Indiana Tribüne, Volume 19, Number 196, Indianapolis, Marion County, 3 April 1896 — Page 1

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Sozialer Turnverein. Sonntag, den 12. April 1896.; cr Heater-Vorstellung 3 lm Y 6frkanö 0pcrLa . Zur Vussührng g-lwgen: Die Acrrlsschüler, Gchaü'pUi in & Atlen v n Heinrich Laube. CT" KasaKgjS Uhr prompt. Preise der Plätze: Ulltnes HauS und 1 Reihe Balcon 60 tfenii alcon 25. GJaUrnt dleidt geicflen ic im anteicn Hau könne im Pemdroke Ärcaot ohne adjiatjluna icittoiri weresn. lElectionJSsotice. Boer-BrewersBenevolent Assoc'n Notice is given, that an electiou of one Trustee for the term of five years will take place on Saturday, April 4th iöqö, at L o'oloct r. ai . ia Columbia Hall, southeastxorner f Delawarc & McCarty St. Benedict Rettich, Pre. F. Weiffenbach, Sec'y. Oster-Blumen und Pflanzen. Line schöne und große Sammlung. Bertermann Bros. S74Z Mass. Ave. Tel. 840. $0 Areade-Gebaude. Tel. 1840. Qeorge Hermann AsichenbeftatteV, - Osßce : 26 Süd.Delawareftr. -taste : 120, 122, 124, 126. 123 Oft Pearlstr Telephon 911. Dtftn Tag und Nacht. Neue Serie. Samstag, den 4. April. kifhi-iiiSjrtsiiikS, Versammlung: Jeden Samstag Abend! im deutschen Huuo. Beiträge 50c wöchentlich, eine Eintritts. Gebühren. Keine Abschatzungs-Gebühren. Vermittelt günstige Anleihen. AlitttS.LNetzaer. Armin ta. Präsident Sekretär. krl v. Lieber. Ttpabmeifter. L1WM8 VoMlöLUt IH ic 18 Ost Wusbington Str. L'JSx , i tfSaTr- . rr. 37 . . a . I lfl n R P; v r t -1-1 - j : M. m TFire Tree Gtiarcls. X'o'ultry XTottingGarden Impleinents. Lawn Mowers. ÖO00OS of all kinds. De? New York Store. (GtaMirt 1853.) Machen Sie es ein Lenox Bicycle sSs.vy. .Ho gut wie irgend ein Bicycle fü mw--Paar oder leichte Zahlungen hüll im

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I . ." "- -i ' j i nmm.itirrp nnrainrirn rin 3n Milmaukee heiratheten ' ander kürzlich tie Binder zweier BrauI f f ,N L . Ka CD m ! crruiicn ?rr n - Jt&er der Pab,t trauern und o,e acco- t ter eines der efir der Ächlip erer, Herr freo Pads! und Frl. 3da Uihlein. Nun lesen wir im Mllwaukee Freidenker : Es ist uns ein großes Vergnügen, mittheilen zu kö-.nen, daß bei Veranlassung der Vermählung seiner Tochter, 3da N'hlein mit Herrn Fred. Pabst jr.. Herr August Nihlein an die deutschenglische Akademie, in welcher seine Kinder ihre Schulung erhielten, einen Check" im Betrage von $1000 übermachte." Das ist immerhin nobel. Nicht alle reichen Brauer, deren Töchter Hochzelt machen, handeln so nobel. . Der Erzbischof von Jort hat im englischen Hause der LordS eine Bill eingebracht, wonach die Wirthschaften SonntagS. Nachmittags eine Stunde lang offen sein sollen, damit sich der kleine Mann sein Bier für den Haus, bedarf holen kann. Der Bischof von Manchester sch'ägt vor, auch Abends eine Stunde freizugeben und zwar zum Ausenthalt in der. Wirthschaft selbst. Die Vorschläge find einem Ausschuß zur Revision der LizenS.Gesktz übergeben worden. Da Tmerika trotz allen Hasses gegen 3ohn Bull doch in Allem nur ein Ablatsch Englands ist, so ist vielleicht zu erwarten, daß die amerikanischen Geistichen auch etwas von der liberaleren Anschauung ihrer englischen College Prositiren. IW Bon Pari? wird gemeldet, daß bort Leo Franke! an einer KarbunkelOperation gestorben fei. "Der Ver storbene war eine interessante und in den Kreisen des revolutionären Europa bekannte Persönlichkeit. ' Sr war in Buda-Pest geboren und war Goldarbeiter. 3a der Mitte der Sechziger Jahre kam er nach Paris. Er wurde ein hervorragendes und thätiges Mitglied der Internationalen ArbeiterAssociation und unter der Eommune tf? . . W C fc. war er Arvettsmlnljter. ?caq oer Einnahme von Paris durch die Verfailler Truppen gelang eö ihm nach London zu fliehen, wo er eine Zeit ang in seinem Beruse thätig war, voraus er sich nach seiner Heimath begab, wo er ein Wochenblatt herausgab. Seit etwa zwölf Jahren lebte er in Pari als Zeitungscorrespondent. Die . Schiedögerichtöbehörde, welche in Illinois Streitigkeiten zwischen Arbeitern und Arbeitgebern schlichten soll, hat nach ihrem ersten Bericht an den Gouvernör Altgeld eine recht anerkennenSwcrthe Thätigkeit entfaltet. Obwohl erst sechs Monate seit ihrer Organsation verflossen sind, hat sie doch bereits in vierzig Streitig keiten zwischen Arbeitgebern und Arbeitern eingegriffen, und in den meisten Fällen einen Ausgleich herbeigeführt. Sie spricht die allerdings etwas vorschnelle Hoffnung aus, daß man bei längerer Bekanntschaft mit drm Geset) schließlich alle Streitigkeiten zwischen Arbeitgebern und Arbeitern ihr zur Schlichtung unterbreiten werde, Mit der Vermittlung zwischen den Kleidermachern und Fibrikanten in Chicago hat sie allerdings ncch kein Glück ge habt. 3n den letzten Tagen hat man in Deutschland die Ceburtstage dreier Männer gefeiert, deren Namen in der ganzen Welt bekannt find. Der unbedeutendste der drei nimmt gegenwärtig jedoch die bedeutendste Stellung ein, nämlich die deö deutschen Reichskanzlers. Fürst Hohenlohe feierte seinen Geburtstag am 21. März. Der Mann hat nie eine große Rolle in der Geschichte gespielt und wird nie eine spielen. Gerede darum aber hat ihn wahrscheinlich Wilhelm der Zweite zum Reichskanzler gemacht. Die anderen Beiden bilden diametrale gesellschaftliche Gegensätze. Bismarck und Liebknecht. Der Sine der Vertreter der autokraten Gewalt, der Andere der Vertreter deS FreiheitSgedankenS, der Führer der Volkömassen im Kampfe mit der brutalen Gewalt. Vergleichungspunkte zwischen den Beiden bieten sich kaum. Die Laufbahn ,des Einen war diktirt von Selbstsucht und Herrschsucht, die des Anderen von

Selbftlosigkeit und Menschenliebe. Die deutsche Bourgeoisie, für deren Welt Handel die Großmachtstellung Deutsch-

lands eine Nothwendigkeit war. wird iUIIVB lllll IVilVlilVIUllll IVIIl, IVKV ihren Biömarck bewundern, das deutsche rsr. M . ' M Dolr aver nxxl 6rn h ein ganzes Menschenleben dem ;

Brau-Kampfe für Recht und Freiheit ge

wismt. 8mf)l!iii1jiii1j(eii. Inland. Wetterbericht. Schönes, wärmeres Wetter. Gestrige Temperatur : Marimam 40 Grad, Minimum 26 Grad. Das chronische Defizit. Washington, 2. April. Nach den heute veröffentlichten vergleichenden Ausweisen betrugen die Gesammt Einnahmen der Regierung im Monat März NL.0ll.N9 und die Ausgaben tz27.274.993, so daß ' ein Defizit für den Monat von 51,222.314 und für die neun Monate deö lausenden Fis ka'jahreS von $18.750,702 verbleit t 3m Monat März betrugen die Ein nabmen auS Zöllen 513.344.215, die auS Znlandsteuern $11,536,264, die auS diversen Quellen $l,16').6tt8. . 1 1 .87 7 Einwanderer. Washington, 2. April. Die Einwanderungibeamten sind einigermaß beunruhigt durch die enorme Zunähme der Einwanderung. Im Lause deö Februar langten allein in New Jork 11.377 Einwanderer an, oder um 65 Prozent mehr, als im Februar 1895. Dr. Senner meldet in einem heute eingeganqenei Brief, daß sich auf ElliS Island am Montag Abend 881 zurückgewiesene oder retinirte Einwar.derer befanden, welche kaum untergebracht werden , konnten. DaS j tzt eintreffende Material ist durchweg ein ganz unwünschenSwertheS, selbst wenn den Leuten der Zutritt nach dem strikten Wortlaut der EinwanderungSges,he nicht versagt werden kann. 3m Departement sagt man, wenn die EinwanderungS - Commission die Vollmachten besäße, welche sie in ihrem Bericht an den Schahsekretär verlangt hat, und welche jetzt dem Congreß zur Erwägung vorliegt, so würde sie der Situation vollkommen gewachsen sein, und vermuthlich wird aus die Annahme dieser Bestimmungen energisch hingearbeitet werden. --- Stahlsabrikanten einigen sich N e v S o r k, 2 April. Die bedenkendsten Stahlsabrikanten deS Landes kamen heute hier zusammen und trafen ein llebereinkommev, unter welchem sie in Zukunft gemeinschaftlich Produktion und Preise reguliren werden, um Ueberfüllung deS Marktes und Sinken der Preise zu verhüten. Ein Krummer auS Richm o n d, 3 n d. Lancaster, Pa,2. April. Adam K. Dietz. ein früherer angesehener Bürger von Richmond. Ind., welcher wegen Unterschlagung der Fonds einer Odd FellowS - Loge, deren Sekretär und Schatzmeister er war, verfolgt wird, wurde hier heute verhaftet und wird blS zur Ankunft der Beamten auS Richmond festgehalten werden. Diktz war in diesem County geboren, ging aber vor 17 Jahren nach Richmond Er gesteht zu, daß er die Loge beschwindelt hat, giebt aber den Be trjg der unterschlagenen Summe nied riger an. Am 17. v M. verschwand er auS Richmond, da sich der Schwindel nicht länger verbergen ließ. . Hier wurde er im Hause seiner Mutter in Martine Tovnship, wo man ihn vermuthet hatte, gefunden. ,, AuSdemCongreß. W a s h in g t o n, D. C., 2. April. Senat. Die Post-BewilligungSbill rief heute eine scharfe Diskussion über die Aufgäbe von Landpostämtern und Ver waltung derselben alS Zweige städti scher Postämter herdor. Senator Gor man opponirte dem Plane als undemokratisch Er gab an, daß daS Territorium deS Postamtes von Baltimore zwei Congreßdistrikte umfasse und diese PostamtSgewalt könnte zur Beeinflussung der Wahl von Congreßmitglie - teru angewandt werden. Nach einer

Rede des Senators Elkmö, in welcher derselbe Subsidien und andere Mittel zur Ausdehnung des amerikanischen

Handels und VcrkehrS aus den Meeren n.v ..V wiifv mm befürwortete, wurde die Bill zurück - . " Hauö. Die Frage über die Bewilligung öffentlicher Gelber für Privatschuleu oöer Schulen von ReligionSzemeinschafken, die schon bei Gelege heit der Berathung der BewilligungSbill für den Distrikt Columbia breit gttreten wurde, wurde wieder im Haufe aufgeworfen und vier Stunden lang darüber debattirt. Bei der früheren Gelegenheit wurde der Protest gegen die Bewilligungen für Barmherzig-keitS-3nstitute von dem Apaisten Linton von Michigan geführt. Heute war der Streitknochen die HowardUniversität, ein Institut für Farbige Washington, für welche $22,60) in der Sundry - Civil - Bewilligungsbill angesetzt waren. Repräsentant HaineS, Republikaner von Nebraöka, opponirte der Bewilligung, weil daS Institut. sowohl ein priva eö wie religiöses sel, eine Lehranstalt für farbige Theologen sei mit der Universität verbunden. Die Bewilligung war gestern vom Republikaier EvanS von Kentucky, als mendement zur Sundry Eivil-Be-willigungSbill vorgeschlagen und - er und Repräsentant annon vertheidigten daS Amendement, weil eS die Klausel enthält, daß von den Geldern nichts für religiöse Zwecke Verwendung finden solle. Schließlich wurde daS Amendement mit 129 gegen 105 Stimmen angenommen. Was Präsident Dia, von Meriko über die Monrpe Doktrin denkt. Mexico, 2. April. Der. merikanische Congreß wurde heute durch die Verlesung der Botschaft deS Präsidenen Diaz eröffnet. 3n derselben..??geht der Präsident sich deö Längeren über den Grenzstreit zwischen Großbritannien und Venezuela, sowie über die Botschaft deö Präsidenten Cleveand bezüglich derselben. Er führt als Grund dafür, daß er bisher über diesen Grenzstreit offiziell keine Anficht geäußert hbe. an, daß er über die Urfachen deS Streites zwischen den beiden Ländern, welche aus die Freundschaft MezikoS gleich großen Anspruch haben nicht so unterrichtet gewesen sei. 3etzt sei ja glücklicher Weise jede Gefahr eines feindlichen Zusammenstoßes beseitigt. Ueber die Monroe-Doctrin selbst sagte Präsident Diaz, daß wenn man dieselbe so auffasse, daß jede der amerikanischen Republiken den ungerechtfertigten Angriff einer außer-amerika-Nischen Macht auf eine amerikanische Republik, mit der Abficht, ihr Gebiet zu rauben ode? ihre Institutionen zu ändern, alS einen Angriff auf sich selbst anzusehen hae, vorausgesetzt ihre Hilfe würde angerufen, so würde dieö eine amerikanische Doctrin im vollsten Sinne deö Wortes und wenn auch in den Ver. Staaten entstanden, doch ein wirkliches internationales Recht dieses ContinenteS sein. m ii m Ausland. Politische Intoleranz. Berlin, 2. April. Auf Grund deS Inhalts einer inzwischen konsiSzirten Märzzeitung", welche die achtundvierziger Tage glorifizirte und mit der Gegenwart einen Vergleich zog, ist der Redakteur Seissert vom Hamburger Echo" und der Redakteur Gerhardt von der BreSlauer Volksmacht" in Anklagezustand versetzt worden. Der StaatSanwalt ist aber auch gegen Kol porteure, welche die Zeitung vertrieben hatten, vorgegangen. DaS Verbrechen, dessen diese beschuldigt find, heißt: Beihilfe zur MajeftätSbeleidigung". Der ital. gelb zu g in Afrika. Rom, S. April. Nach heutigen Depeschen aus Massaua haben die Derwische am 25. März mit zwei Ge schätzen die Außenverke von Cassala beschossen. Die Italiener erwiderten daS Feuer ohne Erfolg. Am Samstag lief folgendes Telegramm vom italieifchen Commandeur in Cassala, Major Hidalgo, ein: Seit sechs Tagen Kämpfen wir mit Massen von Feinden, welche eine Stellung aus dem Macran .Lerge besetzt haben, und unser Verlust beträgt bik jetzt 1. Todte und 4 ye-

sangene. Oberst Steinova, welcher zum Entsatz von Cassala heranzieht, hat Major Hidalgo angewiesen, sich aus kein Treffen vor Ankuntt der Verftär-

. kungen einzulassen. ?!achrichken aus , otm 'Svenen oezagen. oaö ore vtxm ae k . orr -?a. 4 t . . , . t 'bei Tucrof ein großes Lager, aufge 'schlagen und vlcle Brunaen angelegt haben. Ar den, 2 April. Die Nachricht wird bestätigt, daß Negu Menelik seine Armee nach Shoa zurückzieht, von wo er die Friedensverhandlungen mit den Vertretern Italiens fortsetzen wird Man glaubt, daß die Regenzeit die Italiener zwingen wird, ihre Truppen nach Massaua zurückzuziehen. AuS Südfrika. SaliSbury,.Matabeleland, 2. April. Cecil RhodeS und 150 Freiwillige sind nach Gwelo und Buluvayo abgegangen. RhodeS hat die Anficht ausgesprochen, daß Rhodefia im Stande ist, mit der Revolte im Matabeleland fertig werden zu können. London, 2. April. KolonialSekretär Joseph Chamberlain erhielt vom Gouvernör der Kapkolonie heute Depeschen, welche zu zeigen scheinen, daß die Thätigkeit der Behörden im Matabeleland und in der Kapkolonie diel dazu ' 'trug, die Ausdehnung deS Ausstand Matabeleland zu ver hindern. . wird jetzt verkündet, daß die außer',z!ö Buluwayo liegenden Anfiedlungen geschützt find und daß Gwelo und Buluwayo nicht länger alS gefährdet betrachtet werden. 3n Folge dessen hofft HerculeS Robinson, dn Gouvernör der Kapkolonie, daß der Aufstand auf die Matoppo Berge beschränkt bleiben wird. Eine verspätete Depesche, von Buluwayo, datirt vom vorigen Dienstag,' sagt, daß Hauptmana MacFarlane,' der eine berittene Patrouille kommandirte, ein scharfes Scharmützel mit eiver Bande aufständischer Matabeleö bei Oueenö ReesDernbesi, hatte. Die Eingeborenen wurden geschlagen und ließen 20 Todte im Felde. DieTruppen verloren mehrere weiße Soldaten und ein Pferd. DaS große Lager in Buluwayo ist jetzt durch Erdwälle und Hindernisse aller Art bedeutend befestigt und man hält dasselbe jetzt für uneinnehmbar. Der Häuptling Ulimo, oder Gott," welcher zuerst zum Aufstande aufreizte, hat sich alS Nachfolger deö todten KöniqS Lobengula zum König deö Matabelelandeö proklamirt. Der Sohn Lobengulaö, der auf seinem Wege nach den Matoppa Gebirgen ist. um sich an die Spitze der Eingeboren n zu stellen, ist dort noch nicht angekommen und wird eö wohl bei seiner Ankunft Krawall zwischen seinen Kriegern und den Mannschaften des neu proklamirten Königs bei seiner Ankunft geben Pretoria, Transvaal, 2. April. Präsident Krüger hat vom Gouvernör Hercules Robinson, von der Kapcolonie, eine Antwort auf seine Offerte, Beistand zur Unterdrückung d,ö Aufstände? im Matabelelande leisten zu wollen, erhalten. Robinson lehnt die Annahme der Offerte ab und dankt dem Präsidenten Krüger und den Surgherö herzlich für dieselbe. Der Gouvernör sagt, daß er die 500 Reichs truppen fü? genügend hält, die Uaruhen zu unterdrücken. L o n d o n, 2. April. Die Times" läßt sich von Pretoria telegraphiren : Dem Präsidenten Krüger wurde am Mittwoch eine wichtige Depesche deö Colonial-Sekretärö Chamberlain eingehändigt. 3n freundlichem aber festem Tone wird darauf bestanden, den Beschwerden der Uitlanderö abzu helfen und verlangt, daß die Einladung an Präsident Krüger, London zu besuchen, beantwortet werde, denn eö könne nicht gestattet werden, daß die Beantwortung auf unbestimmte Zeit hinaus geschoben werde. ", SchiffA'Nachrichte. Angekommen in : New Sork: Sree von Bremen. London: Mobile" von New Sork. Hamburg: Palatia". von Nero Sork. ' Neapel: Fulda" von New Sork. Bremen: Havel" von New Sork. P 1 y m o u t h : Normannia" von New Sork nach Hamburg bestimmt. Marseille: Patria" von Nev York.

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