Indiana Tribüne, Volume 19, Number 196, Indianapolis, Marion County, 3 April 1896 — Page 2

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Zndians Tribüne. Erscheiut Täglich uud Somttag Die tägliche .Xrttant kostet durch den Traget J Cent per Woche, die eSotag.rrtbüeI Cent per Woche. Veide usar 15 ?et der 63 Cents per Etinat. Per Poft außerhalb de, tdt zugelchickt t Voraube,hlung V pei ahr. cmi 18 Süd Vlabama E trabe. Indianapolis, Ind., 2. Ap.il 1896. Deutsche und englische rdelter. Interessante Vergleiche zwischen der socialen Lage deZ deutschen und englisten Arbeiters stellt der Engländer Whitman in seinen Teuton Studien" und sind diese um so bemerkenswerther, weil er mit Entschiedenheit der landläufigen Meinung entgegentritt, als ob das Loos des englischen Arbeiteis im Allgemeinen viel beneidens werther sei, als das , des deutschen. Whitman leugnet keineswegs, daß jener vor diesem gewisse Voitheile voraushabe. Dazu rechnet er an erster Stelle, daß der englische Arbeiter von jeder directen Besteuerung frei ist; dann seine fast unbeschränkte Ver-sammlungs-und Redefreiheit. Die Thatsache aber, daß er zum Militärdienst nicht verpflichtet ist, erscheint ihm nicht nur nicht als Vorzug, er weist sogar mit Entschiedenheit auf den großen körperlichen und geistigen Nutzen hin, den der deutsche Arbeiter aus seiner Soldatenzeit gewinnt. Unter den weiteren Vorzügen des deutschen Arbeiters vor dem englischen nennt er zuerst das allgemeine parlamentarische Stimmrecht, ein demokratischer Traum", fügt der Engländer hinzu, der sich, so hoffen wir, nicht eher bei uns erfüllen wird, als bis der englische Arbeiter dieser Verantwortlichkeit gewachsen ist. Zweitens ist der deutsche Arbeiter durch mehr oder weniger strenge Gesetze gegen die Verfälschung von Speise und Trank geschützt, ein Vortheil, dessen Bedeutung auf dem Wege des Vergleichs leicht bei kurzer Bekanntschaft mit den Lebensbedingungen eines Arbeiters in einer englischen Fabrikstadt festgestellt tverden kann. Drittens genießt der deutsche Arbeiter eine verhältnißmäßig billkge Rechtspflege. Viertens kann er viel leichter als sein englischer Bruder Besitzer eines Stück Landes oder eines Hauses 'werden. ' Fünftens hat er seit einer langen Reihe von Jahren Nutzen aus einer vortrefflichen, unentgeltlichen, nationalen Erziehung gezogen. und endlich hat er noch die Hilfe des großen Systems staatlicher Versicherung für .sich." Als einst ein Landsmann Whitman's zu ihm sagte: Jhre Vorliebe für Deutschland-irritirt mich", erwiderte er: Sie sind doch so 'oft in Deutschland gewesen, nun beantwor ten Sie mir die Frage: Wo haben Sie größere und harmlosere Lebensfreude beobachtet, hier oder dort?- -lln fraglich in Deutschland." Nun wohl, da liegt die Erklärung meiner Vorliebe für deutsches Leben Der Engländer wünscht den Arbeitern seines Landes, sie könnten einmal ihre Berliner Genossen beobachten,' wenn diese sich mit ihren Familien anschönen Sommerabenden in anständigen Bier- und Coecertgärten von des TageS Last erholten, wenn sie an Sonntagen mit Kind und Kegel in's Freie hinauszögen und ihre unvergleichlichen Volkslieder längen und sich an den Schönheiten der Natur erfreuten, ohne die unvermeidlichen englischen Zuthaten von Betrunkenheit und Rohheit. Anderseits aber möchte Whitman die deutschen Unzufriedenen überreden, doch einmal nach England zu kommen etwa nach . London. Edinburg, Manchester, Bradford, Sheffield oder bull um sich genau das sonnenlose sociale Dasein der großen Massen eng lischer Arbeiter anzusehn, ihre traun gen Wohnungen,, die häusliche Hilflosigkeit ihrer Frauen, die erschreckende Anzahl der .Branntweinpaläste-, die an jeder Ecke der Straßen den Arbei ter verführerisch anlocken .dann würden sie gewiß viel geringere Ursache finden, ihr eigenes Loos zu beklagen. Den deutschen Arbeiterfrauen schreibt Whitman ein hervorragendes Verdienst an der größeren.möralischen Gesundheit der unteren Gesellschaftsklaffen im Vergleich mit', den social gleichgestellten in England, zu, und in dieser Hinsicht wird ihm'Jeder zustimmen, der. das englische Großstadtleben aus längerer' eigener Anschauung kennen gelernt hat. Nur dann kann man sich einen, klaren Begriff davon ma chen. in welch , bodenlosen Abgrund moralischerund; körperlicher Verkomm menheit große Massen "des englischen Volkes, besonders des Arbeiterstandes, durch die.Trunksucht der Frauen im rettbar hingetrieben worden sind und' noch immer hineingetrieben werden.Die Thatsache, ! daß unter, den. deutschen Arbeiterfrauen daS Laster so gut ht unbekannt ist, erscheint dem Engländer als eine dehellsten. Seiten! des socialen Lebens in-Deutschland, wenn rnan es Um seines eigenen Landes gegenllbekMt.' wo die .eiserne' Schule der Selbstzucht- sich bisher als unfähig erwiesen .hat. den weiblichen Theil der Arbeiterbevölkerung' aufidie gleiche Stufe sittlich Gesundheit' zu erheben: Aber woher kommt es nun. frag! Whitman. daß die deutschen Arbeiter, die nach England Sehen, -. mit wenigen Ausnahmen die dortigen Arbeits- und Lebensbedingungen denen ihres eigenen Landes, vorzugehen , scheinen, .und daß mehr Unzufriedenheit unter den Arde!terklaffen in Deutschland, als in England herrscht? Auf beide Fragen glaubt er eine befriedigende Antwort geben zu sinnen. Was zunächst -die erste betrifft,: so. liegt -nach .ihm .daS entscheidende Moment in .der' Zhat-' sache, daß einerseits das englische sociale Leben ' geringere' .Versuchungen zur. Trägheit "darbietet ''und 'andererUltlUf deutsch: 'Arbeiter dank seiner

Beflcrcn Bildung gegen Versuchungen des Lasters in seiner schlimmsten Gestalt viel widerstandsfähiger ist, als sein einheimischer Wettbewerber, und sich deshalb auch leichter zu einer gesicherten Stellung emporschwingt, als dieser. Als Beispiel führt der Engländer die außerordentlich große Zahl der in London beschäftigten deutschen Bäcker an und fügt dann noch, so weit die in England Brot suchenden deutscben Arbeiter überhaupt in Vertracht kommen, hinzu: Wenn sie sich als Schwächlinge erweisen, gehen sie im Kampfe unter, oder wandern nach Amerika aus. oder kehren enttäuscht in ihre Heimath zurück." Zur Erklärung der größeren Unzufriedenheit unter den deutschen, als unter den englischen Arbeitern, weist er ebenfalls auf die höhere Stufe der Bildung hin, welche die Ersteren im Vergleich zu den Letzteren einnehmen und die ihrem Streben, zugleich aber auch ihrer Unzufriedenheit einen weiteren Horizont eröffne. Millionürund Gouvernante. Ein Sensationsproceß, in welchem auch der -Name des Fürsten und -der Fürstin von Monaco genannt wurde, und der die Presse in Frankreich. Belgien und der Schweiz beschäftigte, hat dieser Tage vor dem Appellationsgerichtshofe zu Lüttich seinen Abschluß gefunden. Im Jahre 1890 lernte der ehemalige. Bankier Eckhard Müller, welcher sich nach seiner Verheiratung mit der Enkelin des früheren Mini sterZ Napoleon's III.. Fould diesen Namen als Familiennamen beilegte, eine schöne Schweizerin Namens Lucie Dick in Nizza kennen, wo sie in Begleitung ihrer Mutter weilte. MüllerFould, seit einigen Jahren Wittwer, engagirte die schöne, aber arme Genferin als Gouvernante seiner Kinder, machte sie aber bald zu seiner Maitreffe, obwohl er bereits an der Grenze deS Greisenalters stand, während Fräulein Dick erst 18 Frühling zählte. Nach einiger Zeit hatte die junge Gouvernante das Leben im Hause des Bankiers satt, verließ ihn im Sommer 1893 und kehrte mit ihrer Mutter in ihre Heimathstadt Genf zurück. Bergebens machte Müller-Fould alle Anstrengungen, um die ihm unentbehrlich gewordene Geliebte zur Rückkehr in sein Haus zu bestimmen. Er legte ihr seine Millionen zu Füßen und versprach ihr. sogar die Heirath. Als er sah.' daß gütliches Zureden nichts fruchtete, beschloß er. Gewalt zu gebrauchen. In Folge seiner Heirath mit Fräulein Fould war er mit der Fürstin Alice von Monaco, einer geborenen Furtado-Heine. verwandt und er verstand es meisterhaft, diese Ver wandtschaft zur Befriedigung seiner Rache auszunützen. Er machte zuerst eine Strafanzeige gegen Lucie Dick,! worin er sie beschuld'gte, ihm Geld und wichtige Documente" gestohlen zu haben. und da die Regierung von Monaco zu seinen Gunsten interoenirte, wurde Lucie Dick hintereinander in Genf. Bern, Zürich und Basel, wohin sie sich begab, zuerst verhaftet und dann, . als die Strafanzeige nicht aufrecht erhalten werden konnte, auf Betreiben ihres Verfolgers aus einem Canton nach dem anderen ausgcwiesen. Wohin sie sich wenden-mochte,' traf sie dasselbe Schicksal.- Nach einer zweijährigen Odyssee gelangten nun Frau Dick und ihre Tochter Ende December vorigen Jahres nach Lllttich wo sie sich auS Furcht vor den Verfolgungen Müller-Fould'S unter einem falschen Namen verbargen. Aber der Letztere sandte ihnen überallhinSpione nach und erfuhr somit sehr bald von ihrem Aufenthaltsorte. Kaum -hatte Müller-Fould das Versteck der Verfolgten .entdeckt, als in Brüssel- auch' schon ;to3f Auölieferungsbegehren der Regierung ' von . Monaco eintraf, die dem Verwandten ihres' Souveräns natürlich nichts zu versagen hatte. Die beiden unglücklichen Frauen wurden trotz ihres Protestes verhaftet und wären beinahe zwischen zwei Gendarmen nach Monaco in die Gewalt ihres Verfolgers gebracht worden, wenn sich die lgische Presse nicht der Angelegenheit bemächtigt hätte. Die Brüsseler und Lütticher Blätter deckten den ganzen Skandal auf, die hervorragendsten Advokaten deZ LütticherBarresus nahmen sich der Verfolgten an und wiesen in offener-Gerichtsverhandlung nach, d.aß Müller-Fould mit Hilfe der Regierung von Monaco nur die Befriedigung, einer persönlichen Rache anstrebe. Der Lütticher Gerichtshof ver. weigerte dieAuSlieferung mit etnerMo twirung,: Welche.'weder für MüllerFould noch für seine fürstlichen Verwandten' schmeichelhaft lautet. ' Die beiden verfolgten Frauen wurden nunmehr' endlich freigelassen. DieSache wirdaber'-noch' ein doppeltes, für den verschmähten Liebhaber unangenehmes Nachspiel haben. tzDenn die belgische Regierung fordert jetzt von Monaco die Bestrafung deZ alten Gecken wegen falscher .Zeugenaussage und Jrreführung der BeHorden, während die in Frankreich sehr angesehene Familie Fould denselben wegen Usurpation ftreZ,NamenS verklagt hat. - vergiftete Trauben. In Frankreich und in der Schweiz hat sich w neuerer Zeit immer mehr die Unsitte verbreitet,' gegen die Pitzkrank heii (Peronöspora) der Weinstöcke nicht mehr die unschädliche Schwefelblüthe, die man. früher benutzte, sondern eine Lösung von Kupfervitriol in Wasser anzuwenden. VDie. Weinstöcke werden mlt-ditser Lösung bespritzt und'infolge dessen sieht das Reblaub in jenen Ländern zurSommerzeit nicht grün, son dern blau auS.' Dieses Kupfern" des Weinstocks hat nun. einen Umfang erteichtoäß'om gesuNdheltlichenStandPunkt die Aufmerksamkeit' darauf gelenkt werden muß. Vor längerer Zeit haben, wir schon die. auf den erstenVlick auffällige Thatsache mitgetheilt, daß dasNirotm auS einer Tabaksabkochung., die zur' Vertilgung- don Ungeziefer auf, einen Weinftpck ßtf jrrifcl ji, ta die Trauben gelangt v?ar, 'jr dcrS

ko nach vem Genuß bei mehreren brauen Erscheinungen der Nikotinver--iftung einstellten. Etwas -Aehnliches ritt nun auch nach dem Ku T:tn des Aeinstocks ein; der Stamm nimmt, sei 3 durch die Blätter, sei es aus dem iit Kupfervitriol besprengten Boden, vlupfcrverbindungen auf. Man wurde N'.f die nachtheiligen Folgen bereits dadurch aufmerksam, daß der Most aus Trauben von gekuxferten Stöcken nicht recht in . Gahrung übergehen wollte. Es ließ sich also vermuthen, daß die Kupfervitriollöfung die Weinlefe, die auf den reifen Trauben sitzt, läbmt oder daß der Most durch die Trauben Kupfer enthält, das dieGährung verzögert. Diese Kupferfrage enthält nun aber noch eine ganz andere Beleuchtung durch eine Wahrnehmung Prof. Karstens, von der er in der Oesterreichischen Zeitschrift für Pharmazie" Mittheilung macht. Da es sich oft ereignete, daß er und seine Familie, sowie viele der Mitreisenden bei längerem Aufenthalt in den GastHäusern der Mittelschweiz von Brechcuhr ah-Tichn Anfall n betroffen w rden. so entstand in ihm der. Verdacht, ob die Erkrankungen nicht' etwa von dem genossenen Weine herrührten, der vielleicht auS den mit Kupferlösung bespritzten Trauben gezogen wäre. Ein einfacher Versuch bestätigte diese Vermutbung: eine in den Wein versenkte blanke Messingklinge war nach '12 Stunden mit einem deutlichen KupferÜberzug bedeckt. Dieser ganze Vorgang hat übrigens noch ein besonderes culturgeschichtliches Interesse. In alten Sagen und in der dunklen Geschichte des Mittelalters weiß man - oftmals von Menschen zu erzählen, die Pflantn besprechen konnten, daß sie giftige Früchte trugen. Sollte vielleicht ihre Kunst darin bestanden haben) daß sie schon wußten, daß durch Begießen der Pflanzen mit giftigen Lösungen Gifte in die Früchte übergehen? . . ..... , In 40 Tage um die Wett. AlS Jules Verne seinen bekannten RyMJN Le tonr du rnonde en "80 jours" schrieb, hat er sich wohl nicht träumen lassen, daß die Zeit nicht fern war, in welcher es sich sehr wohl er möglichen läßt, eine Reise um die, Welt in 40 Tagen zu vollenden.' Die Äollendung der transsibirischenEisenbahn, bei deren Bau die russische Regierung die ihr zu Gebote stehenden. gewaUigen Hilfsmittel einmal in den Dienst der Eultur gestellt hat, wird einen derartig gen Flug um den Erdball möglich ma-z chen. während zu dieser' Reise heute noch 63 Tage erforderlich' sind. An jedem Samstag Abend geht ein Dampser der Peninsular & Oriental Linie von Brindisi. Italien, nach Bombay und diesen Dampfer können die'Rei. senden, welche London ätn' Tage zilvor auf dem Peninsular &' Oriental Expreßzuge verlassen haben, zu einer Tour um die Welt denuhen Das betreffende Schiff trifft nach 9 Tagen in Aden und 6 Tage später in '.yombay ein. so daß also ein Tourist von London aus. die . letztgenannte Stadt in 16 j Tagen erreichen - könn. Die Schiffe der Peninsular8: Oriental Linie zeicht nen sich nicht so sehr durch besondere Schnelligkeit, als durch die '.größte Pünktlichkeit aus und mit ziemliche? Sicherheit kann der Tourist darauf rechnen, daß er am 16. Tage nach .seiner . Abreise von. London um1 8 Uhr Vormittags. " der fahrplanmäßigen Ankunftszeit des Dampfers,'' in Vombay eintrifft. 5 Die Fahrt von diesem öafen his Hong Kona dauert 16 bis 16 Tage und von dort. bis. Fokohama 11' Tage, so daß man also zu-der Reise von London bisAokohama ra 43 Tage braucht.'. Die -Tour von letzterem. Haen über den Stillen Ocean, durch vm tun Continent und über, den Manischen Ocean ist in 21 Tagen zurückgelegt -worden und ein einfaches. .Rechenezempel ergibt somit für die ganze Reise um die Welt. Londomalö AuSganspünkt 63 bis 64 Tage.' "''' - Der größte Äheil einer solchen Weltreise wird nach den. gewöhnlichen FahrPlänen der. Eisenbahnen b'zw.'Dampfschiffe gemacht . und . nur sür die 21 tägige Fahrt von Fokohama nach London. waren bisher besondere-Arränge-ments ' erforderlich; die Verhältnißmäßig große.Schnelligkeit,', mit welcher die - Strecke 'Vokohamä London zurückgelegt werden kann ist -'dasRe-sultat. mehrerer ,, günstigen Factpren.' Die Dampfer der Pacific-Lmien fahien viel schneller, als die Schiffe der Peninsular KOr:enlaI'CM 'Eisenbahnbeförderung - über,.' unseren Continent ist, im Hinblick aus dir ungeheuere Entfernung,' die. schnellste 4n der Welt und die transatlantischen Schnelldampfer werden-bekanntlich an Schnelligkeit von keinem Dchiffedek Handelsmarine übertrofsen.' Auf der letzteren. Tour tritt kein Aufenthalt in Zwischenhäfen ein und der. Reisende ist keinen Verzögerungen ausgesetzt,, wie auf der. Fahrt durch den Suez-Canal,' das Rothe Meer und üinAsien-her-um. Solcher Gestalt braucht der Tourist für die.Strecke London Aokohama. 140 Grade. 43 .Tage wMeJd er die Strecke Vokolma London, 220 Grade, in Ll.biS 23 Tagen zurückzulegen im Stande ' ist. Könnte man sich auf der erst'enHalfte der Reife der Eisenbahn bedienen, fo würde man jene in viel .kürzerer Zeit zurücklegen und dies wird durch Vollendung der transsibirischen Eisenbahn . ermöglicht werden. Die 'Eisenbahnreise . von London nach Moskau dauert jetzt 3 bis . 4 Tage und .die Strecke...Moskau Tomsk ist . in .3. Tagen zurückgelegt worden wiewohl mehrere Brücken..zwt schen Omskano und Tomsk noch nicht vollendet sind und aus einigen Zwischenstationen ein mehrstündiger Aufenthalt sich vorlausig nicht vermeiden läßt. Wenn aber der Betrieb mehr geregelt sein wird, dannwird dieFährzeit zwischen Moskau und Tomsk aus 5 bis 6 Tage reducirt werden, trotzdem die Züge der transsibirischenBahn durchaus nicht schnell fahrend Tomsk Wird dann cV'9 Tage- von London entfernt fein und nach Ve2endcnA der

Strecke Tomök Wladüvostock, dem östlichen Teminus der Bahn, wird man von London in ca. 19 bis 20 Tagen dorthin gelangen, können. Die Ueberfahrt von Wladiwostock nach dem nächstm' Hafen 'an der Westküste Japans wird sich ohne sonderliche Anstrengung in 2 Tagen machen lassen und. wenn Schnelldampfer eingestellt werden, dürfte sich die Fahrzeit sogar auf 40 Stunden bringen lassen, so daß Jokohama auf der Ueberlandroute. -: von London aus in. 22 bis 23 Tagen erreicht werden kann. - Rechnet man hierzu 21 Tage für die Reise ostwärts von Jokohama nach London, so erhält man 43 bis 44 Tage für die Tour um die ganze Welt. Diese Calculätion ist auf die sehr mäßige Fahrzeit, welche für die Züge der transsibirischen Bahn in Aussicht genommen ist, basirt. 5UZnnte ihre Fahrgeschwindigkeit auch nur annähernd so groß gemacht werden. wie diejenige unserer Pacisicbahnen, und werden auf den asiatischen Stationen alle Verzögerungen vermieden. so ließe sich die Zeit für einen Flug um die Welt, wozu PhineaS Fogg- noch 80 Tage brauchte, noch um die Hälfte reduciren. ' ,

t Qtü von TeraS. Durch eine Entscheidung des OberBundesgerichts ist von dem - Staate Tezas ein .Stück Land abgeschnitten worden, das an Größe dem Staate Delaware nahezu gleichkommt und et nen Flächeninhalt von 2400 Quadrat, meilen umfaßt. Dieseö Land, welches östlich vom 100. Meridian zwischen beiden Armen deS Red River belegen ist. hat die Bundes - Regierung r-i-lr.li (8.. O.; sZ ss,nMck, juyuii iuytt ofc" vnv ' Domäne beansprucht und als solche würde dasselbe zum.Jndianer - Territörium oder Oklahoma gehören. Allein der. Staat Texas erkannte diese Ansprüche nicht an und organisirte den District unter dem Namen Greer County, worauf wirklichen Ansiedlern ausgedehnte Ländereien als Eigenthum überwiesen wurden, die betrefsenden Beschtitel bestanden vor ' dem Bunde thatsächlich nicht zu Recht und dem .Ausgang , deS Streites zwischen der Bundes - Regierung und dem Staate Texas wurde deshalb seitens der Ansiedler mit begreiflicher Spannu'ng entgegengesehen. Der Besidstreit War ein Ausfluß einer Ungenauigkeit in dem im Jahre. 1819. zwischen den bereinigten Staaten und- Spanien, abgeschlossenen Vertrage, durch , Welchen di Grenzlinie in jenev Gegend bestimmt wurde und dieser Vertrag diente den 'Uebertinkommen alz Grundlage, welche , später .zwischen , unserem Lande und. Mexico bezw. Texas WBe. treff derselben. Grenze getroffen' WUrden. Es sagt in demselben.. daß' die Grenzlinie dem Red River oder Rachitoches bis zum 100. Meridian folgen solle. Nun wird aber der Hauptstrom des Red River durch die Vereinigung zweier. Wasserläufe gebildet und es entstand naturaemäß die Frage, ob der nördliche oder der südliche Arm die Grenzlinie bilden solle. War in dem Vertrage ersterer gemeint., so gehörte das umstrittene Land zu Texas, im anderen Falle aber dem ' Bunde. Das Bundes - Obergericht hat nun die Streitfrage zu Gunsten des Budes entschieden. Diese . Entscheidung wird aller Voraussicht nach für mancheLeute. welche in jenem District vomStaate Texas Besitztitel auf Land erhalten haben. Verwickelungen im Gefolge haben. Trotzdem in .den . Jahren 1334 unh 1837.die Präsidenten Arthur und Cleveland'm Proclamationen bie Ansprüche des Bundes auf das Land geltend gemacht wurden, fuhr der-Staat TexaS, unbekümmert darum, fort,, die Ansiedlung in dem genannten County Greer zu ermuthigen. Jetzt, ist die Entscheidung gegen x den genannten Staat ausgefallen und' die 'Bundes-? Regierung könnte die von letzterem ver schenkten Ländereien einziehen. .So weit wirkliche Ansiedler ,ta Betracht kommen, wird von einem solch' schroffen Borgehen wohl abgesehen werden, denn daS Repräsentanten Haus hat bereits ein Gesetz angenommen, dem zufolge Leute der genannten Kategorie im Besitz des vom Staate TexaS ihnen geschenkten Landes., belassen werden sollen ; Greer County als Theil dieses Staates ist aber zu tU ner Mythe geworden. - - Deutsche Loeal'Nachrichten. T?raunfrlin,Oig. Berlin. Die Gesammtzahl der Aussteller auf der Berliner Gewerbe-' ausstellung beträgt zur Zeit.2730. Da nur noch in wenigen Gruppen NachMeldungen angenommen werden,dürfte diese Zahl bis zur Eröffnung der Ausstellung nur noch eine geringe Steigerung erfahren. Die. Errichtung, el nes groben Waarenhauses nach dem System des ' Kaiserbazars wird auf den Grundstücken Leipzigerstraße 132 (Leipziger Garten) und 133 geplant.. Gegenüber liegende Grundstöcke, sind für 4z. Millionen in die Hände neS Finanzconfortiums übergegangen. Ein Mord und ein ' Selbstmord sind im Krankenhause Bethanien verübt worden. . Die 55 Jahre : alte. .. aus Westfalen stammende. Krankenschwester Christine Oetting. die schon 30 .Jahre in der Anstalt thätig war. ist von dem dort seit vier Jahren beschäftigten Wirthschaftsarbeiter Hermann Zühlske. der. auS Pommern gebürtig ist. erschlagen worden. . Aühlske hat sich dann erhängt. Der Beweggrund, zum Morde ist unaufgeklärt.. ? . ' Brandenburg. Erschossen hat sich mittelst eines Revolvers der Sergeant Gentsch der 9. Compagnie-des 35; Infanterie-Regiments (Pnnz Heinrich" von Preußen)..- Unheilbare Krankheit soll das Motiv, zur That ( em. "Potsdam. Die wegen ErmordllNg' deS-auZ Dresden gebürtigen Bildhauers. Bruno: Steiger seinerzeit festsetzten ? Bauunternehmer .7. Grabkowsky nd z Töpfermeister Hoffmann Würden dieser Tage abgeurtheilt.. Der OerichtShof erkannte aeaenSrabkovtty

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auf vier Jahre Gefängniß und fünf Jahre Ehrverlust.gegen Hoffmann. auf sechs Jahre Zuchthaus und fünf Jahre Ehrverlust. ' . 'k t?rolm flvr,,. Allenstein. Das hiesige altbekannte Streit'sche' Hotel - (Inhaber Otto Holzky) ist für 115.000 Mark an den Möbelfabrilanten Freytag verkauft worden. H. zahlte vor zwei Jahren für das Hotel 65.000 Mk. :.G 0 l a p. Wegen . unmenschlicher Behandlung ihres eigenen Kindes, das infolge der - Mißhandlungen etc. schließlich , starb, wurde die Kutscher, frau Caroline Migge, geb. Schukat, auS'Glowken vom Schwurgericht in Jnsterburg zu zwölf JahrenZuchthaus verurtheilt. . Jnsterburg. Gutsbesitze? WilHelm JantzonKrusinn. ein bedeutender Pferdezüchter, der diele Jahre der Sektion des landwirthschaftlichenCentralvereins für Littauen und Masuren für Pferdezucht angehört hat, ist gestorben. . L y ck. - Das Schwurgericht verurtheilte den Gastwirth Franz Urban aus Groß-Skomatzko. der am 8. Septembe? 1894 seine im Bette liegende Ehefrau mit einem Jagdgewehr erschössen hatt, zum Tode. t?rvtn &0ftprttll Marienburg. Ein schrecklicher Unglücksfall ereignete sich bei den Schloßbauarbeiten deö MittelschlosseS. Der Zimmergeselle Karl Unruh, ist von dem Gerüst über 30 Fuß tief herabgestürzt. Unruh hat schwere Verletzungen am Kopse erlitten und wurde halbtodt nach dem Krankenhause geschafft, woselbst an seinem Aufkommen gezweifelt wird. --Marien werd er. Drei Kinder zweier Familien sind auf der Weichsellache bei Schulwiese eingebrochen und ertrunken. Gymnasiallehrer Ganske in Marienwerder hat einen Ruf an die deutsche Schule in Konstantinopel angenommen und deshalb einen Urlaub auf drei .Jahre erhalten. Neuenburg. Nachts brannten die Gebäude der Wittwe Woyke .in Michelau nieder. Sämmtliches Vieh, 15 Rinder und Kälber sowie 6 Pferde kamen in den Flammen um. provin, Po,,. Grimmen. Der bisherige Kämmerer unserer Stadt, Hotelbesitzer Ho meyer, ist auf eine weitere.Amtsdauer von 12'Jahren wiedergewählt. K a M'm i n. Ein in der Nahe der Güstrower Cementfabrik im Thonberg beschäftigter Arbeiter wurde von einer herabfallenden Erdmasse so unglücklich am Kopfe getroffen, daß der! Tod sofort eintrat. ' . ' K 0 l b e r g.' . Ueber das Vermögen des Kaufmanns. Oskar Friede hierselbst ist. das .ConcurZderfahren eröffnet. Laffan. , Auch für unsere Stadt hat sich jetzt eine freiwillige Feuerwehr begründet und Bürgermeister Spon holz zum Vorsitzenden erwählt. - DaS lebhafte. Jntexesse der Bürgerschaft für daS neue.Unternebmen arfat kick i v. ..vs.::x. m-ii-iw." ' in. viu jayntitycji eilr,kiserllarun gen. ". Vrovtn, Vol. B e t s ch e.' Vom Schwurgericht in Mkseritz wurde der Stationsvorsteher Pfitzner von hier wegenUnterschlaguna ir:. mv.- ... vt n. uuiiiiivct vciuct zu zw ayren 15 C fänaniß verurtbeilt. ' O st,r 0 W 0. Der Häusler Jzdziak in Massinau hatte in .Grenzheide eine Quantität. Kainit gestohlen. Alö er )iq mu semem auve aus dem Heimwege befand, begegnete. ihm sein Nachbar, der Wirth Frelka' aus Massenau. Aus Furcht, 'dieser könnte ihn verratben. schlug er ihn auf der Stelle todt Von Gewissensbissen getrieben, erschoß er na) vann m ) einer Wohnung. Frelka und Jzozlar waren visyer gute Freun ae aewesen. . Schubin. Ritterguisbesitzer Louis Kiehn auf Vinak ist aestorben. Er binterläßt ein .Vermögen, von mehreren tfW 4 tfW "' AiM A . nauiontn Mark, soll aber testamentarisch bestimmt baben' dak das Wer. mögen erst, nach 30 Jahren unter die n m L im enamene denannten Erben oder deren . Nachkommen getheilt werden soll: als Verwalter des NaljlasseS ist der Oberlandesgerichtsrath Dr. RieS rxi: ' '.i 1 ! : c c iu xjcuiu, un iniim itrcuno oes Verstorbenen, von ihm bestimmt wor. den. - c- "" .s - : .. : i . . t . Pratilni öJjlr - G t e i fenstei n. , .Ein frischer Norowest. brachte unö. starken Schneefall, so - daß das ' gesammte Gelände schnell einen winterlichen Charakter erhielt. . Auf dem Jserkamme tobten Schneestürme. Hain. .Der wohl-allen, Sommeraasten unseres- Ortes-'wohlbekannte Bote der Spindlerbaude, mit Namen Schreier, gewöhnlich der Schwarze genannt, ist vor einigen Tagen verunglückt und hat sich bedeutende äußerliche Verletzungen zugezogen. Von Oblasserö Hotel auS , wählte er den Weg über das Feld und fuhr dann aus Versehen den steilen, Abhang zur Liebigmühle hinab.. Schreier ist am anderen Tage nach' 'der Spindlerbaude abgeholt worden. 'i - ! , yroVt, 0a4jri Erfur t. Die Kamille deö SandarbeiterS Otto wurde von einem fchweren 'Unglück heimgesuchte Während die .Eltern auf der. Arbeit waren, fing em .am geheizten 'Ofen '-hängender Strohsack Feuer und entwickelte, einen derartigen Rauch, daß die beiden h der Wohnung zurückgelassenen Kinder, Mädchen von zwei und vier Iahren,. .elendiglich' erstickten. Als . die Mutter heimkehrte, lagen ihre Lieblmae todt am Boden - :iN 0 umburga.S. Letzthin wurde 1. - ou : 5?or!g iqe Bauschule von RegierungSbeamtm einer .gründlichen Prüfung unterzogen., deren Ergebniß .ein derartiges .'war. daß vom Magistrat beschlossen worden ist. dem'Unternehmen. zegliche Unterstützung zu enizkeden bezw. der Stadtverordneten.Äersammlung zu . empfehlen, . keinerlei Subventlon mehr, zu bewilligen..' .. ; ' 'Vtrtl, OdtUmmla-HmiAn. " Mtldof. Ein Unglücksfall ertZZZtit Ita fillf fct flstnhstrifc aHtWtt 1 ,rD 0""l keld?rf. unQindbttgen. DsZOe. fabrt der Wrinbndluna tza Cis&i

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sm auö Melbörf begegnete rmjenigen des LandmanneS Clausen aus Windbergen. Die Pferde deS letzteren scheuten und daS Gefährt stürzte um. Ob wohl der bejahrte Landmann Clausen keine Verleduna erkalten hattt. fliiraf ! er doch einige Augenblicke danach in fCnt c..t2.i üvafc tAiuages oeim fronen deö Geschirres todt vor die Pferde. Ratzeburg. Der Festausschuß hat m seiner letzten Sitzung beschlossen, für das auS Anlaß des 60jährigen Bestehens der Ratzeburger Liedertafel hier stattfindende CLngerfest, speciell für daS damit am Sonntag, den 31 Mai. verbundene Concert, eine große Sängerhalle zu erbauen. Schleswig. Der Landmann Detlef Jepsen in Buödorf ist unter der Beschuldigung, als Vorstandsmitglied und Kassirer der Selker Spar- und Leihkasse ziemlich umfangreiche Unterschlagungen begangen zu haben, dem Gerichtsgefangniß überliefert worden. ES sollen bisher Unterschlagungen 'in Höhe von 64.000 M. bei der Selker Kasse festgestellt ' sein. Jepsen verschwand auö Bußdors und reiste nach Angeln, wo er durch den AmtSvorftehe? Jessen.UelSby verhaftet wurde, o Leer. In einem von Oldenburg hier eintreffenden Zuge wurde im Damencoupi ein Fräulein bemerkt, wel cheö durch seine tiefe Baßstimme dem Bahnpersonal verdächtig vorkam. Der c mn.Ar. . 1 .. r yerogcrusrnr oiijcicigcani, ver Q gleich neben der .Dame- Blak nahm erkannte sehr bald, daß er einm Mann vor sich habe. 'Zur Rede gestellt, er. Widerte der verkleidete Passagier, daß er tu. seinem Veranüeen in krrann. kleidern nach Holland, reisen wolle. Der Beamte bracbte den QerdLcktt,n nach dem Amtsgerichts GefÄnanik. . 5 n c u lvo er cixoiicy ringeiano, m ijiocnourg W Ta j)u N i e n b u r a. Einen ebenso int-? essanten wie werthvollen Fund machte vteier z.age ver Hausjoyn Diedr. Börgerhosf in Schwarzenheide hiesigen Kreis,S. Bei dem Abreißen alter lichkeiten auf seinem Grunstück fand derselbe etwa tlnenFuß unker der Erde . ' !i stPft nns einen ü,oi) lull ciroa xi 0IS ÖUU aiten Silbermünzen von der Größe eines FünfmarkstückeS bis zu den kleinsten Geldstücken. - Die. Münzen stammen aus dem Anfange deS 17. Jahrhundertö und sind während deS 30jährigen Krieges hier vergraben worden. Vvcvlm V3fttln. Ä r n s b e r g. Zwischen hier und Drüggelte ist die Personenpost bestohlen worden. Der Postsachenbehälter war erorocyen unv leer; meyrereWerth briese sind den Dieben in die Hände ge fallen. Bocholt, Zum Bürgermeister unserer Stadt wurde der Beiaeordnete der Stadt Mlheim a. Rh., Assessor geller, gewählt. Bochum. Die Sammlungen für vle Familien der im Essener MemeidS Proceß Schröder und Genossen Verur theilten haben insgesammt 56.013.50 IWI. ergeben. Für die Familien ist also m. reichem Maße gesorgt. - Elspe. Ein erschütterndes Lie P. M m m oesorama piei ucy vle er aae m dem Nachbardorfe Megaen ab. Ein junger Mann machte bei der Mutter seiner Geliebten einen Besuü und brachte seinen Antrag vor, wurde aber abgewiesen. In demselben Augenblick zog er einen Revolver und jagte sich (.. IP.I .' . c t . zum nlieven oer oaoeineyenoen Frauen eine Kugel m die Schlafe. vnslnproptni. Bonn. Der Volksschullehrer Sie dmgk aus Herchen wurde wegen Sitt licbkeitsverbrecben zu 10 ?labren Äuckt V W I hauö und zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte aus die gleiche Dauer ver urtheilt. Brühl. Der Brühler Männer Gesangverein feiert am 28. und 29. Juni. d. I. seme aoldeneJubelseur und .i i.'.f. m .1 Tt . nnro oei vieler seiegenyeii einen sanawettstreit in vier Klassen veran stalten. Bei dem Wettgesange follen nicht Preiöchöre, sondern erfreulich-i Welse das Volkslied in den Boeder arund treten. Duisburg. Vom hies. Schwur, gericht erhielt der Bergmann I. Schaap auö Styrum eine Zuchthaus strafe von 6 Jahren 1 Monat, die Ar. beiter,J. Speckamp auS DuiSburg Hochfeld und I, DreSkampf auö Ober Kaufen ie 5 ?kaKre Äucktbaus weaen ae meinsamen Straßenraubs. Dieselben hatten am 16. September v. I. den .Bahnarbeiter Fr. Kobutz in Oberhausen überfallen und beraubt. -. E l b e r f e l d. Die große Tuchfa brik . von Lütgenau & Wiehager in Hückeswagen ist gänzlich abgebrannt. Mehrere Hundert Weber sind brotlos. tfvovlnt 0Utt'tXaJJavy Frankfurt. Wegen Differenzen betreffs der Gehaltsfrage der Beamten reichte der Bürgermeister Heu ßenstamm seine Demission ein ; dies wurde aber nicht angenommen, die Differenzen sind jetzt beigelegt. In Königstein war letzthin Musterung geWesen und die- jungen -Gestellungs-Pflichtigen fpalteten sich bei dieser Gelegenheit in zwei Parteien, die sich in erbitterter Feinschaft geaenüber stan-'den.-In Evonberg trafen nun beidk Parteien in der Wirthschaft vonSchlei fer zusammen, ohne daß jedoch hier die Gegensätze zu einem feindseligen Aus'trag gebracht worden wären. '.Aber nach dem Verlassen der Wirthschaft entspann sich auf der Straße ein er. bittertes Handgemenge, bei dem sofort zum Messer gegriffen wurde. Der 20 Jahre alte Gärtner Gernhardt von Cronberg empfing hierbei einen Stich in die Brust, der edle Theile verledte. so daß Verletzte nach kurzer Zeit den Keiss aufaab. Es wurden sofort meh htxt Verhaftungen vorgenommen, doch scheint noch, nicht sestzujteyen, wer den oerhängnißvollen Stich geführt hat. . , . .. Ztaä) Cm opa l v. Psisterer'S Passage Agentur. Ro. 103z Ost Washington Str., verkauft Schisssscheine für 1. Cajüte 45; 2. Cajöte $36; Zwisch.ndeck $22. .. Laufe uüo's OeS Sadan (L$zt$."

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