Indiana Tribüne, Volume 19, Number 212, Indianapolis, Marion County, 19 April 1896 — Page 4
JndianK Tribüne
Erscheint Täglich und Sonutagv. Die tägliche .Tribüne- kostet durch den Träger J Cent per Woche, die ontaa.Tribae'I gcxtf per Woche. Beide ,usaen IS ent ,dn S Cent per ,at. Ver Voft außerhalb de, Stdt geschickt U ,rab,Thlg V pe, Jahr. OflUti 18 eüd mahcivxa Zttabu Indianapolis, Znd., 19. April 1896. Sonntags - pitai. Ob wohl der bekannte älteste Mann schon einen solch heißen April erlebt hat ? ES ist freilich einerlei, ob der Monat in dem eS heiß, ist, April oder August heißt, aber eS ist doch nicht angenehm wenn man von solcher Hihe zu einer Zeit überrascht wird, in der man noch schwere Unterkleider tragt, die man nicht abzulegen wagt, weil man fürchtet, eS könne wieder sehr kühl werden. Solches Wetter in April ! Die Sonne dringt mit ihren Spitzen Hinab bis auf den Meeresgrund ; Die Fische fangen an zu schwitzen. O Sonne mach es nicht zu bunt. Ich bin der Ansicht, daß man auS dem amerikanischen alender Frühjahr und Herbst streichen kann. Für daö Frühjahr von 1896 stimmt daS sicher. Wir sind trotz des Kalenders vom Winter plötzlich in den Hochsommer hineingerutscht. Sine Temperatur von 87 Grad ist Hochsommertemperatur. Ich kann nur nicht begreisen, warum man so etwaS duldet und nicht die Polizei dagegen anschickt, denn solche Hitz im.April ist gegen alle Naturgesetze, ist ganz und gar gegen law and order Ich verstehe wirklich nicht, warum die frommen Pastoren nicht bereits den Mayor und den . Sheriff aufgefordert haben gegen diese gesetzwidrige Hitze einzuschreiten. Sie find ja sonst stets bei der Hand den Mund weit aufzumachen und für law and order zu kämpfen. Und leider find sie dabei in diesem guten frommen Lande noch immer siegreich. So haben sie'ö durchgesetzt, daß arn Sonntag keine öffentlichen Ballspiele stattsinden dürfen. Lange Zeit schien eS sehr fraglich, ob sie eS durchsetzen würden, nun aber, wenn der Sheriff eS aufrichtig meint, haben sie gesiegt. Der Mayor schob die Angelegenheit immer dem Sheriff ,u, der Sheriff schob sie dem Mayor zu. Keiner von Beiden vsllte anbei ßen. Der Sheriff meinte, seit daS Gesetz der Polizei Gewalt innerhalb vier Meilen von der Stadt gegeben habe, sei eS Pflicht deS MayorS einzu schreiten. Der Mayor dagegen meinte, daS Gesetz gebe ihm wohl daS Recht, lege ihm aber nicht die Pflicht auf, außer in besonders nothwendigen Fäl len und für einen besonders nothwendigen Fall halte er daS Ballspiel nicht. So stritten sie hin und her und die Herren Pastoren hätten sich beinahe in die Nothwendigkeit versetzt gesehen, am Sonntag mit dem Ballspiel zu konkurriren, und sich zn- bemühen ihre Predigten eben so interessant zu ma chen, wie daS Ballspiel, um die Leute anzuziehen, wenn auS dem SauluS Womack nicht plötzlich ein Paulus ge worden wäre. Er wurde weich, er konnte dem Ansturm der Sotteömänner nicht langer widerstehen und erklärte, daß so lange er Sheriff sei, in Marion County kein öffentliches Ball spiel Sonntags stattfinden werde. So wäre denn der Sonntag und das Gesetz gerettet und unser Herrgott wird seine helle Freude an Indianapolis haben. Die frommen Gottesstreiter haben gesiegt und die bösen Sünder müssen sich sögen. Ich plaudere am Sonntag nicht gerne über Politik. Nicht aus Frömmig keit, dieser wird mich kein Mensch anklagen. Aber ich verderbe meinen Lesern nicht gerne die frohe SonntagSlaune, denn die Politik ist viel schlimmer alS daS Ballspiel.' Dennoch kann ich mirS nicht versagen zu bemerken, daß der Fall wiederum zeigt, daß die Repudlikaner stets mehr oder weniger unter der Fuchtel der Geistlichen stehen und daß sie sich vor ihnen fürchten, wie das böse Kind vor dem Lehrer. SS ist ja wahr, daS Ballspiel am Sonntag ist durchS Gesetz verboten, aber. man muß zu der Dummheit, ein solches Gesetz zu machen, doch nicht die weitere Dummheit fügen, daS Gesetz auch durchzuführen, besonders nicht in einem Lande, in dem so diele Gesetze bloß zu dem Zwecke gemacht werden, damit sie kein Mensch beobachte. Es hätte den Herren Pastoren sehr gut gethan, mit dem Ballspiel, für baS sich nun einmal die Amerikaner, varum weiß ich nicht, sehr interessiren, in Konkurrenz treten zu müssen. Man muß die -Leute -schon sehr gut unterhalten, um sie vom Ballspiel abzuhalUn, und die Anstrengung, die Leute
besser alS sonst zu unterhalten, hätte ich den Pastoren gegönnt. Da hätte sie doch Interessantes, Vernünftiges,
Fesselndes sagen müssen, aber eS ist freilich sehr die Frage, ob sie daS gekonnt hätten. Verzeihe mir lieber Leser, wenn ich etwaS boöhaft geworden bin, aber bei solch zweckloser Frömmelei verliert man die Geduld. DerPlauderer. Nittr Tieftrunk'S Lebensweisheit. Der Ritter Tieftrunk saß beim Wein Des Tages in der Frühe: He, Knappe, schenk' auf's Neu' mir ein. Daß ich auf's Neue ziehe Vom süßen Inhalt Zug für Zug, Viel trank ich schon, doch nie genug! Da fakte fick der Knapp' ein Herz Und sprach: Verzeiht, Herr Ritter Die fünfte ftann' schon uns, oyn' Scherz, Ihr trinkt wie's Ungeteilter ant. bandelt ?lkr nack Ritterart. Daß Ihr beim Wein Euch so gebahrt? Da lachte Richter Tieftrunk baß Und sprach: Hör' zu. Geselle. Was ich vom Trunt und Weinesnaß Dir jetzund hier erhelle: Ich kämpfte, hab' geminnet auch. Turnirte nach der Ritter Brauch! Dich was ick immer noch gethan, ftai zwar mick nie erniedrigt. Doch ich sag's Dir als Ritters mann Roch tven'ger mich befriedigt, ßrst seit ick lieb den Wein allem. Kann ich mich ganz des Lebens freu'n! Die Iettatur. Neapolitanische Mißbräuche von Henry Perl. Wer kennt nicht die reizenden kleinen Hände aus Korallen mit den beiden ausgestreckten Fingerchen, an welchen der Schönheitssinn des Goldschmiedes meist noch das Ringlein mit dem Türkis anbringt? Wer kennt nicht die kleinen Hörnchen aus Korallen, Schildkröt und Perl mutter, die fast jeder au? Italien Kommende mit Zn die Heimath bringt? Diese Schmuckgegenstände, deren Ge statt durch keinen Modewechsel verän dert wird, sind die Talismane aeaen die ..Iettatura- oder, wie man rn Deutsch sagen würde, gegen den bösen jöiux. Ber uns gehört d böse Blick längst in das Gebiet des Am menmärchenö. an Ober und Mittel Italien jedoch glaubt ein großer Theil des AolkeS noch immer: all Mal'oc chio"; in Neapel aber wird die Jetta tura zu einer Art GlaubenSbekenntnik. welchem selbst 3ene buldiaen. die sonst an nichts glauben. ES ist ein ver erbter Wabn. der so alten UrsvrunaS ist, daß er dem Neapolitaner im Blute liegt, und em Ausrotten desselben kaum jemals zu erhoffen ist. Der böse Blick- oder die Iettatura ist ein Uebel. unter welchem beide Theile in gleicher Weise lelven. Derjenige, den er trifft, kann je nach der Macht des .ettatore. straucheln, fallen, sterben, dann hat seine Qual em lnde erreicht. Anders ergeht eS Demjenigen, wel chem bei der Geburt das verbänanik volle Erbtheil der Jettatura zugefallen t. Alles meldet, alles flieht ihn wie einen Pestkranken. ?keder füblt fick verpflichtet, an feiner Vernichtung, an semem verderben zu arbeiten, und dleS um so rücksichtsloser, als man ja an nimmt, dak keine Waffe aeaen den vom Teufelsspuk Gefeiten verfängt. Ist der Betretende verheiratet, und schenkt ihm der Himmel Kinder, so brennt daS NessuShemd, in das er gezwängt ist. nur um so empfindlicker. denn sein er ster Sprößling bringt nach dem Volks, glauben denselben Fluch, die Jettatura, in verschärftem Maße mit auf die Welt. Stirbt der Unglückliche endlich und wird er nicht in die allgemeine Grübe geworfen, sondern, erbält ein stwüi einen Grabstein, die seinen Namen tragen, so ist er auch nach dem Tode den abscheulichsten Besckimvfunoe ausgesetzt, und zwar besonders an jenen feierlichen Tagen, wo Schaaren auf die Gottesäcker hinaus pilgern, um ihre Verstorbenen zu ehren. Beispiele auS der jüngsten Vergangenheit Neapels erhärten diesen Aberglauben am besten. Baron G.. eine höchst achtbare und angesehene Persönlichkeit, stand vor einem Jahrzehnt im Rufe eineS gewal tigeu Jettatore wodurch ein lolcher Ruf begründet wird, läßt sich schwer feststellen entweder eS ist die Haut, färbe, oder eS sind die Brillen, diese spielen bei der Jettatura eine ganz be. sondere Rolle zuweilen ist'S große Magerkeit, ein anderes Mal übergroße Leibesfülle, kurzum, irgend etwaß, an das sich ein kleiner Kreis oder die Menge, je nach der Persönlichkeit deS Jettatore, klammert und daraus fol sert. daß der Betreffende ein'UnglückS. rabe fei. Um auf daS concrete Bei spiel deS BaronS G. zurück zu kommen, so hat der Zufall den Aberglauben' to seinem Dasein so günstig zu unter stützen gewußt, daß der unglückliche Mann, wiewohl er zu seiner Ehren rettung zwanzig Duelle heraufbeschvo ren und auS sämmtlichen als Sieger hervorgegangen ist, seinen : Ruf"' von dem Makel der angedichteten Jittatüra bis zu feinem Ende nicht zu tilgen prx. mochte. , Ja, mehr als das, das Glück, welches ihn im Zweikampfe begünstigte und seiner Tapferkeit und Geschicklichkeit in Führung der Waffen zuzuschreiben war. wurde erst recht zum Beweise sewer mystischen Gewalt. Er lebte und starb als Jettatore, weder fein ehrenhafter Charakter noch feine Wohlthätigkeit vermochten den Wahn zu zerstören, daß der Blick seiner Augen Unheil stifte. Und beute noch, wenn Öltet Neavoli.
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ttx toodlti.fli natrun s-lHiU vorbei lern ?.-:v., lt uu: !''7a?''a.'.:!il,N. v?r säumen sie e: n'cma.5. cicVen einölender Un m!tf;äin:lHÜ u machen. i&t allein der 'ödel. sondern Leute besserer Stänbi.' können uch von dem mit der ÄuttermÜch clnesogenen Aber landen nicht losmachen, und wiewodl sie selbst darüber lächeln, so werden sie doch in der Nähe eines der Jettatura . Verdächtigten nie unterlassen. das schützende Singerzeichen zu machen oder die Hand an das Horn zu legen, welches sie an der Uhrkette und, wenn es Tomen sind, an einem Schnür chen am Halse oder einer Kette am Arme tragen. Ein anderes Beispiel. Ter Herzog von Maddaloni, ob seiner Gelehrsamkeit und seines glänzenden Geiste in ganz Neapel bekannt, ging eines Tages mit einem jungen Freunde spazieren', der als verdächtig- galt. Auf ebenem Wege stolpert der Herzog, fällt und verstaucht sich einen Fuß. Ganz verwirrt, hilft ihm sein Freunl und sagt mit bewegter Stimme : Sie werden es gewiß mir zvschriden?- .Nein, mein Sohn, nein antwortet der alte Herzog, den junget Mann umarmend. Tu hast al ,eund a.i mir gehandelt. Tu düttes: m:ch cden o ant l.mb.mgcn können. Vinstsitt Deren t- iit Tu tich begnügt, mir blos nck isiim zu laven. Ich Kanle Tir, i& btule Tir, mein Scbn!" Wie dieser Aberglaube so tiefe Wur zeln bei dem hciiercn neapolitanischen Volke fassen konnte, ist ebenso unbe greulich, wie es bemerkenswcrth ist, daß die Abwehr dagegen stets zur Hand ist. Tle Abwehr, in welche der Aeapoli. taner ebenso großen Glauben setzt wie in die Jettatura selbst. Sein phantastischer Sinn erdenkt gern Schauriges, aber seine überschäumende Lebenskraft erfindet ebenso rasch die Mittel, es von sich fern zu halten. So findet sich kein HauS in Neapel, in dem nicht hinter Glas ein paar Hörner, als vor Uebel hütende Laren, Wache hal. ten; kein Mensch, der so arm wäre, um nicht ein Korallenhörnchen oder Händ chen mit ausgestrecktem Zeige und kleinen Finger zu besitzen, das er als Amulet trüge. Und wer auch diese mcht besitzt, hat seine Hände dermaßen in Uebung, daß er mit derselben Schnei ligkeit, mit der er das Kreuz vor einem Heiligenbilde schlägt, auch die beiden Finger der rechten Hand verstohlen von sich streckt, um den bösen Einfluß der Jettatura zu bannen. Dieser Aberglaube hat in Neapel emen ganz eigenen Handelszweig ge schaffen, und zwar die Industrie der Eorni. Je gekrümmter ein derartiges Horn, als desto wirksamer gilt es. Bei den Reichen sind dieselben seit unoenk lichen Zeiten zu einem kostbaren Luxus gegenstand geworden, und stehen un geführ in einer Reihe mit den anderswo beliebten Blumenvasen. Es giebt deren bis zu einem Meter Höhe aus schildkröt. Korallen und Perlmutter. Der ttomtor deS Bankhauses Roth schild in Neapel wieS seinerzeit ein paar Riesenhörnerder fchönstenRosa-Korallen aus, die gewissermaßen eme Sehen? Würdigkeit bildeten. Ter .böse Blick" oder das sogenannte Verschrieenwerden" ist noch weit älte ren Ursprungs als die Jettatura oder. richtige? gesagt, als die Bezeichnung dafür. Affyrer, Egypter, Etrusker und Römer glaubten schon an den bösen Blick, überhaupt an Personen, welchen das Unglück an den Fersen haftet, und die eö, gleich dem Impfstoff einer Krankheit, auf Andere zu übertragen vermögen. Der Wahnglaube des Mal' occhio ist demnach ein so alter, daß sein eigentlicher Ursprung gar nicht sestzu stellen ist. Hingegen ist die Bezeichnung .Jettatura- dem Mittelalter entstammt. Es war damals während der Regie, rungözeit der schwelgerischen, übelbe. leumdeten Königin Johanna der Er sten, als man im Königreich Neapel viel sang, tanzte und liebte, ganz insbeson dere aber liebte, so daß Messer Gio vanni Boccacci sich bei seinem Aufent halt in der Partenope wie ein Fisch im Wasser befand. Die grausamlüsterne Königin hatte, wie daS ihre Art war, gerade wieder einen Gatten getödtet und stand im Begriff, Lodovico di Taranto die könig. liche Krone aufs Haupt zu drücken. Ter Fürst ApulienS zog auf weißem Rosse in die Stadt ein, umgeben von seinen Herzögen und Baronen, vom jubelnden Volke umjauchzt. Als der Zug bei Eanta Maria la Nuova angelangt war, scheute daS Pferd deS Neugekrön ten; der wackere Reiter hielt sich zwar im Sattel, allein die Krone flog ihm vom Kopfe, fiel auf das Pflaster und zerschellte. Wenige Tage darauf war Ludovico von Taranto eine Leiche! Nul'hanno jettatar rief daS Volk. (Jettare, neapolitanisch für gett&te, werfen.) Die Krone siel nicht, der böse Blick hat sie ihm von Kopfe ge warfen. Von dieser Zeit ab hat sich daS Wort Jettatura im Volksmunde erhalten und wird allemal dort ange wendet, wo man glaubt, daß unsicht bare Mißgunst Schaden zufügt. Jlagin's Konstitution. In kostlicher Weise erzählt der Russe Terzigoriew, wie die Bauern im In nern Rußlands sich kurz vorAufhe bung der Leibeigenschaft, also etwa um's Jahr 1860. gegen die Verleihung einer .Constitution" sträubten. Lebte da ein Gutsbesitzer Namens Jlagin, der in dem Rufe eines schrecklichen und grausamen Sesppten stand. Die Kunde von der bevorstehenden Aufhebung der Leibeigenschaft hatte sn den Köpfen des Adels einen ungeheuren Wirrwarr erzeugt und Jlagin, ein Edelmann mit allen Fehlern seines Standes.schnappte beinahe über. Schließlich kam er auf den Gedanken, den Verhältnissen vorauszueilen und höchstselbst seinen Bautut eine .Constitution" au verleiben.
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Gut ist Die Sache wurde ruchbar und der Adel des ganzen Gouvernements stürmte auf Jlagin ein, kein Unglück anzurichten. Aber Jlagin blieb fest. Er setzte seinen Namenstag, den 5. Juli, für die große That an. An diesem Tage war das gesammte Dorf, die kleinsten Kin der mit eingeschlossen, auf den GutsHof befohlen. Um das Herrenhaus herum waren Tische mit gebratenen Hammeln. Hübnern und Gänsen und ein paar Faß Branntwein vonje vierzig Eimern aufgestellt. Die Bauern trafen vollzählig ein und harrten in banger Erwartung, baarhäuptig und von Zeit zu Zeit auf die Kniee fallend auf ihr Schicksal. Endlich trat Jlagin auf den Balkon und blickte schweigend und ernsthaft minutenlang auf seine Bauern. Dann nahm er ein dickes, in rothen Sammet gebundenes Heft für Hand und verlas langsam undfeierlich die .Constitution". Das dauerte eine volle Stunde. Die Bauern machten wehleidige Gesichter und bekreuzigten sich. Als Jlagin geendet hatte, rief er den Dorfältesten heran und wollte ihm die Constitution übergeben. Aber in dem Gesichte des Alten malte sich die höchste Angst, er bat flehentlich, ihn davon zu befreien. Umsonst, er muhte die Constitution in Empfang nehmen, aber die Bauern fingen ein jämmerliches Geheul an, als er ihnen mit der rothen Urkunde nahte. Jlagin gerieth in gelinde Verzweiflung. Er versuchte sein Befreiungswerk zu erklaren und auszulegen; der Pope mußte gleichfalls seine ganze Beredtsamkeit aufwenden; Branntwein und Braten wurde den
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