Indiana Tribüne, Volume 19, Number 188, Indianapolis, Marion County, 26 March 1896 — Page 3

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ocr tA auf die Leber und erden Lich - - -. C O - f . löescyask UNS Arven. Sein Geheimniß. Roman von $ von Wald'Zedtwitz. (gortsezung.) MiZ Hätten Sie sich doch denken tonnen, denn jeder, Lübecker weiß, daß Marsfeld beabsichtigte, das alte Haus wieder in seine Hände zu bringen!" rief der Major Stern, der das Lübecker Bataillon coinmandirte. .Bei Gott, das war mein sehnlichster Wunsch," stieß Marsfeld hervor, mdem er das Glas so fest auf den Tisch setzte, daß sein Inhalt das Lementuch färbte. Und wer hat es denn gekauft?" .Ein Amerikaner, der hierher ziehen wird, em Mr. Brownston " Wa was mein Schwager?! Mein eigener Schwager schnappt mir das alte Gemäuer vor der Nase fort?!" Marsfeld sprach düster vor sich hin. seine Lippen zuckten und seine Finger klopften nervös auf die Tischplatte. Der Herr m sich cuf 'das Peinlichste berührt zurück. Hätte er ahnen tönnen, daß diese Nachricht eine solche Störung verursachte, er würde .sicher kein Wort gesagt haben. .Die Sache ist nun nicht mehr zu ändern. Doctor. Vielleicht einigst Du Dich mit Deinem Schwager " Ha ha der sieht mir auö, als ob er das. was er einmal in den Hän den hat. sobald nicht wieder frei gäbe. Ich bin heute ein schlechter Gast ich gute Nacht!" Marsfeld stand auf, aber seine Freunde fielen wahrhaft über ihn her und zogen ihn wieder aus seinen Platz zurück. .Wenn's denn sein muß gab der Medizinalrath endlich nach, aber es dauerte lange und bedürfte erst der Er klimmung der vierten tufe der rothen Skala, bis er wieder einigermaßen in Schick kam, und dieser Vorfall diente nicht gerade dazu, seine Freude, Da . , . ? rt n Niela roiccenuiCDcn, zu uciacnx. Aber wie konnte s ahnen, daß ich auf das Haus reflectirte?" sagte er sich endlich, sein angeborener Gerechtkg keitssinn brach durch und als erst die Spitze der Pyramide abgeschlagen wurde, war er der Alte. Die Lübschen Baumeister hatten es doch nicht recht verstanden, geradlinige Straßen' zu bauen dem Medizmalrath wollte eZ wenigstens scheinen, als er gegen Morgen, gestützt auf die kräftigen Arme des Consuls Richard und des Senators Setinfeld gen Mario No. 100 wan derte, als ob sie alle auf lhn zu schwankten. Das gute, alle Nest!" Damit sprang Fritzchen die ausgetretenen Steinstufen desLudwigZtorffer Schlos ses hinauf, stürmte durch das mächtige eiserne Thor auf den hohen, gewölbten Vorsaal und schaute sich um. Hier sieht es ja " sie stockte .toll aus wollte sie sagen, aber zum Glück nahm sie Eurvpens übertünchte Hofllchknt doch noch zur rechten Zeit beim Schöpfe und legte ihr das Wort .unverändert m den Mund. Und sie log nicht, denn die grenzen lose Unordnung, die zerbröckelten Wände, die geborstenen Rococcomöbel kostbarster Art, diese unentwirrbaren Haufen von Dken, Mänteln, Mützen alleralteste? Sorte, zu Jedermanns Ge brauch, die Staubdevge roaren Jahr aus. Jahr em dieselben. Und trotzdem hermeNe eS das pern lich ordentliche Fritzchen unendlich an. ??rau von Reutlin rauschte mit ihrem schwarzen AuaSlleröe uoer den unsau ' . m i . . . r deren Mkdooen, ver vencyiasene n:x knöpfte die fettglanzende, faden schshnae Lwree über dem woblamayr ten Leibe zu. dessen Fülle auf sehr gute Verpflegung und mäßige Arbeit schließen ließ, zündete die des Putzpul vers bedürfdigen Messingleuchter an und trippelte Fritzchen voraus, um sie auf ihr Zrmmer zu geleiten. ES war bereitet, wie man eben in Ludwigstorff stets Zimmer für Gäste bereu hielt. .Gute Nacht. Kunkel." .Noch waS zu öefchlen? Wann soll ir"f - n tä 01 weaenz .Wenn die Sonne scheint, wache ich schon von selbst aus. Der Diener ging. Hrmmel. das Bett hart wie Stein. Fritzchen drückte aus die Matratze und fuhr dabei zu ihrem Schrecken durch das Bettlaken. Die Spinnen m den Netzen wurden durch den Lichtschein ausgescheucht und schössen in die dunkelste Ecke ihrer zarten Behausung. Fritzchen fürchtete sich zu Tode und Da .Eine Maus! Eine Maus!" Kunkel borte nicht mehr, ihr Angst ruf verhallte ungehört auf dem großen, dunklen Corridor, der sich um den oua dratförmigen Schloßhof herumzog und von dem auö Thüren in alle Zimmer führten. .Wenn ich nur wüßte, wo Tante Claire schläft!" Sie fürchtete sich, es sah Alles so schwärz, so grausig aus. .Die. Thür hinter lich schließen, sich auskleiden und in das harte, cruieki Bett schlüpfen, toarbßl Wert tmti LluaenblickS.

Wer ffe Tchlief, un? zwar fo lange, daß die Sonne ihren Aufgang schon vergessen hatte. Es war in Ludwigstorff eine furchtbare Wirthschaft, das sah selbst Fritzchen, die sich doch sonst nicht viel um solcheSachen bekümmerte, als sie am Morgen Schloß, Stallun-

gen, Hof und die Garten durchwan derte. Aber überall war das Wappen der Neutlins sehr in die Augen fallend angebracht. Fritzchen schüttelte den Kop . .Was hier für Geld unnöthig fortgeworfen wird!" Eben kam der Landbriefträger vom Schlosse, ein Vauerniune mit einer Schiebekarre begleitete ihn und darauf befand sich ein Rehbock, ein Korb mit Geflügel, ein zweiter mit Eiern. Gcmufen und Fruchten. Fritzchen las die Aufschriften: Frau Doktor Frickel. Kiel Herrn Lieutenant von Pratsch. Berlin Herrn Rechtsanwalt Steinkirch. Neustadt". von Frau von Reutlins Hand war darauf geschrieben. Claire in ihrer Engelsgüte, ihrer Sucht zu sch:nken und zu beglücken, sandte wieder einmal einen halben Wochenmarkt franko an ihre guten Freunde und Verwandten. anstatt aus den Waaren Geld zu lösen oder dieselben m ihrer eigenen Wirthschaft zu verwenden. Ein wenig sprach auch d liebe Eitelkeit mit,, es machte sich hübsch, wenn es hieß: .von meiner lieben Freundin, der Freifrau von Reutlin auf Ludwigstorff." Man frühstückte, wartete auf eine Depesche von Julius, aber vergeblich. Frau von Reutlrn wirthschaftete wie eine Arbeitsftau im Hause und in der Küche herum, aber trotz ihres Fleißes doch nur zum Nachtheil des Ganzen. denn die Köchin und der Diener mußten gewöhnlich das noch nachholen, was sie vergessen hatte. Fritzchen, sich selbst überlassen, gmg kn den Stall. .Wie steiht denn mit den Pony. Klemme?" fragte sie ihren alten Gönner. .Dat höv ick wohl dacht, ick höv em al en baten menschlich möcht." ? Mufti wurde hervorgezogen und sträubte sein borstiges Fell nach allen Seiten. .Menschlich nennen Se dat, Klemme? Wie en Farkel sieht he ja ut!" Klemme, durch Alter mangelnde Aufsicht und falsche Rücksicht auch derbummelt wie tos ganze, große, schone Rittergut, knurrte etwas von nasewei sem Ding in den Bart, was Fritzchen jedoch nicht hinderte, das dicke faule Thier an den Rohrbrunnen zu ziehen, aus dem Waschhause Seife sammt Scheuerlappen zu holen und es emzuseifen, daß es wie eine einzige, mächtige schäumende Seifenblase aussah. Klemme wetterte und schimpfte. .Es verschlüpt, dat kiegt den Rotz gnädiger Herr gnädiger Herr " .Drob! Immer to! Man to! duchtia!" Ein Eimer Wasser nach dem andern stürzte dem prustenden Thier über den Kopf; Fntzche selbst, hoch aufgeschürzt, die zierlichen Schuhe aus gezogen, dafür mit einem Paar tuchtlger holsteinischen Holzpantinen Verse hen, war naß wie eine gebadete Katze. .Drob, man to man to ließ sich in diesem Augenblick eine lustige Stimme von der alten Kastanien allee her hören, die auf das Portal des Schlosses Ludwigstorff zuführte. .Jule! Jule! Schall ik? Töf man!" Fritzchen eilte mit hoch erhobenem, halb gefülltem Eimer auf ihn zu. .Warte, warte, süße Kreatur! Du bist hier? Wie kommst Du denn hier her!" Julius Reutlin. schmuck, frisch. stramm und vorneb trat in der klld samen Uniform des-Seebataillons aus dem Schatten der Kastanien und eilte. den erhobenen Eimer nicht furchtend, auf sie zu. Bei seinem vollen Anblick senkte Fritzchen denselben und musterte den schmucken Lieutenant. .Wußtest Du denn gar nicht, daß ich hier bin?" .Kernen Schimmer. .Hast Du denn unsere Depesche nicht erhalten?" .Keine Ahnung. Ich kam zufallig ich war in Plon zur Jagd. .Komm nur schnell herein, sagte Fritzchen , Ha, ha," lachte Julius. .Sie nur wie Mufti aussieht!" Er deutete auf das Pony, das am ganzen Leib: Zitterte und jetzt, da der Schaum zu trock nen begann, eine milchige Schmutzfarbe angenommen hatte. .So können wir ihn doch nicht stehen lassen.Das besorgt Klemme." Es klemmt sich wat nich rögm Jeder et sin Supp ut, de he sik inbrukt hät.- Der Alte opfte seine qualmende Pseise fester und verschwand hinter der Stallthür. Unverschämter, oller Esel," knurrte Julius. , .Aber im Grunde genommen hat er Recht, Fritze." Wollen wrr uns denn eigentlich Du nennen?" fragte sie plötzlich. Ha ha ha wrr thun es ja schon lange. .Na dann ist'S ja gut. Deine Mut ter meinte eS auch." .Dieser Fall ist also schon erörtert worden?" fragte Jule mit leisem Lacheln. Gz hatte ja die Depesche erKalten, that aber. alS ob er zufällig kam,, denn er kannte ja seine gute Mutter! spekulativ stets geneigt Seiratben zu stiften u. s. w. . Leider blieb nun nichts weiter Übrig, alS das Schaumbad an Mustl sortzu setzen und ihn endlich mit Strohwischen zu bearbeiten. Trocken war er. aber Fritzchen war ihr dicker Freund noch lange nicht schon genug: Kamm, lStrtegel und Börste mußten auch noch in Winuna treten. .V!un?" Sie erhob die Striegel gegen Klemme, der in der Stallthu? stand .Schall ik ok rnool? Wat ?" Frölen Maröfelden ik mut bitten sünst bim Ser? Friher? Reutlin in Ludwikstorff i t L r r w . , vwaici. man Ni) 10N ouen wuroigen Den! So ein Göbr!" Die beiden jungen Leute hörten ihn kaum noch, denn sie eilten schon lachend in's Schloß und .flogen beinahe der Freifrau in die Arme. -7 ' ' r!' (3

klang 1 seltsam, wie sie dies sagte, daß Fritzchen und Jule sich einen Moment ansahen und dann laut auflachten. Das könnte Dir passen, Mutter! So eine Schwiegertochter zu bekommen!" rief Julius endlich heiter. Das Wurm läßt mich aber schmälig sitzen.

wir waren ja in der Schule schon viel lange verlobt und nun munkelt man Frikche7r errötbete und ??rzu von Reutlins Gesichtsausdruck war nicht geraoe ein freundlicher. Ihre Hos, gen waren durch die Aeukeruna iöreZ Sohnes etwas heerabgestimmt, noch meyr aoer ihr Ahnenstolz gekränkt, denn ein Fräulein Marsfeld konnte sich's doch nur zur Ebre anrecknen. Freifrau von Reutlinzu werden, indem ne dtn ohn aus solchem Hause und einer Mutter freite, die aus einem dän:Mn rasengeschlecht stammte. Die dänischen Grafen räumen sich nämlich Icheivener Mtit den Rang über den rafen aller anderen Länder ein. Trotzdem war Claire klua oenua. um G einzusehen, daß ein Gutsbesitzer ohne Geld, sei er nun Edelmann des hslsteinisaun Uradels oder dänilcker Gras ohne Geld, ein recht beklagenswertheS (W'i c J-. 9 iilg.iev der menschlichen Gesellsodaft war. Ihr Gatte und sie hatten sich in dieses Geschick mit Anstand gefunden, aber Julius, ihr einziger Sohn, sollte davor bewahrt werden. Sie wollte ihn jetit vrüien. Sie hatte von einer Neigung, und zwar von einer vernünftigen Neigung gehört war es nicht an dem nun, dann. war a eben Fritzchen da. Komm auf mein Zimmer. Julius: ch schicke ihn Dir nachher wieder," sagte sie Freifrau in jenem ihr. zuweilen eiae nen Tone, der keinen Widersvrucb dul det, und schritt, von ihrem Sohne gefolat. die auiekloe Trevve zum einen Stockwerk binauf. Julius emvfand etwas wie Beängstigung. Es ging ihm stets so, wenn er emige Zelt nrcht zu Hause gewesen war. Diese Atinophare der Unordnung und deS Beralls drückte ihn nieder. (Forisekung folgt.) DaAStammscioel. - Humoreske von Heinrich Schmitt. Herr Rentier Theodor Weber, der nun schon seine zwölf Jährchen im goldenen Löwen zu Brachsseld. emem leinen Städtchen irgendwo mDeutschands Gauen, allabendlich, wenn nicht gerade etwas ganz Besonderes dazwi chen gekommen war, seme fünf bis echs Seidel Bayerisch hinter die Binde goß, war ein ausgesprochener Feind aller Stammseidel. Er hatte es sich chon wiederholt bei semen Freunden ernstlich verbeten, daß sie ihm einen Humpen zum ausschließlichen Gebrauch widmen. Er meinte, man habe mit einem Stammseidel immer nur emen Aerger: bald wurde das Glas mit einem andern verwechselt, bald zerbrochen und schließlich sei man der Sklave desselben, wenn man mit dem Wirth in Conflikt kommt und eine andere Bierquelle aufsuchen will. Ohne Stammseidel sei man ein freierMann, dem der Trunk aus jedem sauberen Glase schmecke. Nun war aber des Herrn Weber ünfzigster Geburtstag herangekommen und zu demselben der in der Hauptstadt wohnende Schwiegersohn desselben eingetroffen. Herr Berger, so hieß der Schwiegersohn, wurde selbstverständlich auch vom SchwiegerPapa im goldenen Löwen eingeführt. horte dort, daß am . Abend nach dem eigentlichen Geburtstag eine gemüthliche Geburtstagsfeier stattfinden werde, sah, daß der Vater semer Frau nicht im Besitze eines Stammglases r.i , , t 1, waorenv oocy aue vorigen genossen der Tafelrunde je ihren eiaenen Humpen besaßen und faßte den unerschutterllchen Entschluß, zur GeburtstagKfeier, zu welcher er selbstverständlich auch geladen war, em feines Stammglas zu stiften. Wiederum als selbstverständlich muß es bezeichnet werden, daß Herr Berger Niemandem etwas von semer m Aussicht genommenen Spende sagte, ja, er reiste sogar am andern Morgen .'nach der nächstgelegenen Großstadt, da er voraussetzte, daß in dem kleinen Neste kein semes Schwiegervaters würdiges Glas ZU finden sei und kam zur rechten Zeit zur Geburtstagsserer im Familienkreise zurück Mlt einem sehr schonen und originellen Stammseidel. Am andern Abend wanderten Herr Berger und Herr Weber zur gewöhn ten Stunde m das Stammlokal. Sem Geschenk hatte der erstere wohlversteckt vorher dorthin gebracht. Die kleine Feier fand diesmal im Eztrazimmer des Gasthauses statt. Dasselbe war festlich mit Guirlanden. Sinnsprüchen etc. geschmückt, eine große umkränzte 50 zrte die Wand und der zu Feiernde wurde bei seinem Eintreten von sämmtlichen bereits anwesenden Genossen der üblichen Tafelrunde mit herzlichen Hochrufen begrüßt. Nachdem man sich gesetzt hatte, w.lrde em zwar nicht lucullischeö, dafür aber um so kräftigeres Mahl aufgetragen. Zum Schluß desselben hielt der Apotheker des Städtchens eine Rede auf den Gefeierten, in dem er seine Verdienste als Bürger Mensch und Stammgast her vorhebt und wie folgt schließt: Lieber alter Freund! Heute an Deinem fünfzigsten Geburtstag mußt Du es Dir schon gefallen lassen, daß wir Deine Abneigung gegen Stammseidel zu kuriren suchen. Wir alle haben unser Stammglaö und so erlaube ich mir in diesem Moment gab der Apotheker ein Glockenzeichen und jetzt kam etwas ganz Unerwartetes. Für alleStammgäste und ganz besonders für die Herren Weber und Berger.- Die Thüre des Extrazimmers wurde weit geöffnet und herein traten die gesammte Familie des Löwenwirths. die drei Kellner, die Köchin, die Stubenmädchen, der Hausknecht, und jeder der Ankammenden hatte ein gefülltes Stammseidel in der Hand, das er vor das Geburtstagskind hinstellte; es waren gerade achtzehn Krüge und Gläser in allen möglichen Formen. Im erssm

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Moment waren alle starr, bis üe schließlich in tn donnerndes Gelackter. das schon mehr ein Johlen war, ausbrachen. Jeder der Gäste und, wie wir wissen, auch der Schwiegersohn, Herr Berger, hatte gealaubt. daß er allein auf l'ie Idee yenmen sei, ein f 1 r. ;v. nri t i vöiummjeiuei zu ulsien, jeoer yatle seine Idee in heimlichster Weise verwirklicht, der Wirth batte die aan Bescheerung rechtzeitig entdeckt und sich ven Knallessekt, der eben vorgeführt wurde, ausgedacht. Die Wirkung war denn auch von überwältigender Komik und schließlich hatte der Beschenkte die meiste Freude an dem Zwischen fall. Er erhob sich., nachdem sich der Sturm der Heiterkeit einigermaßen gelegt hatteund sagte: Meine lieben Freunde, ich danke Euch herzlich für Eure gute Meinung. Da ich aber nicht die Absicht habe, demnächst ein Gasthaus zu eröffnen, so kann ich auch unmöglich diese achtzehn Stammseidel annehmen. Eins aber will ich behalten; damit ich aber durch eine Auswahl Keinem von Euch wehe thue, so schreibe jeder Spender seinen Namen auf einen Zettel, ich ziehe und wessen Namen ich dann vorlese, der . tu . - -.. uoergieoi mir oas glas, oas er sur mich gekauft hat. Die , übrigen btammglaser aber versteigern wir )rüben im Gastzimmer, das heute auch iani" besetzt ist. zum Besten der Weih. nachtsvescheerung sur arme Waisenrmder unserer Stadt." Der Boi schlag fand allgemeinen Beifall und wurde sofort ausgeführt. Gezogen wurde der Name des Tischlermeisters Teufert. aber dieser konnte sein Glas nicht smden, denn es waren nicht weniger als acht. Gläser da, die genau so aussahen wie das seiniqe. ' Es mußte ein' zweite Auslassung, diesmal mit Zahlen, vorgenommen werden, und Herr Weber erhielt das wunderschöne Glas seines Schwiegersohns. Die Versteigerung der anderen Gläser war wohl die lustigste Auktion, die jemals in dem Städtchen stattgefunden hatte und es wurden angesichts des edlen Zwttkes recht namhafte Beträge für die einzelnen Gläser erzielt. Auch der LöwenWirth fand seine Rechnung dabei, denn jedes ersteigerte Stammseidel wurde gleich gründlich eingeweiht, und Papa Weber hatte sich mit der Einweihung des seinigen so sehr beschäftigt und sein Schwiegersohn hatte ihm dabei so redlich geholfen, daß Beide, als sie endlich den Heimweg antraten, stark schwankten. Die Situation war deshalb eme kritische, weil Herr Weber sein Geburtstagsaeschenk bei sich trug, um. wie er sagte, es heute noch seiner Alten zu zeigen. Arm in Arm wankten Beide nach Hause; sie waren schon am Ende des Stadtchens angelangt, da wo die letzten Hauser stehen, denn Herr Weber wohnte als wohlhabenderMann m semer Villa mit Garten da aus einmal that der mit der Oertlichkeit nicht vertraute Herr Berger bei der herrschenden Dunkelheit emen Fehl tritt, stürzte m den Straßengraben. Der Schwiegerpapa stürzte mit und sein Stammseidel, daö er bis jetzt krampfhaft in der Hand gehalten hatte, flog in weitem Bogen auf einen Steinhaufen. Die beiden Gefallenen, die sonst keinen Schaden erlitten hat ten, rafften sich wieder auf und schwankten ziemlich ernüchtert nach Hause. Vom Stammseidel war keine Rede mehr. Am'andern Morgen aber beim Frühstuck kam der jüngste Sohn des Herrn Weber, ein aufgeweckter Sekundaner, in daS Zimmer gesprungen, hielt einen Bicrglasdeckel rn der Hand und rief: '.Sieh einmal, Vapa, was ich da gefunden habe. Aus diesem Deckel steht: DiesStammglaS dem Stammglas feind zum fünfzigsten Geburtötag, gewidmet von seinem Schwiegersohn! Die Scherben liegen noch unten auf dem Chausseesteinhaufen Frau Weber sah erst ihrm'Mann und dann den Gatten ihrer Tochter mit einem vielsagenden Blicke an, gesprochen hat sie jedoch nichts. . So kam es, daß Herr Webe? noch heute kein Stammglaö besitzt, obwohl ihm zu sei nem Geburtstag nicht weniger als acht zehn überreicht wurden. . in Kaufe Mucho's Best Hadann &tqs." - - Fehlt Euch Lebenskraft in irgend tu nem Theil eure Svftemi, oder ift euer Ner venfystem zerrüttet durch unweise Lebensart oder irgend welche Ursache ? Theilt mir. eure Fehler mit und ich will euch gerne schreiben was mir am Reiften dalf. da ich auS ÖMe nothviendiA hatte. Ferner sende ich auch frei &a Rec'pt em einfachen $a8rnu::i, 52? mich rettete- r r-j . . ttsdulf nit aulNk" f y f -, thun sollt.' Creut '...,.....5 riesmane sur CTufrS&tsert en Scsrj Oletn, y. O. Osz 1ZK Stz i;b.

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