Indiana Tribüne, Volume 19, Number 213, Indianapolis, Marion County, 20 April 1896 — Page 2
Jndiana Trwank ErlSkiut Täglich und Sonntagv. Die tSglie.Tridäne- koftet durch cnZTlacr 1 Cents per Woche, dle eonnlag?.TridüneI Cent per Woche. Beide ,same 1 Cent fctt SS Ötntl pei e,at. Per Poft außerhalb de, .tdt ,gkschit U oraubeihlun ' p jax. nui 18 Süd labama Stratze. Indianapolis, 3nd., 20. Aptil 1896. Rüefgang unserer Wollindustrie. Das Teztile Manufacturers Jour nal" bringt in seiner neuesten Nummer die Antworten von Fabrikanten aus 1500 Circulare mit Anfragen über die gegenwärtige Geschäftslage in der Woll- und Kammgarn - Industrie in Amerika. Die Antworten zeigen, sagt das Journals daß die Situation eine geradezu trostlose ist. Die Lage sei indessen noch schlimmer, als wie aus den eingesandten Statistiken hervorgehe, da viele Fabriken, die jetzt noch in vollem Betriebe sind, binnen kurzer Zeit geschlossen werden würden. Von 256 Wollfabriken, die Berichte eingesandt haben, sind 131 in vollem, 61 in theikweisem Betrieb und 64 ge schlössen. Aus einem Total von 16.572 Webstühlen sind noch 11.508 im Betrieb. Sie laufen im Durchschnitt 49 Stunden pro Woche, oder 82 Procent ihrer vollenZeit. Von insgesammt 42.287 Angestellten sind 27.206 noch in Arbeit. Die Lohnlisten zeigen gegen 1892 eine durchschnittliche Reduction von 19 Procent. In 16 Teppichfabriken mit 1462 Westühlen sind 1299 in Betrieb, und von 8533 Angestellten sind 6891 in Arbeit. Die Lohnliste zeigt eine Reduction von 13.9 Procent. Von den 25 Kleiderstoff - Fabriken, die berichteten, sind vier geschlossen und drei arbeiten albe" Zeit. Von den 3011 Webstühlen sind nur 1933 in Be trieb, und von den 4934 Angestellten sind noch 3287 in Arbeit. Die Lohnliste zeigt eine Reduction von 23 Procent. Von 49 Decken- und FlanellFabriken sind neun geschlossen, drei arbeiten je 36 Stunden pro Woche. Von den 1462 Webstühlen sind 1299 in Betrieb, und von den 3148 Angestellten sind 2700 in Arbeit. Die Lohnlisten zeigen eine Reduction von 12.9 Procent gegen 1892. Drei Fabrisen, die nur Shawls herstellen, berichten. Aus einem Total von 77 8a)ms" sind 26 in Betrieb, und von den 350 Angestellten sind 240 in Arbeit. Keine der Fabriken arbeitet .volle" Zeit. 42 Garnfabriken schickten Berichte ein. Dieselben haben eine Capacität von 266 Gds" und I5ombs". von denen 200 in Betrieb sind. Acht der Fabriken sind geschlossen. 13 arbeiten halbe- Zeit. Von den 3629 Angestellten sind noch 2827 in Arbeit. Die Lohnliste zeigt eine Reduction von 16.5 Procent gegen 1892 40 Fabriken, die Strickwaaren herstellen, berichteten. Sie haben ein Total von 316 Cards" cunb .Combs". von denen 200 in Betrieb sind. Elf der Fabriken sind geschlos. sen. acht laufen halbe" Zeit; im Durchschnitt arbeiten sämmtliche Fa briken 43 Stunden pro Woche. Von den 8663 Angestellten sind 5713 beschästigt. Der Rückgang in der Lohnliste ist 15.7 Procent gegen 1892. Sie FtttgenpapierStadt. Amerikanischer Unternehmungsgeist hat die heutige Fabrikation vonStubenfliegen - Papier zu dem gemacht, was sie ist, und beherrscht noch gegenwärtig den Weltmarkt darin zum größeren Theil. Grand Rapids. Mich., gebührt neben seinen sonstigen Vorzügen auch der Ruhm, die bedeutendste Fliegenpapier - Stadt der Vereinigten Staaten und wohl der ganzen Welt zu sein. Es gibt zwar noch anderwärts in den Ver. Staaten etliche kleine Fabriken, welch: Fliegenfang - Papier herstellen: aber ihre Erzeugnisse kommen zu wenig im allgemeinenHandelsmarkt in Betracht. Der Hauptproducent ist. und bleibt wohl auch, die große Fabrik von Grand Rapids, welche das ganze Jahr bindurch 400 bis 600 Angestellte beschäftigt, und deren Product nicht nur nach allen Theilen unseres Lan des, sondern nach sämmtlichen fünf Welttheilen geht. Eine hohe Einfriedigung umgiebt diese Fabrik, und Tag und Nacht sind Wächter im Dienst, um Eindringlinge fernzuhalten. Auch die besten Freunde der Eigenthümer sind da drinnen durchaus nicht gewünscht. Die Besitzer bereiten die' klebrige FliegenpapierMasse noch heute persönlich, und nur sie kennen die genaue Formel. Uns Vatent - Amt in Wasbinaton ist mit dieser Erfindung noch nicht behelligt worden; ihr Schutz beruht blos' auf dem Geb:Zmhälten. und seit jetzt nahezu 20 Jahre ist dies den Besitzern auch glücklich gelungen. Auch aus die t nutzten Maschinen erstreckt sich die Ge beimniktbuerei. und die vier Brüder. welch daö Geschäft betreiben, haben die Entwürfe für die Maschinen selber gemacht und sie nur in einzelnen Theilen in einer Anzahl Maschmen-ÄZen siätten ausführen lassen. Was die An aessellten betrifft, so ist keiner unter ih nen. der mebr. als einen Äweia des Geschäftes je kennen lernt. Vor noch mit so lanaeMtt wurde einer ver'ÄN gestellten was äußerst selten vor kommt nach mebriäbriaem Dienst fortgeschickt, und alsbald suchten die 5?abrikbenker. inn durch einen aertcht lichen Einhaltsbefehl zu verhindern, das. waö er vom Geschäft weiß, irgend einer anderen Person mitzutheilen. Dieser interessante Streithanvel, der erste seiner Art in Michigan, ist noch zur Zeit nicht entschieden. Ursprünglich wurde dieses enoruu Geschäft nur m einem Nebenwinkel et. ner Apotheke betneben! ' Daö Glück verspricht.
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fc'a Unalück dält,
Ter Aussatz.
Die Fälle von Aussatz, die, jüngst aus Heidelberg und früher aus Ham bürg und Neukrug in Ostpreußen bekannt geworden sind, lenken zur Zeit in erhöhtem Make die Aufmerksamkeit auf diese Seuche und rücken die Frage in den Vordergrund, ob die moderne Cultur vielleicht durch gewisse VerHältnisse der unheimlichen Krankheit neuerdings wieder günstigeren Nährboden geschaffen habe. Der Aussatz hat seit Jahrtausenden unter der Menschheit Verheerungen angerichtet und ist auch seit Ende des Mittelalters bis auf die Jetztzeit nie erloschen. Im Gegentheil: je mehr wir mit den auf dem weiten Erdenrund herrschenden Volkskrankheiten bekannt werden, desto mehr erkennen wir. daß die Lepra auch heute noch zu den wichtigsten und am weitest verbreiteten Seuchen unseres Planeten gehört. Schon in Europa gibt es viele Gegenden, wo der Aussatz sich noch in kleinen, spärlichenResten erhalten hat, die aber immerhin zahlreich genug sind, um die Aufmerksamseit der Gesundheitsbeh'orden auf sich zu ziehen. In den Donauländern, besonders in Rumänien und Ostrumelien. in Konstantinopel, in Italien am Golf von Genua, in Spanien ajbi eZ noch verschiedene Lepraherde, die zum Theil noch etliche Hunderte zahlen. Auck die soaenannten CaaotS in der Bretagne, an den Abhängen der WestPyrenäen und im Lande der Basren sind nach den neueren Forschungen Aussätzige. Im europäischen Rußland kennt man den Aussatz schon seit 100 Jahren; er kommt dort in zerstreuten Herden m nicht weniger als 23 Gouvernements vor. ja selbst St. Petersburg ist nicht frei davon, und in Esthland, Kurland, Lwland stno neuerdings verschiedene Herde aufgedeckt worden. 3 Afrika ist der Aussatz über weite Ländergebietet verbreitet, auch auf dem australischen Festlande sind vereinzelte, i ' - ri(.uL.i. evvirr vurcy ylne?en eingeicpj"? tjuuc vobachtet. sehr häufig ist er auf NeuSeelandund den Sandwich - Inseln. Amerika erhielt ihn auf der westlichen Seite durch die chinesische Einwänderung. so daß weite Landstriche in Argentinien. Brasilien. Mexico. Californien mit Aussatz inficirt sind. Dasselbe gilt von manchen Gegenden in den Südstaaten und sporadisch kommt diese furchtbare Krankheit in jUtn Theilen ',er Ver. Staaten vor. In Asien bilden die östlichen und südlichen Küstenstriche Chinas einen Hauptsitz der Krankheit, in Japan und selbst in den Tundren Ostsibiriens, wie wir von Miß Marsden wissen, ist der Aussatz stark verbreitet. In Turkestan. Persien, Syrien, Kleinasien ist er nach Prof. Mllnch'H Forschungen sicher vorKanten ' (5tn" ersckrttkknde AuSbreiJ V m W V 1 W w " 7 ' -w-w m w - f tung hat der Aussatz gber in Vorderund Hinterindien erlangt. Man schätzt die im indischen Kaiserreich Vorhändenen Aussätzigen auf etwa 250,000 Menschen. Dort bedeutet das Anwachsen des Aussatzes thatsächlich eine Volksgefahr, und es ist bereits unter dem Vorsitz des Prinzen von Wales eine mit großartigen Mitteln ausgeritstete Bewegung in's Leben getreten, die sich die Aufgabe gestellt hat. zunächst die Ursachen des Aussatzes tn Indien durch einen Ausschuß ersorschen zu lassen. Gegenüber den riesigen Ziffern ihres Berichts erscheint die Zahl der Aussätzigen in europäischen Ländern von geringer Bedeutung; trotzdem darf man sie auch hier nicht unbeachtet lassen, denn Alles weist darauf hin, daß wir es in den baltischen Provinzen nicht mit einer im Schwinden begriffenen Erscheinung zu thun haben, sondern mit einer Seuche, die gefährliche Ausdehnung annehmen kann, wenn eS nicht gelingt,' sie rechtzeitig zu unterdrucken. Man geht dort, wie Prof. Dehio. der Vicepräsident der Gesellschaft zur Bekämpfung der Lepra, berichtet, auch schon planmäßig vor, indem man zunächst die Stärke des Feindes erkundet. Die statistischen ErHebungen haben unzweifelhaft ergeben, daß die Lepra dort zunimmt, da man nicht nur alte, sondern ganz frische aus den letzten Jahren stammende Fälle entdeckt hat. und statt 217 Aussätzige, die vor 10 Jahren in Livland gezählt wurden, gibt es dort jetzt mindestens 500. Die Lepra kommt immer in kleinen Herden vor, die in keinem directen Zusammenhange zu einander stehen... Es sind fast ausschließlich Angehörige des Bauernstandes oder das niedrige Proletariat der Städte ekrankt; die wohlhabenden Volksklassen sind so gut wie vollkommen verschont. Auch hier finden wir dasselbe, ivas im Mittelalter so sehr in die AZtgen springt, daS Befallensein des niederen Volkes. Was ist nun dieser Sachlage gegenüber zu thun? Bisher kannte.die Wissenschaft kein Mittel, welches die Lepra heilt; sie kann sich zunächst' nur darauf beschränken, die Ursachen zu bekämpfen und die Entstehung neuer Fälle nach Möglichkeit zu hindern.' Die Ursache der Krankheit ist heute nicht mehr daS große Räthsel, dessen Lösung bis in die letzten Jahre hinein die Aerzte aller Zeiten beschäftigt hat. Nach der Entdeckung des LeprabacilluS durch Armauer Hänfenen Norwegen und Neisser in Deutschland wissen wir, daß dieser mikroskopische Pilz, der sich zu Millionen in jedem Lepraknoten entwickelt, der. Träqer des Aussatzes 'st. und daß die englische Anschauung, die unter Führung Hutchinson'S entstand,' die Lepra werde durch die socialen Verhältnisse der Kllstenbevölkerung, des Fischereigewerbes und durch Fischnahrung verbreitet, nicht mehr zu halten ist, ebenso wenig, wie die Idee von Danielssen und' Boeck bezüglich ihrer Vererbbarkeit. Die Lepra ist eine Krankheit der Armen und Elenden, deren Verbreitung einzig und allein durch Ansteckung von Mensch zu Mensch erfolgt. Welche Verbreitung die Seuche, wenn, sie.' einmal 'eingeschleppt ist. in kurzer Zeit gewinnen kann, lebrt Joläendes Beisviel: 'Die
Sandwichinseln wurdcn anfänglich nur von zwei aussätzigen Chinesen besucht, zwei Fälle, die von Dr. Hillebrandt gleich eingangs genau untersucht und erkannt wurden. Jetzt aber zählen die Aussätzigen auf den Sand-
wichlnseln nach vielen Tausenden. o daß sie etwa auf ein Zehntel der ganzen Bevölksrung geschätzt werden können. Das einziaeMittel. das sich bei ihrer Bekämpfung als zuverlässig erwiesen bat. ist die Äbsonderuna der Aussätzigen. Norwegen hat dafür den Beweis im Großen geliefert. Bis zum Jahre 1856 wuchs dort die Zahl der Aussätziaen stetia; sie erreichte damals 2833 wohlgezählte Fälle. Man errichtete Aussatzhauser. Leprasenen. m denen für die Verpflegung der Aussanlaen aesorat wurde: seit der Xtit hat sich die Seuche beständig vermindert, und es läßt sich letzt schon mit Sicherheit voraussehen, daß nach einiger Zeit der Aussatz in Norwegen verschwunden sein wird. Vor der Hand bleibt aber immer noch die Entstehung neuer Herde möglich. einte eigenthttmliche , schichte. von Alk 5 1 1 1 in a n n In der starken Festung und russt-schen-Kreisstadt Dünaburg befaßten sich im Jahre 1863 einigt Personen iu einem eleganten Salon mit dem anregenden Geschäft des Tischrückens. Die Dame des Hauses, eine Wittw, Frau von O.., besaß unter anderem ein reizendeö kleines Pariser Möbelchen; eS war aus Palisanderholz zierlich und leicht gezimmert und mit Messingarabesken ausgelegt. Die einen doppelten Dreifuß bildenden Stäbe waren massiv. die darauf befestigte leichte, runde Platte schien glatt und dünn, ein Mechanismus konnte in dem harmlosen Ding nicht verborgen sein. Die in glänzende schwarze. Seihe gekleidete Hausfrau trug einen Ring mit einem violetten Turmalinstein am Ringsinlger der linken Hand. Der Stein war rund, zu einem Cabochou geschliffen. Ein starker Herr in den fünfziger Jahren, der russische Korpskommandant von Dihitschoffsky,. pflanzte den kleinsten Finger seiner fleischigen, röthlichen Rechten auf den kleinsten Finger der RingHand her Frau von O. Einige andere Versonen, Mädchen und Herren, verfuhren ebenso mit ihren Händen, und so hatte sich eine lebendige Kette um das Tischchen gebildet. Der Korpskommandant stierte immer nach dem Turmalin, der ihn wie ein Auge anzusehen schien. Eine fieberhafte 'Älfregung mußte sich all der anwesenden Personen bemächtiat haben. Man sah die Hände zittern und, wie sommerlich über einen; v ? tlßen Kornfeld, die Lust über Ibnrn ich regen, bewegen. Entschieden ging von all diesen Leuten ein Fluldum auZ, das nicht nur dem Tischchen die Beine, sondern auch einigen der hübschen jungenMädchen und Offiziere. Beamten, Juristen die Köpfe zu verdrehen im Begriff war. Das Ding bewegt sich nicht! Der Henker hole die Tischrückerei und di: Geisterwelt! Ich bekomme den Krampf in den Fingern, und mein rechtes Bein ist mir eingeschlafen. Es prickelt darin wie Sodawasser m Flaschenhals, wenn der Verschluß Aber bitte, still, Herr KorpSkomMandant! Sie verscheuchen die ei st!" meinte eine schlanke Blondine. Und was Sie da von Sodawasser reden.... haben Sie denn je eine Fläsche mit Wasser gesehen?- So neckte ein alter Kanzleirath. Bei Frau von O. kamen nämlich die ungleichartigsten Elemente zusammen. Man munkelte.... Aher das gehört gar nicht zu dieser Geschichte. Verzeihen Sie sprach nun die schwarzseidenschillernde Wirthin, die unhedinat einmal sehr schön, aber ganz anders schön gewesen sein mußte, als die Wegspuren jetzt andeuteten. Sie trug daö Haar glatt und flach wfe (n Quäker, und eS flatterte doch einst wie züngelnde Flammen im Winde in die Lüfte, wie ringelnde Schlangen um ven damals so blendenden, stocken, hen geschmeidigen Leib. Verzeihen Sie, man kann ganz unbehindert reden, wenn nur die Fingeriette fest geschlossen bleibt. Ob Sie die Geister schließlich zum Henker oder in Abrahams Schooß wünschen vom Wünschen kommt man nicht hinein in Himmel oder Hölle." Je nach den Thaten!" ließ sich ein Assessor vernehmen. Wirft Du sinqek? oder braten?- kicherte eine Verloöie Woher haben Sie eigentlich die derdrießliche Tischrückerei, Anna Paulowna?" fragte der ungeduldige Korpskommandant. Aus Amerika. In einem kleinen trsnsatlgntischen Landstädtchen. Akadia hieß es, fast wje das griechische Arkadien. wurde einmal in einem Hause nächtlicherweile ein armer Hausirer er schlagen. Seitdem hörte man von Zeit zu Zeit dort ein spukhaftes Klopfen." Auf dem Tischchen lag ein weißes Blatt und ein gespitzter Bleistift, Es schien den Spielern, al ob ex sich zu regen anfinge. Ein fieberhaftes 'Zitlern glitt über Aller Leiber, und siehe da daS Tischchen begann sich von links nach rechts zu. drehen. Alle Hände und Finger folgten, erst unwillkürlich, dann mit vollerer Kraft dem ttreislfl des Tischleins, und bald befanden sich alle Anwesenden in einer Art von Tanz um das Wöbelchen unV mit demselben begriffen. Als. man zur Ruhe gekommen und sich die Stirnen mit Leinen- und Battisttaschentüchern getrocknet, wollte doch das seelische Erstaunen und die Frrude über dc-s gelungene Ezperiment kein End nehmen. Man erzahlte sich eine Anzahl von wunderlichen Fallen, erklArtf t theils in n iü'rlicherWeise, theils als Betrijaereien. So sollt eine Tochter jenes. unheimli.chen Blockhauses selhst die 'Klopferin gewesen sein, und der Spuk horte auÄ
auf, 072 Neue, ernsthaftere dann daS Anwesen übernahmen. Das Klopfen des Tisches sollte durch leises Aufheben nach den Niederfallenlassen zu der anderen Seite verursacht worden sein. Und die Gegenantwort eines freundlichen Geistes bleb nicht aus, wenn ein anmuthiges Mädchen unmerklich das Knie hob und den Absatz ihres Füßchens leise gegen den Boden schlagen ließ. Der Kanzleirath wollte eben einige Gesetze der Mechanik erläutern und die Gesellschaft auf noch realeren Boden stellen, als die Wirthin bat, man möge die Finger wieder an einander legen. Der Bleistift zuckte vorhin, als die Geister sich eines anderen besannen und das Tischlein drehten!" sagte sie. Gesetzt aber," unterbrach eine sesche. forsche Dame die Rede, nicht die Anordnungen, die Geister drehten und klopften wirklich höchsteigenhändig wenn sie keine andere Bethäti gung aus dem Jenseits auszurichten vermögen was soll uns der ganze Schw....?" Schweigen Sie," Herrs4te sie der Rath an, wenn sie une v.'.z1'- i neigten, als ihreEristenz. c : ; nicht, uns . an die mehreren D.t.: .,'.schen Erde und Himmel " Himmel," begann der KorpskomMandant, der Stist zuckt wirklich und schein! etwas melden zu wollen!" Frau von O. sah sehr ernsthaft auf das weiße Blatt und sagte: Was soll nnn der Stift aber schreiben?" Können Sie ihm das vorher be-fehlen?-fragte das verlobte Fräulein. Vielleicht! Immer gehorchen die Geister freilich nicht!" lautete die Antwort. Die junge Dame dachte natürlich an ihren abwesenden Freund und meinte herschämt: Nun, so lassen Sie dach. Anna Paulowna. das Hölzchen einen Namen schreiben." Gut. Einen Namens Der Korpskommandant sah wieder fest auf den Turmalin. Man drückte die Finger beißer an einander, auf einander, und wieder begann eine sieberhafte Anspannung aller Seelenund Denkkräfte de.r kreisbildendenPnsenen. ES war, als wollte Jeder den Geist nöthigen, das Wort zu malen, das der Einzelne sich eben durch Zwang oder Zufall ausgedacht. Wieder schien sich das Erzittern der lange aufliegenden Hände zu einer Gesgmmjkraftühung zusammenfassen, zu. sollen; 'das Tischchen wandte sich zur Linken, stand aber plötzlich still, als die Anwesenden sich nun alle dem Stift zuwandten und ihn fixirten. Der Gtist schien sich zu bewegen und hatte u daö Wort geschrieben yder war eZ schon dagewesen und nur jetzt erst ti kennbar geworden da stand das Worj Bergenthal" ,DI Kyrpskommandant erbleichte stark, siel auf den Stuhl hinter sich nieder und erklärte, er wünsche weite: nichtö mit den Scherzen zu thun zu haben... Später bat er Frau von O., sie mijet ihm das Tischchen mit allem Zubehör schenken, was sie auch mit emein malitiösen Lächeln that. Sie sah ihn' srggepd an und drehte den Turmklin nach innen und nach außen; d?.r Sjn sagte indessen dem Gestrengtn Kyr nichts, er machte keinen andern Eindruck auf ihn, als den von etwas Seltsgmom, Wunderlichem, bei dessen Anblick er sich versucht fühlte zu fragen; Was ist mit dem Ding?" Aber selbst das tbat er nickt. . Der Herr, Korpskommandant nahm Pas Tischchen mit sich und benutzte es in dieser und jenes Garnison gar oft. Da ihm die Frau von Ö. ein Mittes gegeben, den Bleistift, wenn befragt, zu verstehen, ob er Ja oder Nein ge antwortet habe, so that er mit ihm wie Andere mit ihren Rockknöpsen, es war sein Kismet. Besonders im Svies brachten ihm Tischchen und Bleistift viel Glück, und so lebten die Drei bis 1878 ganz zufrieden mit einander. ' Da brach der russisch-türkische Krieg aus, und der tapfere Korpskommarzdant war einer der Ersten, die recht lange vox Plewna lagen. , Eines Abends war Versammlung bei dem inzwischen General Geworde? nen, und er predigte bei Punsch, Wod-
kv und Tabak seinen OsfizierenSturm, Sturm, Sturm, Viele waren dagegen ie. wollten aushungern, Osman Pa cha in seiner Hohle ausräuchern, m;t ranaten verpsefsern Verstärkung abwarten die Rumanen als Kano nenfutter vorwerfen. Da befragte der General sein Tischchen, und es sprach: Ja". Nun hörte er auf sein Kismet, ließ im Morgengrauen Reveille blasen, antreten und Sturm laufen. Die Türken hatten Flatterminen gelegt, und er, der brave General der Fräu'vofl O., fiel zuerst in Stücke gerissen auf dem Felde der Ehre. Bergenthal war der Sohn eine weihrussifchen Schneiders. Als zwan zigjähngtr Schneidergeselle lernte er Marfa alaktionozo im Souvernement Wjätka kennen und machte sie unglücklich. Er schenkte ihr einen Ring mit einem Steifl, Schöre der Sibirit genannt, und vergaß sie so gänzlich, daß er weder seinen Ring, och die Frau von O. und Wittwe Gewordene wiedererkannte. - Deshalb schenkte sie ihm das Tischi.m kZiue neuislSudisÄe Dorfgeschichte, Ein eigenthümlicher Zauber liegt über den Dorfgeschichten der skandi navischen Völker. Die Handlung so einfach, so wahr, daß man die Erfindung,arm nennen könnte, die Dartellung von naturalistischer Unge chminkiheit und darüber ein wun. zerbärer Hauch von Poesie, zart wie Höhenrauch, wie der feine Nebel, der die' zackigen Firnen der 'Nordlandsgletscher umschleiert, wie der seine Sprühregen der von den Fällen heraufsteigt: echte lauterste Poesie. Und eigenthümliche'' Gestalten treten uns aus diesem Rahmen entgegen; markia kraftvolle Nordlandsrecken. Menschen von schroffem Wesen, trotzig bis um . Starrsinn, stet? Herkit einen
Streit in rohem Ringkampf zu entscheiden, und doch auch weichherzig, n-achzibig. feinfühlig, wenn die Lttbe in ihnen erwacht. Solcher Art sind die Gestalten, die Björnsons Arne. Synnöre Sol'bakken und Mschermädchen, und Boyesens Gunnar und Glitzerbrita bevölkern, solche Menschen sind es auch, die uns die erste wirkliche Nobelle welche die neuisländische Literatur aufzuweisen hat, Jüngling und Mädchen von Thorodds e n. vorführt. Es si'nb keine Bauern
im Sonntagsstatt, keine Salontiroler sondern Bauern von echtem Schrot und Korn. Aber in der großen Stille der nordischen Natur, in der Einsamkeit der nordischen Höchlandsweiden da entwickeln sich oft Charaktere großart:g in ihrer Schlichtheit, ruhrend m ihrer sinnigen Einfalt und in ihrer GemüthStiefe; und solche Charaktere zeichnet uns Thoro!r)sen in seinem Jüngling und Mädchen , in den Heiden Jndridi und Sigrid. Sigrid war die Tochter des Gemeindevorstehers Bjarni, des reichen Bauern von Sigridstunga. Sie war der Liebling deö Vaters, während die hochmüthige und gemüthlose Mutter, Jngweld, sie recht lieblos behandelte, weil sie des Vaters Mutter ähnelte und deren Namen trug. Darum wurde auch die Kleine, erst neun Jahre alt. dazu angestellt, die Schafe zu hüten, und da draußen in der Einsamkeit der weiten Grasslächen, trifft sie einen kleinen Knaben. Jndridi. den einzigen Sohn des Bauern von Jndridishol. Ein Bach trennte die beiden Weidepläke und da saßen nun die Kinder und redeten über den Bach hinweg und erzählten einander Geschichten und wetteiferten im Vortrag von Gedichten. So verging der Sommer und nur ungern trennten sie sich von ein ander als der Tag herankam, da die Schafe nicht mehr hinausgetrieben werden konnten. Ein Jahr lang sahen sich die Beiden nicht wieder, denn zwi. schen den Vätern, die gleiche Aemter bekleideten, bestand ein alter Zank, und sie grüßten einander blos. Erst im folgenden Herbst an dem Tage ha das Galtvieh von den Hochiwc?den in d.t Thäler getrieben wurde, ein Tag der in Island Veranlassung zu mancherlei Lustbarkeit gibt, trafen sie sich. Reizend weiß der Dichter den Kinderton zu treffen in der herzlichen Begrü. ßung bei ihrem ersten Wiedersehen. Ueberhaupt ist die Schilderung dieser in ländlich schlichter Umgebung sei menden und mit den Kindern heranwachsenden Liebe eine Idylle von rührender Innigkeit und überwältigender poetischer Schönheit. Bei diesem Feste fand ein Ringkampf der jungen Leute statt und zum Aerger her Mutter besiegte Jndridi Sigrids Bruder Orm. Bjarni aber gefiel der Bursche, er lud ihn ein, öfters nach Sigridstunga zu kommen: Denn es sieht aus, als ob ihr jungen Leute besser miteinander auskämet als euer Eltern und dagegen habe ich nichts einzuwenden." Aber einige Jahre darauf starb Sigrids Vater und als Jndridi alt genug war, um um Sigrid zu freien, da stand deren Mutter zwischen ihnen, Jng weld, die es Jndridi nicht verzeihen konnte, daß er einst ihren Liebling Orm besiegt hatte, und deren Eitel keit dadurch verletzt worden war, daß man ihr bei verschiedenen Gelezenheiten, Jndridis Mutter Jngibjörg in der gesellschaftlichen Rangordnunz vorangestellt hatte. So wurde denn Jndridi ohne Sigrids Wissen von Jngweld abgewiesen, und sie bediente sich eines typischen Klatschweibes, der schmarotzerhaften Bäuerin Groa. Indridi durch allerlei Geschwätz bei Sigrid in Mißkredit zu bringen, was ihr aber nicht gelang. Sigrid hielt fest an ihrer Liebe, wunderte sich, daß Jndrid! fo zurückgezogen lebte, und sich auf SigrÄ)swnM nlicht mehr s.ihni ließ, inti? als ihre Mutter gar in sie drang, den Geizkragen und Trottel Gudmund zu heirathen. da faßte sie sich ein Herz und schrieb an Jndridis Mutter. Der Brief ist so charakteristisch für die schlichte Gradheit und Offenheit dieses Mädchens und die einfache, zum Herzen gehende Sprache des Erzählers, haß ich ihn unverkürzt anführe: Schätzbarste Frau Vorsteherin! . Wie ich recht gut weiß, ist es nicht Sitte, daß das Weib zuerst vo:? Heirath oder Liebe zu dem Manne spreche, und es ist auch ganz natürlich, daß diese Sitte sich für unser Geschlecht nicht ziemt; denn Gott hat unS mit solchen Gaben ausgesteuert, daß wir der Worte nicht nöthig haben, um mit Besonnenheit und Sittsamkeit die ge Heimen Regungen unserer Seele p offenbaren. Aber ob nun diese Sittan und für sich gut ist oder nicht, so fühle ich doch in meiner gegenwärtigen !age, daß mein Herz mir nicht Ruhe geben wird, wenn ich nicht jemandem anvertraue, was ich in meiner Brust verschlossen habe, und was mir zu jeder Stunde Qual bereitet,' und wenn ich ldiesnn Manne .'geg-enUbertünde, mit dem mnne Gedanken ' unablässig beschäftigt sind, würhe ick mich nicht darum kümmern, oh die Leute eö recht oder unrecht finden, sondern dasjenia thun, jvas ein reines Gefühl meines Herzens mir gebietet, und ihm offenbaren, roas in demselben verhorgen,ist, wenn er es selbst nicht sehen sollte.' Aber eine unbestimmte Mach! ich möchte es mein Unheil nennen - verwehrt es mir jetzt und hat es mir nun schon zu lane verwehrt, ihn zu schen; &em soll ich da anvertrauen, was ich nicht län ger mehr geheim halten kann? Ich entschloß mich, es Euch zu sagen: Ihr seid ja ein Weib wie ich, und werdet daher begreifen können, was für ein Gefühl das Herz eines WeibeS haben muß. das von Kummer und Zweifel geplagt wird, ob ihr liebster Gedanke nur Einbildung und Rauch ist oder nickt; Ihr werdet auch, falls Ihr seht, daß meine Gedanken nichts sind als ein leerer Traum, der niemals in ErsÜllung gehen wird ein hoffnungsloser Wunsch so barmherzig sein, mich zu bedauern oder doch wenigstens paS Geheimniß, das ich Euch verjxaueflSvoll mitgetheilt, nicht in die
Welt hinauszutragen, um mich dem Gelächter preiszugeben. Dasjenige aber, was ich Euch anvertrauen will ist, daß ich gerne wissen möchte, ob Euer Sohn I dieselben Gefühle für mich hegt, welche ich für ihn empfinde. Sollte dies der Fall sein, so
wurdet Ihr an Eurem Sohne ein an genehmes Werk thun, mir aber eine wahre Wohlthat erweisen, wenn Ihr darüber nachforschtet, und es mich im Gcheimen und so schnell wie möglich wissen ließet. Wenn es aber eine leere Einbildung ist. die nur daher kommt, daß Kinder gern von dem sprechen, was sie haben wollen, so thut Ihr wohl daran, mich von diesem unschuldigen Wahne zu befreien, von welchem ich jetzt befangen bin. Ich könnte dann leichter die Pflichten erfüllen, welche wie ich weiß, der Gehorsam gegen meine Mutter von mir verlangt. Verzeiht mir meine Kühnheit! Gott gebe Euch und all den Eurigen immerdar seinen Segen! Das wünscht Euch in treuer Liebe Siarid, Bjarnis Tochter.Daß dieser Brief seine Adresse ntcht erreichte, da sich Sigrid in ihrer Vertrauensse'gkc.(t Groas als Boten bediente, und daß, als sie von dieser hörte Jndridis Mutter habe über den Brief gelacht, und Ihn achtlos bei Seite gelegt, Sigrid schließlich dem Drängen der Mutter nachgebend, dem widerwärtigen Gudmund ihr Jawort gibt, braucht uns nicht zu wundern. Aber während der Trauung, als der Prediger die gesetzlich vorgeschriebenen Fragen an sie richtet, da sagt sie bei der dritten, wie aus einem Traume erwachend, laut und mit fester Stimme Nein!" Eine unerhörte Aufregung bemächtigt. sich der Anwesenden, man u det ihr zu, sie aber ist leichenblaß und kann kein Wort mehr hervorbringen. Der Prediger verläßt die Kirche, die Gäste zerstreuen sich und Gudmund und sein ebenso geiziger Zlchvater ge ben sich zufrieden, als Jngweld, die empört ist über ihre Tochter, ihnen verspricht Gudmund im nächsten Sommer sechs ungeschorene trächtige Schafe zu geben- und die Auslagen für das Hochzeitsmahl zu destreiten. Wie Sigrid dann, weil ihr der. Aufenthalt in der Heimath verleidet ist durch ihren studirenden Bruder nach Reykjawik kommt, wo ihr alsbald ein wohlhabender Kaufmann nachstellt; wie In dridi. der bei der Nachricht von Sigrids Hochzeit nach dem Norden gegangen war, als er von dem Bruch mit Gudmund erfährt, neue Hoffnung schövft. und ihr nach Reykjawik folgt; wie sie in letzter Stunde, nach UeberWindung mancher Hindernisse, doch noch zusammenkommen. und sich schließlich am Krankenbette Jngwelds, die durch langes Leiden milder gsstimmt, ihre Schuld der Tochter gegenüber eingesteht, und die Verbindung mit Jndridi nun nach besten Kräften fördert, verloben: das Alles berichtet der Dichter in einer so anspruchslosen und fesselnden Art. daß das Interesse des Lesers nicht einen Augenblick er lahmt. In das Wiesenthal am Bache, wo sie einst als Kinder die Schafe gehütet hatten, dahin führt Jndridi sein junges Weib, und sagt: Sieh, hier aus der Anhohe sieht man noch die Stelle, wo das Haus stand, das ich als Knabe bewohnt; man muß es nun wieder aufbauen und erweitern, so daß für uns beide Platz wird, denn nun trennt der Fluß uns nicht länger von einander. Und im nächsten Frühjahr, da siedelten Jndridi und Sigrid in das stattliche Hckus über, das sich an Stelle Äer keinen Hirtenhütte etho'h, un!) ihr Gut war falb als ewes der am Besten hswirthschaftetrn bekannt. Der auch als Lyriker bedeutende i3 ländische Schriftsteller gibt in diesem Werke ein anschaulicheres Bild vsn de.m'Lehen und Treiben auf Island, als es die besten Reisebeschreibungen zu thun pflegen. Die Erzählung ist denn auch im Auslande sehr günstig aufgenommen worden, und O. Welten Sußert über dieselbe: Es ist für dn Kenner geradezu entzückend, zu sehen, wie der Dichter mit naiver Schlichtheit die Begebenheiten erzählt, als wären es historische Thatsachen, an denen nichts geändert werden darf, wie er .uif alle Effekte und Reizmittel künst. sicher Spannung verzichtet, und wie er trotz alledem uns fesselt und fest hält, nur durch die Innigkeit und Sinnigkeit, die das ganze Werk erfüllt und durchdrnvgt. Es ist in letzter Linie die gesunde, tüchtige und edle Natur des Dichters selbst, welche aus dem Werke zu nns spricht und uns das selbe lieb und werth macht. Doch auch solche Leser, welche für die praktische Seite dieser Richtung weniger Sinn haben, werden reiche Belehrung und Anregung finden in den Schilderungen des isländischen Volkslebens auf dem Lande, sowohl als auch in der Stadt, isländiser Belustigungen und Spiels- t A. E. Da sunorr stündliche Lal len eines unschuldigen Kindes hat ii New York ein getrennt lebendes Ehepaar wieder zusammengeführt. In dem Büreau eines Advokaten, welcher von. Frau Elisabeth Fuchs mit der Führung eineß Scheidungsprocesses gegen ihren Gatten Joseph beauftragt wgr, trafen sich zufällig die seit mehreren Vochen. nach einem' bitteren Streite auseinander gegangenen Eheleute. Die Frau saß mit dem neun Monate alten Säugling auf einem Stuhle, als ihr Mann eintrat. Bei'm Anblick des Vaters schrie und jauchzte das Kind auf. Es streckte dem Manne die kleinen Händch?n entgegen und lallte Worte, die Papa- bedeuten sollten. Dem Säugling konnte der Vater, welcher jeden von den Freunden angebahnten Versöhnungsversuch zurückgewiesen, nickt widerstehen. Schluchzend bot er der Gattin die Hand, und in der näch sten Sekunde lag dieselbe an seiner Brust und vergoß Thränen der Freude und' der Reue. Der Scheidungsprofeß wird vorläufig' nicht angestrengt werden" Fuchs ist ein" wohlhahender Wagenfabrikant und wohnt in Nr. ö94 Johnson Avenue. Das Paar ist Seit 15 Jahren verheirathet und hat. 5 lindem .',
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