Indiana Tribüne, Volume 19, Number 211, Indianapolis, Marion County, 18 April 1896 — Page 2
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Zndiana Tribüne.
Erschemt Taglich und Somltag. Die tZgltche .Tribüne' kostet durch en Träger J Cents per Woche, die Zontag.Tribü'I Cet per Woche. Beide usamme IS Sent etc 65 SentZ per Vtenat. Per Poft außerhalb de, udt zgfchickt i Vradetlhlung V p, Jahr. QsTUt 10 Qüd Vlabama Straße. Indianapolis, Ind., 18. April 1896. Die Fahrraddrosiykt. Eine neue Art der Personenbeforderung wird in kurzer Zeit m Berlin, zunächst probeweise, eingeführt werden. die. wenn sie sich bewährt, sicherlich schnell einen großen Umfang annehmen wird uÄb dem Droschkenwesen eine gefährliche Gegnerin werden tann. Theoretisch ist der Plan schon oft und ausführlich erörtert worden, besonders starke Fahrräder zu bauen, die hinter dem Sitz des radelnden" Radsahrers auch noch einen Platz für eine andere Person bieten, und wie ungalante Radfahrer versichern, ist diese Frage praktisch jedesmal zu lösen, wenn ein Herr mit einer Dame Tandem fährt, da das Treten" stets dem starken Geschlecht überlassen bleibt. Nun haben die Berliner Fahrrad dienstmänner das System aber ad oculos demonstrirt, und wenn dieVersuche, die sie als Droschkenkutscher" machten und noch machen, auch humolistische Gründe haben, so steht ihnen doch ein wichtiger und ernst zu nehmender. Erfolg bevor. Ganz kurze Zeit, nachdem das System der Fahrraddienstmänner aufgekommen war, bemächtigte sich der Studentenulk dieser Institution. Wohlgemerkt: der Studentenull" als Sammelname für die Einfälle scherzhafter Bierlaune, der in Berlin mindestens ebenso sehr wie die . Studenten auch junge Künstler und Kaufleute huldigen. Man fuhr des Nachts per Dienstmann" nach Hause, und mancher Musensohn oder Hermesjünger heuchelte schwere Trunkenheit, um festgebunden auf den für Koffer undKörbe bestimmten Platz auf dem Fahrrad des Dienstmannes zu seinen sogenannten Pmaten heimbesördert zu werden. Das war und ist jedoch meistens nur im Schutze des nächtlichen Dunkels möglich und blieb dahev Denjenigen, die tugendhaft zu früher Zeit ihr Bett aufsuchen, verborgen, während sich die zweite Benutzungsform des Zweirads als Menschenbeforderungsmittel im vollen Lichte des TageS abspielt. Allerdings würde dev Wolf in der Fabel sagen, diese Passagiere wollen erst Menschen werden, denn keine ausgewachsenen Exemplare sind es, die munker und vergnügt auf die Plattform". hüpfen und sich bei den staunend ihnen nachblickenden StraßenPassanten vorbeiradeln lassen, sondern es sind die niedlichen Hotelpagen in ihren kleidsamen Uniformen. Wenn ein Hotelgast einen Dienstmann wünscht, da 'kann er sicher sein, daß ihm in kurzer Zeit ein fahrender" zur Verfügung stehen wird, denn die noch so kleine -Reise vom Standplatz bis zum Hotel, die den munteren Burschen, die den ganzen Tag eine so ehrpusselige Portiermiene ausstecken müssen, hoch willkommen ist. lätzt sich Keiner entgehen. Und da haben nun ernsthafte Leute den Scherz ernst genommen, sie glauben. daß bei der wachsenden Popularität des RadfahrwesenS die Scheu, die Mancher zunächst haben wird, sich einem so leichten Gejährt anzuvevtrauen, rasch schwinden wird, und man geht nun energisch an die Consiruction und den Bau geeigneter Maschinen, so daß bald in den Straßen Berlins ein neues und überaus schnelles Beförderungsmittel für eilige Passagiere auftauchen wird: die Fahrraddroschke. Unsere Unthraeitkohlefelder. Im-' Hinblick, auf die Bemühungen unserer Kohlenbarone, sich in Deutschland einen Markt für Anthracitkohle zu schassen, gewinnt eine soeben zur Veröffentlichung gelangte Abbandlung des Sachverständigen William Griffith über den Reichthum der Lager in der Wyoming - Region beson- . deres Interesse. Herr Griffith bringt zuerst die Schätzungen des Präsidenten Harris von derReading-Eisen-bahn und stellt darauf seine eigenen Berechnungen an. Präsident Harris berechnet die ursprüngliche GesammMäßigkeit, aller Anthracitkohle-Felder auf 14,453,400,000 Sonnen, von dencn noch etwas über 82 Procent oder ca. 11,921,400,000 Tonnen vorhanden sind. Bei einer jährlichen Ausbeute von 45.000.000 Tonnen würde dieser Vorrath für 266' Jahre ausreichen doch ist Herr. Harris der Ansicht, daß von der wirklich vorhandenen Kohle nur die Hälfte gewonnen werden könnte und der Rest in der ' Erde verbleiben müßte, um den Einsturz der Gruben zu verhüten. Trifft dies zu, dann würden die Vorräthe in ca. 133 Jahren erschöpft sein und. bei einer JahresForderung von -60,000,000 Tonnen würden dieselben nur 100 Jahre reichen. Herr Griffith nun ist in seinen Berechnungen, die mit umfangreichen Tabellen und genauen Karten begleitet sind, zu dem Resultat gekommen, daß es in 'der Wyoming"- Region .'nrch 1,278,130,750 Tonnen Anthracitkohle giebt und daß diese Vorräthe nur 52 Jahre vorhalten werden. Indem er den Versand der verschiedenen Eisenbahnen im verflossenen Jahre auch für die Zukunft als Norm annimmt, berechnet er für die einzelnen Felder folgende Dauer: Delaware und Hudson 26 Jahre Ontario nd. Western-9 Jahre.' Erie 21 Jahre, Susquahanna und Western IS Jahre. Peunsylvania Coal Co. 54 . Jahre,- Lackawanna 51. Jahre, Lehigh Valley 57 Jahre, Central New Jersey 52 3xhtt. ;
Dir Kosten schlechter Wegk. Es ist traurig, aber , wahr, daß die Vereinigten Staaten, deren Fortschntte auf dem Gebiete der Eisenbahn-und Dampfschiff - Verbindungen überall Bewunderung erregen, von allen crti lisirtcn Ländern die schlechtesten Landstraßen haben. In vielen Gegenden sind dieselben zur Regenzeit, wenn der Boden aufgeweicht, geradezu unpassirbar und für manchen Farmer wird es dann ein Ding der Unmöglichkeit, se,ne Producte zu Markte zu bringen. Die Ueberzeugung, daß dieser Uebelstand ungeheuere Verluste im Gefolge haben muß. beginnt allmälig zu dammern und die Agitation für den Bau guterLandstraßen findet nach und nach eine günstigere Aufnahme, als i dies früher der Fall war. Aber t.t schlechtenWege verursachen denFarmern nicht blos ungeheuere Ausfälle in ihrenEmf.. fnnm sluif aewaltiaeMehr-
UU4llHI, " w 1 i, , , I ausgaben. In dieser letzteren Hinsicht ist eine Enquete, weuye oas -aaciw Departement der Bundes - Regierung fn nani besonders lehrVfcUtw 7., z-"V - i ich. Von dem Departement wurden . . i v f .. tw?t-VT A-irfT an miemgenle uno s w nnmtn Lande etwa 10,0w itv "O . ... . ..a briefliche Anfragen gesandt und aus 1 3 " stfVnnYT? ftft. lzW ouniies mit genauen Angaben über die durchschnittliche Entfernung derFarmer von den Markten und Versandstationen. va v,.rAntHstA Kewicki emerWaVU9 7 -- i - - genladung. die durchschnittlichenKosten p. r cf.. 3 v. ftsrtlvnrtr einer guyre u. . ro. u v tat ergab sich; daß im Durchschnitt die rc?,im 19 Meilen betraut, die Ladung für zwei Pferde sich auf 2002 i ?i v vi. nnm it Psuno veiausl uns uiv trim tntr Tonne 2? Cents per Meile oder 53 für die ganze Fuhre zmn&pn konservative Berechnungen ttMIWMM " , 4 f. eben nun. daß die Gefammtkosten r wfl.CM für alle aus-ossentttazen anonran rrim Lasten sick aus 5946.414.600 belaufen und allgemein wird zugegeben, daß, wenn die Wege ncy m e; ptninrrmtiim auteN Zustande be iv D-w o "V . fänden, jedes Gespann eine um zwei n.f vc n n Cnflnn rnnir JTXIICI giößeit ;ui mwuisjfc te; mithin könnten von der genannten Summe zwei Drittel d. I. ca. 5631. 000.000 gespart werden. Zu 54000 mtlit berecknet. lassen sich sehr gute Wege bauen, und wenn eine gleiche m i L. t t . L. Summe, die jetzt M Folge oer wizyun Wege so zu sagen auf die Straße geworfen wird, auf den Bau guterLandstraßen verwendet würde, so könnten iKTrtM Meilen Weae in einen auten Zustand gebracht werden. Im Uebrigen , n c cn .1 O 4 AAA w. $TT)ts 3tfTTta tu oer zeilllg uw gö" ' lich hoch gegriffen. In Nord Earolina zum Beispiel, wo freilich Straflinge zum Bau von Landstraßen herangezogen werden, kostet die Meile nur 51100 und, falls die Arbeiter dort gemiethet würden, kämen die Kosten unr auf 52350 zu stehen. Der Farmer, welcher jetzt unter dem Fluch der schlechten Landstraßen zu leiden hat, würde erstaunt sein, welche Vortheile ihm die Verbesserung der Wege bringen würde. Um seine Producte zumMarkte zu bringen, würde er wenigerPferde gebrauchen, und infolge dessen auch weniger Futter. Er könnte unter Umständen an einem Tage zwei Fuhren machen, während ihm jetzt ost eine einzige zu viel wird; was dies zu einer Zeit, wenn die Preise hoch sind, bedeutet, läßt sich ohne Mühe ausrechnen. Daß schlechte Wege viel, viel mehr, als gute Landstraßen kosten, mag Manchem als eine absurde Behauptung erscheinen; allein die obigen Ausführungen beseitigen wohl jeden Zweifel an ihrer Richtigkeit. Ss Oaumfeft in Na, ritz. Etwas Unerhörtes. Außergewöhnliches, noch nie Dagewesenes ist inMadrid geschehen: Dort sind Bäume gepflanzt worden. Im Auslande stellt man sich Spanien häufig vor als daö Land der schattigen Kastanien, . der Myrthen- und Orangenhaine. 1 In Wirklichkeit sieht Spanien ganz anders aus. Vergebens späht man in der Umgegend von Madrid nach . Hainen und Büschen; rings umher kein Baum, kein Strauch, kein Grashalm, nur verbrannter, braungelber Tonsand und, am weiten Horrizont-. blauweiße vielzackige Gebirgszüge. .. Längs den Küsten, inCatalonien. Valencia, Murcia, Alicante.Cadix, Galicienden baökischen Provinzen, "ein wahres Haradies, aber - auf ; den. Hochebenen, . äuS denen die centrale Hauptmasse der Halbinsel, 'besteht,' . , eine Wüste. Es dürfte auf der Erde keine deutlichere und abschreckendere Jdentificirung der Oede geben, als beide Ca. stilien. die Manch, das südliche Leon und , daS . nördliche . Aragonien. Alles, Berge. Häuser, Felsen, das Wasser der Msse.ist so grau oder so braun, daß man kaum das eine von dem andern unterscheiden kann. Die Veaetation, abgesehen von Weizen, Kartoffeln und Rebe, ist gleich Null in diesen trauri-gen-Einöden. .Der 'größte ? Theil des Landes liegt brach. In gewissen Gesenden wie zum Beispiel in der. Provinz HueSca, vergehen ost fünf Iah?e. ohne daß auch nur ein Tropfen Regen fällt. , 'Zur Zeit der Maurenherrschaft war Spanien eines der schönsten und fruchtbarsten Länder der Welt. Es nährte damals 50 Millionen. .Menschen. Das ganze Land durchzogen BeWässerungskanäle, und alle Höhen wa ren mit Tannen- und Pinienwäldern gekrönt. Der Haß der Spanier gegen die Eindringlinge war. jedoch, ein so großer, daß sie .sogar deren. Werk, die Bewässerungscanäle und die Wälder, zerstören zu müssen glaubten. Der Regen blieb w' Folge dessen aus und bald war. Mittelspanien in eine Wüste verwandelt. Die furchtbaren Ueberschwemmunaen. die unser Land hie und da nach lang anhaltender Dürre helmsuchen, sind ebenfalls aus die AvWesenheit der Wälder zurückzuführen Im Jahre 1753 fing die spanische Regierung an deut Mangel anWaldbestand in- beiden Castilien. ihre. Auf, merlsamkeituzukthren,iAnv eZ.' deraina eine könzaliche Verordnung, die &
jedem Dorfbewohner zur Pflicht machte. persönlich jedes Jahr fünf Baume zu pflanzen. Die Regierung lieferte unentgeltlich die jungen. Bäume. Die Landleute gehorchten der Verordnung
und pflanzten thatsächlich die vorgeschriebene Zahl Bäume, rissen sie aber ,edes Äc'al kurz darnach aus. Die Neaierul.a ließ nach der Ursache dieses Äorgehen forschen und erfuhr, daß die kastilischen Landleute, keine Bäume nachten, weil nämlich die Bäume die Vögel anziehen und letztere die Weizen'saat fressen. Es mußte also darauf verzichtet werden. Kastilien wiederzubewalden. Die Könige Karl III. und Karl IV. sowie der Jnfant Don Gabriel. aufgeklärte Fürsten, die das Wohl ihres Landes wünschten, gingen mit dem guten Beispiel voran und Ire ken vielfach Baumpflanzungen anle gen. Einige patriotische Gesellschaften. verschiedene Granden, wie die Herzo ae von Osuna und dcl Jnfantado, lie ßen ebenfalls auf ihren Ländereien Bäume pflanzen. Aber was bedeuten diese Bäume? Einige Haine, einige Büsche, die kaum den Horizont lener endlosen, öden Wüsteneien erheitern, die sich allenthalben, 50 Stunden im Umkreise, um Madrid ausdehnen. In Madrid herrscht noch heute bei manchenLeuten eine unerklärlicheScheu vor den Bäumen. Man glaubt, daß der Baumschatten etwas Verderbliches. Ungesundes an sich habe. Es gibt dort Menschen, die für nichts in der Welt sich getrauen würden, unter grünem Laubdack sich auf die Erde zu strecken. Allerdings schwindet dieses eigenartige Vorurtheil immer mehr. Dtetadtverwaltung gibt aus ihrer prachtvollen Baumschule Allen, die Pflanzungen ane" anlegen mouen, vle Psianzzinge -un entgeltlich und fordert durch alle mög kicken Mittel denSinn für solchePflan zungen. Ein weiterer Schritt in, dieser Richtung war das zungst abgehaltene Baumfest, eine Nachahmung unseres ,Vilxi- Day". 200 Schulkinder zogen mit klinaendem Spiel und unter Ab singen eines eigens für die Gelegenheit gedichteten Liedes hinaus. Jedes Kind pflanzte eigenhändig einen Baum auf einem der Provincialverwattung gevo rigen Grundstück. 200 Schullehrer und etwa 10.000 anderweitige Personen, zumeist Angehörige der Kinder, waren mit hinausgezogen, um an dem Baum fest theilzunehmen. Die Stadtverwal tung spendete den Kindern ein reichliches Abendbrod. Auch die KoniginReaentin. der kleine König Alphons XIII. und seine Geschwister wohnten dem Baumfeste, das sich fortan des Jahr wiederholen soll, bei. Es wurde aus diesem Anlaß eine Gedenkmünze geprägt, die das Bildniß des kleinen Königs tragt sowie nachstehende In schrift: Primera Fiesta del Arbol, Madrid. Reinando S. M. Don AI sonso XIII. Diese Medaille aus Blei wurde unter die Schulkinder vertheilt. Eine solche, aus Gold, wurde dem Ko nia überreicht. Die Präsidenten der Provincial- und der Stadtverwaltung hielten Ansprachen an die Schulkinder, nr denen sie diese ermabnten. Liehe zu den Bäumen zu haben und in ihrer Familie nach Kräften dasselbe Gefühl zu fordern. Unter die Schulkinder wurde auch ein Büchlein vertheilt, in welchem Gedichte und Aufsätze von Campramor, Pity Margall, Salvador Rueda. dem Grafen von Morphi, Grilo und anderen bedeutenden Männern stehen, sämmtlich das Lob des Baumes verkündend. Die Stadtverwaltung von Madrid will alle Ayuntamientos Spaniens auffordern, ein ähnliches Baumfest einzusetzen. OtMtlnnQsgtW. Grasflecke aus Weißzeug zu entfernen. Dies geschieht am besten durch eine schwache Auflösung ' von Zinnsalz (Zinnozydul). Die Flecke verschwinden augenblicklich, aber die Wäfche muß fogleich mit vielem Wasser ausgespült werden. Welke Radieschen frischt man leicht und schnell - wieder auf, wenn man sie in Wasser legt, dem eine Wenigkeit doppeltkohlensaures Natron zugesetzt ist. Besonders inGewächsh'äufern gezogene Radieschen welken schnell und werden dadurch sehr unansehnlich für die Tafel. Einsehr gutes FensterPutzmittel ist eine breis'örmige Mischung von gebrannter Magnesia (in jeder Droguenhandlung erhältlich) mit Benzin. Die Mischung ist feuergefährlich und trocknet leicht ein, sodaß man nur eine kleine Quantität zum jeweiligen Gebrauch anrühren sollte. Der? Brei trägt man mit einem Bäuschchen Leinwand auf, vertheilt ihn gleichmäkia über die aane Glasfläche und reibt sodann unverzüglich mit einem Flanelltuch trocken. Pökeln von Fleisch. Fleisch, das man lange ausbewahren will, reibt man am Tage des Schlachtens, wenn es abaeküblt ist. tüchtia mit Salz und ein wenig Salpeter, ein, packt eö recht fest in ein ftafc. streut bin und . wieder Gewürz undLorbeerblätter dazwischen. spart nicht mit dem Salz und laßt das ftafc oleick fest zumachen, um es alle Wochen stürzen zu können, damit die Lake jedes Stück berührt. Hort-man, daß die Lake beim Umkehren .. nicht' fließt, so muß man durch das Spund-, loch etwas Lake nachgießen, die 'man' dmher kochte und erkalten ließ, da daö Fleisch ohne genügende Lake verderben würde. Schwarzen Krepp aufzufrischen. 1. Man reinigt ihn zwi sK-n N-n,Znlavken. kockt etwas Tiscklerleim und sprengt diesen dünnflüssig und noch warm über das ' Gewebe, klopft es, biö es gleichmäßig-, durchfeuchtet ist, zieht den Krepp nach allen Richtungen glatt und plättet ihn, wenn er völlig trocken. 2. Oder der Krepp Wird in Gallenseifenlsuge leicht gewaschen, gedrückt, aber nicht, gerieben. dann, durch kaltes Wasser geip.uu, durch Essigwasser gezogen und feucht zwischen Tüchern aevlättel. 3; NaKaewordenen oder fleckigen Krepp herzustellen. Man lege ein. alteS,. Stück tätnariel Seideineua unter derKrepv und.'b6chwere ihn an den Enton Mt
I Steinen. Dann überstreicht man dte ' Flecke mit einem in gewöhnliche 'schwarze Tinte getauchten Pinsel und tupft mit einem schwarzen Seidenläpp'.chen.dl'e Stellen trocken. Dann löse 'man einige Löffel Kochsalz in kochen-
dem Wasser aus und hatte oen nrepp über die Dämpfe. Fettsucht des Canarienvogels. Zu fett gewordenen Canarienvögeln entzieht man namentlich Hanf. Mohn. Ei u. dergl. und füttert am besten nur mit reinem Sommerrübensamen. Auch durch freien Zimmerflug oder durch Unterbringung in einem ge räümigen Käfig, sowie durch Darbietung häufiger Badegelegenheiten wird die zu große Körperfülle auf ein nvrmales Maß zurückgeführt. Fliegen st öcke. Ein altes, aber ganz probates Mittel zur Beseitigung von Fliegen im Zimmer ist das Aufstellen von Fliegenstöcken. Die Fliegenstöcke werden in der Weise zubereitet, daß man Stäbchen, am besten Rohrstäbchen. an eine halb durchgeschnittene und auf die Schnittfläche gelegte Kartoffel steckt und sie dann mit Fliegenleim bestreicht. Letzteren bereitet man selbst, indem man sechs Theil Kolophonium'ünd vier Theile Leinöl zu sammenschmilzt. Druck st ellenausSammet oder Plüsch zu entfernen. In Kleidern oder Gebrauchsgegenständen vonSammet oder Plüsch entstehen unansehnliche Stellen häufig dadurch, daß das Gewebe' wiederholt sieben oder zerdrückt wird. Das fleckige Aussehen wird in diesem Falle dadurch hervorgerufen, daß die Fäden an jenen Stellen schief zu liegen kommen. Dem hilft man leicht ab, indem man die Rückseite der Flecke befeuchtet, den Stoff mit der Rückseite leicht über ein heißes Bügeleisen zieht und zugleich mit einem feuchten Schwamm auf der rechtenSeite in entgegengesetzter Richtung der Fäden streicht. Ob??leischconserven ver darben sind' oder verdorben waren und wieder aufgebessert'' wurden, läßt sich v ixr rn'. 1- C j ieor ideal cucuuciu jua. in ucu iuuy rend d'esKochens verlöthetenBlechbüch sen" welche Oelsardinen.'Büchsenbum mt. Büchsenzunge u. s. w. enthalten, "' - is'l rei.Llk 'ItTl nacy . oem liiiKH.injuigc uci vivu denlätion der Wasserdampfe ein luft leerer Raum entsteht so sind dieDeckel - rr. ' v- r. m.T..r.i V...-.X. 2. guer vlClCt uurn irniu ucu uuptui Luftdruck etwas nach, innen gebogen Hat nun aber infolge nicht hinreichen den, Kockens. in der Büchse eine Gä rung und gleick,eitlge Entwicklung aiktiaer Substanzen 'stattgefunden, so f " 9 I V erkennt man dies sofort daran, daß der . j - i i Deckel nusgemeven, an lau emwaris ' n v . rv f P gebogen ist. Faus die errcutser. ver fückt bäben. die Eonserven durch wie derpoltes Kochen wiedercherzustellen, so e "..- ' . ' rr w wuroe oaoei zum nlweiaienlanen oer r - .11. r-f t rjcr . jat em jrocues xoa Haocn emilllgen werden' müssen. .Man .achte daher beim Einkauf v,zp.. Fleischcynserven in Bücbsen darauf.' dak der Deckel erstens niemals aufgetrieben .ist und zweitens i f . nüin.ff. . .t Nicyr meyr ai eine oii(uc zeigi. Deutsche Ookalr7achrichten. &tUk)ftU . Annaberg. Hier ist vor einigen Tagen em 19 Jahre . altes Mädchen über einen großen , Hund, .der ihr auf die Schultern .sprang.' .'derartig ' erschrocken, 7daß es die Sprache verlor und dieselbe auch. bis jetzt, mcht wieder erlangt. hat. , . C h e ck n i tz. V. Ein Dienstknecht .Namens F.. R. Schubert aus. Dobeln ,wurd'i' hier". wegenHeirathSschwindeleien zu der exemplarischen Strafe von sieben Jähren ZüchthauS verurtheilt, er verheirätbete, Mensch hat- durch seine ''Httrathsschwindeleien mehrere rs ""'!' rr r' fir. .1 . arniucn um lyre uriparrnne oerrogen .'und diese' dann, mit seiner .Frau ver praßt. . - .-.Ha inichen. Letzthin ist der Gutsbesitzer Robert Lange .m.Crum bach verhaftet worden, dem.Bernehmen nach wegen: Unterschlagung 'von Gel dern in seiner Eigenschaft', als' Gemeindevorstand. ' Ueber, das Vermögen des Genannten,' einer, sehr bekannten Persönlichkeit, ist der Concurs eröffnet worden. Der Fall erregt hier und in der Umgegend das größte Aufsehen. . : ' H a r t m a n n S d ö r f. Der Guts besitz P. machte seinemLeben dadurch ein Ende, daß er, eine äüf der' Decke des BassinS der Chemnitzer Düngerabfuhr - Gesellschaft . befindliche .-der-fchlossene. Klappe öffnete und in das Bassm sprang. Infolge gehabten.Un glücks war der Selbstmörder seit kurzer Zeit dem Wahne verfallen, daß er mcht. mehr bestehen könne. - . L e i p z i g. Recht : alte Stamm gäste hat ein hiesiges Restaurant auf zuweisen. 7-Die Altersverhältnisse der leben Mittwoch dort tagendenStammtifchgesellschaft stellen sich so. daß die 5 ältesten Mitglieder zusammen 404 Jahre und sämmtliche 35 Mitglieder zusammen 2133 Jahre zahlen. GroAbrtatlnm O-sT-t. Mainz. Kürzlich hat der stadtische Bauausschuß zur Errichtung eines Neubaues für ein drittes Volksbad 60.000 Mk. bewilligt. Mit BauPlatz wird der Bau 117.000 Mk. beanspruchen. Seit einigen Tagen sind zwei junge Franzosen, die sich zur Erlernung der deutschen Sprache in Mainz aufhielten, spurlos verschwun den. Die in Paris wohnenden Eltern wurden von dem Vorfall in Kenntniß gesetzt und haben sich hierher begeben, um in Gemeinschaft mit der Behörde die Spur der jungen Leute ausfindig zu machen. : Viernheim. Neulich . Nachts brach in dem Anwesen des Landwir theS Fvoschhauer ein großeö Feuer aus. welches m kurzer Zeit die ganze Hof. raithe einäscherte. : Wormö. Die Gesammtfrequenz der renommirten, 1865 gegründeten Wormser Brauerschule, beziffert sich 'ohne Hospitanten, auf 2210.. Eir ! neuer Kursus beginnt immer am 1 .Mal und 1, November zeden.JahS Saurn. . Au g b ur g. Der. Müller. Arnott war neulich Abend mit häuslichen Ar'
i beiten beschäftigt, wobei ihm seine 'Frau mit einer Petroleumlampe leuch'tete. Dieselbe entfiel ihr jedoch, wobei 4 bic Lampe explodirte. Den beiden Eheleuten wurden, so schwere Brand'wunden zugefügt, daß an ihrem Auf-
kommen gezweifelt wird. Das Cafe Merkur", eines der ältesten KaffeeHäuser am hiesigen Platz, wurde jüngst im Zwangsweg um 120.000 Mk. an ein Consortium. bestehend aus Metzaermeister I. Koch und A. Herbst, sowie Frau Privatiere Fuchs, versteigert. Burg ernheim. Bet den aus dem nahen Kapellberg vorgenommenen Ausgrabungen wurden die Grund'mauern' der ehemaligen Wolfgangska- . -IY. C.A.Ji . v. v.c: c feue uuycucui unu uuuci uicyicic menschliche Skelette gefunden, die wahrscheinlich aus der Zeit des 0jährigen Krieges stammen. Die Kapelle wurde im Jahre 1740 abgebrochen. E i ch st ä t t. Letzthin starb hier der 43 Jahre alte, anscheinend in ärmlichen Verhältnissen lebende Dienstmann Georg Frei. Nach seinem Tode fand man m einem alten Socken eingenäht unter dem Strohsact die Summe von 15.000 Mk. ' München. Dieser Tage besichtigtenFleischwaarenfabrikant Sauermann und dessen Schwiegerson Philipp Seyboth, Fabikant galvanoplastischer Kupferwaaren in München, unter Führung des Mühlenbesitzers zum Zweck des Kaufs eine Sägemühle an der Falkenstraße. Ueber den MUHlbach führt ein schmaler Steg, Seyboth und Sauermann waren in der Mitte des Steges angelangt. Plötzlich ein Krach und die Männer verschwanden in den Wellen. Sauermann wurde gerettet, wogegen Seyboth unter das Mühlrad kam und an den erlittenen Aerletzun gen starb. ' vt,tnpsl,. M u ß b a ch. Der in den 50er Iahren stehende Winzer Phil. Hoffmann machte feinem Leben durch Erhängen ein Ende. Der Veklagenswerthe ist ge müthskrank gewesen. P i r m a s e n s. Das Haus deö Bürgermeisters König ging durchKauf um 62,000 Mark an eme Brauereige, sellschaft von Annweiler über. Um ei nemBedürfniß abzuhelfen", soll in die sem Anwesen eine Wirthschaft errichtet werden. C0stritmbr0 Stuttgart. Welchen Umfang das im Sommer hier stattfindende 5. Deutsche Sänaerbundesfest annebmen wird, erhellt daraus, daß sich bis jetzt 45 Bünde mit 706 Einzelvereinen und 11,106Sängern angemeldet haben. Da noch eine Anzahl von Bünden mit ihren Anmeldungen imVerzuge ist, wurde noch ein Termin bis zum 15. April festgesetzt, der zedoch unter kernen Um ständen weiter erstreckbar ist. Saulgau. Im Laufe des kommenden derbstes, werden es 50 5labre, daß der landwirthschaftliche Verein des Bezirks sein erstes landwirthschasliches fsest Bier feierte. Dieser Gedenk tag soll dieses Jahr in würdigster Weise gefeiert werden. Für das im Sevtember anberaumte 5?est sind zwei Tage vorgefehen, dessen Mittelpunkt em großartiger, aus emem allegorisch historisch und einem landwirtbsckaftlichen Theil bestehender costümirter Verzug sem wird. Bei dieser Gelegenheit werden die schönsten Gruppen des am 17. Februar d. I. mit so vielem elfall ausgenommen Festzuges wieder eingereiht werden. T ü b i n a e n. Die eier des könialichen Geburtstages hatte dieses Jahr em unerwartetes Nachspiel. Bis jetzt war es üblich gewesen, dasi dem seierlichen Zug zur Kirche sich u. a. auch oas ymnajmm anschloß. DiesesJahr nun begab sich das Lehrercollegium oes Vymnanums duect von seinerAnstalt aus zur Kirche, was den Gemeinderath veranlaßte, klagbar gegen dasselbe vorzugehen. U l m. Dieser Tage sandte ein hiessger Metzger zwei seiner Leute nach Nasgenstadt, um emen daselbst gekauften Farren abzuholen. Das 18 Centner schwere Tbier wurde von den Männern gefesselt: dieselben waren aber unvorsichtig genug, das Ende der eneljtricke um Hand und Arm zu schlingen. Auf der dortiaen Donaubrücke drängte das widerspenstigeThier gegen den Brückenrand und ehe es den Führern gelang, dasselbe niedeureißen. stürzte der schwere Farren inS airci,, vie Metzger mit sich reißend. Von der Strömung wurden die beiden Leute mit dem Thiere fortgerissen und nno vermuthlich ertrunken. Vöhrinaen. Neulich Nachts brach im Hause des Bauern 5)!obanneS Wößner Feuer aus. Die schnell herbeigeeitte Feuerwehr konnte das entfesselte Element nicht bewältiaen. dielam. men ergriffen auch noch zwei NachbarHäuser, den Bauern .kobann Martin und AndreasFrick gehörig, und äscherren, aue ore, Gebäude vollständig ein. ,Alt schwerer. Dieser Taae fand der Sohn des Franz Kirschner hier unter dem .KUchenbohen im elterlichen Hause 115 größere und kleinere Silbermunzen von 1635 bis 1740. Böden, DaS seltene krest des 90. Geburtstages feierte am 25. Mär, de? Besitzer des hiesigen Hotels .Victoria. tfwnz wrosyolz. Der Jubilar blickt auf ein inhaltreiches Leben zurück, in welchem er seine Kräfte stets bereitwilIlg m die Dienste der öffentlichen 9to teressen und der Woblfabrt seiner Na. terstadt stellte. Ettlinaen. Dem verbeiratbeten August Heinzler von Bruckbausen wurde beim Stummbolzabladen auf der Schottmühle von einem. Stamme die Brust eingedrückt. Der Verunglückte wurde in's städtische Hospital gebracht, woselbst er nach kurzer Zeit seinen Verwundungen erlag. Eine ssrau und fünf Kinder trauern um ihren fleißigen Gatten und Vater. . , . Kappelrodeck. Neulich AbendS wollte sich der 18 labre alte Schmied Joseph Schnurr zu seinen in Lauten u vherkttch. wohnhaften Eltern
vegeden; derselbe ist aber det dem tn jener Nacht herrschenden Unwetter in die Aicher gestürzt und ertrunken. Karlsruhe. Unserem Hoftheater stand ein unersetzlicher Verlust bevor, indemGeneralmusikdirector Mottl einen glänzenden Ruf als Nachfolger des Generalmusikdirektors Levi nach München erhalten hat. Doch ist es dem Generalintendanten Bürcklin gelungen, Mottl unserer Hoföühne zu erhalten. Oesterreich'Ungarn. Wien. Kürzlich ist im Prater ein 13 Jahre alter Knabe, der Realschüler Victor Klein, an einemBaume erhängt aufgefunden worden. Kurz vorher hat der jugendliche Selbstmörder seine Mutter, an der er mit großer Liebe hing, durch den Tod verloren. Er stand nun ganz allein, da sein Vater, ein Beamter, von seiner Mutter getrennt gelebt hatte. Der Knabe wurde von seinem Großvater, dem Väckermeister Johann Uhl, in's Haus genommen. Seit dem Tode der Mutter konnte sich der arme Junge nicht trösten. Er härmte sich ab und alle Versuche, ihn aufzuheitern, waren fruchtlos. Der Schmerz über den Verlust der Mutter hat ihn in den Tod getrieben. Der Maschinist Karl Stummerer, der eine Wittwe Namens Steiner kennen gelernt hatte und mit Heirathsanträgen verfolgte, die sie stets zurückwies. Hai zuerst sein eigenes 4jähriges Kind in einem Kasten erhängt und dann die Wittwe in ihrer Wohnung aufgesucht und dort zuerst sie und dann sich selbst ermordet. Die Wittwe, die eine Pension bezog und ein eigenes Haus besaß, hatte ihn seit langer Zeit unterstützt, im Uebrigen nichts von seinen Anträgen wissen wollen. Die Wittwe hinterläßt zwei Kinder im Alter von 14 und 6 Iah. ren. Wiener - Neustadt. Nun fangen nach den Füchsen auch die Dachse an, wüthend zu werden. In Dreistetten fiel ein Dachs, weit zum Sprunge ausholend, einen Arbeiter an. der aber durch einen glücklichen Stockhieb daö Thier zu Boden streckte. Alle unternommenen Razzias scheinen vergeblich zu sein. Schweiz. B a s e l st a d t. Es wird eine elekirische Bahn auf die Chrischona projectirt. Eine Versammlung von 60 bis 70 Personen wählte ein InitiativComite von 7 Mitgliedern. Die Gemeinde Vettingen unterstützt den Bau durch Abtretung von Land. Bern. Der Leichnam des seit langer Zeit vermißten Herrn von Steiger Pigot ist gefunden worden. Ein Verbrechen liegt nicht vor. G l a r u s. Am 23. März starb in Roe am Gardasee Oberst HeftiTrümpi im Alter von 77 Jahren. Er
war em angesehener conservatlver Politiker. S o l o t h u r n. In Bärschwyl eria)0tt em von ver Wassenmspectlon zurückkehrender Soldat Jecker aus dem Fenster heraus seinen Sausberrn. welcher ihn kurz vorher zur Bezahlung des Miethzinses aufgefordert hatte, sodann dessen Tochter und Ehefrau vermittelst des Ordonnanzgewehres. sC rx r . vii wctuuiiuuüuic in icmcni Zimmer und es gelang erst nach vieler Mühe zehn Land'ägern, d.n Verbrecher gesegelt abzuführen. Uri. Die Eidgenossenschaft soll bei Hospenthal ein Grundstück erworden haben. Noch diesen Sommer.heißt es. wird mit dem Bau emer Kaserne sur die Gotthardtruppen und Anlegung eines Ererciervlakes beaonnen werden. Redacteur Gamma von der .Gotthardvost" wurde wegen Amtsehrverletzuna und Beschimpfung zu einer Buße von 200Francs verurtheilt. von ver Anklage der Verleumdung da gegen freigesprochen. ' Luremdurö. B o u r s ch e i d. Auf der Heimreise Niit seinem Fuhrwerke verunglückte der 26iahrlge Andreas Bourgmeyer, rn Diensten beim Besitzer der Bourscheider Mühle. Derselbe wollte während der Fahrt einen zur Seite gefallenen Seck zurechtlegen, hierbei - erhielt er emen Stoß, fiel zu Boden nieder und wurde überfahren. Das Rad ging ihm über den Kopf; er blieb auf der Stelle toot. Luxemburg. Der Pfarrer Hr. Philippe aus Elausen hat Hand an sich gelegt. Nachdem er vorher noch zwei Messen gelesen, ging er gegen 11 Uhr in der Nahe seines Hauses m dem Garten des Seminars spazieren. Hierauf zog er einen Revolver und schoß sich in den Mund. Der Tod trat augenblicklich ein. JnMödlina bei Wien hat sich ein grauenhaftes Eiferfuchtsdrama abgespielt. Der Maschinist Karl Stummerer ermordete seine Geliebte Marie Steiner, nachdem er vorher sein vierjähriges Söhnchen in einem Kleiderschrank aufgehängt hatte, und erschoß sich darauf selbst. OlranaeI?an?eve?I?emon ö2rbour ist der an saftiges Obst erinnernder Name eines Methodistenpredigers in Russiaville, Ind. Ovange Lemon ist er zur Erinnerung an einen Prediger dieses Namens, der schottischirischer Ankunft war, beigelegt warben und Vandever ist der Name einer vorzüglichen Apfelart. welche Rev. Harbour's Vatev Mit großem lErsolge cui tivirt,. Devaus Russisch-Polen stammende Kaufmann" Leo MoseS, alias Alexander Reichin. ist nach Verübng einer Anzahl von Wechsels!schungen und Betrügereien im Betrage von über 30.000 Francs auS Zürich flüchtig gegangen und wird jetzt steckbrieflich verfolgt. Er befand sich auch noch in Untersuchung wegen Hehlerei, war aber aus der Hast entlassen worden; es lag ihm in diesem Falle zu? Last, einige üon Italienern gestohlene Werthvapiere unredlicherweise von diesen erworben zu haben. Die WerthPapiere sind bei einer deutschen Bank deponirt;. die betresfenden Depositenscheine jedoch in Händen der biesiaen
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