Indiana Tribüne, Volume 19, Number 190, Indianapolis, Marion County, 28 March 1896 — Page 1
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" - - - - - ' Starb am Donnerstag, den !6. MZrz um fl Uhr 30 Abend? Carl Schröder im lter öin 75 Jshren 6 Monaten und 6 Sagen. Die Leerdizung siader amTonntag, de 29.MZr, um 1 Uhr 30 Nachm. bor der Wohnung der Frau Bertha Johann, der Tochter Iti Verstorbenen' . 7 . West Str., au statt. Um Theilnahme dttten T!e Hinterbliebenen. fteorge Herrmann & H.5K,Ä mmm Ä jv : i,Tr r.T.i r,"vseicheubeftattee, Office : 26 Süd Delawareftr. Ställe : 120, 122, 124, 126, 123 Ost Pearlftr Telephon 11. Offen Tag und Nacht. Neue Serie. Samstag, den 4- April. 7M-UD-?MllZ.l?, Versammlung: Jeden Samstag Abend! im Herrischen Pnno. Beiträge 50c wöchentlich. Keine Eintritts. Gebühren. Keine AbfchähungS-Sebühren. Vermittelt günstige Anleihen. lbert . Sietzger. Armin ohn. Präsident Sekretär. Carl v. Lieber. TPatzmetfter. a m e n ?
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Lditorielles.
- Dem Congreß liegt eine Nesolution zur Vertagung am 2. Mgi vor. Hoffentlich wird dieselbe angenommen. Einige Dollar? werden durch fiühe Vertagung immerhin gespart und da der Congreß doch bezüglich der Finanzen nichtö thun will oder kann und daS viele Reden auch keinen Zweck hat, so ist eS daS Beste, die Herrfchaften gehen nach Haufe. -" Die A. P. A. beabsichtigt, sich in die nächste Präsidentenwahl zu mischen. Auf welche Art sie das thun will, ist noch nicht bestimmt. Sie wird schwerlich eine Art finden, welche nicht anstößig ist. Jede Art, die Religion in die Politik zu mengen, ist anstößig, ganz speziell aber daS Auftreten gegen eine bestimmte Sekte. Man sollte da hin wirken, daß die politische Parteien die Erfahrung machen, daß die Unterstützung der A. P. A. stetö schädlich wirkt. Eine interessante Anwendung der Röntgen-Strablen wurde in der Weinmetropole Bordeaux von einem dortigen Physiker gemacht. Derselbe pho tozraphirte nämlich mit Hilfe deS kathodischen LichteS verschiedene Weinproben und entdeckte bei allen schwarze Punkte auf der Platte. Er analysirte die Weine und fand, daß diese schwarzen Punkte den fremden Substanzen im Weine, Fuchsin, Amylsäure, Glycerinsäure u. s. w. entsprachen. Eine daraus angestellte Probe mit Naturweinen ergab ein ganz anderes Resultat: die schwarzen Punkte fehlten auf der Platte. Wehe den Weinfabrikanten, die Prof. Röntgen fluchen mögen. weil sie eS ihm zu verdanken haben, daß sich auf ihrem Horizonte schwarze Punkte zeigen. Wunderbarer . Weise bat daS OberbundeSgericht eine Entscheidung abgegeben, welche ganz und gar gegen daS Interesse der Eisenbahn-Eorpora-tionen ist. So sehr wunderbar ist eS freilich auch wieder nickt, denn diejenigen, welchen die Entscheidung zugute kommt, gehören ebenfalls der Klasse an, welche heutzutage den Staat regirt. Bekanntlich haben wir eine "intei" statc Commission, welche darauf zu sehen hat, daß die Eisenbahnen Niemandem Vortheile zukommen lassen, welche Anderen schaden, d. h. daß sie in Berechnung der Frachtgebühren alle Versender gleich behandeln und daß die Frachtraten im Verhältniß zu der Länge der Strecken gleichmäßig festgesetzt werden. DaS betreffende Gesetz aber blieb bis jetzt in vieler Beziehung ein todter Buchstabe, und die ComMission, welche richterliche Befugnisse Hit, sah sich vielfach außer Stande, daS Gesetz auszuführen. Die Eisenbahncompagnieen umgingen daS Gesetz vielfach und wenn ein Kläger von der Commission Vorlage der Bücher der Gesellschaft beantragte, so wurde daS auf den Grund hin verweigert, daß Niemand gezwungen werden könne, sich selbst zu incriminiren. Da hatte man also gewissermaßen ein Geständniß von Seiten der Gesellschaft, daß sie Unrecht gethan, und konnte ihr doch nicht ankommen, denn man konnte die Beamten nicht zwingen, sich selbst als GesetzeSübertreter zu bezeichnen. Nun aber hat daS Obergericht entschieden, daß man die Beamten der Gesellschaft zwingen kann, zu zeugen. daß die biiher übliche Entschuldigung keine Geltung hat, daß man aber allerdingS die Aussagen der Beamten nicht für kriminelle Verfolgung anwenden darf. Diese Entscheidung macht eS der "interstate Commission" möglich, vielen Dingen auf den Srund zu kommen, die ihr bisher stets verborgen blieben mnd den Eisenbahncompagnieen werden die Abmachungen mit einzelnen Firmen zum Nachtheil anderer doch etwaS schwerer gemacht. 9rtts)liißts)risjlen. Inland. Wetterbericht. Wärmeres trübes Wetter, dielleich Gewitter heute Nacht; morgen wahr scheinlich Regen, morgen Abend kühler.
Zurück nach Italien. New Sork, 27. März. Minde-
stenö 400 der am Sonntag auf Elliö 38rfln5 gelandeten Italiener werden rückaesandt werden, da sie nickt Mitgenug haben, um 30 Tage lang leben zu können. ' DaS Gesetz verlangt, daß jeder Einwanderer mindestenö $30 besitzen oder einen Verwandten im Lande haben soll. Commissär Senner schreibt die starke Einwänderung der Italiener den Vorgängen in Abessinien zu. Die Leute wandern auS. um nicht als Kanonenfutter nach Afrika gesandt zu werden. In vielen Fallen haben sie ihre ganze Habe derkauft, um daS Fahrgeld aufzubringen. Von den dielen auf ElliS Island besiadlichen Italienern haben nur venige durchgehende Tickets nach BinnenPlätzen. - Zur letzten Ruhe bestattet. G r e e n d a stl e, 3nd., 27. März Die Beisetzung der Leiche von Pearl Bryan, deS OpferS der schauderhaften Mordthat von Fort ThomaS, Ky , erfolgte heute Nachmittag auf dem Forest Hill. Friedhofe. Seit Wochen, oder eigentlich feit dem Tage, an dem die Einzelheiten de? Mordes begannt wurden, und die Leiche identifizirt wurde, hatte die Familie gehofft, daß der fehende Kopf noch gesunden werden önne, und teöhalb mit der Beisetzung gezögert. Um Z Uhr versammelte sich heute große Anzahl von Freunden der Familie, um der unglücklichen Ermoreten die letzte Ehre zu erweisen. Die Feier war sehr einfach. Dr. H. A. Cobin der Präsident der De PauwUniversität, verlas die Ritualien und prach ein. kurzes Gebet, worauf die Leiche im Familienbegräbniß beigesetzt wurde. Ausland. AuS dem Reichstag. B e rli'N, 27. März. Die Hofloge deS Sitzungssaales des Reichstages ist i letzterer Zeit stärker besetzt als früher Heute wohnten wieder der Herzog 3ohznn von Mecklenburg und Prinz Friedrich Karl von Hessen den VerHandlungen bei. Letzterer schien sich besonderS für Singer zu interefsiren, denn er beobachtete den redenden sozialdemokratischen Volkstribun auf das eingehendste. Die dritte Lesung deS Etats wurde fortgesetzt. Der Antisemit Werner siel über den Post-Stephan her, indem er Zweifel daran ausdrückte, ob der Staats, Sekretär des RichöpostamteS in seinem eigenen Ressort nock Bescheid wisse. Der Sozialdemokrat Bueb beklagte sich darüber, daß ihm die Stranguli-rungS-Taktik am Reden verhindert hätte. Er hoffe, daß man ihm heute zuhören würde. Ob,, was ich sage. Ihnen angenehm ist, ist mir schnuppe," äußerte er sich und heimste dafür einen Ordnungörus ein. Eine Gräfin in Schwul itäten. Berlin. 27. März. Die junge und bildhübsche Gräsin Babinöka, welche sich in den höchsten Hofkreisen bewegt, wurde gestern in hiesiger Stadt verhastet. Sie wird beschuldigt, auf einem Hosball einen werthlosen Mantel für einen theuren Seehundkmantel umgetauscht zu haben. AIS sie gestern in einer offenen Kutsche Unter den Linden spaziren fuhr, trug sie den eingetauschten Mantel. Ein Geheimpolizist erkannte das Kleidungsstück und verhastete die stolze Gräfin. Aus dem Polizeihauplquartier wurde die Gräfin keineswegs wie eine gewöhnliche Diebin behandelt, sondern man brachte sie in ein fein möblirteS Privatzimmer. Sin hoher General der preußischen Armee erschien in eigener Person und stellte für die Dame Bürgschaft. Die Gräfin behauptet, den Mantel von einer hohen adeligen Familie als Geschenk erhalten zuhaben. Der Mantel wurde indessen vorläufig in Polizeigewahrsam behalten. Nächste Woche findet daS Verhör im Gericht statt. . , , Sie haben ihn noch nicht. Berlin, 27. März. Die AuSlieferung deS in Bordeaus gefangenen flüchtigen RechtSanwaltS Friedmann seitens FrankreiqS an die zuständige deutsche Behörde scheint aus Schwierigkeiten zu stoßen. Friedmann bleibt bei seiner Behauptung, daß. er das Opfer einer politischen Intrigue"
wäre. Infolge dessen hat die franzö' fische Regierung die deutsche um wei tere Aufklärung ersucht.
Mittheilungen vom Hose. B e r li n. 27. März. Kaiser WilHelm wird erst zur Eröffnung der Eeerbe - Aufstellung Anfangs Mai hierher zurückkehren. Bei der Krönung dS Zaren wird Prinz Heinrich seinen kaiserlichen Bruder vertreten. Fürst Bismarck hat in einem längerem Schreiben dem Reichskanzler Fürsten Hohenlohe seinen verbindlichsten Dank für die wohlwollende, ritterliche Kundgebung" für ihn. den Altkanzler, beim ZubiläumSfeste deS Reichstages ausgedrückt. Der Kladderadatsch", daS bekannte hiesige politische Witzblatt, bringt als Erinnerung an daS Fest ein Bild deS Tafelnden Reichstags", welches die Unterschrift trägt: Im Dienste deS Vaterlandes verkonsumire ich." AuS Deutschland. Leipzig, 27. März. DaS OberreichSgericht hat daS schuldig sindende Urtheil gegen Robert F. KneebS um gestoßen, der bekanntlich vor Kurzem schuldig befunden worden war, RennPlatzschwindel getrieben zu haben, indem er seine Stute Bethel unter dem Namen Nellie Kneebö lausen lief. Berlin, 27. März. Dr. Peterö, der Afrikasorscher, gegen den schwere Anklagen in Betreff seiner Handlungen als Beamter der deutschen ColonialRegierung erhoben wurden, will aus dem deutschen Dienste auStreten, einerl:i wie die gerichtliche Untersuchung endet. Er will im Dienste einer auSwärtigen Macht nach dem Somaliland gehen. Herr Edwin F. Uhl, der neuernannte Botschafter der Ver. Staaten, traf heute hier ein. De? Auf stan'din Sü d -Afrika. London, 27. März. Der Goudernör der Cap.Colonie, Sir HerculeS Robinson, telegraphirte gestern, daß ein Courier auS dem Shangani-Di-strikte in Buluwayo angekommen sei, und berichtet, daß 7 Weiße in jenem Distrikte ermordet oder verwundet wurden und daß 4 andere vermißt werden. Die im Shangani-Distrikt derbleibenden Weißen haben ihre Farmen verlassen und zwei Lage? bezogen, die 20 Meilen von einander gelegen find. Die Eingeborenen von Shangaai verließen ihren Kraal und hatten gestern einen Pow Wow in Zingen. ES wird gesagt, ein prominenter Hezendoktor sei der Anstifter der Erhebung und in Buluwayo herrsche große Aufregung. 2n hiesigen offiziellen Kreisen glaubt man, daß der Ausstand im Matabeleland bald unterdrückt und nicht weit um sich greifen wird. C a p st a d t, 27. März. Von Buluwayo heute Morgen eingetroffen Depeschen zeigen, daß der Ausstand in jenem Theile der Colonie sehr ernst ist. Die gestrigen Telegramme sprechen nur von der Revolte einiger Cingeborener in den Jnsega- und Filabusii- . Drftritten, dem Massakriren einiger Weißer, darunter Commissär Bentley, und dem Entsenden einer kleinen Schaar Freiwilliger nach dem Schauplatz der Unruhen. Die heutigen Depeschen zeigen, daß der Aufsta rd weit verbreitet ist, und täglich öeunruhigender wird. Es ist ein ausgebreiteter Ausstand der Eingeborenen und die Revolte mag sich nach anderen Theilen Afrikas derbreiten. Die Ansiedler im Matabele Land fliehen in die Städte, die in Bertheidigungözustand gestellt werden. Ueberall werden Freiwillige eingsmustert, Rationen gesammelt, kurz Alle gethan, um den ernstesten Entwicklungen begegnen zu können. Verstärkungen der berittenen Polizei sind schon nach Buluwayo, Inserge und Gombo gesandt worden, und die CapSchützen haben Befehl erhalten, sich zum aktiven Dienst bereit zu halten. Munition für die Moxim-Geschütze wird rasch nach Buluwayo gesandt, und alle Pferde in dem beunruhigten Di strikt find von Oberst Napier, der die Regierungstruppen commandirt, requirirt worden. Die Eingeborenen plündern Farmen im Matapo-Hügel Distrikt und ermorden die weißen An siebter. Gerüchtweise verlautet, daß ihnen bereits 50 Weiße zum Opfer ge fallen sind.
England afrikanische Politik. Lon d o n, 27. März. Herr S.N. Curzon, der Unterstaatösekretär deS Aeußeren, wurde heute im Hause der Gemeinen besragt, ob etwaö WahreS an dem Gerüchte sei, daß England die Delagoa-Bai mit dem ganzen Landstrich von Amatonga im Süden bis zum Territorium der Chartered Compagny im Norden, für die Summe von fünf Millionen Pfund gekauft habe. Herr Curzon verweigerte die Antwort, mit dem Bemerken, die Regierung
müsse daraus bestehen, daß ihr gebührende Notiz von einer derartigen Frage gegeben werden müsse. Auf eine Anfrage in Betreff der Weigerung Frankreichs, die Benutzung des egyptifchen Reservefonds für die Nilerpebition zu indosfiren, erwiderte Herr Curzon, die französische Regierung erachte die Stimmen eine? Majorität der egyptifchen Schulden-Com-Mission nicht fü? genügend, um die Benutzung de? Gelde? deS Fonds fü? den angegebenen Zweck zu ?echtsertigen. Von den anderen Mächten habe keine formell ihre Meinung geäußert. In Belress her gegen die Commissäre deS Fondö in Cairo eingeschlagenen Maßregel bemerkte Herr Eurzon, daß gewisse französische BondSinhaber die Commission für den 13. April vor daS Tribunal gefordert haben. Eine Konzession für Rußland. London, 27. März. Der Berliner Korrespondent deS Standard hat aus höchst zuverlässiger Quelle in St. Petersburg die Nachricht erhalten, daß China Rußland eine Konzession zum Bau einer Bahn von Tchita im TranSBaikal. Distrikt von Sibirien durch die Mandschurei nach Port Arthur ertheilte. De? letztere Hafen", sagt der Standard Korrespondent, wird Rußland für andere wichtige Konzessionen, abgetreten werden. Der Zar hat in Folge dessen den Bau der Bahn von Tchita nach Wladiwostock einstellen lassen, um den Bau der MandschureiLinie auszunehmen, welche, wie man hofft, dem Land einen ungeheuren Verkehr mit China bringen wird." n Man forscht nachNansen. IrkutSk, 27. März. Zwei Boten haben am 26. Febr. Sakutsk verlassen, und ein anderer am 10. März, um Erkundigungen über daö Gerücht einzuziehen, daß Dr.. Nansen über die Neu - Sibirischen Inseln zurückkehre. Diese Boten haben Instruktionen erhalten, die verschiedenen Lebensmutel - Lager zu inspiziren und zu vervollständigen, die zum Besten deS Dr. Nansen etablirt wurden. TchisfS-Nachrichten. Angekommen in : London: Minnesota" von Baltimore. Hamburg: Sorrento" von New Sork. , ' Nett öork: California" von Genua. Glasgow: Corean" von Philadelphia. Liverpool: Jndiana" von Philadelphia, Tauric" von New öork Queenstown: Etruria" von New Sork. allerlei. Die bekannten Mai Skolberrpferfen ' werden demnächst Concurrenz in einem Fabrikat bekommen. daß in Nevada County, Cal., arqefcrtict wird. Es find dies Pfeifen, wclche aus den Zapfen einer in jener Acgcnd wachsenden Fichtenart herge stellt werden und welche angeblich länoer aU d'e Maiskolbenpfeifen nicotin. frei bleibn. Die Herstellung der Pfei ?en auS sfichtcnzapfkn ist bereits durch in itc:it erschlich geschützt. D a s 5! e u e st e i n Bezug auf Wetten ist eine Zwiebelwette. In Allegheny. Pa., wettete John Raab am 11. März $20 gegen $20 mit John Weidmann, daß er mehr Zwiebeln essen könne als sein Gegner. Raab grwann in drei Rounds-. Er hatte vierundzwanzZg Unzen gegen Weidmann's zweiundzwanzig vertilgt. Jeder .Round" dauerte zehn Minuten, und zwischen zwei .Rounds- gab eS fünf Minuten Ruhe. Die Zwiebeln waren groß, roth und von der scharfsten Sorte. Die äußere Haut wurde abgelöst. Die Männer tranken Vier und aßen Brod zu ihrer Mahlzeit. Die Wette zog eine große Menge Menschen yn. S jleHis 5ö Kater
heraus, daß Jtaab. welcher die Wette gewann, auf einer Zwiebelfarm groß gezogen war und Jahre lang unter Zwiebeln gelebt hatte. Lis vor wenigen Jahren war das Patentamts-Gedäudc in Washington der stylvollste öffentlie
iVau in der Bundeshauptstadt, seit I t . O fV' f 1 -. r M r leujs uhicn aver yai es oiefen utzm an die National-Vibliothek abtreten müssen, die sich jetzt rasch ihrer Vo!lendung nähert. Der deutsche Archiiekt Beckmann, welcher kürzlich auf der Rückreise von Japan, wo er das Parlamentsgebäude errichtete, Washington berührte, erklärt diesen Prachtbau für den stylvollsten, den er in der alten und neuen Welt gesehen, was doch sehr viel sagen will. Der Baumeiste? ist ein Deutsch-Oesterreicher, Herr H. Schmidtmeyer aus Wien; er hat alle Ursache, auf sein Werk stolz zu sein. Jetzt versucht nun ein Jrländer, der Architekt Casey, welcher als Herrn Schmidtmeyer's Nachfolger den Bau leitet, dessen Ruhm für sich in Anspruch zu nehmen, indem er auf einer Gedenktafel seinen eigenen Namen als den des Architekten der Bi bliothek auf die Nachwelt bringen will. ..Das Aufblühen der japanischen Industrie ist schon von manchem amerikanischen Fabrikanten mit Besorgniß beobachtet worden, denn bei ihren billigen Löhnen können di: Yankees des Ostens" viel billiger produciren, als die Amerikaner, und die Letzteren trotzdem unterbieten. Der erste Fall, daß eine amerikanische Fabrik vor den Japanern die Segel streichen muß, ist in Milford, Conn., vorgekommen. Dort bestand seit längerer Zeit eine Strohmattenfabrik, die gute Geschäfte machte. Die Eigenthümer haben nun beschlossen, ihr Etablissement nach Ztove. Japan, zu verlegen, da sie dort nicht nur billigeres RohMaterial bekommen, sondern auch geringe L'obne zahlen, als in unserem Lande. Alle Vorbereitungen, für die Ueberfiedelunq sind bereits getroffen und das Milforder Etablissement ist geschlossen. . Neulich erschien der Zarewitfch, begleitet von seinem Adjutanten Baron Stackelberg im Casino von. Monte Carlo und. gmg rn daS Bureau, wo zeder Gast ferne Visitenkarte abgeben muß, um die Eintritts karte zu erhalten. Der Beamte, der den Zarewitfch nicht kannte, verlangte von den beiden Gästen ebenfalls ihre Visitenkarten, doch hatte weder der Großfürst, noch sein . Adjutant eine solche bei sich, weshalb ihnen der Eintritt verweigert wurde. Beide entfernten sich; in demselben Augenblick kam ein Russe, der, den Zarewitfch erkennend, den Beamten auf den Verstoß aufmerksam machte. Man eilte- darauf sofort dem Prinzen nach und bat ihn um Entschuldigung, doch erklärte er, auf den Besuch jetzt zu verzichten. Die Direction des Casino überschickte hierauf durch einen eigenen Boten eine Eintrittskarte in dieVilla La Terrasse, indeß ließ der Zarewitfch di:selbe zurückweisen. Der Unternehmer Plastunoff hat von der russischen Regierung die Erlaubniß erhalten, die am 26. November 1854 theils in derBucht von Balaklawa. theils im offenenMeere beim Eingang der Bucht untergeganoenm englischen Schiffe zu heben. Damals, während des Krimkrieges, gingen bei 'einem Sturm 20 englische Schiffe zu Grunde. Es waren in den siebziger Jahren Versuche zur Hebung dieser Schiffe gemacht worden. Ein gewisser Erhardt hatte damals eine Concession erhalten und im Jahre 1873 hatte sich wieder eine mit großen Geldmitteln ausgerüstete französische Gesellschaft gebildet, . welche sich die Hebung der erwähnten Schiffe zurAufgäbe machte. Es gelang ihr auch wirklich, alle in der Bucht selbst unterge. gangenen Schiffe an's Tageslicht zu befördern, sie boten aber für die Ak tionäre kein besonderes Interesse. Das Schiff Prinz - Regent" dagegen, aus das es die Gesellschaft hauptsächlich abgesehen hatte, konnte damals nicht gehoben werden. Der Prinz - Regenthatte nämlich außer einem Quantum Silbergeld 200.000 Pfund Goldgelc an Bord ; das Geld war in Fässern verpackt und zur Auszahlung an die Truppen bestimmt. Der Prinz-Re-gent" liegt im offenen Meere in eine? Tiefe von 128 Fuß. 1400 Fuß von der Felswand Sidero entfernt, an der tx auch zerschellt war. Der mit dem Prinz Regent" untergegangen!. Schatz ist es auch, auf den es Plastu noff bei seinen Versuchen in ersterL.. nie abgesehen hat. Die auffallendsten Heilungen von Serofeln, die man kennt, find mittelst Hood's Sarsaparilla erzielt. Diese? Mittel sucht seineö Glei. chen bei Blutkrankheiten. Gebraucht nur H o o d's. H o o d's Pillen sind mit der Hand gemacht und völlig gleich anGröße und Gewrcht. 25. ; ffnff.m-aarUBtiiffiaa4D johafc. Cow4wla,1 roy.N.Yal ork t Krxlar. r r a aiaka aa auck. kl w. ... lacn oaquirkly fcow aa fron (i u lUaUa at toaUrt,n4luoti f aa. Bul Hiu, all aaaa. In anr uit o aaarica. ra aa wbim at 5.a. ,1t. In II raar thue m auara aaoiaata oalrm tkt wart. AH k aw. Craat uar ftCKk , rrtwj workar. W aurt jom. feraUhirf ait.1, rxt.uikl tmrmf r-AKTlCVLaJt rkXK. Atfftraaaataa HIU.! Ma, laBXkaMi 4Ua
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