Indiana Tribüne, Volume 19, Number 212, Indianapolis, Marion County, 19 April 1896 — Page 9

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Ein Kartenkunststück.

Humoreske von Otto Vehreno. So strenge der Oberst von Brause im Dienst war, so liebenswürdig zeigte er sich im kameradschaftlichen Verkehr mit seinen Officieren, und für kleine leichtsinnige Schwächen seiner Lleute nants hatte er stets ein wohlwollendes Verständniß. Nur in einer Sache kannte er keine Nachsicht, und das war das Hazardspicl. Nicht, als wenn ihm die Neigung hierzu unbegreiflich gewesen wäre nein, im Gegentheil in seinen jungen Jahren hatte er selbst leidenschaftlich gespielt. Aber durch diese Leidenschaft wäre er um ein Haar dem voll ständigen Ruin entgegengeführt worden, wenn es ihm nicht noch mit unendlichen Schwierigkeiten gelungen wäre, sich über Wasser zu halten; fünfzehn Jahre hatte er gebraucht, die Folgen einer einzigen Spielnacht zu überwinden, und er hatte eine heilsame Lehre daraus gezogen. So oft ihn seit jener Nacht auch das alte Fieber wieder gepackt hatte, er war stets standhaft geblieben, wenn auch nicht immer ohne Auswendung seiner ganzen Selbstbeherrschung; nur zu einer Partie Scat, aber höchstens um einige Pfennige, war ihm hie und da eine Karte in die Hand gekommen. Weil er nun so die verderble aller Leidenschaften und ihre gefährlichen Lockungen aus eigener schlimmer Erfahrung kannte, deshalb und nicht nur, weil höheren Orts ein Verbot vorlag, suchte er seine jungen Officiere davor zu bewahren. Er strafte ohne Rücksicht, wenn ihm von einem zu Ohren kam, daß er Hazard gespielt hatte, und oft nahm er eine geeignete Gelegenhelt wahr, wieder und wieder das Spiel zu untersagen und vor diesem verderblichsten Teufel eindringlich zu warnen. Doch dieser Teufel ist oft mächtiger, als selbst ein strenger Vorgesetzter, und so geschah es auch, daß trotz aller Verböte in einem Hinterstübchen des Rathskellers bisweilen eine kleine Bank gelegt wurde. Der Oberst hatte hiervon Wind bekommen und stellte sich gelegentlich als anscheinend argloser Besucher zu einem Glase Vier ein. war aber noch nie im Stande gewesen. das geringste Verdachtige zu entdecken. DieZ lag indeß allein daran, daß die Herren Lieutenants ihre Vorsichtsmaßregeln getroffen hatten und stets rechtzeitig vom Wirthe gewarnt wurden. Eines Abends saßen sie auch wieder bei einem gemüthlichen Macao, als das Warnungssignal, ein heller Glockenschlag an der Zimmerdecke, ertönte. Im Nu verschwand alles Geld und was sonst d:n Verrather spielen könn te. vom Tische, und als sich em wenig später die Thür öffnete, saß eine ganz harmlose Gesellschaft beim Bier, quer voran der Lieutenant v. Ulkwitz, der Regiments - Adjutant, zwei Spiele Karten zwischen den Handen. Beim Erscheinen ihres Commandeurs fuhren alle stramm in die Höhe. Guten Abend, meine Herren, begrüßte sie v. Brause. .Guten Abend. Herr Oberst, klang es im Chor zurück, und der Nächste sprang hinzu, dem Vorgesetzten beim Ablegen des Mantels behilflich zu sein. Danke Ihnen sehr aber, bitte, setzen Sie sich doch, meine Herren und lieber B renke, kNngeln Sie einmal ich möchte ein Gläschen in Ihrer Runde trinken; die Kellnerin scheint mich noch nicht bemerkt zu haben. Was treiben Sie heute denn? Lassen Sie sich durch mich nicht stören fahren Sie ruhig fort, ich schließe mich an." -Wir waren aerade dabei. Kartenkunststücke zu machen. Herr Oberst entaeanete der kecke Ulkmitz. Er war als guter Adjutant und vor allem als schneidiger Reiter bei semem i)m mandeur sekr in Gunst, wenn er auch als ein etwas leichtes Herrchen galt. Auch die Frau Commandeur Jan iyn gern, und Fraulem Klarchen vollends war. trotzdem sie erst fünfzehn Jahre zählte, schon vollständig weg in den jungen, feschen Ulanen, der jeden Tag zu ibrem Vater in's öaus kam. Also Kartenkunststücke, sagte der Oberst und blickte doch ein wenm mifc trauisck auf dem Tische umher und über die Gesichter der Lieutenants. Aber unschuldm schauten alle dretn. folt die neuaeborenen Kinder. Da sind Sie natürlich wieder Meister. Ulkwitz? Machen ie nur weiter. Wttrn err Oberst gestatten iq vroducirte arade das Volteschlaaen." Zierlich nahm er einen Pack Karten in die rechte Hand und zeigte sie einem etwas entfernter sltzenven name raden. ..Welcke Karte lieat unten. Plan!? Earreau 3ebn " erwiderte dieser richtig, doch bevor er noch ausgesprocken batte. borte man em kur?ies. icvarfes Klappen und das Treff - yatie die Stelle eingenommen. Mit bewundernswürdiger Fingerfertigkeit hatte Ulkwitz durch Schlagen der Volte die neue Karte vorgeschoben. .Brillant! fomos!" rief v. Brause. und die anderen sprachen auch lauter oder leiser ihren Verfall aus. Sie sind ja der reine Hexenmeister. Ulkwitz, wie machen Sie denn das?" ' Ganz einfach ' nu? e'n bischen Geschicklichkeit und lledung gebort da ,u." und er zeiate den Voraana lana sam.' .Wollen Herr Oberst fuch einI 4fe I I tftl fU mal sagen, woiche Karle unien uegr? Wieder gelang das Kunststück ausm&iitl und es wurde noch einige Male wiederholt; v. Brause versuchte s .sesbst. auck einiae andere der Offi? eiere, 'aUt keinem' wollte es auch nur annähernd glucken.

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schiedenartiasten Pcoductionen. jeder ' 4 ri ... . o V- 1. gav zum vesien, was er geraoe lannie, und auch der Oberst holte aus alter Erinnerung noch das eine oder andere hervor. Dazwischen wurden Anekdotn erzä'klt und die Stimmuna wurde immer animirter. Es gibt ja Stunden, wo die gute Stimmung gleichsam in der Luft liegt, und manches trug das vortreffliche Bier des RathskellerWirthes, echtes, schweres Kulmbacher. auch oazu bei. Nun. Ulkwitz sagte, als die Kellnerm gerade eine Anzahl Gläser in frischer uunng geyou youe unv eine auaenblicklicbe Nube eingetreten war. der Oberst, habcn Sie rächt noch etwas ganz Besonderes im Schatze Ihrer Kenntnisse? Etwas Lustiges ich bin heute gerade dazu aufge!,gt.kv, l , i t"n. ? r :ijtm laoiuianicn yaue ein aujmcri sanier Beobachter schon seit einiger Zeit ansehen können, daß er etwas auf dem Herzen trug, das anscheinend mit aller Macht heraus wollte, aber doch immer cu - tv. luicuii juiuuycuiuuyi luuiuc. -outu saß er still überlegend bis ein verstehTe? 2 5,,sn ithtr l?n si$?firfT ns?H bald schaute . er beimlick aut semen' Commandeur und sah, wieder fort. eicht den Kops bewegend, als wollte er ich selbst etwas verneinen, aber doch dann wieder pfiffia die Lippen pitzend. Als der Oberst ihn nun so anredete, chien plötzlich sein Entschluß festzu'tehen. ?lck wükte nock ein sebr einfackes WW V , tmW , I Kunststück." svrack er. .das aber dock w r - r i - , viel Amüsement bereitet. Hier habe ich nur drei Karten zwei nehme ich über einander mit kleinem Zwischen'aum in die rechte Hand eine in die inke so wenn üerr Oberst die Güte baben. sick eine zu merken. Also nun lege ich . die Karten einsach oyne viel Hokuspokus auf den Tisch und ich wette, Herr Oberst sin oen vie bemerkte Nicyt. v. Brause sah seinen Adjutanten mit eigenem Blicke an. Die sollte ick nickt finden? Das ist doch nichts es soll wohl nur eme Vexirerei sem? Gewiß nicht die Sache sieht 'eichter aus. wie sie ist." Das wollen wir aleick haben. UlkWitz, so schnell fanaen Sie den alten Brause nicht! DZe habe ich mir.gemerkt Pique dter, und er tippte mit dem Finger auf eine Karte. Mit siegesbewußter Gelassenheit wendete der Adjutant die bezeichnete Karte um es war Treff Bube. Der Oberst machte ein höchst erstaun tes Gesicht. Dann haben Sie meine gar, nicht mehr darunter, sondern vorber weaescamotirt, Sie neuer Bosco!" sagte er. Bitte, wollen Herr Oderst sich selbst überzeugen!" v. Brause deckte die beiden anderen Karten auf; eine war die Pique vier. Afo Hagel!" rief er. .das hätte ich nicht gedacht.. Geht das- noch einmal zu machen V ' .Oh. gewiß!' Ulkwid wiednbolte daö Stück mit demselben Erfolge. ' Da schlag' doch das Donnerwetter drein." rief der Oberst halb verblüfft, halb amüsirt, er wurde eifrig, das muß man doch richtig mit den Augen verfolgen können so eine ursimvle Geschichte." - Ich wette. Herr Oberst finden die richtige Karte nie!" saate der Adiutant und belustigt blitzte sein Auge. Eine Flasche Sekt halte ich dagegen. Ulkwitz." Ich möchte Herrn Oberst nicht in Unkosten stürzen " Papperlapapp! Jetzt wollen Sie sich zurückziehen! Aber nur loZ los eine Flasche Cabinet!" Der Lieutenant legte wiederum in seiner Weise die Karten auf den Tisch, der Oberst tippte mit dem Finger auf eine und hatte verloren. Sofort bestellte er den, vewetteten Champagner, aber nachlassen wollte er nicht. - Er wurde förmlich erpicht, daß er solch' eine sonnenklare Sacke nickt herausbekommen könne . er forderte seinen untergebenen zu neuem Gange auf und wieder zu neuem. . Das Resultat war. dak er binnen Kurzem sechs Flaschen , Cabinet verlo ren hatte, zu semer Freude der Adjuran: aoer doch auch wenigstens eine. Der Schaumwein p'rlte in den Glafern, mehrere ver älteren Lieutenants aber warfen Ulkwitz heimlich mißbil ligende Blicke zu der aber lachte ihnen nur höchst fröhlich entgegen, der reine Uebermuth. Der Oberst begehrte weiter zu rathen. Ulkwitz weigerte sich zum Schein, gab aber dann doch nach. v. Brause glühte im Gesicht vor Eifer, ein Glas Sekt nach dem anderen goß er hinunter, die alte Leidenschaft , des WettenZ des Spieles packte ihn, ohne daß er eS bei dem harmlosen Kartenkunst, stück" merkte. Zehn Flaschen Cbamvaaner haiit er verloren, Ulkwitz nicht eine wieder va warf er ein Zehnmarkstück auf den Tisch. : . . . . Ho7s der Teufel. Ülkwitz." rief er. .noch einmal!" '- v . , - Ich! halte. Herr .Oberst!" entgeg. nete der Adjutant' und hatte aleick darauf däZ Goldstück. "gewonnen. - Nun kam die Sache in Fluß . Einige Male zwar rleth der. Oberst richtig und ge waun iein Zehnmarkstück zurücke abe das Ende war doch, daß er plötzlich in sem völlig geleertes - Portemonna schaute. " Er griff nach seiner Brieftasche, um emen Bon :.zu schreiben da aber kehrte ihm doch die Besinnuna wieder daZ erinnerte ihn endlich zu sehr . an alte verderbliche Zeiten. Auf dem Tische 'sah er die 'Sektflaschen stehen, vor seinem Adjutanten die'. Goldstücke liegen -- er lehnte-sich schweizend in den Stuhl Zurück.

celne Herren Lieutenants." be-

gann er nach einer Weise stillen Ueberlegen, lassen Sie mich hieran wieder Anmal die bekannte Warnung vor dem Spiel knüpfen. Sie sehen, wie man schon bei einem einfachen, harmlosen Kartenkunststück in Eifer gerathen und wie schnell m Verlust kommen kann um wie viel mehr muß dies der Fall sein, wenn man wirklich spielt. 5azard spielt. Selbst ich. ein erfahrener Mann, habe mich heute bei einem unschuldigen Scherze fortreißen lassen, schon welter als gut war meine Herren, nehmen Sie sich ein Beispiel daran, halten Sie den Geldbeutel fest geschlosscn, sobald eme Karte sichtbar ist, lassen Sie sich auch nie zum Wetten verleiten den Anfang weiß man, dj? Ende nicht." Er tränk sein Glas leer, sofort stand es wieder gefüllt vor ihm. Ja. meine Herren " Er wurde unterbrochen, da die Thür sich öffnete und ein schon älterer Rittmeister, der hagere, etwas verlebte v. Rdlersholm emtrat, der aus einer Ge sellschaft kam und noch einen Schlaftrunk nehmen wollte. Er mußte natürlich am Sekt theilnehmen und sich .''eben den Oberst setzen, der ihm sofort das Erlebniß des Abends erzählte. Wie war das Spiel. Herr Oberst?" sragte er. Dieser erklärte es nochmals. - Der Rittmeister lachte lustig aus und drehte seinen langen Schnurrbart. Da haben Herr Oberst ja Küuu melblättchen gespielt!" sagte er, doch er verstummte augenblicklich, als er sah. welche Wirkung dieses unüberlegte Wort auf den Commandeur hervorbrachte. Röther färbte sich v. Brause'S ohnedies schon rotheSGesicht. als solle es m Flammen ausgehen, fest biß er die Zahne m die Unterlippe und furchtbar Ivogte es in seiner Brust. Also Kummelblattchen ich alter Esel! Haben Sie daö gewußt, Ulk' witz?" . -" Jawohl. Herv Oberst." kam eS nun doch recht betreten, heraus. Hören Sie, Herr " es schien, als solle ein .heiliges Donnerwetter losbrechen, aber. v. Brause., bezwäng sich er sah ein, dak er am besten thäte, hier nicht weiter auf die Sache cinzuaLbeu. Er trank ' in anscheinender Ruhe noch nnlge Glacheit.- dann wünschte er g:te ttacht und entfernte sich. Unheimliche 'Schwule blieb auf dem zordem so lustigen Kreise zurück, der ich bald zerstreute und. unheimliche Schwüle lagerte noch den ganzen, folsenden Morgen über den Lieutenants, bis der schwere Druck endlich um 12 Uhr, wo der Herr Oberst sämmtliche Officiere an der bedeckten Reitbahn zu sorecken wünschte, durck die aewaltiae. donnernde Standrede, die erfolgte, gelöst wurde. Die emeute Mahnung schloß sich daran, daß in Zukunft Jeder, der hazardirte, unnachsichtlich seinen Abschied erhalten würde, und auch ich selbst schreibe mir den blauen Brief," endetr der Oberst,- wenn ich mich noch emma! dabei erwische. Himmelsachsen!" Auch bei diesemSchluß lächelte selbst nicht ! der im verborgensten Winkel stehende jüngste Lieutenant. ,.. .. . ; Ulkwitz bekam hier coram publico nur die Worte: Und Sie. mein getreuer Herr Adjutant- der Witz zu dem .Sie sich die Freiheit nahmen, war nichi schlecht wenn Sie sich. dergleichen aber noch einmal erlauben, so konnen Sie getrost nach emem guten CiVilschneider Umschau halten!- Im Uebngen haben Sie Ihr Fett ja heute früh schon unte; vier Augen bekomwen!"! - ; .. . Das Fett mußte allerdings gut gewesen sein, denn der kecke Lieutenant blickte zum ersten Male in seinem Leben wirklich verdutzt drein. Das heimliche Spiel im Rathskeller, hörte von diesem Tage an auf.. Allmalig aber wurde, öfter und öfter, anfangö nur ganz im Geheimen erzählt. wie der ' Adjutant, mit seinem Com-, mandeur Kümmelblättchen gespielt hatte und schließlich erzählte es v. Brause selbst, als bei seinem immer mehr verrauchenden Aerger ; sich i ihm stets klarer der Humor deZ ijbermllthigen Streiches semes Adjutanten dar stellte, : . Lenzxythmen tinS.dUlschen Qt leh :e. Von C. Eckstein. ' . ffrühlina nun wird es Sicnicbcn Traun, daS behaupte ich dreist -Weil mir auf allen Gebieten -AlleS die These beweist. . Kinder, sie schlingen . den Reigen; : Vogel, ste flattern, in's Blau;-"-. . Blättere entkeimen den Zweigen;". -Blüthen bekränzen die Au,- - ' V Während der milderen Sonne .Schwirrend die Mücke .sich-freut, - Regt in Verlangen -und Wonne ' Kathi sich wieder erneut. ' - ' ' Gestern, in sühem Gebahren . Swnd sie,' von Minne verzehrt,' -Heimlich mit ihrem-Husaren Dort am verglimmenden Herd. So in erstauntem Erwägen Hab' ich die These erkannt: Frühling ich kann eS belegen! -Frühling nun wird es im Land. 1 . Fehlt Euch Lebenskraft in irgend ci nem Theil eures SvstemS, oder ist euer Ner vensystem zerrüttet durch unweis LebenSart oder irgend welche Ursache? Theilt mir eure Fehler ait und ich will -euch gerne schreiben va mir am Meisten half, da .ich ' auch Hiife vothwendiz batte. Ferner sende ch . auch frei daS Rec.pt eines einfachen HäuSmittelS, das mich rettete. - ' ' Verschiebt nickt auf Morgen, vaS ihr heute thun- sollt.- Schreibt ?jerejschluk'.ewe? Briefmarke für NückAntort an ThomaS VlatN, V. e; 7, klamazoo RtS

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