Indiana Tribüne, Volume 19, Number 204, Indianapolis, Marion County, 11 April 1896 — Page 2

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:7. K ä Erscheint Täglich und SountagV Die tägllche .Tribüne' kostet durch en XxSttx j Cents per Woche, die KonntasS,Trtbüe"S Ztnt per Woche. Seid nsamme 15 Cents der 65 Cents per rkar. Per Poft außerhatt In 5tatt geschickt U VoranSbeiChlung $.' per a,r. fiui 18 CÖD Vlavama Straße. Indianapolis, Ind., 11. April 1896. (Für die Tribüne.") Ehrentag eines verdienten Seemannes Don Wm. Veiffel, 1. Offizier der Spree." y- Ol K QY in!A r fnmnrTrr0 des Nordd. Lloyd. Capitän Wilhelm m iidk U. JJ, lUitu ni inmitiwvwv Willigerod, Führer des chnelldampsers Spree", seine zweihundertste Rund reise von Bremen nach New ?)ork an treten und er dürste am 30. April zum 200. Mal alZ Capitän des " Nord deutschen Lloyd' in New York ein? t retten. Tiefes Ereigniß steht biZ jetzt uner leicht da. Ein Menschenalter ange. strengter, treuer Pflichterfüllung be dingten die Durchführung des mit ferner Zähigkeit verfolgten Wunsches, vierhundert Male als verantwortlicher Führer eines Paffaier-Tampfers den nordatlantischen Ocean zu durchqueren. 1.400,000 Seemeilen, ebenso viel wie 05 mal um die Erde, hat Capitän W. WiUigerod die ihm seitens der Direk. tion 'des ?cordd. Lloyd anvertrauten Tampfer, ohne wesentliche Unfälle. ItXtW verschulden ihn getroffen hätte, glücklich geführt. 200,000 Personen haben dem bekannten Schnelldampfer. Führer ihr Leben anvertraut UNd sprüchwörtlich ist es geworden: Wo Kapitän Willigerod sührt, da fahren wir immer mit." Geachtet von seinen vorgesetzten, hoch verehrt vom ganzen Personal der groben Tampfschiffs-Ge sellschaft, speciell der ihm unterstellten Besatzung seines Schiffes, kann Capt. Willlgerod mit Freude und Genug thuung aus seine segensreiche Thätig, keit im Interesse deS Weltverkehrs stolz zurückblicken. Otto Ferdinand Wilhelm Willigerod wurde am 16. Juni 1839 zu Werden. Provinz Hannover, geboren und ist in Bücken bei Hoya wohnhaft. Er be--suchte das Gymnasium in Celle, und da dem abenteuerlustigen Jüngling das Studium nicht behagte, entfloh er von- dort und ging am 10. Juni 1855 zur See. AlsSchiffsjunge der oldeniurgerBrigg Grvßherzogin v. Oldenburgfuhr er nach Redal, Memel, Dundee, Shields, sprang dort, wegen schlechter Behandlung über Bord, schwamm zum englischen Schooner . .Charles" und fuhr als Leichtmatrose auf demselben an der englischen Küste und erhielt auf diesem Schiffe seine erste seemannische Erziehung. Hierauf fuhr er unter französischer, Flagge nach Valencia, Konstantinopel, Odessa, Havre, Rouen, Dünkirchen, von letzterem Hafen nach Island und Spitzbergen auf den Wallfischfanz. Als Matrose fuhr Willigerod auf Bremer Schiffen nach Weindien und Nordamerika, dann auf amerikanischen Schiffen von New y)oti nach Californien, dort 1 Jahre an der Küste zwischen San Francisco-Montozino, Eu reka, Humboldt-River, Pujet Sund, Port Townsend, Port Ludlow. Victoria, Vancoüver Island und darin Nach Melbourne, Australien. Hier machte er einen Abstecher in'Z Innert mit dev De-Lazy-Ezpedition, um Vourke auszusuchen. Nach neunmo natlichen, schrecklichen Strapazen erreichte Willigerode glücklich die Küste und mit dem enlischen Transportschiff Susfott" London. Als Oberbootsmann des Bollfchif ses .Mohawk" rettete er mit vier Matr?sen im Mai 1862 Ui Sturm die Mannschaft .der entmasteten amerik. Bark .Hzprion". errichtete Nothmasten und führte das Schiff glücklich nach VermudJ. Mit dem auf diese Weise verdienten Gelde kehrte W. nach Aremen zurück und trat als Untersteuermann auf b.r amerik. Bark Jenny" in Dienst, fuhr mit dieser lach Bermuda, Baltimore. New Aork und Liverpool, von dort als Segelmacher mit dem Vollschiff der Blackball Linie Ned Jacket- und alsdann mit dem Bremer Vollschiff Sirius" ; von diesem desertirte W. in New York, kehrte jedoch zwecks Besuchs der Steuermannschule nach Bremen zurück und wurde, dort angekommen, wegen Desertion zu 6 Wochen Gefängniß verurtheilt, jedoch vom Bremer Senat begnadigt und bestand das Untersteuermannsexamen. Als Untersieuermann ging Williger?d mit der Bremer Bark Brazaleiranach Hambura Cardiff Falmauth- - Grennock - Rio de Janeiro und 5an tos. Nach Bremen zurückgekehrt, oe stand er 1861 das Obersteuermannsexamen bei Arthur Breusmg und fuhr dann als Obersteuermann" auf dem Bremer Vollschiff .Energie. Im 3nli 1866 bestandWllllgerod das ame rik. Capitänsexamen in der Wall Str., New Nork. und führte die amerik " Vollbrigg .Highland Dcary" als Capitan.an der amerik. Küste und West indien. Am21. Juli1363 trat er als 4. Offi er in den Dienst deS Norddeutschen Lloyd, erhielt daZ Commando der Weser- am 10. März 1871,- am 24. Juli 1871 das deS Dampfers Hannover". am 14. Dezember deS Bre rnen-, am 24. März 1872 der Weser". Mit diesem Dampfer rettete W. den in sinkendem Zustand benndlichen engli schen Dampfer Edith Owen" von Liverpool, indem eS gelang, denselben nach Plymouth zu schleppen. Im April 1374 nahm er auf hoherSce die in einem onenen Boote treidende, voll ständig erschöpfte . Mannschaft. 11 Mann, einer amerikanischen Brigg aus Miarnicki auf... i . , . . Am 18. October 1S75 erhielt er das ' Sommando deS Neckar", rettete die Mnnschaft deS belgischen ZZischkutter

Znvicma Trwttni;

lN der Nordsee und km August die Mannschaft, 14 Personen, einer englischen Bark in 49 Grad nördl. und 10 Grad westl. Breite, welche sich in sinkendem Zustande befand und von W.

nachher in Brand gesteckt wurde. Am : n ,, i ca i -j ' 1. Januar uvernaym cu? Fommando des Schnelldampfers Elbe", am 12. Februar 18L4 bei Eider", mit welchem er seine 100. Rundreise vollendete. Am 4. Mai 1885 D. Ems" und am 16. Mai 1886 D. Spree"; mit diesem Tam pfer rettete W. die Mannschaft des'rus. fischen Schiffes David". Am 21. Zuli 1890 erhielt Eapt. W. da? Com mando des Dampfer Spree" und rettete am 18. Dezember 1891 Paffagiere and Mannschaft deS brennenden engl. Kämpfers Adyssinia" (20 Kajütspas. sagiere. 39 Zwischendeckpaffagiere. 12 Osficicre mit 76 Mannschaften) aus 16 N. Breite und 44 W. Länge. An Orden und Ehrenzeichen erhielt Capitän Willigerod den königlichen Nronen-Orden von S. M.', Kaiser Wilhelm I., HauS. und.Verdienst-Or. den 2. Klaffe vom Grobherzog von Oldenburg, die goldene' Rettungsmedaille der Liverpool Shipwreck . and human Society", die.'goldene'Ret. tungsmedaille der deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, golden Uhr und Kette von der englischen Re"' gierung. goldene Uhr und Kettevon Sir William Piers, ein Teleskop von Lord Derby und mehree? Nachtgläser von verschiedenen leiten. tU Pariser .Löettuöst,lluna Im L.yre iw. Nach . viertäaiaer Diöcussion hat die Kammer estern die NeaierunaZVorlage betreffend die Weltausstellung von 1900 angenommen. Alle MlUU gungen der Opposition und es. hat diesmal eine recht starke Opposition gegeben sind also fruchtlos gewesen, und die Weltausstelluna wird genau so zur Ausführung kommen, wie die Regierungsvorlage sie geplant hat. ??olaendes ist nun das Bild der Ausstellung, wie es die Regierungs Vorlage entwirft: Der Haupteingang wird sich auf dem Cours la Reine und M dem uuat oe la Conference, naye oe: der Place de la Concorde befinden. Von ihm wird eine breite, mit Bau men bevflanzte Promenade ausgeben. die am Ufer des Flusses hinlaufen wird bis zu der oben erwähnten neuen Avenue. die von den Champs Elysees rechts herüberkommt, und sie fast im rechten Winkel schneidet. Die Prome-Nadcn-Alee wird keinerlei Gebäude enthalten. Wenn der Vesucker diesen Promenadenweg entlang geht, wird er " i. n. m.xi (n.u:rrA. v. zunaci zuo yiciyicn ucii uuiuuii vti Erziehung und des Unterrichts sehen. Die Seine, zur Linken, bleibt völlig sr; terassensormig angebrachte Garten begrenzen ihre Ufer. Em anderer Eingang, eine Art Ehrenpforte für feierliche Gelegenheiten, soll fich in den Champs Elysees befinden. Hinter ihm-wird sofort die neue Avenue beginnen. Wenn der Besucher, von den Champs Elysees kommend, diese Avenue entlang geht so wird er zur Rechten das neu zu erbauende Palais des Beaux Art haben; zur Linken, diesem Palais gegenüber, wird sich das etwas kleinere Gebäude befinden, das die rückblickende Ausstellung der französischen Kunst enthalten soll. Beide Gebäude sollen an Stelle des Palai de rindusirie treten, und das neue Palai des Ueaux Arts soll nach der Ausstellung den Salon", den Con cours Ilipplque etc. beherbergen. Beide Gebäude werden von Säulen. hallen, Statuen, neuen Anpflanzungen und Blumen-Parterres umgeben sein. Zwischen ihnen durch führt die neue Avenue zur Monumental-Brücke. die Über die Seine gebaut . werden soll. Die Brücke soll 50 bis 60 Meter lang sein und aus einem einzigen Bogen aus Stahl die Seine überwölben. Auf dem anderen Seine-Ufer. geht die Avenue in die Jnvaliden-Esplanade Über. Im Vordertheil der Esplanade werden mehrere Gebäude stehen, die der Ausstellung der decorativen Künste gewidmet sein sollen. einer, Ausstellung, welche umsaßt: Ausschmückung und Möblirung von öffentlichen Gebäuden und Privatwohnungen. . Goldschmiede-, Juwelen- Bronze-Jndu-ftrie. Kunstschlösse; etc. Kurzum die Region des jetzigen Jndustriepalastes und die Jnvaliden-Esplanade sollen das Gebiet der Kunst bilden. Der künstlerische Theil der Ausstellung soll. der erste sein, den das Publikum zit Gesicht bekommt. Die Seine soll alle Effecte liefern, die sie nur irgend liefern kann. Man 'wird ihre Ufer mit Gärten bepflanzen; auf einem Theil des Flußlaufes wird man den Großen Canal von Venedig nachbilden; am Abend sollen dort venezianische Feste stattfinden etc. Keyren wir nun wieder auf das rechte. Ufer zurück. Wenn der.Besucher die neue Avenue in seitlicher Richtung überschreitet und dann am rechten Ufer den Mußlauf entlang geht, soivird er rn dem Theil zwischen der Invalidenund ,der Alma-Brücke drei Ausstel-lungS-Paläste finden: den der Stadt Paris, den des Gartenbaues und das Palais de.rEconornie -sociale et des Congrea. . Der . Gartenbau-Pa-last soll bal Centrum, dessen bilden. was man die partle ioraine" der Ausstellung nennt, .das heißt aller schauspielerischen und sonstigen Ver-gnüguygs-Etablissements, mit Einschluß der Histdrischea archäologischen oder künstlerischen . Reconstitutionen. Alle diefe'EtablissementS foll die Gartenbaü.Ausstellung' mit ihrem Grün und ihren Blumen umrahmen. Auf dem entsprechenden -Theile 'deS. linken UferS bis. weit hinten in'S Maröfeld sollen sich die Paläste und Pavillons deS ausländischen Nationen beziehen; fernes wird as Maröfeld die Ausstellungen der Großindustrie und der Landwirthschaft enthalten. DaS 'ganze Marsfeld wird. in. einem. ach. derMilitärfchule zu cwfgtid unaeuttu Park verwandelt nxrden. Die AuS, stellunas-Valäste werden in ,rf Nei, I hen stehen, und die mäcbtiae Verl

iroe wi hinten, bei der Militärschule, von einem gewaltigen Wasserschloß mit übereinander angebrachten Kaska? den und vom Paläste der Elektricität abgeschlossen werden. Diese beiden Gebäuden werden zugleich den Ab-

schluß und die Krönung des Ganzen bilden. Von ihnen aus wird der Blict ungehindert über dasMarsfeld schwei fen bis zu dem die Ausstellung der Colonien enthaltenden Trocadero binüber, der auf dem rechten Seineufer hier den EndMikt de? Ausstellung bezeichnen wird. Der ElektricitätsPalast soll ganz aus Glas gebaut wer den und soll am Abend von oben bis unten im blendenden Licht erstrahlen, wie ein gigantischer Leuchtthurm. Die auf dem Marsfeld befindliche Maschinenhalle. die füv die Ausstellung von 1889 gebaut worden ist, soll beibehalten werden; nur wird sie nicht mehr zur Ausstellung von Maschinen, sondern als. Festsaal dienen; auch wird man versuchen, ihre äußere Form ein wenig zu verschönem. Auch der Eis-fel-Thurm. wird beibehalten. Keines der Projecte zur Aenderung seiner Form hat die.Borbereitungs-Commis-sion. befriedigt. Seine Niederreißung würde mindestens ebenso viel kosten, als seine Erbauung, um so mehr, als man der ' Gesellschaft, welcher der Thurm auf zwanzig Jahres verpacht ist, eine, hohe Expropriations-Summe zahlen müßte. Man wird es nicht bestreiten können, daß dieser Plan der Weltausstellung von 1900 großartig angelegt ist. Was man ferner, von .allgemeinen Ideen in der Regierungs-Vorlage findetist etwa Folgendes: Die Grupp! rung der ausgestellten Gegenstände soll in der Weise vorgenommen werden, daß überall Material undHerstellungsMittel sich in Eontact mit den Pro.' ducten befinden. Die ausgestellten Maschinen und Apparate sollen übrigens. soweit dies irgend möglich, in Bewegung sein. Die Elektricität QStte tfe du dixiieuvieme fiiVIe, wie sie dev Motiven-Bericht nennt wird eine besondere Gruppe bilden Eine besondere Gruppe wird auch der Colonisation gewidmet. Mit der zeitgen'össischen wird eine rückblickende Ausstellung verbunden sein; die letz-ter-wird aber nicht, wie im Jahre 1889;' concentrirt sein, sondern jede einzelne Gruppe und Klasse wird ihre tüciolickende Ausstellung zur Seite ha-, den. Von den Ausstellern wird keinerlei Platzmiethe gefordert, ebenso werden Wasser, Gas, Dampf und bewegendeKraft gratis geliefert. TransPort, Verpackung und Installation fallen natürlich den Ausstellern zur Last; nur in der Gruppe der schönen Künste werden auch die Jnstallations-Kosten aus der Ausstellungs-Kasse bestritten. Der Eintrittspreis wird einen Francs betragen. Die Ausstellungs-Kosten werden auf die Gesammtsumme von 100 Millionen Francs veranschlagt. Ueber dkn Scylangenzauver. Raschen Schrittes nahen die Tage heran, da wieder die abenteuerlichsten Schlangenaeschichten in der.amerikanischen Tagespresse spuken werden. Der Leser braucht indeß keine Angst zu haben, in den nachfolgenden Zeilen etwa mit verfrühten Hundstagsgeschichten dieser Art regalirt zu' werden. ES handelt sich hier nur um einige Thatfachen hinsichtlich der interessanten, neuerdings wieder in mehreren angesehenen amerikanischen Zeitschriften erorterten und noch immer sehr räthselhaften Frage deS bannenden, die Lebcnsthätigkeit theilweise lähmenden .Zaubers", welchen viele ArtenSchlan-. gen aus ihr Opfer ausüben können, und der sich mitunter auch gegenüber Menschen geltend machen soll. '- Es sind die sonderbarsten Vorstel-' hingen Hierüber derbreitet, und nur ein kleiner Theil- der, diesbezüglichen Erzählungen ist beglaubigt genug,. UM Überhaupt ernst genommen zu werden Dieser vertrauenswürdige kleine Nest lohnt sich indeß der Beachtung.und niemäls wird die Frage, .w o t i lideml eigentlich jener sonderbare Einfluß von Schlangen besteht, ohne Rücksichtnahme aus die einschlägigen Thatsachen gelöst werden können. " AIs einen wohlbeglaubigten Fall bezeichnet Allen Chamberlain in der Zeitschrift Forest and Stream" den folgenden aus Georgia, der hiermit nach seinen Worten wiedergegeben sei:. 'Ein Landwirth, den ich als. wahrheitsliebend und verläßlich in seinen Viobächtungen kenne, sah eine kleine Peitschen-Natter auf Blattwerk . zusammengerollt. Er blieb einen Augenblick stehen und sah das Reptil genau an. Da raschelten dieBlatter und der Hintere Theil der Schlange bewegte sich. Nach einigen .Augenblicken' schien ein gewisser bläulicher Dunst aus der Schlange - aufzusteigen. Den Mann überkam eine Art erstickendes Gefühl' und plötzlich merkte er. daß er im Banne" der Schlange stand. Nurmit großer innerer Anstrengung gelangtes ihm sich von diesem Banne. zu befreien' und dann rafch -daS Thier in feine Hände zu fassen und zu tödten. Der' Erzählens ' fügt noch ' diplomatisch' hinzu: Es muß zugegeben werden, daß diese Geschichte, zumal es sich nur um eine lumpige Peitschen-Natter handelt und nicht' etwa um eine Boa Constrictör" ü.-'dal.. dem Fernstehenden Ziemlich verdächtig zu erscheinengeeignet ist. Ich selbst weiß Zndeb.dah sie auf der Erfahrung eines Mannes beruht, dessen Wort ich keinen Augen, blick in- Zweifel ziehen kann, mögen auch Manche . vielleicht 'den besagten, bläulichere Dunst für . den reinsten blauen Dunst" erklären." : Ebenfalls ein. gutbeglaubigtes Bti spiel soll daS nachfolgende, von dem' Betreffenden auZ eigener. Erfahrung erzählte sein: .An einem Aprilmorgen hörte ich im Wald ein Rascheln sn-den Blättern und bemerkte dann eme sünf-'Ätt sechsfüßige -Schwatzmit.'alsoet vollkommen ausgewachsenes Ezempl Zwei oder drei Zoll deS SchwanzendeS befanden sich in sehr rascher Schwmcm- lierig blickte iü eine 5Me

HIN, und die schwingenden Theile begannen, alle Regenbogen-Farben mit geradezu , unbeschreiblicher Schönheit der Combination zu zeigen. Meine Augen trübten sich, und ich hatte ein angenehmes Gefühl von Schwindeligkeit. Das Erste, was ich wieder bemerkte, war, daß ich zu Boden fiel. Erschreckt wendete ich mich dann ab. Es dauerte aber längere Zeit, bis meine Nerven und Muskeln wieder in ihrem gewöhnlichen Concept waren. Die Schlange hatte sich mehrere Male vor mir theilweise erhoben." Zum Schluß sei noch eine Stelle aus einem neuerlichen wissenscha-henBe-richt des Smithson'schen Jnnituts in Washington i hervorgehoben. Der Volksglaube," heißt es da, an die Macht mancher Schlangen ihre Opfer zu bezaubern, ist noch lange nicht - gefchwunden, und es sind, trotz Allem, was für und wider geltend gemacht wurdc. zu viele diesbezügliche Ersah-rungs-Thatsachen bekannt geworden, als daß das Publikum ihn für ganz unbegründet halten könnte. Manche solcher Erzählungen kommen von glaubwürdigen Beobachtern." , Vor einigen Jahren wurde in einer wissenschaftlichen Abhandlung der Schlangenzauber" lediglich für die Folge'' von Ermüdung des Sehnervs erklärt. Aber für die beiden oben angeführten Fälle und mehrere ähnlichkann diese Erklärung nicht als ausrel chend gelten. Wenn ein.,Einfluß von der Schlange auf ein anderes lebendes Wesen ausgeübt wird, ohne daß eine Berührung stattgefunden hat, so erscheint es naturgemäß, dann mindeftens eine Berührung in d e r Art anzunehmen, daß irgend ein Etwas von der Schlange ausgeht und zu dem anderen Wesen gelangt; denn der Einfluß muß doch wohl irgend einen Träger haben. Damit ließen sich dann die Angaben . über den aufsteigenden blaulichen Dunst- und das Regenbö-gen-Farbenspiel" in logische VerbindUNg bringen. Dieser lähmende und unter Umständen Krampf-ErscheinUN-gen verursachende Einfluß erinnert von. Weitem an manche noch unaufgeklarte Vorgänge im H y p n o t i sm u s, und vielleicht' gelingt es noch, das Räthselhafte an beiden Vorgangen gleichzeitig zu lösen. Es thut weiter nichts zur Sache, daß jener Einfluß keineswegs immer derselbe ist, und daß es umgekehrt auch Menschen gibt, wel-

che durch stärkeren Gegen-Einfluß 'Schlangen zu bannen im Stande sind. LtAdtlsche rdlterwohnus in Zürich. Wie anderwärts hat auch in Zürich das rasche Anwachsen der Bevölkerung daS Bedürfniß nach billigen Wohnungen mit sich gebracht und zu einem gewissen Wohnungsmangel der arbeitenden Klassen geführt. Die Speculation. die sich die Ausnutzung der ruckweise in die Höhe geschnellten und immer noch im Steigen begriffenen Bodenwerthe, das Hinauftreiben der Miethzinse angelegen sein läßt, sucht bei der Wohnungsproduction ihre Rechnung begreiflicherweise nicht in dev Erstellung einfacher Wohnungen, sondern solcher, deren Miether über gehörig hohe finanzielle Kraft verfügen. Die Befriedigung des Woh. nungsbedürfnisses ökonomisch schwacher Existenzen wird wenig oder gar nicht berücksichtigt, infolgedessen sich Zustände herauszubilden beginnen, mit denen sich jetzt der Stadtrath in Zürich beschäftigt. .'Ueber die Regelung dieser Arbeiterwohnüngsfrage ' nämlich un terbreitete der kleine Stadtrath dem großen Stadtrath ein Programm, das innerster Linie auf die Erstellung bim. ger und gesunder Wohnungen für städtische Arbeiter und niederbesoldete An gestellte abzielt dann aber auch sich begrebte. die Mitwirkung dev Stadtgemeinde ' durch Inanspruchnahme ihrer ökonomischen und administrativenMitlel herbeizuführen für die Deckung des WohnungsbedürfnisseZ andere Ge meindeeinwohner mit geringem Einkommen; dieser Zweck dürfte, in den Nächsten 10 Jahren eine Summe von 10 15 Millionen- JlVincS. erheischen. Die Stadt würde zunächst irr-Verbin-dung zu treten haben mit dm. interessitftti . Kreisen, - vor Aller' aber aöer' mit - gemeinnützigen - ' Bau gesellschaften, - denen sie - zu billigem Preise städtischen ' Baugründ . und . zu niedrigem Zinsfüße einen Theil . deS Bäucapitals zur Verfügung stellen konnten .'In. den ' Aüßengebietm der Stadt wäre bei Erstellung von Wohnüngm das 'System derEin-.und Zweifamilienhäuser in Anwendung, zu brwgenzur Befriedigung des'EinzelbedürfnisseZ wären ;.m verschiedenen Theilen der Stadt Logishä'üser einzurichten. w'obti'dergelegentliche.Aükauf geeigneter Wohnhäuser .'w: Betracht' zu ziehttt sei..' Zur Erleichterung deS. Baues billigev.-Wohnu.-7gen soll der Erlqh gesetzlicher Bestimmungen ängestrebt MVtns? gden Miethzins-. Wucher,.ie:Pre7Streiderei tm LiegenschaftZöerkehr ü..dgl auch'.wäre -der Staat '(Canton) zu finanzieÄen' Lti stu'ngm Metvährung.' billiget Ansehen Zuwendung vonBeltragen aus gemeinnützigm Fonds)" heÄnMiehen, :' Der Uebergang hergestelllei. Wohnhäuser in ds.'EigmtlMm'-Ptilwter'wirt Schasfüng ' von Sicherheiten gegen speculätkde -Berwetthuög -.der Häuser zu 'ermöglichen' sein Auch dadurch 'will man', dem - Wohnungsmangel dev Ar beike? abhelfen. daß die' BahngeM scbasten - - ancteaanaen' werken.- . hvrif 'billige '. Mennements, - Einschaltung ' Osti.'.ä.l.l'. "v c . . - r- i r 9 vi -üvttijugcvocn. i oer slaoi pe taftigten Ceuteh ":'c3:iu-itm3ille5eri;, auf dem.'Lande zu wohnend ' Die 3 ist zum' Theil gbrigmS? schon der Fall.' DaPtögamm' des klemen Städtra. tbeS.ist'Umfassend genug und schließt ein -weites . Feld praktischer. 'Socialpy. litik. ein. Der'Wichtigkeit der ganzen Frage wird sich wohl dev große Stadtrath nicht verschließen und - die i Hand dazu" bieten -zur Ausfübruna. j wenn piellM 'vorerst -emch nur rücksichtlich Her' WohnungSfursorgesur- städtische

lveneo vnv Angestellte. zs smo deren 900 (300 Einzelstehende und600 uanjlinifcät) w städtiscbjm JipRi;

eö hätte also bei Aussührung des Planes die Stadt approximativer Berechnung für Logirhäuser fammt Mobiliar 550.000 Francs und für Familienwohnungen 3,000.000 Francs aufzuwenden. Immerhin dringlicher als die Erstellung der Wohnungen für

städtische Arbeiter wird die von Arbeiterwohnungen überhaupt sein, welche Zweckdienlichkit mit Billigkeit verbinden. Hier ist privater Thätigkeit, gemeinnützigemSinne eine würdige Aufgäbe zugewiesen. Erst neulich wieder sind mit einem Male 1200 italienische Arbeiter, die zumeist am Platze blci'cen, m Zürich eingetroffen, em zweiter Schub in gleicher Anzahl wird bald folgen. . Sie beziehen ihre Massenquartiere wie gewohnt, denn eigentliche Wohnungen sind felbst für die stabilen Arbeiter nicht ausreichend vorhanden. Einstweilen hat zuv Erstellung von Arbeiterwohnungen der kleine Stadtrath.unter Senehmigxngsvorbehält,, etwa 22 Hektare Baugrund an der Grenze des Stadtgebietes, gegen Uetliberg zu gelegen,-käuflich erworden. Die für das Aveal zu zahlende Kaufsumme belauft sich im Ganzen auf 940,000 Francs. SeutstZs Local. Nachrichten. vl StSdt,. EimSbüttel. Hier ist gegenwärtig eine ganze Straße gerichtsseitig zum öffentlichen Verkauf ausgeschrie. ben.' Es ist dies der. sog. alte Mu genkamp, eine ältere Straße, die aus einer ganzen Reihe kleiner Häuser be steht. Das gesammte Gebiet ist Etgenthüm der Erben eines kürzlich verftorbenen Hamburger Gastwirths. H ä m b u r g.. ,Eine förmliche Schlacht entwickelte sich dieser Tage auf der von Hamburg nach Harburg führenden Chaussee zwischen einer aus etwa 30 polnischen Arbeitern bestehen. den Gesellschaft und einer ebenso großen Zahl sogenannter Stadtarbeiter. Die Polen kamen von Hamburg und mißhandelten zunächst einen Wirth.der zu einem Gewehr, griff und mit dem Kolben um sich schlug, bis dieser abbrach. Die Stadtarbeiter hieben mit Pfählen auf ihre Gegner ein, von denen eine größere Anzahl verwundet wurde. Etwa zehn Personen wurden m Hast genommen, während die Uebrigen entflohen. e Liibe es. Das Defizit der vorjährigen deutsch-nordischen Handels- und Jndustrie-Ausstellung, übersteigt in Höhe von450.000 Mark den gezeichneten Garantiesonds. Videnburg. Oldenburg. DiphtheritiS und Scharlach grassiren beim Militär seh. Das Garnisonlazareth. beherbergt etwa 100 Mann, die an diesen Krankheiten leiden. DieDiphtheriekranken werden zum.Theil mit demBehring'schen Heilserum' behandelt.' DaS Schwurgericht verurtheilte den Arbeiter. Jansen aus Rothenkirchen wecken Raubansalls auf den früheren. Briefträger Jansen zu. 7 Jahren Zuchthaus. SrauustzVta. B r ä U N s ch we i g. DaS Schwur gericht verurtheilte den früheren Portier Oehlmann, der seinen Vetter,. den Oekonomen Fricke in Ostharingen, und dessen, Mutter erschlagen-und beraubi hatte, zum Tode. . zzl,t,l,nburg. G u st r o w. Vom hiesigen Schwurgericht wurden die Handwerksgesellen Falk und Schmitz, weil sie ihren Mit. reisenden Schultz auf der Chaussee Grabow-Ludwigslust ermordet hatten- zum Tode verurtheilt. ! . . Cljörino Eisen ach. 'Neulich Nachts haben Diebe an dem Schaufenster des Juweliers Hemzmann die Rolljalousie in iie Höhe geschoben und dann daS Fenster eingedrückte Eine reiche Beute an Uhren. Gold- und Silbersachen im Werthe von ca. 50,000 M., welche in dem' Fenster lagen, fiel den ' Ein vrechern,- drei an der ' Zahl, ' in die Hände. Frank enhausen. Die Regierung von Schwarzburg'Rudolstadt hat die Gesuche um Concessionirung einer BabN'. Frankenhausen-Kysfhäu-se' abschlägtol bschieden, weil sie nicht stneiZt'ist, die vielbesungene romantiche Schönheit des. Kyffhäusergebirges XNl.nücbternen Realismus einer die herrlichen Waldungen durchschneidenden Eisenbahn zum Opfer zu bringen. i G e t a. Wegen schwerer Mißhand lung der ihr anvertrautenKinder wurde die 20jährige Erzieherin RosaBielka aus Berlin hier verhaftet. Sie hat bem kleinen Knaben des hier wohnhaf.ten Reisenden R. die schändlichste Be. Handlung zu Theil - werden lassen; kaum glaubliche Einzelheiten . werden darüber, gemeldet. &atbl9i Dresde n. Die Zahl der Fallissemente in Sachsen ist von 240 im Jahre 1893 auf 229 im Jahre 1894 und auf 193 im Jahre 1895 zurückgegangen. , S ch m j e d e h a u s e n. Der 27jährige Musiker ' Reinhardt Schmidt. Mcher 'sich- durch - Grünspan seines Blaöjnstrumentes eine : Blutdergis. tung zugezogen hatte, ist derselben er-legen.-,. . Wald heim. Der JrrenanstaltSwärtet PyrrhuS'ist wigen eineS Sitt. lichkeitsverbrechenö verhaftet und an das Landgericht zu Chemnitz abgelte, sert, worden. P.-hatte vor mehreren Jahren seine Familie verlassen und sich in Schandau die Pulsader aufgeschnit ten. Er wurde damals dem Schandauer Krankenhause übergeben, - wo'selbst jetzt nach seiner Heilung die BerHaftung , stattgefunden hat. In Grünlichtenberg starb die Ehefrau eineS'dottiaen ScbubmachermeisterS nack '.der Geburt don Zwillingen. Der un-ir.-tii.t-- cm r- . l uluancyr 'cann naym jtcy ocn 00 seines Weibes so zu Herzen, daß er sich durch Ertränken daS Leben nahm. Zittau. Hier hat sich ein Confortium gebildet, um unter Gründuna meines Fonds von 70.000 Mt. ein neues ' Qkt4'itrirt2itvMtRt." " it2 0K. ... iuiiiuuviimui m a ituiu 0U rufen. DaS neue Organ soll Anfangs Mgi Aum ersten Mal erscheinen.

rogt,r,sgtl,unr SNN.

A l z e y. Nach amtlicher Verfügung ' sind die im Kreise Alzey gelegenen ' Orte Odenlheim und Köngerheim tünftighin Gau-Odernheim" ' und Gau-Köngernheim" zu benennen. Bin gen. Der Großherzog hat die Wahl des Kreisamtmann Neef zum Bürgermeister von Bingenbestätigt. Darm st ad t. Hier trat ein Schukverein der Hauseiaenthllmer in's Leben. Jetzt ist auch Darmstadt mit Berlin telephonisch verbunden worden. Heppenheim a. B. Wegen Verbrechens wider die Sittlichkeit ist Schul-Director H. in Untersuchungshaft genommen worden. H., der ver heirathet ist, soll der That geständig sein. Cjaytrn. Landsberg a. L. Beim Entfernen von sog. Eisbäumen auS der Langfahrt wurde ein Baum an der Sandauev Brücke eingeklemmt. Drei Stadtbauarbeiter fuhren mit ewem Schiff zur Brücke, stießen an. den Baum und das Fahrzeug kippte sofort um. Die beiden Arbeiter Max Hieb und Adolf Meizner ertranken, wäh. rend Nikolaus Kuile gerettet wurde.'. M i l t e n b e r g. In der Nähe von hier ist der 18jähvige SchiffersohnKarl Doni im Main ertrunken. München. Hier verüben neuerdings Studenten so bübischen Unfug, daß kürzlich derOberamtsrichterRupp .recht mit Gefängnißstrafen drohte, da Geldstrafen, die die Eltern bezahlen, doch nicht fruchten. N ü r n b e r g. Eine in der Bleistiftfabrik von W. Städter & Co. ausgebrochene große Feuersbrunst hat starken Schaden angerichtet: es wurde das Fabrikgebäude und Lagerhaus eingeäschert. Durch die Gluth wurde das Holzwerk eines Stadtmauergangs in Mitleidenschaft gezogen. Weisenburg. Die Strafkammer des kgl. LandgerichtsEichstätt verurtheilte den ehemaligen Bezirksamts Osficianten Küspert von hier wegen Unterschlagung von über 6000 Mark bei den Districts lassen Ellingen und Weissenburg zu drei Jahren drei Mo .naten Gefängniß und Ehrverlust. vkinpsals. V o r r st a d t. Wegen eines schweren Sittlichkeitsverbrechens begangen an einem 14jährigen Mädchen wurde Gutsbesitzer August Rölle von hier verhaftet und in das Untersuchungs gefängniß nach Winnweiler abge sührt. E d e n k o b e n.. An der Lehrers Wittwe Heugel wurde ein Raubmord begangen. Die Leiche, furchtbar entstellt, wurde im Schlafzimmer ange kleidet aufaefunden. Als muthmaßli cher Mörder wurde -der in den dreißi aer fahren siebende Wmzer und ttu here Gendarm Jakob Schäffer von' hier verhaftet. 'Frankenthal. Letzthin befa: den sich der Schlosser Wilhelm Pfister aus Heidenheim in Baden und der Küfer Engelbert Geiß aus Kempten hier bei der Conscription. Mittags machten sie einen Spaziergang nach dem Rhein und fehlten seit dieser Zeit. Jetzt hat man ihre Leichen in dem Canal gesunden. Kaiserslautern. Beim Auflegen eines RremenL aerieth derMechaniker Schub in eine Transmission und wurde in Stücke gerissen. - Zwei Insassen des - hiesigen Zuchthauses, Nooß und Heyl, welche als krank in da Zuchthausspital aufgenommen worden waren, machten einen Aus bruchsversuch. Um ungehindert davon kommen zu können, hatten sie vorher emen Mitgefangenen Namens ' Beck erdrosselt. iZilÜrttemberg. . . Eßlingen. Neulich Nachts fand der Wärter des Postens No.'lö beim Eontrolllren emen Mann aus demlselelse liegen mit emer schweren Kops wunde und zerquetschter Hand. Der selbe ist aus einem Zug gefallen. Er wurde ins Bezirkskrankenhaus oerbracht. Nach Aussage des Arztes soll die Verlegung todtllch sem. Der Äer letzte heißt Hinsche und ijt aus Stutt sart. Vom schwarzen Grat. Der Obersenne der bekannten. Molkerei in ' nrtr . . . . m t. e e L fPl 1. nTlIi lienyarz, uoois ö. M unierlli nahmt von 2200 Mark, die er als Milchaeld an einige Bauern auszube zahlen gehabt hätte, flüchtig geworden. !Leonbronn, Oberamt Bracken heim. Dieser Tage brach in derDampf sägemühle von Gebrüder Walter und Becbstem Feuer aus, welches dieselbe bmnen kurzer Zeit vollständig emäscherte. ' . S ch r a 7n b e r g. In der Kinzig wurde zwischen Halbmeil und Wolfach die Leiche eines in den 50er Jahren stehenden Mannes gefunden. - Die Sckädeldecke zeigte mehrere schwere Wunden; auch die-übrigen .Gliedmaßen waren verschürft und blau unterlaufen. Die Leiche war nur noch mit Hemd und Schuhen bekleidet. e?adn, ' Karlsruhe. Im Jahre 1895 wurden in Karsruhe fertig gestellt: 80 Vorder - Häuser- (gegen 69 im Jahre 1894), 19 Hmterhäuser (gegen 21 im Jahre 1894), 447 Wohnungen köegen 411 im Jahre 1894). DieBaudichtigkeit blieb erfreulicherweise eine geringe, da die Grundstücke kaum zur Hälfte überbaut wurden, obwohl die. Bauordnung zwei Drittel gestattet. Von einem Unfall wurde in einerSiegfried - Vorstellung im Hoftheater der Opernsänger Plank betroffen. Planf fiel im zweiten Acte aus beträchtlicher Hohe. ' Der Bretterboden war zu schwach und brach. Die Vorstellung wurde unterbrochen und dann ohne Wotan - Scene weitergeführt. DieVer letzungen des Künstlers sind glücklicher Weise nicht lebensgefährlich. - ' - Muöo't Cigarrenladen befind t sich in No. 199 OK Washington Qtr, 90M.M ft fwr W Mus U wf A d, W Ui,Tror JC.Tt warft t u. kmimt, jvm wmmy mo Mk Mck, tw . im mmth yAtj Imr Km mMm tlta4aUUMtart,aa4aor u ytm f o. Bok mxm, ül r.. Im mj ti UMm,iiumMlNMu,l(. li NfHaMfutn II Mltu

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