Indiana Tribüne, Volume 19, Number 205, Indianapolis, Marion County, 12 April 1896 — Page 1

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o 00 : rtft Vfr rlft ur A W l5 ' i tt KJ vk v y w v k w Ki i trvi " 4 1 . Office : No. IS Süd Mabama Straße. JZ.'?.'N! 1!) Indianapolis, Zndiana, Sonntag, öen 2. April 1896. No 05

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,w ifiTi! Starb 2l Mittwoch, den 9. April. Morgen 11 Uhr, Frau Äugufte Staeding im Alter co.ifast 45 fahrenDie B:ere,z'Z.',a nn? ftj Sotintai Nachu-.i" tag 2 Nhr. vom ?.raue. Hause aus. S2J Süd Bel mont Lvenue. 23cst J?.diancvoll, Martin Ltaedivg. Li r-b! 'rfrms C forli Aug. Neubauer, im u von lUlU . 21 Jahren. Dne,ftag Mit. tag.ZIS Uhr. errdiau-g Jonr.raa acvm.ttag um Vi Udr. vom Sau e der Jrau Vtixit Tchulkr. 186 Brooknde Lvenue. I ?t?2Z323 1 08OrgÖ ÄSMSälM OtMA fui N cM-r. O. . Yi I I !Sichsnbesiatter, Office : 26 Süd Delawareftr. Etalle : 120, 122, 124, 126, 128 Oft Pearlstr Telephon 911 Offen Tag und Nacht. . Sozialer Turnverein. Sonntag, den 2. April 8g6. Theater-Vorstellung im anü 0perLa ifaus I Zur Aufführung gelingen: Die Uarlsschüler, ' 1 w c e. - . m rrm l - - . ix.rt tSchauspiel in S Akien ozn Heinrich Laube. gj& Anfang Uhr prompt. Preise der Plätze: Unteres H,us und 1. Reihe Balcon 50 CkntS Balcon Lsc. Gallerte bleibt geschloffen. - Sitz? im unteren SauS k0ae im Pemdroke Lrcaoe ohne achzzhluag leieroirt erde. f$ ff l llclsren-clll gezrbea vor Mi 1mU, am Dsnncrpag, den 16. April, I in ber Mozart -Halle! I Eintritt : : : : 25(5x3. 8tKttffihrunt fommt: l..teitaTet8en.- M l. Das ocTsuntäte Lunchbaus. vtooe qtute zchattrazZ4iU!zr. IlchiNchilljlell. Natürlich nicht wahr. Washington, 11. April. Zm Staatödedartement lief beu'e eine Depesche von Consul Williams in H. r 1 ' 9 1 r , , vana ein. Dadmü ist die Nackrickt. daß er ermordet worden sei, widerlegt. r 1 ,, Sine schreckliche Tragödie, Muan.Mich.ll.Abril.ine evescke au Ventwater meldet. o ' -r . I

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daß dort am Donnerstag Abend einsaß Präsident Cledeland keine Notiz

tetütrattr 9?fu atma&t worden sei. Wm. B. O. Sand,, den Präsidenlm ' 1 I T ' 1 ' 0 7 l der Sands 5: Morwell Lumber Comp., ,u ermorden ' I err Sand war bi um neun Ubr Abends in seiner Ossiee beschäftigt und aina dann nach Sause. Auf dem Weae dortbin. und als er aan. in der Näbe seines HauseS angekommen war, sprang ' ' ... , ein Mann hinter einer Straßenecke hervor und begann ohne Weitere? auf Sands zu schießen. Der Angegriffene! lief über die Straße hinüber seiner Wohnung zu, gefolgt von dem Angreiser, der im ganzen fünf Schüsse abgab, von denen drei Sands in den rechten Arm drangen und einer in da I Bein. ES gelang SandS indeß seine Wohnung zu erreichen. Der Verdacht, den Mordangriss begangen zu haben, richtete sich sofort auf S. B. Minchall, einen Versicherung?Agenten und Anwalt m Pentwater, und eS wurde beschlossen ihn zu verhaften. Die Polizisten fanden bie Wohnung verschlossen und brachen die Thüre ein. ES bot sich ihnen dann ein! schrecklicher Anblick dar. Frau Min. chall lag, mit einer Schußwunde im Kopf, todt auf dem Boden deS WohnzimmerS und neben ihr lag die Leiche! ihrer IS Sahr: alten Tochter, Ruby.l

3n einer Ecke deS Zimmers lag Minchall, den Revolver fest mit der Hand umklammert. Auch er war todt. 3n einem Nebenzimmer wurden die Leichen der beiden kleinen Knaben, im Alter

don vier bezw. einem 3ahrebend, ge fünde. Sie waren augenscheinlich nn Schlaf gelöster worden. WaS Minchall zu der schrecklichen That getrieben hat, ist noch ein Geheim nig. AuS hinterlassenen Briefen geht , . Unn nnr ,v..,v., ztt Monaten dlt Absicht hatte, sich UNS r.:. ts.,..t;. n?. 1"1" uac ouu,u" als Grund Furcht vor Armuth an, tn einem anderen Schreiben beklagt er sich aber darüber, daß Sands, der ein Mil lionar ist, dafür, daß er ihm, Minchall, alle Versicherungsgeschäfte seiner Kom-lh-rtt Ytfrinmifttn krittln Tfi.i! .jj . Y v r " . nrn rn . V ? 4 Ä- ?P oer von ujtxnqaa oeroienien nommlsfion für sich beanspruchte. DieS scheint den Mann so erbittert zu haben, daß er beschloß, den reichen Geldgierigen zu ermorden und dann sich selbst und seine Familie zu tödten. Nichtschuldig. N e w I o r k, 11. April. Die Ge. schworenea in dem Falle der am 24. Februar an Bord der Bermuda" derhafteten angeblichen kubanischen Flibustier, haben nach einer nur acht Mi nuten langen Berathung, einen auf nichtschuldig lautenden Wahrspruch abgegeben. Der Anwalt der Angeklagten. Herr Rubens, ersuchte dann, daß die Gefangenen entlassen würden und daS konr3lt,e iflt5"m utsi7tb,,n 1 werde. Der Richter Broan sagte, I ' '4 daß dieS so wie so die natürliche Folge des Wahrspruchs sein werde. Eine Brauerei bankerott. NewAork, 11. April. Charles A. Warner anS Cyracuse wurde heute -v . c . ZUM Mazienoerwaner oer Brauernrma 3a 3 : a"ni 5. irlanni. uic oqe oer Vurgjqasl von ft9z or.st nnn r;. m., -WMtb vwu v VVvvr. c v -J t mözenöübertragung geschah auf Antrag von George Vt. Wallaee, der zugleich als Testamentsvollstrecker deS im Zadre 1894 verstorbenenen ZameS Wallace sungirt. George Wallace ist mitseim v c c s a nr - rt rx nein -utuvn .ifvmuo j. üjuuücc mn ft Särigerem in einen Prozeß der. wickelt und hrhaiYttt . hab hi l?, ..... V m . ' .. Ilmdtr Hrrtiift nun ti nli(Tli4i mti - - ' ' nüCriut gejmjtt vttden. Dle Aktiva der Brauerei betragen Z7.5tt.000, wäh rend die Passiva, die hypothekarischen Belastungen nicht mit eingerechnet. auf $120,000 geschaht werden. - Bessere Stimmung. Madrid, 11. April. ES herrscht eine bessere Stimmung, namentlich un. 1. v o !. v er ' en ournaen no Pommern Folge der Sympathiebezeugungen 1.. ,i.T!si m.sr. t.kt-tt'T oer europaliqen Pree, yaupliacylly er von ,zranrreicy. Aupervem der. Mrn osMlle Telegramme derspa .: rx ra.r.virx.(t : crr .rt : a. M"f c,uumi . ,?.ng.n. cen cuuani,a,cn ne,o.u..onen oer (T .. .t - - r . i !,' mymkn. un u.eryauxi t L m i f , 1 f v. n . ,un were, eye er r,eg aus .ifx i.i. fT-..v oa eine en.iqelvenoe zuzenoung r ts fr. r - er . v I' nere Vlimmung uno der zurückhaltende Ton der Zeitungen lsen der Regierung wesentlich beim Unterdrücken anti-amerikanischer Den . . onnranonen, oie jcffc uoignca von en epuvnranern verneoen weroen Vorsichtig. Ca i r o, Egypten, 11. April. Man schließt hier auS gewissen Anzeichen, daß der Plan, die englisch. egyptisch Armee direkt nach Dongala vorzu schieben, plötzlich aufgegeben worden ist. DaS Einkaufen von Pferden und Kameelen ist eingestellt worden. Lord Cromer und General Kitchener haben in den letzten 26 Stunden eine Meng von Depeschen gewechselt. Man glaubt, daß eö sich herausgestellt, daß die Nil armee zu schwach ist, um erfolgreich gegen die Horden der Derwische vorgehen zu können, die sich jetzt schon im Felde besinden und sich noch unter den Fahnen deS Kalifen bei Akasheh und Dongola sammeln, und es ist nich wahrscheinlich, daß jetzt ein Versuch gemacht werden wird, über Akasheh hinaus zu gehen. Wahrscheinlich wol-

len die Briten in großer Stärke an der Saakim-Straße vorrücken, wenn die Zeit zu aktiven Feindseligkeiten gekommen ist.

Die Italiener in Afrika. Rom, 11. April. Die Niederlage der Italiener bei Tueruf, deren Umf. r. r i i AM . 111 . H A AM 4 M hF:1MHt I ,.! imu; uu, z. . ist, scheint das Vorspiel zur Einnahme von Kassala verdeu zu sollen. Der Platz ist heftig angegriffen worden. Fansulla befürwortet die Aufgabe von Afrika in Erwartung neuer Kataftrophen. Capitale versichert, der NeguS habe tausend seiner Gefangenen die Beine abschneiden lassen. General Baldissera trifft Vorbereitungen, Veröärkungen nach Adigrat zu senden, um den Fall deS Platze zu verhindern. Der diplomatische Versuch der Englander, die Cooperation italienischer Truppen im Sudan zu erlangen, ist ganz fehlgeschlagen. DaS Waldfeuer b e i M e r a n. B erlin, 11. Ap.il. Das prächtige Städtchen Meran in Südtyrol der Vernichtung geweiht ! DaS ist die SchreckenSkunde, welche am Morgen hier bekannt wird. Riesige Waldbrände wüthen daS Etfchthal entlang und kommen der bedrohten Stadt mit reißender Schnelligkeit näher und näher. Die Temperatur steigt in Meran mit großer Schnelligkeit und bereitS herrscht eine intensive Hitze. Dichte Rauchwolken lagern über der Stadt und machen das Athmen fast unmöglich. Zwanzigtausend Menschen, Bewohner don Meran und Umgegend, Soldaten und Kurgäste kämpfen gegen die verheerenden Waldbrände mit äußersier Anstrengung. Waldflächen werden niedergehauen, Gräben gezogen und Alles gethan, waS die verheerenden Flammen aufhalten kann, aber nach den heute Mittag eingetrossenen Nachrichten schienen alle Anstrengungen vergeblich und Meran dem Untergange geweiht zu sein, wenn der Himmel nicht heute noch Regen schickt. Am Abend wurde indessen gemeldet, daß die unmittelbarste Gefahr für die Stadt voräusiz abgewandt, wenn auch die Siuation noch immer höchst bedrohlich ei. Meran ist gerade jetzt mit Fremden überfüllt. ES besinden sich in dem 776 siändige Einwohner zählenden Orte gegenwärtig nahezu 7000 Kurgaste, die den Winter in dem namentich für Lungenkranke sehr günstigen. milden Klima MeranS verbringen. Im Etschthale, an der Mündung der Vassee in die Etsch gelegen, ist Meran . frr m & an allen Venen von Zusalvern uveragt, die bis dicht an die Stadt heranreichen, während die nach Bozen zu sich hinziehenden, weinlaubenartig angeegten Weingelände dem Feuer ebenallS reichste Nahrung bieten würden. "" Die Revolution in Nika ragua. E o r i n t o, Nikaragua, 10. April, via Gabeston, Tex. 11. April. Am 6 und 7. April uuterhielten die Znsurgenten unter General Bora bei Chinandega eine Kanonade gegen die Truppen, welche die Regierung von Honduras dem Präsidenten Zelaya zur Hilfe geschickt hatte, ohne dieselben jedoch auS ihrer Stellung vertreiben zu können. Eine Abtheiluug der Aufständischen der Leonisten hat Nagarote in der Flanke umgangen und bedroht Managua, die Hauptstadt Nikaraguas. Die Regierungstruppen haben den Leonisten zwei Treffen geliefert, in welchen einige Leute getödtet wurden, waren aber nicht stark genug, um die Feinde zurückzutreiben und mußten unterrichteter Sache nach Managua zurückkehren. Wie eS jetzt den Anschein hat, wird die Revolution so lange dauern, wie jede der beiden Parteien ihre Soldaten wird füttern, kleiden und bezahlen können. BiS jetzt haben wenige wirk liche Kämpfe stattgefunden und that sächlich ist daö Leben der Ossiziere und Soldaten sehr wenig in Gefahr g?we sen. SS hängt alles von den Schachzögen der Politiker ab und dem unbe theiligten .amerikanischen Beobachter kommt di: ganze Revolution wie eine solche vor, die man häusig auf Operettendühnen sieht.

Der verdoppelt, Nachtwächter

Nach Jos. Gschwind erzahlt von Karl Rode. 2ut, tut! Hört ihr Herrn und laßt euch sagen, zehn hat jetzt die Uhr geschlagen. Tut. tut!" Der brave Hannes Kaesebier schritt durch die Gassen Uebel lmgens und waltete scr uiiiiia. uui vivtijii . " ' neZ Wrr2 flsrn TOnforr flrfn hemmte er seine Schritte. Nanu? Wer ist denn da noch so spät im Ochw? . Ist das am Ende gar schwerfällig nährrte er sich der Thüre des Wirthshauses. Wahr, haftig. da ist dem Bartel von Ringelheim sein Fuhrwerk noch. Da muß ich doch mal hineinschauen und Guten Abend" sagen. Könnte mir's sonst übel nehmen, wenn ich vorüberging, und düster genug ist's auch heute Abend, einen Kleinen auf die Lampe kann man schon vertragend In wenigen Sekunden saß er am Wirthstische dem Fuhrmann gegenüber: Prost Bruder, sah Deinen Wagen vor der Thüre stehen, da wollte ich doch nicht gradewegs vorbeilaufen.." Recht so. Bruder, Prosit!" Sie waren seßhafte" Leute im Rothen Ochsen," der HanneZ, wie der Bartel, zemal wenn sie dort gerade zufammen trafen, wie heute Abend. Die Gläser gingen daher brav hin und wider. Prosit, Bruder Andreas! Einen trinken wir noch. Wer weiß, wann wir uns wiedersehen!" Endlich fiel dem Hannes aber doch ein, daß er den Ueberlinger Bauern mal wieder die Stunde anrufen müsse. Und da es zu gleicher Zeit elf Uhr schlug, griff er zu Speer und Horn. 'Mn? ijqjicu qirg mg fc" Kumpan. Adjüs derweile!" Inzwischen war draußen daö Roßlein am Wagen ungeduldig geworden. Es verlangte nach seinem Stalle und hatte das Wägelchen, wahrscheinlich damit sein Herr flinker hinaussteigen könne, mit dem offenen Hintertheil just so gegen die hohe Steintreppe der Ro-then-Ochsenthür geschoben, daß der herausschwankende Hannes wahr spornstreichs' hlneinspazierm konnte. Das that er denn auch und da er rechts wie links die hohen Seitenbretter spürte, unter seinen Füßen aber weiche Decken und Stroh, so ließ er sich sanft an den ersteren niedergleiten und schlief auf dem letzteren ein. Sein Kumpan im WirthSziinmer wartete eme Zeit auf ferne Rückkehr. Als er aber gar nicht kam, erhob auch er sich, grunzte dem Wirth eine Wohlschlafende Nacht" zu und kletterte auf seinen Kutschersitz. Hüh, Schimmel, hüh'. damit wir nach Haus kommen." Bald schlief der Kutscher auf dem Bocke nicht minder selig, als derNacht Wächter im Plafond" desWägelchenö? und wahrend die straßenkundlge Nosinante munter gen Ringelbach trabte, stimmten beide ein so scho'nesSchnarchduett an, daß sich der Schimmel zuweilen ganz verwundert umschaute, bis er vor semer Stallthür angelangt war und stillhielt. Da wachte sem Herr nach alter Gewohnheit aus, kletterte mühsam vom Wagen herab und brachte ihn an seine Krippe. Den Kumpan im Wagen aber, von dessen Anwesenheit er auch jetzt noch nichts merkte, ließ er solo schnarchen. Plötzlich fuhr Hannes aus seinem Schlafe empor. Tut, tut!" scholl es laut in seine Horchlöffel hinein, und nun hört er die Glocke vom Thurme zwölf schlagen. .Tut, tut!" Das kann nicht mit rechten Dingen zugehen. Er, der Hannes Kaesebier, ist doch der Nachtwächter von Ueberlingen, ihm allein ist das Tuthorn anvertraut, und Hannes greift nach seinem Kopfe, ob er auch wirklich wache und nicht träume, er greift nach seinem Speer, nach seinem Horn. Beim heiligen Benediktus, er hat die Abzeichen seiner Würde bei sich, er wacht, tt träumt nicht, und wieder schallt es laut durch das Dunkel der Nacht in sein Ohr: Tut. tut!" Da neues Grausen! als er um sich tastet, befindet er sich nicht in seinem Bette, sondern o kalter Spuck der Hölle! auf einem Wagen. Hannes läßt ein lästerliches Kruzitürk und Hottentott!" vernehmen und klettert vom Wagen herab. Tut. tut!" geht es in diesem Augenblick wieder ganz in seiner Nähe. Da reckt er sich auf. greift seinen Spieß beim Schaft, setzt das eigene Horn an die Lippen und geht mit einem sckauerlichen Tut-tut-Geblase" dem Schalle nach. Nun aber ist es plötzlich mit seiner Beherztheit zu Ende. Dort dort um die Ecke herum, gleichfalls den Speer beim Schaft gepackt und das Horn an den Lippen kommt mit ebensolchen schauerlichen Tutentönen er selbst daher. Er ist verdoppelt worden. er Alle guten Geister loben ihren Meister!" schreit er laut auf, indem er Spieß und Tuthom weit von sich wirft und entsetzt das Hasenpanier ergreift. .Hilfe, Ueberlinger Bauern. Eurem armen Nachtwachter, HanneS Ksesebier kommt ,u Silke! Der 2eu-

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fel ist dahergekommen und will ihn in r f- 'rt , , , ' ln zgouenreiaz yoien: Aber kein Bauer hört. O. o. scklafen thun die Dickköpfe Alle in ihren Betten, o, o!" keuchte der arme Hannes im davonspringen. Und hinter ihm drein gellt es immer lauter, immer schauerlicher durch die Nacht: Tut. tut! Jawohl, du Strolch, du Hannes Lüderlich! In die Hölle hinein kommst du heute, für die du schon fc:ni cv . "t.. r i iuuyc iu uuuec liayei yorie er die Schritte des Verfolgers hinter sich, schon fühlt er sich beim Kragen gepackt, oa Plums stürzt er m einen Teich hinein und die Wasser des selben schlagen über ihm zusammen. Tut, tut! gelt es ihm auch hier noch nach. Aber in das Wasser hinein mag ihm sein Verfolger doch nicht nachplumsen. Jener kehrt deshalb nach Ringelbach zurück in dem Bewußtsem, semen Platz als Nachtwäch ter des Ortes brav behauptet und den Teufel in den Teich gehetzt zu haben: denn auch der Ringelbacher Nachtwächter hatte gemeint, der Teufel treibe seinen Spuck mit ihm, als er den zweiten Nachtwachter in semem Dorfe gesehen. Das Teichwasser schmeckte dem ar men Hannes aber nicht. Dagegen machte ihn das Vad flink nüchtern, und da er den vermeintlichen Teufel nicht mehr Tuten" hörte, haspelte er sich bald auf'ö Trockene. Zitternd an allen Knochm schaute er nochmal nach seinem Verfolger aus; derselbe war verschwunden. Da barg er sich für den Rest der Nacht fröstelnd in einen Heuschober, welchen er in der Nähe entdeckte. Als er am folqenden Morgen von diesem Versteck aus vorsichtig Umschau hielt, da sah er freilich, daß er nicht daheim in Ueberlingen, sondern im Ringelberger Felde sich befand, und natürlich ist er jetzt schleunigst heimgetrollt. Aber wie er in der Nacht dorthm gelangt, dafür hat er nur eme Ertlarung: Der Teufel hat ihn hingehetzt. Und selbst sein Kumpan Andreas Bartel weiß es nicht besser. Die Ringelbacher aber bewahren noch heute emen Speer und nn Tuthorn, die ihr Nachtwächter einst dem Teufel abge jagt hat, als dieser sich um Mitternacht als Nachtwächter verkleidet in ihr Dorf schleichen wollte und der Teich, wohinein der brave ihn gejagt hat, heißt noch bis auf diesen Tag bei Jung und Alt der Teufelsteich." Rheumatismus im Rücken, in den Schultern, Hüften, Aenkeln, Glbogen oder Handgelenken enstehl durch zu diel Saure ,m Blut. yooo'S Sarsaparilla Heilt Rheumatismus. Ho ob's Pillen sind die beste Abführ-und Leber-Medizin für gamiliengebrauch. 25. germalmteu und ganzen C o k e zu haben bei dn luüolis Ctes COi

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