Indiana Tribüne, Volume 19, Number 209, Indianapolis, Marion County, 16 April 1896 — Page 2

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Fndiana Tridüne. Erschemt Täglich und Somttag. DiCt33U$-Xil5ot- tost durch tnXtiget i Cents per Woche, die eoantaaJ,Xrliunel Cent per Woch. Beide infamstes 1 Sent de, KZ EentS per 13 t. Per Poft nßerhalb d, 5tbk iugtschiökt t orcmlbt,thlung J pe, Ihr. orni 18 Cüb Ulabama etratzt. Indianapolis, 3nd., 16. April isss. VkMiontNschwindtl. In Hamburg ist soeben ein Proceß zu Ende geführt worden, der ein höchst beachtenswerthes Sittenbild aus dem modernen Schwindlerleben bot. Ein wegen Diebstahls, Unterschlagung, Betrugs, strafbaren Elgennubes und Beleidigung bestrafter Gauner Namens Moses Michelsohn, der sich in Hamburg als Geflügelhändler niederließ, ohne mit seinem Geschäft Erfolg zu haben, verstand es, das Geruch! zu verbreiten, es wäre ihm eine mehrere Millionen betragende Erbschaft zugefallen. Er hatte daZ Glück diese Kunde alsbald in einer Altonaer Zei tung veröffentlicht zu sehen. Die No tiz, daß .einem kleinen Geflllgelhändler, der oft nicht das bischen Brot im Hause gehabt habe, eine bedeutende Erbschaft zugefallen sei", wurde an der Börse lebhaft besprochen und ein 0 schäftslustiger Bankier suchte sich dem glücklichen Erben sofort als Beirath und Fwanzverwalter aufzudrängen. Der glückliche Erbe lieb sich das gefallen, nahm auf die .Millionenerbschaftkleine und größere Summen auf vieles Bitten des Bankiers in Empfang und machte das schönste Märchen zurecht von 2,364.000 Mark in Baar. die sein Onkel, der Eommerzienrath Fischel. hinterlassen hätte nebst 700.. 000 Mark Hypotheken, die aus ein Grundstück Unter den Linden in Verlin, das dritte Haus vom kaiserlichen Schlosse, eingeschrieben ständen. Ein Rechtsanwalt, der dicht vorm Durch brennen stand und nur noch nicht die Gelegenheit gefunden hatte, seine Reisekasse zu füllen, kam ebenfalls gekaufen, um sich eine Vollmacht und eine schriftliche Honorarzusicherung im Betrage von einigen Hunderttausend Mark von dem Erben" zu holen, und nun drängten sich alle möglichen Geschäftsleute. dem zukünftigen Millionär ihre Waaren auf Credit aufzuhängen, was dieser sich gern gefallen ließ, und der Anwalt, der sehr bald dahinter gekommen war. daß die ganze Sache Schwindel war, beglaubigte die Lügen des Händlers dem Bankier und jedem Andern gegenüber, bis er sich eines. Tages ' selbst ' von Einern .Freunde" in Berlin 40.000 M. in Angelegenheit der alsbald flüssig werdenden Erbschaft verschaffte und nach Amerika verduftete. Dann folate der Krach, denn der gute Bankier begann Lunte zu riechen und machte Anzeige. Der Bankier war sein Geld los, ein Möbelfabrikant leitete noch durch Zurücknahme.der gelieferten Waare einige Tausend V?ark. . aber der glückliche Erbe hatte Vo$ immerhin, außer den verbrauchten Summen, noch etwa 10,000 M. bei Seite geschafft, über deren Verbleib nichts Sicheres zu ermitteln ist. Die' in dieser Komödie auftreten, den, Personen wären der Hauptangeklagte Moses Michelsohn, dessen Ehefrau Therese Michelsohn, die Tochter Malwine Michelsohn, der Schwiegervater Simon Zacharias, der zukünftige Schwiegersohn Jakob Lederer und der Hauptgaüner. der sich mit seinen 40.000 M: rechtzeitig nach Amerika gedrückt hat. Rechtsanwalt Dr. William Goldschmidt, ferner der betrogene Bankier Jakob Gowschmidt. Als Zeugen und' sonst Betheiligte sind zu nennen, der frühere Rechtsanwalt Dr. Berthold, der bekannte Dr. FritzFriedmann; als Sachverständiger wurde ver abvmatsastessor Dr. Nathan vernommen. Die Vertheidigung in dem Proceß führten Dr. R. L. Qppenheimer, Dr.' Elkan, Dr. Cohen. Michelsohn wurde wegen Betruges, betrügerischen Ban kerotts und MeineidS zu 4 .Jähren Zuchthaus und Lederer wegen BeiHilfe zu 18 Monaten Zuchthaus verurtheilt. Die übrigen' Angeklagten wur. den freigesprochen. Mangel an Vakanzen. Der großen Mehrzahl derjenigen Cadetten. welche nach Beendigung des vierjährigen Cursus auf der MilitärAkademie zu West Point im nächsten Juni die vorgeschriebenen Prüfungen bestehen, ' harrt eine bittere Enttäuschung. Am Tage ihres Austrittes aus der Akademie werden für die hoffnungsvollen Marsjünger, ca. 70 an der. Zahlkaum mehr als ein Dutzend Vacanzen in allen Departements vorhanden sein und es weiden daher nur diejenigen " Cadetten, welche an der Spitze der 'Klasse stehen, untergebracht 'werden können. Diese ungewöhnliche 'Situation ist auf verschiedene Umstän de zurückzuführen. Vor Allem sind im verflossenen Jahre weniger Officiere als sonst ausgeschieden und hat auch eine 'größere Anzahl von Beförderungen gedienter Unteroffitiere siattgefunden; dann haben auch Civilisten Anstellungen gefunden, unter, ihnen vor nehmlich die Söhne hochstehender Männer wie. des Generals Schofield, . Senators Sewell u. s. w. ! Gewöhnlich waren um diese Jahreszeit an 40 Vacanzen vorhanden und in den letzten Jahren war die Zahl der zu besetzenden Stellen größer. . als diejenige dev aus scheidenden Cadetten. Aus ' diesem Grunde wurden Civilisten verwendet und dieS hat jetzt zur Folge, daß es an Vacanzen für die .West Pömter' fehlt. Trotzdem- mufr 'das -Kriegs-Departe ment für die Zungen Leute sorgen,- denn das Gesetz. schreibt vor daß alle Gra duanten voniWest-Point .CoMmissionen in einem Departement deS' Heeres erhalten sollen. . -

Lnttnzncht.

Noch lange nicht genug wird in manchen Wirthschaften die Entenzucht gepflegt, und doch ist dieselbe, wenn sie richtig betrieben wird, von- großem Nutzen. DieEnte liefert wohlschmeckend des Fleisch, schöne, große Eier (80 bis 120 Stück, je nach der Rasse), die fetter und nahrhafter sind als Hühnereier, nur nicht den feinen Geschmack derselben haben. Da die Enten von der Natur auf Wasser angewiesen sind, muß man ihnen dieses nach Möglichkeit bieten. Es ist nun freilich nicht auf jedem Hofe ein kleiner Bach oder Teich vorhanden; doch kann man sich nöthigenfalls durch Herstellung eines gemauerten Bassins in der Nahe einer Pumpe helfen. Dies Basin muß dann von Zeit zu Zeit mit frischem Pumpenwasser gefüllt werden und eineVorrichtung zum Ablassen des schmutzigen Wassers haben; doch muß das Bastn so tief sein, daß die Enten vollständig darin untertauchen können. Der Boden desselben ist zollhoch mit grobem Kies zu bestreuen. Die Enten kann man mit Recht zu den Allesfressern rechnen; denn alles, was sie überhaupt nur finden und verschlucken können, fressen sie auf, obwohl sie die Fleischnahrung jedem anderen Futter vorziehen. Wie oft sieht man, daß sie die Gedärme anderer Thiere mit Gier verzehren. Sehr gut ernähren sie sich auf kleinen Gräben oder Pfuhlen, deren Oberfläche mit Wasserlinsen bedeckt ist. da es in denselben von allerlei Gewürm und Jnsecten wimmelt. Die Enten haben die Gewohnheit, ihreEier verborgen zu legen, und sind schwer zu bewegen, sie imStall auszubrüten; daher befühle man die Enten in der Legezeit am frühen Morgen, bevor man sie aus dem Stall läßt, und halte die legenden so lange eingesperrt, bis das Ei geworfen haben. Zum Ausbrüten der Eier benutzt man mit Vortheil Hühner, und werden die Eier in 28 bis 30 Tagen ausgebrütet. In den ersten Tagen nach dem Ausschlüpfen erhalten die Entenküchlein geriebenes Brod, hartgekochte und gehackte Eier, später frischen Quark mit gekochten und gequetschten Kartoffeln, mit ge backtem Salat vermengt. Nach 8 bis 14 Tagen können sie mit Gerste- und Erbsenschrot, gekochten und gequetschten Kartoffeln und dicker Milch gefüttert werden, und muß dieses alle zwei Stunden am Tage geschehen. Hauptsache ist, für frisches Trinkwasser zu sorgen. Zum Mästen der Enten sind Maisschrot. Rüben. Gerste, sowie die schon vorher erwähnten Wasserlinsen zu. empfehlen; letztere werden mit einer Hark von dem Wasser gezogensund in gehacktem Zustande verfüttert. Am Tage empfiehlt es sich, nur Weichfutter zu füttern, und zwar in warmem Zustande; zur Nacht wird ihnenGerste vorgeschüttet. Empfehlenswerthe Ras. sen sind die Aylesbury-, die Pekingund die Rouen - Ente. Die oldenburgifche Thronfolge Frage. - Im Großherzogthum Oldenburg kann in absehbarer Zeit eine Thron-solge-Frage entstehen. Man bringt damit dieUebersiedelung des Prinzen Peter von Oldenburg von Petersburg nach Oldenburg in Zusammenhang. Im Großherzogthum Oldenburg vererbt sich die Thronfolge im Mannesstamme des im Jahre 1829 verstorbe nen Herzogs Peters Friedrich Ludwig nach dem Rechte der Erstgeburt und nach der Linealfolge; die weibliche Erbfolge ist ausgeschlossen. Aus der Ehe des jetzt regierenden Großherzogs Peter mit der vor Kurzem verstorbe nen Gvoßhe'rzögin Elisabeth sind zwei Söhne "hervorgegangen. ' Der älteste, Erbgroßherzog .Friedrich August, geboren' 1852, war vermählt mit der im Jahre 1895 verstorbenen Prinzessin Elisabeth von Preußen; dieser Ehe ist nur eine Tochter. Herzogin Sophie, entsprossen: Der '.zweite Sohn des Großherzogs Peter, Herzog Georg, geboren 1855, wäre demnach nach dem Tode seines .Vaters und Bruders der nächste Erbe' am Throne. Herzog Geora ist Unvermahlt; stürbe er. ohne eheliche männliche Nachkommen zu hinterlassen, würde das Recht der Erbfolge auf die" Nebenlinie übergehen. Für die Thronfolge kommen nur die Nachkommen in Betracht, Vn von dem Bruder des Grsßherzogs August, bei Vaters des regierenden Großherzogs Peter, abstammen. Dieser, "Prinz Georg hat vier 'Sohne. Von diesen Söhnen sind bte beiden ältesten ohne erbberechtigte männliche Nachkommen gestorben. Der dritte, Herzog Alezander, geboren zu .Petersburg, 1844, ist russischer General-Lieutenant und Ge-neral-Adjutant und seit 1863 mit tu ne? Prinzessin Eugenie Romanowsky vermählt. Sein Sohn ist der den erwähnte Prinz Peter, der, 1863 in Petersburg geboren, bei der russischen Garde steht. Prinz Peter wäre mit. hin nächst dem Herzog''.'Georg'dem zweiten Sohne des Größherzogs ' Peter. der nächste und auch" der.' einzige Thronerbe, da der vierte 'Sohn des Prinzen Georg, HerzogKonsiantin, morganatisch rnitAgrippina Djaparidze, späterenGräfin Iarnekau, vermählt ist. seine Sohne also nicht thronsolgeberechtigt sind. .. r . Dis Oreutt von rdva.liartma. Konnte man sich nach den osficiellen Depeschen, der .italienischen Regierung bereits ein nemlick klares Bild von der .Schlacht bei Äbba Carima machen, so bringt jetzt Post eine Menge 9 I j. ft 1 4. eni,eTilazer Velaus. In ver ai me Berichtend Briefe von Officieren und Soldaten, die dem Gemetzel entgingen, 'lassen kemerZwerfel übrig, daß kaum eine eürokälscke 'Armee 'im' Iabrblrndert des .rothen Kreuzes" fürchterli- ' js. cr::r : r.ii , v ujcicii lusluigei? ausgeieyi wai, uuu zwar seitens eines christlichen" und ..christlichen" Nationen zum modeinen Kriegs erzogenen und bewaffneten Volkes.' Greifen wir' aufs' Gerathewohl einige ? Episoden heraus. Schort wahrend' des' Angiiffs -hätten die Abessinier ristürluö die an ihren

blauen Schärpen und iljiea 2lfc1jen kenntlichen Officiere am meisten aus's tturn genommen; 'ocim Rückzug und btz darauf folgenden wilden Flucht lieben die Feinde trielfai) die Gemeinen fliehen und stürzten sich in Häufen

von zwanzig und mehr ÄlüNN auf die einzelnen Offiziere, die sie niedermach. teu wle Hunde. Äiele Osslclere zöge.. es. von den Abessiniern ereilt, darum vor. sich em ttugel m d:n Kops zu laaen. so vermuthlich der GeneralArr mondi. Mehrere Officiere, Aerzte, Unterofficiere, Trompeter u. s. w. (auch die letzteren wurden ihrer Abzeichen wegen für Officiere gehalten) wurden erst aufs Entsetzlichste verstümmelt und dann ins Feuer geworfen und bei lebendigem Lerbe gerostet. Em Lieutenant des Bataillons De Vito ein ganz junger Mann, ward von anderen Flüchtlingen sterbend aufgesunden - der Unglückliche war völlig nackt. Brust UNd ops von Kolbenstoßen, Lanzen stichen, Säbelhieben zerfetzt und die Kehle gespalten. Als man dem Ster benden Wasser reichte, flok alles wie der aus der Wunde am Hals heraus, der Aermste, der außerdem wie fast alle Gefangenen und Verwundeten entmannt war, hatte nach wenigenMi nuten ausgelitten. Das allerschrecklich sie Loos traf aber den Lieutenant Sac coni. Der Gefangene wurde entmannt. dann schnitt man :hm Beme und Arme ab. band die Arme an die Stelle der Beine und umgekehrt und ließ den zum blutigen Rumpfe Geworde nen liegen. Vergebens flehte der Verblutende emrae an ihm vorubersliehen de Soldaten um den Gnadenschuß an. endlich erbarmte sich seiner ein Offl cier und erlöste ihn durch einen Revolverschuß ins Öhr von seinen Leiden. Eine besondere Technik im Umbringen legte die Reiterei der Gallafiämme an den Tag. Sie verfolgte die Fliehenden. faZzte sie mit sicheremGriff an den Haaren und säbelte rhnen ebenso flink den Kopf vom Rumpf, um ihn als Beute mitzunehmen! Die Leichen der Italiener, die in dichten Massen das Schlachtfeld noch deckten, waren durchweg ausgeraubt, nackt und grau sam verstümmelt, viele Leichen waren (da man die Gefangenen noch lebend in die Flammen warf) verkohlt, den meisten endlich wurden die abgeschnit tenen Schamtheile zum Hohn in den Mund gesteckt. Da die Italiener wußten, welches Schicksal sie zu erwarten haben, so entspann sich meist ein verzweifelte? Kampf auf Tod und Leben. Nachdem einmal Retraite geblasen war, floh Alles in wirremDurcheinan der; wer eingeholt war, wehrte sich bis zum letzten Blutstropfen und zer fleischte den Feind noch mit den Zähnen. Ein Trompeter bohrte einem auf ihm knienden Abessinier noch mit wuchtigem Stoße den Hals der Trom pete ins Auge. Das war sein Glück, denn er ward sofort niedergemacht, ohne wohl vorher lange gemartert zu werden. General Baratieri führte sich während der ganzen Schlacht auf wie ein Verrückter, und das Eommando lag thatsächlich in den Händen des MaZors Salsa. Ein zweimaliger Selbstmordversuch des Generals soll von seiner Umgebung verhindert worden sein. Als es ernst wurde, ließ sich Baratieri Säbel und Revolver reichen" (als ob ein General im Feuer seine Waffen nicht bei sich führte). reichte dem General Arimond!. die Hand .... galoppirte davon! Arimondi aber fiel. General Ellena (der auf der Flucht einen Schuß in dieVer längerung des Rückens erhielt) zog es vor. fein Leben dem Vaterlande zu erhalten, und kam einige 24 Stunden vor den Truppen in AdicaZe an. Zahl los sind die Fälle, wo Officieren und Soldaten das Leben heuchlerisch versprachen wurde, wo man sie aber. nach. dem sie sich gefangen gegeben, schmäh-. uch niedermetzelte. Ein besseres Loos ward nur den Hauptleuten Menarini und Ademolto zu Theil, die von einem abessinischen Ras freundlich.behandelt, gestärkt und entlassen wurden. La belle France und das . heik?ge Rußland" können sich zu derart! gen Schutzbefohlenen und' Freunden wahrhaftig gratuliren! ägyptische Finanzen. Laut telegraphischen Nachrichten hat die Commission der LffentlichenSchuld (Dette publique) in Kairo beschlossen, eine halbe Million egypüsche Pfund (ca. $2,500,000) aus den Reservefonds für die Kosten der.Expedition nach Dongola vorzuschießen. Dasür stimmten die Commissäre Englands, Italiens. Deutschlands und Oesterreich - Ungarns, dagegen die Commissäre Frankreichs und , Ruß lands. Daß politische Motive bei diesem Beschluß wesentlich mitgewirkt haben, ist keine Frage: mag jene Expe dition auch in erster Linie im Jnteresse Egyptens und seines Occupatorö England, zum Schutz vor den heranrückenden Mahdisten ' und zur Wah rung von 'Englands Stellung und Ansehen in Egypten veranlaßt sein, so kann sie auch zu der Entlastung der bedrängten Italiener in Afrika dienen und wird deshalb von den Dreibund mächten unterstützt, und aus . beiden Gründen, von Frankreich und Rußland bekämpft. Nun bleibt aber die wichtige Frage, ob jener Beschluß über die, Verwendung der egyptischen Reserven rechtlich unanfechtbar ist. Das ist nicht ganz unzweifelhaft. ZurKlarlegung bedarf es eines Blickes auf die egvvtischen Finanz . Einrichtungen. . 2 Zur Ordnung der deroutrirten egyptischen Finanzen und zur Siche rung des Dienstes der' auswärtigen Schuld wurde im Jahre 1876 eine in. ternationale Commission eingesetzt, der ein Franzose, ein - Oesterreicher. ein Italiener und ein Engländer angehör, ten. In dem ursprünglichen betreffenden Statut war festgesetzt, "daß ' die egyptische Regierung ohne', die ' Zu stimmüng der Commissäre berStaatsschuld, für welche die' Majorität " der Commissäre bindend. ist, "keine .Veränderungen . an der StaätSschüldenkasse verpfändeten ' Einkünften '(au5 ' Eisenbahnen, Zöllen etc.) vornehmen darf, welche eine Verminderung dieser Ein

künfte zur Folge haben könnte. Da jich die Egypten aufgebürdeten Lasten zu schwer erwiesen, wurde eine Liquidationscommission eingesetzt. Die Folge war 1880 u. A. die Zinsherabsetzung für die unifizirte egyptischeSchuld von

7 aus 4 Procent. Als Egvpten nach dem Aufstand und der Beschießung Alexandriens Geld brauchte, wurde 1885 untei Garantie der Mächte eine weitere Anleihe von 9 MillionenPfund aufgenommen, und die SchuldencomMission durch em deutsches und em russisches Mitglied ergänzt. Abgesehen von dem oben angeführten Decret vom 7. Mai 1876 ist bei den späteren Abmachungen me festgesetzt, eb zu Be schlüssen der Commission die Majori tät genügt. Thatsächlich sind auchMa joritätsbeschlüsse bereits vorgekom men. Jedoch hat, abgesehen von min der wichtigen Anlässen, Frankreich da gegen protestirt. als seinerzeit dieCom Mission 250.000 Pfd. zurAbschaffung des Robot bewilligte. Erst nachträglich stimmte auch der französische Vertreter zu. Run hatte die Dette publique im Laufe der Jahre bei Besserung der egyptischen Finanzen starke Reserven anlegen können. Dieselben hätten, dem Geist der europäischen Finanzcuratel, unter der Egypten steht, gemäß, aller dings hauptsächlich dazu zu dienen, um die Lage der armen egyptischen Fel lahs aufzubessern, dann aber auch den auswärtigen Gläubigern eme we: tere Garantie zu bieten. Ursprung und Charakter der drei vorhandenen Re servefonds sind verschieden: wenigstens betreffs des einen wird nach englischer Ansicht, der sich die Dreibund Mach te angeschlossen haben, bestimmt bt hauptet, daß er zum Zweck der Ezpedition verwendet werden dürfe. Frank reich und Rußland, wie gesagt, leugnen es .und zweifellos klar liegt die Sache nicht. Jedenfalls sind aus den Reserven ohne Widerspruch Frank reichs schon wiederholt für andere Zwecke. Elsenbahnvauten etc.. der egyptischen Regierung Vorschüsse ge macht worden. DaS Pariser Syndicat der Inhaber egvptlscher Staatstttres hat bereits beschlossen, die egyptische Staatsschulden - Commission für die Bewilligung der halben MillionPfund zur Dongola - Expedituzn verantwort lick zu macken. Allerdinas bat 5?rank reich, neben den politischen Motiven, auch finanziell en hervorragendes In teresse: etwa drei Viertel der egypti schen Staatspapiere sind in französi schen Händen. Am besten würde na türlich der Streit, wenigstens auf fi nanziellem Gebiete, aus der Welt ge ' schafft, wenn England seine Dongola Expedition selber zahlte. Bekanntlich läßt es aber immer gern Andere für seine Interessen Opfer bringen. Meerwassc für London. Die Frage der Wasserversorgung hat augenblicklich fu? London em er höhtes Interesse. Eine capitalkräftige Gesellschaft ist mit der Durcharbeitung einer Parlamentsvorlage beschäftigt. um demMeere unmittelbar entnomme nes Wasser den Einwohnern Londons zugänglich zu machen. Der- tägliche Wasserbedarf der Millionenstadt be läuft sich auf nahezu eine Million Raummeter, und mehr als der vierte Theil hiervon wird ausschließlich zur Canalisation und zur Bewässerung und Reinigung derStraßen aufaewen bet. Da neben diesem Verbrauche zu öffentlichen Zwecken auch in den Pri vathäusem eine großeMenge des durch hohe Kosten gewonnenen TrinkwasserZ Badern u. s. w. dient, so scheint da; Unternehmen derGesellschast von vorn herein aussichtsvoll. Zunächst handelt es sich um einen für die Londoner VerHältnisse beschränkten Versuch; etwa 45 Millionen Quart Seewasser will die Gesellschaft vor der Hand täglich liefern. Das Wasser wird dem Meere in der Nähe von Brighton, 50 engl. Meilen südlich van onvon, enrnom men und- durch Pumpen zu einem Be hälter auf einem 500 Fuß hohen Hü- ' M 7 ge! geyoven. Aon yier slieni oa Wasser vermöge eines geringen Gefalles in der Leitung bis kurz vor Lon-, don, wo es sich m einem zweiten gro-! ßen Becken, das etwa 250 Fuß. über. dem Londoner Niveau liegt, sammelt. um don hier den einzelnen Abnehmern! zugeführt zu werden. Die Hohe des Sammelbehälters ist so gewählt, daß ohne Anwendung von Pumpwerken der natürliche: Druck das Wasser , bis zu .den höchsten Stockwerken der Häuser hinauftreiben kann. Die Kosten der Anlage sind ziemlich gering; mit 450.000 Pfund Sterling hofft man das ganze Unternehmen in's Werk zu sehen. Wenngleich die Versorgung einer Großstadt mit Meerwasser aus weiter Ferne keineswegs neu ist und in einzelnen englischen Städten wie Plymouth, Portsmouth u. a. schon in kleinerem Maßstabe durchgeführt ist,' so wird der Londoner Versuch unzwei felhaft in hohem Grade die Aufmerksamkeit andererWeltstädte auf sich lenken. Gerade zu Reinigungszwecken ist das Meerwasser dein SUßwasser bedeutend überlegen; seinetzauptbestandtheile, Chlornatrium ' und Chlormäg nesium, wirken der Entwickelung der Mikroben entaeaen. und zur Canalisation und Straßensprengung wir. das r rr T .1 .!,"..( M.l eemaner in icui . nuiuiuuyiu....cn schaffenheit deshalb willkommen -sein Den LuxuS eines Seebades im eigenen Heim wird Mancher, sich gern gestatterr, und in Krankenhäusern und Schulen werden die Einrichtungen umfangreieher Badeanstalten dem großenPubli kum zu gute kommen. ; Auch zu Feuerlöschzwecken, zur Anlage künstlicher Gewässer u. s, w. wird daS Seewasser einen billigen Ersatz deS .'SüßwässerI liefern.' Die ' bestehenden Seewasser, leitungen 'einzelner englischer Städte baben - sich bisher gut bewährt, und wenn in New Jork trotz deS anerkänn ten Vorzugs der Billigkeit der Lffent. kicke Gesundöeitsratb vte Benutzung deS Seewassers seinerzeit' untersagte, weil man die Verbreitung der Diphtheritls darauf zurückführte.' so durfte dieser Grund bet den angeführt Ver. wendunaöarten nichts stichhaltig", fein.' AU aani wesentlich fällt endlich noch

der Umstand m's' Gewichts baß bei eiNer solchen Entlastung der Süßwasser werke die bestehenden Einrichtungen auch einer beträchtlichen Zunahme der Einwohnerzahl genügen könnten. Für London würden bei dem heutigen normalen Wasserverbrauch nach Einführung der Seewasserleitung die SüßWasserwerke ein Anwachsen der Bevöl kerung um 25 Procent gestatten, ohne stärker als gegenwärtig beansprucht zu werden. Man darf mit Spannung der Aufnahme des Planes im Parlament entgegensehen.

NeueS von der Marine. Nach Ausweis des neuesten Bulletins des Cbef-Constructeurs Hichborn gehen die zur Zeit im Bau befindlichen Fahrzeuge unserer Kriegsmarine mit schnellen Schritten ihrer Vollendung entgegen. Der Monitor Terrorkann thatsächlich als für den activen Dienst fertig angesehen werden, denn dna Bulletin bezeichnet ihn als 99 Vrocent vollendet. Was vom Mvnitor Terror" gilt, kann auch von den gewaltigen Schlachtschiffen Massachusetts" und Oregon" gesagt werden. von denen ersteres 93 Procent und letzteres 35; Procent fertig ist; Massachusetts wird am 18. April und Oregon" am 10. Mai Probefahrten veranstalten. Nächst diesen Fahrzeuaen kommt unser größter und stärkster Monitor Puritan dessen Panzer 14 Zoll stark und der mit Lwolszoll.Gescküken armirt ist. Puritan" ist 92 Procent fertig, so daß auch dieses rr .... cr .itr ...... 5 Iscyiss IM aioiqjauc uuucijuijuu iu dienst at teilt weroen lonnre. AN dem Vanrkreuzer Brooklyn", wel cher in unserer Marine das größte Fahrzeug seiner Klasse ist, wird unter V. -. m a n L Ausdietung auer nrasle gearoeiici uno da er nach Hichvorn'ö Bericht zur Jei 72 Procent fertig ist, werden nich Viele Monate verfließen, bis auch er in Dienst gestellt werden kann. Etwas weiter vorgeschritten ist der Bau der Kanonenboote Na hville," WUmmg ton- und Helena," welche das Bulle tin als 76 Procent fertig bezeichnet. Die kürzlich vom Stapel - gelassene Iowa" ist über die Hälfte. 56 Procent. fertig und aller Wahrscheinlichkeit nach werden die Cramps an ihrer Vollendung unter Hochdruck arbeiten, falls sie einen Contract für eines der neuen Schlachtschiffe, deren Bau der Congreß autonsirt, erlangen sollten Die drei Torpedoboote, welche in Bal timore gebaut werden, smd 29 Procen fertig, während das unterseeische Boot. System Holland, erst zu emem Fünftel fertig ist. Im Uebrigen ist durchaus nicht ausgeschlossen, daß der Congreß die Autonsanon eines zweiten derartigen Bootes ertheilen wird. Während die vorgenannten Fahrzeuge so weit sind,' daß im Nothfalle auf sie gerechnet werden kann, ist der Bau der Schlachtschiffe Kearsarge und Ken tucky-, der sechs Compostt-Kanonen' boote und der drei letzten Torpedoboote noch mcht über, die Ansangssta dien hinaus. - ' Das Departement- ist bemüht, das Einverständniß der -Bethlehem- und Carnegie'Werke zu ihrem Verschlage. die Panzerplatten für .Kearsarge und Kentucky" etwas größer zu machen als die anderen Schlachtschiffe, herbeizuführen. Ein jedes derselben erhält 2800Ton nen Panzer. Von diesem Quantum kommen 863 Tonnen für den Gürtel an der Wasserlinie und für die Barbetten 624$ Tonnen; die Thurmplatten erhalten eine Maximalstärke von 17 Zoll. Da diese Schiffe je 14 Fünfzoll-Schnellfeuer-Kanonen in einer Superstructur. führen und letztere mit sech?zollige Platten gepanzert werden,' smd für diesen Zweck 250 Tonnen zu - rechnen; während 326 Tonnen für die sunfzollkgen Casemattenpanzer ge braucht werden. Die neuen Schlachtschiffe, derenBau vom jetzigen. Congreß autorisirt wird. werden aller Wahrscheinlichkeit nach dasselbe Deplacement, dieselben Bat terien sowie' denselben Panzer wie die earsage erhalten und wohl auch so viel, kosten, doch, bleibt die Entschdung.m Betreff, der zweistöckigen Thurme und anderer wichtigen De tails abzuwarten, ehe die endgiltigen Beschlüsse hinsichtlich der Pläne gefaßt .werden. DaS letzte Wort hat selbstverständlich der Corgreß zu spre chen. Cnttl Carn'l Tom int, Nicht weniger als den dritten Theil des Gesammtareals der Veremsgten tasten, excl. Alaska, umfassen zur Zelt noch d:e Bundeslandereien und zwar ist diese Domäne Onkel Sam's 627.415.680 Acres groß. . Von diesem O l rC rm rn rrr fY Pl . j anve smv xr,ioö,uöu Acres oiuua vom 97. Meridian belegen, während der weitaus größte Theil sich in dem sogenannten Oedland-Gebiet befindet, 61.48 P vocent davon smd unbestedelt und werden voraussichtlich auch nicht der'.Culwr gewonnen werden, falls nicht , daö schwierige Problem der künstlichen Bewässerung in befried!gender Weise gelost werden sollte. In den 13' Staaten, welche ursprünglich die Union -bildeten.- hat es niemals öffentliche Ländereien gegeben, da diese . rr. r v ' - . ; fc " von ittnjang cm aues inncraio lyicc Grenzen belegene Land für sich behielten.' Diese Staaten umfassen zusammen 200.172.800Acres, oder ein Zehntcl; des . gegenwärtigen .Gebietes der Per.. Staaten. . Fünf, später zugelassene Staaten halten auch kem Bundesland aufzuweisen. Es waren dies Virginien. aus dem spatet West-Bir-amlen ' abgezweigt wurde, ttentuay, Vermont, Tennessee und Maine, deren -Aeral zuvor den anderen Staaten. zugehört hatte. Diese . Staaten . um? fassen 93,072.000 Acres, oder 4.89 Procent Ves'Gesammt-ArcalS der Ber, Staaten, 'Der Staat TexaS wav bei seiner Aufnahme eme unabhängige Re publik und behielt sich dasVerfügungZ-. recht jub die innerhalb .feiner Grenze gelegenen 167F65.00O - Acres ''vor. 'Saefammt umsassen d:e IS Staat.

m denen ver Bund' nie Land besessen! hat. 461.110.400 Acres d. h. 24.25 Procent des Gesammtareals der Ver einigten Staaten. Bundesland hat eS gegeben oder ist zuv Zeit noch vorhanden in 13 Staa-

ten von der oben erwähnten Lirne und diese Staaten smd zusammen 447,072.000 Acres groß. Alle öffentlichen Ländereien in Illinois, Jndiana, Jowa und Ohio gelegen, sind aufgenommen worden und in den übrigen neun, Alabama, Arkansas, Florida, Louisiana, Michigan, Minnesota. Mississippi, Missouri und Wisconsin, aifci es noch 17,166,080 Acres unbesiedeltes Land. Was davon Werth hat. wird voraussichtlich in weniger als zehn Jahren aufgenommen werden. o l rr r ueovigens eignei ncy nur ein lieiner Theil dieses Landes für den Ackerbau; 60 Procent davon befinden sich in den Staaten Arkansas sowie Minnesota und können für Farmzwecke nicht in Betracht kommen. Von dem Westen haben 12 Staaten und 4 Territorien öffentliche Ländereien von cinem Gesammtareal non 992.617.600 Acres d. h. 52.22 Pro cent von dem der Ver. Staaten. Der kleinste Theil befindet sich in Kan. sas, wo die öffentlichen Ländeveien nur 2 Procent ausmachen. Es ist dort viel Land aufgenommen worden, das sich seitdem als unfruchtbar erwiesen hat. Von dem gesummten Gebiet der zwölf Staaten und vier Territorien waren bei dem letzten Census nur 72,752,452 AcreS unter Cultur genommen worden, davon lagen fünfzig Millionen Acres in Kansas, Nebraska und Californien. In den übrigen neun Staaten und den vier Territorien mit einem Flächeninhalt von etwa 892.000.000 Acres über, viermal so viel als die ursprünglichen dreizehn Staaten zählten, gibt es weniger als 23.000.000 Acres cultivirtes Land. Vom JrNVe. Einem 81jäHrigen Kna sterbart in Cape Porpoise, Me., Benjamin McKenney mit Namen wachsen zur Zeit neue Zähne. AufeinerJagdpartie, welche nur drei Tage währte, erlegten zwei Nimrods in der Umgegend von Rio Vista, Cal.. 375 wilde Gänse. In manchen Gegenden von Alaska gehört Holz zu den Luxusartiteln. So wird in Circle City ein .Cord- Brennholz mit $10 bezahlt und dabei herrscht dort arktisches ftlinia. Aller Boraussicht nach wird in diesem Frühjahr die Ahornzuckerernte im Staate Vermont hochstens die Hälfte d vorjährigen Ernte erreichen. In Teras wurde neulich ein weißer Geier erlegt, an dessen Hals ein kleines Glöckchen mit der Inschrift Ralls County. Mo.. 1860" befestigt war. Die 70. Wiederkehr deö Tages, an welchem sie einst den Bund für das Leben schlössen, haben kürzlich Her? und Frau William Blackwell m Corinth, Me., gefeiert; der alte Herr zählt 93 Jahre, während seine Gattin um 3 Jahre mnger ist. I n S t o ck t o n. C a l.. i st dieser Tage Frau Lucy Arthur gestorben, welche, wie authentisch nachgewiesen, das ungewöhnlich hohe Alter von 103 Jahren, 3 Monaten und 23 Tagen er reicht hat. Eine Frau in Switzler, Kans., befindet sich in dem Besitze ei ner prächtigen Calla mit pechschwarzer Blüthe; letztere hat die respectable Länge von 14 Zoll. Frau Betiey Vavls :n Mansfield. Me., hat dieser Tage im besten Wohlsein ihren 103. Geburtstag . .e '-L iTv fi. TJ.Xi. W TJ.irT geseieri. wzt eine vaauc oer vziiui, John Drew mit Namen, war em Eom battant'aus dem Unabhängigkeit krleae., iiii OKfSntincl PrinzPetervonQldenvurg, Lieutenant im . russischen Preobraschenskyschen Leib - Garderegiment in Petersburg, hat sich von dort nach Oldenburg begeben und wird, wie eö heißt, in Zukunft seinen dauernden Wohnsitz in Oldenburg nehmen. Diese Uebersiedelung des Prinzen Peter wird mit der Thronfolgefrage m Zusam menhana gebracht. Diese russische Ne benlinie hat bekanntlich, da von den beiden Söhnen des .GroßherzogS der älteste aus seiner Ehe'mit der verstorbenen Prinzessin Elisabeth von Preußen nur eine Tochter, bat. der iünaere aber unvermählt ist, Aussichten - auf die Thronsolge ,m Großherzogthum. DieseHerrschaften sind übrigens wasch. echte Russen geworden. Ein großer Einbruchsdlebstayl wurde m dem Laden, des Uhrmachers Heinzmann in 'Eisenach verübt. Verschiedene Umstände weisen darauf hin, daß mehrere Diebe 'dabei betheiligt gewesen sind. Die That selbst ist mit großem Raffinement aus, geführt worden. Die Einbrecher sind vom Hofe her in die Thoxfahrt des Hauses gelangt, um von da durch ein kleines Fenster, dessen Seibe sie. zer schnitten, in den Laden einzudringen. Hier .haben sie nun mit Kennerblick die werthvollsten Gegmstände, .Uhren, Ringe und ' verschiedene andere Schmucksachen im ungefähren Werthe von 1520.000 Mark an sich genommen. um dann wieder auf demselben Wege geräuschlos zu verschwinden. In ihrem Besitze befindet -sich auch der werthvolle, jüngst ; in Schwallungen gemachte Fund alter Münzen. - Der DiebstLhl wurde ersti nach Tagesan. bruch entdeckt. DaöAltervon 130.3 ab, ren hat ein eben verstorbener Moslem in Stambul erreicht. Achmed Tschausch wohnte an der Aia Sofia m der nach ihm benannten Straße und setzte vor seinem Tod den ältesten, achtzigjshrigen Sohn zum Oberhaupt seiner. 26 Köpfe zählenden. Familie ein. ..Me sein Name zeigt, war er Unterofficier gewesen, und zwar m der- ersten regulären: Armee. ' die.: Sultan ;Mab7 mud,'.dn.Sernichtn der Janitscharen. bildete.

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