Indiana Tribüne, Volume 19, Number 191, Indianapolis, Marion County, 29 March 1896 — Page 2

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Merkwürdige Absehung eines Königs. König Sancho II. von Portugal. Itt von 1223 bis 1245 regierte, war ein schlechter Fürst und wurde deshalb allgemein verachtet. Er vernachlässigte olle Regierungsgeschäfte und huldigte lieber der Jagd und anderen Vergnü gungen. Also beschlossen. dieVornehmen des Landes, ihn abzusetzen. Die Art. Wie dies geschah, ist höchst seltsam und einzig in der ganzen Weltgeschichte. Ein portugiesischer Chronist gibt eine ousführlicheSchilderung des merkwürdigen Hergangs. 'Während ft'örng Gancho sich wieder einmal auf der Jagd befand, ereignete sich in Lissabon Folgendes: Am 21. September des Jahres 1245 in früher Morgenstunde wurde von vielen Handwerkern und Arbeitern auf dem größten Platze der Hauptstadt ein groesSchaugcrüst erbaut und über dasselbe ein prächtiger Teppich gebreitet. Daraus stellte man einen vergoldeten Thron und setzte auf denselben die holzerne Porträtfigur des Königs Sancho. die. angethan mit dem PurpurNiantel, auf dem Haupte die Krone, in der rechten Hand das Scepter und an der Seite das symbolische Schwert der Gerechtigkeit" trug. Edelleute und Officiere halten dabei Wache. Ringsum lagerte das neugierige Volk. Um elf Uhr Vormittags erschienen die Häupter der Verschwörung, viele Edelleute und Prälaten, die den Pringen Alfonso, Sancho's jüngeren Bruder. in ihrer Mitte hatten. Angeführt wurden sie von Bon Manrico de CarvaZal und dem Erzbischof von Evora. Diese Beiden stellten sich rechts und lmks. vom Throne hin. Darauf schmetterte ein Trompeter eme Fanfare, um allgemeine Aufmerksamkeit und Stille zu bewirken. Alle Edelleute zogen zugleich ihre Schwerin und ließen sie im Sonnenlichte funkeln. Ein Herold trat vor und las mit töender Stimme von einem beschriebenen Pergament Folgendes: Portugicsen, Eelleute.Pralaten, Nitter. Knappeil, Bürger und Bauerndie ihr hier versammelt seid: Hört ! hört! hört! Da König Sancho sich der Krone UN. würdig gezeigt hat. so wird er zur Absetzung verurtheilt. Es ist an der Zeit, daß du Krone einem Würdigeren zu Theil werde. König Sancho verliere also die Krone!" Der Holzfigur wurde die Krone abgenommen. Der Herold fuhr fort: Er ist aud) unwürdig, das Schwert der Gerechtig keit zu tragen, wie Jedermann weiß, der seine Ungerechtigkeit kennt. Nicht länger durch ihn darf es entweiht werden. Also verliere Konig Sancho das Schwert der Gerechtigkeit! Der Holzfigur wurde das Schwert abgenommen. Dann sprach derHerold: Er ist auch unwürdig, das Scepter zu tragen, denn er ist schwach, träge, einfältig und so verschwenderisch, daß er die Staatseinkünfte unsinnig und ruchlos vergeudet. König Sancho verliere also das Scepter!Der Holzfigur wurde das -Scepter abgenommen. Weiter sprach der Herold: Unwürdig ist er, auf dem Throne zu sitzen. Vielmehr ist der Thron Portugals seinem Bruder, dem edlen und guten Prinzen Alfonso, zuzuerkennen. Also wird König Sancho vom Thron gesto-ßen!-Don Diego de Salvaterra, ein baumstarker Edelmann, trat herzu und warf mit kräftigem Stoße die Holzfigur vom Throne, welche kopfüber vom Schaugerüst herunter und auf den Erdboden fiel. Darauf wurde Prinz Alfonso auf Un Thron gesetzt. Sein Haupt wurde mit derKrone geschmückt; man gab ihm das Scepter in die Hob und umgürtete ihn mit dem Schwert der Gerechtigkeit. Es wurde ihm gehuldigt, und alles Volk schrie begeistert: .Hoch lebe Konig Alfonso!" Dann begab man sich in großem ffestzuge nach der Kathedrale, wo noch eine kirchliche Feierlichkeit stattfand. Das Volk war über dieVeränderung sehr vergnügt. Man tanzte in den Straßen und auf den Plätzen, und Abends wurden Freudenfeuer angezündet. Von alledem wußte König Sancho nichts. Als er von derJagd zurückkehrte und in Lissabon einreiten wollte, wurde er nicht eingelassen. Man schrie ihm zu: .Du bist nicht mehr Jtonig von Portugal! Es lebe König Alfonso!" Bestürzt ritt er fort und von ei ntx Stadt zur anderen. Aber überall war man dem Beispiel der Hauptstatt gefolgt; mit Höhn und Spott wurde tz abgewiesen. Da flüchtete er ver zweiflungsvoll über die spanischcGren ze und begab sich nach Toledo, wo ihm der König von Kastilien ein Asyl gewährte. Einige Jahre spoter starb er dort, cms Gram übe: sein verlorenes Königreich. Auch eine Referenz. A.: Sie haben mich als Referenz aufgegeben; ich kenne Sie doch nicht weiter, als daß ich Ihnen einmal zwei Mark in der Kneipe geliehen habe!"' V.: Da kennen Sie mich doch als ehrlichen Mann... habe ich sie Ihnen nicht pünktlich zurückgegeben?" Auch sie. Sie: 2Sie kommt's, daß es jedesmal, wenn der Frühling beginnt, zwischen Himmel und Erde so stürmisch zugeht?" Er: Ganz ein fach; da will dann eben auch die Erde tm neues Kleid haben Vorgebeugt. Schwiegermutter: Nicht wahr, Georg, mein Retourbillet hat zehn Tage Giltigkeit? Schwiegersohn: Allerdings, aber es gilt natürlich nicht für nobel, die Bil lete bis zu den letzten Tagen auszuützen. . - -

Zwei DcporUrie. Von Wilhekn v. Bcck.

Es ist in Botonay - Bay. der Ma gerungsstation des Abschaums der Verbrecherwelt Englands.Und zwar ist es im Jahre 1841 einige Jahre vor Aufhebung der Deportation nach ReuSüdwales an einem glühend heißen echt australischen Februartage. Im Schatten einer primitiv, aus roh zubehauenen Baumstämmen aufgeführten Baracke, die zur Aushilfe der rekonvalescenten Kranken als Wohnund Schlafstätte dient, plaudern zwei Sträflinge, Gefährten desElendes, der Noth und jenes Entsetzens.' das schon der bloße Name Botany - Bay" in sich schließt. Sie unterhalten sich in leisem Tone .... DerEine ist ein ehemaligerBankinHaber. Was er auf dem Gewissen hat, ist wohl eine Fälschung, eine Unterschlagung oder so etwas Aehnliches. Seit zef)n Jahren steckt er in der groben Kleidung aus Sackleinwand, die breite Straße nach Sydney zu ausbauen helfend, oder, den Wasserschlauch in der Hand, die Parkanlagen um die Gebäude des Gouvernements besprengend. Trotz seines erbärmlichen Looses aber hat er noch immer einen gewissen Anstrich von Noblesse an sich, an seinen Bewegungen und Manieren, als einen seltsamen Kontrast zu seiner traurigen Tracht und Beschäftigung. Der Andere ist eine derbe, robuste Gestalt, mit einem Gesicht, auf dem die Stürme und Laster eines zügellosen Lebens ihre tiefsten Furchen gegraben haben. Er nennt sich Ralph Skotleby und erfreute sich seiner Zeit unter seinen Collegen, den Taschendieben der Millionenstadt an der Themse, eines besonders guten Rufes . . . Er setzte das Gespräch fort: Ich sagte Dir schon, Freund Bankdirector, daß ich in London einen Sohn, das heißt", fügte er ein, .eigentlich nur einen Adoptivsohn habe, den ich liebe und der Alles, was er an Bildung und Erziehung genossen, mir zu verdanken hat. Er ist ein wirklich talentirter Jüngling und wird bald Ingenieur sein. Außerdem wird er sich demnächst mit einer ebenso HÄbschen als vermögenden Dame verheirathen mit einer wahrhaften Dame aus geachtetem Hause, verstehst Du?! der Tochter eines Richters, dessen Name mir momentan aus dem Gedächtnisse entschlüpft ist. Denke Dir nur, dies Ehre! Das Schönste an der Sache ist. daß meinSohn" micht nicht kennt und daß semeMutter mich nie gesehen hat." Du erzählst mir da einen ganzen Roman", warf der Ex - Bankdirector erstaunt ein. .Mag sein; aber die Geschichte ist wahr, und richtig genommen höchst einfach . . Das Geld zur Erziehung des Knaben schickte ich seiner Mutter jede drei Monate zu; nie jedoch erfuhr sie, wer der Absender sei." Merkwürdig ! Aber weshalb, im Namen des Himmels, tratest Du in dieser Weise als geheimnißvollerWohlthäter auf? Welchen Zweck verfolgtest Du damit?" Keinen! Du lächelst und doch ist es so. Es war eine Laune eine Laune meines gutmüthigen Herzens. In der That, eine bloße Laune Höre zu: Eines Morgens, an zwanzig Jahre werden es her sein, schlich ich mich in das fünfte Stockwerk eines reichen Hauses in die Etage, welche die Dienerschaft bewohnte. Man hat da in unserem Berufe oft Gelegenheit, etwas zu erspähen oder zu erhörchen ... Ich klopfe an eine Thüre: Guten Tag. mein Fräulein wie es meine Gewohnheit war, mich als Fremden oder Reisenden auszugeben und Auskunst zu erfragen. Auf mein Klopfen erhielt ich keine Antwort. Ich öffnete die Thüre: ein kleines Zimmer, keine Seele darin ... Ich suche nach mitnehmenswertherBeute, dennDienstboten sind in vielen Fällen wohlhabende Leute. Die Stube sah nett und anheimelnd aus; auf dem Tische lag ein Brief und das Couvert dazu dicht dabei." Ich las die hingekritzelten Zeilen. Die Schreiberin war ein armes Mädchen und bereits Mutter. Und ste beschwor die Amme ihres Kindes, ihr es nicht zurückzuschicken. Ich kann Dir nicht schildern, wie der Brief verfaßt war so ergreifend und herzbewegend .... Das unglückliche Mädchen, nicht im Stande, der Amme oder was sonst das Frauenzimmer war. die fällige Rate von anderhalb Pfund zu übersenden, schien der Verzweiflung nahe zu sein. Offenbar hatte,die Frau gedroht, das Kind nicht mehr bei sich behalten zu wollen, wenn die verlangte Summe nicht in Bälde eintraf. Du hättest diesen Brief voll flehender Bitten lesen sollen. Vier ganze Seiten, und welche Worte! Und ohne einen Fehler!" Das heißt, bis auf die orthographischen". spottete der ehemaligeBank director. Meinetwegen. Auf solche Feinheiten verstehe ich mich schlecht .... und dann, muß ich Dir gestehen, hatte ich die Augen voll Thränen ..." Nun, und weiter?" Ich machte die Tischlade auf und fand darin zehn Schillinge wie aus dem Briefe ersichtlich. dasEinzige, was das arme Mädchen hatte zurücklegen können. Und diese zelrn Schillinge waren für die Amme bestimmt. Jchkramte in meinen Taschen, und der -So-vereign, den ich da aus seinemSchlafe aufstöberte, kam zu den zehn Schillingen des armen Mädchens, dem dadurcb vorläufig aus der Verlegenheit geholfen wurde. Und dann eilte ich weg." Von diesem Tage an vergaß ich nimmermehr jene Mutter und jenes Kind, und begann mit meinen Geldsendungen zuerst blos hier und da, und dann regelmäßig. Und spater be-

gleitete ich diese Sendungen mit Briefen, die ich stets mit Ein unbekannter Freund" unterzeichnete, .welchen ich sie die Mutter nämlich bat, das Kind ja fein und vornehm zu erziehen oder erziehen zu lassen. Es sollte, so lautete mein ausdrücklicher Wunsch, ei ne gediegene Bildung erhalten, auf daß ihm dadurch der Eintritt in die gute Gesellschaft ermöglicht werde. Sie antwortete mir stets postlagernd" ach. und sie überhäufte mich mit jenen Segenswünschen, die nur das Herz eincr Mutter erfinden kann, 'derenSohn man beglückt . . ." Potz Wetter warum hat denn Dein Vertheidiger dies nicht vorgebracht?! Der Effect wäre ungeheuer gewesen." Weil das meine cigenePrivatangelegenheit war. Und dann hätte die Mutter bereuen können, von einem Spitzbuben Geld angenommen zu haben. Wohl wahr." Nun, zum Schlüsse will ich noch hinzufügen, daß der Kleine zumManne herangewachsen ist. Und was für ein Mann! Er war immer der erste Schüler in der Klasse, wurvc ost ausgezeichnet und selbst die Zeitungen er Wähnten seiner bei Gelegenheit irgend einerSchulprüfung. Er und seineMutter sie bildeten meine Familie . . . Man muß doch Jemanden in dieser Welt lieben." Auch wahr." Und jetzt, verstehst Du. nimmt er sich eine Frau. Ich werde bei der Hochzeitsfeier nicht zugegen fein, allein was verschlägt's? ... Oft träume ich von ihm, und dann sehe ich im Geiste 'das kleine Stübchen in der fünften Etage der Oxford - Street, und den Brief der unglücklichen Annie. Wie sagtest Du eben, Freund Bankdirector?" Der Gefragte griff sich mit derHand an die Stirn und schaute den Strafgenossen starr an. 15y Jove!" murmelte er. Annie . . . . und Oxford - Street . . . Also London W. C Die Nummer ?" Hm, alter Freund", erwiderte Ralph Skotleby kopfschüttelnd, Du schneidest heut' schöne Gesichter Aber die Nummer? Wart' mal . . .Da war eine groHe Firmatafel über dem Eingang . . . Goldene Lettern ....Und das Haus war ein Eckgebäude an der Eharing Eroß Road vis-a-vis der Tottenham Court Noad Nummer . . . .? Hm, es war keine hohe " Aber", schrie der Andere auf, das war ja mein Haus! . . Und im fünften Stockwerk, sagtest Du " .a", sagte der überraschte Ralph, dritte Thür links vom Emgang " Oh jenes Mädchen war dieKammerzofe meiner Frau." Und das Kind?" Das Mädchen war schön . . Also Dein Sohn?! Und Du verließest sie und ihn , weißt Du, Ban. kr. daß Du ein Schurke bist!?" Nur nicht grob werden, alter Freund." Du hättest Deine Pflicht thun sollen!" Mein Gott, das Gesetz ließ mir ei nen billigen Ausweg . . ." Genug davon", fuhr der Taschendieb aufathmend fort. Was geschehen, ist geschehen. Der Knabe ist ein ehrlicher und anständiger Mann geworden trotz seines Vaters, und nun erwartet ihn das Glück an der Seite eines schönen und liebenswürdigen Mädchens." Er heirathet also die Tochter eines Richters?" Ja wohl, eines wirklichen Nichters ... Ah, und jetzt fällt mir der Name ein Clarkfield." Der ehemalige Bankdirector sprang in die Höhe. Clarkfield. sagtest Du . . . Rüben Clarkfield, der früher im Old Baily" war." Ganz richtig, er hatte eine Abtheilung im Criminalgericht". Er! Er! Aber weißt Du denn nicht, daß er es gewesen, de: mich ruinirt hat der die Ursache meines Unglücks ist? Kein Mensch wäre auf mein gewagtes Spiel mit jenen verdammten Actien gekommen nur noch einige Tage und ich hätte gewonnen, mein Vermögen sich verdreifacht, als er. Rllben Clarkfield. plötzlich Verdacht faßte und seine höllische Nase hinter meine Manöver steckte. Und hätte nicht gerade er die Untersuchung geführt. Ware ich doch noch am Ende freigesprochen worden . . . . O, mein Sohn wird die Tochter jenes Mannes nimmermehr heirathen!" Den Teufel auch", lachte Ralph Skotleby. das geht Dich Alles nichts an. freund Bankdirector." Nein nein . . . ! Und doch, es ist besser so ... Ich habe mir die Sache überlegt. Er wird sich mit ihr vermählen ... Je früher, desto besser..... And nach der Hochzeit soll die Familie der Braut, nein, überhaupt die ganze Welt, erfahren, wer der Ehemann ist: der Sohn eines Sträflings, eines Deponirten das Kmd eines Geächteten, das zwanzig Jahre lang von einen gemeinen Taschendiebe ernährt worden .... Ah. Rüben Clarkfield! Endlich ist die Stunde dc Nache da! Oft, oft habe ich mein ffixn zermartert, aber kein Projekt gefuni,en, das sich hätte realisiren lassen! Und NUN wie leicht ist dieses auszuführen!". Hör' mal. mein Freund, Du bist und bleibst ein Schurke." , Pah, mein Lieber, warum warst Du auch so geschwätzig? Ich werde nach London schreiben; da man uns die Correspondenz gestattet, will ich rnfd?; wcnn's zu der Zeit sein wird, gleich an die Arbeit machen." Und Du wärest im Stande, dies Deinem . . . meinem Kinde anzuthun? Schlage Dir diese Idee aus demKopfe, Bankmensch ... Es könnte ein schlim mes Ende nehmen."

Oh." schrie der Ex - Bankier, vor Nachgier zitternd. Rüben Clarkfield. das Geheimniß ist mein, Dein Schicksal ist in meiner Hand! Und ich werde dieses er stiest ein durchdringendes. höhnisches Gelächter aus dieses Familienaeheimniß" zu benützen wissen . . . Man wird mit Fingern auf Dich und Deine verzärtelte Tochter zöigen ... " Halt, Freund Bankdirector", sprach Ralph Skotleby finster. Kein Wort weiter! Den Plan, das Glück meines Kindes zu zerstören, lege beiseite!" Vierundzwanzig Stunden später stand in den Tagesblättern Sydneys folgende Neuigkeit: Es ist nichts als eine bloße Jllusion. alle die Ausgestoßenen der menschlichen Gesellschaft, die unser Mutterland hierher ertzedirt, bessern und moralisch aufrichten zu können. Das ersieht man deutlich aus der gestrigen Mordthat, die nun in der Strafcolonie eine gewaltige Ausregung verursacht. Einer der auf der Bahn des Verbrechens Ergrauten, ein früherer, berüchtigter Taschendieb und Einbrecher, der zur Zeit im Spital für reconvalescente Sträflinge internirt war, überfiel seinen Mitgesangenen. einen Mann, der ehemals den besten Kreisen Londons angehört hatte, und der sich auch als Deportirter eines vorzüglichen Betragens befleißigte überfiel ihn und erdrosselte ihn.Dieses schmachvolle Verbrechen ist erst, vor wenigen Stunden entdeckt worden und leider zu spät, um noch denMörder, der ein schon oft vorbestraftes Individuum, dessen Vergangenheit eine ununterbrochene Kette von Verbrechen ist Ralph Skotleby hieß er der irdischen Gerechtigkeit zu überliefern, da er sich gleich nach vollbrachkrThat an einem Baum vor dem Reconvalescentenhause aufgeknüpft hatte. Das Motiv zu dem Verbrechen ist bislang noch nicht aufgeklärt worden. Bemerkenswerth ist auch eine Thatfache, die wir von kompetenter Seite erfahren daß einflußreiche Verwandte des Ermordeten für diesen ein Gnadengesuch an die Königin eingereicht hatten und vom königlichen Cahinette aus bereits beim Gouvernement von Neu - Südwales Erkundigungen über seine Führung eingezogen worden sind. Die Erfüllung des Gnadengesuches stand zu erwarten . . Zwei Künstler.

Eine Episode aus dem Leben LisztS. von Theo. Seelmann. Man schrieb das Jahr 1832. In der damaligen Künstlerwelt von Paris war der Hofschuhmacher Henri Durmont eine allbekannte Persönlichkeit. Er verdankte seine Persönlichkeit zwei Umständen, dem unbeschränkten Credit, den er Allem, was Künstler hieß, unbedingt gewährte, und seinem gren, zenlosen Kunstenthusiasmus. Die einträgliche Kundschaft Louis Philipp's uRd des gesammten Hofstaates ermöglichte ihm das Erstere, während man von dem Letzteren munkelte, daß er den Hofschuhmacher deshalb beseele, weil sich dieser selbst in seinem Fach als Künstler fühle und in seinen künstlerischen Abnehmern Brüder in Apoll erblicke. Meister Durmont schickte nie einem der Kunstjünger eine Rechnung und hätte wahrscheinlich auch nie eine bezahlt bekommen. Nur Eins verlangte er: die Anerkennung seines Kunstverständnisses. So . oft er mit einem Künstler gesch-äftüch zu thun hatte, so oft brachte er das Gespräch auf die Kunst und so oft schmeichelte es ihm, wenn sein Interesse und sein feinsinniges Empfinden für dieselbe gebührend gelobt wurde. Aber nicht genug damit. Meister Durmonk liebte es, ein großes Haus zu machen. Es verging keine Woche, wo nicht eine gesellschaftliche Zusammenkunft bei ihm stattgefunden hätte, sei es, daß es sich um eine glänzende Soiree handelte. Und zu einer jeden dieser Beranstaltungen ließ der Hofschuhmacher Einladungen an die ihm bekannten Künstler ergehen. Es war sein Stolz und seine Kennatbuttn. die zukllnftiaen I " D 0' V I "II i ?,:ns.v:r. m.c.. r.4; fef&tt iwi.ll.lu.lll ViH.UJjCU Vtl IU V(.t(bt;tti ' zu sehen und lhnen gegenüber den befreundeten Gastgeber spielen zu können. - So hatte er allmälig alle seine kunstbeflissenen Kunden in sein Haus gezogen. Nur an einen derselben hatte er sich noch nicht herangewagt, an Franz Liszt. Liszt hatte damals eben angefangen, die Spielweise Paganini's auf das Klavier zu übertragen und seine' ersten ungarischen Rhapsodien" zu bearbeiten. Der Erfolg, den er mit ihnen in seinen Concerten in Paris errungen hatte, gab ihm den Anstoß, jene Concertreise zu planen, auf der er in ganz Europa mit Ehren überhäuft werden sollte. Einer der eifrigsten Bewunderer des Virtuosen war der Hofschuhmachermeister. Nie verfehlte er den Besuch eines Concertes von Liszt, und erschien dieser in seinem Geschäft, so schwamm er in einem Meer von Seligkeit. Zu wiederholten Malen war er im Begriff gewesen, Liszt zu einer seiner gesellschaftlichen Vereinigungen einzuladen, aber immer wieder war er davor zurückgeschreckt. Er hatte bei diesem und jenem seiner Kunden gehorcht und getastet, ob er wohl mit einer Einladung an Liszt herantreten dürfte.Alle hatten sie zweifelnd den Kopf gewiegt und die Schultern gezuckt. Denn schon damals war Liszt wegen seiner Unberechenbarkeit und seines kaustischenSpottes bekannt. Endlich aber, als der Virtuos wieder einmal bei dem Fußbekleidungskllnstler vorsprach, faßte dieser sich ein Herz. Nachdem er überzeugungswarm seiner Bewunderung vor dem Beherrscher des Klaviers Ausdruck verliehen hatte.

stellte er ehrerbietigst die Anfrage,' ob einer Einladung zu einem Souper Folge geleistet werden würde. Ohne Verzug ertheilte Liszt eine bejahende Antwort. Der Hofschuhmachermeister kannte sich vor Entzücken nicht aus. Sein sehnlichster Wunsch sollte sich erfüllen: Liszt wollte bei ihm zu Abend speisen! Noch an demselben Tage, an dem er das Jawort erhalten hatte, versandte er an seinen künstlerischen Bekanntenkreis die Einladungen zu dem Souper, auf denen er eigenhändig den Vermerk anbrachte: Monsieur Liszt wird uns die Ehre geben, uns nach dem Essen durch einen Vortrag aus dem Klavier zu beglücken. Denn das galt Durmont als eine selbstverständliche Voraussetzung. So wenig der Virtuos einen Klaviervortrag zugesagt hatte, so fest hoffte der Hofschuhmacher auf ihn. Malte er sich doch schon' in Gedanken aus, mit welchem Entzücken er am Tage darauf in den Tagesblättern die Nachricht lesen würde, daß in der Abendgesellschaft des Herrn Durmont der gefeierte Künstler eins feiner Bravourstücke zum Besten gegeben habe. Das ganzegebildcte Paris würde ihn beneiden! Der für das Souper festgesetzte Abend war genaht. Wie alle anderen Künstler war auch Liszt der Einladung nachgekommen. Die Speisen waren auserlesen, die Weine vorzüglich und auch die Stimmung der Gäste war bald vortrefflich. Auf die derschiedenen Anfragen aus der Gesellschaft heraus, ob Liszt wirklich einen Vortrag versprochen habe, 'hatte der Hosschuhmachermeister sich zu dem Bekenntniß verstehen müssen, daß sein berühmter Gast zwar ein derartiges versprechen nicht abgegeben habe, daß fc ihn aber ersuchen werde, eine Probe von seiner Meisterschaft auf dem Klavier zu liefern und daß er überzeugt sei, auf die Erfüllung dieses Wunsches sicher rechnen zu dürfen. Die Eröffnung Durmont's hatte die allgemeine Erwartung nur vermehrt. Man sah mit Spannung dem Augenblick entgegen, wo der Meister dem Virtuosen seine Bitte vorlegen würde. Endlich wurde die Tafel aufgehoben und es mußte nun zur Entscheidung kommen. Als sich die Gäste plaudernd durch den Salon zerstreut hatten, trat der Hofschuhmacher zu dem Virtuosen heran. Wohl mit etwas beklommenem Herzen bat er ihn, nach der körperlichen Erquickung der Versammlung auch einen geistigen Genuß zu gewähren und sich am Flügel bewundern zu lassen. Zur allgemeinen Ueberraschung erklärte sich der Angeredete dazu sofort bereit. Er spielte eine seiner ungarischen Rhapsodien und ließ sogar, als sich nach Beendigung derselben der laute Beifall seiner Zuhörer gelegt hatte, eine zweite Composition derselben Art folgen. Meister Durmont war auer sich vor Freude. In den wärmsten Worten dankte er dem Virtuosen und fügte dann hinzu, daß er gerade unglücklich sei. für die ihm erwiesene Ehre nicht entsprechend erkenntlich sein zu können.. Der glückliche Gastgeber hatte seine Ansprache kaum beendet, als sich Liszt auch schon an ihn wandte. Und doch, mein lieber Durmont," sagte er mit einem verbindlichen Lächeln, Sie können mir vollauf erkenntlich sein, wenn Sie nämlich die Güte haben, die Einladung anzunehmen, durch die ich Sie gleich jetzt zur Theilnahme an einem Souper in meiner Wohnung für den nächsten Mittwoch ersuche." Durmont traute seinen Ohren nicht, erst als er die Augen des Komponisten in vollem Ernst auf sich gerichtet sah, fand er ein Wort der Erwiderung und versprach, tief gerührt durch die ersahrene Auszeichnung, fein Erscheinen bei der geplanten Festlichkeit. Wie den Hofschuhn-Qcher, so lud alsbald Liszt auch alsbald alle die anderen Anwesenden zu dem Souper ein. Als man sich nicht lange Zeit nachher von einander trennte, war ein jeder im Stillen mit der Frage beschäftigt, was die Einladung Liszt's an Durmont bezwecke. Denn daß irgend eine besondere Absicht dahinter versteckt sei, darüber war man sich von vornherein einig. Zu dem von Liszt veranstalteten Souper hatten sich die?.Eingeladenen vollzählig eingestellt. Einer der zuerst Erschienenen war der Hofschuhmacher gewesen, der sich sogar veranlaßt gesehen hatte, fein ihm von Louis Philipp verliehenes Ordenszeichen anzustecken. War die Küche Durmont's ausgezeichnet gewesen, so waren es die Speisen, die Liszt seinen Gästen vorsetzte, nicht minder und der Wein, der in den Gläsern funkelte, übertraf wohl gar noch die Marken, die Durmont feinem Keller entnommen hatte. Die Unterhaltung war bald im besten Gange und Meister Durmont amüsirte sich prächtig. Nur in einem Punkt wurden seine Erwartungen getäuscht, in den künstlerischen Darbietungen, die in reichem Maße zu gcnießen er sicher gerechnet hatte. Weder fiel es irgend einem der unter den Gästen anwesenden Musiker noch auch dem Gastgeber selbst ein, eine Taste zu berühren, so daß das Abendessen völlig klanglos verlaufen zu sollen schien. Da, als schon der Nachtisch servirt wurde, erhob sich endlich Liszt. Durmont frohlockte, denn was war wahrscheinlicher, als daß sich der Virtuos jetzt an das Instrument setzen und ihm die bezauberndsten Weisen entlocken würde? Allein der Hofschuhmacher hatte sich in seiner Voraussetzung geirrt, denn Liszt schlug mit dem Messer an das Glas, zum Zeichen, daß er eine Rede zu halten beabsichtige.

In demselben Moment trat der Diener in das Zimmer und schob Liszt auf den Tisch ein Tablett, auf dem ein größerer, mit einem Tuch überdeckter Gegenstand lag. Meine Herren," begann der Componist. als eine lautlose Stille cntstanden war, Sie alle waren vor einigen Tagen The'lnehmer an dem Souper, das uns unser verehrter Freund Herr Durmont zu geben die Freundlichkeit hatte. Damals ersuchte er mich, ihn durch eine Probe meines Könnens zu beglücken. Heute ist es umgekehrt. Heute bin ich der Wirth und ist Herr Durmont der Gast. Er wird es daher nicht für verletzend halten, wenn

auch ich ihn jetzt mit einer Bitte behcllige. Ich war damals genöthigt, in meinem Fache meine Tüchtigkeit zu beWelsen, und deshalb fordere ich ihn heute auf, sich jetzt in seiner Kunst zu bethätigen. Bei diesen Worten hob Liszt das Tuch von dem Tablett und den er staunten Blicken der Versammelten zeigte sich ein paar wohlgewichster aber arg zerrissener Stiefeln nebst dem vollständigen Werkzeug eines Schusters. Starr wie eine Bildsäule saß Meisier Durmont auf seinem Stuhle. Ist das Ihr Ernst?" brachte er endlich mühsam hervor. Mein voller Ernst." erwiderte Liszt, indem er sich dem Fassungslosen mit dem Tablett näherte. Bitte, geniren Sie sich nicht. Sie werden mir, hoffe ich, die Erfüllung meines Wunsches ebensowenig abschlagen, wie tch es Ihnen gegenüber gethan habe. Rathlos blictte noch immer Durmont auf die Jnsigmen seines Hand Werks. Aber plötzlich flog ein verklä rendes Lächeln über sein Gesicht. Nein," sagte er freudig, ich werde Ihnen Ihren Wunsch nicht erfüllen. Denn da Sie vor wenigen Tagen auf dem Klavier keine Flickarbeit geliefert haben, so ziemt es sich auch nicht, daß ich Ihnen durch eine solche Ihre Liebenswurdigkeü vergelte. Für den Meister paßt nur ein Meisterstück. Und deshalb verspreche ich Ihnen. Jhnen morgen ein Paar neuer Stiefel einzusenden, das Ihrer und metner würdig ist. Schallendes Gelächter belohnte den Hosschuhmacher für seinen glücklichen Einfall. Auch Liszt lachte und streckte Durmont versöhnt die Hand entgegen Nun denn," sagte er launig, mag es so sein. Was dem einen recht ist, ist dem anderen billig, und weil ich mir die Stiefel durch meine Rhapsodien verdient habe, so werde ich sie nur bei meinen Concerten tragen. Die eiserne Jungfrau" i Ma totto. In dem Staate Marokko, wo .die Cultur nur die Strandwacht halt und bei weiteren Abstechern in's Innere in unliebsamer Weise zurückgewiesen wird, wie ja die jüngst vorgekommene Ermordung eines deutschen Hand lungsreisenden zur Genüge beweist. herrscht noch eme Barbarei der Justiz, welche der Barbarei der ungeregelten Zustande entspricht. Noch heutigen tags ist der hölzerne Tlchetavl m Gebrauch, eine Art von eiserner Jungfrau , aus einem Holzkasten be stehend, der an den vier inneren Sei ten mit scharfen Nägeln ausgestattet und gerade groß genug ist, um eme Person in sitzender Stellung aufzunehmen. Durch die hervorstehenden Nadelsvitzen wird jeder Versuch, sich anzulehnen oder zu bewegen, verhindert, und in diesem Marterkasten bleiben die Bestraften mitunter tagelang. Die Bastonnade wird in Marokko nicht mit dem Stock, den die Türken eine Gabe des Himmels" nennen, ertheilt, son dern mit einer drei Fuß langen, einen halben Zoll dicken, geflochtenen Leder peitsche, und zwar bei Männern auf den Rucken und nur bei Frauen aus die Fußsohlen. Eine sinnvolle Strafe wrrd über den Verleumder emes Ho hergestellten verhängt: ihm werden die Lippen mit spanischem Pfeffer eingerieben. Froher Sang. Ein lachender Morgen: Sonne und Glück! Nicht Sorge um Nahrung: Gütig' Geschick! Gesundheit des Leibes. Himmlische Gunst! Ein gutes GewissenDas And're ist Dunst! Doch schickt mir der Himmel Was Liebes in's Haus, So preis' ich die Stunde Und juble hinaus. Wen das nicht beseligt, ' Den nenne ich dumm Wer mehr will vom Leben. Betrügt sich darum! Gedankensplitter. Noth lehrt viel öfter lügen als beten. Manchem fehlt zum Glücklichsein nur die Dummheit. Es haben sich ebensooiel Reiche ihres Reichthums zu schämen, als Arme ihrer Armuth. Eine Frau", sagen die Männer, hat Launen". Bei sich selbst nennen sie es Stimmungen. Ein schrecklicher Ge. danke. A.: Den Scheintod stelle ich mir schrecklich vor!" B.: Ich auch ... besonders, wenn der Scheintodti vein Erbonkel Ware!" Ernste Betrachtung. Alte Jungser: Wär' ich doch bei mei ner ersten Liebe stehen geblieben, sc würde ich nicht sitzen geblieben seini

Qlne Tchachmatadorln.

Dem scharfen und anhaltendenNachdenken abhold, pflegt das schöne Geschlecht nur selten die Reize desSchach zu begreifen und in dem edeln Spiel eine Erholung zu suchen. Diese Erfahrung ist seit langen Zeiten so allgemein bekannt gewesen, daß ein feiner Menschenkenner, die Lebensregel ertheilte, man brauche, um die Geduld und Freundlichkeit einer Frau zu erproben, nur mit ihrem Mann Schach zu spielen. Behaupte sie dabei, ein seltener Fall, Sanfmuth und LiebensWürdigkeit, so dürse rian sie mit Sicherheit als ein Muster solche? Tugenden anerkennen. Dennoch sind, wie jede Regel ja durch ihre Ausnahme bestätiot wird, auch hinsichtlich der Abneigung wider das Schach in allen Zeiten rubmenswerthe Ausnahmen bei dem schönen Geschlecht zu verzeichnen gewesen. Eine Art Zeugniß dafür haben selbst unsere großen Dichter Lessing und Goethe abaelegt, als sie in ihren Dramen Nathan der Weise" und Götz von Berlichingen" Schachpartien mit weiblichen Partnern (Sittah und Adelheid) in Scene führten. FrauNellieMarshall-Sho-Walter. In unserer Zeit haben wir Beispiele der gedachtenAusnahme selbst im wirk-lil-'n Leben sich häufen sehen, gegenwärtig zeigen uns namentlich England und Amerika vielfache Fälle, daß schachkundige Frauen sogar an dieOeffcntlichkeit treten. So konnte man im Ansf"5. an das vorjährige große Schachturnier in Hastings ein besonderes Turnier unter nicht Weniger als zwanzig Freundinnen des edeln Spiels veranstalten, aus dem Miß Fox mit 4. Lady Thomas, Miß Field und Miß Finn mit je 3 Gewinnzahlen als Siegerinnen hervorgingen. Was noch höhere Anerkennung verdient, ist die erfreuliche Thatsache, daß von den neuernFreundinnen desSchach nicht wenige das Spiel auch mit hervorragender Fertigkeit ausüben und häufig männliche Spielgegner, die sich eines guten Rufes im Schachspiel erfreuen, besiegt haben. In solchemSinne macht gegenwärtig Frau Nellie ShoWalter von sich reden. Sie ist als Tochter des Oberrichters Marshall, im Staate Kentuay im Jahre 1872 geboren und wurde schon imAlter von 16Jahren mit dem rühmlich bekannten Schachfreund Jackson W. Showalter vermählt, der sie in die Geheimnisse des Schach mit großn Erfolg einführte. 0 SelteneGeistesgegenttart. Groß-Vezier Ben Ali (in einem Ausstattungsstück): Werft Euch aus die Kniee, getreue Moslems! Der Beherrscher aller Gläubigen naht aus seinem goldstrotzenden Lieblings-Ele-phanten! Stimme (aus der 2. Coulisse, zu dem Groß-Vezier): Sie, Herr Meier, der Elephant ist eben von ein paarDeputy-Shcriffs gepfändet worden. ! Groß-Vezier: Getreue Moslems, eben steigt der Sultan von seinem Elephanten und erweist uns die unendliche Gnade, diesen Boden mit seinen hehren Füßen zu betreten. Aufrichtig. Einst sagte Friedrich der Große zu seinem Leibarzte: Sage Er mir einmal aufrichtig, wie viele Menschen hat er wohl in Seinem Leben in's Grab gebracht? Sire," antwortete der Arzt ernst, nahe an 500.000 weniger als Ihre Majestät.AufderSecundärbahn. Reisender (im Coupe): ...Um alles in der Welt, warum bleibt denn der Zug auf der Strecke stehen?" Conductcur: 's Feuer ist dem Locomotivführer ausgegangen da muß er in's nächste Dorf gehen und Streichhölzer holen!" , Bedingungsweise. Rich ter: Ihre Aussagen beruhen alle auf voller Wahrheit?" ' Angeklagter (sich in die Brust werfend): Wort sü? Wort. (ZhiT Knaden. so n'wZb unH wahr ich da steh'!" Richter: So werden Sie sie auch beschwören?" Ange klagte? (verlegen): .Net gern!-. .

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