Indiana Tribüne, Volume 19, Number 199, Indianapolis, Marion County, 6 April 1896 — Page 2

Tndiana Tribüne

Erscheint TSglich und Sonntag. Die täglich .Tribüne- kostet durch en Träger 1 Cents per Woche, die SonntagS.Trtbüne'I dtnti per Woche. Gelbe infamstes 15 Cents der 65 Cent! texnct. Per Poft außerhalb tei cfUlt zugeschickt in VorauSdezehwng -I? pe, 'atzr. nui 1 eüd Vlahama Stratzt. Indianapolis, Ind., 6. April 1896. Die eniehuns der Taubstumm Blinden. Einen Unglücklichen, der zugleich blind und taub ist (und Taubheit zieht, wenn angeboren oder früh eintretend, bekanntlich fast immer Stummheit ncch sich) einen solchen tief unglücklichen Menschen zu bilden, ihn Lesen. Schreiben, ja Sprechen zu lehren, ihm Kenntnisse von der Welt beizubringen, die seinen Sinnen, sofern er sie nicht zu fühlen vermag, fo gut wie ganz verschlossen ist dies scheint eine bare Unmöglichkeit. Und dennoch: schon mehr als ein Mal ist das Unmögliche geleistet worden. Als der englische Romandichter und Menschenfreund Charles Dickens im Jahre 1U2 Wn erste Reise nack Amerika machte, fand er bekanntlich in dem .Verkins-?!nstitut und MassachusettsAsyl für Blinde" zu Boston ein 13jähriges Mädchen, Laura Bridgeman. und einen gleichalterigen Knaben. Oliver Caswell, die beide in frühester Kindheit durch schweres Kranksein Gesicht, Gehör und Sprache verloren hatten: Laura hatte dazu noch den Geruchssinn fast gänzlich eingebüßt und besah in Folge des engen ZusammenHangs zwischen Geruchs- und Geschmackssinn auch den letzteren in sehr beschränktem Maße. Das fürchterliche Loos eines solchen erbarmungswllrdi gen Wesens schildert Dickens mit ergreifenden Worten. Wie trotzdem das Unglaubliche gelang, aus diesen elenden Geschöpfen Menschen zu erziehen, die mit ihren Mitmenschen in Verkehr treten könnten, in ihnen eine Seele zu erwecken und sie mit Wissen, mit Kenntnissen, mit Fähigkeiten zu menschenwürdigem Thun auszurüsten, sie soaar Freude in diesem licht- und klanglosen Dasein I empfinden zu lassen, das berichtet Dickens ausführlich in seinen Ameri kanischen Rötend Eine noch größere ETziehungsthat ist nun ln den zungsten I Jahren abermals in der Neuen Welt vollbracht worden, und zwar in New yjon an einem letzt sunnehmahrlgen Mädchen Namens Helene Keller, einem Kinde gutsituirter Eltern. Auch sie ist seit ihrem zweiten Lebensjahre völlig blind und taub: m dem New Yorker Taubstummen-Jnstitui (Wright-Hu-maston-Schule) aber, in dem sie seit einem Jahre untergebracht ist. hat sie gelernt, nicht nur mittelst des Taub- I Itummen-Alphabets mit anderen lösen schen in Verbindung zu treten: sie f. ijA X V sl"Vf!X I

jpiicqi iaui uno ziem!!? ociuanouaj isenoarmen weiler lam oer wiener mit dem Munde und vernimmt die des Rechts nicht der Oberst donSprache Anderer mit den Fingern, nerte den Gendarmen zu: Rechts um

indem sie dieselben über die Mundpar-1 tlen und den .Hals des Sprechenden vertheilt und aus den Bewegungen und Vibrationen dieser Gesichtstheile mit einer unglaublichen Sicherheit die Votale und Consonanten. die Worte und damit den Sinn der Rede zu verstehen weiß. ' Mit sieben Jahren wuszte Helene Keller kaum mehr von der Außenwelt, als daß es darin Geschöpfe gebe, die ihr gut und zärtlich gesinnt waren, Damals begann ein Lehrer den ersten Unterrichtsversuch, indem er ihr die Formen der Buchstaben auf die innere Handfläche zeichnete und den Trieb in ihr rege machte, diese Zeichen nachzuahmen. In einigen Monaten war man von dieser Arbeit zur Bildung von Worten fortgeschritten. Worten zu Gegenstanden, die man gleichzeitig durch die Taubstumme betasten ließ. Hier erwachte, fast mit einem Schlage. in Seltne Keller ein ungcmem statter ''.' begann zu lesen und gleichzeitig auf die oben beschriebene Manier auch zu sehen" DaS erste Wort, da sie ihren Lehrer sprechen sah" war daZ Wörtchen Mu ßt legte ihre Fing auf Lippen und Hals deö Lehrers und brachte nach sorgfaltigen unablässigen Versuchen dasWort endlich auch mit ihrem eigenen Munde heraus , Als man ihr verständlich mach e. daß der Versuch gegluckt war. kannte ihre reude keine Grenzen. Sie machte nun ne förmliche Jagd nach Worten m denen daö it" vorkam; spater lernte sie andere Worte hinzu und in wenig Jahren war sie im Stande sich durch ihre eigene Sprache verständlich zu machen. Dieselbe klingt wirb st allen Taubstumme etwas l4 TrJZl attX bal gewohnt sich leicht daran und versteht dann ohne Schwierigkeit die Mltthelungen des Madchens. Sem Gedansen und Empsmdungsleben ist, wie wir weiter unten an einer Probe zeigen werden, em ungewöhnlich reiches und tiefes, und in Bezug auf Wissen ist Helene Keller so weit fortgeschritten, daß sich hervorragende Männer der Wissenschaft, so z. B. Professor Graham Bell, der Erfinder des nach ihm I

benannten Telephonsystems, lebhaft um zayireien an lyn erganaenen ANfür sie interessiren. - Ein Berichterstat- fragen zu genllgen. eine Tabelle angeterder sich kürzlich eine Stunde mit fertigt, nach welcher er die Gesammt-

ihr Unterhielt, äußert sich üb.r Helene Keller höchst vortheilhast; sie ist nicht nur hübsch von Gesicht, sondern von gewinnendem, offenen, herzlichen und fröhlichen - Wesen. --Auf die Frage. welches ihr Lieblingsstudium sei. erwiderte sie: Ich studire am liebsten die Menschen.' Ich möchte gern Alles über sie ausfindig machen. Ich möchte wis-

sen. wie sie leben und was sie denken 1 vetoen großen .lavle versagten, und thun. In meinem Bücherstudium Die Abschätzung über die Bevölkeund in dem. was ich von den Menschen rungszahl von - Long Island City,

verneyme, wenn ich meine Finger auf ihre Lippen lege, komme ich vorwärts, und das macht mich froh. Ich lerne auch deutsch. Ach.'.und ja! Ich studire Mathematik. . Lieben Sie Mathematik?- ' . . : . .

Und als der Berichterstatter erwiderte. er habe sie nie lieben können, fügte sie mit einem schalkhaften Ausdruck auf ihrem Gesicht hinzu: Ich auch nicht!'' Dann las sie ihrem Besuch Einiges aus einem Gedichtbuche vor, nicht ohne einen gewissen Ausdruck in die Verse zu legen. Es war.- bemerkt der In terviewer, zeitweilig etwas schwer, ihr zu folgen, aber der Ernst und Eifer ihres Lesens zeigte mir. daß sie durchdrungen war von dem, was sie las. Später aob es soaar eine kleine lolitische Discussion, w:be: Miß Keller bekannte, sie sei früher amerikanische Demokratin gewesen, sympathisire aber nunmehr mit den Republikanern. Der geistige Gesichtskreis des Mädchens erwies sich mit Rücksicht auf die Schwierigkeiten. womit sich ihn die Taub-stumm-Blinde erworben hat, als ein wahrhaft staunenswürdiger. Große Befähigung hat Helene Zieller für literarische Thätigkeit an den Tag geleqt. Bereits mit zwölf Iah ren schrieb sie die Geschichte ihres Lebens für ein Boston Wochenblatt; der Stil war gut und wies Züqe einer Individualität auf, die selbst bei einem'Kinde m!t normalen Sinnen in Verwunderung sehen müßten. ZI gemiethete Kaserne.

Eine RechtL-Jdylle. wie sie in einem ausgesprochenen Militärstaate nicht oft vorkommen durfte, hat sich jungst m Frankreich abgespielt. Die Geschichte ist die: In der mittleren Provinzialstadt Sezanne hat ein schneidiges Rei terregiment. die 10. Husaren, seinen Standort. Als Kaserne dient ihm ein prachtvolles und weitläufiges altes Kloster, das vom Staat eingezogen wurde. Es wurde damals mit den übrigen Nationalgütern" verkauft. Der jetzige Besitzer ist ein Bürger von Sezanne, der das Grundstück der Hee-res-Verwaltung vermiethei hat. Der Bertrag wurde bei seinem Ablauf nicht rechtzeitig erneuert, und der Ei genthümer sollte das Verfügungsrecht über sein Haus wiedererlangen. Das Husarenregiment räumte jedoch seine Kaserne nicht. Eine höfliche schriftliche Ausforderung an den RegimentsCommandeur blieb ohne Erfolg. Der Wirth erhob Klage. Der Fall lag klar. die Gegenpartei ließ sich vor Gericht nicht einmal vertreten, das Urtheil fiel also ohne Vorbehalt zu Gunsten des Klägers aus. Die Zustellung des rechtskräftig gewordenen Urtheils ließ den Obersten völlig glekchgilng. Nun riß dem Wirth die Geduld und er beschloß sein gutes Recht gewaltsam durchzusetzen. Er schickte m die Ka ferne einen Gerichtsvollzieher, der, wie es Vorschrift ist. sich von zwei Gendar men begleiten ließ, um das Urtheil nothigenfalls mit Anwendung von Ge walt, etiam cirai manu militari" wie hier die Z?ormel lautet, zu vollst cken. Der Gerichtsvollzieher gelangte wirklich bis zum Obersten und konnte ihn auffordern, das Haus unweiger lich zu räumen, da andernfalls die ri i. . I rrm. ' kehrt Marsch!" und die wohlge drillten alten Soldaten beeilten sich. dem Befehl zu gehorchen und in beschleunigter Gangart zu verschwinden, Dem Gerichtsvollzieher aber saate der stramme Officier: Wenn Sie sich nicht augenblicklich drücken, lasse ich Sie auf die Wache bringen, wo sich KiS Weitere finden wird." Der Beamte sah ein, daß er allein ein ganzes Husarenregiment nicht gewaltsam aus dem Hause hinauswerfen könne, er zog sich also unter Verwahrung zurück. Der Eigenthümer war jedoch entschlossen, das letzte Wort zu haben. Er wandte sich zugleich an den Kriegs-, den Justizminister und den Minister des Innern und an seinen Abgeordnen, der zufällig ein Radicaler ist. Der fasste die Sache kirn grundsätzlichen GnDe an. Wir sind in der Republik. Vor dem Geseke sind alk Franzosen gIeic Das Heer darf keine Vorrechte haben. Ek darf keinen Staat im Staate bilden und vor der Majestät M Rechts hat auch ein Husarenobcrst sich zu beugen." Die angerufenen Mi. Bister sahen dieS ein und baten den Abgeordneten, don der Sache kein Auf. cbcng machen. Sie hatten um so mehr Ursache, keinen Lärm zu wünrcn alä die ganze Geschichte natür. lich aus eine amtliche Bummelei zurück. zuführen war. Man hatte beim Armeecorps. das sich mit der Sache zu befassen hatte, einfach vergessen, den Miethvertrag rechtzeitig zu erneuern. Das Regiment schickte einen Officier den HauSwirth. um ihn um Entschuldigung zu bitten, das Armeecorps he die Streitkosten und eine billige Entschädigung, der Vertrag -wurde wieder aus eine Reihe von Jahren geschlössen, und die zehnten Husaren smb nicht mehr in Gefahr, von einm Gerichtsvollzieher und zwei Gendarmen aus ihrem Quartier gejagt , werden Srei Mikioneu Seelen. Der Realster des städtischenBureauS im Sanitäts Departement der Stadt I m . m m em Zorr. r. oaer S. racy. yat. Bevölkerung des .größeren New Vor wie es in der von der Assembly passlrten Bill geschaffen wurde, auf oo verneu aojcyasr. x;?. Tracy hat. seiner .Tabelle die allwö. azentttcy pudlictrten Aerlcyte über dte evouerung von 'jew yoxt unvroorW (mgö Eounty) zu Grunde gelegt. weicye vie re,p. antratSveyorven viecemiown, zziuylng unv Jamarca de ruhen aus dem Bundes Census don 1880 und 1L90. Die Bevölkerung von Richmond County .(Staten ISland) , beruht aus dem Bundes-Censuö 890 .und. dem CentuS de5 siaa

'JiiTO vlcxt ccn 192. Nach Um tlntn betrug die Bedölkerungszahl jon Richmond Eounty in jenem Jahre -3,432. Die Abschätzung für den anlectirten Theil von Hem'pstead ist dieenige des Town - Clerk und Registers oon Hempstead, Herrn Francis Brill. und basirt auf der Registrirung und Stimmenabgabe bei der Wahl von 1895 und ist auf die Annahme veran chlagt. daß sich die Btvölkerung der Ortschaft seit dem Census von 1890 nicht vermehrt hat. Die von Dr. Tracy aufgestellte Tabelle zeigt die folgenden Zahlen: Zur Zeit. 1.916.693 Einwohner New York Westchester Brooklyn und Kings Co. 1.105.000 42,578 24.557 22.496 17.765 57.968 Long Island City Newton Flushing Jamaika Richmond Co. Theil von Hempstead 8000 Total 3,195,059 Einwohner ' ' 'I wuuuvncuvi upuj tragt nur 2.447.957. Die Hauptstadt na. fr . . ert I D" Einwohnerzahl von Paris be(V.:i.3 1 ri V.ll l Uiuuiiciu; uuiiuu umu Ü4U ten Platz unter ben größten Städten d Welt ein. Eanton. EHMa .mit tu ner Bewoynerzayl von I.WJUAaX) I nimmt den vierten und Berlin mit tTttT I 1.579.244 den fünften ' Rang ein. 1.099.850. St. Petersburamit 1. 035,439 und Peking mit einer runden Million Emwohnern. Die deutschen Ardettercolonlen. kz, nmh M,V,,!N s,r deiiKArn )vt groe eoeutung oer veulicyen iMUnolonUn zur B.Iiimpfung der Vagabondage erhellt aus emer vom Vorsitzenden des Centralvorstandes zusammengestellten Statistik, der . wir Folgendes entnehmen. c Oß V,..tr. Wrf;rrnfrt nien sind ski? der Kr?ckw men sind seit der Errichtung der er&än Marz 1882 bis Ende 1W5 aufgenom. men worden 83.703 Personen, im ; ittÄ Vn VÄ n nV 2122 waren 6195 he 386 aescheden 1 'Ä evangelisch bOol, kathollich JJUb, mofiir 19 NachBerussaitm verteilen sich Ut

iu

mm dX lAlAAni rtllA V1 4 I

"3'vr: JT i V, nach Jakutsk hinab erstreckt, beträgt es bedürfte der feinsten diplomatischen die Durchschnittstemperatur des Iah- Künste, um den halsstarrigen Antonio ladelphia mit 1.142.653, Chicago mit , (urnVi rr rAu.n r.:' cvw.. 1,.'..!.

im Jahre 1L95 neu ausgenommenen Unter solcken Temveraturverbältnissen mv 1 C o srnlnniften wie fnsnt- st Arbeiter 7 , loiqen emperaiuroeryailliiiirn Rra von dem Fluche des Lacherl0I0nitc" ?Ä- Ä? """ter. haben die an's Eismeer gesandten Eil- nahfm mttiLpn npirnjlfrt

JtaUTlCUIC. VCUlOTlCt. l ' ' - . fer. 147 Schmied 117 Zimm.rKute. 114 Weber und Spinner. gZ Fleischn. S I I I 93 Buch- und Steindrucker. Schriftseker. Lithographen. Graveure, 82 ti"i oa m..t! cv.ir..... oa Ml Z iä Ü'Ä va. ui vuyvnjs. uHt Buchbinder. 56 Pflasterer, SteinstHla. X z.Y - f macqer. v viiiengiever uno cnuio her. 43 Seiler. 46 Tuchmacher, und Tuchwalker, 45 Müller, 44 Cigarren macher, 44 Kutscher und Knechte, 43 Bergleute. 40 Korbmacher, 33 Oeko nomen, 35 Dach und Schieferdecker, 34 Färber. 33 Drechsler, 33 Schorn stemfeger, 30 Schauspieler. Gymnastlker und Musikanten. 30 Ziegler und 29 Brunnenmacher. Pumvenmacher und Rohrleger. 29 Seifensieder. ' 27 Glaser, 25 Former, 25 Lehrer, '23 Böttcher. 22 Gerber. 22 Uhrmacher. 21 Gyser und Stuckateure, , 20 Bürstenmacher, 20 TapezZrer. 19 Forstleute, 17 Fischer, 17 Goldarbeiter, 16 ii' Kürschner. 16 Mechaniker und In. strumentenmacher. je 15 Gürtler, Heim, Sutmachcr, Lackircr. Maschinenbauer.Schafer, Strohflechter.Strumpf Wirker. 13 Nadler. le 10 B ldbauer. Bleicher. 5?eilenhauer. Geometer und ' I Feldmesser, Handschuhmacher und Metallschleifer. Segelmacher.- je s Apotheker und Pharmazeuten. Diener. ' ' w Kammmacher. Koche. 6 Beamte. 5 Studenten, 5 Büchsenmachen, 5 Ta petendrucker. 3 Schirmmacher. 2 Posa. i uiciiiiici. - i Abgegangen sind aus den.Colonien seit Eröffnung 80.684. im Jahre 1895 7832,von diesen letzteren wurden durch . . - . ' die Colonie 1039 in Arbeit gebracht. 847 verschafften sich eine Arbeitsstelle durch eigenes Bemühen. 191 kehrten in ihr ft.imiftn inriSr AQAP. ..si.k.. Vfc O wv . JUIHU, -xcrtv . VttlllQlH die Colonie auf eigenen Wunsch. 600 mußten wegen schlechten , Betragens, 254 nach Ablauf der viermonatlichen Aufenthaltszeit. 237 wegen .rbeitö. Unfähigkeit. 115 auf Requisition der BeHorden entlassen werden, 189 verließen heimlich die Colonie 14 starden.. ; Abgewiesen wurden im Jahre 1895 ö i ihi juit "JTfl U ?tÜ2W ff.ttCJlÄÄ

Wairnr. 241 Bäcker und Konditoren.

Z " 5 , ; " ' . ' a. I ausucyuuiiu juiuujuuuiu. vltv0M I h,-ifff 22r; (AiifrnislAiMr. 220 Maler. 210 . 1 A .Ä.. Drr a..::-J1- I 9T -ü HlQUa

.. l Z7 " ' JT ZI . I tUilllllCIl IlUai UCIVail IUC ÜUIll lUlllll I VnnsH.n fi5 m.fir&&nihtr IQ yifrftVr 12 Kckrel. . aAt:: wollten stets mehr

& a -Mmt gmt i m mmw g w w ti ri nsi narriiiTYrvvrivr iii iiip iiip

r k l w m II ii ii ji II ir i ulluuiiuliill uui i u . Vkb

ker M) Arauer. 60 Klemvner. Ge b ITY" : r r. ' TV.. ,t. :.u i5 H"1 üH ,

und Ännaieke . 60 Matrosen. See. SrKranb igneur in zu

f.. ,.nh" ßrfiffffr. ffl JM r. 58 ü" VuuCl"C"t uu ' die 80,000 bis 90,000 F

.v.v -' i , 'ri" i irnirnT ii m?r in nninnni nnrr iiiki a

(nur in den Wintermonaten) 1106 l 7 ebenso hübsche wie leichsertige aen Trunk 33. weaen Krankkeit 255JrlV ; v 'cx :J v

S25i.erenfr Irl f u?m? 3521. Es meldeten sich zur Aufnahme. zogen aber, bevor diese erfolgte, ihre Meldung zurück: 2727. . . : Bon den auf sämmtlichen Colomen vorhandenen 3179 Plätzen waren am 31. December 3024 besetzt. Bayern, Württemberg. Schlesien. Westfalen, die RkeinvrovlNZ nahm 'iIum iTninntn - . '. .. " . ' a - - " p.n. 1 v.i xC ' We übrigen p.reußischm Provinzen, das Königreich Sachsen, Baden, jul denburg, je eine, die thüringischen Staaten eme gemeinsam, wahrend das Großherzogthum Hessen sich mit de? Provinz Hessen-Nassau zu einem Colozufamtnen iflthan hat. Diese rJlWi 7. land, und forstwirthschaftliche Cultur - eiten. Städttsche Colonien mit hMtniiAn rr nfivil Ia 2 Vii4K hili. rwuw;aiHW. i 1 w den ÜS . in .Berlin, üambura und!

Magdeburg. Berlin hat außerdem eine Filiale in Tegel mit Forstbetrieb. Zu züglich der Heimathscolonie in FriedrichWilhelmsdorf bei Bremerhafen beträgt die Zahl sämmtlicher deutscher Arbeitercolonien 27.

.Ihr Centralvorstand, der sich alljährlich in Berlin versammelt und dessen Vorsitzender der Geheime Regie rungsrath v. Massow in PotsdamZist, giebt m Gemeinschaft mnt dem deutschen Herbergsverein, welcher die Redaction besorgt, und dem Gesammtverbände deutscher Verpflegungöstatio nen eine Monatsschrift, die Arbeitercolonie" heraus, welche die Bestrebungen zur Bekämpfung der Wanderbet- , , c Af.t.unf.r..i.':ic.t!..M leiei uno .ai'ucuaiojigicu ucijuiucu. i Auch im Auslande ahmt man daS Beispiel, welches Deutschland gegeben r . ?n . - r . . I hat. nach; so ist der Schweiz kürzlich eine Arbeitercolonie errichteÜworden. Sibirifche Kälte. Um zu erforschen, welche Thatsachen den Nachrichten über Nansen zu Grundt liegen, ist bekanntlich von Jakutsk aus em Eilbote Mit Schlitten I . i in? uno unoen nacy uansl. am m.i tilViltrf tr rtt litsfhtrtrmn I Inseln, abgegangen. Von denSchwiehL',..,' rrtu,. rc,;; ,.. likt UVtlU VVt VVII J V U 1 1 V l l UIVIl I .ntt Wnann. NN k.nw!e"v vuiuivii l iirtninhen f a mnn Ttrf. einen s män.wenn man 'sich die älteverbältnisse in ienen Tkeilen Ost...x!. I w' v-r ü 0 I bute deö asiatischen Kältepols, das sich von Kolymsk über Werchojansk bis kälteste , bewohnte Stelle unserer Erde ist der Flecken Werchojanök, dessen jährliche Durchschnittstemperatur mmus 16 Grad ist, doch zeigt das Thermometer in den drei strengsten Wintermonaten. Januar. Februar. März, gewöhnlich A(1 (urn :m cv.c-. 1ßQ7 ttv - -r'" T"- i . I 1 X, w..- iu.AM I worden. Für solche Temperaturen sind nur Spiritusthermometer zu gebrauchen, da das Quecksilber schon bei 40 Grad erstarrt. Im Juli kann das w iu4. O4 VU5' Thermometer in Werchojansk dagegen m Iu3 15 rab steigen. In Jakutsk beträgt die Mitteltemperatur von m December bis Mitte Februar nln1I, i2 fflrflb. selbst mitten im Sommer ibte. nurwenige n " c ma?J U1"1- xun erst, wenn dieLena aufbricht was ?" wa l igem Krachen geschieht, ist Fruhlmg als gekommen zu betrachten. In dieser Jahreszeit kann trachten. In dieser Jahreszeit mit emoeralur vil von uunu iv die Temveratur oft von minus 10 6tab Wl m 20 Grad umschlagen. IVtlll bUtlV ItVUVil WH WMVWVU.V O.-.nSw.n .- ,,ti iurr M...t ... s.:..... : , ä,Vi;, 7KltWn " ' . - nlUn uuh VUurlUra i L 3 Zaaen und Monaco und I Wnnte (nrlo xu foiAer Be rübmt firfif in nrfn nhtnnbl nttr tAi fU J dieselbe zum größten Theile nur aus Anekdoten befleht. Tie Kründuna der Stadt Monaco reicht a. rück bis in die Zeiten der Phönicier. welche . am Hafen von Monaco eine m:.K ff.. .rAi.. k;. r; ihrem N,'n,gtt. We Kart, benann..v n . ' ' ' t. Wnni rhtIt hi Wr ln. iV II II lt vtutiifc v V ( 4 wtt tv k:. iinh f rr.,,a LUC 11 Vll TWU .i'lf V ' lL Kn Wnnnrn- tnnrrt ahxt i 97 festen sich die Erimaldi in Monaco fest. diesem abre wur. den alle auelfiscden Geschlechter Genuas. unter ihnen die Grimaldi, wegen Hoch verratbs auS der Stadt vertrieben, xic Grimaldi warfen sich nach Monaco und wuen siaz dort gegen die Genue. sen zu behaupten. io ' . r . Ihr Felsenrlss m NUN zwar UNtt I stürmbar. aber auch ebenso unfrucht bar. und um sich zu nähren, muhten I sie das alte Gewerbe der Sarazenen wieder aufnehmen, unter vem 'or. . 1 m. m Itf Ml k wände, die aenue i chen (hlbellmen zu bekämpfen, meven t seerauo. der ersten Halste deS vierzehnten Jahr. Hunderts waren die Grimaidi die ge . .. ... , M, ivt i ..W.a (VtA:il .1 .a fürchtetjteN PlralöN 0?S MlllktMkettS. Die Räudereien der Grimaldi müssen sehr einträglich gewesen sein, denn sie .(Anfi.n im tnhrr inl tjnrl hm sj'-t-- . : 7 v I Großen auch ummaiDi haven it? Örofem". , 1 iutiicmqum Monaco um die Herrschasten Rocca. I v ftn . . 1 . . .ii ..tniita 11 I vruna uno len.vnr zu r berdicS erwarb sich dieser gewandte I v.urn von oi wuti u sttNer Selbstständlakelt. , ' " . , I n 'L 1 I i y (Ti , Von dieser. Zelt an bietet die Ge suchte Monaco s vitt Jahrhunderte wdurch wenig , ErwJnm le Gnmaldl verküm Z JotVlf 1; tImV ml!!, Sproffe des .alt n Guel qvansienr de Monaco von dem ferne fl tßu .i-Ä:, i uirmnn in nip iiiu 111 uciu uiuucuuöii m .r v .... 1-7 - - -im--'tten Stammschlosse der Grimaldi tro kiner entMendenLage und der schönen esken. mit denen eö Earravaggio ge. schmückt hat. tödtlich langweilte. Eines gh pe jhrem Manne und btah sich nach Paris an den Hof.' wo man die galante Dame mit Freuden empfing. ES währte nicht lange, daß r. , alZ.. x.a cw I ie lyr erz un ui uvunu vü" ..z ylor. und die bösen Zungen hat M nX ailmeres lll tbun. als den n Antonio Grimaldi von seinem Unalücke in Kenntniß zu seken. . .Dieser erfand ein oriainelles Mittel. um sich an dem Liebhaber seiner Frau gU rächen. Er veruitheilte ihn zum oe.vurcy ven Strang uno .n emc ! Vuvve mit den Laen des Berurthellten im Schloßhofe von Monaco an den I sCI 1 i , CXT JC ... fk - aiscn ngen! einig?, xüoujci w in wurde dem Fürsten die Mittbei.

I kVa ItiMIW -LM V V v IV I LUll 111. 11, .ULL IX U U U 1 1 IU 1 1 1. VUJ 1 11 t

uing, da'sich seine Frau einen &ibe ren Liebhaber erwählt habe. Monsieur

de Monaco ließ sich dadurch Nicht aus der Fassung bringen. Er errichtete im Schloßhofe einen zweiten Galgen und . ließ auch den zweiten Geliebten seiner 9 ms , m mm ms icyonen Gattin in erngie hangen, Binnen Jahresfrist war der Schloß not von Monaco mit Galaen anaefüllt, an denen so ziemlich der ganze Hos Ludwig's XIV. hing. Dieses tu genartige Gebahren des Fürsten erregte natürlich Aufsehen, und Ludwig XIV. selber wandte sich an seinen 'freundlieben Vetter von Monaco mit der Aufforderung, daß er doch diesen Skandal nicht fortsetzen möge. Aber ; - ru' vi - v i . ;c -anionio vzrnincuui cuuiucuc u;m, cc sei in seinen Staaten eigner Herr und besitze das Recht der hohen und niede--ri - i - ren Gerichtsbarkeit. Er könne hängen lassen, wen er wolle, und er henkte denn auch ruhig weiter. Als der m m . . m t jt cylobyos voll war, netz er vie balgen aus der Hauptstraße von Monaco errichten. Schließlich kam durch Verr.umuna der Frau von Mamtenon eine Aussöhnung zwischen den beiden Gatten zu Stande. Die Herzogin von lor - .x? !a !.t t.i ;t "niuivis ue lil? vewegeii zu iyrrm iVltrirtni n nrr Scirtirn aitnisf aitfnrr CbW.UW (IUW .VIIUVV AMtWIIt.U.Vtl. Dsfier hn rfHfimrnngmerf w. kei Aber das Versöhnungswerk war ?m t.m. V,.., itu. . vvu üii univu Muuiiivtmi le gefAfert stiirft 9snnntn fftnS hn rauf, daß sew 'n 15i uae in Monaco unter den Galaen binr..:.. rrr. w,.r,. k:. xi " vvf V V4 v vv fels ihrer Liebhaber hingen. Die Dame weigerte sich indessen entschieden, und von seiner 5kdee abzubringen. Sckliek --V- V Lt I f lich vereinbarte man. dad die Galaen mitsammt den Gehenkten, zu einem großen Scheiterhaufen geschichtet, bei dem Ewzuae der Landesmutter in Flammen gesetzt werden sollten. So geschah es denn auch! Dieser Scheif.Jc7,,. . 7? viijuv. ivvv v tv yvuujuuii V lilk v i rr p v onri r c zweiten Ebe wiscken Monsieur de Monaco und der liebenswürdigen Herzoain von Valentinois." Und diese zweite Ehe scheint glückliche? wesen jWCUC ye lCuil uiuuiKCI geiveien u sein als die erste, zum Müdesten hör man von dieser eit an nichts hravon daß MonsiVu de Mona o irgend Jemanden habe hängen lassen, malielMvi. o an de Zcätignon de Thorigny, den Gemahl der mtr, was nun freilich nichts daran ändert, daß die heutigen Beherrscher von Monaco Nachkommen einer rühm1nrmn zrnr.Z uc.:. rlv losen französischen Grafenfamilie sind. sc.n w nntt' k.:: V , 'ZaL I : ' 7 3 1 lV"' Vl uul vc vcu"en -tag an v .v. V. L XI O N0N - Gkimaldi vorstellen, als sie L0a"n- wimmm lamm l M . . Wl . . I W iiJ . I W 1 f ,e n.ema.s yerau uno lyre unieiney. I Vt M 4. UJ m .Ill.f ... 4. . rrl i7U,.' lc". ?Bli lciiiarn. I )anz unaiauoilmes leiileie Darin INSbesonder. 'Florestän l.. der Grobda.er I v. rc- ct.. ÜCU spielen rancs. die er seinen Unterthanen jährlich erpressen konnte, reichten dazu nicht aus. So kam er denn zunächst auf den GeKinfn mnnn nRlifff (DAhl.vA.TV. "' '''':"' Tndb f4"" Iifr":r "A; X, knanv! m lieg er m England eme I llnm,nn, in 1 n.iT.n n..3H 4. - "r; ; 'SX, Xrf I 3" " '"v" V"" W i c c f r T I vollkommen den franzosischen glichen. l.n . r , i . , . - KupfeiMUNZM sieht MÜN Nicht so Senau auf die Umschriftund so gelang es iorenan. meyrere Millionen dieser Monaco von denen ihm zeder nur jur i entlme zu stehen kam. m ranlttiq M Mttyr ZU bringen. iazllevncy schritt Die französische RegltkUNg tlN. UNd so Velslkgte llch diese .Geldquelle". Hierauf monopor:ni evr ri r - t . lisirte Florcstan in seinem Lande den Handel mit allen Nahrungsmitteln und Haushaltungs - Gegenständen. Die Monegasken mußten Brot. Wem. 5 eisch und was sonst zur LebensfühI ti ' am m rung gehört. ZU ungeheuerlichen UZret ,en im 'eglerungs . Magazm kaufen. Das führte im Jahre 1848 ZU der großen monegaskischen Revolution, die v 4. , s.. D0UC orttZkYN aytt aNlZkyatttN l,al. Sie dauerte so lange, weil sich Flore. stan auf die Vertheidigung seines fett. 7fkks ..rjt.."i. v v: W..r i "' vyiu uciujiuinic uiiu uic aui rührer in Roccabruna und Mentone bicse vorsichtige Taktik nachahmten. wobei denn eine Entscheidung nicht I 1 ' möglich war. III.. der Nachfolger Florestan'S. begann feine Negierung mit eiI., &',t7fcT,-tn. (ttnirnrnnA " iyKKiiuvji. yvyvti nivvkuviuutt und Mentone. Er sammelte ein Heer oo 60 Monegasken und ausländischen Abenteurern und versuchte, sich durch einen Handstreich Mentone's zu bemächtigen. Aber da die Stadt über 200 Mann BUrgerwehr verfügte, die. absolut sein mußte auch entv """v"" 'ii" war nunm.hr (ein aufrührcri. v:rkaufte sie mit Haut und Haaren an I cc-a it.uiu.ilu. ju; vjus iuu vu " Millionen Francs. Wo Tauben sind. da fliegen Tauben zu. Kaum hatte Karl feine Millionen in der Tasche, so erhielt er den Besuch des Monsieur Blanc. des Vaters der Roulette, der ihm für Ueberlaß des Spielprivilegiums im Fllrstenthum Monaco neue Millionen bot. Karl III. willigte mit e...w i fticuucu cui. Monsieur Blanc zahlte dem Fürsten ,?n, MZillkon Xrnnc Kmt und verpflichtete sich, in den 50 Jahren der Concessionsdauer für 15 Millionen ?rns kk-n:- w, im ftiirft. thume auszuführen. Außerdem hatte die Bank dem Fürsten eine jährliche Civilliste von 200.000 Francs zu stel trir n. rrtn. w czinn,zT tiin aufzukommen. Monsieur I . P - "' -. 8 anc auftc nun c damals noch un lr -

bebaute 'Punta' della Focinane und errichtete auf ihr die glänzendste SpielHölle, welche die Welt je gesehen hat.

Karl III. leate eiaenbändia denGrund stein zum Casino, und die Punta della Focinane wurde zu Ehren des LandesJ I vaters in Monte Carlo oder Karlsbera umgetauft. Mit der Gründung.der Blanc'schen Spielbank beginnt für Mona eine neue Epoche. Das Ländchen nahm rasch einen unerhörten Aufschwung. Grund und Boden stiegen um wusend Procent im Werthe und aus den hungrigen Fischern, die auf dun unfruchtbaren Felsgestade ein elendes Dasein gefristet hatten, wurden mit einem Schlage zriche Leute, denen man aus aller Herren Länder das Geld in die Däuser scklevvte ' ' Karl III. starb im Jahre 1889. Er war in der letzten Zeit seines Lebens erblindet und wurde fürchterlich von Gewissensbissen geplagt, denn die Zahl der Unglücklichen, die sich wegen Spielverlusten in Monte Carlo um's Leben gebracht hatten, ging schon damals in die Tausende. Um Ruhe zu finden, fluchtete er kurz vor semem Tode nach dem Schlosse Marchais bei aon m Nord - Frankreich. Dort lebte er noch einige Monate, doch hat man nicht geHort, daß er einen ernstlichen Anlauf zur Unterdrückuna der Vpleloank genommen hatte. Sem Sohn und' Nachfolger Karl Albert, der heute regierende Fürst, ist im Jahre 1848 geboren. Wie so viele ronprlnzen, zeigie auch er vor dem Tode semes Vaters liberale Neigungen. Er mißbilligte sogar die Gründung der Spielbank. Nach feiner Thronbesteigung ist aber in Monte Earlo Alles beim Alten geblieben. Um gerecht zu sein, muk man einaeü'e. hm, daß die Verhältnisse vielleicht stärker sind, als der Fürst. Das Privilegmm der Spielbank läuft bis zum 31. März 1913 und kann nicht ohne Weiteres ausgehoben werden. Außerdem würde sich der Fürst durch Maßregeln gegen die Spielbank in Gegensatz zur gejammlen Aevolkeruna semes Länd chens bringen, vielleicht gar eine Revolutlon hervorrufen. Die Moneaasken r:..w it. t . uno u;m oyneym nicyl gewogen, oa er sich im Jahre 1880 von seiner ersten Gemahlin, einer geborenen Herzogin von Hamilton. scheiden ließ und sich darauf trotz des kirchlichen Verbotes mit Marie Alice, geborene Heine, einer Verwandten des deutschen Dichters, wieder vermählte. Das fürstliche Paar r.ti :r m ' icui juniciji m Paris. Vom Jnlanve. V e i P h i l o m a t h. O r e.. wurde neulich ein arauer Adler erleat. der zwischen den ausgespannt Nlügel spitzen 7 Fuß maß und einen Scynabel von 4 Zoll Lange hatte. ZurZeitwerdenimsüdli chen Kalifornien drei Olivenpflanzun aen anaeleat werden, welche die groß ten in der Welt werden sollen. Eine Pflanzung in Orange County wird 40.000 Bäume erhalten, während in einem Garten bei Colton 34.000 und in Pomona 24.000 Bäume gepflanzt werden sollen. In Spokane. Wash.. wird am 15. Mai eine Anti-Eichhornchen Convention abgehalten werden, an welcker Deleaaten aller Counties im östlichen Theile des genannten Staa tes theilnehmen werden. Auf dieser Convention sollen Mittel und Wege zu einem gemeinsamen Vernichtungkamvfe aeaen die Eichhörnchen berathen werden, da die Nager immer mehr überHand nehmen und alljährlich Schaden im Betrage von mehreren hunderttausend Dollars anrichten. Jndemidyllifchen Ko'komo. Ind., hat jüngst eine Frau in drei Minuten dreimal ihren Namen gewech seit. . Um 2:55 Uhr Nachmittags wurde sie von ihrem Gatten Francis M. Trader geschieden und mit der Scheidung wurde ihr zugleich das Recht, ihren Mädchennamen Olive Smith, wieder führen zu dürfen, zugc f. . A. . L Pi W I Iprocyen. n oer nacyuen Minute nahm sie eine Licenz zu ihrer Verhei rathung mit John N. Tyler heraus und ehe die Tinte auf diesem Schrift stück getrocknet war. hatte Squire Loop t zur Frau Tyler gemacht. m c . rm t oen naivern ves an Buzzard's Vay. Mass.. belegenen Townships Sandwich wird demnächst eine Anzahl canadvscher Hasen ausgesetzt werden. Man hofft, daß dieselben sich dort schnell vermehren und einen schätzbaren Zuwachs zu dem nur gerinaen Wildbestand bilden werden. Ein interessantes Menschenpaar, dem man tagtäglich in den Straßen der Bundeshauptstadt begeg nen kann, bildet der 80jährige Richter Field vom Ober-Bundesgericht und sein steter Begleiter und Diener, der ihm die Akten nachschleppt. Field gehört diesem Gerichtshof mehr als 33 Jahren an, und mit dem nachstenJahre wird er den längsten Termm vollenden, der je von einem beisitzenden Bundesrichter erreicht wurde. Richter Story von Massachusetts diente bis jetzt am längsten, nämlich 34 Jahre. Oberrichter Marshall brachte es auf 35 Jahre. Das Leben des Richters Field war nichts weniger als einförmig. Vor 65 Jahren finden wir ihn während einer Choleraepidemie als Krankenpfleger' in Smyrna. Kleinasten, wohin er mit feiner Schwester, der Gattin eines Missionärs, gegangen war. Später landete er in San Francisco mit einem ganzen Dollar, einem Diplom, das ihn zur Rechtsprazis zuließ, und 60 Zeitungen, die er von New Jork mitbrachte. Durch den Verkauf der letzteren erwarb er sich gleich einige weitere Dollars. Später wurde er im Minenlager zu Marysville zum Alkalden gewählt und dort fanden seine Dienste so viel Anklang, daß er in die California Staats-Le-gislatur gesandt wurde. Im Jahre 1857 wurde er zum Richter des Ober-' gerichts von Californien ernannt, dessen Haupt er nach zwei Jahren wurde. Von.hier aus wurde er dann von Lincoln m's Oberbundeögericht berufen,

45WK44KttW

Frükkmg8zeit! Dr. August Hamburger

Der groste deutsche "Wlntreiniger eine ausgezeichnete Frühlings-Medizin,

Heilt oUc MagemetOen anVi berste und 1 -

$3MKmccttHMcmmK

' ilT&xlji.

KR

Disease comrnonly comes on vvith slight Symptoms, which when neglected increase in extent and gradually grow dangerous.

"!:.? If you are BiDoua, Constipated, or baTe Liver Complaint If your Complexion is shallow, or jon suffer DLstrea after eating,

T"E

For offenaive breath anil all disorder of tbe Stomack,

TAKE

Ripans Tabules Regulate the CiSSSESSSISS&SIZZS Vr? 1 ÖMC Ghives . I 5 ll,t wwmmmmm3'$$-ä Ein dankbarer Patient, der seinen Name nicht genannt haben kill, und der Kinc Uflaoetge sderdrftellng vo schwe rem ItuUn einer in einem Toktorbuid anaeaebk neu Arznei derdantt. läßt durch un dasselbe kostn,, frei ok seine leidenden Mitmenschen verschicken Diese große Buch enthält Vkezepte, die in jeder ApotYkke gemacht derbe können. Schickt Kure dr,s,e mit riefmarke an Vrioat tlUnlt und Dispensar?," 23 West 11. Str.. New Voxt, . . I an iTiMM I W.,-J I JTZLmM 1 X X i . ! 9 2 1 i-g T Eiue permanente Kur der harrnSlklgnen Fälle ron Sonerrhea nd 2 i uicci, aacaniin in von s vi o aagen; reine w I andere Behandlung ötdia, und ob die an t 9 ekelnden Sieiultar de einnehmen Su Z z bed. Eopaida der Sandeldl. I. Ferr E. ' sru' Nachfolger), pott-ker.a. er. ; taust von allen Lruggiften. ' , 1 &3C? Si.ZvriHe 3 V UJ Der Herren Freund eine E, versandt bei Srprei sür tzi.oa. Man adrrsftre: Ul.V0aN MFG.CO..LANCASTER.OHIO. Manneskraft leicht, schnell und oauerno wieoer hergestellt. Schwache, Nervosität, Krästeverfall und alle Folgen von Ji ti.kndsünden, Ausschweiiuttgen, Ueberardeitungu. . id. gaiiziicy und gründ lich beseiligt. Jedem Or tan uno otcrpcnijcii iwirddievolleKraftuild Stärke zurückerstattet. C5infnt1r& nntä r llches Verfahren. leine Magmmedicin. Ein vcqiiajislg ii unrnoqllcy. ieua) mit i$cHflisfeii und Gebrauchsanweisung wird per M frei versandt. Man schreibe an De. Hans Treskow, 822 Broadway, New York. IDer 4- 4CigaörMladett g? QK Wasblugiott Str. empfiehlt sich dem Publikum durch seine vorzüglichen Waaren. Alle Sorten einheimischer und importirten Cigarren und eine große Auswahl von RaucherArtikeln. Um geneigten Zuspruch bittet Schiller Römler. Theodor Stein, Abstracter of Titles, Ecke Market nnd Pennsylvania Str. The Lemcke, Suite 229, eine Treppe hoch. Telephon 1760. Indianapolis. Adolplln Frey, (Old Fredorn & Rlght.) Xotary Public, Translator, Correspondent otc. No. 106 Elizabeth Stret. Take Blake St. Car. Zermalmten und ganzen C o k e zu haben bei der luä'poUs te Co.

r

U IAmS

i r i i u

(AI

1VUL3

i

Unsere dollkomnene Evrii; fi mit seder Na5e. MaSt

Flecke. Verhütet Strilturen. fytilt Tripver und

ternufc in l bis 4 Taaen. Kräa, Avbekern baHs.

v

fivi:'

h'f '' .. f..:. a

IIO

ki mm was heilt, kimm es jetzt. H:oenig's Tropfen, fo sckneLiie. ? , ' V 18 II. v V I IÜ '3. 'S!': Ull tiEe RIPANS TABULES RIPANS TABULES RIPAN8 TABULES RIPANS TABULES System and Preserve the Health. xn xt,

- - Z!!

ftVv w j , c 't 'X n WsL &Mm

Ut-,-' 3

mm- k

- . Ö

USSJW-

-

,, V '

xirr Lii Lciit; Quic to act.

Ripans Tatules ur sold by drupgiste, or bv mall tf the price (50 cents a box) s aent to The Iilj)ans Ctiemical Company, So. 10 spruc bt., New ork. Sample Tial 10 eenti.

pS2SZS2Z5ZSZS2SBS2S?SZSZSS fn ' mm mm mmm-mmmmm. 1 I lllill. iinfA M mt inlhl); ALnAIi Uotll. jg A n - ' O' Öcoatr, Crniittii in BAR FIXTURE5, DRAIN BOARDS AND ALL Tln Zlnc, Broso, Coppcr, fiickst end all Kltcncn end Plated UtonsKo. - CtOOQ Vood, Marblo Pos cotaln. Etc. CEORCE WM. HOFFMAN tl Mtaufkctartr ul FropfUVor. ms. WM rn.rn.mm . W ' . - w- . . itX 01 V tt t mm m . mi m m.. t m s IUU URU.H-U1.UV WU U-H I N flk flbi I 1UU UUl 4iUi.l UflU I iltUllUt 9 S2S2S2S2S23SSaS2S2S2S2S2SS22 jTaa mm . m. Mt Zum Verkauf In Apotheke 15 5entt ver Vkuud. 'iint '-CW - - -:--- -- t Die kurze und einzige direkte Bahn nach CDTHLTLDjX&Xbm Vestibül Züge Ldfahrt von Indianapolis: No. 3 Chicago Limited, Vestibüle Pullman, Speise u.Parlorwagen täglich 11 50Bm kunft Chicago k.30m Äo. 36 Chicago Nacht örprei. Sefti. bvlt und Schlaftrage täglich. . . Ankunft Chicago 7.A)Vm No. 10 Mono Acc. täglich, auZge, nommen Sonntags 4.00Rm nkunst in Indianapolis; No. 33, Vestibüle täglich 6 lOKm No. 35, VeMuie täglich 8 tt No. 9. Monon Acc. täglich, LllZz?' nommen Sonntag.. 10 4KVm Pullman Destiöul'Schlaswagen sür ZtcagV stehen am westliche Ende dS Union Bahnhof a. köMrn töglia) um S.SMM. deftiegen p)t7den TitOffice: 91: i West Zasiiat, Stv. gfir Skaten, Raxttn, zjetreadUe ,e, ernt na sich ani t o. W. H a y l e r, D. V. A. ist die beliel,tefte Vah ach OlliOI1ML'II, mit Case undSpeiseCar Dienst zwischen Clncinnati. Indianapolis & Chicago, die beste Linie nach Dahton. Lima, Toledo, Detroit und nördlichen Michigan Resnti. Direkte Verbindung in Eincinnatt ohne Sagen echseimach Washington, Baltimore, Philadelphia und New gork und allen Punkten südlich. Jforatt be,Sglicb Re. oe e. wird ertheilt tn der . H. D. Itln-Offtct, i Weff Was'owgto Str dem aiteu .See Hlvt', ttlt Vkeridia Str ) nnfe in der Uni Statt,. Geo. W. Havler D. V. A. HERMANN LINKE, 197 Süd Vertdia Straß. Deutscher Messerschmied, Nafirmeffer, Scheeren ' und alle Orten (5chktMstr7.entk tfrtihl sd eschltn.

u

't 1 ßO

iV) ., ,, m II .-w n rnt''. mmm'-mmmmmf-

Sk

X iWWM 0 . rTo i üom n ATlS lNDimPOLIS.G04fON'' 0 CHlc TO DE-TROiy