Indiana Tribüne, Volume 19, Number 197, Indianapolis, Marion County, 4 April 1896 — Page 1
t...r e r- iZryjnr ll 7 rfY stt rfr Twfr . . o o i I fvf b r a i l 1 0 W V V w r yy fil W , f V Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Zndiana , . Samstag, Zen 4- April 1896 Iahrgs 10. L?o 197
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Todes-Anzeige.
ffreunden urb kannten, die traurige Nach richt, daß unser Satte und ite-, George Stahl, a, im Alter n 4 J'hren und 3 Moiaten plötzlich durch den T o) entriss.n wurde. Die eerdizung findet Eonnta, Nachmittag 3 Udr, von e. Herrmann' Morgue aus. vm, totj freundlichst einlade Die trauernden Hinterblteieuen. ' Lu:seEtabl.Satttn. leorge Ltahl. I Ulvert . inder. SHinnic i Uar.te l 1 George Ävrruumu j?Ä SeichenbeftatteV, Ossi: 26 Süd Delawareftr. eulle : 120, 122, 124, 123, 128 Oft Pearlftr clephon 11. ONen xaa uns wobjt. Jzr gazlalc FurnDerela Vcn Jndianapcli6. I M e MMtf CYLCUS I VORTRAGEN Im Deutschen Hause. ; "Y, VORTAG ?anntag, flcn B. Äpril 'S6, Abend I Uhr.
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PROF. KARSTENMnmUx Studenten,
von der Clooraington Universität, UEBER : Schriftsprache und Volksmundart. Fintritt fuer NichtAbonncnten 25 Cent. Sozialer .Turnverein.; ' Sonntag, den !2. Axril 96. Theater-Vorstellung im iZllll OLIIS ZffML'.I Zur Vussührunz g'l'ngen: Die Aarlsschüler, cha?spiel in 5 Akten on Heinrich Laute. HnfinoK U5r prompt. . . Preise der Plätz: Unteres HiuS und 1. Reihe Balcon 50 CentS alcon 25c. Gallnie bleibt gkschlosscn. itze im unteren HauS köanen im Pemdrokk ad eyne 9aa)ia?iuag icictoiii w:n. Oster -Blumen und Pflanzen. Eine schöne und grotze Sammlung.! Bertermann' Bros, i m.a ... r.r o,n SiK 2Ji WS. ow. ar. r . Q"s 1Q Ist JU ltailuuun. I Das stärkste Rad in der Welt, THE America Bicycle. Gebaut sowohl für schweren wie! leichten Gebrauch. Sprecht bei unS vor und laßt euch msere verschiedenen Arten in der'.Quaunsere Wal zngen - m Off . et !-..r-l "lnerica soicdcic übertrifft alle anderen. va volkon oeziat 9dO.iu nao tu .a v n k dauerhaft und wird allen Ihren Anforderunze entsprechen. Kommt und seht unser Lager. W. B. Holton Mfe. Co., A tyyi Pt 1 rj-, , No. 179 Ost Washington Steakt. Zttet Frsat. Unter NZnnnchorhalle.
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Lditorielles.
Die Neue 3'il" vklöffentticht einen Artikel aus dem Nachlasse Frie-' brich Engels. wor;n derselbe die mate-i rialistlsche Theorie, tafc rs letzter, Instanz in'mer .die wirthscyastUchkn Zustänee, die rou?lil?nKvelhältmsse ' find, welche die politische Gestaltung der Gesellschaft b stimmen, auf kie politischen Ereigmsse in D utschland in unserem Jahrhundert anwendet. Er zeigt darn bescnderS, wie der Ein-: heitögedanke, oder wenigstens das Bestreben der bürgerlichen Klasse nach Ausführung desselben eine wirthschiftliche Sdee ist. Er zeizt, daß gerade darum, well BtSmarck ltt mnyelk herbeiführte er, ohne Rücksicht auf die Mittel, welche er dazu anwandte, der Mann der deutschen Bourgeoisie war. Die sich um die Mitte unseres Jahrhundtttö machtig hebende Industrie und dem damit verknüpften Handel mußte die deutsche Kleinstaaterei mit ibren birlf.iäen versckiedenen ÄandelSb a,ffba.&unflCn bald eine uner. gtssel werden Alle paar j?tis,n to.;t n, ein andere Wecklelrecht, andere bureaukratische Ehicanen. $ie vielen Heimathgesetziebungen und Aufenthaltsbeschränkungen machten eS v.. 0.t.:t.i:n. , I i , 0T r h i f fi . vcui jvuuuanitiu uurnviw, ttäfte iB fl,.aisti f stimmte Punkte zu werfen. i?in deutsches Reichsbürgerrecht," sagt EngelS, eine einheitliche Handels- und Twerbeges.tzgebung. das waren nicht mehr patriotische Phantasien überdaS waren jetzt nothwendige LlbenSbedingungen der Industrie." DaS war aber noch nicht alleS Auf dem Wettmarkt hatte sich du lange demscke Industrie u bewähren, nur durch die Ausfuhr konnte sie groß wer den. Dazu gehörte, daß sie ln'der Fremde den Schutz des Völkerrecht? genoß. "Der englische, der französische mann konnte im Auslande sich immer no etwas meor eriauoen ais zu Hause. Seine Gesandtschaft trat für ihn ein, im Nothfall auch ein paar Kriegsschiffe. Aber die Deutschen ! Die .deutschen Gesandten wurden über See behandelt wie die Schuh Putzer. Die deutschen Kaufleute tm Ausland stellten sich unter französischen oder englischen Schutz, oder ließen sich schleunigst naturalisiren. Man sieht hieraus, sagt Engels, wie daS Verlangen nach einem einheitlichen Vaterland einen sehr materiellen Hin tergrund besaß. ES war nicht mehr der nebelhafte Drang wartburgSfestlicher Burschenschafter. eS war auch nicht mehr der der Erde schon bedeutend näher gekommene ElnheitSruf der Advokaten und sonstiger bürglieben Iderloaen deS Sambaazer bestes. die die Freiheit und Einheit um ihrer ,.. ? . ? ti - tklvfl wiuen zu nkven glauvien. ?lein, er ztt, I. .w-.t.-.X. V. tO..t. V. uuio y tiuuiutruyciiuc aueyttcu wt vraktiscke Kaufmanns und Zndustkiellen nach Wegfegung all deS histo risch überkommenen kleinstaatlichen PlunderS, der der freien Entfaltung von Handel und Gewerbe im Wege ? X,f ,Bis! T ,ine lwlrthschaftllche Nothwendigkeit geworden. So war ei natürlich, daß die Verfassung deS norddeutschen VundeS, die erste Frucht dieser Nothwendigkeit die ökonomisch wichtigsten Verhältnisse der Gesetzgebung der Sinzelstaaten entzog, und ihre Regelung dem Bunde zuwieS. Gemeinsames Bürgerrecht, Freizügigkeit, Heimathberechtigung, Gesetzgebung über Gewerbe, Handel zolle, Schissfahrt, Münzen, Maß und Gewicht, Handelsschutz im Auslande, Konsulate, alleS daS wurde Sache teS norddeutschen BundeS und später des deutschen Reiches. Das alleS war. aber auch nothwendig um oem oeul aen Handel und der deutschen Industrie die Entwicklung zu ermöglichen, welche. - sie genommen gfit tic Großindustrie uanUl pstt cic ÄIei und den W.lt Kleinstaaterei nicht, unb Weltmachtftellung ist heutzutag vor allem ein wirtbschaftlicheS Bedürf, nb weniger patriotisches Ideal. I r ' DieS klar zu machen, ist gerade jetzt am Platze, da bei Gelegenheit der kürz lichen Feste zur Erinnerung an die Ereignisse von 1871 der patriotische Du sel und die Bitmiickschwärmerei die Kopfe verrückt machte. ES ist immer gut. wen man inmitten des d - tri"tt - P ' . V . ... . ' . 1 n . .4t.ikft.tw. y ' Rausches aus di üeZterne Wirkllchkeit aufmerksam mach!
VmsjKiilchilljiell.
Inland. Wetterbericht. Schönes Wetter heute und mvlgen. Gestrige Temperatur : Mazimm 45 xad, Minimum 30 Grad. Aus dem Kongreß. Washington, D. 3 April, Daß HauS begann heute die Berathung des Berichtes deS Conferenzcomiteö, in welchem Annahme der SenatS-Reso-lutionen in Betreff EubaS empfoh en wird und den Herr Hitt, der Vorsitzende deS EomlteS für auswärtige Beziehungen, seit einiger Zeit vergebich versucht hatte, zur Besprechung zu bringen. Herr Hitt wünschte heute Erledigung zu erzielen, aber die Zeit der Vertagung biS zum Abend war herangekommen, ehe die Besprechung beendigt war. Der Bericht wurde daher biS morgen zurückgelegt. iöroßeS Feuer. Brunswick, Ga , 3. April. Eine verheerende FeuerSbru st hat gestern unsere Stadt heimgesucht. Ein Feuer. daS gegen 1.30 Uhr auöbrach, griff mit erschreckender Schnelligkeit um sich. vernichtete eine Reihe blühender GechtftSetablissementi und eine Zeitlang hatte eS den Anschein, als ob die ganze Stadt in Asche gelegt werden würde. Nach mäßigen Schätzungen wird der angerichtete Schaden sich auf $500,000 belaufen, dem eie Versicherung von ungefähr $400,000 gegenübersteht. Ein . starker Wind fachte die Flammen zu immer neuer WUly an, cie hiesige Feuerweh? war dem entfesselten Element gegenüber machtlos und man wandte sich deshalb telegraphisch nach Savannah, Wayeroß und Jacksonville um Unterftützuig, welche Ätadte auch prompt dem Appell entsprachen. Gegen 4 30 Uh war daß Fcuer uner Controlle, leider war jedoch bereits ein Menschenleben rerloren gegangen. ChaS. Smrtb. ein Angest:Lter der BrunSwick & Western Bahi, war bei den Löscharbeiten von der Hitze über wältigt worden und starb bald darauf. Eine Anzahl Segelschisse war während der FeuerSbrunst in Gefahr, von den Flammen ergrissen zu werden, eS ge ang jedoch, sie zu retten. Die Flammen wurden zuerst auf der Werft der Brunswick & Wellern Eisen bahn bemerkr nnd im Zeitraum von zwei Stunden waren beide Weiften, zwei große Lagerhäuser und viele Waggons denselben zum Opfer gefalen, wodurch der Gesellschaft ein Schaden von etwa $200.000 Ztugefugt wurde. DaS große Etablissement der Downing Co. wurde von den Flammen ergriffen und zerstört und bald standen auch die Häuser an der Bay-Straße in Brand, wodurch der GischäftStheil der Stadt in Gefahr gerieth. Glücklicher Weise gelang es des Feuerö Herr zu werden, doch waren berei s 13 Laden der Vernichtung anheim gefallen. DaS Ocean Hotel wurde ebenfalls von den Flammen ergriffen, aber nur etwa im Betrage von $20,000 beschädigt. Goldfund in KansaS. ansas City, 4. April. Unter den Bewohaern ter prächtigen deutschen Colonie Bern, KaS , und deren Umgebung herrscht seit einigen Tagen hochgradige Aufregung. Auch der Farm von Hermann Faßholz, etwa eine Meile von dem Städtchen, stieß man bei Brunnenbohrungen in einer Tiefe von 18 Fuß auf Gestein, in dem man Anzeichen starken Goldgehalts zu entdecken vermeinte. Herr Faßholz sandte Pro'en deS Gesteias an einen Chemiker nach St. Louis und dieser veranlaßte eine Uatersuchung, welche ergab, daß das Gestein wirklich stark goldhaltig ist. Die Entdeckung hat natürlich große
Aufregung in der ganzen Umgegend' kalbeamte drei Individuen und brachvon Bern hervorgerufen und Herrn ten sie an die Stadtgrenze, wo sie ab-
Faßholz ist bereits der vierfache Preis für seine Farm geboten worden, jedoch
will er sich auf nichts einlassen und 'die Insurgenten hätten die Männer 'nahm heute mit 15S gegen 85 Stimlabt !iur Zeit durch Sachverständige aetödtet. 3m Dorfe San Felipe sin- men folgende Resolution an:
Nachforschungen anstellen, ob sich die ' gen Soldaten unter Oberst GaibiS nnb Der Senat betrachtet die ErkläBearbeitung des Gesteins als gewinn-; Liaares drei harmlose Arbeiter und rung der Regierung, daß sie ihren
bringend erweisen wird. Sonderbares Verfahren. Chicago. 3. April. Andrew ' 3cfen urde gestern in's Irrenhaus ' PN ..f.n V . I . c t von Dunning gesandt. Vordem 3r-
rengericht sagte er aus, daß er von den i
Bebölden deö. Minnesotaer StaatsIrrenhauses nach Ch'cago gesandt worden sei. Er sei nicht der einzige j Patiant, der auS der Minesotaer An-
jhlt deportirt worden sei. Vxti anderer seien mit ihm gekommen, hatten aber den Zug dor Chicago verlassen. Einer sei abgesetzt morden, gerade ehe .der Zug die Grenze von Wisconsin u. JllinoiS kreuzte. WaS auS den ande ren geworden, wisse er nicht. Er habe 01S Institut in Minesota durchaus nicht verlassen wollen, da er noch nicht geheilt sei, sei aber dazu gezwungen worden. Zu spät entdeckte Mörderhöhle. AockZsland, 3ll, 2. April. Hunderte von Menschen besuchten heute die Sebastian'sche Farm, welche Sheriss Heminway in Besitz genommen hat, nachdem man dort gestern die derweste Leiche deS Arbeiters John Lauterbach unter einem Haufen Abfall gefunden hatte. Man glaubt jetzt, daß Henry F. Sebastian, welcher sich am 13. März daS Leben nahm, ein Massenmörder gewesen ist, und den Tod gesucht hat, weil er seine Verbrechen nicht mehr verheimlichen konnte. Auf der Farm find folgende Leute spurlos der schmunden, nachdem sie ihren Arbe tSlobn erhalten hatten und entlassen worden waren: nred. Kuschmann. dessen Leiche vor Monatsfrist ine Meile von der Farm gesunden wurde, der soeben ausgefundene John Lauter bach, der vor Jahresfrist verschwand. Feitz Kiernzzn, welcher im.Frübjahr 1894 verscholl und Marshall L:wiS, der in demselben Izhre unsichtbar wurde. Sebastian bekundete bei dem Kuschmann'schen Inqueft, daß er demselben am Abend vor seinem Tode $79 gezahlt habe. Sebastian scheint eS auf den Arbeitslohn seiner Angestelltkn abgesehen zu haben. Au S Cuba. , .. T a m p a, Fla , 3 April. Von Cuba eingetrossene Briefe melden, daß am letzten Dienstag im Fort CabancS in avana 17 politische Gefangene erschössen wurden und daß am Mittwoch weitere 25 erschossen werden sollten. Die Plantage Eöperanzo des CeöpedeS in Santa Clara, die auf eine halbe Million Dollars geschätzt wurde, ist von den Insurgenten total ' zerstört worden. Ein Gerücht sagt, daß eS am Dienstag in Pinar del Rio zwischen den Banden Maceo'S und Oberst Suarez InSlon zu einem Kampfe kam, in dem der Oberst schwer verwundet wurde. LuiS MartinoS Vigner, der am 26. März in Havana verhaftete amerikanische Bürger, schreibt, daß er wahrscheinlich nach Ceuta, Afrika, ins Gesäagniß gesandt werden wird. , Grausamkeiten der S p an i e r. New Orleans, 3. April. Ein Brief, den die Picayune von Havana erhalten, schildert Ereignisse, die ter Schreiber persönlich untersuchte und für deren Richtigkeit gebürgt wird. In Baindu nahm Dr. Sotolongo eine Operation an einem alten Manne vor. Als derselbe auf dem Wege der Besserung war, wurde er eines Nachts verhaftet und nach der Waffenhalle der Civilgarde gebracht, wo er am. ganzen Körper gepeitscht wurde. Se n Geschrei wurde durch Lachen beantwortet. Dann wurde er vor die Stadt genommen und gezwungen ein Grab zu graben, in dem er bestattet wurde, nachdem er in Folge der Mißhandlungen gestorben war. Aus der Plantage Salvador des Grafen Barreto erschoß Lieutenant Betoncourt, ein Cubaner, von der Abtheilung AldeeoaS einen hilflosen Farbigen, nachdem er ihn mit dem Säbel zerhackt hatte. 3a Batabano verhaf teten der Polizeichef und andere Logeschlachtet und todt liegen gelassen i , wurden. Die Mörder erklärten dann, hieben sie unter dem Gelächte? der Truppen, die riefen, nun könnten sie den Insurgenten nicht mehr dienen, in Stücke. j 3a Bezafal wollten sich 7 InsurgenA kl- - CkZ . C 1:11 c . or , ten, die am Fieber litten,- dem vri-
gadezeneral Calizto Ruiz ergebe. Ek ' " '.v" ' . ' V
Ft X 1 r f .t yanoen, day dieser Tchandtall gerächt, werden wird. Die Ueberlebenden sind zu leyr in Vlng, um ZeugniK gegen die Spanier abzugeb n. -ww Oberst Ma:qai? de Carnera zog in die Ätadt ein, und gab seinen Soldaten Befehl, aus Jeden zu schießen, der !fich zeige. Die Folge war, baß Kinder, !Frauen, Kranke und Sterbende hingeschlachtet wurden. DieS hat sich in Lugano San Jose, Carral galso und Jesu des Monte wiederholt. In Tuatao allein betrug die Zahl der Hingeschlachteten 47. Auf der Plantage Ziquialo, dem Eigenthum von Don Carlos Pedroso, übelsiel eine Abtheilung Soldaten eine Arbeiterhütte, banden Cladio Pedroso, erschossen dessen Frau und verwundeten dessen Kind. Auf der Plantage La Serafiaa erschoß Sergeant Altamtrano einen alte Arbetter Namens Sanchez, weil derselbe nicht als Führer der Spanier dienen wollte. Auf der AzeUrito-Plantage erschossen die Soldaten ohne alle Ursache den LuiS Lugo. Auf der MoraleS Plantage verhafteten die Truppen deS Oberst Tort, der die landlichen Wachen befehligte, 4 Männer und eine grau als greunde der Insurgenten. 3a der Armory wurden die Männer geschlagen und dann getZdtet. Dasselbe Schicksal hatte die Frau, die nicht zugeben wollte, daß sie in Verbindung mit den Rebellen geftanden. Die Frau sah ihrer Niederkunft entgegen. 3m Dorfe San Antonio de loS BanoS wurde ein Mann NamenS Lorgado, der angeblich mit den J'surg?nten in Verbindung stand, erschössen. Im Dorfe San MatiaS schändeten die Soldaten unter Oberst Tejerizo die Frauen der Familie Calabuche. Aus der Plantage Calizto erschoß Capitän Adame einen armen Blödsinnigen, der die Truppen belästigte! Aehnliche Schandthaten führt der Brief noch in Menge an. Ausland. Wunderbare Naturerschei n u n g Berlin, 3. April. Zur Zeit findet eine wahre Völkerwanderung nach dem badischen Schmarzwald statt. Bei der Ortschaft Schopsheim hat sich nämlich auf einer Fläche, wo vorher daS schönste Acker- und Wiesenland war, plötzlich ein See gebildet, und zwar ohne irgend welchen oberirdischen Zufluß. Die Naturerscheinung kam über Nacht. Der See bedeckt jetzt ein Areal von mehreren Morgen. DieS ist zum dritten Mal seit hundert Iahren, daß man diese seltsame Naturerscheinung beobachtet. Eine Erklärung hierfür, bieder Wahrheit am nächsten zu kommen scheint, wird darin gesucht, daß infolge des heftigen NegenS der letzten Wochen der GebirgSboden so mir Wasser angefüllt ist, daß die Kalksteinhöhlen sich als zu enge erweisen, die Wassermassen unterird'sch den Thälern zuzuführen. Dadurch findet eine Stauung des WasserS statt, bis eS auf dieser kleinen Hochebene an die Oberfläche tritt. Folgen des Antisemitism u s. ' Wien, 5. April. Der bekannte Schriftsteller Hermann Bahr verfaßt jüngst eine Kritik der von einem antisemitischen Verein gefaßten Beschlüsse, welche j'emlich scharf autsiel. Darauf wurde er von einem deutschnationalen antisemitisch gesinnten Studenten zum Zmeikampf auf Säbel herausgefordert. Bahr nahm die Forderung an und das Duell hat nur, auch stattgefunden. Beide Duellanten wurde leicht verwundet. um ' D i e Regierung deSadouirt den Senat. Paris. 3. Avril. Der Senat Auseindersetzungen über die egyp tische Frage vom Dienstag nichts beisug- kann, für ungenügend, und ver weigert ihr ein Vertrauensvotum." .Sobald das Votum verkündet war, verUeßen sämmtliche Minister den
wundern ne, ne rouroen mcy! velaMbr werden. Am folgenden Tage wurden sie erschossen. Die AbschlSchterei der Bewobner von Guatuo ist noch nicht gerächt und es ist keine Aussicht vor.
'OltzuNZßsazl Und Ut StNat Vertagte ,i -- -se- .(.. - w
sich gleich darauf bis zum 21. April Die Minister hielten am Quzy d'Orsay eine Berathung über die Situation ab Später wurde bekannt, daß das Cobinet beschlossen, daß die wie-
derbolten Vertrauensvotums der Deputirtenkammer eS der Regierung zur flickt mackk.,' W., ... Kk.:x.. 1 - -7 - - m wi j mm m m, m m &ftt.&UKift ' Lchisss-Nachrichten. Angekommen in : New Jork: Heckla" von Copen hagen. remen: Aachen" von New Sork. Genua: Fulda" von New Sork. Liverpool: Campania" und Nomadie" von New Lork. Glasgow: Scendinavian" von Boston. . Baltimore: München" von Bremen. m t m ..... Die Familie Artving in Oldtown hat unter einem widriqen Geschick sehr schwer zu leiden. Vor Kurzem brannte das Wobnhaus der ffamilie nieder und ihr blieb nur ein Schuppen als Obdach. Zwei Schwestern mietheten darauf einen Laden und etablirten ein Putzwaarenaeschäft. um wenige Taae später ebenfalls von einem Brande heimaesucht zu werden. Drei andere weibliche Mitglieder der Familie stürzten aus einem Boote in den Pusbaw und ertranken und jetzt sind zwei andere Schwestern in Oldtown ermordet worden. DerinLondonwohnende Manuel Earcia. der berühmte Ge sanglehrer der Jenny Lind.ist vor eini gen Tagen 92 Jahre alt geworden. Der alte Herr ist so rüstig, daß er zwar seine Stelle an der königlichen Akademie der Musik nach vierzigjähri ger Thätigkeit niederzulegen gedenkt, ab auf seine private Lehrthätigkeit noch nicht verzichten will. Wie Freunde seines HauseZ erzählen, har sich der greise Künstler seit 5lwrzem oem -'Studium der Mathematik mit vielem Eifer zugewandt. Der 92 iährige Mann hat eine Tochter von neunzehn Jahren. F ü ß e, w - l ch e s ch 0 n r n der fugend rauhe Psade wanoeln lernten n 5vf dem L?b:n?pfad fidjn Hiesiges. Die Portland Bed Spring Co." zieht von 3ngallö hierher. Die Fabrik wird an der Eck,: der 10. und New 3erfey Str. eing?rich!et und 50 Personen beschäftigen. Salzfluß tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körper. heile Hood's Sarsavarilla, der große Blutrclntger hellt Salzfluß. H 0 0 d's Pillen wirken dorzüglich nach der Mahlzeit und kuriren Kopfweh. 25. Die Park-Commissäre werden am nächsten Freitag den Contrakt für die Herstellung eines Cementweg' s im Military Park, und den Contrakt für die Errichtung eines Einganges im Garsield Park vergeben. Ingenieur 3up untersucht gegenwärtig die Cement-Seitenwege, welche unter dem früheren Board of Public WorkS gemacht wurden, und findet ungemein viele schadhafte Stellen, besonder? viele Brüche. Geschieden wurden heule: Maria Uager von Har.y Unger, Catherine Tomlinson von Henry R. Tomlinson, Henry Schwartz von Lena Schwartz, Minnie Mc?.abe von 3no. P. McCabe, Emma S. Rathsom von Geo. W. Rathsom. Serelda Rcbertö von Samuel L. .Roberts, Mary L. Hrrrisoa von Walter S. Harrison, Klägerin erhielt 125 per Monat; Emma V. Bennett von 3ohn R. Bennett. Neue Serie, Samstag, den 4. April. kDk-!!ff-?WIs.!, Versammlung: Jeden Samstag Abend! im . Lsutschen nuo. Beiträge 50c wöchentlich. Keine Eintritts. Gtbütren. Keine Abschätzungk-Gcbühren. vermittelt günstige Tnleibe. lbert E. Metzger. fitraitt Vob, . cCrttar.
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