Indiana Tribüne, Volume 19, Number 216, Indianapolis, Marion County, 23 April 1896 — Page 2

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Zndicma Zribüne.

Erscheint Täglich und SIMltagv Die tägliche Tribüne- kostet durch den Träger 1 Cent3 per Woche, die KonntagS..Tribüne' Cent per Woche. Beide ufae IS Cent ,d, SentS per Z7k,nat. Per Post außerhalb de, rf Übt ngeschiZt i orauZöezahlung V LaHr. Gnut 18 eüd Alabama Straße. ZndianapoliS, Ind., 22. Aplil 1896. Tie Fuchszucht in AlaSka. Von Schlangen- und StinkthierFarmen ist bereits die Rede gewesen, nur wenig dürfte aber bekannt sein, daß in gewissen Gegenden unseres Landes auch die Fuchszucht in faste indischer Weise betrieben wird. Diese Fuchsfarmen" befinden sich auf der vor dein Festlande von Alaska belegenen Inselkette und auf ihre Existenz hat Senator Wilson aufmerksam gemacht, als er dem Vundessenat eine Bill unterbreitete, der zufolge der Schatzamtssecretär die Autorisation erhalten soll, gewisse Inseln von Alaska zur Fuchszucht zu verpachten". Als die Weisen des Senats bei der Vorlage der Vill lächelnd ihre Häupter schüttelten, versprach Herr Wilson dem Comite für öffentliche Ländereien die nöthigen Aufklärungen zu geben, und dies hat er jetzt mit solch' gutem Erfolg gethan, daß dieses Comite die Vorlage zur Annahme empfohlen hat. Vor etwa 12 Jahren wurde von mehreren Herren, welche in Alaska ihren dauernden Aufenthalt genommen hatten, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Thatsache gelenkt, daß den Eingeborenen der öden Polargegeuden mit der Ausrottung der Pelz, robben. Ottern u. s. w. ein ernster Nothstand drohe und daß Mittel und Wege gefunden werden müßten, um für die Leute Beschäftigunq und Subsistenzmittel zu schaffen. Capt. Morgan von Connecticut empfahl die Zucht des Blaufuchses, welche unter geeigneten Verhältnissen auf den öden Inseln lohnend gemacht werden könnte. Es fanden sich schließlich vier Herren, von denen jeder $1000 für das Experiment hergab. Es wurden eine Anzahl junger Füchse gekauft und nach Nord - Semodi - Eiland, ca. 225 Meilen südwestlich von Kodiak, gebracht, woselbst unter der Aufsicht eines Weißen eine kleine Colonie von Eingeborenen in's Leben gerufen wurde. Die Leute erhielten Vorräthe für ein Jahr und wurden, mit den nöthigen Anweisungen für die Zucht der Füchse dersehen, sich selbst überlassen. Nach manchen widrigen Erfahrungen und nach Verausgabung von $40,000 wurden 'gute Erfolge erzielt und der Veweis Leliefert, daß sowohl der Blaufuch5 als. auch der viel werthvollere Silberfuchs sich züchten läßt. Zur Zeit gibt es auf 22 Inseln Fuchsfarmen". von denen eine jede unter einem weißen Aufseher steht; über 100 Eingeborene finden dort Beschäftigung. Diese Inseln sind öde Felsen, auf denen die Thiere frei umherlaufen. An einem geeigneten Platze sind Holzhäuschen für die Aufseher und deren Leute errichtet und dorthin kommen die Füchse mit der Regelmäßigkeit von Hausthieren zur Fütterung. Senator Wilson legte dem vorerwähnten Senatscomite eine Anzahl Photographien vor. welche die Füchse darstellen, wie sie an den Futtertrögen fressen und sich wie Hunde um die besten Bissen balgen. Das Futter besteht aus gekochtem Maismehl sonie Abfällen von dem Fett der Seeihiere, welche die Eingeborenen i. großen Mengen fangen. Bei diestm Futter gedeihen die Füchse ganz vorzüglich und liefern Pelze der besten Qualität. Senator Wilson ist der Ansicht, daß die Fuchszucht eines der wenigen Mittel ist, um den Eingeborenen einen Ersatz für die Subsistenzmittel. welche ihnen durch dieAusrottung der Pelzrobben genommen sind, zu verschaffen. Kohle und ltktrieitat. Eines der wichtigsten Probleme der Elektrotechnik scheint in jüngster Zeit seiner Lösung um ein beträchtliches Stück näher gerückt zu sein. Um die in Kohle aufgespeicherte Energie alsElektricität nutzbar zu machen, ist man genöthigt, zunächst Warme zu erzeugen. Diese Warme wird in der Dampfmaschine in mechanische Arbeit umgesetzt, vermittelst derselben wird eine Dynamomaschine getrieben und erst dieser entnimmt man elektrische Energie. Diese vielfache Umsetzung bedingt es, daß nur ein verschwindend kleiner Bruch theil der Energie, welche die Kohle enthält, als elektrische Energie zu erhalten ist. Die außerordentlich zahlreichenBestrebüngen,'der Kohle direkt elektrische Energie.zu entnehmen, haben bisher zu keinem Erfolge geführt, n einem jüngst von der Elektrotechnischen Gesellschaft in Berlin gehaltenen Vortrage hat nun, Dr. Alfred Coehn. eine Reihe vonUnterfuchungen vorgelegt, welche zu einer wenigstens principiellen Lösung der Frage geführt haben. Dr. Coehn studirte dieVeränderungen. wel ehe Kohle in Schwefelsäure unter EinWirkung des elektrischen Stromes erfährt.. Er fand dabei, daß sich unter ganz '.bestimmten Bedingungen eine vollständige Verbrennung der Kohle zu Kohlensäure innerhalb der Säule erzielen läßt. Eine Abänderung der Bedingungen ließ neben der Vergasung der Kohle eine Auflösung derselben in der Säure eintreten. Dr. Coehn schloß, daß in dieser Lösung-Kohle in einer Form vorhanden sei, in der sie der Richtkraft des elektrischen Stromes zu folgen im Stande wäre. Wäre dies aber derFall, so mußte sich die Kohle wie ein Metall aus der Lösung als galvanischer Niederschlag erhalten lassen. Der Elektrotechnischen Gesellschaft wurde eine Rei he von Gegenständen vorgelegt, welche mit einem solchen Ueberzug aus Kohle derseheu waren.' Nachdem Dr. Coehn so die Möglichkeit gezeigt hatte, daö

sich Kohle wie ein Metall verhalten könne, benutzte er die erhaltenen Resultate zur Construction eines galvaniscben Elements, in welchem statt des bisher üblichen Zink als Lösungselektrode Kohle benutzt wurde. Während man aber beim Zink eine große Auswähl hat unter denMetallen, welche als

Gegenelektrode braucht werden kon nen, ist man bei der Kohle in dieser Auswahl äußerst beschränkt, da nur wenige Körper der zu stellenden Bedmgung genügen, daß sie noch elektro negativer sind als Kohle. Es wurde Blelsuperoryd m der Form emer ge ladenen Accumulatorplatte verwendet. In dem dadurch erhaltenen Elemente ist das am Anfang erwähnte Problem im Princip gelöst. Das Element zeigt eine Spannuna von 1.03 Volt und liefert Strom durch directen Verbrauch von Kohle, welche sich dabei in ihreVer brennungsprodukte verwandelt. Die Elektrotechnische Zeitschrift" betont. daß die Entdeckung .von Dr. Coehn vermuthlich m verschiedenen Richtun gen von großer Tragweite sein werde. Insbesondere für dte organische Ehe mie, welcher damit die Beherrschung emes neuen Mittels zur Bildung il rer Producte gegeben ist, indem ctoi lenstoff nunmehr auf elektrischem Wege in organische Körper eingeführt werden kann. Die 303er Inseln. So kann man füglich die tnteressan ten Bermuda - Inseln nennen, welche in den jüngsten Feiertagen im Hinblick auf die duftige Osterlilten - Industrie wieder öfter genannt wurden und et was über 800 Meilen östlich vom Cap Hatteras, N. C., an einer wichtigen Verkehrsstelle des Atlantischen Oceanö liegen. Merkwürdigerweise ist es noch niemals genau festgestellt worden, wie viele Inseln undJnselchen eigentlich zu dieser Gruppe gehören; doch wird neu erdmgs versichert, daß es ebenso viele seien, wie Tage im Ja'hre, und ihre Bewohner können sich etwas darauf embllden. Bewohnt waren freilich bis in die jüngste Zeit hinein höchstens 19 dieser Inseln, und die meisten anderen sind überhaupt nicht bewohnbar, da sie sich nur sehr wenig über den Meeresspiegel erheben und im Wmter, wenn dte gewaltigen Orkane vom Golf von Mexico aus über den Atlantischen Ocean brausen, oft völlig von den Wogen ve deckt werden. Und selbst wenn dieses nicht der Fall ist. richtet sich nicht leicht ein menschliches Wesen auf einer Jnfel von vielleicht einem halben Acre Flachengroße häuslich em und laßt ei nen Sturm, der eine Geschwindigkeit von 100 Meilen die Stunde hat. über feinem Haupte dahinrasen, es müß ten denn besondere Vorkehrungen da gegen getroffen sein, daß er mcht ge radewegs, mit äußerst wenia Ceremo nien, in die Salzfluth hineingewebt wird! Wären die Stürme nicht, so wäre das Klima paradiesisch zu nen nen. Die geringe Erhöhung über daS Meer theilen die 365er Inseln mit allen Korallen - Inseln. Der höchste Punkt, den man überhaupt auf ihnen finden kann, ist der Gibbs-HUael, der es glücklich auf 180 Fuß gebracht hat. ungerechnet den auf ihm neu errichteten Leuchtthurm, welcher von großer Bedeutung für den sicheren Schiffsverkehr mit den wichtigen Hafenplätzen Hamilton und St. George ist. Im Ganzen betragt das Areal dieser zahlreichen Inselwelt nicht mehr alö 24 engl. Quadratmeilen; es führen aber immerhin nahezu 16.000 Menschen ein ziemlich gemüthliches Dasein daraus. Etwa drei Fünftel davon sind Neger, und zwei Fünftel Weiße. Die britischeRegierung findet es gerathen, 1500 bis 2000 Mann Truppen auf dieser Inselgruppe zu halten, damit keine andere Macht sie unversehens sich zu Gemüthe führt, wie eS die Briten so gerne selber thun. Nur etwa ein Drittel der gesammten Bodenfläche wird cultivirt, aber wunderbar dankbar ist der Boden! Jedes Jahr können drei Ernten eingeheimst werden. Zuerst kommt eine Zwiebel - Ernte, dann eine Frühkartoffel - Ernte und dann noch verschiedeneS Andere. Auf der ganzen Inselgruppe ist gar kein Gewässer zu finden. Aber jedes HauS hat feine große Cisterne, in welcher das Regenwasser deS ganzen Winters für den Sommer aufbewahrt ist, und für BerieselungSzwecke braucht man keinen Tropfen. Noch etwas ist auf diesen Inseln nirgendS zu sehen: nämlich Holzhäuser. Denn dafür ist daS einheimische Cede?holz viel zu werthvoll, und will doch einmal ein Ausländer ein solches HauS haben, so muß er das Holz dazu aus den Ver. Staaten kommen lassen. Im Uebrigen bestehen alle Häuser aus Sorallengestein, und sie gelten für geradezu unzerstörbar. Eine neu entzifferte Sprache. Unter den zahlreichen, bis jetzt erst zum geringsten Theile der Wissenschaft erschlossenen handschriftlichen Schätzen der königlichen Bibliothek zu Berlin, die sich auf die Literaturen der ostasiatischen Culturwelt beziehen, nimmt seit jüngster Zeit ein großes chinesisches Sammelwerk, dessen Erwerbung F. Hirth einem, glücklichen Zufall verdankte, eine hervorragend: Stellung ein. Auf Grund einer der 24 Bände, welche jene werthvolle und wegen ihrer Vollständigkeit in Europa einzige Encyclopädie umfaßt, ist es dem Profefsor Grube an der Universität Berlin gelungen, eine bisher nur in flüchtigsten Zügen bekannte Sprache, die man sich schon in sanfte Ewigkeit hinübergeschlafen dachte, aus ihrem Scheintod au neuem Leben zu erwecken. Und wer ist dieses nach so langem Schlummer wieder erwachende Dornröschen, d'.es Mädchen aus der Fremde, das da plötzlich in den Kreis der Wissenschaft und somit des Lebens tritt, Blumen und Früchte vertheilend?.. Dreimal haben die Völker des sogenannten tungusischen. Stammes,- die aLfden , Ebenen im nordöitlicbenAslen von des Er.

trägen is,ra Zagd.Fischerei oder Viehzvcht leben, in der Geschichte eine bedei'tend? Rolle gespielt, dreimal sind sie mit ki'.tmer Energie zu weitausgreiItViUn Eroberungen in das chinesische Rcich einaedrunaen und haben auf seiv.tm Vod?l: oroße. welthistorisch?

'JUilt aealündet. Am bekanntesten ooa tu)tn Thatsachen ist die jimgste, der Elllfall der Mandfch, die im Ialre 1044 ihre Dynastie begründe tcn und durch die Ereignisse der letzten Zeit stark ins Schwanken gekommen sind. Das erste Mal waren es die Khitan. die nach dem Zusammenbruch der Thangdunastie in China die Grenzen des Reiches überschritten und im nördlichen Theile desselben trn An fang des 10. Jahrhunderts die Liao, d. h. die eiserne Dynastie begründeten. Von ihnen erhielt dos Land ven Na men, unter welchem es dem Abendland während des Mittelalters bekannt war. Cathay. Doch der Bestand dieser Herrschaft war mcht von langerDauer. Im Jahre 1114 fand wiederum in der Mandschurei eine Völkerbewegung statt, ausgehend von dem Volke der Zutschen oder Niutschi. dessen Wohn sitze im Norden vom Amur, im Osten vom Ocean, im Süden von Korea und im Westen vom Flusse Sungari begrenzt wurden. Unter ihrem Anfuh rer Aguta gewannen sie mehrere Siege über ihre Stammesverwandten, die Khitan. und breiteten' sich in China fast bis zum Blauen Flusse aus. Der Anfuhrer der Jutschen gab der von ihm begründeten Herrscherreihe den Namen Kin- oder Goldenen Dynastie. Eisen," so sagte er, rostet, doch Gold bewahrt stets seine Farbe und Reinheit". Doch das Gold sollte sich noch als vergänglicher erweisen als das Et sen: der Stärkere löste auf diesem un sichern Schauplatz in raschem Wechsel den Starken ab. Nach hundertiahr: ger Regierung erlagen die Kinherrscher den sturmischen Angriffen der Mongo len unter Tschinggis-Khan. Dennoch gingen die Jutschen im wirbelnden Fluß dieser Bewegung nicht völlig zu Grunde, sondern wußten sich noch lange Zeit als Volk in ihrer Sprache zu erhalten. Im Jahre 1407 wurde in Peking eine staatliche Anstalt auf's Neue oraanisirt, deren Aufgabe darin bestand, die im diplomatischen Verkehr Mit auswärtigen Volkern vorkommen den Schriftstücke in's Chinesische zu übersetzen und die zu diesem Zweck er forderlichen Dolmetscher gehörig aus zubilden, eine Einrichtung, die man annähernd mit den onentaUschen Seminaren in Europa vergleichen könnte. Die Leiter und Hörer an dieser Hoch schule erhielten ein monatliches Stipendium in Reis ausgezahlt; gelehrt wurden an Sprachen Tartarlsch. Tl betisch. Sanskrit. Arabisch. Persisch. Birmanisch und gleichfalls dieSprache jener Jutschen. Jenes obenerwähnte chinesische Sammelwerk enthalt nun Wörterbücher und Literaturproben aus allen diesen und noch einigen andern Sprachen und wurde wahrscheinlich beim Unterricht an dem Pekinger Seminar zu Grunde gelegt. Da diese Lexika in der Weise eingerichtet sind, daß jedes Wort zunächst in der einheimischen Schrift des betreffenden Volkes geschrieben.dann seine Lesart durch chinesische Zeichen umschrieben, endlich seine Bedeutung in chinesischer Schrift ausgedrückt wird, fo dürfte der unschätzbare Werth jener Handschrift für die Entzifferung der Schrift und Sprache der Jutschen, die heutzutage in China gänzlich ausgestorben ist, nunmehr klar zu Tage liegen. Wurde doch schon 1653 in Peking die Sprache der Jutschen als Lehrfach in denRuhestand versetzt, weil ihre Literatur damals völlig erloschen war, die vordem ziemlich bedeutend gewesen sein muß, da schon im 12. Jahrhundert die clasfischen und historischen Werke der Chinesen in diese Sprache übersetzt worden sind. Trotz aller Bemühungen einer Reihe hervorragender Forscher war es bisher nicht gelungen, den Charakter derselben auch nur annähernd zu erschließen, bis es Professor Grube vorbehalten blieb, an der Hand des erwähnten Jutschen-chinesischen Vocabulars zunächst die Schriftzeichen zu erklären, die sich in ihrer Bildung unmittelbar an die chinesische Schrift anschließen und sich zum Theil aus bildlichen. zum Theil aus phonetischen Zeichen zusammensetzen, sodann etwa 870 Wörter ihrer Lesart und Bedeutung nach festzustellen, endlich den grammatischen Bau der Sprache zu erhellen und eine Anzahl in ihr verfaßter Urkunden zu übersetzen. Die Jutschensprache erweist sich als eine mehrsilbige, agglutinirende Sprache, die auf's Engste mit der der Mandschu verwandt ist. die sich ihrerseits auch für die Nachkommen jener ausgeben. Im Hinblick auf diesen ersten erfolg reichen Vorstoß in eine terra incog iiita darf man sich nunmehr der Hoffnung hingeben, daß weitere spolia opima auf diesemGebiete erobert werden und dazu beitragen, die für die Entwickelungsgeschichte des Menschengeschlechts hochbedeutsame Cultur Ostisiens tiefer und lichtvoller aufzu decken. Friedrich Rllckert pflegte, von sich zu sagen: Mü jeder neuen Spra che, die ich erleme. gewinne ich eme neue. Seele.- Nicht minder darf die Wissenschaft von sich rühmen, durch die Entdeckung eines neuen Elementes zur Errennwitz des Menschen ihren geistizen Gehalt erweitert und ihr seelisches Vermögen vertieft zu haben. In Ost Galizien bet f lrzemyölanv und Gliniany wüthet eine arke Flecktyphusepidemie, woran auch der Bezirksamt Waligoröli starb. Dieser Tage hat eine Kuh dem Landwirth Otto LucaS in WernZdorf gehörig, drei Kälber geboren. Die Thiere sind verhältnißmäßig groß und durchaus lebenskräftig. Der Dienstknecht F. R. Schubert aus Döbeln wurde in Chemntz wegen Heirathsschwindeleien zu der exemplarischen Strafe von 7 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Der verheira thete Mensch hat durch seine Heirathö schwindeleien mehrere Familien - um ihre Ersparnisse betrogen und diese dann mit seiner Frau verpraßt.

Deutsche Lokal'Lttchrichten. Cvl StSdt,. Hamburg. In dem Millionen, erbschaftsschwindel Proceß verurtheilte das Schwurgericht den Geflügelhändler Michelsohn wegen Betrugs, betrügerischen Bankerotts und Mein eids zu vier Jahren, den Mitangeklagten Lederer wegen Beihilfe zu achtzehn Monaten Zuchthaus und fprach die übrigen Angeklagten frei. Unter der Beschuldigung, den Hauseinsturz auf der Uhlenhorst verschuldet zu haben, wurden der Maurermeister Ch. Rasmüssen - Altona und der Polier Joh. Rasmussen verhaftet. Beide sollen sich gegen die Anforderungen der Bo' Polizei, sowie gegen die Regeln der Baukunst bei der Aufmauerung be: Grundpfeiler schwer vergangen haben. Eine aufregende Scene spielte sich in einem Specialitäten - Theater ans St. Pauli ab. Ein in unmittelbarer Nähe der Bühne sitzender Herr sprang plötzlich, als eine Chansonette auftrat, über das Orchester hinweg auf die Bühne. Er schrie und tobte, wobei er mit den Händen in der Luft herumfuchtelte. Die Sängerin eilte erschreckt in die Coulissen, und das Publikum gerieth in große Aufregung. Mehrere beherzte Perfonen eilten auf die Bühne und überwältigten den Störenfried. der sich als ein von Irrsinn befallener früherer Komiker entpuppte. Der Kranke wurde sofort nach einer Irrenanstalt gebracht. vldenburg. Oldenburg. In Delmenhorst schoß ein zur Aushebung anwesender zunger Mann auf die Mengte und ver wundete eine Person an der Brust, eine andere am Kopfe. Srauns!,n?ig. B l a n k e n b u r g a. H. In der Nähe von hier wurde der Förster Kaufmann von drei Wilderern, die ihm im Walde begegneten, durch einen Schuß in die Brust getödtet. tLhüring,. A l t e n b u r g. In einer der letzten Nächte brach in der MetallwaarenFabrik von H. A. Köhlers Söhnen Feuer aus, dem die Räume der Schlosserei, Lackiererei und Schleiferei zum Opfer fielen. C o b u r g. An Stelle des verstorbenen Prinzen von Ratibor ist Herr v. Schön, bisher Botschaftsrath bei der deutschen Botschaft in Paris, zum Hofmarschall des Herzogs von Sachsen

Coburg - Gotha ernannt worden und zur Uebernahme seines neuen Dienstes hier eingetroffen. Weimar. Der feit einigen Wochen verschwundene Höfkellermeister Hänßgen hat vor femer Abreise noch 0000 M. flüssig gemacht und ist be reits in Amerika angelangt. Die Ver anlassung zu dieser Flucht ist so deli cater Natur, daß sie hier nicht erörtert werden kann. ßadtfitt B a u tz e n. In Seidau fand man den 60jährigen Schuhmacher Wenzel m der Wohnung todt auf. Derselbe war seit Mitte Januar mcht mehr gesehen worden. Da man ihn verreist glaubte, hatte Niemand nach ihm gefragt.' Die Leiche war bereits stark in Verwesung übergegangen und lag mitten im Zimmer neben umgeworfenen Stühlen. Dresden. Am 12. December v. I. wurde bekanntlich der Postsecretär a. D. Kretzschmar in der Dresdener Heide durch zwei Schüsse aus einem Jagdgewehr ermordet. Als Thäter wurde bald darauf inSchlesien em Arbeiter Namens Maiwald verhaftet, der sich seitdem beim Landgericht zuHirsch-, berg in Untersuchungshaft befindet, da er noch eines zweiten in dortiger Gegend verübten Mordes, sowie verschiedener anderer schwerer Verbrechen überführt ist. Inzwischen sollen aber Zweifel an der Zurechnungsfähigkeit Maiwald's entstanden sein, so daß sich in dieser Richtung noch Erörterungen nöthig gemacht haben, wodurch die Sache natürlich in die Länge gezogen wird. Fr ei berg. Der Copist Nestler an der kgl. Hquptbergkasse zuFreiberg, dem eine Bestrafung wegen eines Sittlichkeitsverbrechens drohte, hat sich durch Erschießen entleibt. G r i m m a. Hier sind eine Anzahl Leute, zum Theil von der Arbeitsstätte weg, in Untersuchung genommen worden. Dieselben stehen im Verdachte, das freistehende, seit 15 Jahren unbewohnte Haus einer Frau nach und nach seiner Einrichtung fast ganz beraubt zu haben. Oabtn. Karlsruhe. Bei der von de? großherzoglichen Oberdirection deS Wasser- und Straßenbaues s. Z. erlassenen engeren Concurrenz zur Erbringung von Plänen für die künstlerifche Ausschmückung der im Bau begriffenen Kehl-Straßburger Straßenbrücke ging Herr Architekt und Docent an der Techn. Hochschule Doerr als Sieger hervor. M a n n h e i m. Der CassirerMayer von der Unionbank, der 300.000Mark defraudirte, wurde von der Strafkammer zu 4z wahren Gefänanik und K Jahren Ehrverlust verurtheilt. ssenburg. Eme männliche Leiche wurde bei der Sägemühle gefunden. Die bei der Leiche befind!!chen Papiere lauten auf den 33 Jahre alten Schuhmachergesellen Eduard Dielehner. welcher in Geaenback in Arbeit stand und Anfangs März auf Va i 4 r. a ' vcui ciouücgc in oic iNZig MÜNZ. Osterburken. Babnverwlt,? Gutmann wurde verhaftet und nach Moosbach überführt. Eine dreimal kurz hintereinander erfolate Revision ergab, daß in der Kasse größere Beträge fehlten. St. B l a s i e n. Drei Burgen aus der Gegend von hier ermordeten auö Eifersucht in der Näbe des SchluchseeS den Steinhauer Bechtle aus Schluchsee. 'Die Leiche warfen sie n den See. Die Thäter sind verhaftet. S o v f b e i m. tn fe Werkstatt deI HafnerZ VuS. Veicur brach Lkeue?

ewi i j. r v - j Linz. Durch die Leichtfertigkeit C"l 1 ? . sit i w m eines mauern, oer in einem izzanyaue in Sarleinsbach ein größeres Quantum Pulver unter eine Bank des dichtbesetzten Gastzimmers gelegt hatte, wurden, indem das Pulver plötzlich explodirte, achtzehn Personen leicht und drei schwer verletzt. Mährisch - O st r a u. Einen seltsamen Selbstmord verübte ein junger Schlepper an einem Schacht der Zwierzina-Gruben. indem er sich von dort in die Tiefe stürzte. Er fiel 130 Meter hinab, wo er vollkommen verstümmelt von der Schale aufgefangen wurde. Die Ursache des Selbstmordes ist unbekannt. Kurz vor der Ausführung der That hatte der Selbstmörder noch Abschied von seinem Bruder genommen. Prag. Ein gräßliches Unglück ereignete sich bei einem Artillerie-Manö-ver der Josephstädter Garnison. Bei dem Abfeuern einer Kanone sank ein Corporal. der zu nahe bei der Mündung gestanden, mit einem Aufschrei zu Boden. Die ganze Uebungspatrone mit dem Pfropfen war dem Unglücklichen an den Rücken geflogen und hatte ihm überdies die rechte Wange verbrannt, die Nase abgerissen und das Auge ausgebrannt. Der Unglückliche hat das Gehör vollständig verloren, sein Zustand ist ein hoffnungsloser. Temesvar. Ein Oberaufseher der Finanzwache, Namens Weinberger, gerieth auf der Straße mit dem Zugführer vom 43. Jnfanterie-Regi-ment Matuschka wegen einesMädchenS in Streit, wobei Weinberger den Matuschka erstach. Schweiz. Bern. Das Schwurgericht erledigte die Anklage gegen Karl Moor, Redacteur der socialdemokratischen .Berner Tagwacht", der sich an dem Ivjiahrigen Kmd eines Handlangers vergangen hatte. Da das Kind schon über 16 Jahre alt und die eigentliche Gewaltthat an demselben resp, die Unfreiwilligkeit des Kindes nicht be Wiesen werden konnte, mußte Moo: freigesprochen werden. Nechisprosessor Stoon ist zum Nachfolger Brun nenmeisters an die Universität Win berufen worden. N i d w a l d e n. Zum Staatsarchi var wurde gewählt Dr. Rob. Durrer, Sohn des verstorbenen Landamtman nes. St. Gallen. Herr Kuster-Rit-ter in Rheineck schenkte dem Canton seme dortige Besitzung für eine land wirthschaftliche Winterschule. Solothurn. Der Dachstuhl des Bahnhofsrestaurants in Ölten ist ausgebrannt. Feuer und Wasser rich teten am Gebäude großen Schaden an. Zug. Am 26. März wurde der Tunnel der Gotthardbahn aus der Ll nie Zug-Goldau durchschlagen. Er ist ca. 550 Meter lang und beginnt ober halb der alten Ringmauern der Stadt. Luxemburg. Luxemburg. Das .Memorial veröffentlicht einen Großh. Beschluß, betreffend die Genehmigung zweier allgemeiner Alignements-Pläne der Stadt Dieklrch. Der Schlosser Ch. Reisen, 33 Jahre alt, aus Heinzberg, wurde an der Grenze zu Wasserbillig den deutschen Behörden ausgeliefert; derselbe wird von der Staatsanwalt schaft zu Trier wegen Sittlichkeitsver brechen verfolgt. JmSpielen stürzte das 3mhrige Sohnchen des Gesang Nißcommissars , . Schummers auS Stadtgreund etwa 100 Meter ober balb der Alzettebrücke in's Wasser. Dem 25jährigen Josevh Lutty gelang es, das bis dorthin abgetriebene Kind zu retten, indem er resolut in's Wasser sprang und daS dem Ertrinken nahe Knaolem landete. Sauern. Aschaffenburg. Auch hier geht man am Gymnasium besonders scharf gegen die heimlichen Kneipereien der Schuler vor. Dieser Tage wurden ln Damm 17 Schuler der 5. und 6. Klasse im Wirthshaus abgefaßt; zwei davon wurden sofort demittirt.mehrere smd ausgetreten. Augsburg. Laut Bekanntgabe in der Magistratssitzung wurden bei ver yeurlgenFruhmhrsmusterung 1323 Mann untersucht, gegen 1205 im vorrigen Jahre. Es wurden nur 330 tauglich befunden (1895: 272), .673 waren zu schwach, dauernd untauglich 104. dem Landsturm wurden 131 zu gewiesen, der Reserve 73. Auffallend groß war die Zahl der Herzlcidenden und Dickhalsigen. Auch die Folgen der Influenza machten sich erheblich bemerkbar. Die Firma Schuckert & Co. in Nürnberg hat die hiesigeTrambahn um 500.000 Mark gekauft und wird die Bahn elektrisch betreiben. München. Das altrenommirte Hotel Bambergerhof, welches von dem derzeitigen Eigenthümer, F. M. Roi ger, umgebaut wurde und wesentliche Verbesserungen, wie schöne Säle, Dampfheizung, elektrische Beleuchtung, Bäder und neue Einrichtung erhielt, geht durch Kauf am 1. Juni in die Hände des lanajähriaen Pächters deS Löwenbräukellers. I. Ohlwerther, über. Dieser Tage wollte der m der Westendstraße No.'53 wohnende Bahnarbeite? Zauner an emem geladenen Revolver, der nicht functionirte, eine Reparatur vornehmen, vergaß aber die Patronen zu entfernen. Plötzlich ging der Schuß loß und traf die daneben stehende Frau Zauner in's Herz, so daß sie auf der Stelle eine Leiche war. Wurzburg. Wegen Zechprellerei wurde ein im Staatsexamen stehender Mediciner Peter Brabeck aus Oeynhausen zu acht Tagen Gefängniß verurtheilt. Auf eine eiqenthümliche Weise kam der Oberbahnamtsinspector Ludwig Diez um sein Leben. Derselbe hatte vor einigen Tagen wählend des Schlafes Nachts 'einen eingesetzten kunstlichen Zahn verschluckt der in die Lunae aeratbrn war. Infolge denen

aus. neioianni tno oas zrennyau, der Schöpf, das Magazin und das Warenhaus der G. Geiger'schen Ofenfabrik. Der größte Theil der Modelle ist zerstört. Oesterreich'Ungarn.

stellte sich alsbald ein furchtbarer Husten ein. der etwa 24 Stunden bewirkte, daß der Eindringling mit der Sputa aus dem fo wichtigen Lebensorgan wieder entfernt wurde, allein trotzdem stellte sich durch die colossale Anstrengung der Athmungsorgane eine heftige Lungenentzündung ein, welcher der noch recht rüstige Mann innerhalb 48 Stunden erlag. vk,inpsal,. E d e n k o b e n. Der verhaftete frühere Gendarm Schäffer gestand, die Lehrers - Wittwe Heugel ermordet und ausgeraubt zu haben. P i r m a s e n s. Man beabsichtigt hier einen Jmpfzwanaaeaner - Verein

? ins Leben zurufen, wie solche bereits - m anderen Städten bestehen. Die Vorverettungen sind bereits im Gange, und es soll demnächst eine öffentliche Versammlung stattfinden, in welcher über Zweck und Ziel derartiger Vereine gesprochen werden soll. Die AnHänger zählen hier nach vielen Hunderten. S e m b a ch. JnBalbornhat sich der Wittwer Jakob Metz II. erschossen. Motiv der That unbekannt. VkrttOMdor. Leonberg. In Mönsheim hiesigm Bezirks ist schon wieder ein größerer Brand ausgebrochen, welcher sechs Wohnhäuser und zwei Scheuern in Asche legte. Da das Feuer zu gleicher Zeit in mehreren Häusern ausbrach, ist Brandstiftung unzweifelhaft. Qehringen. Kürzlich sind die Scheuern der Landwirthe Stricker und Steinle in Pfahlbach mit allen Vorrathen und landwirtschaftlichen Maschinen gänzlich niedergebrannt. Es wird Brandstiftung vermuthet. Schramberg. Als die Frau des Amtsdieners Rapp zweien wegen Uhrendiebstahls in der Fabrik der Gebrllder Junghanö im hiesigen Ortsarrest inhaftirten Burschen von 20 und 22 Jahren das Essen brachte, überfiel einer der Arrestanten die ahnungslos eintretende bejahrte Frau, warf sie die steile Treppe des Arrestlokals hinunter und ergriff die Flucht. Stuttgart. Wie das Kabel kurz gemeldet hat. ist infolge eineß starken Westwindes ein Theil der Ein gangspforte zu dem Festplatz des Deutschen Sangerbundesfestes einge stürzt. Hierbei sind fünf Arbeiter ver unglückt. Der 40jährrge Joseph Bauer von Kirchheim ist seinen Verletzungen bereits erlegen. Die Arbeiter Rober Baier von Stuttgart und Johann Kunz von Zimmerbach befinden sich noch in Lebensgefahr. Die zwei ande ren Verunglückten, Michael Hutter von Unterroth und Carl Werner von Schwaikhein werden sicher genesen. U l m. Ein unschuldig Verurtheil ter wurde vom hiesigen Schwurgerich im Wiederaufnahmeverfahren freige sprechen. Der ledige Dienstknecht Jo, hannes Hermann von Erstetten war wegen emeö Verbrechens wider die Sittlichkeit zu acht Monaten Gefäng niß verurtheilt worden. Er hatte bereits über fünf Monate semer Strafe zeit verbüßt. Srssth,r,oatl7n, GTI$xu Gießen. Polizeirath Wilhelm 5?relenius. welcher erst kürzlich von der Verwaltung des hiesigen Polizeiamts aus Gesundheitsrücksichten zurücktrat ist aestorben. Mainz. Als neulich Morgen der Fuhrmann Neuling in der Neuthorstrake nach semem Stalle gehen woll te. um das Pferd zu'füttern,. wurde er von fünf Personen angerempelt. Der Fuhrmann verbat sich dies, aber sofort stürzten sich die Unbekannten aus ihn und beaannen ihn müStocken zu schla gen. Dann zogen sie die Messer und brachten ihm acht Stiche, davon suns in den Kops und drei m den Ober schenke! bei. Sierauf entflohen die ro hen Menschen in der Richtung nach Weisenau zu. S ch i e r st e i n. DaS hier erbaute neue evangelilche Diakonissenhetm wurde dieser Tage seiner Bestimmung Lberaeben. Die Weihe geschah durch Herrn Pfarrer Wenzel von hier. Die Einrichtung des Neubaues ist eme recht zweckmäkiae. Tin demselben sind Wol, nunaen für drei Schwestern, sowie ein JL. f großer aal sur erne ielnimoer schule. Weisenau. Unser ehemaliger langjähriger Beigeordnete Anton Jamin II., Ausschuhmitglied des land wirthschaftlichen Vereins für die Provw' Rheinhessen, ist nach langem, schweren Leiden im Alter von 64 Iahren verschieden. Herr Iamin war eine weithin bekannte und geachtete Persönlichkeit. ein hervorragender Förderer der Landwirthschaft. Isast-LotUttna. M e fe. In dem Dorfe Saaraltdorf hat der Bauer Schäfer seinen Sohn erstochen. Der Sohn hatte den Vater mit der Mistaabel attackirt. dieser ergriff daS sogenannte Metzgermess und todteke den Angreifer. In 'dem Dorfe hat der Schnavsteufel die Herrschaft. StraKbura. Der Weinbandler Lefort aus Courbevoie tödtete in Paris seine 5?rau durch mehrere Revolverschösse. Der Mörder wurde hier, im Hotel Gotthard verhaftet. Unter Ehemännern. Arzt: .Gestern Abend wurde ich noch um zehn Uhr zu einem Patienten geru fen; wie ich da fertig war, bin ich in meine Stammkneipe gegangen und habe bis zwei Uhr Skat gespielt!Bekannter (seufzend): Wissen Sie. ich möchte auch Arzt sein!" "5kn der sviritistikcben Soiree. Medium (zu einer jungen äöittwe: a. anadiae nxau. ick kann Ihnen beweisen, daß der Mann, den Eie geliebt haben, in unserer Nühe ist. Wittwe: .WaS habe ich denn dabei zu it am tm.v: t " I0UII, xrtcuium: 53ic orauazen nur fernen: Komm'!- und sofort wird sick einer von den Stühlen, die da an der Wand stehen, ' bewegen." Wittwe (hauchend) :.. Rornrn '! . Plötzlich sänaen sechs Stuble an. eine Sarabande zu tanzen. Die junge srau flieht er. röthend.

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ZM ist die Zeit der Fruhjahrsteidn. Gebrauche Dr. AUgUSt oenlg'S HAMBURGER TROPFEN. Bist Du ermüdet, schläfrig, leidest Du an Verstopfung, hast kch,W Appetit, keine Energie, nervöse KopssAlerzen? Gebrauche die Tropfen, sie wirken auf die Leber und werden Dlä) gesund machen für Geschäft und Arbeit.

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