlichen Verkauf ge bracht. Die Käufer, meist kleine Leute, mußten nach den Verkaufsbedingungen die Gelder bei der Rentne rei in der Kreishauptstadt einzahlen. Da aber das betreffende Gebäude auf dem Berge liegt, so wurde in ähnlichen Fällen beinahe regelmäßig von den Käufern erst der Versuch gemacht, ob die Gelder nicht auf dem im Thale lie genden Bureau des Baubeamten abgenommen würden. So kam denn auch eines Morgens ein alter Mann aus dem Dorfe zu mir, um die Kaufgelder für einige alte Balken von dem abge brochenen Schulhause einzuzahlen. Mschon ich ihm bedeutete, daß die Einzahlung auf der Rentner zu erfolgen habe, legte er ohne Weiteres das Geld vor mich auf den Tisch. Ich wollte mir dies eben verbitten, als mein Blick auf eins von den Zwanzig mark Stücken fiel, wonach ich schon so viele Jahre gesucht hatte. Es war aus dem Jahre 1875 und hinter dem Worte Mark fehlte der Punkt. Deut lich war zu erkennen, daß derselbe mit einem dazu geeigneten Instrumente weggeschabt war. Ich wurde durch diese Entdeckung ganz erregt und blickte bald auf das Goldstück, bald auf den Mann, welcher es gebracht hatte und nun noch bemerkte, es sei lang gespar tes Gold. Dann aber schloß ich die Schublade meines Schreibtisches auf und holte das bewußte Papier mit dem schon vor Jahren zurückgelegten Goldstück hervor. Während ich nun dieses betrachtete, vollzog sich an dem alten Manne eine mir zunächst uner, klärliche schreckliche Veränderung. Sein Gesicht war kreideweiß geworden und sein Blick starrte auf eine Stelle meines Schreibtisches, als ob er ein Gespenst sähe. Das von mir acht loö bei Seite gelegte Papier war so zu liegen gekommen, daß ihm der mit Rothstift geschriebene Name des längst modernden Todten Friedrich August Schäfer" in die Augen gefallen war. Es war kein Zweifel, ich hatte den elen den Dieb vor mir, welcher vor langen Jahren seinen Freund bestohlen und in den Tod getrieben hatte. Ich beschied ihn daher ganz kurz und wohl auch elwas schroff, er möge sein Gold nehmen und machen, daß er fort komme. Er hatte meine Gedanken errathen, denn er ging, wie an allen Gliedern zerschlagen, ein gebrochener 2ßanit. Lach Mremi Taaen brackite

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vas KretZdlatt die Nachncht: rn Dorfe hat sich gestern Abend der schon betaqte und bis dahin ganz rii stige Arbeiter R. erhängt, anscheinend in Folge einer ganz plötzlichen Geistesstörung, welche die Seinen cm ihm bemerkt haben wollen." Liebevolle Fürsorec. Rittmeister von Steigbügel giebt dem Officierscorps seines Regiments und dessen Damen ein Revanchesouper. Der Oberst und RegimentsCommandeur, ein alter Junggeselle, welcher, zart gesagt. Weinliebhaber ist. sitzt zwischen dem Gastgeber und seiner Gattin. Der Rittmeister kennt die Liebhaberei seines Vorgesetzten sehr wohl und er hat selbstverständlich für uit veiressenoen uievüngssorten desselben gesorgt und einem semer Gefreiten seiner Schwadron, den er heute aushilfsweise zur Bedienung beiTische beigezogen. die Order gegeben, so oft n.. . - - ' uu jia oes yerrn uot leer sehe, dieses sofort mhhpr ,kfkfiM-n Der Gefreite Poznanzki kommt die sem Befehle anfänglich mit Eifer nach. y1 ZiY l . k. w 5"v"u, ue uno geraoe rote ver lioni mnnhntr f?rr r r..n: wyunu W tcuyt IUUU U11U liebenswürdig zu werden bleibt sein Glas leer und immer leer. Er greift schon zu öfterenmalen nach demselben, LLl .3 C ... -. 1 r c an oen Mund, natürlich aber immer mit demselben Resultat und seme Liebenswürdigkeit beginnt bereits darunter zu leiden. Endlich bemerkt auch der Rittmeister die constante Leere im Glase des Herrn Oberst und seine Augen suchen Poznanzki. den sie ruhig am Büffet leh end finden. Hastig macht er die Pantomime des Einschenken gegen Gefreiten, der aber schüttelt nur. pflfftg lächelnd, mit dem Kopfe. Wüthend steht endlich von Steigbügel auf. winkt Poznanzki in ein Nebenzimmer und fährt ihn dort wüthend an: Zum Donnerwetter, warum füllen Sie das Glas des Herrn Oberst nicht sofort wieder auf. sobald er ausgelrunken ich es Ihnen doch aus. drucklich befohlen habe?" Entschuldigen, Herr Rittmeister antwortete der, schlau blinzelnd, dem verblüfften Rittmeister, .war ich schon einmal commandirt bei Herrn Obersten, weiß ich daher ganz genau, daß er nur kann vertragen zwei Flaschen und die hat er jetzt schon trinkt er uiehr. kriegt er Kater und Regiment hat sicher morgen miserablen Tag!'

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