Indiana Tribüne, Volume 19, Number 203, Indianapolis, Marion County, 10 April 1896 — Page 2
Fndians Tribüne.
Erscheint Täglich und Sountagö. DU tägliche .Tribüne kostet durch den Träger J Seats per Woche, die onntag?..Tribüne'S Cent! per Woche. Leide usamro 15 Cent der Cent p, rtoitat. Per Poft außerhalb de, ,?t,dt zugeschickt i Voraubt,hlung p, Lahr. Onut 18 Lüd Alabama fräße Indianapolis, 3nd., 10. April 1896. Unsere Bauhölzer. Ungeachiet der ebenso großen wie unverantwortlichen Wclldverwüstungen erfreuen sich die Vereinigten Staaten soch des Besitzes sehr reicher Holzschätzc und namentlich solcher Hölzer, welche besonders zur Herstellung von Bauwerken, die schwere Lasten zu tragen haben, dienen. Die ausgedehnten Fichten- und Föhrenwälder in den Nord und .Südstaaten, sowie die Waldungen der Cascade- und FelsenGebirge haben zu der Entwicklung unsereö Landes aus den Gebieten de Ackerbaues und des Handels in bedeu tend höherem Grade beigetragen, als gemeinhin angenommen wird. Ohne billiges Holz in Hülle und Fülle zuv Disposition zu haben, wären die Erbaucr der ersten Eisenbahnen außer Stande gewesen. Brücken über breite Ströme zu schlagen sowie Viaducts in tiesen Schluchten zu ccnstruiren; die rapide Entwicklung unserev ausgedehnten Transportsysteme hatte eine lange Verzögerung erfahren, bis Capital wie Zeit zur Errichtung von kostspieligeren Stahl- und Eisenbauten disponibel geworden wären. Außerdem werden alljährlich ungeheuere Quantitäten Holz im Eisenbahnwa-gen-Bau sowie in verschiedenen anderen Zweigen deS Ingenieur- und BauWesens Verwendung. Trotzdem tappen Ingenieure wie Baumeister in Veliess der Stärke unserer verschiedenen Holzarten meistens noch im Dunkeln. In den Handbüchern für Fachmänner finden sich wohl Tabellen, welche hierüber Auskunft geben, allein sie sind auf so mangelhafte Versuche basirt, daß sie kaum anders, als mit Mißtrauen betrachtet werden können. Die Folge hiervon ist. daß die Construc- . teure bei der Ausarbeitung von Entwürfen gewöhnlich die größeren Zahlen den kleineren vorziehen und ihre Bauten plumper werden, als ein dernünftiges Maß von Sicherheit erheischen würde. Um diesem Uebelstande abzuhelfen, sind auf Kosten der Bun-des-Regierung von in ihrem Dienste stehenden - Sachverständigen Versuche in ausgedehntestem Maßstabe gemacht und die Ergebnisse derselben veröffentlicht worden; dieseArbeiten haben aber jüngst eine unliebsame Unterbrechung erfahren, da die Geldmittel erschöpft sind, und es sind nur geringe Aussichten auf die Annahme einer dem Senat vorliegenden Bill, durch welche weitere Fonds bewilligt werden sollen, vorhinden. Durch die Arbeiten der BundesSachverständigen sollte nicht nur die k Trag- und Widerstandsfähigkeit der tm Ingenieur- wie Bauwesen zur Verwendung kommenden Hölzer, sondern aller Holzarten, welche in dev Jndustrie verarbeitet werden, genau festgestellt werden; die Unterbrechung der Arbeiten wird daher von Ingenieuren und Baumeistern, sowie Holzarbeitern aller Art bedauert werden. Von der Vielseitigkeit der Proben, welche bishev gemacht wurden und noch zu machen sind, wird sich der Laie kaum eine Vorstellung machen. Nach einerMittheilung des Dr. Fernow vom Forstbureau herrscht in den Tabellen aller Handbücher ein wirres Durcheinander und allein um absolut zuverlässige Angaben über die Fichten der Südstaaten machen zu können, würden mehr als 20.000 verschiedene Versuche vorgenommen, deren Ergebnisse sämmtlich zur Veröffentlichung gelangt sind. Ueber die Eigenschaften der verschiedenen Species dieser werthvollen Holzart sind die Fachmänner daher jetzt aus das Eingehendste infovmirt. -Än 20,000 . Proben sind mit. anderen Baumarten gemacht worden, doch haben die betreffenden Ergebnisse wegen Geldmangel noch nicht bekannt gemacht werden können. Betreff der Widerstands- und Tragkraft der Hol. zer aus Maine. Michigan. Washing ton,' Californien und Oregon sind überhaupt noch keine ' ossiciellen Holsuche vorgenommen worden, aller Wahrscheinlichkeit nach zum großen Schaden der betreffenden Landestheile. So wurde neulich in Tacoma ein Valken von der Douglas-Föhre und ein gleich'dickes Stück Eichenholz aus dem Osten auf die Stärke hin geprüft und dabei ermittelt, daß die erstere Holzart der letztere weit überlegen war. Allein ohne von Bundesbeamten ausgeführte Proben ist eS ein' Ding der Unmöglichseit, auch nur versuchsweise Föhrenholz mit Eichenholz als Baumaterial im Markte concurriren zu lassen. Daß von Ingenieuren, Baumeistern u. 's. to. die Fortsetzung der unterbrochenen Arbeiten dringend gewünscht ' wird, kann untev -diesen Umständen- nicht überraschen. ultivirte Canuöken.Nothhäute. Ueber die cioilisirten Indianer in den Ver. Staaten sind öfter Schilderungen durch die Presse gegangen;'. so sei denn auch einmal auf die cultivirten Indianer drüben in .der, canadischen Dominion ein flüchtiger Blick geworfen. Auch dort ist derenZahl eine verhältnißmäßig beratende, weniger, was ganze St ä m m eals was einzelneJndividüen 'anbelangt. Nicht wenige' solcher sind nicht nur civilisirt, sondern sie nahern sich rasch der Stufe, wo- die Trennungslinie zwischen ihnen und anderen Burgern geradezu verschwurdet. Sie .wohnen , in , behaglichen Häusern mit Bwniengärten .und rkiesbestreuten Wandelgängen, und' haben fast alle' Vewobnöeittn Weitun -anae
nommen. Sie bauen sich ihre Wege unv Brücken und haben ihre eigenen landwirthschaftlichen Vereine mit jährlichen AusstellungenUnd so oft sie sichKenntnisse und Vortheile der Blaßgesichter aneignen, verlieren sie damit nichts von ihren früheren Geschicklichkeiten. In den höheren Berufszweigen sind sie heutzutage nicht selten zu finden. Einer der Ihren gehört gegenwärtig zu den besten Landvermessern der Dominion eine Stellung, welche eine gründliche Kenntniß von höherer Mathematik erfordert. Viele andere bestehen die Civildienst - Prüfungen und erlangen Regierungsstellungen, n der canadischen Literatur ist zur Zeit eine Indianerin eine der hervorragendsten Erscheinungen. Vielfach, besonders in der Provinz Ontario, haben Indianer im Ganzen sehr bedeutende Guthaben für verkaufte und verpachtete Ländereien in Händen der Regierung. ' Da und dort haben sie ihren verstorbenen Häuptlinge hübsche Granit - Denkmäler gesetzt. rokstadt Elend. Von der wahrhaft bejammernswer then Lage der Mehrzahl der Wiener Arbeiterinnen, welche durch die ' zur Zeit dort stattfindende Enquete enthüllt worden ist, war an dieser Sdlle schon die Rede, durch die fortgesetzten Erhebungen wird aber festgestellt, daß das Elend viel größer ist, als ursprünglich angenommen war. Am schlimmsten scheinen die in den Ziegeleien beschäftigten Leute daran zu sein. Eine ältere Arbeiterin machte vor der Untersuchungs - Commission, welcher der Abgeordnete Doctor Kaizl präsidirte, die folgenden Mittheilungen: Meine Eltern haben 50 Z'ahre auf der Ziegelei gearbeitet. Wir Kinder sind alle dort geboren. Schon vom sechsten Jahre an habe ich mitgearbeitet und geholfen, die Ziegel in dieHütte zu tragen. Ein halbes Jahr bin ich in die Schule gegangen, dann nicht mehr. Damals waren noch 21 Kreuzer monatlich Schulgeld zu entrichten und meine Eltern haben das nicht bezahlen können. Die Mutter hat. als sie nicht mehr weiterarbeiten konnte, 70 Kreuzer wöchentliche Pension bekommen. Im Winter erhalten die Arbeiterinnen zwischen 38 und 47 Kreuzer Taglohn, im Sommer wird in Accord gearbeitet und sie verdienen in der Woche 4 Gulden 8 Kreuze: bis 5 Gulden 20 Kreuzer. Wenn wegen zu schlechter Witterung nicht gearbeitet werden kann, verdienen sie gar nichts. Die ArbeitSzeit war vor dem Streik vom Morgengrauen, im Sommer von 3 Uhr an bis zum Eintritte. der Dunkelheit, oft bis 9 Uhr Abends. Seit dem Streik, seit welchem die Verhältnisse überhaupt bessere gewordeu seien gilt, die Ar-
leitszeit von 6 Uhr Früh bis 6 Uhr Abends, doch wird dieselbe vielfach mcht emgehalten, sondern eS wird auch länger gearbeitet. Die Wohnungen werden den Arbeitern vom Werke beigestellt. Die Erpertin, deren Familie aus fünf Personen besteht, bewohnt mit einer zweiten Familie ein Dachzimmer. Die Einrichtunq, bestehend aus Bett, Kasten. Tisch. Bank und Sessel, wird von den Arbeitern gekauft. Von den Fenstern kann'nur ein drei Hände großer Theu geöffnet werden. Es regnet auch zuweilen in das Zimmer. ' In diesem Zimmer wohnen acht Personen, welche zusammen vier Betten haben. Im Zimmer wird auch gekocht. Zum Waschen haben alle zusammen ein kleines Schaffe!. Auch die Wäsche wird in der Wohnung , gewaschen. Wenn sich die Freuen am Abend ausziehen, wird das Licht verlöscht. Wenn in einer solchen ' WohnUngeine Entbindung vorkommt, werden die Männer ersucht, aus dem Zimmer zu gehen; auch die größeren Kinder werden entfernt. Die Männer können aber zum Verlassen des Zimmers nicht aezwunaen werden. Auf die Frage, was geschehe, wenn Jemand erkranke, erwidert die Expertin, der Erkrankte müsse in das, Spital überführt werden, es sei denn, daß die Zimmergenossen damit einverstanden stnv, vag der ranke im Wohnraume verbleibe. In einem anderen Zimmer schlafen 2tz .Personen, außer den Angehörigen der betreffenden Familie auch Fremde; zwei Personen liegen in jedem Bette, oft liegen drei bis vier Kinder in einem Bette. Alle schlafen durcheinander, Männer und Frauen. Kinder und Erwachsene. Früher, waren sechs, acht und auch zehn Familien zusammen in einem Zimmer. In einem alten, außer . Betrieb gesetzten Ziegelosen wohnen 27 Personen. In diesem Raume befindet, sich auch nur ein Herd zum Kochen Wenn es reg net. rinnt das Wasser in den Wohn räum. " Die Füßböden sind erus-Zie-geln, die Fenster nur einfach, so daß es im Winter sehr . kalt ist. Kohle wird wohl vom Werke beigestellt, die Expertin sagte aber, sie sei gewöhnlich von so schlechter Qualität, daß das Zimmer voll Rauch wird. DaS Wasser ist sehr weit vonder Wohnung entfernt; in der Nähe der Wohnung befindet sich nur Canalwasser von denILehmgruden. ""Wenn damit aekockt'w!?d ;n das Essen bitter. Zum Waschen wird dieses-Wasser-immer -benützt. - - -Das ev.:t'rr.. ''t.ttlwli : m'.TTi- - I I M7 . . -iniuivuini vciuuci eine xjienei stunde weit. Aborte in den Häusern gibt c3 nicht, nur gedeckte Senkgruben neben den .Häusern. . Eine Canalisation . besteht nicht, .Der :Jnyalt ' der Senkgruben wird' deZ Nachts weggeführt. Mitunter soll eS vorkommen, daß er in 'der-Nähe der Wohnungen ausgeschüttet und nothdürftig mit Erde 'pder Sand bedeckt, wird.-. Lum Frühstück hak die Expertin' Mätzkafsee mit Brod. Mittags Erdäpfelsuppe oder - Knodel und k Kxaüt, Sonntag kauft' sie für ihre aus fünf Personen bestehende Familie ein. Kilo oßf Mföy am Abend wieder rdapfelsuppevder Kaffee. Im Sommer .kauft sich die Expertin auctznn Gla5 Bier, im Mtt-' terkann sie das des geringen Verdiensies wegen nicht thun. Sie ist übrigens besser situiri, wie andere Arbeiterinnen, da sie unb-iftlMonbcte M&t Mann einen' höheres IlZerdieAsr-Haien. 'Das' die BlldunllemeH'.Pkiwonz
,e' :t. -.r.; ?;s rrr-n . weiter nichts als ein Hohn ist. erhellt aus der A'.issace einer anderen Erpertin. Sie hat durch viele Jabre von jede.n Lohngulden 2 Kreuzer in einen Yensionsfonds eingezahlt, über welchen niemals ein Bericht veröffentlicht wurde und aus dem sie auch gar nichte erballen hat. so daß. dieses ersparte Geld für sie einfach verloren ist. Ueber die ungeregelten Verhältnisse dieses Pensionsfonds, welcher ein. Vermögen von 180.000 Gulden haben soll, wird vielfach Klage geführt. Die Mitglieder der Commission waren von dem Elend der dernomme nen Arbeiterinnen derart ergriffen.daß sie unter sich für dieselben eine Collecte veranstalteten. Frauen als Reeevte-Bereiter. Diese? interessante Zweig der neuzeitlichen Frauenberufe hat die allgemeine Aufmerksamkeit weniger auf sich gezogen, als der ärztliche und der zahnärztliche, und ist wenigstens seiner gesetzlichen Regelung nach erst wenige Jahre alt. . An und für sich ist er indeß keinesWegs neuen Datums. Die erste Frau ensperson in unserem Lande. -welche als berufsmäßige Pharmazeutin sich bethätigte, war Fvau Jane Loring in Boston eine Großtante des berühmten Congreßabgeordneten ' Loring im Jahre 1800. Damals und noch lange darnach gc'o es indeß keine staatliche Aussicht über diese Profession; Alles, was Lust dazu hatte, konnte sie übernehmen, wenigstens ohne daß.gesetzliche Hindernisse im Wege standen. So kam es dahin, daß über 1200 Frauenspersonen in den Ver. Staaten Pharmazeuten wurden und Receptlein bereiteten. In den letzten Jahren ist indeß eine tiefgreifende Aenderung in dieser Industrie oder Profession eingetreten. Theils behufs Einschränkung der Concurrenz. theils auch wirklich zum Schutze de Publikums,, wurden an vielen Plätzen Pharmazeuten-Hocb-schulen begründet, und Gesetze erlassen, welche für diesen Beruf eine fast ebenso strenge Prüfung fordern, wie sür zünftlge Aerzte oder sür Juristen. Infolge dessen haben sich die Candidaten (in beiden Geschlechtern) wesentlich vermindert, und im Staat Massachusetts z. B. haben in den letzten fünfzehn Jahren nicht mehr als 20 FvauensPersonen diesePrüfung bestanden. Ihre Gesammtzahl in unserem Lande beträgt zur Zeit etwas weniger als 500. Viele haben auch, nachdem sie eine .andere Hälfte" gefunden, den Beruf aufgegeben, während .. wiederum manche nicht bei diesem Beruf stehen geblieben sind, sondern ihre Studien fortsetzten und schließlich Aerzte oder Chemiker wurden. Zu unterscheiden von den wirklichen Pharmazeutinnen sind natürlich . etwaige Besitzerinnen von Apotheken, die unter sachkundiger oder vom Gesetz an' erkannter Leitung stehen, desgleichen Frauenspersonen, welche lediglich alä Clerkö oder allgemeine Gehilfinnen in Apotheken angestellt sind. Die c sammtzahl der Mädchen und Frauen in unserem Lande, welche in der einen oder anderen Weise in Verbindung mit Apotheken beschäftigt sind und mit dem Publikum in Berührung . kommen, wurde vor Kurzem auf etwa 1300 an?egeben, also etwas mehr als däsDreiache der Recepte-Bereiterinnen. 'Die Gepflogenheit mancher unserer großstädtischen Allerwelts-Handelsgeschäfte (department störe"), sich auch eine Apotheke! - Abtheilung uzuleaen. scheint etwas zur Erhöhung der An ahl der regelrecht mit dieser Berufssphäre in Verbindung stehenden Fraumspersonen beizutragen. Sofern die Finger-Leichtigkeit und Fingev-Empfindlichkeit. beim Bereiten von Recepten mit in Betracht kommen,. sollte es nicht gerade wenige für diesen Beruf geeigneteEvastochter geben', vorausgesetzt, daß dieselben das erforierliche Wissen, ruhiges Temperament und peinliche Genauigkeit besitzen. Der Kamps um den valvator. In die feurige feuchtfröhliche Mün chenSalvatorsaison ist eine Entscheidung des kaiserlichen Patentamtes gefallen, welche als das Signal zu einem voraussichtlich langwierigen Kampfe zwischen einer Anzahl dortiger Brauereien anzusehen ist. DasPatentamt hat nämlich entschieden, daß für die .Actienbrauerei Gebr. . Schmederer ..in München (Zacherlbräu) der Name Salvator" als Waarenzeichen zur Eintragung gelangt, und daß dasselbe mit früher von anderen ' Brauereien eingetragenen Zeichen, ' die ' gleichfalls das Wort Salvator in verschiedenen Zusammensetzungen beziehungsweise Ausschmückungen sich zugelegt haben, nicht übereinstimmt, also aus früheren Eintragungen Hindernisse nicht entgegen stehen. .. Die Hauptsache bei der Entscheidung ist, daß das Wort Sal-, vator" nicht als Freizeichen, anzusehen ist. ' . Die Entscheidungsgründe des Patentamtes für die Eintragung , . des Wortzeichens Salvator- der Zacherlbrauerei in das Schutzregister sind sehr umfangreich. Es wird in dieser Begründung ausgeführt, daß daS Wort .Salvator- als Freizeichen für Bier nicht anzusehen sei.' ? ;Da5 Wort .Salvator" als Bierbezeichnung habe eine Geschichte von mehreren Jahrhunderten. Es sei entstanden aus der.Be-, Zeichnung ' .Sankt Aaterl-Aier". welches die Paulanerm'ynche seit 1651 in München brauten und tm Frühjähr verschenkten,-.ohne dab isielN den .geschlichen Tarif Bierpreis) gebunden waren. Im-Jahre' 1799 ging infolge der . Säkularisation: der - Klöster r:dit Vrauslät!e . in. den Besitz desStaates über, der sie einige Jahre fpäfean die Maltheser - Administration ' Abtrat, Von dieser erwarb nach vorhergehender siebenjähriger PachtzeitFrnnz Zacherl im Jahre 1813 die Brauerei mit allen Boirechten.Dieselben. mkÄssndereidaS' Vrrvileaiu'iübl!cke!erdiZj,ü jöberschreijen,wurpen fhm' jwgr emeZeit'
sonst ö
lang von der bayerischen Negterung bestritten, seit 1837 indessen von derselben ausdrücklich anerkannt. DieZacherlbrauerei ging 1849 in den Besitz der Gebrüder Schmederer über, von deren Erben sie im Jahre 1886 zu einer Aktiengesellschaft umgewandelt wurde. Immer wurde jedoch die alte historische Braustätte beibehalten. Auch war die Brauerei stets bestrebt Nachahmungen des Salvatorbieres öffentlich entgegenzutreten und hat auch 1883 eine Schutzmarke (Paulanermönch , mit der Umschrift .Salvator") eintragen lassen. Weiter wird in den Entscheidungsgründen mit .Belegen ausgeführt, daß Publikum. Wirthe und Brauereien den .Salvator" der Zacherlbrauerei als den Original-Salva-tor betrachteten. Die Entscheidung kommt dann zu folgendem auch für weitere Kreise interessanten Schlüsse : .Es ist hiernach ersichtlich, daß in sehr erheblichem und ausgedehntem Maße die betheiligten Verkehrskreise das Wort .Salvator" noch als Kennzeichen des Geschäftsbetriebes der Anmelderin (Zacherlbrauerei) ansehen. Dies genügt aber vollständig, um die Entwicklung des Wortes zum Freizeichen oder freien Waarenncunen .auszuschließen, selbst wenn ein' anderer Theil des Verkehrs (Brauereien u. s. w.) im-Salva'tor bereits' lediglich einen Gattungsnamen erblicken sollte. Nach dem gesammten vorliegenden . Beweismaterial ' kann Zweifel darüber bestehen, daß der Gebrauch der ' Bezeichnung .Salvator" als ein freier nicht anzusehen ist. Die Anmelderin (Zacherlbr:uerei) ; bezw. lhreTNechtsvorgänger haben sich derselben zuerst und' lange Zeit. hindurch ganz allein bedient. Das Wort .Salvator" hat ebenso unzweifelhaft von Anfang an als Kennzeichen der historischen Braustätte gegolten und ist somit, obwohl gesetzlich nicht geschützt, als Jndividualzeichen der Anmelden vom Verkehr anerkennt worden. Dieser Zustand'hat noch nicht aufgehört, sondern besteht trotz der Nachahmungen in hinreichendem Maße noch jetzt fort. DeM'Gebrauch der anderenFirmen, der zurnTheil sich als ein auf Täuschung abzielender darstellt, ist damit jede Verechtigung entzogen. Er ist kein loyaler und freier Gebrauch, sondern ein Mißbrauch. Es bedarf hiernach der Ermittelung nicht mehr, ob überhaupt, wie die Widersprechenden behaupten, ein allgemeiner Gebrauch vorliegt. Bezweifelt werden muß dies fchon um deswillen, weil eine erhebliche Zahl von Brauereien sich ausdrücklich für die Anmelderin ausgesprochen hat, während .insbesondere von Münchener Brauereien unter den Nachahmungen neben Gabriel Sedlmayer und derSalvatorbrauerei (Mllnchen-Schwabing) nur die Löwenbrauerei undHackerbrauerei in Betracht kommen, welche etwa seit Ende der 80er Jahre in grö.:rem Umfange Salvatorbier vertreiben. Selbst wenn aber der Gebrauch wirklich ein ganz allgemeiner wäre, so könnte doch nach Lage der Sache wegen der nachgewiesenen Unfreiheit desselben don Freizelcheneigenschaft keine Rede sein. Dieselbe muß also verneint werden. Ist somit das Wort .Salvator" an sich eintragsfähig, so fragt es sich weiter, ob ihm nicht wegen Collision mit älteren Zeichen die Eintragung versagt werden muß." Auch dieseFrage wird in längerer Ausführung in München verneint. Die Staatsanwaltschaft hat bereits die Verfolaun dortiger Brauereien wegen midbräuchlicher Benützung der Bezeichnung .Salvator" eingeleitet. Die Angelegenheit wird nun auf civilrechtlichem und strafrechtlichem Boden ausgetragen. Nach dem Gesetz kann nämlich aufEntschadigung und auf Strafe geklagt werden'. Zunächst wird das Letztere ge-schehen.
Oeutschs Local. Nachrichten. vrovtnz l?rund,nbura. Berlin. Von den 22 Mordthaten. die in Berlin und Umgegend in den letzten acht Jahren vorgekommen, sind nach Angabe eine? Lokal-Corre-spondenz in 14 Fällen die. Thäter unentdeckt geblieben, und nur in 8 Fällen konnten die Urheber dieser schweren Verbrechen durch die Criminalpolizei ermittelt werden. Zwei ehemalige Officiere wurden dieser Tage von Berliner Gerichten wegen Betrugs verurtheilt: der ehemalig Lieutenant Hans V. Schleinitz vom Schöffengericht zu drei Monaten Gefängniß und der Lieutenant a. D. Hasso v. Wedel von einer: Strafkammer zu neun Monaten Gefängniß. Beide wurden aus der Untersuchungshast vorg?s'c,- .l W,gen vorsatzlicher Brandsi'.rng ist jetzt ein Ehepaar W. aus der Hlsitenstraße in Haft genommen worden. Wie feststeht, , ist daS Feuer von dem lljährigen, also noch nicht strafmündigen Sohn der W.'schen .Eheleute angelegt worden. ES wird angenommen, daß er hierzu von den Eltern angestiftet worden ist. ' Bei der Brandlegung hat sich der Knabe daS Haupthaar und die. jlugenbrauen versengt. Der Umstand,' daß er nach dem Brand einen glattgeschorenen Kopf hatte, lenkte den Verdacht, auf ihn. C?nt vstprue. 'Heiligenbeil. Einen tragiichen Abschluß fand eine auf. dem hiesigen Standesamt vollzogene Trauung. Der Schmied F. und daöDienstMädchen Lina Lange waren eine Ehe eingegangen. .Sofort nach der Trauung entjernte sich die junge Frau vonjhrem Manne Anter dem Vorgeben, poch etwas in der Stadt besorgen zu wollen." Sie begab sich aber direkt nach der großen Schleuse und sprang in das Wasser. Hinzueilende Personen könnten die Bedauernswerthe nur noch als Leiche landen. DaS Motiv zur That konnte bisher nicht festgestellt werden. '.'Königsberg.' Das Schwurgericht verurtheilte jüngst den Gerichtsassessor ErnstBorchert der am 6. Februar den Premierlieutenant der Artillerie'Seidensticker im Duell erschos-sen-hatte, zu 2 Jahren Festungshaft. ü'2-a.j l a u. In der Äistpreubischen Qeerungkaustalt ift die Fahl der.zur CorrektioNSHgft Ukberroiesenen in den
legten Jahren erheblich und stetig zurückgegangen. Tilsit. Hier ist hochbetagt unser früherer Oberbürgermeister Klesfel, der über ein Menschenalter an der Spitze unseres GemelndewesenS stand, im Alter von 86 Jahren aus dem Le-
!ben geschieden. provini Mstpr,nN,n. Graudenz. Der zum Tode verurtheilte Giftmörder Schiemann hat sich in seiner Zelle, obwohl er angekettet war. erhängt. Es soll hier eine neue evangelische Kirche erbaut werden. Die Pläne für den Bau sind jetzt aufgestellt. Danach soll der Bau 260.000 Mark kosten. M a r i e n w e r d e r. In der Ort schaft Neu-Mllhlbach (hiesigen Kreises) ist daS Wohn- und Wirthschaftsgebäude des Eigenthümers Krampitz vollständig niedergebrannt. Die Bewohner vermochten nur das nackte Leben zu retten. Neustadt. Die Anton und Ernestine Brockowski'schen Eheleute in Ab. Bohlschau, feierten das 60jährige Ehejubiläum. Unter vielen anderen Geschenken erhielt das Jubelpaar von der ' Kirchengemeinde eine prachtvolle Bibel. Putzig. Ein imposantes Trauergefolge geleitete die verstorbene Frau Amtsrath Lewerenz-Bresin zu Grabe. Der vaterländische Frauenverein, dessen stellvertretende Vorsitzende dieVerstorbene war, verliert in. ihr ein reges Mitglied. C?rvlst Vomtttra K ö S l i n. Brauereibesitzer Eduard Ascher war es vergönnt, den Tag festlich zu begehen, an welchem er vor 50 Jahren in unserer Stadt die erste Bai-risch-Bierbrauerei begründete, welche unter seiner Leitung sich gedeihlich entwickelte und in höchster Blüthe steht. Neustettin. Wegen Mordes verurtheilte die Strafkammer das 15jährige Dienstmädchen Marie Kaatz auö Streizig, welche die fünfjährige Tochter.' ihres Gutsherrn Ahrenberg mit Schwefelsäure vergiftet hat, zu 10 Jahren Gefängniß. P a s e w a l k. Ein großes Schadenfeuer hat in Berkholz gewüthet. Abgebrannt sind die Wirthschaften der Bauerhofsbesitzer Sy, Rollin und Giese, .sowie eine Scheune des Schlächtermeisters Rehpenning. Das sämmtliche Vieh des einen Besitzers kam in den Flammen um, schwere Brandwunden hat der frühere Schulze Wolff erlitten. VrsVini Posen. M e s e r i tz. Der Arbeitsmann Knackfuß des Gutsbesitzers Lootz hat in dem acht Kilometer entfernten al zig seinem Leben durch Erhängen ein Ende gemacht. O st r o w o. Das auf dem hiesigen Markte beleaene, dem Kaufmann Wiener in Beuthen gehörige Grundstück ist durch Kauf für den -Preis von 25.000 Mark an. den Backermer fter Swierozyk . Hierselbst übergegangen. " Posen. In der Schrotmühle des Rittergutes Dombrowo bei Czers zer sprang plötzlich während des Betriebes ein Stein, Durch die umherfliegenden Theile wurde em Mann auf der Stelle getödtet und der zweite Inspektor des Gutes so schwer verletzt, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. P.u d e w i tz. , Der hiesige Lehrerverein veranstaltete im Hotel KaiserHof Hierselbst sein zehnjähriges Stif tungsfest. ' R a w i t s eh. Anläßlich ihres 50 jährigen Ehejubiläums ist den Aus Kügler Michael Golina'schen Eheleuten tn Grundorf bei Rawitsch ein Gna dengeschenk von 30 Mark zu Theil ge worden. vrovin, Sachsen. L o b u r g. Ein vor über 12 Iah ren in der Mahlsziener Haide an einem Kaufmann verübter Raubmord soll dieser Tage ans Licht gekommen sein. Wer ausmann soll sich im Forste verirrt und drei,,ihm begegnende Männer um Auskunft über den Weg aebeten haben. Die Leute haben ihn auf den Weg gebracht und sind dafür mit tu nem Thaler belohnt worden. Unglücklicherweise soll dabei der Fremde viel Geld gezeigt haben, worauf, die drei Mnner beschlossen, ihm nachzugehen und lhn zu ermorden, was aüch ge schehen sei. Der Sohn eines dieserMor der soll nun am Geburtstage desKai sers beim Bier die Sache verrathen haben, worauf Anzeige erfolat sei. El ner der Mörder soll in Gräben ver hastet, em anderer aber schon ver starben sein. Schönebeck. Hier begingen die Handelsmann Ruppe schen Eheleute m seltener Rüstigkeit das Fest der goldenen Hochzeit. In der Wohnung wurde, das Ehepaar eingesegnet und vom Gemeindekirchenrath mit einer Jubelbibel beschenkt. '.Westerhüsen. Zum Spielund Turnplatz ist ein bei den Schulen drei und vier unserer Gemeinde belegenes größeres Stück Land, das bisher verpachtet war, eingerichtet worden. Provinz &4)lrtss ' Forst. Selbstmord beging der Oberpostassistent L., indem er sich eine Kugel durch den Kopf schoß. Es soll sich bei Revision der ihm anvertrauten Gelder ein Fehlbetrag von mehreren tausend Mark ergeben haben. Erhinterläßt eine Frau und drei unmündige Kinder. N e t f s c. Hier starb nach langem Leiden der dirigirende Arzt im Krankenhause a. D., Sanitätsrath Dr. sselsman im Alter von 72 Jahren. Durch länger als 44 Jahre wirkte der Verstorbene als Arzt im genannten Krankenhause. Die Vereinigung Neisser Aerzte verliert in ihm ihren' Senior und langjährigen Vorsitzenden. Nachdem erst vor wenigen Tagen der. Conipagniechef im Jnfanterie-Re-giment von Winterfeld Hauptmann Riedel infolge eines Herzschlages im Kasernenhof 'todt zusammengebrochen war, hat jet der Oberstlieutenant im Feldartillerie - Regiment von Clausewitz - Wintgens auf der Straße, einen Schlaganfall erlitten, an dessen Folgen er verstarb. 5 : pvmvini 04)lAfmfo-olAin, M M Q n a: ?:Der -Tanz- und AnstsltSlehreBkome, - wurde, , als . er ; sein am RatbbauSmärtt WcotiI ' Hohn?
haus betrat, von einem Menlchen, der
ihn schon längere Zeit verfolgt hatte, hinterrücks überfallen, gewürgt bis er besinnungslos war und seiner (joldenen Uhr undKette beraubt. Es ist bereits gelungen, den Thäter in der Person des 21 Jahren alten, auf dem Hamburger Fischdampfer .Montag" bediensteten Matrosen Carl Hansen aus Kopenhagen zu verhaften. Er hat das Zerbrechen eingestanden. G l ü ck st a d t. Ein hier internirter Strafgefangener erklärte, er habe den GLtler Kersten, dessen Haushälterin und Knecht vor einem Jahre in Boberg ermordet und das Haus, in dem sie wohnten, in Brand gesteckt. Dieser dreifache Raubmord erregte dama!s großes Aufsehen. Schleswig. Die königliche Staatsregierung hat zur Verschönerung der Umgegend des Doms 2300 Mark bewilligt. Sonderburg. Der Sonderburger Kreistag beschloß einstimmig den Bau der Jnselbahn. S e g e l b e r g. Ein schreckliches Unglück ereignete , sich in Klein-Slade-brüoae. Der Hufner C. Vogt.sckmierte die Verbindung der Leitungsstangen der Dreschmaschine, während dieselbe in Betrieb war. Die Stangen erfaßten feine Hose und verletzten das eine Bein am Fuß und Unterschenkel so schrecklich, daß es ampulirt werden mußte. proVtn flannff. G i f h o r n. Ein orkanartiger Sturm hat zu Arpke das im Neubau befindliche Wohnhaus des Maurers Schneider zerstört. Es, war erst vor wenigen Tagen gerichtet worden. G ö t t i n g e n. Der Tischler Vollbrecht von Holgerode wurde hier im Streite durch zwei Stiche in die Lunge getödtet. Leer. Die hier bei Plytenberge wohnhafte Wittwe Hinderk Will, feierte ihren 97. Geburtstag. Sie wohnt mit ihrem 74 Jahre alten, Sohne und einer 57-jährigen Tochter zusammen, lebt aber in dürftigen Verhältnissen. S u l i n g e n. Ein hochherziges Geschenk ist unserem Kreiskrankenhause von einer Dame unseres Kreises zu Theil geworden, indem demselben ein Capital überwiesen ist, von dessen Zinsen für jeden Ta deö Jahres einFreibett für hilfsbedürftige Kranke gewährt werden kann. Das Capital ist bei hiesiger Sparkasse verzinslich angelegt und hat den Namen .Fräulein Marie Wirt - Stiftung" erhalten. Verben. Als ein Geselle des hiesigen Sattlermeisters Weißgerber Abends auf den Boden des Hauses kam. fand er daselbst den 13-jährigen Lehrling erhängt vor. provin, v?,stkal,n. Dortmund. Die hiesige Strafkammer verurtheilte den Rechtsanwalt Schmitz aus Kastrop wegen Unterschlagung zu zwei Jahren Gefängniß. H a m m. Der Fährmann und Ponteführer Gottfried Sauer feierte sein 25 - jähriges Dienstjubiläum. Wäh rend dieser langen Zeit hat der Genannte die Ponte stets so geführt, daß sich nie ein Unglücksfall ereignete. H ö r d e. Die Ruine des abgebrannten Hauses des Wunderdoctors Man kowski am hiesigen Marktplatze steht immer noch, doch soll der BesitzerMan kowski den Hausplatz der Stadt zum ause angeboten haben und soll letz tere ihn auch kaufen wollen. Dann würde die Spelunke erfreulicherweise von der lllidslache verschwinden. V,lvroVn. Bonn. Einen entsetzlichenTod fand der Sohn des Herrn Kaiser aus Mehlem. Der junge Mann fiel in der Krautsabrik m emen Kessel mit sie dendem Wasser. Fürchterlich verbrüht, aber noch lebend brachte man ihn in eme Bonner Krankenanstalt, wo er nach 1 tä'gigem, qualvollem Leiden verschied. Köln. Die. hiesige große Carne vals - Gesellschaft erzielte eine Ein nähme von 21,194 Mark. Die Ausgaben. darunter eine Ueberwcisung von 620 Mark zu Wohlthätiakeitözwecken. beliefen sich auf 18.512, Mark. Der Präsident der Gesellschaft. Herr Peter i r i n W. I . Prior, oer jcn v Jaoren vas Amt ve kleidete, dankte wegen Geschäftsüber Häufung ab. Herr Geheimer Regie runasrath Gerard. Kanter deS Kn bisthums Köln, ist plötzlich, in Folge r 4 emes verzicyiages gejtorven. proV, ,l7,.al7. Arolsen. Ein Kampf zwischen Wilderen und Forstschutzbeamten, hat im Bredelarer Revier stattgefunden. Man fand den Forstgehilfen der Oberforsterei in seinem Blute, ein Schuß war ihm von hinten in den Kopf gedrungen. Der Schwerverletzte ist noch am Leben,liegt aber hoffnungslos dar nieder. Er lst der Seyn des Revlersorsters m Padbera. welcher im Dien fte des Herrn v. Droste-Vischering steht. Mehrere zunge Leute von 18 20 Jahre, die im Verdachte stehen, den Meuchelmord begangen zu haben, sind verhaftet. H a n a u. Ertränkt hat sich in der Nähe des Schlosses Philippsruhe der hiesige Kettenfabrikant Florian Geisel im Maw. Der Ursprung d e r alten Ruinen im Matabeleland ist lange zweifelhaft gewesen. Endlich hat man in dem verlassenenSchachte eines Goldbergwerks einen Schädel aufgefunden, der schwerlich der eines Eingeborenen ist: Wahrscheinlich ist es ein Araber, schädel." Er soll nach London geschickt werdtti. um dort von den Anthropolog gtn untersucht zu werden. Ein Säbelduell fand in Budapest zwischen dem Grafen Zdenko Klebelsberg und dem Minister am königlichen Hoflager Baron Josika statt. ' Die Veranlassung dazu gab der mehrfach erörterte Schmähbrief, den Graf Klebelsberg an Baron Josika gerichtet hatte. Klebelsberg erhielt eine erhebliche Kopfwunde. Josika wurde l-icht an bix Hand verletzt. Der seit einigen Mona ten in Edenkoben ansässige praktische Arzt. Dr. Ludwig Acker. hat-sich' aus 'in bekannten. Gründen seiner L)ob' nung erhängU '.Er 'war' von seiner Frau geZHieden.' ' '' ; '
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