Indiana Tribüne, Volume 19, Number 186, Indianapolis, Marion County, 24 March 1896 — Page 2

H

Zndwna Tribüne

Erschcwl Tögllch und Sountagv. Die tZgliche Tribüne kostet durch den Träger J Cents per Woche, tle SonntagkTriiüne'S Cent! per Ooche. Beide zusammen 15 Cent! oder GentJ per Roaat. Per Vst außerhalb de, KtJlt ,uzeschickt in voraukiezahlunz V pe, U-ir. Cfstr! 18 Süd Lllabama Strabe. Indianapolis, 3nd., 24 März 1896. Ut'ahS Seblrgö. Desperados. ES gibt im jungfräulichen Staat Utah eme Gegend, elcher einigermadie ehemalige Ro?e von Nienindöland' zugefallen ist. und wel che schzn dsr-zer vom gefetzl'chm Theil der Bevölke.'ung sehr azfürchtet wurde. D'se Gegend j?nd bie sog. Blue hillZ". in g?e!chnainigen County (an den Äuslaufem der Wasatch - Vergkatte.) Hier dürften dieSich:rheits-Or-ane noch ganz gehörige Kämpfe zu bestehen haben, ehe normale Verhältnisse Vlatz greifen, Kämpfe, denen die heilige Hermandad bisher sorgsam eus dem Wege gegangen ist, abgesehen von einigen Tollkühnen, welche dafür mit ihrem Blute zahlen mußten. Dunkle und zuin Theil grausige Geschichten knüpfen sich an die BergangNtheit diese Verghöhlen und Klüften . Region. Niemand kann bestimm: sagen, wann die Vlue Hills eigentlich anfingen, eine Zufluchtsstätte und Hochburg für Justizflllchtlinge. Vnd! ten un! Geächtete aller Arten zu werden. Manche bringen den schrecklichsten Theil der Geschichte der Marmornenkirche damit in Verbindung. Als Bill" Hickman, daß Oberhaupt der Daniten oder Rache - Engel derMormonen, auf dem Höhepunkt seiner meuchelmörderischen Thätigkeit stand, da soll eine Anzahl der von ihm zum Opfer Ausersehenen sich in dieses, sogut wie unbekannte und noch heute schwer zugängliche Land hinein geabenteuert haben. Große Wahrscheinlichkeit hat aber diese Ueberlieferung gerade nicht; denn Hickman und seine Gesellen pflegten, es unmöglich zu machen, daß diejenigen, welche in geheimer priesterlicher Vehme zum Tode verurtheilt wurden, rechtzeitig eine Warnung erhalten konnten, und' es kam wenigstens nicht so leicht vor. daß: ew Gezeichneter. 2 seinem .Schicksal entging. Die Streiche der' Daniten trafen unheimlich sicher und prompt! Was aber auch immer an diesen Erzählungen einer verhältnißmäßig fernen Vergangenheit sein mag: ziemlich gewiß ist, daß eine dauernde Be siedelung der Blue Hills erst in spätere? Zeit erfolgte und mit den erbitterten Kämpfen zwischen den Vieh-Kö-nigen und Cowboys" einerseits und den kleinen, ohne. Grundbesitz : viehzüchtenden und "auch" wildernden rnstlers" im Zusammenbang steht. Vor etwa einem Vierteljahrhundert begannen die großen Viehzüchter von Montana-nnd Wyoming bekanntlich ewen Vernichtungskrieg gegen die zigeunernden Viehhalter, deren es damals eine ungleich größere Anzahl Lab, als heutzutage. Massenhaft wurde von ihnen Vieh gestohlen und sonstiges Unheil angestellt, obwohl die kleinen Viehtreiber meist von Hause cuZ keine Diebe und Räuber gewesen aren. Auf der anderen Seite bildeten sich allenthalben Vigilanz Ausschüsse, und im Frühling 1879 z. 23. wurden allein in einer Woche 14 ViehzuchtWilderer ohne Proceßverfahren aufgeknüpft. Als man nun gar die Leiche des berühmten Viehwilderer - Königs Dave Silver vor seiner Hütte, im Snake River Thal baumeln sah. da wurde die Brüderschaft denn doch von spanischemSchrecken ergriffen, und es begann eine fluchtartige Auswanderung cmZ dem ganzen ViehweideLand deö' Nordwestens, . - Ein ganzes Heer von Cowboy'S,' deren jeder ein vereidigter Vigilante war. verfolgte die Flüchtlinge heiß welche sich sehr selten zu mehr als Zweien blicken ließen. Tausend Meilen weit ging die wilde Jagd.. '' Ungefähr ein Halbhundert der , Fliehenden wurden tingefangen und aufgehängt; mehrere andere starben kämpfend. Aber in den Gräbern, die man heute auf diesen Vfaden findet, liegen nicht lauter GeGerne von Viehwilderern.-sondern auch von Cowboy's und anderen Versolgern. Mehr als die Hälfte Jener, auf deren Kopf die Qiehkönige einenPreis gesetzt hatten, ist immerhin entkommen. Sie wurden durch Wyoming und Colorado hindurch und nach Utah hin ein verfolgt, aber hier gab es es ein Bis hierher und nicht weiter!" Schon die Natur selbst sprach dieses Machtwort.' Zudem hatten die Verfolcer bereits schwere -.Verluste an Leutenund Pferden gehabt, und so machten sie linksum kehrt' und dachten: Die kommen doch niemals wieder; die haben genug gehabt. Daß sie sich da mit indeß verrechnet hatten, bewies der Rustler--Krieg in Wyoming vom Jahre 1392! Jetzt interessirte man sich auch, näher kür den. Weltwinkek ' wö die . n,.' luajuircge mnnerroeue lyren ircuahalt gefunden. Ihre Niederlassung in den Vlue Hills bedeutete die Grün duna eines reaelrecöten Aanditen-K? meinwesens; Gesellschaft-' fanden sie schon vor, und es erfolgte . noch allerHand sonstigerZuzuq. Als Niemandsland" Theil von.Oklahoma wurde und ausyorte, ein Desperado - Nest zu sem. zog sich ein Theil dieser Elemente nach den Blue HillZ von Utah. Die heutige Eevolkerung der letzteren Region wird auf mehr als tausend geschätzt, obwohl eZ noch niemals möglich, gewesen ist. einen Census, aufzunehmen.-Es ist ei ne äußerst gemischte Gesellschaft.Pfe'rdediebe .auS.TexaS sind stark darunter vertreten; desgleichen fehlt es nicht an Falschmünzern. Abgesehen von der ständigen Bevölkerung, haben . schon tiult bekannte- Banditen, 'die sich -zeit weise verbergen und erholen" wollten. hier Absteige Quarner gefunden - ' Wie erwähnt, ist die Gegend sehr schwer ZWnaliS: ve aus durs-

weg vöchst unwirthsam und bietet für den Unterhalt nichts von Bedeutung, außer dem Wald. Aber eine wohlorganisirte Schaar. die zu Allem entschlcssen ist. kann sich hier lange selbst gegen eine große numerische Uebermacht behaupten. Durch das Innere de: Gegend führt eigentlich nur ein einziger Pfad. Man erzählt sich, daß di: Bewohner ein vollkommenes Zeichensystem hätten, in Verbindung mitWarnungsfeuern bei Nacht, und jeder unbefugte" Besucher sein Testament machen könne. Verschiedene Bundesmarschälle, welche ihre Verfolgung vonVerbrechern bis hierher ausdehnten, sind verschwunden, wie von der Erde verschluckt. Wenn die neue Staatsregierung diese Welt erobern" sollte, dann hat sie etwas vollbracht, was weder den Ver. Staaten nach der Territorialgierung je gelungen ist! Naturkinder.Maöken.

Zu - den : vielen merkwürdigen Sammlungen, welche unser Nationalmuseum besitzt, gehört seit Kurzem auch eine Maskengarderobe", a&et durchaus keine im gewöhnlichen Sinne des Wortes, sondern eine Sammlung von Masken, wie sie von Urbewohnern westlicher und nordwestlicher Küstengegenden Amerikas sowie auch mancher nahen und fernen Inseln des Stillen Oceans getragen werden. Masken für Lebende und auch für Todte und Masken, die wahrlich nicht von Pappe md" (hlldllch und wörtlich zu nehmen). Es ist eigenthümlich, daß schlichte Naturmenschen eine so ausgeprägte Vorliebe für Masken zeigen sollten. Zu Faschingsscherzen dienen diese freiich nicht, sondern sie stehen, soweit man bis jetzt weiß, sämmtlich mit reliaiösen. Ceremonien m irgend welcher Verbindung. .Vielleicht hat das Bedecken des Gesichts bei solchen Gelegenheiten von Haus aus die Bedeutung, die Niedrigkeit und Sündigkeir des Menschen gegenüber der verehrten Gottheit zum Ausdruck zu bringen, der man sich nur verhüllt, womöglich noch 'in einer greulichen Hülle eines wilden Thieres als Sinnbild unreinen inneren , Wesens, nahen dürfe. Das' schließt Nicht aus, daß da und dort scheußliche Dinge im Zusammenhange mit diesem Mummenschanz verübt werden. So frohnt der alte Cannibalen - Orden, welcher früher unter den Eingeborenen .des Nordwestens, resp, der nordwestlichen Küste, ziemlich verbreitet gewesen sein soll und noch heute auf Vancouver Island vertreten ist, maskirt der Leichenfresserei! Es wurde dieses Ordens schon bei einer früheren Gelegenheit Erwähnung gethan, und es sei hier nur noch hinzufügt, daß-. die Masken etwa 5 Fuß lang, aüsiHolz sind und Kopf und Schnabel': emes gewaltigen Bogeis darstellen)' Jn früherer Zeit sollen sogarÄitunter Menschen eigens für diese Ceremonien abgeschlachtet worden sein. Bei diesem Orden werden übrigens die Masken, wenigstens in geschichtlichen Zeiten, nicht als Symbole der Erniedrigung, sondern vielmehr der Verwandlung in irgend eine furchtbare Gottheit betrachtet. Die Indianer der Nordwest - Küste sind im Allgemeinen sehr geschickte Holzbildner und dafür berühmt. So stellen denn auch ihre Masken eine phantastische Mannigfaltigkeit dar, welche nirgends sonstwo, außer . aus gewissen Südsee Inseln, erreicht wird. Eine der bestausaeführten Masken, die sich gegenwärtig im Besitze des Nationalmuseums befinden, zeigt einen auffallend natürlichen HaiKopf mit gewaltigen beweglichen Kinnladen. In der Gegend des Prince-William-Sunds herrscht noch heute unter den indianischen Einaeborenen der Brauch vor, die Leichen ihrer Lieben mit Maslen über den Gesichtern zu begraben. Aus einem noch nicht zur Genüge erklärten Grunde haben diese Todtenmasken gewohnlich das eine Auge offen, während das andere nur durch einen Schlitz angedeutet ist, so daß dies für Unsereins wie ein komisches Zwinkern aussieht. Mit sehr grotesken Holzmasken pflegten die Eingeborenen der AleutenInseln die Gesichter ihrer Todten zu bedecken. Wie beliebt das Maskenma chen bei den Eskimos von Alaska ist. wurde schon oster erwähnt. Meistens schnitzen diese ihre Masken aus Treibholz zufallen möglichen phantastischen Gesichtern und Köpfen. Vielleicht die merkwürdigste der vom Nationalmuseum verwahrten Masken dieser ' Art zeigt ein Menschengesicht, über welchem aber ein Kranichskopf ausgeschnitzt ist. mit einer kleinen Nische für eine Lampe. deren Licht wohl bei gewissen Tönzen eine zauberische Wirkung hervorbringt. .Es. gibt übrigens auch Masken' in unserem hohen Norden, welche lediglich ebenbildliche 7 Darstellungen, und:zwar'recht gute bestimmter Per sönlichkeiten sind oder ursprunglich waren. Aber, die scheußlichsten bis jetzt 5e kannten MaZZen .kommen auö dem alterthümllchen Merico und wurden von Priestern aetraaen. in Verbinduna mit Menschenopfer Gottesdienst. EZ soll yauxig vorgerommen tm, daß der Priester, welcher einen Menschen geopfert hatte, sich buchstäblich in dessen Haut steckte und bei der nächsten Ceremonie derselben Art daS entstellte Gesicht. des vorigen Opfers als Maske trna. vAuö.MaSken auö Menschen schädeln wobei nur der Gesichtötheil deZ Schädels.. mit der unteren Kinnlade, benutzt ist gab es dort nicht leiten. Woyinyaltene Masken solcher r r'- t i ' m 1 uns ttne große Rarrtat in Muse umssammlunaen. Auch das Natio nalmuseum hat deren nur . wenige. Eine dieser ist 'mit Stücken Türkis ausaeleat. und. die Aüo'ävfel sind aus -vorzüglich oNrten' Eisenfeuersteinen hergestellt. Metallische und tbönerne TlchtenmaSkm waren allenthalben in Mexico unv zentral Amerika früher etwaS baufiaer. V Dak manche unsern cmZgkstörben: c?zt cwlliürt?? ZxZla

ner ehemals unmittelbar Masken aus Büffelköpfen und anderen Thierhäuptern zu tragen Pflegten, ist bekannt.

Wie Elöberge entstehen Ueber die Entstebuna von Eisbergen in unseren nördlichen Regionen sind schon manche Ansichten geäußert worden. Mit einer besonderen Theorie, welche immerhin von ortlicher Bedeutuna sein maa. tritt neuerdings ein australischer Gelehrter auf. H. C. Russell hielt unlängst vor der Roval Society" von Neu-Süd-Wales einen Vortrag über die Eisberge aus der Südpolar Region, denen man zwischen Australien und dem Kap der guten Hoffnung begegnet. Die Zahl dieser Eisberge ist in manchen Jahren sehr bedeutend großer, als m anderen. und hat sich in den letzten paar Iah ren auffallend vermehrt. Man bat dies mit unaewobnlick starken Schneefällen zu erklaren gesucht, durch welche die Bewegung des Eises beschleunigt worden sei. Prof. Russell setzte nun auseinander, die Umstände gestatteten eme solche Annähme entschieden nicht. Denn die Bewegung der Gletscheinasse hange hauptsächlich von dem Charakter der Senkunq ab, welche sie heraokomme. und diese ändere sich doch nicht. Die Aufhäufung von Schnee in einem Iahre aber könne m der Vorwartsbewegun' unmöglich eine solche Steigerung bervorbrinaen, wie sie nothwendig wa re. j:m die enorme Zunahme in der Anzahl der Eisberge zu erklären. Daher führte er weiter aus muß man eine andere Kraft annehmen. welche hinreichend ist, die sich langsam an den Gestaden bildenden Eisberae loszubrechen und zwar, dies in unregelmäßigen, oft durch viele Jahre von einander getrennten Perioden zu thun. Eine folche Kraft aber ist in Vulkan- Ausbrüchen der Süd - Polarländer zu finden; za es ist kaum möglich, sie in andererRich tung zu entdecken. Bis zu emem aewlssen Grade wird übrigens diese interessante Theorie durch einen Bericht unseres hydrogra phlschen Bureaus über die Eisberge in der Gegend des Kaps Horn bestätigt. KabeldepesÄcnGeschäftSZzts?ere. Am ersten Tage des Jahres 1898 soll eine Vereinbarung, welche für alle sich mit Ausland-Handel befassenden und sich des Telegraphenkabels bedienenden amerikanischen Geschäftshäuser von Wichtigkeit und auch für andere von einigein Interesse ist, in Kraft treten. Diese Geschäfte werden nämlich dann genöthigt sein, sich eines einheitlichen Chiffern.Codex, an Stelle der verschiedenen bis jetzt im Gebrauch gewesenen Chiffern, für ihre Kabeltelegramme zu bedienen. Bekanntlich haben bisher unsere Kaufleute, Fabrikanten, Bankiers u. s. w. für diesen Zweck Gruppen ganz willkürlich gewählte? Wörter benutzt; jedes dieser Wörter bedeutet einen (natürlich zwi schen beiden Parteien verabredeten) ganzen Satz, und weder die Telegraphisten selber, noch andere Personen, in deren Hände solche Depeschen fallen sollten, können den Inhalt ohne einen Schlüssel verstehen. Solcherart wird nicht blos eine bedeutende ' Kostenersparniß erzielt, sondern auch das Geheimniß der Depeschen wirksam gewahrt. Nun besteht in Bern nicht blos ein Weltpostvereins-Bureau, sondern, auch ein internationales Telegraphenbüreau, welches, von den, verschiedenen Regierungen unterhalten ' wird, die Telegraphen- und Oceankabel-Linien besitzen, und ' dieses Bureau - bezweckt die Herbeiführung einheitlicher Preistarife sowie einheitliche Regeln für den , Telezraphen-Weltverkehr. Alle fünf Jahre halten die Vertreter dieser Regierungen eine Convention ab. ,Da die Ver. Staaten kein Telegraphen system besitzen, so hat unsere Regierung als solche nichts mit diesem Büreau zu thun. Doch werden die Betriebsleiter der atlantischen Kabel und der TelegraphengeseUschaften in unserem Lande stets eingeladen, die Conventionen zu beschicken, und sie machen nicht nur gerne Gebrauch von dieser Einladung, sondern richten sich gewöhnlich nach den festgefetzten Regeln; wö empfiehlt sich für. sie ia schon deswegen, um Wirrwarr und etwaige Beschädigungen bei der Weiterbeförderung internationaler Depe schen zu vermeiden. Die letzte internationale Convention dieser Art wurde 1891' in Paris abgehalten, und damals beschloß man, alle Kunden von Kabel- und Telegraphensystemen in den Ländern, welche zur Äereintgung gehören, zu ersuchen, nur noch einen vorgeschriebenen einheitttchen Chiffern-Codex zu benutzen, der zu einem allgemeinen Weltcodex erho ben werden soll. ES wurde eine ComMission ernannt, um ein diesbezügliches Wörterbuch In sieben Sprachen auszuarbeiten, welche auf lange Zeit genügen sollten. (Englisch. Franzö sisch. Deutsch, holländisch, italienisch. Portugiesisch und Lateinisch.) Diese Commission wird in der nächsten Conferenz, die im Juni d. I. in B u d a pest abgehalten werden sollihren Be richt erstatten. Einige- Copien - des Worterbuch-Evtwurfö sind auch nach den Ver.' Staaten üesandt worden: nicht weniger, als 250,000 Wörter aus den genannten .Sprachen sind in alphabetischer Ordnung dann zu sin den. ' ' Hat der neue Coder Gutheißuna e funden so werden die amerikanischen Kabelgesellschaften genöthigt sew,.sich gleichfalls an ihn zu halten, da ausländische Gesellschaften! nach dem 1. Januar. 1898 keine TelegraphenHotschaften in irgendwelchen anderen Chiffern mehr annehmen werden. Vor ausgesetzt immer, -daß sich tfe Confe renz darüber einiak Cfei? Wider stand scheint t aber nicht abzugehen, und wie man hört, sind bereits Psote ste cn5 Gronbritsnni end cr.trra

europäischen Ländern emgelaufen. Theils gelten diese Proteste technischen Mängeln, größtentheils aber sind sie gegen einen allgemeinen Chiffern-Co-dex überhaupt gerichtet. Höchstwahrscheinlich wird der Entwurf auch noch Aenderungen erfahren, ab die Sache

selbst scheint Nicht ausgegeben zu werden. Ob die Furcht, daß ein solches einheitliches System von Zeichenwörtern das Geschäftsqeheimniß zerstören werde, begründet ist? Nach Allem was j man bisher von der Angelegenheit weiß, hat man Grund, diese Frage zu verneinen. Es ist noch keine Rede da von gewesen, daß die Telegraphenkünden sich auch nach der im officiellen Wörterbuch gegebenen Bedeutung der Zeichenwörter richten müssen; verlangt wird nur die Anwendung der Zeichenwörter selbst. Solcherart kann also doch jeder. Kunde mit seinen Gesözäftsfreunden einen eigenen Schlüssei für den Sinn dieser Wörter vereinbaren, und nur die Symbole selber brauchen gemeinschaftlich zu sein. Warum nicht? Weiterhin berührt die Sache , übri gens nicht blos unsere Geschäftswelt, sondern auch die Regierung der Ver. .Staaten. Diese wird genöthigt seinneue Chiffern, oder Chiffern-Be-deutungen für ihre amtlichen Depeschen ' festzusetzen. ,Die gegenwärtig von unserem Staats- und vom Ma-rine-Tepartement benutzten Chiffern gelten ohnedies für veraltet und un praktisch, und man glaubt stark, daß mehrere auswärtige Regierungen Uebersetzungen davon besitzen! So waren z. B. wiederholt diplomatische Ver treter der Ver. Staaten in der sparnschen Hauptstadt erstaunt darüber, daß der Inhalt vertraulicher Depeschen, die ihnen ausWashington zugegangen waren, 'auch dem spanischen Amt des Auswärtigen bekannt war. Es wurde auch offen die Beschuldigung ausgesprochen,daß ein früher amerikanischer Gesandter in Santiago (de Chile) eine Abschrift unseres Codex an die chilenische Regierung verkauft habe. Die europäischen Regierungen pflegen, bei Beginn jedes Jahres einen neuen Coder für ihre vertraulichen Depeschen festzusetzen. Sie haben es allerdings auch in höherem Maße nöthig. Zur Geschichte eines berühmte Liedes.

In der ganzen Welt kennt man daS schöne, so tief seelenvolle Lied. Home, sweet hörne" (Heim, süßes Heim") wenigstens der Melodie nach. Wenige aber wissen, bei welch' einer ungewöhnlichen Gelegenheit es zum ersten Male öffentlich gesungen wurde. Alle deutscher freunde dieses Liedes, und der poetischen und musikalischen Lite ratur überhaupt, dürften sich für die diesbezügliche neuerliche Erzählung eines ' südlichen Blattes interessiren, welche nicht besser und schlechter beglaubigt ist. als viele 'andere, die in der Literaturgeschichte eine Rolle spielen, und im Wesentlichen lautet: Zur Zeit, als die Grenzlinie zwischen Tennessee und Georgia festgestellt wurde, ging dieselbe eine halbe Meile südlich von der Quelle Tuck-a-lee-chee-chee, in den unteren Hügeln desUnakaJndianerlandes, dahin, und sie erlangte große Bedeutung, da sie über einn der hauptsächlichen IndianerPfade lief. Damals herrschte eine starke Eifersüchtelei zwischen den Stämmen von Tennessee unter der Führung des Häuptlings Roß,' und denjenigen von Georgia unter derFllh rung des Majors Ridge. welcher, gleich Roß ein Mischling und gleich ihm von ungewöhnlicher Begabung war. Die neue Grenze schied auch die beiderseitigen Jndianergebiete, und um die streitenden Rothhäute möglichst miteinander zu versöhnen nachdem eine Entwaffnung vorgenommen worden, war legte die Regierung an der genanntm Quelle einen Handelsposten an. und fortan wurde die Stätte' Red Clay genannt, wegen der rothen Farbe der Erde in der Umgebung. Die Streitigkeiten und gegenseitigen Benachtheiligungen. sowie die Widersetzlichkeiten gegen die Behörden hörten indeß noch nicht auf. und es gab noch allerhand' Ausschreitungen, bei denen auch Weiße ihre Hände im Spiel zu haben schienen. Es wurde eine strenge Untersuchung angeordnet, und der. zur Zeit bei einer Familie in der Nachbarschaft' wohnendeJ ohnHoward Payne (geb. 9. Juni 1792. gestorben 5. Juni 1852 als amerikanischer Consul m Tunis, Nordafrika) wurde angeklagt, die Indianer aufgereizt zu haben und als Aufrührer" verhaftet und nach dem Rathhause gebracht. . Während Payne daselbst Unter-suchungs-Gefangener war, traf eine der ersten Jndianerschaaren dort ein, darunter der Häuptling Co-Chee oder Rasselnder Kürbiß.- Dieser war einer der melancholischsten und mür rischsten der Rothhäute und wsllte we der an Berathungen, noch an UnterHaltungen, theilnehmen. . Verzweig lungsvoll brütete er stets darüber nach, daß sein Stamm seinen Wohnsitz hatte. wechseln müssen, als jene Grenzregulirung erfolgte; zudem ' ' war es noch nicht so lange her. daß sein Weib und sein Kind in die seligen Jagdgefilden hmübergegangen .waren., Seine meiste Zeit verbrachte er denn auch auf den Gräbern seiner-Lieben, weiter oben im Thal. Dort fand man eines Morgens,' alö man ihn am Lagerfeuer vermißte, nach längerem, Suchen, feine Leiche: im eigenen Blute gebadet, lag sie zwischen den' zwei kleinen Grabhügeln. Dem Häuptling war es. als die Stammesgenossen entwaffnet wurden, irgendwie gelungen ein Bajonett 'sich anzueignen und zu verstecken, und in dieses hatte er sich an der geliebten Stätte gestürzt. Der Vorfall verursachte große Ausregung, und man fürchtete neue Unruhen. . Rasch ' wurde an demselben Fleck, wo die Leiche lag,, ein Grab gegraben, .und .es wurde . im Beisein Aller und ' unter Leitung ". eines' der Herrenhuter-Missionäre, eine ehrenvolle Leichenfeier veranstaltet. Auch

der junge Gefangene, John 5)oward Payne. wohnte ihr bei. (Derselbe war übrigens um jene Zeit bereits anderwärts in Literatur- und Kunstkreisen einigermaßen bekannt.) Als der Gottesdienst zu Ende war, sang Payne in schmelzendem Tone und un-

gemein ausdrucksvoll das Lied, welches seitdem die Runde um die ganze Welt gemacht hat. General Bishop, der grimme alte Jndianerbekämpfer, hörte den Gesang, fühlte sich seltsam davon ergriffen und rief den Sänger fofort herbei. Junger Mann," fragte er ihn. woher haben Sie denn dieses Lied?" Das habe ich selbst verfaßt," war die Antwort. Und die Melodie?" Auch die ist von mir." Ei, kann ich eine Abschrift davon haben?" Gewiß." Nun, ich denke," fuhr der Kriegsmann fort. Jemand, der fo etwas singen und schreiben kann, ist keinAufrührer. Der Schein mag nicht zu Ihren Gunsten sprechen, aber ich bin entschlossen, Sie in Freiheit zu setzen. Die Papiere sollen sogleich ausgeserrigt werden." ' Und so geschah es. Payne erhielt eine besonderen Paß, welcher ihn überall vor weiteren Behelligungen schützte, und kehrte leichten Herzens heim. Er ist später als Schauspieler ziemlich weit herumgekommen, und es dauerte geraume Zeit, bis er ein süßes Heimwirklich aus eigener Erfahrung kennen lernte. ' Flug durch das Wasser. ' Man hat bis vor Kurzem allgemein geglaubt. . daß alle Vergung von Vögeln auf dem Wasser oder unter demselben einfach ein Schwimmen sei. und 'nur diejenigen Vögel, welche von der Natur mit schwlmmhautigen Fuöen ausgestattet wurden, sich Auspflüge in diesem Element leisten könnten. Freilich wollen schon früher manche Beobachtungen, die man auf demMeere gemacht hat, zu dieser Ansicht nicht recht passen. Es ist indeß jetzt festgestellt, daß nicht wenige Gattungen Vögel, die zu den besten schwimmenden" und tauchenden Wasserthieren gehören, keine schwimmhäutige Füße haben, und anderseits gerade die meisten Besitzer solcher Füße ziemlich wenig im WogenElement leisten. Ja man hat sich überzeut, daß erstere 'Vögel einfach daS Wasser' geradeso -gut durchfliegen wie die Luft, wenigstens soweit, wie es zu ihren Zwecken erforderlich ist. Ihr Hauptzweck aber ist die Erlangung von Beute. . Manche dieser Vogel, wie die eng lische Wasseramsel' haben eine große Vorliebe für sturmbewegtes Wasser. Wohl sind auch ihre Füße in demselben nicht ganz unthätig; aber ihr wirkliches Fortbewegungs - Werkzeug sind ihre Flügel. Dabei sind diese Thiere in der Luft ebenso gut zu Hause, wie in NevtunS Reich. Die Veene verwechselt. DaS liebliche Landstädtchen I. steht im 'Ortschaftsregister' des deutschen Reiches aufgezeichnet mit demermerk: E St.; P II; A; Sup; zu deutsch Eisenbahnstation; Postamt zweiter Klasse; Amtsgerichts; Superintendentur. Zu der Zeit, da sich untenstehende Begebenheit zutrug, war freilich die nächste Eisenbahnstation noch fünf Stunden weit entfernt und das Amtsgericht hieß noch Kreisgericht. Neben dem Herrn Superintendent war noch ein zweiter Pastor da, ein Mann in den mittleren Jahren, guter Familienvater und treuer Hirte seiner Gemeinde. Dieser Mann besaß ein Paar gewaltige Filzstiefel, die über die alltäglichen Lederstiesel gezogen wurden, wenn er im Winter zu Amtshandlungen in eins der sechs eingepfarrtenDörfer fuhr. Eines Winters nun starb ein auf etwa drei Stunden Entfernung benachbarter Pastor im Dorfe K. Als gerade recht viel Schnee lag, wollte ein junges Paar dort- Hochzeit machen. Trauen mußte sie unser Pastor, denn cr hatte während der Vacanz dieAmtsgeschäfte zu besorgen.' So fuhr er denn, nachdem er die Ungethüme von Filzstiefeln angezogen hatte, zu Schlitten dem Felde seiner Thätigkeit zu., Die Filzstiefel hatte er natürlich während der Handlung abgelegt; als Alles vorüber war, besprach er in der Sacristei noch Dies und Jenes mit dem Cantor, zog die Filzstiefel wieder an und setzte sich auf seinen Schlitten. Der Schlitten mußte am Hochzeitshause vorüber, und der dort jetzt mit abgezogener Mütze an der Thür stand, war Niemand anders, als der Brautvater. Herr Pastor, würden Sie uns nicht die Ehre anthun?" Eben wollte derAngeredete entgegnen, daß er Eile habe, als der kluge Einlade? hinzufügte: Der selige Herr hat das immer gcthan!" Na. denn auf zehn Minuten!" In der Stube saßen sie schon bei Tisch; ein leerer Stuhl für den Pastor stand neben der Braut. Der Pastor hängte Hut und Mantel an den Haken, die großen Stiefel behielt er an, schon um sich nicht zu lange zu verweilen. Nach der Suppe kam. der Braten da fing es an, dem hochehrwürdigen Herrn an einem Stiefel zu krabbeln. Er zoa den Fuß unter den Stuhl: Kusch dich!" Jetzt mußte er auch den andern Fuß unter den Stuhl ziehen, auch der andere 'Filzstiefel wurde angepackt. Willst du fort, infames Vieh!" Der Köter .mußte sich in die Filzstiefel geradezu verliebt haben. Auch unter den Stuhl kam er jetzt. Marsch, fort!" AveS umsonst!. Ach. bitte", sagte der Pastor schließlich zu dem ihm gegenüber sitzenden Brautvater, wollen Sie nicht den Hund hier wegrufen! Der hatö auf meineStiefel abgesehen." Der Brautvater.sah unter den Tisch: .Ach, Herr Pastor, entschuldigen Sie nur, s'ist bloß der kleene Waisenjunge, der der Braut den Schuh ausziehen muß, da geben denn die Gäste Geld für die Armen rein; und da hat er eben wohl de Beene verwechselt!? ' NeeksaLmpfeisen, lsnge deutscZe y seifen, Cigarrenspheu c, bei Da. Nschs, 1C3 Ost Osshi-zkJ Cfc,

DonlJnlanVe. Bei Middlefork. Ind..' wurde neulich ein Adler, welcher zwischen den Spitzen der ausgespannten Flügel sieben Fuß maß, lebendig ge- ' fangen. . '

Der Ovstzuchier Äenzamin Buckman in Farmingdale, Jll., ist der stolze Besitzer eines ausgedehnten Gartens, weicher nicht weniger als 550 Aepfelvarietäten aufweist. I n F o r d, K Y., w u r d e ji n g st die Eheschließung zwischen einem 16jährigen Jungen und einem um 3 Jahre jüngeren Backfisch vollzogen; ob die junge Frau eine Puppe als Hochzeitsgeschenk bekommen hat, wird nicht gemeldet. In verschiedenen Gegenden desStaates Michigan ist der Preis der Kartoffeln auf 8 Cents pro Bushel gesunken und selbst zu diesem lächerlich geringen Preise sind sie schwer verkäuflich. Ein Fallensteller in Morristown, Vt., hat neulich an einem Pelzh'ändler in Montreal ein Ordre auf 1000 lebendige Skunks erhalten, nachdem er einen ähnlichen Auftrag bereits früher ausgeführt hatte. Der Mann ist der Meinung, daß es ihm nicht schwer fallen wird, die Stinkteufel, deren Pelz sehr gesucht ist, zu beschaffen. Zufolge des sogenannten Metropolitan-Polizei-Gesetzes sitzt in Charleston, S. C., in jeder Restaura, tion ein Polizist in Civilkleidung und sieht darauf, daß den Gästen, welche dort ihren Lunch" oder ihr Mittagessen' verzehren, keine geistigen Getränke verabreicht werden. Und daS nennt man bürgerliche Freiheit! Die schrecklichsten Masken wurden von den Priestern im al ten Mexico getragen, die sich, nachdem sie einen Menschen abgeschlachtet, buch stäblich in dessen Epidermis hüllten und die Gesichtshaut ihres unalückli chen OpferS als Maske benutzten. Derartige Masken sind heute sehr rar. Eine, welche den Sturm der Zeiten überdauert hat, ist mit Türkisen be setzt, die Augen sind aus Perlmutter; sie befindet sich ,m Smühsoman In stitut. Ein interessanter Fall wird von einem Arzte in Newark, N. I.. berichtet. Weihnachten 1894 ver schluckte daS damals zweijährige Töchterchen von John Hohweiler aus Oliver Str. einen zollgroßen Nagel. Das Kmd erkrankte an Lungenent zündung, genas aber, doch wurde spä ttx festgestellt, daß der linke Lungen flllgel angegriffen sei. Vor einigen Tagen wurde das Kind beim Spielen auf der Straße von einem Ball an die linke Brust getroffen, es besam einen heftigen Hustenanfall und schließlich kam der Nagel zum Vorschein. Der Arzt glaubt, daß daS Kmd zetzt vollständig genesen werde. vom Der 16 Jahre a'l t e Carl Szabo. welcher bei einem Gymnasiallehrn in Budapest bedienstet war, hat die 24 jährige Köchin KatharinaCsuhi. welche seine Galanterien zurückwies und ihn auslachte, erschossen und dann sich selbst eine Kugel in Kopf gejagt. Beide sind todt. Ferencz C s o n k a, ein Greis von 74 Jahren, auö Szegedin, ehemaliger Genosse Rozsa Sandor's, welcher wegen Theilnahme an der Eisenbahnberaubung im Jahre 1869 zwischen Bazias und Oravicza bereits mit 20 Jahren Zuchthaus bestrast worden ist, wurde vom Gerichtshofe in Essegg wegen eines Meuchel- und Raubmordes, begangen am 10. October 1895 an dem slavonischen Bauer Zivar Cigic in Predgradje, zum Tode durch den Strang verurtheilt. Wegen Veruntreuung von Staatsgeldern wurde der Hofrath Grekow vom Bezirksgericht in Nowotscherkask zur Verantwortung gezogen. Die Geschworenen zogen sich nach der Verhandlung in'S Berathungszimmer zurück. Nach langer Zeit erschienen sie wieder und erklärten dem Gerichte,daß keiner von den 12 Geschworenen des LesenS undSchreibens kundig sei. DaS Gericht beschloß, die Verhandlung zu vertagen. Gouverneur v. Ho kleben in Mainz hat eine eigenthümliche Heldenthat verübt. Er nahm nämlich eigenhändig die Verhaftung eineS Arbeiters vor, der sich im Auftrage des städtischen BauamteS auf Festungsterrain begeben batte, um, eine Besichtigung der Rohrleitung der städtischen Wasserleitung vorzunehmen. Trotz der Betheuerung deö Arbeiters, daß er nur im Auftrage der Stadt handele, wurde er vom Gouverneur zur nächsten Militärwache verbracht. Diese führte ihn der Polizei zu. die den Arbeiter aber nach der Lage der Sache sofort entließ. Große Aufsehen erregt in Brüssel daS Verschwinden deö Notars Lerhagen, der nach unbekannter Richtung abgereist ist. Ein Client wollte vor einigenTagen bei ihm 400,000 FrS. erheben, die auS einer Theilung herrühren, fand aber keinen Notar, sondern leere Kassen. Er erstattete sofort Anzeige und die Behörden haben bereits ermittelt, daß die abgängigen Gelder die Summe von etwa zwei Millionen betragen. Hinter dem Flüchtigen ist ein Steckbrief erlassen worden. . Renommage. Gast: Ist die Zunge auch ganz frisch? Wirth: . Naturlich; mit der können Sie sich beinahe noch unterhalten!" Sie hat sie selbst gekauft. Er: .Um SotteSwillen. u?aö ist denn loS mit den Cigarren?" Sie: Sie rochen so abscheulich, mein Lieber, daß ich sie mit Gau de Cologne begossen habe." ! M o d e r n, Lehrerin: DaS Zicklein springt von Stock zu Stock, von Stein zu Stein. Es ist ein unruhigeö Thierchen, daö nirgends stille' liehenkann. Also, Aen2ch:n. vi: i?. daS Zicklein?" Ae7.7u n crrvSjl .... ... . c JZ

raufte IM WZ gyh

Is a rernedy of Sterling value. It positi eures all Bronchial As fectlons, Cough, Cold, Croup. Bronchitis and Grippe. You can always rely on it. DR. BULUS COUGH SYRUP is indispensable to every farnily. Price 25 cts. Shun all substitutes. Chew LANGE'S PLUCS.The Creat Tobacco Antidote.1 Je. Dealers or rniiUL.CHeier & Co.. Cafto..Ud.

UDd TYo"an

rrrg rlhlhL

Disease commonly comes on with slight Symptoms, which when neglected increase in extent and gradually grow dangerous.

' Indigestion

IX you are Bilious, Conatip&ted, or have tTkk Liver Complaiat If your Compltxion is shallow, or you T"E sufler Distrea after ating,

Tw offenaiye Lreatb and all disordert of the Stomack.

TAKE

Kipans Tabules Reguläre the System and Preserve the Health. n asy tDtaEE

MJJUly i Chives föi Relief. K Inan Im Ein dankbarer Patient. ttx seinen Rainen nicht genannt habe will, nd der leine vollständige Wiederherstellung von schwc um Leide einer in einem Doktorduch angegede ien Arznei verdankt, tttzt durch un dasselbe koftcn frei an seine leidenden Mitmensche verschicke Tiesel grobe Buch entdält Ne;epte, die t jeder Apotheke gemacht roerdea können. Schickt kkure Adresie mit Briefmarke an Vrivat lknlk und Diöpensarp," 23 West li. tr.. New or. . 0. ' i-xZIZZ 3 Manneskraft leicht, schnell und oauerno vieoer hergestellt. Schwäche, Nkrvositat, Kräfteverfallund alle Folgen von Ji aelldsünden, AuSschwe ungen, ueorraroeuurigu. . w. gänzlich und gründ ich beseittgt. Jedem O flau und orpertheil, wird die volleKrafl und Stärke zurückerstattet. EtnfaÄrS. natür liches Verfahren, keine Megrnmedicin. Em Fehlschlag ist unmöglich. Buch nnt Zeug nisseu - und Gebrauchsanweisung wird per Post frei versandt. Man schreibe an Dr. Hans Tresio, 822 Breadway, New Yort nn .affl Äraw U - CWrr fSrimtih i . . spruen o V. l JltHHV Unsere to llkmmme Sörite frei mit jeder ftlaTä. leine Flecken. . erhütet Strittv.ren. Heilt Irimr nd ÄterMi In 1 bi 4 Zaacn. Fragt LlporSkler KctfäS. versandt xi Szpnß für fi.OO. Kan airfjrtre: MALYDOR MFG.CO . LAMCASTER. OHIO. 5 SZ&t H Eine permanente Kur er 5artniick,ksten Fälle ron Gonorrhea un, i 2 leer, aacenwet in 3 i 6 Xaen; Uiut f tMii vcvani'iung v ekelnden Resultat fett kin,hms Cu S i ded. paibo oder Sandelet. J.Serr, 3k W , a, tt.A(alaav Ms n n 9 fllfB fflV m u .w,..,, -, . .... V,. m Xa RipansTabules. Ripans Tabules are cornpoundsd frorn a prescription widelyused by the best rnedical authorities and are presented in a form that is becoming the tashlon everywhere. Ripans Tabules aet gently but promptlv upon the liver, stomach ana intestines; eure dyspepsla, habitual constipation, offensive breath and headache.One tabule taken at the sirst symptom of indigestion, biliousness. diiziness, distress aster eating, or depression of apirits. wiusurelyand quickly remove the whole difliculty. . Priest SO cnts a box. RipansTabules may be obtelned of nearest druggist; or by mail on reeeipt of price. RIPANS CHEMICAL CO., tO Opru trsyr york. AdoIpHn Fjrey, (011 rrtedom l Elght.) Notary Public, Translator, Correspondent etc. No. 196 Elizabeth Stret. Take Blake St. Car. HEBHANN LINKE, 197 Lüd eridian Odabe. OifC; Messerschmied, r.rsVcrttTtr, Citerrn und alle Orten

w

M!

na

CC

t . .1 n

55 5

C.z:':::-: Cf-X r- lwen.

?

take RIPANS TABULES

RIPANS TABULES RIPANS TABULES RIPANS TABULES Quic tc act.

lf the price (SO cnU a box) 11 tent to The Kiu.ub , Chemical Company. So. 10 Spruc St., New ork. Sampl vial 10 cenu. I

TaliiilM nr Bnld br drursrlsts. or br ma.il ro ftcoanur. Ckcausiii BAR FIXTURES DRAIN BOARDS AND ALL Tin Zlnc, Brass, Coppor. Nickel and all Kltchen end Flated Utensils '1 CIöEO.Wood, MarbiCtPorcclaln. Etc. GEORGE WM. KOFFMAN tolt SfuaTkctvtx ul Proprlator. 285 eAtTWASMintTOM St Indianapolis. TKE BAR-KEEPERS' FfilEiiD. S TISZE71iri2SIIlSZ5cS2Sr!7ZSSZ? a. iuu m. K. fir EP? Zu Verkauf in Äpothekes i6 CeutS ver Pfus Zerutalmteu und ganzen C o l e zu haben bei der luä'polis Gas Co. V!VHUl tttitjirf Cfcj ' - --&--rTL x y-'n-ri-,-x. Dis lurie ur.b einzige direkte Bahn nach CD ZHL El CD. CH- CD Vestibül Züge kdZahrt von Indianapolis : ?to. 0 Chicago Limited, Beftibule Pullman, Speise u.Psrlorvageu täglich 11 6C5m nkunst Chicago KLON o. 36 Shicago Nacht Srpreß, Veftt -... dule und Schlafwagen lägttch. : : ,12L5Vm Ankunft Chicago ............. .' " 7LOL No. 10 Monon Acc. täglich, aukge nommen Sonntags...'.. UXfäa Ankunft in.Jndüms?olUz No. 33, Vestibüle täglich. .... .... 10& No. 85, Vestibüle tüglich.. s 2533m No. 9, Monon Acc. täglich, anSge -, -nommen Sonnt da... ........... 10 45Bra Pullman ulIoTagwt2llI?Ustßf stehen am veftlichm Ende des Nncn Äahnhofg a. können Uglich um SLONm. besiegen Pxxtea Xtdet0fnct: No. I Wen Oftftinato Ctt. Skr lUe. Karte, Zetttadelle iu w,de ma ftchani Seo. W.Hahler.D. V. . tft die detteiteft ah ach cENcrnrcA'irii, mit

SSSSZSZTil3SniS2S2SSS?2S2SSS j CHSE TRiEO, tlWAlffüSEO. WWMW ic 8;j

Dl

r ni

lWUWöWZU iMI-A-VKAV LR.Vw' it m ..n JJ--fcy. ,, -, if

f&ii o .- (Cl NCIN NÄTTS INDIANAPOUS 0O 0$ f0o I k-y- Ch!? To DETnoiy

. Cafe und Epeise'Se? Dienst tischt Olnelnntl, Indianapolis & Chicago. die beste Linie nach Dahton. Lima, Toledo, Detroit und nördlichen Michigan ResortS. Direkte Lerdindnna in i?iari r Wagew wtchstlaach - Washington, Baltimore, Philadelphia und Fv Lork und allen Punkten südlich. t, Jforati tetüglich Rf;e .wtrb .Izettt der . Ttcketee. Ra.l t3tt iSasbinaton Ctr- bem alten . Ct-. Vicruiaa CtxO tu ter Lx'.en Stto. Oeo.O. Hehler O.Y.Q. '.

s

i

L-ZL L i . 1 V.,. ' --rv,; r? .-A r )