Indiana Tribüne, Volume 19, Number 190, Indianapolis, Marion County, 28 March 1896 — Page 2

Snviana Tribüne.

Erscheint Täglich uud Somttagv. Die tlzliche Tribüne- kostet durch den Träger J Cent per Ooche, die eonntagS.Tribüe"S CextS per Woche. Seide nsaunnen IS Cent titt U CentS per Vkonat. Per Post außerhalb de, Hubt geschickt im VorauSSetahluvg V per U,r. GTTutt 18 CÖD Vllabama Ciraße Indianapolis, 2nd., 28 März 1896. llebertraguttg derTtaupe aus VXtxx f(5)n. Die neuere Medicin, insonderheit die Bakteriologie, hat uns eine Reihe tvn Thierkrankheiten kennen gelehrt, die auf den Menschen übertragbar sind. In der neuesten Nummer der Verl. klinischen Wochenschrift" deröffentlichen nun die Aerzte Eduard ZielmSki. L. v. Nencki und Joseph Karpinski in Warschau die Ergebnisse einer Reihe von Beobachtungen und' Versuchen, aus denen hervorgeht, daß auch die Hundestaupe auf den Menschen übergehen kann.Jn größeren Städten ist die Seuche beständig zu Haus. Auf neuntausend in der Berliner Thierarzneischule behandelte Hunde kommen 3000 staupekranke, also 33 Procent. Die Mehrzahl de? Erkrankungen fällt auf die Sommerrnonate. die Warme begünstigt also die Entwicklung des Stauperregers. Da nun Hunde in großer Zahl als Familienthiere gehalten werden, so können die Ergebnisse derUntersuchungen der genannten Aerzte allgemeines Interesse beanspruchen. Die Hundestäupe wurde in der Mitte des vorigen Jahrhunderts aus Peru nach Europa und zwar nach Spanien eingeschleppt und von dort weiter verbreitet. Von der Krankheitsursache wußte man bis her nur, daß der Krankheitserreger in der Augen- und Nasenabsonderung nistet, sich aber auch im Blute findet, und daß er sehr widerstandsfähig ist. Die Erfahrung lehrte' ferner, daß einmaliges Erkranken gegen spätere Ansteckung schützt. Die Hundestaupe ist auf Kotzen. Füchse, Wölfe, Schakale und Hyänen übertragbar, nach Schmidt und den Erfahrungen von Friedberger und Froehner auch auf Affen. Die Uebertragbarkeit der Hundestaupe auf Menschen wurde nun in folgender Weise sichergestellt. Dr. Zielinski bekam einen Kranken in VeHandlung, der an einer merkwürdigen Augenentzündung litt. Die Augenlider waren angelaufen, leicht geröthet. die Knochenränder der Augenhöhlen ganz verschwommen, ihr Umriß wie abgeflacht. Lichtscheu, flüssige Absonderung, Fieber, dazu nervöse Verstimmung, Mattigkeit und Schwäche. Kopfschmerzen. Schlaflosigkeit und oftmals Muskelschmerzcn am ganzen Leibe. Bald nach dem ersten Kranken wurde auch dessen Schwester und ein bei deren Eltern wohnender Schüler, und später im Ganzen sieben Personen VLüts Haus- oder Famniengenossen. von demselben Uebel befallen. Das ganze Krankheitsbild machte, wenn auch einige Symptome zu Gunsten dieer oder jener Krankheit sprachen, doch den Eindruck einer ganz eigenthümlichen bis dahin unbekannten ansteckenden Krankheit. Auffällig war, daß daneben auch Hunde in ahnlicherWeise erkrankten. Aus den zähen klebrigen Absonderungen der Augen bei Menschen und Thieren konnten nun die genannten Aerzte ein und denselben Mikroorganismus züchten, einen weißen Streptokokkus, der bei der künstlichen Uebnimpfung bei Möpsen die Staupe erzeugte. Das klinische Bild und der bakteriologische Befund bestätigten vollständig die Identität der beiden Leiden bei Mensch und Hund. Der Krankheitserreger ist außerordentlich widerstandsfähig, er verträgt neunmonatige Eintrocknung und 20 Grad Kälte (Celsius.) Es ist daher nicht ausgeschlossen, daß auch gesundeHunde den Krankheitskeim von einem "kranken Gefährten verschleppen. Diese Ergebmsse sind beherzigenswert!). Die Aerzte haben schon von jeher vor den Liebkosungen u. s. w. der Hunde ge warnt, weil dadurch der Anlaß zur Uebertragung ' .des Blasenwurmes (Echinokokkus) gegeben wird. Diese Feststellungen geben diesen Warnungen einen größeren Nachdruck, und so erden dieselben hoffentlich Viele veranlassen, den Verkehr mit ihren Hunden etwas vorsichtiger einzurichten. Aufschwung des deutschen Tchlss daus. Daß Erzeugnisse deutschen Gewerbefleißes seit Jahren in ' bedeutender Menge in England Absatz finden, Ist fcurrf die beweglichen Klagen der dadurch geschädigten englischen Industrie allgemein bekannt. Aus dem dritten einer Reihe von Artikeln, welche die .New Review" über diesen Gegenstand veröffentlicht, erhellt die nicht so allgemein bekannte Thatsache, daß der deutsche"Schlffbau einen Aufschwung genommen hat, der sich in einem sehr starken Rückgang der englischen Wf ten ausdrückt. Im Jahre 1893 wurden in Großbritannien Fahrzeuge von zusammen 892.000 Tonnen hergestellt, im Jahre 1894 sank diese Ziffer auf 669.000 Tonnen, worunter 94.000 Tonnen für das Allsland gebaut waren. Fünf Jahre vorher waren inEng land fremde Schiffe von zusammen 134.000 Tonnen gebaut worden, so daß im Lause von fünf Jahren die Herstellung fremder Schiffe in Eng- , land um gerade die Hälfte zurückging. Die Versorgung des Austandes mit . Kriegsschiffen hat fast ganz aufgehört. .Der Rückgang der englischen Schiff. bauindustrie fällt mit dem Auschwung des deutschen Schiffbaues zusammen. Von den 71 Fahrzeugen, um die im Iah 1894 die deutsche Handelsflotte vermebrt foinbc, urteil nur 15 w Ärokbritannien, die übrigen auf deutschell WttstM gebaut.. Die Engländer srnb sich klar batu&r; bflfc 'flefiUl

wärtig nur deshalb noch auf die Abfällender deutschen Schifsbauanstalten rechnen können, weil die englischen Werke vorläufig .noch erheblich schneller zu arbeiten im Stande sind, und sind darauf vorbereitet, daß die Aufträge aus Deutschland gänzlich ausbleiben werden, sowie die deutscher: Werke auf Befriedigung ' des ganzen heimathlichen Bedarfes eingerichtet sind. Die deutsche Handelsschisffahrt steht hinter der englischen noch weit zurück, hat aber die Stellung unmittelbar hinter, ihr erlangt und seit 1693 ihren Tonnengehalt, der sich seit 1870 um etwa 70 vom Hundert vermehrt hatte, um 9 vom Hundert vermehrt, während der Tonnengehalt der englischen Handelsflotte in derselben Zeit nur um 3z vomHundert gewachsen ist. Deutschland kommt also auch hier den Engländern in erfreulicher Weise nähev. und deutsche Schiffe verkehren fast schon auf allen Linien, die seit Jahren von englischen Schiffen befahren werden.

Nrgentinien lS (koncurrent der Ber. Staaten. Mit der fortschreitenden Entwicklung .Argentiniens 'gewinnt die Concurrenz, welche die Erzeugnisse des Ackerbaues und der Viehzucht dieses Landes unseren Producten auf dem Weltmarkte machen, immer mehr an Bedeutung. Nach einem Berichte, welchen der Vorsitzende der Hypotye-ken-Gesellschast des Plata, der Engländer William Wilson. seinen Actionären erstattet, hat die Produktion aller Stapelartlkel trotz des starken Preisrückganges sehr bedeutend zugenommen, und es hat sich gezeigt, daß das während der fetten Jahre angelegte.Geld doch nicht ganz verloren ist. Die bedeutende Einwandeung. die Einfuhr von gutem Zuchtvieh. derBau von Häfen und Eisenbahnen, welche ihre Entstehung den guten Jahren verdankten, tragen zum Fortschreiten des r i i . r. t !l m.'!J anoes oei. uno verprecyen irrn yiua kehr der Einwanderung. Friede im Innern und bei einigermaßen erträgllcher Regierung, einen glänzenderen Fortschritt, als auch der größte Optimist letzt noch zu hoffen wage. Im Jahre 1890 befanden sich in Argentinien nur 91,000 Quadratmeilen unter dem Pfluge, jetzt 160.000. Wahrend im Jahre 1881 noch 177.000 Tonnen Weizen importirt wurden, beläuft sich der Export jetzt auf 1.600.000 Toniv ä y y vv n Ort r C nen. Aon öz,vw,vw ÄUiyel, oie IM Jahre 1890 geerntet wurden, stieg der Ertrag im Jahre 1893 schon aus 90.000.000 Bushels. Trotz der niedrigen Weizenprelse m Europa bezahlte sich der'Export weil das beste Weizenland in Argentinien innerhalb eines Kreises von 300 Meilen von Buenos Ayres liegt und die durchschnittliche Entfernung bis zum Seehafen nicht mehr als 100 Meilen (gegen 1000 Meilen m den Ver. Staaten) beträgt. Abev nicht auf dem Gebiete der Weizenproduction allein hat Argentinien großartige Fortschritte zu verzeichnen. Vor 20 Jahren importirte jenes Land allen Zucker; lm Jahre 1892 dagegen vroducirte es 50.000 Tonnen. 1895 ron 120.000 Tonnen, d. h. ungefähr 30.000 Tonnen mehr, als es bvaucht. Es führte von 1891 bis 1894 durchschnittlich 271.300. 1895 731.000 Tonnen Mais aus. Der Ertrag von Leinsaat stieg von 31.000 Tonnen im Jahre 1890 auf 250.740 Tonnen im Jahre 1895. Hafer gedeiht an der atlantischen Küste und aller Wahrscheinlichkeit nach wird in diesem Jahre solcher zum Export gelangen. Die Ausfuhr von lebendem Vieh nach Brasilien und Europa hat bedeutend zugenommen; sie stieg von 10.540 Stück im Jahre 1892 auf 130.000 im Jahre 1895; die Ausfuhr von lebendigen Schafen sogar in demselben Zeitraum von 16.379 auf 454.000; die Ausfuhr von ausgeschlachteten Schafen von 17.165 im Jahre 1883 auf 1,500.000 im Jahre 1894 und 1.742.000 in elf Monaten des Jahres 1895. Auch auf dem Gebiete der Meierei beginnt sich Argentinien zu regen. Zwar sind keine verläßlichen Angaben darüber vorhanden, allein man weiß, daß im Dezember letzten Jahres zwei Schiffe 117 Tonnen Butter von Buenos Ayres nach London brachten, und daß englische Häuser bedeutende Bestellungen von Butter in Argentinien gemacht haben; auch soll dieselbe sehr gut sein. Da man in Argentinien eine aute Kuh sin $15 haben kann, und ihre ganze Fütterung per Iah? nuv $3.75 kostet, ist es freilich kein Wunder, wenn es uns im Butterpreise unterbieten kann. Denn bei uns kostet eine Kuh $33 bis $50 an Unterhalt. In der Provinz Buenos Ayres allein werden jährlich jetzt 6.000 Tonnen Butter erzeugt, wobei das sich auf etwa 9.000 Pfund täglich belaufende Product de? . städtischen Buttevfabrik, welches gänzlich am Orte verzehrt wird, nicht eingerechnet ist. Auch die Einwande?ung nimmt wieder zu.' Von 23,266 lm Jahre 1891 ist sie wieder auf 60.000 im letzten Jahre gestiegen. Diese Zahlen sollten unse?en Staatsmanne? und Volkswi?then zu denken geben. Während Ärgentinien die Einwanderung zu fördern sucht,' arbeiten unsere .Nativistm auf eine. Beschränkung, derselben hin und schneiden sich damit in'L eigene Fleisch. Da auf tn Weltmarkte diejenigen Producenten, welche .am. billigsten verkaufen,' ihre Waaren absetzen, ist es unsere Aufgabe, dafür Sorge zu tragen, unsere Farmer, durch Verminderung der' Tränsportkosten in den Stand zusetzen, ihre .Erzeugnisse zu billigeren Prüfen abzugeben.' Dies kann abernur durch den Bau von Lano'stra sowie Canälen geschehen, denn, anders können die Eisenbahn Gesellschaften nicht zu, Herabsetzungen der Frchtruten gezwungen ' werden. Nenelik von bysfinien. .Die Pariser Blätter beschäftigen sich anViblidf Ut Niederlage der Italiener eingehend qiit den; q&yImts He??-: scher, für.den .sie gvokl5 Sympathie , den. Sowird, de?r Galoi schrie,.

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Menelik ist heute 54 Jahre alt. Er hat ein orientalisches Aussehen und hält in religiöser 5)insicht an den Traditionen seiner Vorfahren fest. Allen modernen Ideen zugänglich. einFreund des Fortschritts und der Civilisation.

hat ev in seinem Lager. ,dem Harem i c f.i gegenuoer oenn oie grauen oegieiten das schoanische Heer emen Telegraphen und sogar ein Telephon ein richten lassen. Menelik's Gesicht ist bleich, von elnem braunen Barte umgeben. Obgleich absoluter Herrscher in seinen Staaten, ist er von außerordentlicher Gute und seltener Höflichkeit gegen den Europäer. Er liebt unsere Sitten und sein größter Wunsch wäre ein Besuch in Frankreich gewesen. Er hat sich sehr schnell mit der russischen Sprache vertraut gemacht, und ein ganzes Heer von Secretären und Dolmetschern ar beitet Tag und Nacht in seinem Lager unte? den Befehlen seine? Ministe?, die e? zuweilen dreimal am Tage um sich ve?sammelt. Menelik ist dermaßen friedliebend, daß man annehmen kann, er würde trotz der gewaltigen Schlappe, er den Italienern beigebracht hat. einen für sie ehrenhaften Frieden schließen. ohne Kriegsentschädigung oder Abtretung von Land zu fordern. Was seine Gesinnungen anbelangt, sind wir in der Lage, eine vollkommen authentische Anecdote mitzutheilen: Zu Beginn der Expedition , hat de? König seinen Truppen eingeschärft, im Falle sie italienische Gefangene machen sollten, doch ja nicht die Journalisten zu oeyelligen, die dem Feldzug im feindlichen Lager folgten. .Merkt Euch das wohl", sagte er zu ihnen, .wenn Ihr italienische Reporter im Lager sin det. so lakt sie unbebelliat. denn es sind Schriftsteller und das Geschriebn n. ist göttlich-. Ist dieses Wovt in seiner orientalischen Anschauungsweise nicht wahrhaft bedeutend? .in adnllcder Weile druckt ich em Mitarbeiter des .Figaro" über dieZustände im Lager der Schoaner aus. Auch er ist voller Lob über die daselbst herrschende Ordnung, auch ev ?ühmt die Friedensliebe des Monarchen. .Ich habe Ihnen heute nu? Notizen zu bieten, die keines Commentärs bedürfen." schreibt er. .Ich habe ein wohlgeordnetes Lager vorgefunden. wohlbewaffnete Krieger, viele J.lm ten. Kanonen und Leute, die sie zu handhaben verstehen. Die Soldzten sind keine Wilden; sie besitzen Disci plin. In ihrer Haltung liegt etwas Entschloß enes und ein gewisser' idealer Ausdruck, der mich überraschtet. Da3 sind keine bewaffnete Horden, daS ist ein bewaffnetes Volk. An diesen Menschen ist eine Veränderung wahr zunehmen. Dieienigen. die mir in ih rem Lande wie furchtbare Bedrücker erschienen waren, kamen mir im. Felde sehr achtbav vor. Es ist wahr.- daß sich viele Priester. .Aerzte" und Mönche, sogenannte alaka und .raelouski unter ihnen befinden, deren Gegenwart eine gewisse religiöse Begeisterung wackhält. Sck saae .religiöse" und nicht .fanatische" Begeisterung. Das hat mich mehr als alles überrascht. Das, und noch eins: Nämlich, daß der Proviantdienst bei denSchoanern von Frauen besorgt wird. Und sie funktwuiren wunderbar. Allerdings nimmt man wenig Nahrung zu sich und noch weniger Getränke. Durch diese Behürfnißlosigkeit und' Nüchtemheit wird die äthiopische Kriegsführung sehr vereinsacht. ! Ich wurde von Menelik in Privat audienz empfangen. Auch den Herrscher habe ich nicht wiedererkannt. Die Veränderung, die bei seinen Soldaten eingetreten ist, macht sich auch an ihm bemerkbar. Ev ist größer geworden. Er ist nicht mehr Derjenige, der einst in Entoto die Geringfügigkeit unsererGeschenke aegknuber der Großartiakelt der feinen hervorhob. Man sagt, daß die Menschen die Ereignisse machen. Im Angesicht Seiner Äthiopischen Maje ftät frug ich mich, ob nicht die Ereig nisse ihrerseits auch wieder die Men schen machen. In diesen von gelben Strichen durchzogenen Augen, m hie sen vom Alter gefalteten Lidern und in diesem Zwinkern, um da? ihn die guten Diplomaten von vor' dreißig Jahren beneidet hatten, ruht em me lanchollicher Äuso?ua. Thut er nur so, als ob er traurig wäre? Oder ist er es in Wirklichkeit? Spielt er Ko mödie? Oder ist er aufrichtig? Ich würde zögern, diese Frage 'bei einem Weißen zu beantworten . . . unwievielweniger aber würde ich mich bei einem PZenschen seiner Rasse dies unterfangen, der Gott die schwarze ' Fa?be gegeben hat. damit sie ihren Gedanken besser verbergen könne . . . ; i Menelik selbst behauptet, über diesen Krieg, der so viel Christenblut gekostet bade und noch so viel kosten werde, l . ? . . ' zum 2.0 oe oeiruvl zu tin. : .und ich habe emen Aoscheu vor Blutvergießen", sagte er zu mir. .Du weißt es. Ich will kein Blut. Als ich Harrar eingenommen hätte, wo sich so viele Rebellen befanden, die den Tod verdient hätten. Du wirst Dich noch er innern, daß ich damals Niemanden todten ließ." ' Das ist wah?. Man muß es zu sei nem Lobe sagen. Ein, solches Maßalten im Sieg, im Bürgerkrieg undchber Austtandische ist selbst in den civilip?.. testen Ländern selten genug gewesen. als daß eö nicht einem äthiopischen Fu?sten zu? Ehre gereichte. Wahl der Vtaiskolben für Saat. Wohl kein erfahrener Landwirth zweisett meyv varan, va von der Be schaffenheit des CaatäuteS. die" Befckaffenheit der Ernte in hohem Maße abhängt: deshalb sollte nun lern Far inet die Mühe scheuen, sich die besten Maiskörner sür die herannahende Pflanzzelt zu verschaffen. ' Hat man eine gute Sorte Welsch Zorn, welche dem Klima und Boden angepaßt ist und gute Erträge liefert. so wird man den Bedarf an Saatgu vom selbstgezogenen Getreide nehmen. Doch wie,häuslg unterlassen die Far me? es., eine sorasäliiae Auswabl ixt treffen, tz? werden die besten Aebrcn

m der Eorn - Erib" ausgelesen und tapfer darauf losgepflanzt. Da ist es denn wahrscheinlich kein Wunder, wenn über schlechtes Aufkommen und kümmerliche Pflanzen geklagt wird. Wie durch sorgfältige Auswahl der Evtraa erböbt werden kann, hat der

Engländer Hallet am Weizen gezeigt; innerhalb zehn Jahre hatte er dadurch. daß er von den besten Aehren nur die besten Körner säete, den Ertrag mehr denn verdoppelt. Wer seinen eiqnen Mais als Saat-. gut verwenden will, hätte schon im , Herbst zur Zeit dev ersten Reife sein Saatkorn auswählen sollen: denn da fällt ihm der Unterschied der großen. '. ruhreifen und gut entwickelten Aeh- i ren den kleinern gegenüber am meisten auf. Diese sollten dann während des ; Winters an einem lustigen, trockenen und frostfreien Orte aufbewahrt werden. Es sei hier auch gleichzeitig darauf aufmerksam gemacht, daß mancheFar-; mer zwei Jahre alten Samen dem ein-. jährigen vorziehen; sie sagen, der ältere Samen gebe größere und stärkere Pflanzen. wäre wunsckensweM. dan die Leser derartige Versuche anstellten:; hnn fifm TT)nt2 in'Mt" th ,?NZ?ln? Pflanze m bedeutend höherem Grade als beim Haser oder Weizen; und hat kUtW VVW t man von Anbeginn kraftlge und starke Pflanzen, so verspricht's eine guteErnte und durch sicheres Aufkommen der einzelnen Körner wird das lästige Nachpflanzen vermieden; das sind Grunde genug, um emen Versuch mit zwei Jahre altem Mais als Saatgut zu rechtfertigen. . Doctor Cfrfl" Ich fehe denTag kommen schreibt ein regulärer zünftiger Arzt in einer populär - wissenschaftlichen Monatsschnft da die Hellwissenschaft in weit größerem Maße, als heute, das Obst zur Behandlung dieler der alltäglichsten Krankheiten und Leiden benutzen wird. Es ist der beste Verbündete der wirklichen Hellkunde, den ich kenne, und m hohem Grad NahrungsMittel und Medicin zugleich. Bei Fieoerzustanden wende ich am liebsten Trauben und Erdbeeren an, in kleinen, aber häufigen Dosen, oder. wenn dieses Obst nicht zu haben ist. Orangen und Backäpfel. Bleichsllchtige Mädchen sollten täglich ein Quart Erdbeeren haben; wo solche nicht erhältlich sind, bilden Bananen, die ja viel Eisenstoff enthalten, einen passenden Ersatz. Für Rheumatismus ist ein reichlicher Genuß von Citronen unschätzbar. Ueberhaupt gibt es für alle Krankhel ten, die mit unreinem Blut m Zusammenhang stehen, einschließlich Gicht. Rückgratsleiden, sämmtliche Hautkrankheiten u. s. w. keine bessere natürliche Kur. als Obst. Mindestens unterstützt es die Heilung vortresslich. Unter allen Obstgattungen steht aber der Apfel für allgemeine Zwecke obenan. sowohl in rohem wie in gekochtem Zustand. Nur dürfte beim'Roh-Essen die Birne sich leichter verdauen. Ueberall. wo frisches Obst nicht zu haben ist. sollte gedörrtes oder auch Conserven verwendet werden. Dörrobst ist, wenn es einige Stunden lang vor dem Kochen eingeweicht bleibt.ein Herrlicher Ersatz für frisches und kommt oft billiger. Obst in Blechbüchsen ist auch in günstigem Fall nicht so gut; auch sollte es sich in Gläsern billiger verkaufen lassen, da diese immer wieder benutzt werden können. Deutsche Local-Nachrichten. vkelnprovini. Aachen. Dem bekannten Botaniker P. I. Lenn6 ist im hiesigen Stadtgarten, dessen Grundplan von ihm herrührt, ein Denkmal in Gestalt einer vom Bildhaue? Krauß ausgeführten Marmorbüste errichtet worden. Lenn6 starb als General - Director der königlichen Gärten im Jahre 1866 in Potsdam. D ü r e n. In einem hiesigen Gast Hofe erschoß sich Ingenieur Winkelsen aus Aachen. Düsscldo?f. Die Stadtverordneten in, Düsseldorf haben den Antrag eines Consortiums, welches eine stehende Rheinbrücke erbauen und eine dlrecte Klembhnverbindung Mit Cre fkld und Uerdingen anlegen will, ange nommeiß Erkelenz. In Kückdoven wurde die Frau desZiegelbackerö Meyer durch Stiche in die Brust getödtet. Der 70ja'hrige Ehemann der Ermordeten ist der Thäte? und hat sich bereits dem Gerichte gestellt.' 'Köln. An einem großen Neubau an der Gilbachstraße, welcher als Reitschule bestimmt war,, ist die vordere Giebelmauer eingestü?zt. Sieben A?heiter sind dabei verunglückt und zwar nuh?ere. von ihnen schwe? verletzt. Die m ' ff r rf1 ' . amX' herveigeeiile -euerweyr oracyte d'ie Verunglücktm m's Vürgerhösp'ilal. . Vrovini SNnNaNau : Allendo?f a. d. Werra. Wie kamalZ der Sage nach die Stadt Harneln. so ist jetzt unse?e Stadt von hatten so ha?t in Bed?ängniß ge?atheil; daß die Bewohne? sich vo? den gef?aßigen Nagethie?en kaum retten können. - Die Stadtbehö?den haben deshalb beschlossen, da ein Ratten sän an nicht zu haben ist. eine allaemeine Mäffenvertilgung des Ungeziefe?s an einem de? nächsten Tage. vo?zunehmen UNv zwa? du?ch Legen von Gift. ! Elivllle. Erhängt hat sich der Schlffe? 'und Kohlenhändler Baltha sar'Räth. Man fand ihn todt auf einem'Hinterbau:. Als Grund der That sind' Zerrüttete Vermögensverhältnisse zu vermuthen. Frankfurt a. M. Neulich Nachtö wurde die am Tage vorher erst feierlich eingeweihte neue Friedenskirche an der Niddastraße in Frank fürt a.-M., hinter dem Vahnpostgebäude. von . Einbrechern heimgesucht. Die' Diebe .drangen durch ein Fenster hinter dem. Alwr ein, mußten ab entrausör'.rÄn bannen ziehen. .Denn. in bnecktiater Vorsicht weaea der ein

fachen Bauart desGebäudes h?tie man schon am Sonntag Abend alle Werthgegenstände, sowie den Inhalt des Opferkasiens ausgeräumt und in einem benachbarten Hause untergebracht. vtlt Ktadte.

H a m b u ? g. De? G?oßkaufmann Nagel hat sich erschossen. Das Motiv de? That sind wahrscheinlich Zahlungsschwierigkeiten. Nagel galt, früher als vielfache? Millionä?, e? hatte sich abe? als Director der Lagerhaus - Gesellschaft in verfehlte Speculationen eingelassen, bei denen die Dresdener Bank stark engagirt ist. Auf dem Neuen Steinweg wurde ein Falschmünzernest ausgenommen. Drei Personen, welche zahlreiche falsche Zweimarkstücke angefertigt und verausgabt haben, wurden verhaftet. Llzüringen. G e r a. Die Rentier Schlutter'schen Eheleute haben zum Landkrankenhaus abermals 50.000 M. gegeben. Die von den Genannten für das KrankenHaus gestiftete Summe beträgt nunmehr 200.000 M. Nach viertägiger Verhandlung ist der Hofmeister Kurz von Apolda, der angeklagt war, am 8. December v. I. das Rittergut Pölzig in Brand gesetzt zu haben, vom Schwurgericht freigesprochen, worden. G o t h a. Hier ist im 77. Lebensjähr Frl. Therese Gayer gestorben, die durch viele Stiftungen für ihre bedürftigen Mitbürger sich ein schönes Denkmal gesetzt hat. Der Stadtrath widmete derEntschlafenen einen warmempfundenen Nachruf. S aktisen. Dresden. Der vormalige Rechtsanwalt Ludwig Petersen hier, war bekanntlich im vergangenen Jahre wegen Unterschlagung und Untreue in Untersuchungshaft gekommen, in der Haupt Verhandlung zwar mangels ausreichenden Beweises freigesprochen, hierauf aber wegen der in diesem St?afProcesse zu Tage getretenen Pflichtverletzungen vom Ehrengerichte der An waltskammer aus dem Rechtsanwalts stände ausgeschlossen worden. Jetzt hat P., der 1870 als Student den Krieg gegen Frankreich mitmachte, als Geisteskranker im stadtischen Irren und Siechenhause Aufnahme gefun den. P i r n a. Hie? ve?giftete sich die Ehefrau des Wollwaarenhändle?s Pick. Es geschah dies wah?scheinlich durch Genuß von Bitte?kleesalz, welches sich die Unglückliche, die in letzter Zeit von mannigfachen Schicksals schlagen heimgesucht worden ist. vor einigen Tagen zum angeblichen Ausmachen von Tintenflecken aus einem Tischtuch hatte holen lassen. P f l a u e n i. B. Bei Erdabtragungen in einem Hause der Dobenaustraße hat man fünf vollständige Menfchengerippe und zwei einzelne Köpfe gefunden. Die Skelette, die schon sehr lange dort gelegen haben müssen, lagen der Länge nach aneinander, zwei da von übereinander. In den Kiefern des einenKopfes befanden sich noch sämmtliche Zähne. Würzen. In der Familie des Hrn. Gürtlermeiste? Meißne? starben drei blühende Kinder an Diphtheritis. Vrog!,r,ogtl?un L eklen. B i n g e n. Bon den hiesigen Stadtverordneten wurde der Kreisamtmann Neef von Darmstadt mit neun gegen sechs Stimmen zum Bürgermeister der Stadt Bingen gewählt. Mainz. Das Schwurgericht verurtheilte den bei. der großherzogl. Obereinnehmerei beschäftigten Schreiber Joh. Cenzel von Mainz wegen Unterschlagung von 4000 Mark unter Absprechung der Beamtenqualität und Annahme mildernder Umstände zu 13 Monaten Gefängniß. W o r m s. Hier starb der Stadtverordnete Max Michaelis. Ganz besonders ließ sich der Verstorbene die Fürsorge sür die hiesigen Kunstinteressen angelegen sein, wie er auch einer der eifrigsten Förderer des Festspielhausbaues gewesen. v'isak'Lckringen. Mülhausen. Die Inhaber der Fabrik Glenke & du, in Hüningen. Karl Glenke und Dr. Phil. Auerbach aus Basel, hatten einen der Firma Easella & (ixt. in Frankfurt a. M. durch Reichspatent geschützten Fardstoff Duimm" in Benützung genom men. Das Landgericht erkannte deshalb gegen Karl Glenke auf drei Monate Gefängniß und gegen Auerbach auf 400 Mk. Geldstrafe. Vurn. München. De? Magist?at genehmigte die Mittel, um die Röntgen'sche Erfindung in den Dienst des Kran kenhauses zu stellen. De? schon längere Zeit in Untersuchnngshaft befindliche Nota? Viehle? ist fo schwer erkrankt, daß man befürchtet, er werde den Ausgang des Processes nicht mehr erleben. Nur zwei Stunden verhex, rathet war eine hiesige BUrgerstochter. die sich am Fastnachtsdienstag mit einem schwerkranken Gastwirth trauen ließ; zwei Stunden nach der T?auung war die junge Frau schon Wittwe. Tegernsee. In de? Nachba?schaft ist durch einen Lawinensturz ein bedaue?liche? Unglücksfall passirt. Der Holza?beite? Mangold wa? mit meh?e?en ande?en an. einem Be?gabhang mit Holzfällen beschäftigt, als plötzlich eine große Lawine niederging. Drei Holzhaue? wu?den zu Boden g'eschleü de?t, ohne verletzt zu werden, während Mangold von der Schnemasse erfaßt und unter derselben begraben wurde. Als man ihn herausschaufelte, lag Mangold bereits in den letzten Zügen. ES wai ihm das Rückgrat gebrochen worden. Weiden. Einen interessanten Rechtsstreit wollen die hiesiaen Wirthe beginnen. Seit undenklicher Zeit haben die hiesigen Bürger das Recht, Bier brauen und verschleißen zu dürfen, und ein guter Theil übt dasselbe im eigenen Hause aus. Die Schankwirthe Wollen nun einen Proceß anstrengen, um den Bürgern diese Art der Viererzeugung als im Widerspruch mit der Reichsgewerbeordnung stehend verbieten zu lassen. . Wolfratshausen.DieMün. ckener Lokalbabn wurde durch berab

stürzende schwere Steine auf die Schie-! nen hart gefährdet. Zum Glück wurde de? gerade passirende Bahnzug nicht getroffen. I k5!,elnpfl,. Neustadt. Für die Schenkung rv . o fTs 1 -1

einer von dem lgi. Aeglerungs-ir-tor a. D. Julius v. Sax in Landshut seiner Vaterstadt Neustadt a. D. gewidmeten, nach Quellen bearbeiteten, umfangreichen Chronik dieser Stadt von 1271 bis 1872 verlieh ihm kürz, lich der hiesige Stadtmagistrat zum Danke das Ehrcnbürgerrecht unter Uebergabe der Urkunde hierüber in einer reich ausgestatteten und in München kunstvoll gearbeiteten Mappe. ZZ?Nrtte7noera (Sann statt. Dieser Tage stürzte der 31 Jahre alte, verheirathete Stein-; rw -.. ? crr " n . - ! orucyoeNtter iU5tig. aujier in cunner in seinem dortigen Steinbruch ab und war auf der Stelle todt. Der 26 Jahre alte Anluppler Chr. Hornberger von Kocherstetten, OA. Künzelsau, wurde von einem Rangirzug auf dem Nordbahnhof Stuttgart, hiesige Marlung. erfaßt und getödtet. D e g e r l o ch. Hier ist die Frau eines weißen Schriftsetzers mit einem Negerkind niedergekommen. Der Fall ist sehr mysteriös, aber nichi ganz unerklärlich. Die Frau war vor ihrer Berheirathung Köchin im Löwen, dort war ein Neger als Kellner angestellt. Das Nähere erfährt man vielleicht in der Scheidungsklage, die der Schriftsetzer, gestützt auf das schwarze corpus ctelictf, angestrengt hat. Stuttgart. In Anwesenheit der königlichen Familie, hohen Würdenträger und zahlreichen Künstler wurde in den Festräumen des königl. Schlosses die internationale Kunstausstellung feierlich eröffnet. Diese bietet in engem Rahmen einen interessanten Ueberblick des modernen Kunstschaffens. Nicht allein die Kunststädte Deutschlands sind durch die besten Namen vertreten; auch Wien, Venedig, Rom, Spanien, Holland, Velgien.England und Schottland sind mit glanzenden Leistungen betheiligt. DaS Arrangement ist sehr geschmackvoll. Die Ausstellungsraume sind reich dekorirt. Octbwn, Karlsruhe. De? 62 Jah?e alte Gasarbeiter Jakob Bonning siel in der Kaiserst?aße beim Reinigen einer Gaslaterne aus Unvorsichtigkeit von de? Leite? kopfüber auf den Gehweg. erlitt einen Schädelbruch und wurde bewußtlos in das städtische Kranlenhaus aufgenommen, wo er starb. Em in der Degenseldstraße wohnhafter Fuhrmann .aus Grötzin gen brachte seiner Ehes?au mittels eines Beiles zwei lebensgefährliche Wunden am Kopfe bei. Die verletzte Frau, der ein Militärarzt die erste Hilfe geleistet hat, wurde in das städtische Krankenhaus verbracht. M a r k d o r f. Bürgermeister Emil Frey von hier ließ sich in der Nähe des Bahnhofes Ennishofen von einem Vahnzuge überfahren. Er war sofort todt. Sein Körper wurde gräßlich verstümmelt. Offenburg. Verhaftet wurde der ledige Postgehilfe Karl Köpf von Schwenningen bei Meßkirch wegen Unterschlagung von 4000 Mark Dienstgeld. rvt n t n a n a r r. m kemorury zu Vormoerg entlud sich plötzlich eme noch nicht zur Explosion gekommene PulVerladung. Zwei m der Nahe beschaftigte Arbeiter wurden Von den umhergeschleudertenSprengstuaen der art getroffen, daß der eine sofort ge tödtet, der ande?e so schwe? ve?letzt wo?den ist, daß e? in das Badene? Spital gebracht werden mußte. 0strrit,Z.lngarn. Budapest. In Hodmezoe Vasarhely, wo vor einiger Zeit eine Gistmischerbande entdeckt wurde, wurden weitere siebenVerhastungen vorgenom men. Bisher wurden nur Bauern ver haftet, jetzt sollen sich dieLerhafteten auch auf die gebildetenKreise erstrecken. Man sprlcht von zahlrelchen Beryaf tunaen, die durch mehrfach vorgenom mene Exhumirungen noch bevorstehen. Wien. Der Advokat Dr. Hemrich F?anzos hat sich aus Noth e? schössen. &dT9$lU B a s e l st a d t. Der Große Rath bewilligte 435,000 Francs für einen botanischen Garten auf dem Spalengottesacker. Baselstadt soll ein siebentes, täglich erscheinendes Blatt, aber ohne politische Farbe, erhalten. Bern. Ingenieur Lutz vom eidgenössischen topographischen Bureau ist gestorben. Neuenburg. Ein wegen schlechter Aufführung entlassener Militärbeamter. Lieutenant Rayle in Colombier, erschoß den Zeughausverwalter Major Bovet und dann sich selbst. St. Gallen. Die Regierung protestirt gegen die Viehsperre an irr österreichischen Grenze, abgewiesen. Zürich. Das Schwurgericht in Zürich erklärte den gewesenen Bezirksrichte? Ungricht schuldig des vollendeten Betrugs und verurtheilte ihn zu 1 Jahr Arbeitshaus. 200 Francs Buße. 250 Francs Entschädigung an Alb. Lehmann und zu 2 Jahren Einstellung in den bürgerlichen Rechten. Sächsisches Landleben. himmlische Ruhe der ganzen Nadur, Holdes Gemuhe de? Rinde? de? Flur, Ziegengemecker in Bischen und Dorr, Sißes Geschäke? de? Mägde am Born. Gansegerubbe fersch weechliche Bedd. Lammergehubbe 's reene Kamt, Fexengekraxel auf felsigen Heh'n, Jagden auf Dachsel Wie wonnig! 'Wie scheen! , Fehlt Euch Lebenskraft in irgend ei. ne I heil eures Systems, oder ist euer Ner ven'ystem zerrüttet durch unweise Lebenkart oder irgend roelch Ursache ? 3 heilt mir eure ffehlkr mit urd ich will euch gerneschr?iben was wir am Meisten Hais. . va ich auch Hilfe nothwendig hatte, ferner sende ich auch frei da? Rcc.pt ttneft einfachen Haukmittels, da mich rettete. Verschiebt nicht auf Norgen, vaS iU (eute thu sollt. Schreibt unter eischlnh einer Lrieftnuke für Kück'Rntrsort an scs elat. y. O. Oor ßiltr.:: .3

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