Indiana Tribüne, Volume 19, Number 194, Indianapolis, Marion County, 1 April 1896 — Page 1
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gcr gozialc FurQ-Fcreia Vcn Jndianapclb CYLCUS I TOTR2EGEN im Deutsclien Hause. . Y, YORTAQ Sonntag, den 8. ≺il '96, Abend I Uhr. PROF. KARSTFN, on der Bloominjton Univeraitaet,
CXBXK Schriftsprache und Volksmnndart. Fintritt fuer Nicht-Abonnenten 25 Cent. Sozialer Turnverein. Sonntag, den 2. April J896. Theater-Vorstellung im Qijaiiä Opciia Jfaus ! Zur ?uWrung gelangen: Die Aarlsschüler, Schauspiel t 5 Uten Hetrich 8aub. ET Ansang Uhr prompt. Preise der Plätze: UniettS &iul und 1. Reihe Salcon 60 iScnti. alcon 25c. Gallerie bleibt geschloffen. Kitze tm unteren Haui können im Pemdrske tzlrcad oftne Nach,ahuag reservirt werden. Dach . Material. T. F. SMITHER, t&Kbler in ieldach.Matertal. i und 8-pIq a,ng. offerdichte Shttng. seuer fcfteai halt Filz. trobpjppe. Dach, und etll . Farbe ?c. ie. Offtce : 109 West Vkrhlaud tratze. Telephsn Mi. Dachdeckerei. gthtgeuab verantarttich:DachdeZer. ßicl tzächer. T,tidad nd ilsonite Spdalt'Dächer. lle Arte smvtstltsn.T2che? mit bestem Ma ttrtal. Office: Ko. 169 ; gard : 180 W. Marylandftr. . Telefon 851. Indianapolis, Ind. Neue Serie. Samstag, den 4. April. ta Im- d S$ir-te k 2, Versammlung: Jeden Samstag Abend! im Deutschen nus. Beiträge 50c wöchentlich, eine SintrittS-Sebühren. Keine Abschätzung?. Gebühren. Vermittelt günstige Anleihe. lbert. Metzger. Armin Bod. Vräftdenr Sekretär. Earl v. fcielur. zakmetfter. eorgo Bergmann lZeichenbeftatteV, Office : 26 Süd Delawareftr. tl2l : 120, 122, 124, 125, 128 Oft Pearlftr Telephon 911. Offen Tag und Nacht. Der 4Cigarrenladen 01 Oft Washington Gic. empfiehlt sich dem Publikum durch seine vorzüglichen Waaren. Alle Sorten einheimischer und importirtea Cigarren und eine große Auswahl von RaucherUrtikela. Um geneigten Zuspruch bittet Schiller Römler. Für die Ostern -Zeit ! Best, geschälte Mandeln Söc daS Pfund, chts Sitrsnat 20c daS Pfund. efte gereinigte Korinthen It daS Pfund. Beste famenlole Rofinm 10c daS Pfund. Lrftt kalifornische Rosinen 5c daS Pfund. Fanry Tafel.Rottnkn 15c das Pfuud. Französische Srbsen. l?Xc, 22e und 27jc di Kanne. Vushroom! 25c und L0c. Eolnnans Senf, Oliven. OlivewOel, Sachman' Vehl, Wuelln'S Back Pulver. Oute Nüsse. ü U. Queller, 61 Massachusetts Ave. ( Oeftlich von 110 Ost New Sork Str. ) Delswareftr, Ttlt$$n 87(
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(EbitorieHes.
Die Geistlichen der Stadt haben eine Adresse an den Sheriff von Marion County. den Mayor, den Sicher-! heitörath und die Bewohner der Stadt Indianapolis erlassen. Der Zweck dieser Adresse ist das Ballspiel am Sonntag zu verhindern. Was unö betrifft, so haben wir nickt nur keine Vorliebe für daS professionelle Ballspiel, sondem sogar eine Abneigung gegen dasselbe. Wohlverstanden, nicht gegen das Ballspiel, sondern gegen dasselbe alS Prosession, als Beruf. Nichtsdestoweniger müssen wir doch Stellung nehmen gegen das Auftreten der Seistlichkeit, namentlich aber gegen die erwähnte Adresse, welche klar den psässischen Hochmuth und die psässische Unduldsamkeit derer zeigt, welche sie erlassen. An einigen Sätzen wollen wir das zeigen. Z. B. Einstimmig erklären die Christen, daß sie den Sonntag heilig hatten, weil er eine göttliche Znstitutton ist. Wir appelllren an das Gewissen der Christen. Unsere Gemeinde ,, lll F , ml i tu um fioiuo e. uüu is not an infid! Community.)" Sdi.lir wissen, bt eingweilen eine. "communitY" tm ific öc3 st ..... .. . . t sekeS aar keine Reliaion und eS ist einerlei, ob sie gottlos ist oder nicht, ' " " und die Herren Geistlichen begehen einen großen Mißgriff, die Religion in den Vordergrund zu schieben. Dieselbe mag Geltung für ihr Gewissen " ' ' baben. aber der Staat oder die Gemeinde, alS politische Körperschaft
ben damit nickitö vx thun, noch find bieltoct0en-
ffiArfn hTOsltaor ad de Sbe. ' riffs davon abhängig, ob eine Einrichtung christlich ist oder nicht. Der Sonntag ist Gotteö heiliger Tag und de'' himmlische Vater setzte ihn ein". Es dürfte den Verfassern doch etwas schwer fallen, das zu beweisen. Das Gesetz verbietet das Ballspiel gegen Eintritt am ersten Tage der Woche, gewöhnlich Sonntag genannt". Stellen wir unS selbst auf den Standpunkt des Bibelqläubigen, nehmen wir an, daß die ganze Bibel göttlich insvirirt sei. so wäre unö doch erst, beweisen, dab der himmlische Vater den Sonntag als seinen heiligen Tag einsetzte, denn in der ganzen Vik.s ,y. ' Ais. tin m .,n! VW, WVVV IUI MV. IIVU) ifc.. Testament steht davon kein Wort, Wohl ist darin die Feier des siebenten Tages der Woche geboten, aber nicht die des ersten Tage. m. oiAt.,nrt 5.. ilV HJj Vfc V V VVU I ra - t -L- - oifT. . ... ist.- I vvvb tut mu)iuiiiiuii gu v,vt,.i, :m besteht in der strengen Durchführung der einzelnen Gesetze". DaS ist ganz falsch. Wenn ein Gesetz unliebsam ist, so erzeugt die strenge Durchsüh, rung desselben Verachtung vor dem Gesetze im Allgemeinen. Der Weg, Achtung vor dem Gesetze zu erzeugen, besteht in der Vermeidung solcher Ge oe leor in oer ermeivung loirner s. .Ich. di. ...,,,,?,. d.r lL im. m.!s .!. ex t.f. ?. !it? em JNvivivuen unnvlyiger 205 ei c eins?. n? 5.r... l''
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"" War-en-t. rs v:. oti und Wt,,e. wie otmn ,tmtn onn .. w.:rr f.: . . ymi tag feiern Will, sei es als Tag l TI s.tn f V"" ag, oap i ewi,sens,qe, ao jouic . r-i- . s.ni. Sache deS individuellen Willens sein. Wir wollen nicht in Abrede stellen, daß die strikte Beobachtung deS angli raniiqen onnrags vui oazu oelgep r a , . 4. r tragen hat, den Arbeitern den für sie so nöthige Sonntag zu sichern, daß Sonntagöarbeit hienulande etwas Seltenes, dagegen in Europa sehr Häu figeS ist. Wir haben auch gar nichts dagegen, im Gegentheil wir find sehr !.,., .s.. Ä. r ? I KrÄS llmentlick einen Taa der mU - T cü..h k.. i.x. m..k..F :.c. 7 ' r:ZZY2:üiunciagzucuicuivuniutticnumr tage, zu einem Feiertage der anglika nischen Kirche gesetzlich zu stempeln, müssen wir auf daS Entschiedenste als einen Eingriff in die Gewissens- und Bewegungsfreiheit der Individuen be kämpfen. Wetterbericht. Viel kälter, bi zum Gefrierpunkt heute Nacht. Morgen schönt, kaltes Wetter. Gestrige Temperatur : Marimr.m 65 Grad, Minimum 54 Grad.
Imhllikchichiell.
Inland. Da, S än g ersest in IHM bürg. PittSburg, Pa, 31. 4 larz.
i kommende 28. Bundes-Sängerfest von Tag zu Tag wächst. Die in der Sitzung von den derschiedenen Comites unterbreiteten Berichte enthielten viel Erfreuliches. Daö Finanz'Comite berichtete über den zusriedenstellenden Verlauf der Collektionen für den Baarfond. Zu einem der Glanzpunkte deS Festes wird sich jedenfalls der am 11. Juni stattsindende Festzug gestalten, da sich außer allen! deutschen Vereinen auch die Nationalgarde und die Marine-Reserde bethei ltgen werben, und sich lefet schon viele ereme zur Perjteuung groparnger
Die Verhandlungen der letzken Sitzung j Damit hatte eö aber sein ernstes Beder Centralbehörde des Nordam?rika- denken. Blad war ein Lebemann, der nischen Sängerbundes zeigten von sich hauptsächlich in den Kneipen durch Neuem, daß die Begeisterung für da? sein liberales Traktiren Freunde er-
allegorlscher und htstortscher Schau- diplomatischen Kreisen hochage (ti t.laa O . I (R.imVS .1.. ...... ......
yui vuun uucuu wuvi flung deS Umzuget wird ein große Bollikeft m einem noch zu bigimmkn. r sMfT twn f m V hnn nS n m Itmin I vv" " vfcw v, Tage eine große Demonstration auf lt. an r 1 r r l . . I onongaoem-uv ,euens oer sengen Pasen oennonazen ampsr' und acytS, die mtt sardlgen mpions ge,qmucrl weroen ,ouen, n i . :. . e rt . naiinnoen. zeicyzettig ,ouen an iem oeno aus oen oie Vlaoi umge
ha-senden Hügeln Feuerwerke abgebrannt
Iri.ik. on a. i o onr f ' i o Va'.i oem ericyl oes lunrcomnes Iri .tb . :i n .an v: . ct.a ü" voiwm ,ur vle Concerte Fräulein Grece Damian, Htt. H. . B.ockttt und Hkkr Smil &krtn9 I.t.,.-., 0,,? .. WHIJJHj WMV iHW 1 Q girt worden. Außer diesen Solisten sind soweit für das Fest gewonnen: Frau Lohse-Klafsky, Fräulein Gertrude Stein, A. L. Guille, Carl Naeser, Emil Fischer und Conrad Behrens. , Schauderhaste Graus amk eil H a v a n a . 21. März. 3n unsenm Z-italter hat nie zuvor ein solch scheußlicheS Schauspiel stattgefunden, als die yeulize Hinrichtung von suns o . B:e Manner waren zum Tode durch die Garrotte verurtheilt. 3n 9 "nem öffentlichen Platze wurden Trup aufgestellt und in die Mitte deö reiseS wurde der Stuhl und Pfosten . , . . Lt'f Ä pi;ii uiz. oer osseniuqe Penrer, ha"e emen Asftstenten zur Ausführung m X. A.AflMnltM MAMKtMtvFl . M M M f f i v uiuu uiiiiii Luiivuiiii iiiiuiiiii Die Verurtheilten, welche die Sterbesakramente erhalten batten. wurden in den KreiS geführt. Einer derselben batte ck sckuldia bekannt und die Un. schuld der Anderen betheuert. Der erste Todeskandidat nahm ruhig den Sib im Stuble ein: der eiserne Kragen wurde ihm um den Hals gelegt " . . Ä ' " d 'in. apx. ub.r s.i .sich. Daraus untern.hm der Hc. um. uamu u uiiuuuui i un ajiii' i . ' ' I ker, die Schrauben anzuwenden, mit der eiserne Kraaen enaer uaewirb, w warf fl seine Sand wiederholt ausalitt und - -
H ia aqer vurq langjamc i " r ' ' ' ' " JL.Aaxtxviria sind in Pretoria angekommen.
vihiiui tvvvit vil uiuiiuui. i v ein. tn.f4t.ie .uIHtl. . ' :xl....' ' . jivs. v"h umi iiuu, ap w,tupiWu uvuju. r.. k.. ... X is Mut u vuuiii vu . - - - (IUCV (iU(fllU(U (JMliWilWIl jUUlUUl(U zu brechen. Proteste der Beamten und Priester zwangen Rmz, die dritte Ezecution zu vollziehen, er machte aber die Sache mcht besser als sein Assistent eS gethan hatte. Auch der vierte Ver- . r r- rr uttyeuie wuroe in soiq grapnqer Weise gesotten. noy yx . m m i j x rfrr'l von seinem Posten und überließ die I a t 1 1 f JI!X 2.ug " lcn " ngmll.iqen banet seinem Ssststen.en. Auch Ueset wn.de m der scheußlichsten Weise 'P""' . . . , . i ni VItTrttr hfl? rtiiT II? v-" - , Sa ds Grausamkeiten KrtM . fltrxfflrtrft,K :vrt1f. WW.V.., ... B.M(I..II. D macht. Ausland. Ein Beispiel für ändert Stadträthe. Berlin, 21. März. Der Berliner Stadtrath hat gestern gezeigt, daß er noch wirkliche Moral- und Sittlich keitsbegriffe befitzt. Der verstorbene Millionär Blad hatte den größten Theil seines Vermögens der Stadt
j Berlin vermacht, aber der Stadtrath ! weigerte sich ganz entschieden, daS Erb-
theil zu übernehmen. Der Hauptgrund, wethalb das Letztere geschah, ist darin zu suchen, daß Blad in seinem Testament u. A. auch bestimmt hatte, der Stadtrath sollte ihm zu Ehren nach , seinem Tode ein Denkmal errichten. warb. Er trank häusig eins über den Durst und wurde dann gewöhnlich zum Wüstling. Als solcher gerieth er nicht selten mit der Polizei und den Nichtern in Kollision, jedoch war er durch seinen Reichthum stetö in den Stand gesetzt, straffrei auszugehen.. Einem solchen Menschen ein Denkmal zu setzen, dazu wollte sich der Stadtrath nicht herbeilassen, und wies deshalb die, Hundert taufende von Mark betragende Erbschaft zurück. Nach oer Krönung. B e r l i n, 31. März. Eine in hiesithm sut ön tkm Hat oon einem etoNegen in St. Petersburg die Nach,icht ttWtn, daß dit rulilsche Regie . ? x ? a tuna neaDticonai. nca nicai mir orr britisck-eanvtischen Zrage ernstlich zu ' ' ' befassen, biS die Anfangs Mal in gg ftattsiadende Zarenkrönung vorüber ist. Selbst dann soll noch vor ia ,u Werke gegangen werden. ' " Die Unruhen in Süd. Afrika. Kapstadt, 21. März. Es ist schwierig, genaue Informationen über den Fortschritt deS AufstandeS der Ul M'b.l.l'nd., ,u M"' V"" natürlich alle Informationen zurück, weil kein Zweifel darüber herrscht, daß d,e Briten Gebrauch davon machen würden. Es wird aber nicht in Abrede gestellt, daß die Situation mit jedem Tage schlimmer wird und daß eine sehr starke Streitmacht nothwendig sein wird, um die Ordnung wieder herzustellen. V on d o n, 21. März. ES wird berichtet, daß die britische Chartered SüdAfrika Compagnie der Regierung Vorstellungen über das Gefährliche der Lage gemacht hat. Die Compagnie wurde bevollmächtigt, eine weitere Streitmacht von 500 Mann anzuwerben und es wird ferner berichtet, daß zwei weitere Bataillons britischer reguläre Truppen sofort nach Südafrika abgesandt werden. Kapstadt, 21. März. Spätere Nachrichten, welche y,er eintrafen, melden. daß die MatabeleS in mehreren kleinen Scharmützeln, die in verschie denen Theilen des Landes stattfanden, geschlagen wurden unö oap man glaubt, daß die Ansiedler in Feldlagern bald l..k-.;t Wt nt rug.r h. bat dem britilcken - ? i,..?.. fc-c p Burghers, die in Diensten für Rhodenmm et noen ou kolonial Sekretär Chamberlains k,kt-Devescken an die TranSkaak.R,. ' witd gesagt, daß dieselben einem m,imw übet die di. .wi ' f(6en b.n beiden Reaierunaen sckw. den. aleiarommen. i ' " Aus dem Sudan. Ca i r a, 21. März. Eine Depesche von Suakim sagt, daß OSman Digna und eine große Schaar von Derwischen Sinkst bedrohen. I n o d o n. 1. Avril. Die ..Tim-s" xW r D0n Galr0 telegravbiren : " t Situation im Suakin Distrikt I ' 1 j ki,isch. Die egvVtische, SIit Iräfte pni ,,, unb jft e, seht wün. schen.wet.h. daß indische Truppen ,u. Aushebung der Besürch.ungen gesandt I . v ... eroen. Wady Halfa, Nubien, 21. März. SS ist hier die Bestätigung der Nachricht eingetroffen, daß OSman Digna mit eine' großen Streitmacht Sinkai, welches nur etwa ö0 Meilen von Suakin liegt, bedroht. Die Derwische drängen nordwärts vor und wird in Bälde ein Angriff erwartet. OchisfS. Nachrichten. I Angekommen in: New Sork: Povie" von Lider Pool.
Boston: SeytHia" von LiderPool. Southampton: Hadel" von New Jork. Queenstown: Teutonie" von New Jork. Halisai: Grecian" von Glasgow und Liverpool. New Bork: Manitoba" von London. Lizard: Passiv: Phoeneti" von Hamburg nach New Jork. Rotterdam: Veendam" von New Jork. Philadelphia: Velgenland" von Liverpool.
B o u t o g n e : eenöam- von New Jork nach Rotterdam. M o v i l l e : Anchora" von New Sork, für Glasgow. allerlei. tZtn knappes Entkommen vom Erst'.ckungstode hatte neulich Nachts Frau C. F. Gebhardt in ihrer Wohnung. No. 580 Fulton Straße, Vrooklyn. N. Y. Nur der Wachsam. seit eines Schobhündchens verdankt sie ihr Leben. AuS einem Kellerofen waren Kohlcngase in ihr Zimmer gedrungen und sie war bereits halb bewußtlos, als sie während der Nacht von ihrem Hündchen geweckt wurde, welches an der Bettdecke zerrte und ihr Gesicht leckte. Sie besaß noch genügend Kräfte, um sich zu erheben und in die Küche zu schleppen, wo sie auf einen Stuhl niedersank. Ihr Gatte, welcher kur.vor zwei Uhr heimkehrte, holte einen Arzt herbei und demselben gelang eL nach mehrstündigen Bemühungen, die Frau in's Bewußtsein ZU brinam. JnLedonia, Texas, hat sich jungst ein Vorfall ereignet, der eine neue Illustration zu dem DichterWorte Da werden Weiber zu Hyänen" bildet. In dem genannten Orte wird von den fanatischen Prohibitionsweibern unter Hochdruck an der Bekehrung auer anders Vernenvm gearver tet, und 20 Weiber baden sich m dem Paroxysmus ihrer Bekehrungswuth hinreißen lassen, einen jungen Arzt Dr. Hamock auf das Gröblichste zu mißhandeln. Die Wasser - Apostel hatten in Erfahrung gebracht, daß der Arzt m leter Znt emer beständig anwachsenden Zahl von Patienten" Whlöky. als Medicin" verschrieb. Die erbitterten Weiber entschlossen sich, den At Mores zu lehren. Auf dem Bahnhose der Santa Fe - Bahn überfielen sie den arglosen Aesculap und hieben mit Peitschen und Stöcken auf ihn los. bis er sich, übel zugerichtet, rückwärt concentrirte. Die fchlagfertigen Wasser - Verfechterinnen besahlm ihm noch, in den nächsten Tagen die Stadt zu verlassen. Dr. Hancock will sich jedoch nicht einschüchtern lassen. sondern hat vielmehr Haftbefehle gegen die brutalen Betschwestern erwirkt. Die Behörden stehen auf Seiten der Temperenz-Nanatiker. Hiesiges. EXT Zwei und zwanzig Jahre, von 1861 bis 1892 theilten Cliz. und Chas. Hauschild die Freuden und Leiden des Ehelebens, als eS auf einmal ihrem Gemahl einfiel sich von ihr zu trennen. Sie wünscht nun eine Gcheidang zu erlangen und ihren Mädchennamen Wonder. Pumpernickel, Roggenbrot und alle Sorten Kuchen in vorzüglicher Qualität bei Bernhard Thau, Marktstand 124 der Hosbrook Str. No. 1. Heute ist der 1. April und bekanntlich werden an diesem Tage eine Menge Scherze an nichtsahuenden Freunden verübt. Die Berichterstatter sind an diesem Tage besonder? vor sichtig, daß sie nicht meilenweit in den April geschickt werden, aber dieses ist immer noch annehmbarer, als wenn es einem passirt wie Herrn O. Pfl. heute, der ganz ruhig im Zngenieurdeparte ment sich bemühte die Straßen, welche verbessert werden sollen, zu zeichnen al ein Polizist bei ihm eintrat und ihn im Namen deö Gesetzes wegen Übertretung der Bicyele - Ordinanz verhaftete. Das ist eine Gemeinheit", vetterte Oscar, ich habe doch erst ge ftern dem Manning gesagt, daß ich heute die Lizens holen würde". We geht Bürgschaft für mich ?" war seine nächste Frage und da alle eingeweih waren,' erklärten sich alle bereit und ainaen mit xu Deputvclerk Tamm der in aller Form eine Bürgschaft aus stellte. Zu guter letzt, als Oscar sich etwas beruhigt hatte, sagte ihm Capt Quigley, daß heute der 1. April und das Ganze nur ein Scherz sei. E. E. Neese, deutschn Zahnarzt,
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Von öerGrippe. Wie Dr. MileS' Nervine einer von KentuckyS Geschäftsmännern die Gesundheit wiederbrachte. Nt&tU
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Rtint sitonftitil bat ientall so tottle Ctorst&flnliA. fnten grjngt, tete tte Snpxe. itetne ranlhnt lagt ihre Cpfft so geschwächt, unfähig, schlafto. nerrenlos w d Vripre. ptxx D. W. Htlton. taat5Aget der Mutual List Insurance So. von entuck, lagt ; .Ja 1389 und '90 last ick tot fätoere VsZllk d bedenklich zerrütte, daß man an meinem edrn ver irocifclte. Zwn Monate laug genoh ich lriveil Echlas. auker mit $lt oon GIafmilt;ln. die nttd) zivar be tauvlen. der knne Srhotunq gewährten. Ja tvjt mtö) nur einer großen gkisnzcu choüa:. ttiünn (Erippe. oon denen der leete ninn yleroenlDftern so Btno lutueincucc cymrren uaa oex te vjuBi, o? liunoucg icorooajet roucoe. Ja dirjem äufianDe oerfuitte tdi kS Ulit Tr. SZIQZ' Ntflorativk Nervlze. Hxb zwei Ta?'? wahrte ich rxnt merklich Besserung und nach Verlauf eines Mo coti war ich hergestellt. ,um grotzen Erstaunen ller. öu mnuea Zustand gekannt. Ich erfreue mich settder auigezetchneur Gesundheit und habe Ihre Heilmittel vielen mnun Freunde mysohten.LomSSllle. L2. Jan. 1895. D. V. Hilton. Dr. Nileö' Heilmittel machen gesund. ThomaS R. Thornburg wurde heute unter $11,600 Bürgschaft zum Administrator der Nacklassensckaft hei Verstorbenen John Torrence ernannt, Minnie S. Webber wünscht von ihrem Satten Henry F. Webber geschieden zu werden. Sie heirathete denselben am 26. August 1889 und ebte mit ihm bis zum 14. Feb. 1894. Sie beschuldigt ihren Gatten schon zwei Jahre vor der Trennung oft ganze Nächte vom Hause wegeblieben zu sein, Ehebruch begangen und sich eine geschlechtliche Krankheit zugezogen zu haben. Sie wünscht ihre zwei Kinde zugesprochen zu erhalten. Wer einen Catarrh heilen! will, raub mit dem Blut fe voov'S arsaparilla beseitigt die Ur. ache dieses Uebels und heilt Katarrb vavurq, oap tu öaS Blut reinigt. Ho od'S Pillen wirken milde aber rasch und sicher auf die Leber und den Magen. 26. GCT Receiver Hawkins von der verkrachten Indianapolis National Bank verklagte im Bundesgericht Red. 3of. ZenckeS, Stephen Fletcher und einen Mann Namens ThomaS für eine am 6. 3uli 1893 ausgestellte Note. Dr. Jencke gab gleicher und Thoma . 0A1. tÄ oi c fn zl .11 co jvn uc foiu.uz mii acgi Pioz. Interessen. Dieselbe wurde an die Bank indossirt und bis jetzt noch nicht bezahlt. Zu gleicher Zeit reichte er auch eine Klage für zwei Noten im Berage von tz10,000 gegen die Premier Steel Co., Chas. W. De Pauw und den Reeeiver McGettigan ein, welche am 1. Februar 1893 ausgestellt wurden. Der New York Store. (Gtablirt 1853.) Oster-Vänder. vreitäaiaer Svenal'verkauf I einer Partie der neuesten Bänder, Kelche wir von einer überladenen Fabrik beinahe zum valven vre gerauft vaden. anzieivene Bänder, 4 Zoll breit m geftreu ten, carrirten und feinsten Chamäleon Effek ten, 4öc werth, sur nur 2S Gents. Mehr 18 50 Schlttirungen in den svöte sten Dreiden und Persischen Effekten, in ganz p t rn c m . . . J I ieenen unsern, o ;ou orerr. xctiae uoerall für 89c verkauft wurden, verkaufen wir für nur 49 5entS. W UM Besuchen Sie unseren ?eindrokg Arcade Laden, Washington Str. Eingang. ' Eine große Collectiv von Schnlttblumen u. Palmen! ist zum Verkauf ausgestellt. , Bertermann Wros. FLORIGTEN.
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