Indiana Tribüne, Volume 19, Number 185, Indianapolis, Marion County, 23 March 1896 — Page 3
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Sein Geheimniß.
Roman von S. von Wald'Zedtwitz. (Fortsetzung.) Erschrecken Iönen sie sich, Bertha, aber Sie müssen sich freudig erschreksen," begann er lächelnd. Na nun?" Es kommt manchmal schnell und unverhofft." Und nun erzählte er, sich an dem abwechselnd freudigen und wehmüthigen Staunen der Frau Fallert weidend, was im Werke war. Nun, was sagen Sie, Bertha?' Das freut mich für Klemenz, aber nun wieder eine Trennung, die thut mir so weh, als o& es mein eigenes Kind wäre." Bertha still um GotteZwillen schweigen Sie!" Herr Marsfeld teer ganz blaß geworden. Himmlischer Vater jetzt ist's mir so herausgefahren das erste Mal in meinem Leben wenn es Jemand gehört hätte, es wäre nicht auszudenken " klagte Frau Fallert. .Daß Ihr Weiber doch niemals Eure Zunge im Zaume habt," schalt Herr Marsfeld, öffnete die Thür, sah auf den Eorridor und sprach, selbst alle Vorsicht vergessend, laut zurück: Gott sei Dank, es ist Niemand da." In diesem Augenblick aber bog RU meng um die Ecke und sah den Medizinalrath erstaunt an. Was konnte dieser mit seiner Mutter für Geheimnisse haben? Oder doch sie waren gewiß auf fein Verhältniß mit Fritzchen zu sprechen gekommen. Aber Beide sollten nicht ahnen, daß er gehört hatte, was Herr Marsfeld sagte. ifirn, was meint mt gute Alriche zur russischen Reise?" fragte er heiter und anschemeno vollständig unbefangen. Sie ist natürlich damit einverstanden freilich der Gedanke der Trenrmng Frau Fallert wischte sich mit dem Taschentuche die hervorquellenden Thränen ab, die unter den zärtlichen Liebkosungen des jungen, eleganten Mannes noch stärker flössen. Und wirst Du dann auch an mich denken, min Jong?" fragte sie kleinlaut. Natürlich. Msche. und schreiben thue ich Dir alle Tage." Spotte nur. So junges 5&11", Herr Medizinalrath, Sie glauben es nicht M Doch, doch ich kenne das nun, Klemenz. also an die Vorbereitungen gedacht. Da wird Manches nöthig sein, denn auf Reisen, noch dazu mit so ei nem reichen Russen. besorgen Sie sich Mes auf das Beste und die Rechnungen überlassen Sie mir." Klemenz hätte ihn umarmen mögen. Großmüthig, freigebig in Allem, und in dem Einen, in dem. was sein eigentliches Leben ausmachte, war er hartherzig! Er ging auf sein Zimmer und Herr Marsfeld blieb noch eineWeile bei Frau Fallert zurück, die sich wieder mit Eifer ihren Himbeeren hingab. Aber sie fand doch noch Zeit, fragend und bangend zu ihrem alten Gönner auszublicken und abgebrochen ihren Gedanken Ausdruck zu aeben. Mir ist ein Stein vom Herzen denn mein Fritzchen wenn Sie sie doch verheirathen könnten ach ach Herr Medizinalrath, es wäre ja nicht auszudenken sehen Sie einmal muß ich Ihnen meine Angst bekennen Still Berthchen still doch!" Sie zog die Küchenthür fester in's Schloß. Es ist Niemand da Klemenz geht eben in seinem Zimmer umher. Hören Sie ihn? Man merkt's seinen Schritten an dem geht's im Kopfe herum nnd ich fürchte auch im Herzen." Herr Marsfeld ließ sich seufzend auf dem Stuhle nieder und nickte nur traurig mit dem Kopfe. Mich fct stetZ die Angst gequält, wenn sich da was anspönne," fuhr Frau Fallert fort. Bis jetzt ist es Kinderei, Berthchen die Trennung andere Gesichterandere Verhältnisse thun Wunder." Wenn ich nur wüßte " Die Frage haben Sie schon tmnal an mich gestellt, Bertha. als ich Ihnen das kleine zappelnde Wurm in Genf brachte und Sie bestimmte, nachEckernförde zu gehen. Ich habe Ihnen damals gesagt, daß und Niemand je feinen Ursprung erfcchren würden, und Sie versprachen mir, niemals wieder danach zu fragen und nun?" Marsfeld var sehr erregt. jfta. ja. Sie haben Recht," flüsterte Frau Fallert und führte die Schürze vor das Gesicht. Ader Das grotze Ga vital verschweigen Sie immer " Papperlapapp, davon ist nicht die Rede. Nun also Gott befohlen und auf Gott aebofft." Doctor Marsfeld reichte ihr herzlich die Hand und verließ tue Küche, sie aber starrte ihm noch lange nach. Und es ist doch sein Kind!" kam eS bebend von ihren Lippen daS arme, arme Frchchen, mem ueber, 1 ber Klemenz." -
In ihrem Innern tobten die verzweifeltsten Entschlüsse. Ich sage es ihm er muß es wissen aber ich habe es bei Allem, was mir heilig ist, diesem Manne Versprochen, niemals ein Wort zu verrathen das Geschick muß doch seine Wege gehen." Während sie die gefüllten Einmachegläser zum Abkühlen in das geöffnete Fenster stellte, beruhigte sie sich und fand es begreiflich, daß Klemenz bei Tische heute viel schweigsamer war als sonst: es ging ihm ja so Vieles im Kopfe herum. Nur den Vater redete er zuweilen an, es war, als ob er sich dem in sich gekehrten Manne gegenüber jetzt, da es zum Scheiden ging, für seine stille, selbstverständliche Liebe recht dankbar erweisen wollte. Nun, was sagst Du denn dazu, Vater?" Das ist eine schöne Sache, Klemenz." gab er ihm obne jede Erregung, behäbig weiter kauer.o. zurück. Der Medizinalrath thut Außerordeutliches an mir." Jilnn, er kann's ja." Das wohl, aber wir können's ihm doch nicht hoch geni?J anrechnen." Das stimmt." Ich gehe ihn doch schließlich nichts weiter an, als daß ich der Sohn meiner Mutter bin, die in seinem elterlichen Hause gedient hat." Natürlich, aber er hat keinen Sohn und reiche 'Leute haben nun einmal die Passion, talenwolle junge Menschen zu irgend etwas ausbilden zu lassen. Der Eonsul Fritsche hat ja auch den Sän-
ger Mertens, der jetzt in Hamburg eine Riesengage bezieht, erst zu dem gemacht, was er ist. err Gallert scüwana ficfc selten an einer so langen Rede auf. Klemenz lachte. Nun, bei MertenS lieg die Sache doch anders. Wenn man auch nicht darüber spricht, so weiß doch Jeder, daß er der Sohn des Eonsuls ist. Seine Mutter ist die jetzt verstorbene Sängerin Klausen, die als junaes Mädchen hier am Stadttheater engagirt war. Fallert nickte mit dem kürbisartiaen Kopfe und sandte von unten herauf seiner Frau einen verstohlenen Blick zu. V r. V-j -1 -r m. oem oieie leoocu auszumelcyin wuzzte. Das Fleisch gefällt mir heute aar nicht. Stein schickt gar zu gern zu frisch geschlachtetes," bemerkte Bertha. Herr Fallert wünschte eine gesegnete Mahlzeit, stand auf und begab sich wieder an sein Tagewerk. Klemenz nahm den linken Platz in dem geblümten Kanapee ein, lehnte I-. i: ri i l.!. f"r lieg oequcm zurull, jueare oie yußt von sich, überließ sich seinen Gedanken. leerte seine große, mit Kaffee gefüllte Mundtasse und rauchte eine Cigarre. Bertha ergriff ihre Handarbeit und setzte sich an's Fenster, ab und zu die Nase den dort blühenden Levkojenstocken vqyer bringend. So behaglich wie bei meiner Altschen werde ich's in Rußland oder sonst wo wohl nicht haben. Was meinst Du. Mutter?" Solche Worte waren Balsam für ihr Herz und der Gedanke stieg in ihr auf, wie seltsam es doch war. daß der liebe Gott einen Menschen sundigen ließ, um den anderen zu beglücken. Hätten die Eltern dieses lieben Junaen sich Nicht dessen Geburt schämen mllssen, was wäre ihr dadurch Alles entgangen! Ein stilles Eheglück, eine behaglicheLebenslage und die unbedingte. rührende Kindesliebe 1 ihres Klemenz. Er stand ,a rn der Bildung weit über ihnen, aber er blieb doch immer der treue, anhangliche Sohn. Bei allen qlanzenden Aussichten thut es mir doch leid, aus so unbestimmte Zeit fortzugehen." Das kann ich mir denken aber" sie rückte unruhig auf ihrem Stuhle, endlich stand sie aus, setzte sich neben ihn und ergriff seine Hand. iny weift, was Dich hier halt, aber gerade deshalb ist es mir lieb, daß es so gekommen ist." Wieso. Mutter?" Du solltest offen zu mir sein. Sieh, mein Sohn, Fritzchen steckt Dir im Kopfe. ich weiß aber ganz genau, daß der Medizinalrath ganz andere Ideen mit ihr hat." Du kannst ruhig sein; ich drn em guten Alten viel zu sehr verpflichtet, als daß ich hinter feinem Rücken ern Verhältniß unterhalten sollte. ES wäre ein schlechter Lohn für alle seine Güte. Traurig genug ist es. daß das Glück stets da versagt, wo man es am Schmerzlichsten empfindet. Es klana sebr aefaßt. ffrau uauer: wunderte sich darüber. Aber plötzlich umhalste er sie. Mutier, mein gutes Muttchen." Sein Kopf lehnte an ihrer Stirn und sie fühlte am Klopfen seiner Schlär . r f V ? . tM!tnF. ren, wie fcgi er wi unu tige Gleichartigkeit nur erkünstelt war. Einige Tage des Bangens oergingen, Depeschen zwischen dem Sachwalter des Fürsten und dem Medizinalratb sloaen bin und her. endlich war die Zusage eingetroffen, daß Fallert die Stelle erhalten hatte. Fritzchen erfuhr es erst kurz bevor er firä beute Mittaa verabschiedete und hatte sich in Gegenwart der Eltern sehr gefaßt benommen. )ann sreincy Jetzt saß die Familie Marsfeld unter der sogenannten Rosen - Veranda, welche sie gegen Abend mit Vorliebe zu benutzen pflegte. . Fritzchen befand stch noch ui emer Gemüthöverfassung. welche jeden Augenblick einen Thränenausbruch erwarten ließ, den sie nur mit der größten Willenskraft niederkämpfte. Frau Marsfeld bemerkte es wohl, dem Medizmalrath siel nichts Besonderes an ihr auf, ihm war es nur lieb, daß sie die Trennung so vernünftig auffaßte. Es war inzwischen abendlicher geworden, die Sonne stand schon tief, die Bäume und das Haus warfen lange Schatten und in der klaren, regungsws daliegenden Waknitz schien Lübeck noch einmal erstanden zu sein. Äie Finken sangen, im Obstspalier lärmten zum Aerger des Medizinal-
rary die Spatzen und oeranlatzren lyn, die friedliche Ruhe, welche über dem Ganzen lag, zu unterbrechen, Fritzchen wollte es bedünken, als sangen sie ein Abschiedslied. ' Diebisches Gesinde! meine schönen Kirschen, na wartet Er erhob sich, um das Teschin zu holen. Fritzchen thaten die armen Thiere immer leid, heute aber, in ihrer wehleidigen Stimmung, erschien ihr der Vater unendlich hart. Spatzen sind doch auch Vögel, sie wollen doch auch 'was vom Leben genießen." Nimm sie nur in Schutz, Fritze! Du lockst sie mit Deinem Futter heran! Ich wollte Dir übrigens sagen. Du Naschspatz, daß Du auch vor einer Ladung nicht sicher bist, wenn ich Dich noch einmal da an der Mauer erwische." Fritzchen lächelte matt. Der Medizinalrath mußte sitzen bleiben, denn sie hielt.ihn am Rockärmel fest. Jetzt stieg es rosig im Osten, auf, Himmel und Erde schwammen im sanften, goldigen Schimmer und Fritzchen, anscheinend in der Absicht, sich harmlos im Garten zu ergehen, stand auf, wußte ungesehen das Ufer der Waknitz zu erreichen, löste das Boot von der Kette und stieß vom Lande. Erst langsam, dann schneller und schneller rudernd, war sie, unbemerkt von den Eltern, hinter der Schilfinsel, die sich mitten in der Waknitz erhob, verschwunden. Sie horchte, nichts regte sich und doch da Klemenz!" rief sie voller Wonne, ein zweites Boot tauchte auf. Bord schlug an Bord ein Satz und Fallert drückte das geliebte Mädchen, halb im Abschiedsschmerz, halb in Liebeswonne, an sein Herz. Einige für Fritzchen schmerzliche Tage waren vergangen und heute hatte sie sich endlich entschlossen, wieder einmal eine Freundin aufzusuchen. Als sie von da nach Hause kam, traf sie ihre Eltern beim Lesen eines Briefes von Tante Daniela Brownston, der einzigen Schwester des MedizinalrathZ. Letzterer war sehr erregt. Setz' Dich," herrschte er sie an. Störe uns nicht!" Fritzchen ließ sich lautlos auf einen Stuhl nieder und betrachtete eine Pho tgraphie der Mrs. Brownston. welche diese mitgeschickt, hatte. Marsfeld sah seine Tochter fragend an. . (Fortsetzung folgt.)
VZodeplauderei Nicht nur den Gesellschafts- und Balltoiletten, auch den hübschen Hausund Beluchskleldern wird zur Zeit besondere Aufmerksamkeit gewidmet; müssen dieDamen doch stets bereit sein, Quittungsbesuche für erwiesene Gastfreundschaft oder auch Visiten zu empfangen. Da werden die anmuthigen, den verschiedensten Zwecken angepaßten Toiletten, die Paris sendet, ganz am Platze sein und auch bei uns ihre Verehrermnen finden. Zu dem hübschen Hauskleid für junge Frauen, Figur 1, ist beigefarbenes Tuch verwendet, von dem der otterbraune, carrirte Sammet sich wirksam abhebt. Der Rock ist an der linken Seite geschlitzt, daselbst mit einem Sammeteinsatz versehen und außerdem mit einer schrägen Sammetblende umgeben, die sich an einer Seite des kegelförmigen Einschnittes fortsetzt und der sich hier große, mit Sammet bezogene Knöpfe und imitirte Knopflöcher anschließen. Die lose Jackentaille zeigt einen mit Guipürespitze bedeckten Sammetsattel, der mit glattem Stehkragen abschließt. Unter dem Sattel hervor fällt ein seidener Bausch, den auseinandertretende, westenartige Sammettheile einschließen. Die Taille ist mit langem Schoß gearbeitet, den eine Sammetemfassung umgiebt. Seitwärts ist der Schoß mit eingeschnittenen Taschen und Knöpfen verziert. Den vordem Jackentheilen schließen sich Aufschläge an, die sich hinten zu einem Kragen gestalten. Figur 2 zeigt ein B esuchs kleid 'aus blauem Wollensatin mit Bortenbesatz. Rock und Taille sind glatt; der erstere . - . r C4. hat unten herum ortenveiay. uno vie letztere ist vorn in zwei flache Falten geordnet, die durch Passementerieschnüre und schöne Knöpfe miteinander verbunden sind. Zu beiden Seiten der Falten liegt, von den Schultern ausgehend, je eine Borte. Der Stehkraaen endet mit einer vollen Spitzenrüsche. Die Aermel sind sowohl auf der Puffe als auch am Hanlaelenk mit Borten besetzt und am letzteren noch von Spitzenkrausen umgeben. DaS Hütchen aus beigefarbenem Filz' ist rnjt Rolttten und VandschleifeJ- sowie
mit eleganter SttaHchn'aM' ge-schmückt.
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Zu dem für kleine Gesellschaften u. f. w. geeigneten Kleid Figur 3iist blau und gelb gemusterter Seidencrepon verwendet. Die hinten glatte Taille öffnet sich vorn über einem plis sirten Bausch aus altgoldfarbener Seidengaze, der dreimal durch gestickte Riegel aus Borten von altgoldfarbener Seide und Perlen niedergehalten wird, mit der auch die Ränder der Taille garnirt sind. Diese liegt dem Rock knapp auf und schließt oben mit einem Faltenkragen aus Seidenmusselin ab, den seitwärts Rosetten zieren.' Mit gefalteten Musselinbandeaut und Rosetten enden auch die Aermelpuffen, die längs derMitte mit Borten verziert sind und sich mit glatten Unterärmeln verbinden. Sowohl der Form wie dem Stosse nach eignet sich die Balltoilette Figur 4 für jung- Mädchen. Das Kleid aus nilgrünel.ide hat eine mit rundem Ausschnitt versehene blusenartige, vorn leicht drapirte Taille, die auf den Schultern mit gekräuster, breiter Duchessespitze und vorn mit Bandrofetten verziert ist. Der Rock ist glatt und etwa in jer Mitte von einem Band umgeben, das in regelmäßigen Entfernungen mit - Schmetterlingsschleifen gehalten ist. Ein Bandgürtel umschlingt die Taille und schließt seitwärts mit flotter Schleife. Ungleich reicher ist der Stoff des Kleides in Figur 5. das sich deshalb mehr für junge Frauen eignet. Er zeigt auf crmefarbenemSeidengrunde Veilchentuffs aus Sammetauflage in ihren natürlichen Farben. Die Taille ist aus einfacher, cremefarbener Seide faltig gearbeitet und reich mit Borten aus Wachs- und amethystfarbenen Perlen verziert. Die Borten begrenzt der Ausschnitt und bildet Bretellen an der Taille, deren eckiger Ausschntt) überdies noch mit einer cremefarbenen Federrüsche geschmückt ist. ??ü? die Taille läßt sich indessen auch statt der gekräusten, glatten Seide plissirte Seidenaaze verwenden, die aus glatter Seide ruht. Ebenso ist für die reiche Wirkung der Toilette auch perlengestickter, mit Applikationen versehener'Seidentull verwendbar. Puffärmel aus veilchenfarbenem Sammet, vervollständigen das ebenso hübsche wie malerisch wirkende Costüm. tergens vraynwort. Da driewen die Meiern, Die geht wie off Eiern, Un watschelt und wabbelt Un bubbert un schwabbelt. Doch Freilein Alide Du himmlische Sihde. Wie hibsch die un nett is, , Un schdramm un adrett is. Die geht Sie so schämig Weeß Knebchen. die nahm', ich. Das Mädchen gefällt mer, Ooch baßt so ihr Geld mer. So klang mei Geschwarmel, Da packts mich beim Aermel. Es nar Sie Herr Dietgen ' Im schottischen Hietchen. Der that mich bedeiten,' Es blieb zu entscheiden,' Was werklich adrett wär, Und was nor Corsett wär. Den Mädchen un Frauen Mer sollden niü brauen, ' Mer deifchde sich schdedig. ' , So bleiw' ich denn ledia! ; Noch schlimmer daran. A.: .Ich begann meine Lausbahn ohm einen Cent in der hasche." B. (sanft): .Ich hatte nicht einmal die Tasche." - Fehlt Euch Lebenskraft tn irgend' ix nem Theil eures Systemi,. oder ist euer Ver, rensystem zerrüttet durch unwnse Lebenkart oder irgend welche Ursache 1 ' 5 heilt mir eure Fehler. mit und, ich .ill .euch gernechriben . r M.:n l -rf v 'X. . c:rf . roa mir am xcciicn usuu, .n ,? uc? ajtc nothwendig hatte.' ' Ferner sende las auch frei da Aeopt eine? einfachen Hanimittelk,- da. miS rettete. .' .. . erschien ntet us Sorgen va! 15 heute thun cZV. S?eMlnterjv,i!",N etert tt ? . - . . 1 yr J V I ? 4 irieim tut r :n cn j.rr;:sj fTT i sV t'.-r T. L"l T -:tC 1 tf '
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bemerkte einst einer unserer größten RecktSgelehrtkn, der Acht , bare Lutier Laflin MillS von Chicago. AiS rch einst einen wich, tigcn Fall vor Gericht vcttrat, erinnerte ich mich an die WoNe meines Arztes, daß Johann Hoff'scheS Malz-Ertrakt der einzige wirkliche Ersatz für feste Nahrung fei.. Ich nahm dann jeden Mit tag ewe Flasche dieses köstlichen Stärkungsmittels. Ich fand, daß e mich mit Wärme und Kraft durchdrang. Das dumpfe Gefühl der schwere und der durch eine überreiche Mahlzeit hrrvorgeru . senen schläfrigen Abspannung stellte sich Nicht ein und ich war im Stande, schneller und energischer zu kalkulieren und zu plai. diren. Als in jeder Beziehung zuträqliche Stimulanzmittel behauptet das ächte Johann Hofj'sche ÄalZ'Ertrakt den ersten Rang. Man verlange das ächte Ilokann Hoss'fche Malz.Extrakt. vor wetth losen Tubftiwten wird gewarnt.
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Eisenbahn' Tabelle
nlunst und Abgang der verschicdenen Clser.' dahnzkge i Nnion Depot. Jndianapoli?. Vandalia. Abgang Po ft,g ' 7 erpreß 11 erpreß 12 Accomodatio 4 Expreß 7 Expreß 11 Ankunft Expreß 3 oO ?m 50 B m 40 Nm 00 SJrn 00 Nm 20 9iXnt a örn 15 $m 00 Vm 20 Um 00 2m 40STtM expreß 4 Accomodation 10 expreß 3 Schnellzug 5 Accomadation 7 Clevelaxd, kincixnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis und Cleveland Diviston. Abgang expreß.. 415 2? expreß 10 30 Vm expreß 10 30 T m Limited Expreß 3 10 Nm expreß 40 Nm Ankunft expreß 7 10 Lm Expreß 11 30Vm Limited Expreß 11 30 Vm Expreß K M Nm Expreß 11 00 Km St LouiS Diviston. Abgang Expreß 7 30 5m Lnnlteo Expreß 11 50 5m expreß 1120 S!m erpreß, täglich 11 45 Nm Snrunft Expreß täglich 4 00 Nm Expreß 2 50 25m Limited Expreß 6 30 Nrn expreß 6 00Tm Ihicago und Cincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug . ' 3 45 Vm Accomooatlon täglich 7 Oo ?rn Accomodation 11 00 Vm Postzug 3 00 Nm Accomsd. snur Sonntag,). Vccomodation 6 35 Im Ankunft-Aushville Accomodation. Postzug 1140 ?rn Jnd'plt 3Tcc. (nur Sonnt.). Accomodation Accomodatio 10 15 Nrn Schnellzug 11 10 Nm Chicago und kincinnati Division rocstliH. Abgang Accomodation 7 10 5m Scdnell.Poft II 50 Nm kasaette Accomadation 5 00Nm Schnellzua 12 15 Vm Ankunft Schnellzug 3 30 Vm rasayett Ziccomovansn . . . 10 4o m Echnellpost 2 50 Nm Accomodation 6 15 Nm Peoria Division westlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß 11 25 Nm Danvillt Accoodation 5 05 Nm . Expreß 11 59 Vm Ankunft Expreß 3 25 Vm Danvllle Accomodation. . . . 10 35 ?rn Expreß 2 50Nm Expreß.. S 55 Nm Peoria Diviston östlich. i Abgang Expreß 6 30 Vm Accomodation Expreß 3 25Nrn Ankunft Expreß 11 40 Vm Accomodano Expreß 10 00 Nm Lake Srie und Western. Abgang Expreß 7 00 Vrn Expreß 1 20 Nm Expreß 7 00Nm SchnelllExpreß Ankunft Schnell Expreß Expreß 10 20 rn Expreß 2 50 Nm Expreß 20Nm PittSburg, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis Diviston. Abgang- Expreß 4 50 5m Eolumbuö Accomodation.. . 8 00 Vm Expreß 3 30Nrn Richmond Accomodatio. . . 4 00 Nrn Erpreß 5 10 Nm Ankunft Richmond Accomodation 8 b5 Vm Schnellzug 11 40 Vrn Expreß 12 30 Nrn Accomodation 3 21 Nm Erpreß 6 60 Nrn Expreß 10 15 Nm Chicago Divisten via Kckomo. Abgang Expreß 11 00 5m Erpreß 11 20 Nrn Ankunft Expreß 3 35 Vm Expreß 10 scm LouiSville Division.' Abgang Erpreß ... LouiSville Accoodation... Schnellzug ' Accomodation Ankunft Accamodatio Schnellzug Accomodatio Spezial täglich 3 45 ?rn 8 10 Vm 3 25 Nrn 4 0) Nm 10 20 Vm 10 50 Vm Ö50NM llOONm Cincinnati, Hamilto ud Indianapolis. Abgang Expreß 3 40?m Eincinnati Accomodotisn . . 10 50 Vm krprek 7 45 Nrn Expre j 5 30Nm Expreß 6 20 Nm Ankunft Accomodation 9 15 Vm Expreß.. '.11 45 Vm Expreß 7 45 Nm Erpreß 10 55 Nm Erpreß 12 15 Vm Indianapolis und VineenneS. Abgang Expreß 8 00 Vm 1 incenneS Accomodation... 4 00 Nrn Ankunft Vincenn? Accoodation10 40 Nm Expreß 6 00 Nm Cincinnati, Waoast) und Michigan Abgang Expreß 6 35Vrn ' Expreß '1115Trn Expreß 6 45 Nm Ankunft Expreß 9 55 Vm Expreß 2 50 Nrn Expreß 9 00Nm Indianapolis, Deeatur und Western. ana Expreß 8 30 5m Accomodation 3 40 V! Schnell-Expreß 11 20Nm Ankunft Schnell Expreß 3 30 25m Uceomodation 10 40 Vm Expreß 4 50Vm LouiSville, New Albasy und Chicago. Abgang Erpreß , Expreß , , Mono Aecoodatis . , Lnkft Expreß Vonon Acoiatum .-, expreß ...12 25 V :..1150Vrn ... 4 00Nm ... 3 25 Vm ...10 45 Vm ... 610Nm The Trrcntleth Century, eine ausgezeichnete Wochenschrift, t?e:e fortschrittlich aestnnten Lesern sehr zu emvseh lm ist. . In der Tendenz zwar sezialist'c?, werde d,ch andere fortschrittlich Theorie drin enzkttteiisch besprochen. aa beelle diren bet tr. linraboldt PnbUrMn j Co 1) r?:: L t!rrr
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