Indiana Tribüne, Volume 19, Number 217, Indianapolis, Marion County, 24 April 1896 — Page 2
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t&2W W Erscheint Täglich und Sonntagö. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Xxftget J Gent) per Ooche, die onntazS.,Tribane'S Zct per Woche. Beide tusamen IS llkvtS der SS Cents per Es. "Per Post außerhalb de, Stadt tnzefchickt l oraußbezalzluna V pe, Üar. onui 18 Süd Vlabama Ltratze. Indianapolis, Ind., 24. April 1896. Briefe aus Deutschland. Von Wilhelm Kaufmann. Dresden,!. April. ur dieses Jahr kommt der Wink, den ich hiermit geben möchte, wohl zu spät, aber Diejenigen, welche im n ä ch st e n Jahre einen Ausflug nach Europa machen wollen, sollten ihn beherzigen. Wer so den rechten Genuß von einer Erholungsreise nachDeutschland haben will, der sollte möglichst früh, am besten Ende März oder Anfangs April, von Amerika abreisen. Zwar ist der nordatlantische Ocean um diese Zeit gerade nicht der angenehmste Customer", aber da auch das atlantische Maiwetter sehr häufig mit Allem weniger als dem Wonnemond BeZiehungen hat, so sind die Chancen durchaus nicht so ungleich, namentlich wenn man in Betracht zieht, daß Derjenige, welcher früh kommt, auch'in der Regel früher zurückreist und daher die Aussicht hat, für eine etwas stürmische Aprilfahrt mit einer wunderbar ruhigen Reise am Ende des Juli oder Anfangs August belohnt zu werden. Richtet man seine Europafahrt so ein, so vermeidet man die schrecklich überfüllten Dampfer im Mai und im September, kann auch auf der Rückreise den Vortheil der dann billigeren Dampferraten mitnehmen. Vor Allem aber kann man den deutschen Frühling recht genießen, den Finken, die Drossel und die Nachtigall wieder belauschen, den herrlichen deutschen Wald in seiner ganzen thaufrischen Schönheit bewundern und ein Stückchen Poesie in sich aufnehmen, welches noch lange, lange im Herzen nach klingt. Das ist entschieden besser, als während der eigentlichen deutschen Reisezeit in überfüllten Vahnzllgen, keuchend und schwitzend von einer Stadt zur anderen befördert zu werden. Der schöne deutsche Frühling! Wenn auch noch hier und da des Morgens eine dünne Schneedecke daran erinnert, daß die Winterstürme dem Wonnemond noch nicht gewichen sind, so hatten wir hier doch schon im März ideal schöne Tage; die meisten der befiederten Sänger sind schon eingetrossen, es keimt und sprießt überall und die Kunstgärtm. an welchen das Dresdene: Villenquartier so reich ist. bieten schon einen überraschenden Schmuck der farbenprächtigsten Lenzesblumen. Jedoch man soll die Frühlingspoesie im Garten und im Walde in sich aufnehmen, den Bergen aber noch fern bleiben. Wieder sind ein paar hoffnungSvolle junge Leute der vorzeitigen Bergkrazerei zum Opfer gefallen. Es war Mitte März aus der Razalp in Oesterreich, wo drei junge Wagehälse aus Wien das Wetter überraschte. Sie fanden den Tod im Schneesturme hoch oben in den Alpen. Bei der Suche nach den Leichen sind zwei wackere Führer nur durch ein Wunder einem gleichen Schicksale entronnen. Die Führer wurden von einer Lawine mitgerissen und stürzten fünfhundert Fuß tief hinab, allerdings mit der Lawine. und sie staken in haustiefem Schnee, als man sie herausgrub. Daß sie mit dem Leben davongekommen sind, erscheint unbegreiflich. Der AlPensport artet hierzulande ähnlich aus. wie in England und Amerika die Fußballkämpfe. Unter den richtigen Bergtraxern gilt jetzt nur noch Derjenige als ein Held, der im Winter die Touren ausführt, welche für den Sommer schon als gefährlich erachtet werden und die Bädecker nur ganz Schwindelfreien unter Beigabe von Führern empfiehlt. Die Jungfrau, der Großglockner. sogar der Monte Rosa und ähnlich schwierige Berge werden von den sogenannten Helden des Alpensports im Winter erklettert, trotz der kurzen Tage, der ganz entsetzlichen Kalte und der Gefahren der Lawinenstürze. 'Wenn Ransen in seinem Fram dem Nordpole zustrebt und ein anderer norwegischer Forscher das lang ersehnte Ziel auf dem Lustballon erreichen will, oder wenn Alexander v. Humboldt im Dienste der Wissenschaft den Ehimborasso erkletterte, so ist das ganz etwas anderes, als wenn ein nommagelüsterner Nobody sich zu der sinnlosen .Heldenthat" einer Winterbesteigung des Hochgebirges aufmacht. Man könnte sagen, daß wenig daran liegt, obsich ein solcher Tollkopf die Glieder-zerschmettert, aber dieser winterliche.' Alpcnsport wirkt ansteckend Wie eine, Epidemie und das eine glückliche Gelingen einer solchen Besteigung veranlaßt Andere zu frevelhaftem Wagemuth, und fast jedesmal sind es prächtige, hoffnungsvolle Menschen, welche dabei zu Grunde gehen. So waren auch die soeben auf der Raxalp verunglückten jungen Männer gar. nicht 'genug vorbereitet zu ihrem Wagniß.- Sie erachteten die Gefahr für nicht so groß, da sie das Gebirge von ihren sommerlichen Ausflügen gut kannten. Was einige berühmte Sportleute unter Beihilfe von guten FUHrern. im Februar ausgeführt hatten, glaubten sie ebenfalls und, da sie arm waren, ohne Führer vollbringen zu können. Der eine der Verunglückten war die einzige Stütze einer alten Mutter, ein anderer hinterläßt die Braut. Der Alpensport ist ohneFrage der schönste und dankbarste unter allen Sportarten. Die . Rudermatadoren, die Meisterschaftssahrer auf demZwei, rad, die Schwrmmbolde und die Fußballhelden haben fociricj Genuß U ihren Uebungen, verglichen mit dem geübten Bergsteiger, der so recht im
Kampfe mit der Natur steht und den der unvergleichliche Genuß lohnt beim Ueberblicken der großartigsten Landschaft. Aber kein anderer Sport bringt auch größere Gefahren und kein anderer reizt so sehr zur Ueberschätzung der Kräfte und zum 'nutzlosen Aufsuchen der Gefahren. In Berlin ist in letzter Zeit eine größere Anzahl von geradezu scheußlichen Mordthaten verübt worden, ohne daß es gelungen wäre, auch nur einen der Schuldigen zu entdecken. Die Ursache dieser Mißerfolge ist wohl in dem bureaukratischen System der Polizeiverwaltung zu suchen. Die gewöhnlichen Polizisten haben sich nämlich mit der Aufdeckung solcher Verbrechen gar nicht zu besassen, sondern die Eriminalpolizei hat allein diese Aufgäbe. Es wird nun von den Zeitungen behauptet, daß bei dem herrschenden System es allerdings schwer halt?n muß. der Verbrecher habhaft zu werden, denn die Vorgesetzten der Eri. minalpolizei würden meistens am grllnen Tisch beschäftigt, hätten gar keine Fühlung mit der Verbrecherwelt und lehnten beharrlich die doch so wichtige Mithilfe der Presse ab. Jedenfalls ist es mit der öffentlichen Sicherheit in Berlin jetzt schlechter bestellt, als früher. Ueber den jetzt in Deutschland grassirenden Duellunfug schrieb ich schon in meinem letzten Briefe ausführlich. Es bedarf jedoch noch eines Nachtrages, denn die letzten Tage brachten einige besonders schlimme Fälle, und bis diese Zeilen im Druck erscheinen werden, wird wohl das Kabel über den Ausgang einer Tragöde berichtet haben, welche nachgerade eine Weltberühmtheit erlangt hat. Herr v. Kotze wird sich nämlich mit Herrn v. Schrader schlagen und zwar unter den allerschwersten Bedingungen, bis zur völligen Kampfunfähigkeit des einen der Gegner. Der Fall Kotze ist wohl oft genug in den Zeitungen verhandelt worden; eö ist der große Hoffcandal Berlins sin de siecle. Kotze und Schrader waren Kammerherrn des Kaisers. Herr von Schrader beschuldigte seinen Eollegen, die anonymen Briefe verfaßt zu haben, in welchen die hervorragendsten Damen und Herren des Berliner Hofes der unsagbarsten Dinge bezichtigt worden sind. Der Kaiser ließ v. Kotze verhaften, aber es stellte sich dessen Unschuld heraus, und nach seiner Freilassung hat er mehrere Duelle ausgefochten, jedoch noch keines mit Herrn v. Schrader, dem Eollegen, welcher ihn zuerst anklagte. Wegen uncommentmäßiger Behandlung dieser früheren Duellaffairen wurde v. Kotze von zwei aus hohen Officieren bestehenden Ehrengerichten verdonnert, und es wurde ihm die Satisfactionsfähigkeit abgesprochen, d. h. v. Kotze wurde von den Ehrengerichten verurtheilt, keine Forderung ergehen lassen zu können, und kein Eavalier solle ihn ferner zum Duell fordern dürfen. Der Kaiser, welcher sich wohl auf den vernünftigen Standpunkt stellte, daß der arme v. Kotze genug gelitten habe durch die ungerechte Beschuldigung, die Haft und durch die Aufregungen der früheren Duelle, welche derselbe bestanden hat, stieß beide Urtheile der Ehrengerichte um, und v. Kotze ist jetzt also wieder satisfactionsfähig. d. h. er kann an seinen schlimmsten Feind v. Schrader heran. In den nächsten Tagen wird dies Duell ausgefochten werden; wie es sich aus den Verwicklungen des Falles gestaltet hat, wird es ein Duell mit kaiserlicher Bewilligung. Denn die gesellschaftliche Rettung des v. Kotze durch die Umstoßung der ehrengerichtlichen Urtheile zwingen v. Kotze zur Forderung des v. Schrader. Wenn ich in Amerika als Leiter einer deutschen Zeitung den Fall zu beurtheilen hätte, so würde ich wohl gesagt haben, der Kaiser habe noch weiter gehen und durch besondere Auszeichnung des Herrn v. Kotze denselben rehabilit'vctn und zugleich durch einen freien und befreiendenBeschluß die ganze Institution des Zweikampfes verdammen müssen. Die Dinge haben aber ein ganz anderes Ansehen, soweit man sie von Amerika aus beurtheilt und soweit man in Deutschland den Zeitverhältnissen und den Anschauungen der Zeit Rechnung zu tragen hat. Der Kaiser ist Officier und huldigt auch in der Duellfrage den Anschauungen der OfficierSkreise. Die Tradition spielt auch in dieser Sache sehr stark mit. Die Anschauung, daß das Duell ein nothwendiges Uebel sei, zumOffic"?sstände so gut gehöre, wie die Uniform, oder wie der unbedingte Gehorsam gegen den obersten Kriegsherrn, ist so tief eingewurzelt, daß der Herrscher eines Militärstaates diesen Anschauungen nicht schroff entgegentreten darf, so lange er in dem Heere, speciell in dem Officierscorps. die wichtigste Stütze des Thrones erblickt. Die Forderung. daß der Kaiser direct dem Duellunfug entgegentreten solle, stellt sich beinahe so dar, als die Forderung, daß er mit den sltpreußischen Traditionen betreffs des Heeres, des Officieröcorps un!i deS Adels .brechen müßte, denn wenn man jenem System eine Stütze entzieht, so schwankt der ganze Bau nach der herrschenden Anschauung. Hätte der Kaiser die ehrengerichtlichen Urtheile nicht umgestoßen, so wäre das einemTodesurtheil des v. Kotze gleichgekommen, der unschuldig angeklagte Kammerherr hätte sich erschießen müssen. Die Umstoßung deS Urtheils gibt dem v. Kotze aber ancli Kelegenheit. an dasjenige GotteZurtheil zu appelliren. als welches man das Duell hinzustellen beliebt. Jetzt noch ein paar andere Duellgeschichten der letzten Tage. Der Rechtsanwalt Zenker in Potsdam ist . von dem Marinelieutenant v. Ketelhodt, einem Officier der tau serlichen Jacht Hohenzollern", beim vierten Kugelwechsel todtgeschossen worden. Die Frau des Gefallenen war eine Gefallene, d. h. sie hatte sich mit dem schönen Flottenofficier während eines Badeaufenthaltes - derartig tief eingelassen, daß Herr Zenker'äus .Ehe brucb klaaen mußte. Frau Zenker hat
sich natürlich von ihrem Manne getrennt und leb! mit ihren drei unschulbiaen Kindern in Wiesbaden. Der Proceß ist noch nicht entschieden. Aber Herr Zen!er war Premierlieutcnant da- Reserve, und nachdem er die Scheidu.igsklagc anhängig gemacht hatt?, trat ein Ehrengericht beim Bezirkscommando in Potsdam zusammen, und dieser Ehrenrath entschied, daß Zenker den errn von Ketelhodt unter den schwersten Bedingungen fordern müsse, widrigenfalls Zenker als ehrlos von seinen Kameraden angesehen werden und seine Entlassung als Landwehrofficier mit schlichtem Abschied nehmen müsse. Zenker stand also vor der Wahl, sich mit dem gewiß Waffengewandten Einbrecher in sein Familienglllck auf Leben und Tod zu schlagen. oder von den Kreisen, in denen er lebte, als Ausgestoßener angesehen zu werden. Er wählte das Erstere und starb, durch das Herz geschossen, in den Armen seines Bruders, welcher als Arzt bei dem Zweikampfe zugegen war. Er wurde als Ehrenmann begraben, sein? Kinder müssen unter dem Einflusse einer ehrvergessenen Mutter heranwachsen, und der Kerl, welcher den tödtlichen Schuß abgab, gilt nach diesem Abenteuer erst recht als vollendeter Ehrenmann, nachdem er seine zwei Jahre Festungshaft abgesessen hat. In derselben Woche duellirte sich der Officier von Hünerbein mit seinem eigenen Schwiegervater, dem Lieutenant der Reserve von Sprenger. Der Schwiegervater sandte eineKugel durch das Bein seines Schwiegersohnes, und dann vertrugen sich die beiden Edlen wieder. Die Ursache des Duells war. daß Herr von Sprenger seinem Tochtermanne in Gegenwart von anderen Officieren eine Ohrfeige verabreichte. Beide hatten stark gekneipt. Eine Woche vorher wurde ein Officier von einem Reservelieutenant todtgeschossen. Der Gefallene hatte in sinnloser Betrunkenheit seinen Gegner derartig beleidigt. daß Letzterer ihm ein Paar herunterhaute". Der Geschlagene erinnerte sich am nächsten Morgen der Geschichte gar nicht mehr. Aber seine Kameraden behaupteten, daß er sich habe durchprügeln lassen und so mußte er nolens yolens den Reservelieutenant fordern. Er wurde todtgeschossen. Geschieht ihm recht, sagen die Duellfanatiker, weshalb besäuft er sich? In Wien hat der socialdemokratische Schriftsteller Hermann Bahr ein Säbelduell bestanden. Bahr, der ein Christ. ocr in diesem Falle besser gesagt, ein Arier, also ein Nicht-Jude ist. hatte in seiner Zeitung eine Glosse veröffentlicht, in welcher er die antisemitischen Studenten lächerlich machte. welche die Juden für ehrlos, resp, für Satisfaction unfähig erklären. Er wurde wegen dieser Glosse von einem antisemitischen Studenten auf krumme Säbel gefordert, zugleich mit der Bitte, doch ja keinen Juden als Secundanten zu wählen. Bahr nahm die Forderung an und wählte trotzdem einen Juden als Secundanten. Der Radaubruder, welcher seinGegner war. konnte den hebräischen Secundanten nicht zurückweisen, ohne den Vorwurf der Feigheit auf sich zu laden. Er wurde von Bahr, der selbst nur einige Schrammwunden davontrug, furchtbar verhauen. Doch ich will das schier endlose Capitel des Duellunfugs nicht weiter ausspinnen. Bärenfang mit dem Lasso. Der graue Bai, grizzly" von den Jägern auch scherzweise der alte Ephraim" genannt, ist über ganzNordWest - Amerika verbreitet. Wenn auch größer, schwerer, plumper und stärker, ähnelt er doch im Allgemeinen den braunen BärenEuropas; er unterscheidet sich jedoch von diesem durch dieKürze seines Schädels, durch die Wölbung der Nasenbeine, die breite, flache Stirn, die Kürze der Ohren und des Schwanzes sowie vor allem durch die riesigen, bis 5 Zoll langen, sehr stark gekrümmten, nach der Spitze zu wenig verschmälerten. weißlichen Nägel. Auch die bedeutende Größe läßt eine Verwechslung zwischen den beiden Arten nicht leicht zu; denn während der braune Bär nur in seltenen Fällen 7 Fuß Länge erreicht, wird der grizzl.v" größer und erreicht ein Gewicht von 7 bis 9 Ctr. Seine Lebensweise ähnelt so ziemlich der des europäischenBären;es fehlt ihm aber die Fertigkeit.Bäume zu ersteigen, wenigstens soll er diese nur in der Jugend besitzen, und von ihm verfolgte Jäger haben sich durch schnelles Ersteigen von Bäumen oft gerettet und dabei die Beobachtung gemacht, daß er ihnen auch in der höchsten Wuth dahin nie gefolgt ist. Er soll ein furchtbarer Räuber und stark genug sein, selbst den Bison zu bewältigen; auch vor den Menschen zeigt er keine Furcht. Seine Verwandten gehen dem Herrn der Schöpfung aus dem Weg und greifen ihn nur im höchst gereiztenZustand an; nicht so der grizzly". Er geht ohne weiteres auf den Menschen los. sei er zu Pferd oder zu Fuß. bewaffnet oder nichts habe er ihn gereizt oder nicht. Und wehe dem. der sich nicht rechtzeitig vor ihm flüchtet oder im rechten Augenblick die tödtende Kugel ihm zu senden kann. Palliser, der selbst fünf graue Bären erlegte, bestätigt, sagt Brehm, die Erzählungen der Jndianer von der Wuth dieses Thiers, dessen Lebenszähigkeit ebenso groß wie' seine firaft ist; jede nicht augenblicklich tödtende Zugel, die es erhält, ist für den Schützen gefährlicher als für das Raubthier. Aus allen diesen Gründen", fährt Brehm fort, erringt der Jäger.welcher sich erwiesenermaßen mit Ephraim" gemessen hat, die Bewunderung und Hochschätzung aller Männer, welche von ihm hören, der Weißen ebensowohl wie der Indianer, von denen die Erlegung des Bären geradezu als das erste Manneswerk gepriesin wird. Unter allen Stämmen der Röthhäute im Norden Amerikas verleiht der Besitz ei nes Hälsbandes aus Bärenklauen' und -Zähnen seinem Träger eine Hochach
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oder siegreicher Feldherr genießen kann. Nur derieniae Wlde darf die Bärenkette tragen, welcher sie sich selbst und durch elgene Kraft erworven. lgenthümlich ist. daß der graue Bär. der sonst ohne Weiteres den Menschen annimmt, vor dessen Witterung äugenblicklich die Flucht ergreift. Brehm glaubt nicht fehlzugehen, wenn er annimmt, daß viele Angaben über den grauenBären zumTheil übertrieben seien, und die Aus aaen eines alten Californias scheinen dies bis zu einem gewissen Grad zu bestätigen. Dieser sagt: Ueber die absolute Wildheit des grauenBären cursiren verschiedene Ansichten; einige bestreiten diese und behaupten, der grizzly" nehme Menscken nur dann an. wenn er verwundet sei oder Junge zu schützen hab.'. Ich für meme Person vermag über diesen Punkt nichts anzuführen, denn so oft ich auch mit einem Grauen zusammentraf. so war ich stets entweder der angreifende Theil oder hatte durch irgend etwas anderes die Übeln Launen des leichterregbaren Herrn heraufbeschworen." Er erzählt weiter: In früHern Zeiten gab es an der Pacifickllste Bären die Hülle undFülle. und die dor. tigen Ansiedler hatten sich derartig an ihre tägliche Begegnung gewöhnt, daß sie ihm nur wenig Aufmerksamkeit fchenkten; nur an bestimmten Festtagen hatte FreundEphraim auf seine zottige Haut Acht zu geben, und dies um so mehr, ein je stärkerer und wilderer Bursch er selbst war. denn sonst konnte es ihm leicht Passiren, zur Lust des Volkes in eine Arena geschleift zu werden. um dort vor den Augen schöner Sennoritas sich mit einem ungefügen Stier herumzubalgen. Die alten spanischen Ansiedler Californiens bedienten sich auf der Bärenjaad fast stets der reaia, des Lasso, und zwar um so ausschließlicher, als es ihnen meist darauf ankam. dasWild lebend einzufangen. Nahte sich z. B. ein größeresFest, so stiegen die jungenLeute zu Roß, und nun ging es aus den Värenfang. Die Jäger brauchten weder sich noch die Pferde hierbei sehr anzustrengen. Startete man z. V. von Los Angelos aus. so konnte man sicher sein, bereits auf jener kleinen Hochebene. wo sich jetzt das Städtchen Garnanzo erhebt, auf das gesuchte Wild zu stoßen. Den Lasso um den rechten Unterarm geschlungen, stürzten sich dann die Jäger in voller Carriere auf den Bären, und bald hörte man die Schlingen durch die Luft sausen. Ein sicherer Wurf, dann noch rasch einige weitere Lassos um den Hals, je einer um jede Hinterpranke, und Jäger nebst Beute traten den Heimweg an. Dabei fanden weder Vorberathungen noch ähnliche Maßregeln statt, das ganze erregte weder irgend eine Aufregung noch verlor man darüber ein unnützes Wort, es handelte sich eben um etwas allen Theilnehmern längst gewohntes, seit Menschengedenken geübtes. Ueberstand der Bär dann die Begegnung mit dem Stier und fand sich für ihn gerade kein Abnehmer, so gestattete man gewöhnlich dem zottigen Burschen die Rückkehr in die Wildniß zu seinesgleichen. Seltsamerweise endeten diese Kämpfe zwischen Bär und Stier auch selten nur für einen der Betheiligten tödtlich. da die Californier stets genau darauf achteten, die Kämpen zu trennen. sobald die eine Partei matt zu werden begann." SvÄt Inland e. In demOrtMachias im Prohibitionsstaate Maine, werden Gedräuche derPuritanerzeit unseligenAndenkens wieder eingeführt. Unter Anderm ist beschlossen worden, die Sitzungen des Stadtraths mit einem Gebet zu eröffnen. WievieleandereStädte. leidet auch Toronto noch schwer an den Folgen des letzten Booms". Ueber 450 Läden, für welche auch zu den niedrigsten Preisen keine Miether zu finden sind, stehen in Toronto leer. In merkwürdiger Weise wird in Clay County. Kans.. Gerechtigkeit verzapft. Ein brutaler Kerl prügelte seine Frau und wurde deshalb um $3 und Kosten bestraft; dagegen wurde einem Burschen, der einen Maulesel mißhandelt hatte, eineStrafe von $35 nebst Kosten aufgebrummt. Wenn dieinOregon gegen die dort beschäftigt gewesenen Geometer Onkel Sam's erhobenen Beschüttn gungen auf Wahrheit beruhen, dann sind die von diesen Herren angefertig ten Karten nicht das Papier werth auf welchem sie gezeichnet sind. Unter Anderem sollen die Geometer 4500 Acres, gutes Farmland" in den KlamathSee verlegt haben. Das Schiff Occidental", welches dieserTage von San Francisco nach Alaska absegelte, hatte 200 chinesische und 50 weiße Arbeiter an Bord, die für die Lachs - Kannereien bestimmt sind. Unter Denen, welche sich auf der Werfte eingefunden hatten, um das Schiff abfahren zu sehen, befanden sich auch die weißen Frauen von drei Chinesen. Die Polizei von Danhurn, Conn., hat die Entdeckung gemacht, daß viele italienische Obsthandler'hinter ihren Erdnußröstern 'wohl assortirte Getränkestände hatten, die' besonders an Sonntagen sehr starken Zulauf fanden. Am letzten Sonntag, wurde eine Razzia vorgenommen und bei' dieser Gelegenheit sieben Barrels harter" Cider sowie mehrere Kisten Bier confiscirt. Das britische Schiff. Chelmsford" bringt eine Ladung von 3000 Tonnen Stahlschienen von Hull nach Portland. Ore. Die Schienen' sind für die Portland & Astoria-Ei senbahn bestimmt. Der Grund, weshalb dieselben in Europa bestellt wurden. liegt darin, daß die Walzwerke im Osten nicht im Stande waren, den Auftrag auszuführen. DiellJahrealteAuguste' Korasch, die älteste, Tochter des in Se' caucus, N. I.. an der Delaware-Lacka wann und Western Eisenbahn angestellten Carl Korasch ist auf entsetzliche
Welse unV3 Leben gekommen. Frau ttorasch fuhr nach New York und trug Auguste auf. für die kleineren Geschwister zu sorgen. Als sie am Abend zurückkehrte, fand sie die Tochter todt auf der nach dem Dache führenden Leiter vor; der Hals des Mädchens war von der Fallthür eingeklemmt, während der Kopf sich noch aus dem Dache befand. Offenbar hatte das 'Kind seine Tauben auf dem Dache gefüttert und war dann beim Herabsteigen aus-
geglitten. Erd stürze in den Koylenreaionen sind sehr gefürchtet, da sie nicht nur große Gefahren für Leib und Leben zu bedeuten, sondern auch kostspieliae Aufräumungsarbeiten im Gefolge zu haben pflegen. Eine Ausnähme von der Regel wird jetzt aus Lewiston. Pa.. berichtet. Dort machte ein Erdsturz ein mächtiges Loch in eine alte Kohlengrube, welche, der allgemeinen Ansicht nach, mit Wasser gefüllt und deshalb vor Jahren verlassen war. Als die Eigenthümer das Loch wieder füllen lassen wollten, wurde constatirt, daß das Wasser verschwunden war, und eine darauf vorgenommene Untersuchung ergab, daß an 60 Acres eines mächtigen Flötzes abgebaut werden können; der Einsturz hat den Grubeneigenthümern somit ein Vermögen gebracht. Das Nonplusultra von Nepotismus, von dem leider die Mehrzahl der sogenannten Staatsmänner unseres Landes nicht frei ist. hat dieser Tage Richter Catron. weleher als Congreßdelegat für das Territorium New Mexico fungirt. geleistet. Der Biedermann hat als Cadetten für Annapolis John W. Catron ernannt, und wenn dieser durchfallen sollte. C. C. Catron. Für WestPoint hat er John Catron vorgeschlagen und Christoph als Ersatzmann. Diese vierCatrons sind ihrer nur zwei, seine Söhne John und Christoph, die in jedem Falle Erfolg haben müssen. Aber in Washington, wo man doch in dieser Richtung schon so viel erlebt hat, schüttelt man den Kopf über diesen Beweis von Nepotismus. Die Gesammtzahl der in den Ver. Staaten im letzten Vierteljähr gebauten Fahrzeuge betrug 124, mit einem Gesammtgehalt von 28,170 Tons, gegen 128 Fahrzeuge mit 29.836 Tons Gehalt im vorhergehenden Quartal. Unter den 124 im letzten Quartal gebaute?! Fahrzeugen befanden sich 65 Segel- und 59 Dampfschiffe. Dampfschiffe aus Stahl wurden 9 gebaut, mit 12.349 Tons Gehalt, davon solche mit einem Tonnengehalt von 7004 auf den Binnenseen. An der atlantischen und der Golsküste wurden 43 Segelschiffe aus Holz mi! 9089 Tons Gehalt gebaut und auf westlichen Strömen 25 Dampfschiffe aus Holz mit 3312 Tons Gebalt. ein Theil des Staates Kentucky kann mit so viel Fug und Recht auf die zweifelhafte Ehre, blutiger Grund" genannt zu werden, erheben, wie die Hauptstraße des Ortes Jackson, welcher de? Sitz des County Vreathitt ist. In jener Straße sind im Laufe der letzten zwölf Jahre über 100 Männer erschossen worden und zwar, wie die Ortsgeschichte meldet, in ehrlichem Kampfe"; kein Fall von bushwackin'" ist vorgekommen. Die Front des Gerichtsgebäudes und zahlreiche Läden weisen unzahlige Kugelspuren auf. In genanntem Staate ist nur ein einziges Mal ein Mörder gehängt worden, und dieser war seitens der Countybehörden von einem Nachbarcounty geborgt" worden, um den Leuten mal eine Hinrichtung vor Augen zu führen. Capt. William H. Starbuck. der Erbauer des ersten eisernen Schiffes, welches die amerikanische Flagge führte, ist gestorben. Dieses Schiff ließ Capt. Starbuck. welcher eine Anzahl Fahrzeuge zwischen den Pacifichäfen und New Jork fahren ließ, unter der Aufsicht des Lieutenants Gorringe bauen, welcher sich kurz zuvor dadurch einen Namen gemacht hatte, daß er den Obelisken, bekannt unter dem Namen Nadel der Cleopatra", von Egypten glückl nach New York gebracht hatte. Nach Fertigst'ellung des Schiffes wurde es zu Ehren von Starbuck's Gattin Tillie E. Starbuck" getauft. Die erste Fahrt machte das Fahrzeug im Jahre 1883 von New Jork nach Portland. Der Starbuck" folgte der Bau der T. F. Oakes", und beide Fahrzeuge fahren seither auf der Linie zwischen Oregon und Californien und New Nork. Vom AuttanVe. I nStallupönen erhängte sich eine Arbeiterfkau in ihrer Wohnung mit demselben Strick, den ihr Mann vor einer Woche zu demselben Zweck benutzt hatte. In Gijon hielt dieMehrzahl der Besitzer von Kohlengruben eine Versammlung und beschloß, der spanischen Regierung die unentgeltliche Lieferung von Kohlen für dieFlotte während des Krieges in Cuba anzu bieten. Den forellenreichen Schwarzwaldbächen hak das letzteHochWasser schweren Schaden gebracht. Aus vielen Gegenden kommt die Nachricht, daß der Forellenbestand in dem verunreinigten Wasser arg gelitten habe. Die Bäche führten viele todte Fische mit sich und nach dem Zurückweichen des Wassers sah man die kostbaren Bewohner der Bäche auf Wiesen und Wegen umherliegen. ' ' Auf originelle Weise wußte in Neuenburg ein Mitglied der Stadtverwaltung einen nächtlichen Straßenauflauf aufzulösen, der sich infolge der Widersetzlichkeit eine's Pflastertreters gegen die Polizei eingestellt hatte. Der weise Stadtvater telepho-' nirte an die Stadtmusik, die eben zur Uebung versammelt n?ar, sie möchte die Güte haben,. eine musikalische Pro menade' durch die Stadt zu machen; kaum ertönten die die ersten Trompe-' tenklänge, ' so ' lief alles , auseinander und der Musik nach, .
H.tdZx?M Der Kaufmann tob. Hcnrich in Frankfurt a. M. wurde jüngst mit einer Geldstrafe von 100 Mark belegt wegen symbolischer Beleidigung eines Schutzmannes, der die Nummer 193 führt. Der Angeklagte hatte, nachdem er mit dem Polizisten amtlich m Conflict gerathen war, an seinem Landenerker eine Affenfigur mit der No. 193 aufgehängt und vorvergehende Schutzleute, auch den mit der No. 193. auf diese Schaufensterzier aufmerksam gemacht. Er behauptete. daß er mit dem Affen als AusHängebild nur die Ankündigung einer Cigarrensorte No. 193 beabsichtigt habe. Für Professor Dr. Kit a s a t o. den früheren Assistenten von Nobert Koch, wurde von der zapaniicyen Negierung m Shloata m der Provinz Nechiao eine Anstalt für Infeciionskrankheiten nach dem Muster der Koch'schen m Berlm und der Patteur'chen Anstalt in Paris eingerichtet. Es besteht, wie die Musteranstalten. aus einer wissenschaftlichen und einer Krankenabtheilung. Besonders Bedacht genommen lst darauf, daß die Anstalt zum weiteren Ausbau der Blutserum-Therapie. an derenGrundanlegung. Kitasato Theil hat. dienen loil. Zu diesem Zwecke lst an die wissenschaftliche Abtheilung ein Thierpark angeschlossen. Zur besonderen Pflicht ist Kitasato das Studium des' Aussatzes gemacht. DasOpfereines versuchtcn Raubmordes ist die achtzigjährige Ehefrau Bäckers Henast in Frankfurt amMain gewesen. Der bereits ermittelte und dingfest gemachte Räuber ein früher bei Hengst beschäftigter Bäcker schlich sich, als Hengst sich in die Backstube begeben hatte, in das Schlafzimmer- vom Hofe aus ein drehte das Gas klein und schritt dann sofort zur Ausführung seiner Absicht. Als Werkzeug diente ihm eine Mauerklammer. Durch das Geräusch erwachte Frau Hengst; der Einbrecher stürzte auf sie zu und suchte sie zu erwürgen. Auf die Hilferufe? eilte der Ehemann herbei, aber es gelang dem Strolch, durch den Laden zu entweichen. allerdings konnte er sich nicht lange seiner Freiheit erfreuen. DieUnglückschronikdev Stadt Fürth ist durch einen äußerst betrübenden Fall bereichert. Neulich Abends passirtcn zwei in Schweinau beschäftigte Arbeiter das Vahngeleise bei Doos. Die Beiden. Söhne der kammmacherswittwe Wacker in Fürth, Die einzige Stütze ihrer absolut Mittellosen Mutter, wurden auf bis jetzt unzufgeklärte Weise von dem um die kritische Zeit fälligen Orientezpreßzug erzriffcn und sofort getödtet. Das Unzlück betrifft eine Familie, die buchitäblich verfolgt ist vom fürchterlichsten Schicksal: der Vater starb und hinterließ ein schwer darniederliegendes Geschüft; nicht weniger als fünf Mal hatten die Bedauernswerthen durch Lrandschäden ihre Habe eingebüßt; ein ffind ist ertrunken und nun der neue 'chrecklicke Unfall.. Dersprachtundigst eUnterofficier der deutschen Armee ist sicherlich der Feldwebel Zegla. der bisher beim Bezirks - Commando in Köniashütte (Oberschlesim) thätig war und jetzt zur Probedienstleistung in das auswärtige Amt berufen wurde. Er wurde als Alumnus m emem ltalienischen Priesterseminar erzogen und erwarb sich äußerst gründliche Kenntnisse in der italienischen Sprache sowie im Lateinischen. Außerdem beherrscht er in Wort und Schrift vollständig das Deutsche, seine Muttersprache, sowie das Polnische. Russische. Englische, Französische und Spanische. Dadurch, daß die Abgeordnetenkammer die schon seit Jahrzehnten erstrebte nördliche Ringbahnlinie in Nürnberg genehmigte, ist nun em weiteres gewissermaßen damit zu sammenhängendesProject wieder auf's Tapet gekommen: der sog. Burgtunnel. Um namlrch bessere Verkehrswege aus derMitte derStadt zu dem rnuenBahnHofe zu erhalten, handelt es sich darum, einen Tunnel durch den Berg am Fuße der alten Hohenzollernburg zu schaffen. Die Ausführung des Pro jectes ist nicht leicht, da das malerische Bild, welches die alte Burg gewahrt, nicht geändert werden darf. Daß das Project in nicht allzuferner Zeit ausgeführt wird, kann als sicher gelten. Ein furchtbares Ehedrama kam vor dem Schwurgericht in Amberg zur Verhandlung. Die 19jährige Anna Ertl erschien unter der Anklage des Gattenmordes vor den Schranken. Ihr Vater hatte sie. um sich aus Verschuldung zu retten, durch Drohungen gezwungen, als ILlayrlges Mädchen den 79 Jahre alten Rentier Josef Ertl zu heirathen. Die Ehe wurde eine tief unglückliche; zwischen den Gatten waren Streit und Mißhandlungen an der Tagesordnung. Wiederholt floh die junge Frau aus dem Hause ihres zum Ueberfluß noch schmutzig geizigen Gatten. Eines Tages hörte man ein Geräusch in der Wohnung; als man nachsehen wollte, kam die Anna Ertl mit blutigen Händen die Treppe herab; sie erklärte, ihr Mann habe sie geschnitten. Als sie sich hinsetzte, fiel sie ohnmächtig vom Stuhl. Sie nahm Unterkunft in der Nachbarschaft, während ihre eigene Wohnung verschlossen blieb durch den zornigen Alten, wie man glaubte. Erst nach einigen Tagen schöpfte man Verdachts man sprengte die Thür und da fand man Ertl in einer großen Blutlache mit durchschnittenem Halse auf dem Bett liegen. . Anna Ertl gestand bald, daß sie ihn mit einem Besenstiel erst niedergeschlagen und dann ihm mit einem Messer die furchtbare tödtliche Wunde beigebracht. Sie behauptete, das sei im Streit um das Messer geschehen, bei welchem ihr Mann sie in die Hand geschnitten. Die Geschworenen schenkten dieser Angäbe keinen Glauben und 'so lautete der Wahrspruch auf Gattenmord, das Urtheil auf Todesstrafe. , , im Meers chaump seifen, lange deutsche Pfeifen: Ciganenspiken ze., bei Qnr. ' Nucho, 199 OK Washington Otr.
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