Indiana Tribüne, Volume 19, Number 213, Indianapolis, Marion County, 20 April 1896 — Page 4
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Raubmord.
Ein deutscher Grocer beraubt und ermordet. Um halb zwei Uhr Sonntag Mörgen brachen Einbrecher in das HauS des deutschen ErocerS Leo Hirth, 1020 W. Washington Str. und erschossen ihn. Die Trocery mit angebautem WohnHauS liegt gerade östlich von der Cürtelbahn. Die Leute hatten schon dreimal den Besuch von Einbrechern und darum sich mit Schießwaffen wohl versehen. Der Ueberfall kam aber' so plötzlich, daß Hirth den Revolver nicht ergreisen konnte. Samstag Abend gegen 11 Uhr schloß er Grocerie und Wirthschaft ab und begab sich zur Ruhe. Was nun geschah und wie sich die Tragödie abspielte, erfahren wir von Frau Hirth, die ihre furchtbar traurige Geschichte der Polizei erzählte. Um halb zwei wurde ich durch ein leises Geräusch geweckt und sah zwei maSkirte Kerle in dem anstoßenden Wohnzimmer stehen. Ich weckte meinen Mann und kaum war er auö dem Bett als schon zwei Schüsse sielen. Hirth verfolgte die Einbrecher, ohne sich erst zu bewaffnen, durch Wohnzimmer, Eßzimmer und Küche. Da hörte Frau Hirtb einen dritten Schuß und als sie hinzukam, waren die Kerle verschwunden und ihr Mann lag mit durchschossenem Herzen aus dem Boden. Die grau war mit ihren Kindern und dem Mädchen inzwischen in den Hof gelaufen und hatten um Hilfe gerufen. Nachbarn kamen herbei und bald fand sich auch die Polizei ein. Von den abgegebenen Schüssen war einer in die Bettlade, der andere in die Wand gegangen. Der dritte hatte Herrn Hirth'ö Herz durchbohrt. Zischen der fünften und sechsten Rippe war die Kugel eingedrungen. Um 3 Uhr fand sich der Coroner ein, der durch Dr. Bigger eine Obduktion vornehmen ließ und fand daß die Kugel den ganzen Körper durchbohrt hatte. In dem Schlafzimmer wurde die Leiche aufgebahrt und hier fand sich auch, daß eine Tasche mit $200 Inhalt gestohlen worden war. Die Polizei ist auf der Suche. Einstweilen bietet sich noch kein Anhaltöpunkt, doch suchen die Detektivs nach einigen Leuten, die sie stark für verdächtig halten. Supt. Colbert wünscht, daß auf die Ergreifung der Mörder eine Belohnung ausgesetzt werde. Der Verstorbene wurde ain24. Aug. 1856 in Marsch bei Karlsruhe geboren. Er war ein Möbelarbeiter und kam im Jahre 1830 hierher. 3m Jahre '92 verheirathete er sich mit Frl. Brigitta Reidy aus Spencer. Im Jahre 1890 kaufte er die Grocery und führte seitdem ein blühendes Geschäft. Er war sparsam und thätig und zog sich dadurch die Feindschaft der Tagedlebeund Lumpen zu. Mehrsach wurde schon der Versuch gemacht ihn zu berauben. ttjer Der uorvene vinlerlavl eine Wittwe und vier Kinder, Therese, John, Leo und Arthur. Gestern kamen die Verwandten her bei, die man telegraphisch von dem Trauerfall in Kenntniß gesetzt hatte. Auch sein Bruder Zehn Hirth, der sechs Monate nach seines BruderS AuSwan derung diesem folgte und der jetzt in ColumbuS, Ind., ein erfolgreiches Geschäft betreibt, fand sich ein. Der un sägliche Schmerz der armen Leute läßt sich denken aber nicht beschreiben. Morgen früh um acht Uhr sindet das Begräbniß des Verstorbenen, der ein Mitglied deS Liederkranz, wie deS Unabhängigen Turnvereins war, statt. AldagS Vaint Store. Ein zuverlässiges Geschäft von 10 jährigen Bestand. Echte reine Far den, Oel, Firniß und Fenster GlaS 222 Ost Washington Str. Die Damensektion deS Sozialen Turnvereins veranstaltete gestern Abend im Deutschen Hause eine "Euchre party". Sine große Anzahl Spieler betheiligte sich daran. Folgende Personen erhielten Preise: Damen 1. Preis, Frau Runge. 2. Preis, Frl. Bertha Hotz; 3. (Trost) Preis, Frl. Zabel. Herren 1. Preis, Otto Schissel; 2. Preis, Herr ChaS. Otte; 2. (Trost) Preis, ChaS. Mode. Peter Psisterer, Oeffentlicher Notar, 102 Ost Washington Straße. Schissöscheine nach und von Europa. Vollmachten ausgestellt und Erbschaften erhoben. Geld aus erste Hypothek auszuleihen.
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Selbstmord.
Hinter 'der Fabrik-Anlage von I. B. Alfree an Michigan Road und 12. Straße, unfern dem Canal an beq EisHäusern fand heute Morgen Frau Mary Richmond aus dem Wege zur Arbeit im Marion Park Hotel, die Leiche eineS anständig gekleideten, etwa 60jährigen ManneS. Sie rief die Polizei herbei und Capt. Dawson eilte zur Stelle. Er fand den Todten aus dem Gesicht liegend, in der linken Hand einen noch neuen Revolver, Cal. 32, haltend, mit 4 Patronen und einer Hülse. Die Kugel war über dem linken Ohr eingedrungen. In den Taschen fand man eine goldene Kette mit Uhr, ein leereS Portemonnaie und eine Quittung der ExPreßcompagnie. Capt. Dawson fand den Namen Fulton" in den Zipfel deS HemdebusenS eingenäht. Der Beamte stellte fest, daß zwei Personen, nämlich die Minnie Taylor und der ThoS. LangSdale um 3.45 einen Schuß gehört hatten. Wie ist dies ! Wir bieten einhundert Dollars Belohnung für jeden Fall von Katarrh, der nicht durch Einnehmen von Hall'S Katarrh-Kur geheilt werden kann. F. I. Eh eney & (5 o, Eigenth., Toledo, O. Wir, die Unterzeichneten, haben F. I. Cheney seit den letzten 15 Jahren gekannt und halten ihn für vollkommen ehrenhast in allen GeschästSverhandlungen und sinanziell befähigt, alle von seiner Firma eingegangenen Verbindlichkeitenzu erfüllen. West & Truax. GroßhandelS-Dro-guisten, Toledo, O. Walding, Kinnan & Mar -v i n - GroßhandelS-Droguisten, Toledo, O. Hall'S Katarrh-Kur wird innerlich genommen und wirkt direkt auf daS Blut und die schleimigen Oberflächen deS Systems. Zeugmsse fr versandt. Preis 75c. für die Flasche. Verkaust von allen Apothekern. m Großes Feuer. Heute Morgen gegen halb fünf Uhr wurde in dem vierstöckigen Backstein gebäude das den Herren H. C. und M P. Wright gehört und daS sich neben der elektrischen Anlage der Straßen bahn do. an der Ccke der Louisiana Str. und Capital Ave. befindet, Feuer entdeckt. Dasselbe hatte sich schon stark im Innern deö Gebäudes ausgebreitet, fo daß dieses nicht mehr zu retten war. Als die Mauern einstürzten, wurden die elektrischen Drahte, darunter auch die der Straßenbahn mit herabgerissen und der Betrieb konnte erst gegen 10 Uhr beginnen. Auch daS Kesselhaus der Straßenbahn - Gesellschaft wurde stark beschädigt. - 2n dem abgebrannten Gebäude be fanden sich eine ganze Anzahl induftri eller Etablissements, deren Maschinen und Vorräthe vollständig vernichtet find. Unter den Abgebrannten sich die Street Cleaning Co., John R. Dun can, M. T. Parker, Drucker; die Troy Plow Co., D. N. Piercf, Geigenma cher; C. R. Webber, Hutfabrikant. Der Gesammtschaden beträgt etwa $75,000. ,, Pumpernickel, Roggenbrot und alle Sorten Kuchen in vorzüglicher Qualltat bei Bernhard Thau. Markt Sand 123der HoSbrook Str. Ro. 81. 3n der Columbia Halle unter den Auspizien der sozial. Sektion hielt gestern Abend Herr Max Forker von New Lork einen sehr interessanten Vertrag über die soziale Frage. He7r Jorker ist ein trefflicher Redner, der seinen Zuhörern seine Gedanken sehr klar zu machen versteht. Er schilderte die moderne Produktionsweise, unter welcher der Arbeitende auf einen kaum auskömmlichen Lohn angewiesen ist, während die Produkte der Arbeit sich als riesige Reichthümer in den Händen Weniger ansammeln. Er unterstützte seinen Vortrag durch ftereoptische Bilder, welche den Unterschied in der Lebenöweise zwischen Armen und Relchen und den Unterschied zwischen der heutigen Produktionsweise und der Produktionsweise früherer Zeiten darstellen. Der Vortrag war im Ganzen sehr lehrreich und war eine treffliche Darstellung unserer heutigen Wirthschastlichen Zustände, welche, wie der Vortrage erklärte, nur anders werden können, wenn die Produktionsmittel Eigenthum deS Volke? werden. Der Besuch war ziemlich gut, doch hätte der Vortrag ein weit größeres Publikum verdient. !
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Ein Fest deö Liederkranz. Gestern Abend feierte der Liederkränz die fünfundzwanzgste Wiederkehr seines GründungStageS durch Konzert und Tanz. DaS Fest war gewissermaßen eine Vorfeier der großen Feier deS fünfundzwanzigjährigen Bestehens des Vereins, das im nächsten Jahre stattfinden soll. Die Chöre, welche der Verein gestern Abend sang, wurden sämmtlich vortrefflich vorgetragen, namentlich aber fand Am Altar der Wahrheit" Beifall. Die Solovorträge waren alle seh? gut. Herr Ankenbrock sang eine Barcarola" von Auber und Herr Weiffenbach sang Die beiden Grenadiere". Sehr gut gefiel auch das Duett Verlassen bin i", gesnngen von den Herren Behringer und Böhm und daS Doppelquartett ,Du Abendglocken läuten". Sehr großen Beifall fanden der Cornetvortrag des Herrn Kryl und daS Geigensolo deS Herrn Paul Wachsmann. Auch die gute Musik deS KlauSmann'schen Orchesters verdient lobende Erwähnung. Die dritte Nummer auf dem Programm bildete eine von Herrn Zwicker gehaltene Festrede. Herr Zmicker.hält keine langen Reden, aber er versteht sich präziS auszudrücken und, waS die Hauptsache ist, mit wenig Worten viel zu sagen. Er wieö in seiner Rede aus die ehrenvolle Vergangenheit deS Verein hin, auch auf die Zunahme der aktiven sowohl, wie die der passiven Mitglieder und schloß mit folgenden Mahnungen für die Zukunft. : Vor allem werden wir darauf bedacht sein, daß auch in Zukunft der Hauptzweck unseres Vereins nicht verschoben wird. Ich meine nämlich : der Gesang allein soll auch serner daS A und daS O aller unserer Vereinöbestrebungen bilden, ö'anz besonders soll wie bisher vorzugsweise daS Volkslieb eine hervorragende Rolle bei uns spielen. DieS schließt natürlich nicht auS, daß wir uns auch an größere Sachen heranwagen. Und so wollen wir denn während unseres nächsten VereinSjahreö getrost weiter wirken. Allen unseren Mitgliedern und Freunden statte ich für daS unö bisher erzeigte Wohlwollen im Namen unsereS Vereins meinen Dank ab. Unserem Dirigenten Herrn Knodel sage ich dop pelten Dank für seine aufopfernde Thätigkeit, welche er immerfort unse rem Verein widmet. Euch liebe San geSbrüder danke ich für Euren bisher entwickelten Eifer wohl auch, jedoch der höchste Lohn und der höchste Dank für Such ist der Gesang selbst. Der recht Sänger finget nicht deö Dankes oder RuhmeS halber, sondern Er singet wie der Vogel singt, Der in den Zweigen wohnet, DaS Lied. daS aus der K hle dringt, Ist Lohn, der reichlich lohnet." Fahret also fort,- Euch der edlen SangeSkunst immer mehr zu widmen, zu Eurer eigenen Genugthuung, zu Eurer eigenen Freude. Schließlich hoffe ich, daß durch unser heutige Fest dazu beigetragen wird, den Gesang immer mehr zu fördern, und ihm immer mehr Freunde zuzuführen. In dem Maße, als uns dies gelingt, wird dieses Fest als ein segenS reiches zu betrachten sein." Geld zu verleiben. Cme Summe Geldes ist uns zum Ausleihen in Beträgen von $100 vl? $1000 übergeben worden. Nied riger Zinssat); können Ihnen das Geld am selben Tage, ihrer Applikation überleben. Rückzahlung nach Belieben. A. Metzger Agentur, S Odd Fellowö Hall. Im Fair Ground Base Ball Park fand sich gestern Sheriff Womack mit drei Depulies ein, um allenfallsige Versuche, Ball zu spielen, zu verhin der. ES wurde indeß kein Versuch gemacht. ES wurde Musik gemacht und die übliche Seiltänzer-Vorstellung fand statt, aber von Ballspiel war nichts zu sehen. Die meisten Leute, die hinauSgesahren waren, betraten den Park nicht, alö sie hörten, wie die Sache stand und behielten ihren Quarter in der Tasche.
TeS EselS Ehrentru?.
Ein steirischer Schwank von Peter Rosegger. Diese Geschichte hat sich zugetragen zu Brück, in der alten Kreisstadt an der V!ur. Gespielt haben sie vier Personen: Ein Bauer, ein Bader, ein Richter und ein Esel. Ob von diesen vieren der letztere nicht thatsächlich der klügere gewesen lst, wie es das eyrwurdige Geschlecht der Grauen erheischt, das soll sich zeigen im Laufe der Begebenheit. Also hebt es an. Kommt einmal an einem glühheißen Sommertage ein Bauer mit seinem Esel in die Bruckerstadt. Als sie bei der Mühle ihre Kornbündel abgelegt gehabt haben und nachher drauf über den Marktplatz spazieren selbander, sagte der Bauer zu seinem Genossen: 3u, verdammt! Die Hitz'. die ich leid'!" h, ah!" meint der Esel. Und den Durst, den ich hab'!Jh. ah!" singt der Esel. Nachher kommen sie zum WirthsHaus. Wie sie zum Wirthshaus kommen, hängt der Bauer seinen Kameraden mit einem Stricklein an die Planke, die unter der Linde steht und geht hm ein in tte Stube auf ein frisches Krü otL Läkt sZck ikn sckmecken. den Wein. Schön kühl ist er, schön pri ekeln thut er auf der Zung'. .Was ist denn das für einer?" fraate der Bauer den Wirth. Es ist ja allbekannt, daß bei Luttenberg im Unterland ein gutes Tröpflein reift, ein aottverflucht gutes Tropflem. .Schau Du!"" bewundert der Bauer, reinen Luttenberger hast? Ist doch wohl auch sicherlich ein echter und rechter, Du? Sckaut der Wirth schief drein: Was glaubst denn von mir, Bauer? Daß ich einen unechten Wem hätt? Emen ungerechten Wem hatt? Emen falschen Wein hätt? Mein Lieber! Das kann ich Dir schon sagen, keinen echten Luttenberger hast Du wohlDein Lebtaa nie getrunken, als wre den da! 5)ab' überhaupt noch nie keinen Luttenberaer aetrunken". sagt der Bauer, hab nur alleweil gehört, daß er rechtschaffen gut sein soll, der Luttenberaer Uh halbnarr!" lacht der Wirth, der den guten Wein beim Ohrwaschel hineinlaßt, anstatt bet der Gurgel! Darf ich noch einmal nachschenken?" Halt ja. halt ja! Eins tragt's noch, ein Krügel." sagt der Bauer und trinkt mit Andacht den echten und gerechten Wein. Und seine Seele hätte er mögen ver schwören, der Wirth, darüber, daß sein Wein ein echter Luttenberger ist. Denn in seinem Hause hinterwärts wohnt der Bader. Der zahlt keinen Zins, macht aber den Wein. Und der Bader beikt Vixam Luttenberaer. Wie er ihn macht? Wasser und Wurzelwerk, Äucker und Felgen Zimmt und ande res Gewürz, ein wenia Branntwein dazu, was weiß ich! Er sagt's Nie xnandem, dem Bader, wie fein er mischt. In seiner latennschen Kuch werden noch ganz andere Tränklein ausgekocht, kostet das Flaschel achtzig Kreuzer, weiter schaden sie nicht viel. Nun, und.sage: Im Hof' steht ein Trog, der lst heute voller Luttenber ger, frisch aufgekocht, glühhefo just im zesen (gahren): daß w bald wie der ein neues Tröpfel zu trinken krie gen. em echtes und gerecktes! Jetzt mit Verlaub zu fragen, wie geht's dem Esel draußen an der Planke? Dank der Nachfrag, so weit gut. Nur daß ihm die Zeit alleweil länger wird und der Durst alleweil großer. Der Bauer kommt nicht vor, der sltzt drinnen fest. Die Welt ist doch nicht nutz. Es ist der Unterschied zu groß. So philosophirt der Esel und beutelt den Kopf. Bei dieser ganz harmlos gemeinten Bewegung reißt er das Stricklein ab und jetzt wär' er frei und könnte gehen wohin er wollt'. Ja,, wenn er gehen kann, wohin er will, da geht er durch das Thor hinein in den Hof und sucht den Brunnentrog, damit er sich den Durst loschen kann. Na nu! denkt sich der Esel, wie er aus dem Troge trinkt, was ist denn das da sür ein Wasser? Ich kenn' mich nicht aus, ist das ein chlechtes Wasser oder ern guter Wem! chmecken thut's nicht sper! gar nit per schmeckt's! Ja. da hör' ich auf vom Trinken und heb' an zum Saufen! .... Nach einer Weile, wie der Bader kommt, um nachzuschauen in seinem hölzernen Weingarten, ob sich der Wein wohl gut ausreift in der Sonne, da fmdet er emen leeren Trog und tu nen vollen Esel. Nicht bald eine reise Wunbeer' wird sich so schönbauchig auswachsen. wie sich unser Grauer jetzt gezeitigt hat. Dabei wackelt er Mit dem Kops, fächelt mit den Ohren, pustert mit der Schnauze, hüpft mit den Beinen, haut mit dem Schwanz nach links und nach rechts und hebt lieblich an zu singen: Jh ha!" g.lcichsam: Ich auch bring es zu Weg. viechdumm zu werden, wm ich emen öiausch hab' Der über die Maßen entsetzte Ba der läuft in die Wirthsstube: .Wem gehört der Esel da draußen?" Der Bauer hat schon geduselt. Jetzt hebt er seinen Kopf auf: Esel? Bon einem Esel ist die Rede? Das geht mich an. Der Esel gehört mein." .Recht ist'ssagt der Bader mit tal.' tem Ernst, Bauer. dann machst Du
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