Indiana Tribüne, Volume 19, Number 209, Indianapolis, Marion County, 16 April 1896 — Page 1
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K H o HH rf 'Sti O ll A rf 7 l5 O W- Vl w m W &v - t z &v .ZÄ .M U, Rs " 'vr' --.3 Offlee: No. 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Zndiana, Donnerstag, öen 16. April 1896. aheQ'. 10 No 209
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Frenzel Brothers, !. 1 West Washington Strahe tMcrchants National Bank.)
Sin europäisches Departement. Wechsel, Creditbriefe und Postanwei sungen auf alle Städte Europas. Schisssscheine nach und von Europa. An und Verkauf ausländischen Geldes.
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Todes-Anzeige.
greunden. Bekannten und Berwandlen hier mit bit trrlge Nachricht, dag unsere geliebt IRiit.tr und Zchmtegermutter, Christine Ritter, ich kurzem Leiden Mittwoch Vksrge 9ii Uhr Im Alter von beinah 64 Jahren sanft entschlafen tft. Xie veerdigung findet c?onntag, den IS. prtl, achmittagSZ Uhr, vom Triuezhause, No. iSQ Sud Htm Jersry Ltrabe. au statt, lle find freundlich eingeladen. Tie trauernden Hinterbliebenen.
George Eerrrntian ?
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1 rsrrieT?r-VV. JV.
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Lditorielles Unter Umständen ist der Mensch eine schlimmere Bestie a!S daS Thier. 3n Chicago hat man ein Clternpaar verhaftet, daS seine eigenen. Kinder blendete, um sie beim Betteln zu derwenden und durch sie Mitleid zu erregen. Man sollte so etwa? kaum für möglich halten, und gewiß gehört eine vollständig derthittte Natur dazu, um eS thun zu können. Trotz alledem wird man nicht leugnen können, daß
eine solche Abscheulichkeit nicht möglich wäre, wenn ehrliche Arbeit allezeit
eine gute und auskömmliche Existenz böte. Damit würde der Bettel derschwinden, denn man würde jeden Bettler von der Thüre weisen.
Die letzte LegiSlttur von Älli-
t ni 1 tifC4 . 3 js.i i.t.A
-y m yf yi i wt puiit in icp, ivciuyct? VCl' SötMöttV6stÄk?öVB ordnete, daß wo die Zahlung für ge. S f ' I f:.t. i. nit .;i , ,
wccu: utucu in ver goroerung von
Kohlen nach dem Gewicht berechnet
Office : 26 Süd Delavareftr.
Telephon 912. Osten Tag und Nacht.
(tablirt 1873. JOHN ROSENBERG.
fashionabler Kleidermacher.
HSt, Nd SluIftattuogS'Artikel.
No. 196 OK Washington Straß,.
etälle:120.122, 124,126.12SOftPelft! d. die Feststellung des Gewichts
durch Wiegen zu geschehen hat. Ver-
anlaßt wurde daS Gesetz durch die nicht
bloß in ZllinoiS übliche Praxis der
Grubenbesitzer, zur Festitellung deS gelieferten ArbettkquantumS daS Auffüllen von görderwäzen oder sonstigen Behältern unbestimmter Größe zu derlangen, wobei oft drei Tonnen für nur zwei gerechnet werden: zum Schaden deS Arbeiters, der dadurch um seinen sauer verdienten, schon ohnedies miserablen niedrigen Lohn betrogen wird.
3n dem angeführten Gesetze wird
man gewiß nichts Unbilliges finden
Wenn ein gewisser Preis für eine
Tonne bezahlt wird, so ist dock der
einfachste und gerechteste Weg der. die Tonne durch Wiegen festzustellen. DaS Obergericht von ZllinoiS hat aber dennoch daS Gesetz für dersassungS-
widrig erklärt. Unsere Gerichte find
niemals um Gründe verlegen, ein Ge
st, hat hen A?keit?n lnniit trimmt.
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I urner aau- una oparYcrein fa, ..fassungikidrig jn erkläre.
Capital. $i.ooo.ooa. No. 2 In dies?m Aalle find übriaenS die
angeführten Gründe gar nicht neu.
Vrttmmwne. JEDEN Samstag abend Die Entscheidung ist hier nur umso
i CROMWELL IS 11 : DRESSSHIRT. 411 dr iHiirr oo w FfS. ls JKAOt AROMMELQ MAflK ' T Wmm y
brodloS sind, der Arbeiter somit über deren Zarentreue die Polizei im
ohne Gefahr deS Verlustes seines täg- Zweifel ist, hinter Schloß und Riegel j'lichen BrodeS keine Bedingungen ab- gebracht worden fein, wo sie bis nach I . 't m . . . I V ? . tl'l t . t
weisen rann, rann von einer onirali-! ver ronung zu oervleioen aoen.
Eine Appellation gegen solche prophylatktische Verhaftungen giebt eS na-
QtrdUorta i Alb. E. MrriOBR. PrlJtit H. Lovis SilUHif . Vlct-Pr. AAM1X BOHM. SCftM Cal H. Luiii. SchcUaittM' TKM. STMPP2U CtO. VCNNSOUT. Hlft.. Suix. CEhlbät. J. Qmo. Mwellek.
Bietet iichtra Anif fu auffallender, die Lächerlichkeit der Be
Venultt.lt eu.ll5U?e An- gründung um so mehr in die Augen
wrj.n .k.'-m springend, als das Gesetz ein durchweg
&WWi2T gerechte? ist, ji daS, waö eS anordnet,
O! wcfMtlicfc Bt-
sich eigentlich von selbst verstehen sollte
Die Begründung lautet wie folgt: Ein Gesetz, welches den Bergbau-
Beflissenen verwehrt, behufS Festste!
lung des GewicbteS der geförderten
nin Vertu. ui 4 Kohle ohtt dkS zu zahlend. Lohnbe
Lre tlnd nur 50c pro
AtVIL
Keine tlatritt-Cbwhr Keine AbeclityMimt-6e-
iMMbre.
tritt.
Manien !
trageS solche Abmachungen mit einan
der zu vereinbaren, wie eS ihnen be-
liebt, kann nicht ausrecht erhalten wer-
den DaS Gesetz nimmt den be
Saufen Sie guten Samen. lveuigren vanelen öle grelhett, sich
Dana Haien Sie ein gute Ernte, hinsichtlich der Ermittelung deö Kohlen-
Wir können Sie befriedigen. gewichtS auf irgend ein ihnen beliebi-
Sin hübscher Garten verschönert Ö. gWafc. n m
v. o.. s..,.,i., .. k..,,. , " ' 7 ' f" i
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Sie kansm. I einigen, und daS ist. unsere ßta&ttnt.
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Man wird auf den ersten Blick er-
kennen, . daß aus Grund einer solchen
Anschauung jede Ardeiterschutzgesetz
gebung einfach eine Unmöglichkeit ist
Die Grundlage dieser Anschauung ist
eine Fiktion, denn die Kontraktsreiheit
zwischen Arbeitgeber und Arbeiter be-
steht praktisch nicht.
3a einer Zeitperiode, in welcher stets
freiheit absolut nicht die Rede seiy. Der Grubenbesitzer schreibt seine Be-
dingungen vor und die Kontraktfrei-türlich nicht. Hunderte von Studenheit besteht nur in den Köpfen der ten der verschiedenen Universitäten find' Richter. Ganz besonders ist dies bei gezwungen worden, sich zu entscheiden,
Arbeitern der Fll, deren Lage eine so, ob sie sofort von der Universität nach
erbärmliche ist, wie der Kohlengräber
ES mag gut sein, wenn die Vttfas-
suna durch die Gerichte vor Verletzung
durch die Gesetzzeber geschützt wird.
Wenn aber die Richter sich auf Grund
bloßer Fiktionen zu Werkzeugen deS
Monopols und deS Kapitals machen,
dann wird oleler cyug zu einem
Fluch und die Veifassung wird besser
durch die korrupteste Legislatur ge-wahrt.
ES ist außerdem nicht wahr, daß die
Verfassung, weder die der Ver. Staa
ten noch die irgend eines Staates ab-
folute Kontraktsreiheit garantirt. Da-
von steht in keiner Verfassung ein
Wort. ES ist wohl wahr, daß die
Kontraktsreiheit ein unserer Versas fung sowohl, wie unseren Ges'hen zu
Grunde liegendes Rechtsprinzip ist,
aber nirgends steht ein Wort davon,
daß diese F eiheit nicht durch die Gesetzzebung eingeschränkt werden kann.
Zunächst giebt eS eine absolute Kontraktfreiheit auf Grund allgemeiner Rechtsprinzipien gar nicht. Kontrakte zur Beqehung einer ungesetzlichen
Handlung, Kontrakte zur Begehung
einer unmöglichen Handlung, Kontrakte
gegen die öffentliche Wohlfahrt oder gegen die öffentliche Sittlichkeit sind
auf Grund allgemeiner Rechtöprinzipien ungiltig.
Davon aber abgesehen, ist auch die
Kontraktfreiheit durch bestimmte Gesetze
eingeschränkt. Z B. ein Kontrakt, der an einem Sonntag abgeschlossen ist, ist
werthloS. Minderjährige können keine
Kontrakte abschließen, vielerorts find in dieser Beziehung Frauen nicht des-
er daran, alS Minderjährige. Ein
Kontrakt zwischen Advokat und Klient,
wonach ersterer einen Theil der zuge-
prochenen Summe erhalten soll, ist
ungiltig. (Man hilft sich darüber hin
weg, indem man für eine Gebühr kon-
rahirt, die dem bestimmten Theile
gleichkommt, aber N'cht für den be-
'timmten Theil der Summe selbst.)
Ein Kontrakt, mehr alS einen gewis-
en Prozentsatz Zinsen zu zahlen, ist
werthloS.
ES ist übeiflüssig, mehr Beispiele
anzuführen, ein einzige? wäre ja genügend, um zu zeigen, daß eine abso-
lute Kontraktsreiheit weder in d r Verfassung noch in den Gesetzen existirt.
Solche Entscheidungen, wie die Ein
gang? erwähnte, beruhen nicht bloß aus
juristischer Fik ion, sondern aus einer
positiven Lüge und sind entweder der
Ausfluß von Dummheit oder Schlech-tigkeit.
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lAuse reifen oh er ini Öefananifc ächtn
W I , - - - - - - - - f U - 7 vollen. Der ursprüngliche Pla, raß sich der Zar von Moskau nach NlschniNowgorod zu der alljährlich dort statt-
sindendenden großen Messe begeben
sollte, ist ausgegeben worden, weil so
eben eine Verschwörung, den Zaren bei dieser Gelegenheit zu eÄnorden,
entdeckt worden ist.
Mit der längst geplanten Annahme der Goldwährung in Rußland hapert eS noch immer bedenklich und der
ReichSrath hat deren Einführung wiederum und zar bis zum Herbst vertagt. Nach den letzten offiziellen Angaben deS russischen Finanz-Ministe-riumS beträgt die gesammte Gold-
rese?ve der ReichSbank nur 700 Mit-
lionen Rubel und dieser Betrag ist zur Durchführung der Goldwährung durch-
aus ungeeignet, da er nur dem zehnten
Theil der russischen Staatsschulden
entspricht. Inzwischen machen die
Silberbolde in Europa die größten
Anstrengunzen die russische Regierung von dem Plane der Einführung der
Goldwährung noch ganz wieder abzu-bringen.
Auch in Deutschland dauert die
Goldknappheit an Die Banken wei-
gern sich, Silberthaler in größeren
Beträgen in Zahlung zu nehmen,
während die Regierung darauf besteht.
daß dieselben alS gesetzliches ZahlungSmitte! zu gelten haben.
IH ' K e i n e K irch e offen für Schröder. - ' " Berlin, 15. April. Die Leiche
deS am Sonntag infolge der bei dem
Duell mit Lebrecht von Kotze erhalte-
nen Wunden verstorbenen Baron von
Schrader wurde in keiner Berliner
Kirche aufgenommen Die Leiche ward nach mehreren Kirchen gebracht aber übtrall war : Geschlossen auf Befehl
deS Kaifers." Von SchraderS Hinter-
bliebenen appellirten an die Ez-Kai-serin Friedrich, dieselbe möge dafür
sorgen, daß der Kaiser diese Ordre rückgängig mache; aber vergeblich. Ez-
Kaiserin Friedrich drückte ihr Bedauern
über daS Schicksal SchraderS, aber
gleichzeitig ihren Abscheu gegen . daS mörderische Duell-Unwesen auS. Lebrecht von Kotze ist nach Tyrol gereist.
Die Polizei hat noch keine Schritte zu
seiner Verhaftung gethan
ArahlNchicljlen.
Inland.
Wetterbericht. ' Heute Abend kühler. Morgen schöne
Wetter. Gestrige Temperatur : Ma-
ximum 81 Grad, Minimum 63 Grad.
Heilung für Auszehrende.
P ittöburg, Pa.,16. April. Die
Aseptolin-Kur zur Heilung der AuS-
zehrung ist an drei im westlichen ZuchthauS besindlichen Sträflingen mit auffallendem Erfolg probirt worden. Die
Sträflinge hatten alle die Lungen-
schvindfucht im höchsten Grade und
aalten für unheilbar. 3n dem einen
Moment, in dem sie der Kur unter-
warfen wurden, hat sich der Zustand
der Leute in wunderbarer Weise ver
ändert und den äußeren Anzeichen nach
find alle drei jetzt gesunde Männer. , Ausland. AuS Bat erch en Domäne.
B erlin,1ö. April. In Rußland
werden die Vorbereitungen zur Zaren
Krönung mit aller Energie betrieben. Wie eine heute von St. Petersburg zugegangene Depesche meldet, find die
Gouvernöre der Provinzen istruirt haben ihn jetzt zur Stellung von 2000
Entschädigung für denBer-
lust der Elbe". Rotterdam, 16. April. Die
Eigenthümer deS britischen DampferS
Crathie", von Oberdeen, welch' letz-
terer den Norddeutschen Lloyd-Dam-
pfer Elbe" am 30. Januar 1895 in den Grund gebohrt hatte, sind vom hiefigen Seegericht zur Bezahlung von 565,500 Gulden Entschädigung verurtheilt worden. In Folge deS ZusammenstoßeS waren damals 235 Menschen umS Leben gekommen. W ah l s cb windler verurtheilt. Madrid, 15. April. Die Vorfitzenden der Wahl, Comites von Ma-
drid wurden wegen der am Sonntag
verübten Wahlbetrügereien zu je 100
Pesetas Strafe verurtheilt.
Wegen des verübten WahlfchwindelS
seitens der Regierung werden die Li
beralen in Madrid wahrscheinlich ihre
am Sonntag errungenen Mandate all
Mitglieder der CorteS niederlegen. Hat keine Furcht.
Madrid, 15. April. MarquiS . r. B M
e laorrana yarre verannllicy gegen
die Mitglieder deS Madrider Stadt rathS schwere Beschuldigungen der Be
stechung erhoben. Die Corruptionäre
erfreuten sich der hohen Gunst der Re-
gierung und jetzt werden alle Mittel versucht, den MarquiS als gemeinen
Verleumder hinzustellen. Die Richter
worden, alle politisch Verdächtigen aus. PesedaS Börgschast aufgefordert. Mar
der Stelle zu verhaften. 3n Folge quiS de Cabnani weigert kich jedoch
dessen ist in allen Theilen deS Zaren- entschieden, Bürgschaft zu stellen. Er
Reichet eine Razzia inaugurirt wor-! erklärt, die von ihm gegen den Stadt-
Hunberttausende. ja Millionen von den, und es sollen aus diese Weise be- rath erhobenen Beschuldigungen be
Arbeitern beschäftigungS- und somit reitS über 5000 Männer und Frauen, ' ruhten auf Wahrheit und er wollte-
ueber rnö Gefängniß wandern, als auch nur einen einzigen Centimo Bürgschaft zu stellen, obgleich eS ihm ein Leichtes wäre, die 2000 Peseta? sofort zu beschaffen.
Die olympischen Spiele.
Athen, 15. April. Am Dienstag, gelegentlich der Vertheilung der Preise
an ' die Sieger bei den olympischen
Spielen, war daS Stadion wieder mit
einer vieltausenköpsigen Menge ange füllt.
Jeder der Sieger, der einen ersten
Preis errungen hatte, erhielt von dem
König einen Zweig von einem wilden Olivenbaum, dem Olymp, wie eS schon
im Alterthum Brauch war. Die Ge
winner zweiter Preise erhielten Lor-
beerkränze und alle erhielten außerdem
Diplome und Medaillen.
Die Sieger marschirten dann durch
die Arena während die Musikkapelle
die Nation2lhymnen aller Nationen spielten. Der König kündigte dann
den Schluß der Spiele an. ,,,,, Kaiser Wilhelm in Wien.
Wien, 15. April. Der aiser
Franz Joseph hat dem deutschen Reichskanzler Fürsten von Hohenlohe
den Orden vom Goldenen Vließ verliehen und der Kaiser Wilhelm dem
österreichischen Minister des Auöwärtigen, Graf GoluchowSky, den schwar-
zen Adlerorden.
Der Kaiser wohnte am Vormittag
einer Parade der 22,000 Mann starken
Wiener Garnison bei. AlS sich der
Kaiser, in österreichischer Husuren-
Uniform dem Paradegrund näherte, spielten die Militärkapellen die deutsche Nationalhymne und der Kaiser Franz Joseph ritt ihm dann entgegen. Nach der Begrüßung ritten die beiden Kai-
ser zuerst die Front der Truppen ab,
voraus der Vorbeimarsch stattfand.
Später nahm der Kaiser in der 3oefftädter Kaserne mit den Ossizieren
ein . Gabelfrühstück ein. Er brachte dabei drei Hochs auf die österreichische Armee auS.
Eapt. Lothaire angeblich
freigesprochen. Brüssel, 15. April. Die In-
dependence Belge" sagt, daß einem
Gerücht zufolge, Capt. Lothaire, der
belgische Beamte, der einen englischen
Händler Namevs StokeS in Kilunga am Aruwimi Fluß hatte aushängen
lassen, in Bomba am Congo - Fluß freigesprochen worden sei.
Die Beamten deS Eongo-StaateS
erklären aber, keine diesbezüglichen
Nachrichten erhalten zu haben.
Von öer Grippe.
WieDr.NileS'Nervlne einem von KentuckyS Geschäftsmännern die Gesundheit wiederbrachte.
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steint Krankheit hat jemals so dielt igeuMmlich. keilen gezeigt, wie d Srivve. steine strankheü lükt ti, Opfer so geschwächt, unfähig, schlaft, ervenlo w d Gripve. Herr D. 93. Htltou. Staat.! der Mutual iiit Jnsuranu So. von entucka, sagt : .3 1889 und 90 hatte ich ,wei schwere SlnsSll dn rvve. ton denen der letzte mem Nerveu'vftem so bedenklich zerrüttete, daß ma a meinem Leben er iweifelte. Sme, Monate lang geaotz ,ch keinen Schlat. auker mit Hilfe von Schlafmitteln, die mich zwar be täubten, aber keine Erholung gewährten. Ich war mich nur grohea geinigen Sckmüche. todtdrin gender körrerlicher Schmerzen und der Thatsache be wuht. daß ich stündlich schwacher wurde. I dieiem Zustand versuchte ich ti mit Dr. Mikr Renorative Nerviye. Nach zwei Tage gemährt ich eine merkliche Besserung und nach Berlaus eine Mo natS war ich hergestellt, zum große Erstaunen Aller, d meinen Zustand gekannt. Ich erfreue m,ch seither gezeichneter Gesundheit und habe Ihre HeumMel Vielen meiner Freunde empsohlen.' Lomidllle. 22. Ja. 1895. S. . Hilto. Dr. VttleS' Heilmittel machen gesund.
Aergert Dich Dein Auge o reifte Ich, au, nd werfe e nicht do Dir, ondern roen.de Dich an
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sAfcQ LAmw 0PTlCIANv tu iniu n rn...
n.rLnn.i. utUliüN rl085t. IN0IANAP0L15-1ND.
wo an Dir för Dein Auge das nöthige Sla an fertigt, avstltche Augen werden schmerzloi eingesetzt.
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werden nach den besten Methoden den Augen
anaepavr.
Die Lage in Süd-Asrika. London, 15. April. Eine offi
zielle Depesche auS Buluwayo, Mata-
belenland, sagt :
SS ist unmöglich, die Zahl der
Feinde auch nur annähernd abzu-
schätzen. DaS ganze Land befindet sich
jetzt in den Händen der rebellischen
Eingeborenen und diese sammeln sich
jetzt in großer Zahl nördlich von Bu-
luwayo an. CS bedarf einer großen
Truppenmacht, um sie zu vertreiben,
Kapstadt, 16. April. Herr Ru-
tberford. der hiesige Agent der De
BeerS Mining So , der angeklagt war,
während der letzten Unruhen Waffen
für die Ausländer nach Johannesburg geschickt zu haben, ist zu 20 Pfund
Sterling Sel? strafe verurtl!: wor
den.
C. Ban Bo schien, der UnterstaaiS
sekretär der TranSvaal.Republik, ist
am Mittwoch nach Suropa abgereift.' OchiffS'Nachrichten. Angekommen in : Q u e e n S t o v n : Majestie" von New Sork. Hamburg: Patria" von New
Sork.
New Sork: Teutonic" von Liverpool; Havel" von Bremen und Southampton; Stuttgart" von Bremen. Boston: Rhaetia von Hamburg. Southampton: St. Paul" von New Aork. Halifax: Assyrian" von GlaSgov, nach Philadelphia bestimmt. Salzfluß tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körpertheile
Hood's Sarsaparilla, der große Blutreiniger heilt Salzfluß. Hood'S Pillen wirken vorzüglich nach der Mahlzeit und kuriren lkopfweh. .
allerlei. JttdenAergennördlichvon
Lompoc in Santa Barbara County,
Cal., stnd die verstemerten Uederreste eines 80 Fuß langen Walfisches gefunden worden. Die Fundstätte ist ca. 12 Meilen vom Meeresuser belegen. K i n a s t o w n. Mass.. ist die
erste Stadt in diesem Staate, in welcher eine Dame das Amt des Schulsuperintendenten bekleidet. Es ist dies Fräulein Helen Holmes, deren Erwäh-
lung zu diesem Amte vor einigen .agen erfolgte. ,
Die Standard Ull ,ompany will dieses Frühjahr eine TankAarae" mit 750.000 Gallonen Oel
von einem Oeldamvfer übev den Atla
Nischen Ocean schleppen lassen. Es ist
dies das erste Experiment vieler An. ?knderNäbevon.Twrnty-
nine PalmS- im südlichen Californien
ist eine Höhle entdeckt worden, m roei cker Nck eine Unmasse von Geschirnn
vorfinden, die aus der Zeit der Azteken
stammen. Ungerayr drethunderr polnische Auswanderer, Bauern aus der Lubliner Gegend, passirten jüngst auf der Reise nach Süd-Amerika die deutsche Reichshauptstadt. Die Mehrzahl darunter waren wohlhabende Leute, die sich schon in Kleidung und Auftreten als solche kennzeichneten. Die Auswandere strenggläubige Ka tholiken. leitet ein religiöses Motiv. Ein Kloster, das in ihrer Heimath gro ßes Ansehen genoß und von der russischen Regierung geschlossen wurde, hat sich, nachdem die Mönche nach Brasilien ausgewandert, dort aufgethan. Es bedürfte nur einer Einla dung des Priors, dev die Gegend als fruchtbar und für die Landwirthschaft besonders geeignet schildert, daß die frommen Landleute dem Kloster, das sie im Laufe der Jahre liebgewonnen, nachzogen. Der französische U n -terricktsminister hat die vom Cardi'
nal-Erzbischof von Rheins anläßlich der 1400jährigen Jubelseier der Taufe Chlodwigs einberufene Versammlung der französischen Bischöfe unter Beru.
fung auf ein Gesetz aus dem Jahre 10
verboten. Dieses isesefc untersag: ven Bischöfen, ihre Diöcese ohne Erlaub-
niß zu verlassen. Cardmal X5ange nieur hat dem Minister in einem län
gern Schreiben geantwortet, worin er darauf hinweist, daß es sich nur um
tmt tZvlnnerunasfeier bandle, die die
Regierung unmöglich beunruhigen.
könne. Außerdem sei das angesuyne Gesetz vom hl. Stuhl niemals aner-
kannt worden. Aus vem qreiven geht nicht hervor, ob sich der Cardinal dem LZorbot unterwerfen wird. Mit
je? endgültigen Entscheidung hat t noch gute Weile, da die Versammlung erst suv den 10, October einberufen
. . ...
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