Indiana Tribüne, Volume 19, Number 198, Indianapolis, Marion County, 5 April 1896 — Page 5

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Einige merkwürdige Thatsachen

Asbsr unsers boibexx ZlervenLys?eme. Diejenigen Nerv:n, welche w'r Alle kennen und dirjttsgcn, wovon uns nur w.nig bekannt ist. Unsere sympatlzctischrn Nerven und unsere Krankheit. Die Urfade imsrnt ?age-, frier, und Nie. " nLe de. Tee (Stund, w.Lhaib diestt, 5rn so Aw hlb n o De Schosp's neue swexoooe oer :pcimnn ÖT xxw h it.U ia-ye uns sch.nb ich t ra. - ttü selbst. Wir wissen e'. wenn wir erkrankt sind, aler wir wisse , n chr, wS uni feb t. Die Syniptoui fönnoi vrcUeickt Nn. versaulichkeit idcr andcre Nagen l ocr anecre wagtn! ; Ho e blukeic o er andere.' ?ge n äßlgk.ttcn ; rigt'sche an-ere eren.wcea. d von allen ds ldea ist A schwerd n s in; Leder linrrg Äranfoeit , der a T:r rund von allen ds ldea d gleich -. Wlr ton mei nun da' a .f ,u sprechen. rftes sollt n wir be e:.ken, day wir, um eine Alt aun U.bel 31 crji.len, di.seibea bei der Wur el .saffea wüss n. Alldann e den wir be gxe ton, warum De. Schop i-i der eyanslung von Krankl);t en 0 er'rlgreich ist Ei lst deöh üb, ro.U er das Uebel bei dir Wurzel angreift. Dle Ursache aller Kransheiten der inneren O'gan besteht in Erkranluag symxazhe tisven NeivcN. Diese hats.che wurde von Dr. Schoop zu erst emdear. Lein näHker Scheit to die Zusammen setzung emr 3Wö in ur Cur ree 19 npatl) tisqn Nero n. wo'elvst die Ursache von Kra-kjtit geleg:n ist Diese Mv , n ist j tzt aüiemeit besinnt unter dem Namen .r. S.os ZLie:tther stell.?. Die unZ bekinnten Nerven si d die Cerc b?o Spinal , N rven; die G h rnervp, welche u' s re Acm uo Beine biegen und die uns scymerz?, renn nzvera?unvet sin?. Di jenlg n Ne ven, über krren Vorhanden lein Ul.S beinah nlctkZ b.kannt )t, siad die symputhenschen Nerven ; die Magen. Leber und NirtwJteir n, sozusagen ; di'jenen Xerven. welche d ee Qrgane in Toaligk't vers.yer, welche mit unseren Ärmen , nd Bii nen gr n,cdt und mir unserem Gehirn nur wi in Ler?rndunz st,hen; di N.rven, welche unS krank mach .'.n, wean dsilbin er krankc si'd. D e N'ven, durch welche Dr. Cchocp's Meknherstcllr unZ n,r. Die sympathetischen Nerven sind lehr fti$ tiz, no$ ward ,eren W.cytigkeit st n neuerer Zeit flstzest llt. Dr Srv'ck erfolgreiche Heilung: haben dieselben besser b knnt acrnact. Uicni ei 1 meidender schon alle mögl'che Aerzte unv Medizinen prcd.rt hat, ohne auch nur den g-rinzsten Erfolg z 1 erzielen, und er ftaoer lZ-ann, daß Dr. öchocv'S ehand lunasmsthode i?n dauernd von siinem Leiden befreite, so in er sslisxiich von rem Vorhai densein d.r symyalhet sch n Nerven und der Heilkrast vo.i Dr. 6choop' Wled.r,erneller Überzeug. XL 10 das ist S aerade, n:3 sich j den Tag ereizn.t bei P-rsonn n, eiche mit Maaen, Hz ?tl'ren'und Z-Ue Leiden d'haf et sind. Die erwoh t:n nrgade in fez j aus Dr. Lchosp' öcllz:e?hcd mussm daher wohl aus Wahrh 't beruden - Dk ScdLLp'S Wiederhrsteller kann von irgend eiarm zuvc,lssigen A? 'lhekec boaen werden, oder oix wenn stroer zu erlcnjen. der Eins noa g vn IX0 an Dr. Sch?oo vort sr i per Ersetz versandt. Ein iterenantes Bu", welch S D-. Schov's Mhoe d r H vung von Äccnltjei t durch d e symoathet schn N-rven aii sUhrliZ, fcfchreit. wi.d aus V.rlanzen lösten frei versande durch Tr. C. I. Schooo, to; 2i.,4U.XnirJ, WiZ. Oster-Blumen und Pflanzen. Eine schöne uud grobe Sammlung. Bertermann Brös. 27 42 Mass. Ave. Tel. 3t0. . 50 Arcade-Kel-äude. Tel. 1840. PRINTED WARPS in groß Suiahl unter den Seiden für's Frül)fal)r. Die Faden, auS denen di se Ctosse gewo tsiad,sind bkd.uckt wcrd n, ehe dieselben gewoben wurde, urd daS Muster stieß daher Licht schzif ab, kie bei an:en öwssm diese Stcffe machen s ch wunderschön. ttdttYzrduadhS?. Etwas Elegantes. . Wir haben gerade 150 verschiedene wunder, schöne Nester v:n Eciken imscriit.. ü finden hinunUr large Block Plaids auf iedluökm Wa?p Lruiid. Plaids in mttzrünen und Laverdel, Müllern. Okangvsdls Peau de Soi otc. $7Ätt$3'Jfür2aUen. li5ti 572.5) für ßtnje Äleiitt. I. S.ctyres 1 Go L1W6U8 VoNNSFUt 1 Wasbaton Str. WW Wlro Trte Guards, &Öülbry ITotila(3ardea iiuplcrnents. Lawn Mowers. llfkiadi.

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Offener Schreibedrie? des Philipp Säueram pfer.

Mein Iietoer Hnr Nedaktionär! Mein (autlgc Schreiwebries schreib ich M'S 2i?rtt. Tie Liz. zie, roaS mei Ältie iS, Hot mich e? i:delbrctt. xro f noch au die alle Konttie mttge Krackt, bot und -Bi . ',.'" als c Kuriassitee OUfhebe duht MS Bett geronc. UN ssu'ttrest Hot fr mich unncr mei Piller 'stellt im das Qensel Hot se mich mit e , v; . csrmh SZick StohArmg an mn rechte fianD s.cielv. $n oit swwiyui jty und schrelwe und se misse mich sor den Riesen ecksjubse wann mei Spel linq nit so korrekt is, wie unnerer or dinäre Äirkumstenzes. Mei Eiselt r3 , . ' V. v rf r '2 auch Nlt, was es sei soll; wisse &t ich sin jo immer nierseited aewese.' äwer n mln Zustand kann ich auch t1? ui? nit emol. mei Specks juhse, bikohs ich hen loß emol sehe ems, zwei, drei, vier, fünf Pläsiersch uf mei Nos gepehst un dö könne mei Specks nit dran stehe. Well, ich will mache, daß ich. endlich emol en Start kriege un will Jhne verzehle, was mich Widder sor en.Ecksident gehappend is. Herr Nedoctiönär, ist denke, ich sin nor uf die Welt.for Pech zu hawe. Ich meine es mit alle Mensche gut un duhn keen Harm zu. Niemand nit, awer mein cenzig'er Zählt is, ich sm zu gut. Ich kann nit no" sage. Ich sin schuhr,: wann e scheenes junges, gutguckiges Meedche zu mich kam und deht mich mit ihre schwiete Auae angucke,un deht sage: Seh. Mister Sauerainper, wollc Se nit so freundlich sei un mich en Kib ewwe?'". bei Galle!, ich denke, ich könnt auch dann nit .no" sage, ich hen halt zu e gutes Herz. W:ll, am siwn?ezehnte war Patricks Day. war's nit? Das is wo mein Truwel her kommt. Am Qwend vorher war'n ich wieder emol for e Tschensch bei den WedesWeiler. Mer hen von mei polittickelEffehrs gesproche un do sagt der WedesWeiler: Sieh, Phil". Hot er gesagt. Dü Host nit genug Sponk; Du kannst nit an das deitsche Wohdumm alleins dipende; du mußt auch. ausgucke, daß du die eirische Wohtersch keische duhst. Weißt du. die Dumme wer'n jo nit all un ich sin schuhr. daß du auch e ganz; Latt Eirische kriege kannst, wo for dichbwohte duhn.- Sell is so", hen ich gesagt, awer wie denkst Du denn, daß ich das mennetsche soll ? Du weißt cjut genug, daß ich nit viel Ecksperienz in die Palliticks -.her Schenk noch emol eens ei, dann könr: mer besser tahke-. Der Wedesweilcil bot jedem e frisches Pohnie geholt un dann sagt er; Morge is PätricksdäyHot er gesagt, und das is'die beste Tschehns for Dich". Er is hinner die Qar gange un Hot aus en Draher ,e ganz neies grasegrienes Neckte! erausgeholt. Sieh hier". Hot er gesagt, .selles Necktet duhst Du morge weh un gehst in e paar eirische SaluknS, mingelst mit die Kraut un spendst e paar- Dahler un dann wirst Du ausfinde.- wieviel Freinde Du Dich machst.- Wann se dann all recht happig sichle, bann; gehst Du autseit, duhst das griene Neckte: aus und duhst selles an".- domlt Hot er aus sei Packet oAe anneres Neckte!,' es war von die Örrensch Koller erausgeholt un Hot mich's gewwe. . So wie die Eirische das sehn, dann werscht Du emol ausfinne, wie se das erscht fiehle macht." Denkst Du wirklich? saat ich, w:! das is Dettkesl'". Jch sin schuhr hat der Wedesneiler gesagt, daß Du en Sock zeß hen werscht. wo alles hiete duht.Der Wedesweiler weiß doch einiges, hen ich zu mich gedenk es is e wahres Slick. wann mer so en Freund Hot wo eem so gute Etweises gewe kann. Well de neckst e Daz sin ich gleich nach Dinier von Heim gestart.- - Ich hen mei gr!enes Neckte! gewähre un die Lizzie hvt gelacht wie alles, 'bk kohs ich hen so sonnig geguckt.- Ich sin in en eirische Saluhn gange, wo e aanze 5kraut don Meik's un Pat's an die Bar gehänc.t ken. Wie die mich mit meigr!eneSNeM''Keyflhtlft hen, do hm se geschmeilt un'Hn Händs mit mich peschehkt. Ich hen en Dahler uf die. Äs? aeschmiffe un l.en uf englisch gesagt Schentesmanner UU en Drink cn-mich. Mehb-e.ss f,ttx sich,nit zwei mal-inweUe celot.' - Ich hen noch e paar mol getriet un dann.hen ich en kleine Spietsch gemacht Ich hen en gesaoi, daß ich for Schulkaunsel ronne dt-ht un daß ich g'leZche deht, ihre Supohrt zu kriege. Shur Ding" hen se gehallert, so en Mann könne mer brauche". Of Kchrs'hen ich gesagt, daß ich all de Jeit, w.i'ch in Ofsis wär. zu die Eirische sttsdeht un daß se einiae Zeit uf mich 'saunte konnte. SeN Hot's aesettelt. Wel'se'wär'n'purtinier krehstg for EckeUement. Mer hen mich e paar gedtunke'-url. dann-he'n ich gedenkt, daß esan' die- Zeis wsrl' daö Neckte! zu schehnsche.- Jchh':n mich for e Minn!t ecksjust',un'' sm . äutseit ange. Ich hen das-orransch' Neckte! c.nk'.zoge un sin dannwidber in den Saluhn gange. Ich' hen gäd Widder t Dahler aus mei Packetöuch-geholt, ds hen se uf eemol-daTevgenohjist. T'0 iätte Ce ewer-emol'ebbes erlewe kc.nne ! Well, ich wunner ich-Zw wrhaupt mei Bohns' nych all he,n, oter daß ich fcem Korener keenSchavv vschafft hent'Wei.-'wZe dieBlutver.' flikßee sin se uf mich gestürzt.' Der SluhnkZeper Hot mich Ohrfeige gew we. wie Vzelaibcher n hoz mich' NeZms enufe. worner nit prtntm karn. Mein DeiZ hen mic die'' eirische Lofersch anaedrirowe. mel Jwwerkütl Heu se mich verrisse un mit die-M

als wenn ich die große Dromm von e Band war. Das schone Necktei Hot in e halwe Seikcnd.an de Flohr aelege un mei NoA die hen se mit en eiserne. Pohker a.ef:ckst, daß se geguckt hat wie schappt Viki. Mehbie ich hen gehallert! Bei Sckiemenie, was hen ich gekrische ! Uwer es Hot mich all Jenen gut mt gedahn. Schließlich hen se mich beim Wickel kriegt un hen mich an die Striet geworfe. Wie ich do gelege hen. do hen ich immer noch gehallert. Es is en Kapper komme. Er Hot gedenkt,, ich hatt' en Dust und Hot mrch arrefte ae wollt. Er Hot awer bald, sein Mißtehk genohtist und Hot mich in e Hack heim geschickt. Die Lizzie Hot purtiniehr die ZZjtz.' kriegt, wie se mich in den Zustand gesehn Hot. Ach mel lieb ßötfug Philippche. Hot se gesagt, was is dich dann gehäppenv, was hen se dich dann gedahn, die verzollte, Lohfersch? Du . ??jf 1 ? ' i n . , wericyi micy oocy nir iierroe: Ich will Dich nor gleich in . de! Ladsches trank melde, for da mer jo keen Dag Sickbenefit verliere. Mer yen's zwar nit nollug, awer dieLädsch . ' iurni b iu wcuyic. So Hot die Lizzie in eem fort gejammert un dann is der Dockter kom me,un Hot mei Wunde gedreßt. Ich wern so ebaut verzehn Dag ins Zljett stehe müsse un das is all was,es is, womit ich verbleiwe Jhne Ihre liewer Philipp Sauerampfer. Sine LSinternacit in de? Slirolo. Station Im Luzerncr Tageblatt veröffentlicht tkn Eisenbahnbcamter eine hübsche Schilderung deZ winterlichen Nacht dienstes. wie er in der am Südaüsgang deS (8otthardTunnelS gelegenen Sta lion Airölo sich abspielt.' .ir intnehmen dem Aufsatz die folgenden Haupt stellen: Der Wecker rasselte Erschrocken zünde ich ein Licht an und sehe, daß die Zeit schon stark vorgerü ist.' Auf. 'in den Nachtdienst! Deri eisig kalte Schnee wasser, forric ein Blick in die stürmische Schneenacht ermuntern tmich .völlig.' Ein paar freundliche Worte, ein Gute Nacht", und der den Spätdienst besor gende Beamte verläöt müde und ernsten Sinnes die Station. Ich begleite ihn über den Perron und stehe dann allein auf der einsamen Bergftation. .die in ein wildes Schneegestöber eingehüllt ist. Hei wie grausig pfeift der Wind von den Höhen des St. Götthard und vom Dedrettothale her. Der hat wieder seine Schneeflocken in stechende Eisna deln verwandelt, daS fühle ich. ' . Froh, einige Augenblicke in'S warme Bureau gehen zu dürfen, grüöe ich eilig noch. den auf mich zukommenden Een tiälweichenmärter. der mir in seinem Tessiner Dialekt ein kutzeS- Buona sera" zuruft. . Ich gehe meinen. Arbei ten nach bis mich plötzlich der , schrille Ton deZ Telephons vom'-'Gotthärdtun net aus aufschreckt.- Es ist der Wärter, der vorfchriflsgemäß die Strecke bis zur Mitte des i?otthardtunnelS zu begehen hat und seine Ankunft bei Kilometer 8 (Mitte deZ Tunnels) meldet Guaniia Lorenzini alChilometro otto" JSMx . ter Lorenzini bei Kilometer 8) ist sein kurzer Ruf, dem er ein Heisere Nach fragen nach dem Wetter beifügt, ttuna viarrgio", rufe ich ihm nach und denke: Tu armer Mann, der du dein küm merlicheS Leben in Nauch nr.d Kohlen dunst verbringen mußt, möge deine kurze Rast dq drinnen in deiner dunk len Nische eine gesegnete sein' Ich arbeite weiter. Ta ruft von Vellinzona her der Telegraph.. Eine Berspätungsanzeige des Nachtschnell, zuges ist es, die momentan alle nacht. dienstthuenden Beamten der Bergstrecke am Apparate beschäftigt. Aber auch dies ist bald beendigt, uno Alles ist wieder still und ruhig wie zuvor. Der Sturm' scheint nachgelassen zu haben.. Ta wird die ti.'fe Stille durch 3 mal 3 Schläge, an der elektrischen Glocke gestört. Der erste Nachtschnell. zug kündigt soeben seine Abfahrt von Göschenenan. Ich trete hinaus, und wundere mich, statr des Schneegestöbers eine friedliche Mondlandschaft zu sehen. Tech ich muß zuerst den alten X., Een tralweichenwärter. kontrolliren. ob der wohl seinen Mechanismus richtig un.d rechtzeitig handhcben wird. Er hat mich denn auch schon bemerkt und sffnej ruhig das Einfahrtssignal, ' Noch wenige Minuten und man bört den bekannten Ton, der die Ankunft des Schnellzuges verräth. Er fährt rasch eilt, hält plöölich. Nur Ntt'e animirte Offiziere der Festung fc'ondo dsl Boaco" verlassen unter Säbelrasseln daS warme Eoups. Jetzt gehören alle Gedanken dem Zuge und den Vorkeh rungen zu dessen sicherer Weiterfahrt. Meine Schritte lenken sich dem Signy geber za; ein kurzer Ueberhl beweist, daß der Hebel im Automaten richtig flefy; ein Umdrehen desselben (Llocken schlüge, daS'Antworten der Lokomotive auf des-ZugfsthrerS 'Cchrillzeichen. uqd, der jetzt 'zweispSnnige jjug llh -lcin sgin de.ni tzüden zu. MSchtZg ragt der Pizz Befpero gen Himmel. Seine gewaltige.- Entwick. luttg. feine zerklüfteten Felsmassen, auf denen jetzt sicherlich eine Schneedecke von 20 Meter Höhe ruht, segelt unwillkür. lich auch Tenjenigen, welcher gewohnt ist, ihn alle Tage, alle Nächte, Sommer und Winter, zu sehen. Verfolgen vzir. diesen grimmigen Burschen hitz n sein nördliches Ende, so sehen wir do? uns ein tfsa 3"00 Meter' hoch . liegendes EÜplateaumit schieserAbdachnng. daS. vom- Mondlichte beleuchtet, in vollem. (Stanze strahlt. Seine hintern Etpfti nimmt das entzückte' Auge. Mr schwach ZZahsj : Wieder stehe ich allein in der klaren Winternacht.' Meine - Gedanken : unkj Schritte wenden sicb hinan? zur Natur, zur herrlichen- zgkberbaften.' Winter landschaZt.' M üMM'e. tfüw

hen se uf mich gescdmtZse.

Echienenstrange und nähere mich den Ufern deS' nahen Flusses. Lang sehe ich ;u wie ruhig und unvergleichlich schön der Tessin vcm hellen Monde ganz versilbert, dcr engen Stalvedro. schlucht zueilt, immer dasselbe eintönige, aber doch fesselnde Geräusch der plät schernken Wellen. . Unten verschwindet jetzt unter weit hin vernehmbarem Rollen der Zug über

öer kühnen talvedrodruc m dem gleichnamigen Tunnel. In wahrhaft feenhafter Pracht lie gen die mit Firneneis und schweren Schncchüllcn bedeckten hohen Alpen um mich her. Im Süden ist eS der. kühn ansteigende lange und hohe Eanella kämm', dessen höchste Höhen in prächti gem Silberglznze weithin leuchten. AU'iäbrlich. wenn im Juni die unae heuren Schneemassen der Sonne we; cken müssen, bietet daS Hhplateau deZ Bespero eine wunderbare Erscheinung. Durch ein selt'ame Epiel der Natur bildet sich in den zerklüfteten Felsen am St. Johannistage em nengeZ Krcuz. Wenn auf den übrigen Theilen deZ BeraeS der Schnee schon geschmolzen ist. liegt auf dieser Kreuzesform ein weißer glitzernder Mantel aus Schnee. Meine Blicke schweifen weiter, sie gleiten ürer das Bedrettothal, das vom Tessin durchzogene wild romantische Bergthal. Weit in dcr Ferne ragt der spidige. fast nadelförmig sich zum Fir mament erhebende Pizzo Rotonoo em por. An ihn lchnt sich der ebenfalls spitzige. vi?lgczackte Pizzo PeZciora mit seinem riesigen iletscherfelde. ebenfallZ von tiefem Schne: bedeckt. Auch auf diesem Eisfeldc wieder jene wunderba n Reflexe deZ MondlichteS. ein unbe schrciblich schöne? Bild! Sehe ich nach Norden, so Iicgr vor mir der an Eigen heit in seiner Formation und Höhe seinen Brüde?n auch nicht nachstehende Pizzo Lucendro; dann schließt die Fib' bia. die einer großen schiefen Schnee ebene gleicht, mit der (otthardstraß. die lange Bergkette würdig ab. Aber während ich die majestätischen Bergriesen betrachte, kommen eilig, wie von unsichtbaren Mächten getrieben und gepeitscht, dichte WolkenmässcN. Da bedeutet Sturm! Schon sausen einige Eisnadeln durch die kalte Luft, ind hoch oben an der Fibbia tobt der Äind und heult und pfeift sein schau iges Lie!) und jagt die Schneemi si.n in tausend Wiib.-ln empor. Aus der Station ,ltönt letzt em dumpfeZ Elockensignal. Der Zug kann bald hier sem. Ich erfülle Mli.ie Obllegcnyelten und harre dr Emiahrt, far 1 1 OitA fl 1' . .i A u iw.uiunivt in in 11 c.i vti!Aii Schneeschleier gehüllt. Auf der Linie mag's schön gewettert haben. sage ich ium müden Zugführer, unterschreibe im Stundenpaß und liderzeuge mich vom richtigen Stande der AuZsahrtZ n-.eichen. tx Reisende, der behaglich im ae wärmten . Waaen ruht, bat kein Ahnung von den .Gefahren, welchen er ausgesetzt ist. daß sein Leben, seine Gesundheit und sein Glück nur zu oft von der gewissenhaften Pflichtersül lung eines einzigen Beamten abhängt. Wehe wenn da in der Elle ein Berszhen vorkäme, wenn der alte Wärter nur einen Feh'griff dci der Weichenstellung machen würde! Solche Berantwortlichkeit läßt wohl den Schlaf von unieren Augen fliehen. TaS Rä derrollen des langsam abfahrenden Zuges wird ferner und serner und versmlndet bald ganz. Wte lch mich fröstelnd dem warmen Bureau zuwende, höre ich nicht weit von mir entfernt daS mir bekannte Bellen eines Fuchses. Wohl schon manche Nacht hat ter hungrige Mei ster Reinecke sich durch die grimmige Kälte verleiten lassen, ganz in die Nähe menschlicher Wohnungen zu kommen. 'eme 'ayrung mag jetzt spärlich genug sein. Die StationSuhr zeigt auf halb 3 Uhr; 2 Stunden und ich werde abge löst. Aber noch sind zwei Schnellzüge, einige Güterzüge und ein Personemug abzufertigen. Wagen . Manöver sind anzuordnen; der nie ruhende Telegraph will ebenfalls bedient sein. Auf mei nem Arbeitstische liegen eine Menge Eorrespondenzen und Dienstanweisung gen, die alle erledigt werden müssen, ttaum habe ich die letzte Tepescbe abgs spielt, so steht meto Nqchsolger Dien 11 vor mir, und mit einem Seufzer d:r Erlcichtmlns. sche auch ich Dien sehnte Ruhe. Qesangöprobe. Meine Herren und Damen, vassin Sie doch ein Bischen aus. Noch vlnÄ das Lied: . ' - Ich wollt' ich wär' Qoael. Dann baute, ich mir ein Nest' ' Sie nahmen den oarf viel zu hoch, und fcai Nest zn tief. Sodann bei der Stelle: ; Am Fenster meines LieZAnZ." . Viel zu duse. Das Fensttr müZk mehr herausgedrückt, werden. -? Also noch einmal van twrir.-' Winterpracht. . - : r Herrlich ist's im Winter draußen! Auf den Hecken und den Bäumen Liegt wie leichte duftiwsiche Soleier ein krystallenes Weiß: Flimmernd, flirrend, lustig glitzerndGroß, poetisch und erhaben! - y. Nur das Herz kann es nicht rühr:. Nicht ergreifen, wie das erste Knospen, wenn der Lenz s:ch regt.Und warum? DeS W'mterS Pracht' Kam von Außeil clngflvZen - Doch des. Frühlings zartes Weben 5ln den Zweigen und Gesträum Quoll hervor aus innerem Dränge; Und nur was von Innen kommt. Kann das Jnn're unZ bewegen, Äi e l e Menschen sind n-)r dann glucklich, wenn sie andere unglücklich machen können

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schreibt:. Jas achte Johann Soss'sche MalzErtratt yar äsunocr.an mir gc thaii. .'Ich gebrauche e5 beständig und verspüre, die ..besten Wirkungen davon. ES fördert die Äerdaiinng, stimulirt das 9!crvcnsystcm und verleiht .mir Kraft zum Ertragen der großen mit dcr Erfüllung .memcS KünstlerbcrufS verbundenen NcrvcnAuspannung.

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