Indiana Tribüne, Volume 19, Number 212, Indianapolis, Marion County, 19 April 1896 — Page 5
Die größte Segnung. Der Segen von Gesundheit und in welchem Mähe Wir ihn verdienen Sind wir von der Wichtigkeit unserer Skerven zur Erhaltung der Ge sundheit überzeugt.
Modeine medizinische Heilkunde, wie Dr. Schoop dieselbe auffaßt. - Gesundheit ist ein großer Segen. D Erhaltung fceifllun liet in beinahe Jedermanns Gewalt. ES ist ei', e Sünde, krank zu sein; Kranke können wieder gesuno werden, wenn sie den versuch hierzu machen. Die Gesundheit wieder zu erlangen und auch zu erhalten it nicht schwer, wenn liiä richtig verstanden hrnd. Das erste, was wir vei stchen sollten, ist die Ursache der Krankhett. Wenn wir krank sind, so sollten wir über legen, warum mir es sind. Ist ti nicht vielleicht durch unser eigenes Verschulden ? Hätten wir nicht gesund bleiben können, wenn wir ein en:a vorsichtiger mit uns selbst und unseren Nerv:n gewesen waren ? Würden wir nicht bald wieder gesunden, wenn wir unser: Nerven bester pflegen würden? Gewiß. Nicht die Ursache aller Krankheiten, son dnn die Ursache der rneistrn sind ore Nerven. Die Nerven erhalten u:.s, wenn richt! be bandelt, gssu-rd und macht unS, romn schlecht behandelt, krank. Nämlich die sompathetischen Nerven, die anderen Nerven sind rrcfci ss wichtig. r. Schoov's Wiederhersteller düngt unsere sympathetischen Nerven wieder zu guter Uie sundheit und durch dieselben uns selbst. Die sympathetischen N rven sind die rich tige OeUe der Energie un'eres Magens, un serer Leber, unserer Vieren u. s w. DieS ist eine medizinische Thatsache. In Wirk.ichkkit sind ttc soaar die Quelle unserer Gesundheil. Wenn dieselben erkrankt sind, so erkrauken wir selbst sofnt, intern diese Organe ihre Funktionen nicht verrichten. Der einzige Weg dieie Nerven zu curiren, besteht darin, daß wir Dr. Schoop'S Wieder Hersteller gkbriuZzen. Derselbe ist da einZige speziell für die sympathetischen Nerven xröparirte Heimittel. Der einzige Weg zu curir e n, das heißt permanent zu curiren. Lind.'runz kann ost erzielt werden ohne Heilung, dies ist jedoch nicyt was wir wollen. Wir wollen wieder gesund werden, voukom inen gesund und eS auch bleuen, uad d'es kann nur allkin gescbehe.i rurch ten Gebrauch von Dr. SHocp's Wiederhersteller. Dmch Curiren der sympathecischen Nerven curirt Dr. Schoop's Wrederhersteller auch die Ursache der Erkrankurg und in Fo'ge dessen alle Äazen. Beschwerden und hauptsächlich schwierige Fälle von Dyspepsie, Leber und und Nieren'Beschwerden, sowie überhaupt alle durch die symvatbetischen Nerven controllir ten inneren D.'gcne rn vollkommener, dauernder. Weise. Dr. Schoop'k. Wiederhersteller ist in allen Lvotheken zu $1.00 per Flasche zu haben, oder wird nach Empfang des Preise per Erpreß portofrei an irgend eine Adresse versandt Sin Buch über Gesundheit und Krankheit und wie dieselben durch die symratheltscyen Nerven controllirt werden, wiro auf Vertangen kostenfrei versandt. Man schreibe an Dr. S. I. Schoop, Box X, 442, Racine, Wis. (tablirt 1373. JOHN ROSENBERG. fashionablcr Kleidcrmachzr. Hkte nd luSftattnngs. Artikel. No. 196 Ost Washington Straße. IFn aauattsillim Saloon u. Villiard-Hall Ä0.92 O? Washington Str 3 ahn Meilttcher, Aiaentbü?' Tfae COAST LINE to AIACKINAC Z l-TAKE THE I ' ZhJJ üÖ TA "KSSAO W ) PETOiSKEY 11 HK CHICAGO 2 New Steel Passenger Steamers Tb Greatast Perfectloa yet attalned In Boat Cooatructloa Luxwnoua tquipment, Artistic PurnUhinz. Decoratlon and Ettident Service, arittj Xhe higbest degree of COslFORT, SPEED AND SAFETY. Faun Trips per Weck Between Toledo, Detroit Alackinac PCTOSKEY. THE SOO." MARQUETTE, AND DL.LUTH. LOW RATES to Plcturetque Macklnac artf Ratura. indudlng- sleal and Berth. Proni CJavelsod, $18; !rom Toled, $15 from Detroit, 13.50. evrev rvf wiwr Between Detroit and Cleveland Connectln at Cleveland -wUh Earliest Trains tot au poiats east. bouin ana öotiuwi Pttxolt lor au points Kortn ana nonnwesu fmadajTripaluB. July, August and September Only rucov rtAv c ctvu rrki Cleveland, Put-inBay F Toledo cad for IllttArated Pamphlet. Address A. A. 8CHANTZ, . m, .. OBTHOIT, MICH, TUs Estroir anicißveiani steam Xay. Co s n fl ! Ffnd'y'i'h.L iWUNuiHE! f eta d Md t evr tfH lisa oit ia Doaofmkif. tr un r , yan( er ia, im tntr mbrmi tur ut. iif 1 wor. Karr to Hirn. V auiä tftrythia. Wt turt yoa. X rita. Tm ctu foot MM, r ii jvum nmm 10 am wors. 1 m r i4mi brimca woadarfül ,,, wwt wmhtr. iitoi 1MU UMri, W aaa fornUa ymm tfc nr relif at tt to ata prwMa4 opwmrd. indtwkn L'V a? w?AaWa.a
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um-ny-&-Lssencr Schreibebrief des Philipp Sauerampfer. Mein liewer Herr Rcdaktionär! JchMeMe Herr Redaction nar, meinarlie, das is en arig smartcr Bub. Wo ebbes gcschwäyt t?crd, do bett ich Jbne einiges, do Hot er fei Nas dabei - im ) p i t die Ohre, for ba& er nor alles usspicü was getahkt werd. Als e Nuhl gleich ich so eöbes nit, bikohZ die ftimur höre dabei Manches, was se noch nit zu wisse brauche. Awer dieselwe Zeit kann mer doch sehe, daß er watscht un guckt aus, wo er ebbes lerne kann. For den Niesen Hot er auch Eidies. die ganz grohartig sin. For Ecksempel, was Hot mich der Karlie an de forscht of Ehpril so scheen gesuhlt! Denke Qe nor emol an; er Hot autseit von unser Bett-ruhm-Dohr das Biegelbrett hingestellt un Hot gehallert: Pa, hurriopp, daZ Haus is an Feier!" Ich sin off Kors so schnell, daß en Hund jammert, aus das Bett getschumpt un sin in mei Neitgaun in die Hahl geronnt. Wie rch awer die Dohr ufgemacht hen. do is mich das Biegelbrett uf de Kopp gefalle un der Karlie Hot so laut, wie er nor gekonnt Hot. gehallert: Ehpril fühl!" Das Biegelbrett Hot mich e Loch in de Kopp geschlage, awer ich hen doch immer den schmarte Einfall lache gemißt. Wie ich durch war mit Lache, well, do hen ich den Karlie mit ln mem Bettruhm genomme un sagt, ich wollt ihm ebbes gewwe. Wie ich en inseit gehabt hen, do hen ich de Poker genomme un hen den 5!arlie so verhaue, daß sei Sitzfleisch alliwer sohr geworde is. Dann hen ich mich e stickie Pläster uf mein Kopp gelegt, for das Blut 'zu stappe. Scll macht awer alles rncks aus. denn ich sin immer froh, datz ich so kee Kättel von Kids hen. Es is awer auch k-i Kunststück for die Kidds. schmart zu sein.wann se so en schmarte Batter hen. Die Lizzie. was mei Altie is, die sagt immer, ich war n so dumm, daß mich die Gäns beiße dehte. awer do geb ich nicks drum, ich weiß gut genug, was ich bm. Bei de Weg, will ich Jhne awer auch jetzt emol verzehle. wie i ch een gefühlt hen. Wisse Se. ich hen nämlich das Häbbit. wenn ich morgens zu den Wedesweiler komme for e bische zu lunsche, un ich sehn en Fremd oder en Bekannte, daß ich froge: Was Nimmst De?" Sell kost net viel un es sieht gut aus. Mer kann do for e vaar Cent so scheen dick duhn un es sagt Jeder, was mer sor en seiner liweraler Mann wär. Die Sockersch die verzähle das iwwerall un mcr krieqt doderbei e arig gute Repputehschen. Wisse Se. es Hot jo viele Leit. die gewwe verdollt nicks drum, ob mer ettjukehted oder schmart is. die gucke nor druff, ob mer ebbes im Saluhn spende und gehörig triete duht. Beim Wedcsweiler do hl.ckt je den Dag so en Feller un wart druff, bis er getriet werd. Der Kerl Hot emol zu die Plicsfohrs belangt, awer se hen en bald gefeittt. bikohs er war die mehrschte Zeit besoffe un biseids deß hm se en auch e p2ar Mol gekttscht. daß er uf sein Biet gescklofe Hot. Sell hätt awer alles nicks ausqemacht.wann er nit emol en beese Mißtehk gemacht hätt. Er Hot nämlich emol en Käs in die Kohrt gebabt. wo er en Saluhnkieper errestet Hot. wo Sonndags offe gehalte Hot. Wie er pruhfe wollt, daß Leit in de Saluhn wäre, wo Wißkie gedrunke hen, do Hot der Saluhnkieper testifeit. daß der Kopper selbst do war un een Wtflle nach de annere aediunke Hot, mitaus dafor zu bezahle un daß er ihn eausgeschmisse Hot. For Speit is dann der Kapper Hingange un Hot den arme Saluhnkieper errestet un Hot en Mit den tzurrlopwagen m d:e Stehschen gebracht. Wie sell bekannt is worde. do Hot's geheiße: For so en Feller hen mir keen Juhs nit. bikohs der rs e Dlsgrehs for da3 ganze Diepahrtement un die Piebel könnte zu die Konkluhschen komme, daß der Rest von die Pliesmänner grad so ratten un krucked war. un sehn Se, dodruf is er gefeiert worde. Settdem hangt der Feller in die Saluhns erum un wart uff en Tschehnsch in die Adminiltrehschen, für daß er Widder en . I a Iweyn inege oeyr, eppeunleJ zu zzerde. Ich denke, der kann lang warte. bis er Widder en Platz kriegt. Well, seller Füller Hot mich schon oft dis gostet. Wann ich zu das Lunsche gehe, ?ann hockt er immer in de Salubn un ,ckspeckt. daß ich en triete. Of Kors frag ich immer: Mister O'Cafferty, was is Jhne Jhrs", un er sagt dann i.imer: ..Ich nemme was Sie nemme. Als gebildeter Mann kann ich dann of Kors nit kicke, wenn ich auch vonztencrr eil en zehn Cent-Drink nemme. Der MedeöN'ciler Hot nit lang zerick e ganz ne'es N:ssieht for Kacktehl kriegt; ich sace JHNe. sell is ebbes femes, un er vergeht die Drinks zu mickse. ln forschtk'äs Weg. Er tschartscht of KorZ fufzehn Cents, awer mer kriegt sein Geld werth. Er juhst nor selbstqelegte Eier dazu un do is mer schuhr. daß die frisch sin. Wenn ich mich so 1 Kacktehl ordere, dann dett ich Jhne einiges, daß seller Socker auch en Kacktrl'l st mich nimmt. So ebbes kann mich mähd mache, awer ich kann doch litt her:. Well, ich hen geschwore. daß ich en Hesse dht un ich hen mit den Wedesj 1 r c l wr.ier tn lange .ayi ooonwwer aehabt. Der Wedesweiler weiß immer ebbes nn so Hot er auch diesmol en Eidie cxUU. Siehste Phil." Hot er gesagt, das mache mer den Weg: Mer war e bis an de forscht of Ehprll.dann werd ei gefühlt, daß er sei Lebdag kein Drin! mtlz an Diü aaimt duüL'
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Wie woll mer de"nn 'das mennetsche V hen ich gefrogt. Das is iesig." sagt der Wedesweiler. wenn Du in mein Platz kommst, dann orderst Du en Kacktehl un inweitst de Mister O'Cafferty zu en Drink. Of Kors nimmt er auch en 5iacki.ehl un ich mickse dann in sein Glas e Ei. was die Kidds sich noch vom letzte Jhstern gesehft Hers. .Ich sin schuhr. das werd den Feller fttteln." Wedesweiler," hen ich gesagt, die Eidie körnt von Schehksbier sei; wetd's ihm dann a.i h weiter kein Harm nit dul,n; ich möcht doch Niemand kille." Newer mernd das." sagt der Wedesweiler. kill: duht's en schuhr nit; awer Käsi:reul braucht er auch nit zu nemme." Well, am Mittwoch sin ich in de Saluln un hen mich en Kacktehl geordert. Was is Jhne Jhrs. Mister O'Cafferty?" hen ich gefragt. Ich nemme. was Sie nemme," Hot er gesagt, un dei Wedesweiler Hot die Drinks gemickst. Nemm auch eins," hen ich zu de Wedesweiler gesagt. Allrecht," .sagt er. ick gewe zwar nit so viel drum, awei ich will Dich nit insolte." Ich hen er klohs gewatscht un schuhr genug, er Hot das alte Ei erbeigeholt un Hots in den Socker sei Glas gedahn. Wie alles fertig war, do Hot er die Gläser hingestellt un sagt: Gesundheit." Der O'Cafferty Hot sich gleich sei Glas getakelt UN mit eem Schluck Hot er's ausgeleert, mitaus e Mien zu verziehe. Bei Tschortsch." sagt der Wedesweiler, sell is toff; der muß awer en Mage hen! so en Drink könnt ken Pick stende." Dann hen mir unsere Glaser genomme un ich hen en diesente Schluck gedahn. Sei Tschortsch, do hen lch o bei Mißtehk das Glas mit dem rattene Ei kriegt! Schie Miß. was hen ich gespuckt, och, wie Hot das jo so schreckich getehst; alles Hot sich m mem Stommeck erumgedreht; es .is mich ganz grün un blau in Front von mei Auge geworde un es hätt' nit viel genomme, do hatt' ich gesehnt. Gutneß, was hen ich do schlecht gefiehlt! Der Wedesweiler Hot gleich genohtist, was die Mätter war un war zu Dod geschkehrt. Phil Hot er gesagt, Ich lehle arig sorrie, awer ich konnt doch Nit helfe." No Wedesweiler," hen ich gesagt, Du kannst nit helfe, un ich duhn Dich jo auch nit for blehme, awer was duhn ich so schlecht fiehle! ach. mein Leib! ach, mem Leib! Der Wedesweiler Hot mich gepromist. daß er mich all de Wißkie, wo ich will, for nattinq gibt, bis daß ich Widder allrecht fiehle. Ich denke, sell wird lang nemme. womit ich verbleiwe Jhne Ihr liewer Philipp Sauerampfer. Der Herr Kataster. Berliner Gerichtsscene. Das ist ja eine kaum laubliche Geschichte, die hier in den Akten steht; danach müssen Sie ja einer der gerier .Ti... r...c.ri.... r.t vi. t. .... kennen ollzuapier cin, vic mit vvtgekommcn sind", so äußerte sich der Borsitzende des Schöffengerichts zu einem etwa 40jährigen Angeklagten, der den Eindruck eines arg herabgekommenen Mannes machte. Det Papier is j.-duldig. Herr, Jerichtshof", entgegnete e:; natürlich, wenn so Eener wie ick von Enen jemißbraucht werd, un der Andre macht sich dünne, denn kriegn se mir bet's Schlafittchen, un ick soll denn de Jerechtigkeit siehlen. objleich ick unschuldig bin wie Abrahams Schooß. Die Sache liegt sor mir so klar wie Hiob. Vors.: Aus Ihrer konfusen Entgegnung kann ich nur so viel entnehmen, daß S:e sich an dem Betrug nicht be theiligt haben, sondern selbst getäuscht sein wollen. Das werden Sie nach der Jeugenvernehmung doch wohl kaum aufrecht erhalten können. Aber Sie können uns meinetwegen mal die Geschichte so erzählen, wie Sie sich diese zurechtgelegt haben. Ich sehe schon, das Gericht wird um Ihren Vortrag doch wohl kaum herumkommen. Aber bitte, so kurz wie möglich! Angekl.: Allemal! Denken Se. Herr Jenchtshof, am IS. Februar bin rck m de Warmehallen. Wie ick da so sitze un dadrieder nachdenke, wer de Arbeet woll er funden hat, fällt mir en Mann uff. der mir bekennt vorkam. Er war fei ner anjezogen, denn ufs'n Ueberzieher hatte er 'n Kragen mit Krimmer, un in de Hosen hatte er 'n Kniff jeplätt't un denn waren sie ooch so uffjekrämpelt, wie bei so'n Gigerl. Er kiekt mir. ooch an. un richtig - et kommt laus, det wir uns kennen. Er sagte, et wär en Jlück, det wir uns jetroffen haben, denn er suchte jrade eenen Jehilfen, un ick wäre sehr dazu jeschassen, denn er estimirte mir als ehrlich un arbeitsam, Nüchtern blste doch? fragt er weiter. Wie 'ne Wasservulle! sage ick. Un kannste ooch en Amtsgeheimniß bewahren? Ick bm verschwiegen wie en Droschtenpferd! retournire ick. Wir jehen denn also in de Destille un sen uns 'en kleenen Hammerstem mi Friedmann jeben un denn noch 'en jro ßen Llppentriller, un dabei erzahlt er mir denn, det er beis Katasteramt an jesiellt is un draußen in de Triftstraße en Stücke Land vermessen müsse un da derzu da brauche er eenen Jehilfen. Ob ick mir mit 2 Mark 50 Ps. pro Wag un freie Kost zufrieden stellen würde? Na. for den Anfana. sagte ick, is det ja genug. Es war also Alles ins Loth un von diesem Oogenblick an mußte ick ibn Sieben und Herr Kataster" zu ihm .sagen, während er zu mir bloß nur Schulze sagte. Denn holt er q aus een Saus 'ne Meßstange raus un eenen langen ussje'rollten Bindfaden un een Stück Kreide.' " Det muß ick ihm Allens nacktraaen. Un denn holt er aus de Tasche 'ne Kokarde 'raus.inachj se an meine Mutze fest un meent: -o. nu bitte Beamter, un wenn Du Dir
ne ueene Pennsion. Präs.: Angeklagter, Sie' denken wohl Sie sind hier in einer Kinderstube. wo Sie Märchen erzählen können? Lassen Sie diese endlosen Ausschmückungen und kommen Sie nun endlich nach der Triftstrabe. Angekl.: Jawoll! Wie wir da ankommen, zeigt der Herr Kataster ufs'n Stück Kartoffellland so von Morjener zwee un sagt: Det is et. det müssen wir mal auskatastern. Un denn dreht er sich um, un wie er in de Nähe 'ne Kneip entdeckt, sagt er: Wir wollen man erst 'n bisken wat zu Mittag präpeln. denn ohne solide Unterlage arbcet' sich det schlecht. Also wir 'rm m ds Budike. Ick setze mir mit meine Stanae iani dusemana in de Ecke, der Herr Kataster setzt sich aber janz vorne hm. schlagt mnz jroßartig de Beene überenandev un frägt, ob er for sich un seinen Jehilfen wat zu Mittag krieicn könnte. Wir essen ooch sehr jut. der Herr Kataster drinkt ooch noch 'ne Tasse Kaffeebrübe. läßt sich en halbet Dutzend Ziehjarren jeben un wird mit den Wirth sehr samilgar. er swuerr immer mit ihm, un der Budiker hört immer mit 'n recht freindliches Lächeln zu. Un xd yore man, wie er oem Wirth erzählt, det uss det Nachbarirundstück en irvßes Iebäude sollte uffjeführt werden ick jloobe. et war en Findelhaus un denn würde der Wirth en reicher Knopp werden, denn erstens habe der Maurer bet den !)ceubau dock iroßen Durscht. und ev soll et man ja nich verkt osen. Er als Kataster sollte det nu vermessen und den Auslcklaa ieben. ob sich det Grundstück ooch dazu eignen dhäte. Un der Wirth schmunzelt un ruft seine Olle 'ran un den öerr Kataster leat ihnen über allens. wat er jesagt. en Staatsjeheimniß uss. Un wie denn die Wittysleute versichert hatten, det se in alle Sprachen verschwiegen sein könnten, ruft er: Schulz, komm mit de Apparate aus!" ?lck vacke den ianzen Kremvel zusammen un thue draußen de Stange in den Boden stecken un den Bindaden den Äoden lang ziehen. Denn iekt der Herr Kataster de Strippe mit det eene Ooge lang, schreibt sich wat in's Buch, un de Budikerschen stehen m s Fenster und treten fröhlich zu. Vors.: Nun schwindeln Sie nicht noch weiter. Sie verbessern damit keineswegs Ihre Lage. Thatsächlich haven (sie einen ganz oreisten ?azwmoel aufgeführt. Ihrem Herrn Kataster und Ihnen ist es nur darum zu thun aewesen. Abends bei dem Wirth noch eine tüchtige Zeche zu machen, was Jhnen auch gelungen ist. Ihr Complice hat ihn dann noch um 10 Mark angepumpt, indem er erzählte, er müsse am nächsten Tage die Arbeiten fortsetzen und wolle seine Metzapparate bis oahin dort lassen. Natürlich hat sich keiner. von Jynen.wievev mieten i&it, und der Wirth ist um 30 Mark gesckädiat worden, denn die soaenannte Meßstange hat nicht viel mehr Werth wie das istua ÄiNdsaden. Anaekl.: Aber die Kreide kann der Wirth jut jebrauchen. Vors.: Na warten Sie nur! Angeoick wollen Sie den .Herrn Kataster" nicht einmal dem Namen nach. son dern nur nach dem Ansehen kennen. vingeki.: viio) 'ixt Äynung! 'Ader wenn et so is. wie Sie da sagen, dann muß et ja en janz Jeriebener gewesen sind, und dabei sah er doch so jebildet aus! Die Beweisaufnahme ließ keinen Zweifel daran, daß hier ein ger . . rr::i. memilllil oetuvltt, ganz iuiuiuci Schwindel vorlag, den der Angeklagte für feine Person mit zwei Monaten Gefängniß büßen soll. Cogiiak. Im besten Hotel eines Provlnzstädtchens trafen sich die zwei Reisenden der beiden weltberühmten Cognakfabnken von Henrt Fusel und Jean Jaques Dusel. Nach einigem Erstaunen einigte man sich gutlich dahin, daß der Reisende von Dusel die Firma Huber größte Consumentin am Ort der Reisende von Fusel alle übrigen Geschafte besuchen sollte. Der Erstere blieb dann noch behaglich beim Kaffee sitzen - der Letztere ging fort, direkt zu Huber. Verehrter Herr Huoer! sagte er. Ich bin Reisender, der Cognakfabrik Henri Fusel! Ich will Sie aber zu keiner Bestellung drangen ich weiß, es wäre erfolglos! Ich möchte, nur, daß der Reisende,' der Firma' Jean Jaques Dusel, mein größter Concurrent, der gleichfalls hier ist. auch kein Geschäft bei Ihnen macht! Er 'wird in Bälde zu Ihnen kommen und ich bitte Sie. ihm dann zu sagen. Sie hätten soeben bei mir hundert Flaschen bestellt S:e ersparen sich damit das Anhören seiner Offerte und :r wird Mich m Zukunft Nicht mehr so sehr un terschätzen." Huber froh, so billig loszukommen, sagt zu. Zehn Minuten später kommt schon der Andere: Erlaube mir. mich vorzustellen: Reisender der Coanak fabrik Jean Jaques Dusel, ich -y. Bedau're sehr", lächelte Huber.' habe soeben bei Henri Fusel hundert Fla schen bestellt!" Wüthend verschwindet der Geprellte. Vierzehn Tage später erhält Huber hundert Flaschen Cognak von der Fit. ma Henri Fusel sammt Faktura, schreibt zurück: Zahle nicht und pelle Cognak zur Verfügung habe nichts bestellt!" " : Nach acht Tagen trifft schon die Klage auf Bezahlung des CognakZ ein. Huber lächelt. Nimmt sich M?n An walt und verliert den Proceß; denn die Firma Henri Fusil benützt! als klassischen Zeugen den Reisenden der Firma Jean JaqueS Dusel, dem der Beklagte die Bestellung selbst zugestan den hat. '
jut führst, verschaffe ick Dir mal
Ein perfides Cognaigeschaft! WäS?
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Man verlange da? achte Johann Hoff'sche Malz-Ektrakt. Seid vor Fälschungen auf der Hut.
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ttstlttät und niedere Preise zählen.
und die Vereinigung beider aller guten Dinge auf, unsere Seide. Ein Lxtra'verkauf. Unsere Ueberlegenheit im Seidengeschäft hat sich niemals mehr gezeigt als n der folgenden Liste niederer Preise. Der größte Seidenladen in Zndiana wird diese Woche nicht mehr zu groß ein. Ein elegantes Assortment in gedruckten Effekten, die $1.25 Sorte zu 89c. Ein halbes Dutzend Stücke der 27 Zoll schwarzen Satin Duchesse per Paar 95c. Schwarze wasserdichte Seide, wchte China, die absolut keine Wassetfleckeo zeigt, zu 39c, 49c, 60c, 75c, 85c, $1 bis 51.25. Die $1.25 Parthie schwarzer Tafetaö, 24 Zoll weit und eine der dauerhaftesten Seiden zu 95c. 10 Stück Chamäleon Tassetas zu 85c per Id. Schweizer Taffeta Seide in hellen Farben für Rocksutter etc., zu 50c. Plaids in schwarzem und weißem Tcsseta, der $180 Werth zu 75c. Spitzen zum halben preis. Durch vortheilhaften Kauf haben wir 100 Stück Spitzen durch einen New Zorker Importeur gekauft, die wir morgen zur Hälfte deö Preises verkauen. Gerade jetzt, da man Spitzen so viel braucht. Hier sind sie : (Orientalische Spitze. 2 4 Zoll breit zu 5c per Sard. 5 10c 610 ., 15c Dazu feinere von 29 69c pergard Jede daS Doppelte werth.
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sagt: (Xß) finde daS ächte Johann 0 Hoff'sche Malz-Extrakt für Kopfarbeiter sehr zuträglich. ES erhöht die geistige Energie und wirkt anregend auf den Ernährungsprozeß, ohne das System zu überreizen.
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