Indiana Tribüne, Volume 19, Number 188, Indianapolis, Marion County, 26 March 1896 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erscheint Taglich und Sonutagv. Die tägliche .Tribüne" kostet durch den Träger J Cents per Woche, die EonntagSTriöüne"Z Cent per Z3oc Seide ,usame 13 Cents e 63 Cents per rionat. Per Post außerhalb de, k?tdt IngelchiSt i Vorausbezahlung V pct Ut. QTTutt 18 Vüd Alabama Straße. Indianapolis, 3nd., 26. März 1L96. Llllbabylonische Urkunden. Die Berliner Museen sind neuerdings um einen Fund altbabylonischer Thontafeln bereichert worden, welche einen nizrkwürdigen Einblick in das Leben und in die Verwaltung einer weit zurückliegenden Vorzeit eröffnen. Es bandelt sich um etwa 500 Tafeln ens gebranntem Thon, die mit Keilschrift beschrieben sind und aus der bekannt! südbabylonischen Ruinenstatte Tello herstammen. Vermuthlich gehören sie zu einem großen Funde, von dem beträchtliche Theile dem Vernehmen nach auch in andere Museen Europas gelangt sind. In der Mehrzahl sind es Aktenstücke aus den Temxelarchiven der5cönigeJne-Sin.Gamil-Sin und Bur - Sin, die um 2500 v. Chr. in der Stadt Ur der Chaldäer residirten, die uns ja auch aus der biblischen Patriarchengeschichte bekannt ist'. Das Aeußere dieser Tafeln ist ein sebr verschiedenes. Sie sind rechteckig oder quadratisch, einige auch in Halbkiigelform; ihre Größe schwankt zwischen einem und zehn Zoll; die Keilschrift ist bald mikroskopisch klein, bald groö und alterthümlich; die Siegel sind bald auf die Tafel selbst gedrückt, bald stehen sie auf einer thönernenUmhüllung, die die Tafel umschließt und auch eine kurze Inhaltsangabe dersel ben trägt. Zur Datirung benutzte man bemerkenswerthe Ereignisse des Iahres; so z. B. ist eine Tafel datirt aus dem Jahre, wo der König Bur-Sin die Stadt Urbellum zerstörte, eine andere aus dem Jahre, wo König IneSin die Städte Simurn und Lulubu zum neunten (!) Male zerstörte," eine dritte aus dem Jahre, wo der König .die Statue des Gottes En - lil errich:ete", eine vierte aus dem Jahre, wo der Mondgott, der Herr, das Orakel sprach- u. a. m. Es liegt auf der Hand, wie lehrreich diese Angaben für das Geschichtsbild jener fernen Zeit find.. So lange als es in einem Jahre n?ch an einem Ereigniß fehlte, d zu seiner Bezeichnung dienen konnte, führte man den Namen des letzten oder ?.uweilen auch des vorletzten weiter und datirte, also z. I. aus dem Jahre nach dem Jahre, wo der König IneSin Anschan . zerstörte". Zuweilen wird auch das Jahr gegen sein En umbenannt, indem noch ein neu hinzugekommenes Ereigniß dem ersten beigefügt wird. Wie schon oben bemerkt, rühren diese Thontaseln aus jener großen südbabylonischen Stadt he?..deren Ruwen heute den Namen Tello fühict und die im Alterthume Lagasch hieß; die Stadt besaß zahlreiche, reich dotirte Heiligthümer. und es ist die Verwaltung des Vermögens dieser Tempel, auf die unsere Tafeln sich beziehen. Dieses Vermögen, das vorzugsweise aus Aeckern und Viehheerden bestand, scheint nach den auf manchen Tafeln genannten Zahlen einen großen Umfang gehabt zu haben; so hören wir einmal von einerGetreideeinnahme von 3.853.823 2s3 des gewöhnlichen Kornmaßes. Es ist interessant, zu sehen, in welcher Weise dieses Vermögen verwaltet wird. Zunächst stellen die Schreiber kleine Schriftstücke für jedes einzelne Geschäft aus, so z. 22. für die Einnah. me einiger Säcke Korn, die ein Feldarbeiter von seinem Felde abliefert, oder für die Auszahlung eines Quantums Getreide als Lo')n. Dann stellt ein Schreiber diese Einzelnotizen auf größeren Tafeln für einen bestimmten Tag zusammen; so haben wir z. V. eine Tafel, aus der die Löhne der Aoten im Bezirke von Schirpurla am 15. April zusammengestellt' sind. Hand in Hand damit gehen andere Zusammenstellungen. die für die verschiedenen Schreiber angeben, was sie eingenommen oder ausgegeben haben; so steht z. V. auf einer Tafel verzeichnet, was jeder der zehn Schreiber der Tempel von Schirpurla im Ganzen an Löhnen an die Feldarbeiter dieser Tempel bezahlt hat.Endlich stellt man auf großen Tafeln Halbjahres- und Jahres berichte zusammen. Wie diese beschaffen waren, mag der folgende Anfang einer solchen Tafel zeigen, die die Ausgaben für Aussaat und Bebauung der Felder von neun Tempeln während eines Jahres zusammenstellt: Ein Feld von 17 2s3 Acker zu 450 Maß Korn per Acker. Ein bewässertes Eeld von 8 2s3 Acker zu 450 Maß orn. 1920 Maß Korn Lohn der gemietheten Arbeiter. Das Land gehört dem Tempel Gottes Lugalazagga.". Weiterhin werden folgende Posten als Summen angegeben: 1 2s3 Acker Feld zu 540 Maß per Acker, 32 Acker Feld zu 540 Maß per Acker' 6 Acker Feld zu 495 Maß' per Acker. 11$ AckerFeld zu 360 Maß per Acker, 8o AckerFeld zu 450 Maß per Acker, macht zusammen 63.765 Maß Korn. 20.400 Maß als Lohn der gemietheten Arbeiter. 10.800 Maß Korn für die Ochsen. 6000 Maß für die Leibeigenen, 5040 Maß fürdieTempelleute.8400Maß für die Träger, macht zusammen 115.185 Maß Korn ausgezahlt. Aber es ist nicht nur dieses Ver waltungssystem der Tempel, das sich uns in diesen Thontafeln wiederspiegelt; wir lernen auch zahlreiche Ein zelheiten in ihnen kennen, die . für die Beurtheilung des alten Vabyloniens von Interesse sind. So läßt sich z. B. aus den Tafeln, die die Aussaat und Ernte verzeichnen, berechnen, daß die babylonischen Felder im Durchschnitt das 25. und 50. Korn gewährt haben: ein reicher Ertrag, der aber freilich weit unter Her'odot'S fabelhafter Angäbe des 200. Korns zurückbleibt. Die Liehheserden festste LServieaend
aus SHasen und Nindern, daneben kommen Ziegen und Esel vorund zwei unserer Tafeln betreffen auch die Fütterung der Tempelhunde. Die Ver--waltung der einzelnen Städte und ihrer Tempel wird von sogenannten Patesi geführt, die dem König untergeben sind; es ist bemerkenswerth, daß auch eine Prinzessin einmal als ein solcher Patesi genannt wird. Die Priester und die Beamten. Soldaten und Arbeiter der Tempel beziehen ihren gesammten Lebensunterhalt aus dem Vermögen der Heiligthümer, in deren Diensten sie stehen; wie sie in ihrer Thätigkeit von Verwaltungswegen controllirt werden, lehrt 'uns eine merkwürdige Tafel des Fundes, die über die Verwendung zweier Mannschaften von je 60 Mann (unter dem Hauptmann Luschamasch und dem Hauptmann Schizibarra) berichtet. Es sind davon unter Anderen an einem bestimmten Tage ausgesandt: ein Mann zu dem Bewässerungskanal des KLnigs Dungi. fünfzehn Mann bei dem König Dienst zu leisten, acht Mann mit dem Schiff nach Nina. Im Sanzen sind 95 verwendet und - nur 25 blieben zurück, die nicht aus derStadt gegangen sind."
Ein Roman aus dem Lebe. Wiederverheirathungen geschiedener Eheleutegehören in unserem gesegneten Lande durchaus nicht zu den ungewöhnlichen Geschehnissen und verdienen in den meisten Fällen keine besondere Beachtung; selten aber dürfte die Scheidung und die zweite . Heirath eines Paares, welches über zwei Jahrzehnte getrennt gelebt hat, von so romantischen Ereignissen begleitet gewesen sein, wie sie durch eine dieser Tage in Double Springs. Ala., erfolgte Eheschließung bekannt geworden sind. Es ist ein Roman aus dem Leben, in welchem die Hauptpersonen, unter einer sonderbaren Verkettung widriger Umstände, die Hand des Schicksals schwer empfinden, um , nach Ueberwindung des größten Ungemachs schließlich doch noch, in den Hafen des Glücks einzulaufen. Im Jahre 1874 lebte auf einer hübschen Besitzung in Liverpool, Vrazoria County, Texas, der Viehzüchter Geo. W. Pendleton mit sner Gattin Oc tavia in der glücklichsten Ehe. Das junge Paar, welches etwa drei Jahr: verheirathet war, besaß Glücksgüter in Fülle und war ; mit inem hübschen, aufgeweckten Knaben gesegnet. In demselben Orte war ein anderer Herdenbesitzer Namens Guy Hinton ansässig, ein ebenso wohlhabender, wie thätiger Mann.dessen Leben aber durch eine höchst unglückliche Ehe verbittert war. Eines Morgens nun erschien Hinton in Pendleton's Haus und ersuchte diesen, ihn auf einem Ritte nach dem etwa 20 Meilen entfernten Orte Velasco zu begleiten, doch lehnte der Letztgenannte diese Aufforderung ob, da er dort nichts zu thun hatte; er sagte aber zu, ihn bis zu der Besitzung eines gewissen Holt, die halbwegs zwischen Liverpool und Velasco, am Bastrop Bayou, belegen war, zu begleiten. Beide Männer ritten zusammen fort und dieser Ritt sollte Pendleton verhängnißvoll werden. Ermüdet kehrte er am Abend zurück und machle seiner Frau die überraschende Mittheilung.' daß Hilton, seines häuslichen Unfriedens müde, auf und davon ge gangen wäre und nie wieder zurückkeh ren würde. Da Hilton nur mit wenig Geld versehen gewesen, hatte er (Pendleton) seinem Freunde eine goldene Uhr abgekauft. Um nicht in den Verdacht zu gerathen, Hilton zum Verlassen seiner Frau überredet zu haben, schwieg das Ehepaar 'Pendleton über den wahren Grund von der Abwesenheit des Genannten, trotzdem dieselbe nicht geringes Aufseher! erregte. Etwa 14 Tage nach7Hilton's - Verschwinden erschien der Deputysheriff-Capt. Ben nett auf Pendleton's Besitzung und verhaftete diesen unter der Anklage, seinen Freund Hilton ermordet zu ha ben. Man hatte in einem Gehölze am Äastrop Bayou die bereits in Verwesung übergegangene Leiche eines erschossenen Mannes gefunden und der Todte war von zahlreichen' Bewohnern jener Gegend als der verschwundene Guy Hilton identificirt worden. Da nun Hilton's Uhr in Pendleton's Besitz war und die beiden Männer an dem Tage von Hilton's mysteriösem Verschwinden an dem genannten Bayou gesehen worden waren, wurde gefolgert, daß der Todte von seinem Freunde ermordet worden war. Pendleton wurde vor Gericht gestellt und die gegen ihn vorliegenden Jndicienbeweise wurden durch die Aussagen einiger Burschen, welche an dem verhängnißvollen Tage an jenem Bayou gejagt hatten, noch verstärkt. Die Burschen erklärten, die beiden Männer an der Stelle, wo die Leiche gefunden war, in erregtem Gespräche gesehen und nach einer Weile einen Schuß gehört zu Habers Da den Bestimmungen deS' texanischen- Gesetzes gemäß 'keinem Angeklagten ' gestattet ist, in eigener Sache Aussagen zu machen, wurde Pendletonfür schuldig befunden ünd'zu lebenslanglicher Zuchtbauöstrafe verurtheilt. Zwei Jahre später ließ sich Frau Pendleton. welche übrigens an die Schuld ihres Gatten glaubte von diesem scheiden und verheirathete sich mit einem gewissen Devit; bald -darauf' verkaufte sie die ihr mit der Scheidung zugesprochene. Besitzung Pendleton's und verlegte mit ihrem zweiten Gatten ihren Wohnsitz nach Atlanta,' Ga. Zwei Jabre mochte der unglückliche Pendleton im Zuchthause zu HuntS ville gewesen sein, als auf dem Postamt zu Liverpool unter seiner Adresse ein Brief, der südamerikanische Marken aufwies, eintraf. Dieses Schreiben kam von dem angeblich ermordeten Hinton, der in Süd-Amerika seinGlüö gemacht, hatte. i , .Ohne Verzug wurde Letzterer von den Ereignissen, die seit seinem Verschwinden sich zugetragen hapen. ,in Kenntniß gesetzt.nv-nach Verlauf von einigen Wochen traf er in keiner früheren Herrnetb einluul C:n
dleton aus dem Zuchthause, zu befreien. Selbstverständlich wurde der unschuldig Verurtheilte sofort begnadigt. Al die von ihm geschiedene und nunmehrige Frau Devit die Nachricht von Hinton's Wiedererscheinen und Pendleton's Unschuld zu Ohren kam. versiel sie, von Gewissensbissen gepeinigt, in Tobsucht und mußte in ein Irrenhaus überführt werden. Pendleton war inzwischen nach Georgia gereist und nachdem er in den Besitz seines Knaben gekommen war, ging er mit diesem nach Californien. Dort lächelte dem schwer heimgesuchten Manne das Glück und er brachte es zu bedeutendem Wohlstande; seinem Sohne machte er von seinem früheren Geschick erst Mittheilung, als dieser dolljährig geworden war. Der junge Pendleton. der seine Mutter stets für todt gehal ten hatte, erbat von seinem Vater die Erlaubniß, nach deren Schicksal for schen und zu diesem Zweck nach Georgia reisen zu dürfen. Nach langen Bemühungen brachte der junge Mann in Erfahrung, daß seine Mutter genesen war und in Winston County. Ala bama. auf einer Besitzung ihres Bruders lebte. Dort fand er die Frau, und nachdem er seinem Vater davon Mittheilung gemacht hatte, fand die Wiedervereinigung des so schwer heim gesuchten und so lange getrennten Paares statt. Im Laufe der Zeit war auch das Geheimniß, welches die am Bastrop Bayou gefundene Leiche umhüllt hatte, aufgeklärt: der Ermordete war ein Hausirer Namens McDabe, der, wie ein in Houston hingerichteter Neger gestanden, von diesem erschossen und beraubt worden war.
kluS dem vagno in'S IraftNhauS. AuS Budapest kommt die Nachricht von einer sensationellen Affäre. welche, in einem Roman erzählt, als da3 Product eines phantasiereichenGehirns angesehen würde, die aber nichtsdestoweniger durchaus auf Wahrheit beruht und aller Wahrscheinlichkeit nach nur eine Episode aus dem Leben eines verwegenen Verbrechers bildet. In der in genannter Stadt ansässigen Grafenfamilie Seilern fungirte seit einiger Zeit ein vermeintlicher sranzösischer Abb6 als Erzieher der beidm Söhne des Hauses, und dieser Mann ist 'als ein entsprungener Galeerensträfling entlarvt worden, der 'sich jedenfalls durch ein Verbrechen, möglicherweise durch einen Mord, in den Besitz der Papiere, welche ihm das Auftreten als Geistlicher ermöglichten, gesetzt hat. Gräfin, Seilern, eine geborene Gräfin Wenckheim. deren Gatte in Oesterreich und in Ungarn begütert ist, hatte vor einiger Zeit für ihre zwei Knaben einen französischen Abb6 als Erzieher gesucht und setzte sich zu diesem Behufe mit einem Pariser Er ziehungsinstitut in Verbindung. Eines Tages nun stellte sich im Hause des Grafen ein Abb6 mit ausgezeichneten Zeugnissen und Empfehlungsschreiben ein. Der Abb wurde mit größter Auszeichnung aufgenommen und auch weiterhin mit großer Achtung behandelt, trotzdem er gewisse Lücken in seiner Bildung verrieth und besonders das Lateinische sehr fremdartig aussprach was man eben dem Franzosen zu Gute hielt. Vor Kurzem wollte nyn die gräfliche Familie mit den beiden Knaben nach Abbazia und von dort aus nach kurzem Aufenthalte weiter nach de? französischen Riviera reisen. Der Abb6 sollte natürlich mit reisen. Der Erzieher suchte unter allerlei Vorwagen zu Hause zu Met ben, mußte aber doch die Reise mitmachen. Während der Reise legte der Abb6 ein ganz besonderes Benehmen an den Tag; er blieb immer im Cou pe'e. wollte nirgends aussteigen, ' und als man dieGrenze Passirte, saß er nur hinter verhängten Fenstern. - Als die Familie - in Monaco anlangte, war der Abb6 mit Zurücklassung . seines ganzen Gepäcks plötzlich verschwunden. Die Aufklärung kam, als sich die Po lizei von Monaco bei der. gräflichen Familie erkundigt wo der Abb6 sei. Man suche ihn nämlich schon seit Iah ren, er sei gar kein Abb6; sondern ein entsprungener- Galeerensträfling... ein Detectiv habe ihn auf - der Reise' erkannt. - Man übergab nun der Polizei das Gepäck deZ Abb6,und aus seinen Papieren erhellt' thatsäHhlich, daß der Abb6 em zu mehreren JahrenZwangsarbeit verurtheilter Äaleerer.sträsling ist. der aus Cannes, nach '.Pariö geflüchtet war und wahrscheinlich ' einer; echten Abb6, den das ErziehungSlnstitut. nach. Ungarn, schicken, wollte,' bei Seite geschafft hat und mit dessen'PaPieren und. Empfehlungen nachUngarn gekoMwen ist. Jetzt' stellte sich 'auch heraus, daß' der Erzieher die beiden seiner; Obhut, empfohlenen 'Knabett sehr brutal behandelt hat, und daß sie nicht den Muth hatten, über. ihn. Beschwerde zu' führen. .' Die ' beiden 'Kna-. ben. haben einmal auch'., bemerkt, daß der'Abbs auf.seinem Rückm'ein Stück Leinwand trug; er sagte dies sei sein Talisman. . , Aber'. ' einmal " fiel eln Talisman" herunter,' und' ' oie Kna-. ben sahen .die beiden Buchstabens F. (Travaut tyross).' Die Kinder'Vußten'sich das nicht zu klaren.? Außer-. dem. erzählten -die' jungen Grafen' ."daß ihr .Erzieher.', der.' nur' sranzosisch ju sprechen vorgab,, mit , einem' ' fremden Herrn in ' Wien 'ganz geläufig deutsch gesprochen habe. öS sind .'die netSlschfien .Maßnahmen im Zuge,' um ' den AbbS, auszuforschen. Der Verbrecher steht, wie sich aus der Sachlage von selbst ergibt, in dem dringenden Verdacht, in. den Besitzder Papiere, die ihn als Abb$ legitimirten. durch einen Mord gelangt zu sein. ES fehlen hierfür freilich noch die. näheren Anhaltspunkte, und man ist auf bloße Combinationen angewiesen, denen jedoch eine gewisse Schlüssigkeit nicht nbgesprochen, werden kann.und .die' da-, rum 'auch von'den Budapest' Bech'ötden ber'franzMchen Polizei, nöüficlrt wurden. Zunächst lag die Frage'nähe? ob der Verbrecher nach seinem Scheiden aus dem yaano die Poiierc. di
ihn als Abd6 Zegmmlrten. ntcht gefälscht und mit ihrer 5)ilse dann die Empfehlung nach Ungarn erwirkt haben könne. Doch scheint dies wenig plausibel, da ein Fälscher wohl eber an alles Andere denn an die Verfert?jung von Urkunden gedacht hätte, die ihm besten Falls doch nur zu einer sehr bescheidenen Stellung verhelfen konnten. Aus diesem Grunde glaubt man eher annehmen zu müssen, daß der Bagno Sträfling irgendwo mit dem wirkli chen Abb6 zusammengekommen ist. der nach Ungarn empfohlen war. und daß er den unglücklichen Geistlichen ermordet und dessen Papiere an sich gebracht hat, um sich dann als Abb5 in das Haus des Grafen Seilern zu schleichen. Moderner Hexenglaube. Eine fast unglaublich klingende jerengeschichte. die gegenwärtig in Fischbach, einer beliebten Sommerfrische des Riesenberges pielt. macht in jener Gegend viel von sich reden. Bis kurz vor Weihnachten lebte dort eine betagte Frau, die bei vielen, allerdings nicht gerade .hellen Ortsbewohnern als Here galt. Sie sollte es verstehen, das Vieh zu behexen und weiter auch die Macht haben. Kühe in fremden Ställen abzumelken, ohne hineinzugehen. Seit dem Begräbnißtage gingen nun die unglaublichsten Gerüchte im Dorfe herum. Besonders einioe Frauen aus der Nachbarschaft wußten zu erzählen, sie hätten mit eigenen Augen gesehen, wie in der Sterbestunde der alten Frau Lichter zum Schornstein ihreS Hauses herausgefahren seien. Auch hieß es. die Verstörbene komme wieder und treibe allabendlich in ihrer Wohnung mit kleinen Kindern ihr Wesen. Man bemerkte nämlich an dem Fenster eineZ . sögenannten Dachkaffers jeden Abend einen Lichtschein, der in der zwölften Stunde gewöhnlich erlosch. Massenhaft, strömten die Leute jeden Abend nack diesem Sause, und da ein Jeder
den Lichtschein deutlich sehen konnte gewann der Glaube, datz es hier rncy! mit richtigen Dingen zugehe, immer mehr Ausbreitung. Endlich wurde die Entstehungsursache dieses Hexenlichtes" aufgeklärt. Ein ziemlich entfernt wohnender Nachbar dieses HauseS liegt seit neun Monaten krank und daher brennt in seinem Zimmer jeden Abend, bis in die zwölfte Stunde hinein. eine Lampe. Der Sohn der Ver. starbenen. Bruckmeister ?kerschke. der sich das geheimnißvolle Licht auch nicht i. t.r..j.i. r.; rnjc ernaren muuic, ucuujic iciuc jiuuj bax und entdeckte hierbei, daß von dem Krankenzimmer aus. das Dachfenster seines Hauses zu sehen war. Eine Ahnung stieg in ihm auf! Am Abende wurde der Sache weiter auf denGrund gegangen. Der Sohn begab sich mit einigen beherzten" Männern desDor ses in die verdächtige Kammer, wo man das Licht von unten aus eben wieder bemerkt hatte. , Die Kamme? fand sich dunkel vor. nichts rührte sich, aber deutlich konnte man erkennen, wie sich das Licht aus jenem Krankenzim mer im Fenster wiederspiegelte. . Ein MaAn wurde beordert, die Lampe in jenem Zimmer auszulöschen und im Augenblick war auch das Hexenlicht" verschwunden. Der Spuk war damit auf sehr natürliche Weise aufgeklärt ; trotzdem ist der Glaube, daß die Verstorbene eine Hexe sei. dadurch nicht beseitigt worden. Einigen völlig Vernägelten ist sogar die Erklärung des Hexenlichtes nicht überzeugend. Der Sohn der Verstorbenen, der daö Andenken seiner Mutter in Ehren gehalten wissen will, veröffentlichte nun neulich in den Hirschberger Tages blättern folgende Anzeige: 20 Mark Belohnung erhält von mir Derjenige, welcher mir die verlogenen Subjecte, welche von meiner verstorbenen Mutter lügenhafte sehr beleidigende Anschuldigungen verbreiten, so nachweist, daß deren gerichtliche Bestrafung erfolgen kann. A. Jerschke, Bruchmei ster. Das Unglück in der leophaSrube. Von fachmännischer Seite wird über daS furchtbare Unglück, welches sich m der KleophaS-Grube zugetragen hat, das ' Folgende geschrieben.' Die drei Viertel Stunden westlich von Kattowitz gelegene Kleophas-Grube ist Eigenthum der Bergwerksgesellschaft G. v. Giesches Erben und gehört zu den besteingerichteten ' neueren Tiefbau-Anlagen-OberschlesienS. Sie steht in Förderung seit dem Jahre 1886 und hat. im Jahre 1892 rund 400.000 Tonnen gefördert bei einer Belegschaft von rund 1500 Köpfen. Die Wetterversorgüngö - Verhältnisse der Grube sind 'bei normalen Verhältnissen an ßerst günstig. Die Baue der Grube werden in zwei Theile getheilt. Auf dem einen Theil, welcher in 125. und 165 Meter Teufe daS obere eigentliche KleophaSflöz baut, stehen als Wasser-haltungs-und F'örderschacht in seiner Mitte der Walterschacht und auf beiden -Flügeln die WetterschächteSchwarzenfeld , und; Cäsar, In der zweiten Grubenabtheilung wird das um 230 Mete? tiefer gelegene 'Serhardfloz ge baut.-. DaS 'Unglück der KleophaS Grube betraf nur die obere Abtheilung und Wurde dadurch eingeleitet, daß am 3. März AbendS 9 Uhr w dem Blmdschacht Frankenberg, der nur 50 Meter vom Walterschacht entfernt ist und mit diesem :in Verbindung steht,- zwischen der. 125 und 165- Meter-Sohle. woselbst , 6 Reparaturhäuer beschäftigt waren, ein Brand, entstand. Die Nachricht, daß dieser Brand durch eine hocherhitzte Dampfleitung entstanden sei, ist darum unbegründet, well diese Dampfleitung schon seit 14 Tagen au ßer Betrieb und abgestellt war. Mit Bestimmtheit steht nach, den bis jetzt vorliegenden Meldungen weiter nichts fest, als daß die besagten Reparat,lr häuer, nachdem sie unter sich das helle, lichte Feuer gesehen hatten, so schnell wie .möglich flohen. ..sich, im Walterschacht"durch "die Fördermaschine" zu Tae ziehen ließen und alsbald Melduna erüatteten. Die Meldung er-
folgte um ö Uhr 30 Minuten. Die anwesenden bzw. bald erreichbaren Vetriebsbeamten der Grube fuhren sofort ein, konnten aber, nur feststellen, daß eine so mächtige Feuer- und Rauchcnt Wicklung aus dem Frankenbergschacht dem Walterschacht zuströmte, daß hier örtliche Hilfsmittel, wie vielleicht ein Abdämmen der Verbindungsstrecke, zunächst nicht anwendbar waren. Sie fuhren deshalb, um aus dem Feuerund Rauchstrom zu kommen, so schnell als möglich mit der Fördermaschine zu Tage. In dieser Zeit ging die Strömung der brandigen Wetter alsbald mit den guten Wettern über sämmtliehe Orte der obern Grubenabtheilung nach den ausziehenden Schächten, und damit war die Katastrophe, wenn nicht schon erfolgt, so doch kaum noch zu vermeiden. Die höchst drohende Gefahr war alsbald erkannt. Da trat eine plötzliche Aenderung der ganzen Lage insofern ein, als auf einmal, gegen 11 Uhr, der Walterschacht seine ursprüngliche Wetterzugsrlchtung umänderte, indem er mit großer Heftigkeit auszuziehen begann. Es war dies dadurch veranlaßt, daß auch sein verhältnißmäßig geringes Holzwerk in Brand gerathen war und dm Schacht hoch erwärmt hatte, wodurch er wie eine große Esse wirkte. An und für sich war das für die Grube ein großer Vortheil, indem nun nicht mehr die Brandgase durch die Grube strömten, sondern in der nächsten Nähe des Brandherdes zu Tage geführt wurden. Leider waren aber, wie sich später herausstellte, die Mengen, die schon vorher durch die Grube geströmt waren, hinreichend, um das große Unglück herbeizuführen. Sämmtliche Bergleute sowohl der Kleophasgrube als auch der hinzugerufenenHilfsmannschaften zeigten dauernd die größte Bereitwilligkeit bei den Rettungsarbeiten und gingen immer wieder unter der Leitung ihrer Beamten mit wahrer Todesverachtung vor. Leider erschöpften sich bei den meisten, wenn sie auch nur kurze Zeit in den Brandgasen zugebracht hatten, die Kräfte sehr schnell, so daß beständig neue Colonnen vorgeschoben werden mußten, die die nö thige Ortskenntniß erst von neuem er werben mußten, wodurch ebenfalls manche kostbare Zeit verloren ging. Die am 5. März Abends vorgenom mene Zusammenstellung ergab, daß von 144 nach der Markencontrole in den: Brandfelde eingefahrenen Berg leuten 101 al Leichen geborgen waren. Man nimmt an, daß sich etwa 10 Personen vor. Ueberhandnehmen des Brandes durch den Walterschacht m Sicherheit bringen konnten.während zwischen 30 und 40 durch die -Ret tungsmannschaften gerettet und wiedei zum Leben zurückgeführt wurden. Vermißt wurde an diesem Abend noch ein Mann. Die technische Schädigung der Grube ist gegenüber dem großen Menschenverlust verhältnißmäßig ge ring. An den eigentlichen Grubenbauen im Kleophas-Flöz sind keinerlei Schädigungen eingetreten, und bei Brand des öolzwerks im Walter-
schacht ist verhältnißmäßig leicht aus' zubeisern. An 30 Grubenpferde sin: ecstlckt. Osn JnlanVs. 2crr erner Ladung im Werthe von ca. 100.000. bestehend aus Produkten des Staates Washington, ging .vor einigen Tagen der Dampfer Ardanbeary- von Tacoma, Wash., nach Delagoa Bay, Afrika, in See. Seine Ladung bestand aus 65.474 Säcken Mehl, im Werthe von 549.100; 13.124 Säcken Walla Walla - Weizen. 537.100; 1500 Säcken Hafer. 51140; 1000 Säcken Oregon - Weizen. 52680; 1600 . Säcken Kleie, 5600; 5 Ballen (1000 Pfund) Hopfen, 547; 215 Kisten (430 Dutzend Blechbüchsen) präserpirter Früchte 5635; 500 Kisten Lachs (2000 Dutzend Blechbüchsen), 52000; 223 Kisten Obst. 5250; 732, 640 Fuß Bauholz, 55500; ein Bündel leerer Meblsäcke. Z50. , Uebereinstimmung mit dem Senat hat das Unterhaus der Legiölatur von SlldCarolina eine Bill angenommen, welche bestimmt, daß künftighin keine Nichtbürger (Ausländer) mehr, als 1000 Acres Land im Staate Süd-Carolina eignen und daß keine Corporation, welche nicht im Staate selbst concessionirt ist, mehr alö 5000 Acres Land erwerben kann, außer im Wege eines PrSklusionsVerfahrens; in letzterem Flle muß daS 5000 Acres übersteigende Mehr des Grundbesitzes innerhalb fünf Iahren verkauft werden, es sei denn, daß der Staats-Controleur- bescheinigt.daß die betreffende Gesellschaft durch 'den innerhalb fünf Jahren erfolgenden Verkauf zu große Verluste erleiden würd'e. In diesem Falle soll die Gesellschaft eine weitere Frist von fünf Jahren erhalten. Eine Schöne in Atlantic City, welche sich das Schaltjahr-Privi-legium zu Nutze gemacht und an einen jungen Mann .die : verhängnißvolle Frage, ob er sie heirsiren wolle, gerichtet hatte, ist in abscheulicher Weise blamirt worden.'. In der Offiee deS dor tigen Magistrats goung erschien neulich nämlich ewe junge Dame, welche die Arrangements für ihre Ehefchlie ßung.traf. Zur festgesetzten Stunde stellte, sie sich mit einem Herrn ein und beide wurden von dem Beamten in zu porkommender Weise zum Platznehmen genöthigt. Nach einer ckurzm UnterHaltung forderte Magistrat Aoung daS Paar auf. sich zu erheben, da er die EheschließüngSceremonie '. vornehmen wollte. Die Dame kam dem Ersuchen nach, aber der Herr blieb sitzen, indem ..irs.i tnt; mit :t. 14 i 1 1 tiutt, vug 5 uuy iuivauin j einfallen würde, dieselbe zu heirathen. Um Aufklärung ersucht, eröffnete er! dem Beamten, daß die Dame ihn bei i einer' geselligen Unterhaltung gefragt hätte, ob er sie weniger schätzen würde falls sie die .Fraae- stellen sollte. Auk sßine verneinende Antwort bat .sie. ihn . ' Ki. '.. - w : ' V , , . -. 7. . um leine ano uno ?i ac rmcyerze L3a. Als die hoffnunaSuolle .Braut" diese Ezllärung borte. LmSvand fc,
unter, allgemeinem Gelächter aus der Office. Ob sie sich mit Einreichung einer PJaat treten breach of pro inise" rächen wird? In Californien ist dieser Tage die Vsemite Thal und Merced Eisenöahn-Gesellschaft. welche eine normalspunge Dampfbahn nach dem Iosemite-Thal bauen will, incorvorirt worden. Vor zwei Jahren etwa wurde eine vorläufige Vermessung unter der Leitung von G. A. Wulkoy mit der Absicht vorgenommen, eine elektrische Bahn daselbst anzulegen. Indessen kam man nach gründlicher Untersuchung zu der Ueberzeugung, daß eine breitspurig: Dampfbahn vorzuziehen sein werde. Gegenwärtig brauchen Touristen, die das Fosemite-Thcü besuchen wollen, sechs Tage Zeit, und der Kostenpunkt für den Transport allein beträgt 55 für die Rundreise. Pullmanwagen-Berechnung, Hotelko sten etc. gar nicht in Betracht gezogen. Mit der neuen Nsemite-Thalbahn wird ein Reisender von San Fran cisco aus in etwa fünfzehn Stunden die Fahrt machen können, bei noch nicht einem Drittel der früheren Auslagen. Es unterliegt keinem Zweifel, baß der Reisenden-Verkehr allein das Unternehmen zu einem gutzahlenden machen würde. Nun wird sich aber außerdem ein guter Passagier- und Frachtverkehr nach Snelling. Merced Falls. Hornitos. Bear Valley. Mariposa und Coulterville einstellen.
,, Sir. TluSlano. Jüngst ist es gelungen, ein Exemplar des merkwürdigen .Franzen - Salamander- aus Australien nach Paris zu überführen. Dieser .ChlamydosaurusKingi- verdankt seinen Namen einem wunderbar gefärbten Franzen - .Halsband, einer Art Halskrause, die sich in dieHöhe sträubt. wenn das Thier erschreckt oder angeanssen wird. Im gewöhnlichen Zu stand legt sich dieser Halskrazen wie ' ein Regenschirm zu beiden Seiten des ! 5mlf3 ziksamm-n (5in w-it-r- Kioen I thümlichkeit dieser Eidechse ist es. daß sie aus den zwei Hmteroemen ausrecht ' gehen kann, wobei sie dann die Vorderbeine und den Schweif hoch erhoben ' trägt. Die von dem sonderbaren Thiere aufgenommenen Augenblicksbilder zeigen eme merkwürdige Menschen ahnlichkeit. Ein tragikomischer Vorfall ereignete sich in dem Dorfe Vriebus an der Neisse. Dem Küster. der gerade in der Schule amtirte. wurde am Vormittag der Tod einer alten ' C tL! ..C zrlsoemoynerln gemeioer uno qutuu, am Mittag gleich das übliche Trauer geläut für die Verstorbene ausgeführt. Dann wurde unter Zuziehung ver irauenswürdiqer Personen der Nachlaß der Entschlafenen in Gewahrsam ! . m.ii. ; genommen, wooei man im ene nocg ' einen Geldbetrag vorfand. Als nun i dieser auf dem Tisch gewissenhast nach I gezählt wurde, ließ sich plötzlich hinter . den Zahlenden eme Stimme verneh - nen: .Was habt Ihr denn mit meinem ' Gelde vor?- Sprachlos vor Schreck I sahen die Leidtragenden sich um und ! erblickten die Todtgezlaubte lebend :m Bette sitzen, sie war nicht verstorben. sondern vom Starrkrampf befallen worden. DaßdaöSchildbürgert h u m auch im schönen Rheinlande noch Nicht ausaestorben ist. zeigt em Stücklein, das sich, wie uns aus Cob lenz geschrieben wird, der dortige Gas anstaltsdirector im trauten Verein mit dem Stadtoberhaupte vor wernaenTa aen geleistet bat. Satten da an der Moselwerft und einer anstoßenden Straße ewige muthwlllige Buben zu wiederholten Malen die Scheiben der Gaslaternen zertrümmert. Gewöhnlr che Sterbliche hätten vielleicht die Si cherheitsorgane der Stadt, in diesem Falle also die Herren Nachtwächter, angewiesen, etwas schärfer Obacht zu geben. Anders aber handelte derGas anstaltsdirector. Er decretirte kurz und bündig in den hiesigen Blättern : .Wenn die Laternen noch einmal zer schlagen werden, so werden die be treffenden Straßen nicht mehr be leuchtet." D e n A n s v r u ch des Ortginellen kann das neulich im Hamburger Hafen errichtete Restaurationö Ge bäude auS Papier erheben. ES besteht auS einem eisernen Gluderbau, wel eher dem Bauwerk die Festigkeit der leiht; die Mauern sind dagegen auö einer Papiermasse hergestellt und auch die Fußboden aus feuersicherem Ear tonpapier ausgeführt. Ebenso bestehen die äußeren Verzierungen deS Hauses und ein großer Theil der Möbel auS Papier. Daß der Speisesaal von etwa 150 Personen gleichzeitig benutzt wer den kann, beweist, daß der Bau an nehmbare Größenverhälwisse besitzt. Zur Beheizung dient em Warmwassersystem, dessen Rohre an den Durch trittssiellen durch die Wandungen, und Dielen mit Steingutmuffen isolirt sind. Der Hauptvorzug der Papierhäuser soll in den geringen AusführungS kosten derselben zu suchen sein. So wird der Preis der Hamburger Restaurants mit 1500 Mark angegeben. In einer Weinschenke zu Tiflis wurde ein gewisser Akopow von zwei Männern, mit denen er gekneipt hatte, auf den Tod verwundet, worauf die Thäter die Flucht ergriffen. Man glaubt, diese drei Personen seien an der Ermordung deS Tiflifer Kaufmanns Kework, welche vor einiger Zeit gemeldet wurde, und an dem Mordanfall auf zwei andere Kaufleute. Aborianz und Makarow, betheiligt gewesen. Die Bande soll NamenS des armenischen Revolutionscomites in London von reichen Armeniern Geld verlangt haben unter der Drohung, sie im Weigerungsfalle zu todten. Die Genossen Akopow'S haben diesen wahrscheinlich beseitigen vollen, weil sie von seiner Seite Verrath befürchte ten. ES verlautet weiter, ein. schon früher verhafteter türkischerUnterthan, welcher der erwähnten Bande engehört stehe in dem Verdacht. daS tentat.auf den armenische atrbr :n tn onstantlnspel verübt zu z":?, welch seinerzeit so groZ errezt , r- -,!' v
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