Indiana Tribüne, Volume 19, Number 176, Indianapolis, Marion County, 14 March 1896 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheiut Täglich und Sonutagv. Die tZzttche .Tribüne- kostet durch den TrSzer O EentS per Woche, die SonntagL.Trlbüne'Z Cent! per Woche. Seide zusammen IS Cent ode, Cent per vlonat. Per yost außerhalb de, Etdt inzeschickt in Vorausbezahlung V per Jahr. OfTU! 18 Süd Llladama Strafe. Indianapolis, 3nb., 14 März 1896. Ctvatitnbatyneii iu Dienste der Post. Die Benutzung der Straßenbahnen zur Postbeförderung ist zlvar erst verhältnißm'äßig jüngeren DaiumZ, allein die bisherigenErfahrungen haben schon den vollgiltigen Beweis geliefert, das; diese Verkehrsmittel im Dienste der Post binnen Kurzem eine sehr große Rolle spielen werden. Am Schlüsse des letzten Fiskaljahres wurden 82 Straßenbahnlinien, welche eine Gesammtlänge von 573 Meilen hatten, für diesen Zweck benutzt und auf denselben im Jahre verschlossene Postbeutel 1,144.201 Meilen befördert; Tag für Tag befanden sich 1856 Postsäcke unterWegs. Diese Sendungen gingen von einem Postamt zum andern, ohne daß das Sortiren der Briefe unterwegs erfolgen konnte, der Dienst war also duraus primitiver Natur und großer Vervollkommnung fähig. Diese angestrebt und theilweise zu Stande gebracht zu haben, ist ein Verdienst des zweiten Assistent - Generalpostmeisters Charles Neilson, der als früher Assi-stent-Seneralsuperintendent des Eisenbahn - Postdienstes die immensen Vortheile erkannte, welche das Sortiren der Sendungen während der Befo'rderung für die Geschäftswelt der Großstädte haben muß. Herr Neilson richtete deshalb sein Augenmerk auf die Etablirung fahrender Postämter auf den Straßenbahnen und trotzdem ihm nur beschränkte Mittel zu Gebote standen, hat er auf diesem Gebiete bemerkenswerthe Erfolge erzielt. Am Schlüsse des Fiscaljahres 1895 gab es zehn solche Postämter?, nämlich sieben in Boston und je eins in St. Louis. Philadelphia und Vrooklyn. Seit dem Beginn des laufenden Fiscaljahres sind in den Städten New Fork und Brooklyn in diesem Zweige des Kostamtes bedeutende Fortschritte gemacht worden, da nicht nur der New Forker Postmeister sich für die Sache in hohem Grade interessirte, fondern auch die Straßenbahn Gesellschaften denNutzen erkannten, der ihnen aus derselden erwachsen würde. Besonders war die Third Avenue Railroad Company" in New York bemüht, die Postbeforderung auf ihrer Linie den möglichsten Vorschub zu leisten. Das fahrende Postamt dieser Linie wurde am 1. October v. I. etablirt und sind demselben 25 Elerks attachirt. Die Postwagen laufen von dem Haupt Postamt in Intervallen von einer halben Stunde und unterwegs werden die Sendungen mit acht Zweigämtern ausgetauscht. Dadurch hat die Briefbeförderung in der Stadt eine fehr qroße Beschleunirang erfahren und Sendungen, welche vnspielswelse aus dem General-Post-ami um 3 Uhr Nachmittags aufgegeben werden, können schon um 4 Uhr 15 Minuten an der 60. Straße und 5. Avenue abgeliefert werden, nachdem sie in dieser kurzen Spanne Zeit gestempelt und 4 Meilen weit befördert worden sind. Aber auch für den auswärtig gen Verkehr ist das Fahrpostamt der 3. Avenue von großer Bedeutung. Früher kam beispielsweise die Post, welche aus dem Südwestcn mit der Pennsylvania - Bahn um 7:40 Uhr früh in New York eintraf, erst mit der rv r j noneierung um iu:45 uyr aus dem Zweigamte H zur Bestellung; jetzt da gegen gehen Diese Sendungen vom Lahnhofe dem genannten Straßenbahn Postamte zu und werden während der ayrt sortirt, so daß dieselben schon um 9:15 Uhr abgeliefert werden. Das ,st nur eines von vielen Beispielen. Auch in Brooklyn ist derStraßenbahn. Postdienst in bemerkenswerthe? Weise vervollkommnet worden. 5ln aenannter Stadt giebt es vier Fahrpostämter und außerdem werden auf zwei anderem tratzenbahnlmleii verschlossene Postsacke befördert. Die Fahrpostämter, welche mit allen Zweigamtern der feiaDi m Verbindung stehen, verkeh ren stündlich auf folgenden Routen Haupt . Postamt Coney Island. Haupt . Postamt Long Island Eit?, Haupt - Postamt East NewYork. und Broadway - Fähre East New Jork. Die Wagen der New Yorker Fahrpostämter dienen ausschließlich dem Postdienste. während in Brooklyn Compartmentwagen im (brauche sind, von denen zwei Drittel zur Versonalbeförderung eingerichtet sind und nur em Drittel für dem Postdienst reservirt ist. Herr Neilson ist bestrebt, den Stra ßenbahn - Postdienst auch in den an deren Großstädten nach Möglichkeit zu vervollkommen und er bat demCongreß ci.r -..- c r .ipjoqicn, jut vielen Hiveü Die toiini cu vsn $200,000 zu bewilligen. e$iff für die Oolfgewüfser. Den bramaröarisirenden steuerfrei fern im Congreß zum Trotz ist es mehr als unwahrscheinlich, daß Onkel Sam und die spanischen Dons einander in die Haare gerathen werden; trotzdem avn durste es von allgemeinem Interesse sein, einen Ueberblick über die Streitkräfte zu geben, welche im Falle emes neges außer dem unter Befehl des Admirals Bunce stehenden Geschwaders in Sampton Roads in Ac. tion zu treten haben würden. Die parktten Fahrzeuge sind die Schlacht schiffe Jndiana" und .Massacku setts", von denen ersteres jeden Augenblick m See stechen kann, wahrend von letzierem dies m kürzester Frist zu er warten ist. Diele beiden Süiffe. wel che ein Deplacement von je 10,288 - TonS haben, deren Batterien aus 4 Dreiehnzoll, 8 Achtzoll und'4Sechs vZJtül& sct?i 9 kleineren Ka-

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nonen bestehen und deren Seitenpanzcr 13 Zoll dick ist, während ihre Barbettes und Thürme 17- bczw. 15zöllige Panzer haben, gehören zu den furcht barsten Kriegsfahrzeugen der Welt. Von den beiden nächststarkenSchlachtschissen ist die Man::" seebereit und die Texas" befindet sich in Reparatur, doch kann auch letztere ohne langen Verzug in Dienst gestellt werden. Die .Maine" fuhrt bei nnem Deplacement von 6682 Tons 4 Zehnzoll- und 6 Scchszoll - Geschütze und die Texas , Deplacement 6315 Tons. 2 Zwölfzollund 6 SechZzoll - Geschütze; außerdem haben beide eine Anzahl kleinerer Kanonen. Ihr Panzer an der Wasserlinie ist 12 Zoll stark. Das Flaggschiff ,New mir ist em gepanzerter Kreuzer von bedeutender Geschwindigkeit; b?i einem Deplacement von 8200 Tons führt es 6 Achtzoll- und 12 VierzollGeschütze nebst 6 kleinen Kanonen und hat einen zehnzölligen Panzer auf den Barbcttes, Platten von 5z Zoll auf den Thürmen und 4 Zoll auf den Seiten. Ferner sind disponibel drei Monitors von je 3990 Tons, nämlich .Amphitrite", Miantonomoh" und .Terror": ersterer thut in Key West Dienst.während die anderen beiLeague Island bezw. New York liegen. Diese Monitors sind mit je 4 Zeynzou , beschützen und Kanonen kleineren Kalibers armirt. Auch das Widderschiff .Katahdin" ist zu den dispombem Panzern zu rechnen. Von den unge panzerten Kreuzern tonnen sofort Columbia" und Minneapolis" in Action treten; sie haben je 7375 Tons Deplacement und führen je ein Acht zoll-Geschütz, ferner 2 Sechszoll-, 8 Vierzoll und 20 kleinere Kanonen. Cincinnati" und Raleigh" führen bei einem Deplacement von je 3213 Tons einen Sechszöller. 10 Fünfzöller und 12 kleinere Kanonen. Der Kreuzer Marblehea)" befindet sich zur Zeit zwar rn der Levante, konnte aber mit seinem Schwesterschiff Montgomery" m kurzer Zeit für alle Eventualitäten bereit sem; diese beiden Fahrzeuge, welche je 2089 Tons Deplacement haben, sind mit 9 Fünfzoll Geschützen und 10 kleineren Kanonen armirt. Von unserem europäischen Geschwader' konnten die San Francisco" und aus dem südatlanhschen Ocean die Newark m d:e Heimath beordert werden, welch' beide Schiffe bei einem Deplacement von 4093 Tons je 12 Sechszoll-Geschütze fuhren. Außerdem wurden die Torpedoboote Cushing", Ericsson" und Stiletts" disponibel sein. Unter den obengenannten Schiffen sind weder die Fahrzeuge des Pacificgeschwadecs noch die Hilfskreuzer, welche der Handelsmarine entnommen werden könnten, aufgeführt. Cen. Booth und die Heilsarmee. Obne Besoranik. durck Tbatsachen widerlegt zu werden, kann man dieBe hauptung aufstellen, daß die öffentliche Meinung gegenüber der Heilsarmee, welche emst von den ceisten verachtet und von den Meist verböbnt war. in den letzten Jahren eine gründliche Aenderung erfahren hat. Man ist fast allgemein zu der Ueberzeugung gelangt, daß unter dem Possenhaften der Auft vi m i t 5uge und Versammlungen oer enssoldaten ein guter Kern verborgen ist und dan ibre Bettrebunaen. den Armen und Elenden, den Gefallenen und Jerk.nmenen werkthatige Hilfe zu bringen, Anerkennung verdienen. Der 5)eilsarmee verdanken manche Wohlkayrsanstalten. wie Zufluchtshauser für Obdachlose und Hungernde, Aröeitsstätten für Arbeitslose. Silksanstalten für entlassene Sträflinge, Asyle r" cv' rn.ii otv..r r:: iuc .cuucc, i'iciiungbyuujec ut yc allene Mädchen und Frauen, Heilan,'calten für'mittellose Sieche undKran ke und dergleichen mehr, ihre Entste hung. Ihre durchaus nichts zu unter?VitlitTtft fnk b? CStT2rtT uyuyvtiww ckvwutuuj vv umee erlanat. obne dan sich die össentliche Meinung mit ihrer Leitung beschäftigt hätte, allein General" Booth bat durch sein despotisches Auftreten bierin einen Wandel, den er gewiß nickt beabücktiat batte und der für die ganze Armee verhängnißvoll werden kann, geschaffen. Er hat gezeigt, daß er über die Heisarmee der ganzen Welt eine autokratische Herrschaft ausübt. welche sich nicht vIoZ aus mt Disciplin erstreckt, fondern das Besikreckt an al lem Eiaentbum umfakt. Auf den Namen des General Booth ist fast aller Grundbesitz der Heilsarmee eingetragen und in den wenigen Fällen, wo das nickt aelckeben. lautet der Besitz titel in Trust' für ihn. Man glaube nicht, daß der Besitz geringfügiger Na tur fei; derselbe repräsentirt einen !erty von mehreren Millionen Dollars und wird in unserem Lande allein aus 5700.000 geschätzt. Wie bekannt, ya: General Booth semen eigenenSoh, Ballinaton. welcher bisber die'ameri n kanische Armee commandirte, abgesetzt. well dieser die letztere dem dem engll imen Emfluk zu entZleken fick bestreb te, und jetzt hat sich öerausaestellt. daß sein Sohn die schriftliche , Vervflicklung eingegangen war, alle Rechte an das Eigenthum in unserem Lande ab zutreten. General Booth verfügt fluch eigenmächtig über das Einkommen der Armee, welches auf über drei Millio nen per Jahr geschäht wird. Ein gro ner Theil dieses Geldes dient felbs ver ständlich zur Besolduna der Officiere und zur Bestreitung anderer Ausga ben. allem es bleibt noch Ziemlich viel übrig und hierüber verfüat General rv, . ' ooty, ohne einem Menschen Re.chen schast schuldig zu sein. Wie es heißt, hat er bedeutende .Capitalien gewinn, bringend anaeleat und eZ ist frfcr rnofii ' c " " " i- f w möglich, daß die Revenuen den Zwecken der ellsarmee und nicht personlichen Gebrauche dienen; mit Bestimmtheit weiy dies jedoch Niemand. Zum größten Theile flienm die Ein nahmequellen der - Heilsarmee wohl aus oen Taschen der Unbemttrt,n aber e5 fehlt ihr auch durchaus nicht an re:en Schenkungen. Die Hilss liga", idelche einzig und allein gegrün, det ist.i um Geldmittel aufzubringen, itält in den Vereinigten Otzzlux cn

6000 Mitglieder, welche im Jahre je 55 an Beiträgen zahlen, und in dieser Weise hat Ballington Booth eö zu Stande gebracht, seinem Ober Commandeur und Vater General Booth 5114.000 nach London zu senden. Daß die Bestrebungen der Heisarmee in un : r c . i. "fl! Ci ...

erem anoe von capiiailrasiigen euen gesoroer: weroen, vevies eine Versammlung, welche nach dem Bekanntwerden von Bai lingion Vooth's Absetzung in Nelb l)oxl abgehalten wurde; in derselben waren viele reiche Bürger anwesend, welche dem Letztgenannten die erfor derlichen Geldmittel, um eine selbst 'tändige Armee in's Leben rufen zu önnen. zur Verfügung zu stellen bereit ist. Der alte Booth weiß offenbar sehr wohl, daß die Vereinigten Staaten die rgiebigste Einnahmequelle für die Heilsarmee sind, und hieraus erklärt ich wohl die Promptheit, mit welcher er jede Unabhängigkeitsregung der amerikanischen Armee im Keime zu er sticken bemüht ist. Er schont selbst seitxr eigenen Sohn nicht, um die eiserne Disciplin aufrecht zu erhalten. General Booth hat übrigens bei der Orgarnsativn der Armee für sich und die Seinen in der ausgiebigsten Weise gesorgt. Er hat sieben Kmder, drei Sohne und vier Töchter, die alle von Kindesbeinen an für den Dienst in der Heilsarmee erzogcn worden sind. Der älteste. Lramwell. der Chef des Stabes, zahlt jetzt 49 Jahre, seine Frau, Tochter eines Arztes, ist Kommissär in der Armee und Leiterin des größten Rettungswesens für gefallene Mädchen und Frauen in der Welt. Der zweite. Vallmgton. ist mit der Tochter eines Geistlichen verheirathet und dirigirte bis jetzt die Operationen der Armee in den Vereinigten Staaten. Der drit te Sohn. Herbert, hat eine Holländerin zur Gattin; seinWirkungskreis liegt in England. Von den Töchtern sind bis letzt zwei verheirathet. Der Gatte der ältesten, Katharme, ist em Quaker NaÄens Clibborn; sie bekleidet denRang eines Marschalls und befehligt dieArmcecorps in Frankreich und in der Schweiz. Die zweite Tochter, Emma, heirathete den Commissär Tucker. das Feld ihrer Thätigkeit ist Ostindien. Eva und Lucy Booth sind noch unverheirathet. Die erstere ist Feldcommis sär in England, die letztere leitet die Ausbildung der weiblichen Officiere in Ostindien. Die Ehen der Boothschen Söhne und Töchter sind reich mit Km dern gesegnet, die sämmtlich für den heiligen Krieg erzogen werden, vkerkwürdige Postrouten. 5Zur Winterzeit. wenn viele 5?uk tle fer Schnee die Wege und Saumpfade in den Rocky Mouniains unpassirbar macht und die wetterfesten Bergleute m ihren einsamen Hütten von dem au gemeinen Verkehr abschließt, verursach! die Beförderung der Post nach den ad gelegenen Camps die größten Schwie rigkeiten und gar merkwürdige Ein ricötunaen sind zur Ueberwindung der vielfachen Hindernisse getroffen wer i rr . ;t v:: ri. w:. oen. Einzig in lycci -au .ouiiz uic Postroute zwischen Telluride ' und Smuggler im County San Miquel, Colorado, sein. An einer pittoresken Schlucht belegen, erheben über der Minenstadt Telluride gewaltige' Bergrie sen ihre Häupter bis in die Wolken m sr-t . . uno von ven ichneeoeoecnen Gipsem strömt das Wasser in sprudelndenCas caden und wilden Bächen dem Bette des San Miguel zu, weicher durch den acnannten Ort fließt. Vier Meilen oberhalb Telluride ist Marshall Basin gelegen und weit über der Grenze des Baumwuchses hausen in einerSmugg ler benannten Ansiedlung die Arbeiter der aroßen Smuaaler Union und Tom Boy Minen. Obwohl die Bewohner dieser weltfernen Ortschaft em eigenes Postamt haben, garantirt die Postbehörde die regelmäßige Beförderung nicht, denn zur Winterszeit ist es überaus schwierig, einen Pfad pas sirbar zu halten, und Lawinen drohen dem Verwegenen, welcher auf Schnee schuhen nach Smuggler zu gelangen unternimmt, mit Tod und Verderben. Früher wurden alle Vorräthe nach dem Camp auf Packthiecen befördert. Holz und Schienen sur die Mmen.wurden von Vurros auf die 12.000 Fuß hohe Ansiedlung aescklevvt: die ebenso et duldigen wie ausdauerndenThiere tru gen aus iyren ducken die Nohlen für die Maschinen wie die NahrungSmits tel sur die Arbeiter dorthin. Wenn der Winter die Saumpfade verschneite, dann verblieben die Sckneesckube als einziges Communicationömittel unv abwechselnd unternahmen die Wetter festen Bergleute Expeditionen nach Tellurlde, um irgend emen dringend nöthigen Artikel zu Kolen. Die vrakt! sche Anwendung der Kette ohne Ende yai ver verkehr zwischen Telluride und dem Marshall Basin m hohem Grade erleichtert. Die Kette läuft auf Rollen und gewaltige Eimer, von denen jeder eme haloe Tonne Erz faßt, liefern durch, ihre Gravitation die Betriebs. kraft. Ein Eimer, der auf hellrothem Anprich :n schwarzer Farbe die Auf schritt .ü. 8. MaiL träät. dient zur Beförderung der Post und auf einer cm.it ' ' m ' in icucn langen lreae, uver schneebedeckte Abaründe unk unwe. same Felsgrate. w:rden die Senkungen eoen,o iicher befördert, wie zwischen zwei Ansiedlungen auf den Prairien im weniichen Kansas oder Nebraska. Auf der anderen Seite der Berg gipfel, zwischen denen Smuggler ein gebettet liegt. im.Countv Ourav be findet sich das Postamt Mt. SnesselS unweit von den berübmten Airainiuz. Minen und siebm Meilen oberhalb der Mmenstadt Ou?ay, de?en pitto reske Lage der Umgebung von Tellu ride wenig nachgebt. Von Ouray führt zwar em guter Wagenweg die Berg, hinauf nach den Virginius - Minen allein im Winter ist er vollständig ver, schneit und häufige Lawinenstürze ma chen ihn für Schlitten unpassirbar, so va eule aus Schneeschuhen die Post beförderung besorgen. In den Gebir gen von. Colorado aibt es zablreick, Pfade für Schneeschublänfer. hub Xnn, ern aus keinem so viele Gefahren wie ' auf dem nach Mt. SnesselS führenden

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Wege. Trotzdem gehören UnsSke zu den Seltenheiten, denn die Gebirgsbewohner vermögen aus den Windrichtungen und anderen meteorolgischzn Erscheinungen Lawinenstürze zu beurtheilen, wenn Lawinenstürze drohen, und bei drohendem Wetter verschieben rtf"rnrhf"TTr? srrh.iViTltrnpr Ifc Vt(, VUVVVll VJf.IIIVllHl) reilich gehört es unter diesen Umständen durchaus nicht zu den Seltenheien. daß Briefe mit einer Verspätung von 14 Tagen zur Ablieferung g:langen. In Minendistricten ist em eigenariges System der freien Ablieferung, mit dem diePostbehörden freilich nichts zu !hun haben, im Gebrauch. Von jedem Postamt gehen Saumpfade die Berglehnen hinauf und die Schluchten w tft.p . t. m? hinab, nach ven Lloayau ern oer clnenarbeitcr. Jeder dieser Leute, die auf dem Postamt zu thun gehabt hat, nimmt nun alle Postsachen für seine Nachbaren im Umkreise von mehreren Meilen mit und depornrt Briefe wie Zeitungen u. f. w. in den hölzernen Kasten, die an der Abwegung eines neuen Pfades angebracht und auf denen die Namen aller Bergleute, welche die betreffende Stelle auf dem Wege nach ihren Wohnplätzen zu passiren ha ben. verzeichnet sind, passirt emMann, der in einem abgelegenen Theile wohnt, eine solche Stelle, so befordert er die Briefschaften bis zu dem nächsten Kasten und so geht es wter. bis dieSendüngen in die Hände der Adressaten gelangten. Die Beförderung der zur Versendung bestimmten Briefschaften nach dem Postamte geschieht in ahnn cher Weise. In den Briefkasten werden aber nicht blos Poststücke deponirt, sondern auch Geld zum Ankauf von Tabak sowie anderer Kleinigkeiten und alle solche Commissionen werden von dem ersten Schneeschuhläufer, welcher des Weges kommt, getreulich ausgeführt, wiewohl die Leute von ihrenEx peditionen nach der Stadt meistens schwer geladen" heimkehren, aber unter den Bergleuten herrscht gute Ka meradschaft und diese allein macht im Winter das Leben in der furchtbaren Einsamkeit einigermaßen erträglich. Deutsche Local-Nachrichten. v$l StSdt,. C u r h a v e n. Der Oberhoboist Steuer von der hiesigen MatrosenArtillerie - Capelle bekam in Folge eines Zahnleidens eine wunde Stelle im Munde, die vermuthlich beim Blasen durch das Mundstück des Instruments verunreinigt worden ist. Während ei nes Concerts schwoll dann der Kopf des Musikers plötzlich zusehends an, und nach wenigen Stunden war der Bedauernswerthe eine Leiche. , H a m b u r g. In der Reisdamvfmühle zu Moorfleth hat ein heftiger Brand gewüthet. Das ganze massive Gebäude, das die Mühle, den Waschund Kohlenraum enthielt, sowie die mit Reisfuttermehl in Säcken gefüllkn Lagerhäuser sind vollständig ausgedrannt, nur das Wohnhaus konnte gerettet werden. Als Ursache für Entstehung des Feuers wird angenom men. daß durch Reibung von Walzen Funken entstanden, die dm Mehlstaub entzündeten. Die Mühle gehört denGebrüdern Lüders. vld,nbrs S t e i n f e l d. Ein Dienstmädchen hiesiger Gemeinde, kam dieser Tage auf den Einfall Fastnacht zu spielen, und begab sich Abends in einem etwas eigenartigen Kostüm maskirt zum Hau se deö Nachbars. Erschreckt von der sonderbaren Gestalt, läuft der Mann, welcher die Thür öffnet, in die Familienstube. Das Mädchen folgt ihm und schlägt im Vorbeigehen daS Licht aus. Im Glauben, einen Räuber vor sich zu haben, greift der Mann ein Gewehr von der Wand und droht zu schießen. Als hierauf keine Antwort erfolgt und diePerson überhaupt keinWort spricht. gibt der Mann in der Dunkelheit Feuer. DaS Mädchen stürzt nieder und ist sofort eme Lerche. th&rin0Tt. Eisen ach. Der frühere HauSva ter deS hiesigen ArmenafylS. Wilhelm Rohrbach, wurde zu drei JahrenZucht hauS und 5 Jahren Ehrverlust verur theilt. Er wurde überfuhrt, m vier Fällen mit den seiner Obhut anver trauten weiblichen Personen mtimen Umgang gehabt zu haben. In mehre ren Fällen sind die Handlungen dieseS ArmenvaterS" Nicht ohne Folgen ge blieben. 0 o i h n. Der chinesische Zolldirec tor Prof. Dr. Friedlich Hirty, ein geborcner Gothaer, ,st von der JnselFor mosa zum Besuch hier eingetroffen. M e i n i n q e n. In seltener RU stigkeit feierte Herr Wildmeister und LandtagSbote v. Nessen mit seiner Gattin die goldene Hochzeit; unter zahlreichen Glückwllnschen und Ge schenken befand sich auch eine Gabe deS LandtagsprasidmmS. - Aahsn. Dresden. Nachdem sich die elec irischen Accumulatorenwagen. welche die Dresdener Straßenbahn versucys weise zwischenBlasewltz u. dem Bohmi schem Bahnhof gehen läßt, vollständig bewährt haben, gedenkt d:e Berwaltung den Betrieb auf d Strecke Geo qraphplatz - Böhmischer Bahnhof aus schließlich mittelst solcherWagen auszu fübren. DerBedarf an Accumulatoren wagen steigt damit auf 24; dieselben werden in Essen gebaut und erfordern ein Capital von 150,000 Mark. L a u e n st e i n. Der im 31.Lebenö jähre siehende gräfliche Revierförster E. Hauswald wurde im Walde er schössen aufgefunden. Bei einer Schnee schuh . Partie, welche er unternommen hatte, schemt er. bet emem steilen Ab hang in's Rutschen gekommen und auf seine Flmte gestürzt zu sein, die sich durch den Fall entladen und ihn so fort getödtet hat. Leipzig. Um wenigstens an ei c m nem Punltt vie emiomge oene, m welcher die Stadt Leipzig liegt, ange nehm zu unterbrechen, hat die hiesige Stadtverwaltung schon seit Jahren auS dem aus den Hausern abgefahre nen Inhalt der Aschengruben einen Berg- errichtet, der im Volksmunde rt vTf! nriPT (3Crfrft rfhern J -- WH)..V.H. M,

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nach oem Ylestgen Stadtoberhaupie klonte Georgi" genannt wird. Der Berg", welcher etwa 40 Meter hoch ist. befindet sich im Rosenthale in der Nähe des Amelungen Wehrs. Er soll nun hübsch angepflanzt und mit einem Aussichtsthurme gekrönt werden, der nach schwedischem Muster und aus Holz errichtet wird ' (Zrosllirkogtln!n Q essen. D a r Ni st a d t. Eine von 54 Unterschriften aus sechs Gemeinden be deckte, von vier Abgeordneten zum Antrag erhobene Vorstellung ersucht die Regieruug, den Altrhein von Stockstadt bis zur Ausmundung als Schnsfahrtsstreckc wieder herzustellen. Eine Anzahl israelitischer Einwohner ricktete an die Regierung ein Gesuch um Übersetzung des israelitischen Rellgionsbuches Schulchan aruch auf Staatskosten. Nach den erhobenen Ermittelungen wird jenes Buch in Hessen von keinem israelitischen Reli?lionslehrer als Lehrbuch bei Ertheiung des Religionsunterrichts benutzt, weshalb dem Gesuche keine weitere Folge gegeben wurde. Gießen. Eme Art Boycott wurde über die seit Alters her von den 8. C-Studenten frequentirte Lotzekneipe" verhängt, weil der Wirth den Studenten das Singen zweideutiger Lieder verboten hatte. AusgleichsVerhandlungen sind im Gange; , wenn diese endgiltig scheitern sollten, soll das Lokal der Allgemeinen Studentenschast geöffnet werden. Ka'stel. Der Militärfiskus unterhandelt gegenwärtig wieder einmal wegen Verkaufs der Reduit-Kaferne hier mit einem auswärtigen Bauconsortium. Die Differenz zwischen dem geforderten Kaufpreis und dem Angebot des Bauconsortiums ist indeß noch eine so große, daß der Verkauf schwer!ich erfolgen wird. 051saffLo4ttrngen. Diedenhofen. In Niederentgen wurden 15 bis 16.000 römische Münzen aus dem 3. und 4. Jahrhundert im Gewicht von nahe 1 Centner gefunden. Die Münzen wurden der Gesellschaft der lothringischen Geschichte überwiesen. Metz. Die hiesige Staatsanwaltschast verfolgt nicht weniger als 133 junge Metzer wegen der Entziehung der Wehrpflicht. Diese sind sämmtlich im Jahre 1872 in Metz geboren und gehören größtentheils alten angesehe nen Familien an. Straßburg. Erschossen hat sich in einem am Bahnhof belegenen Lokal ein Reisender Namens Busse, nachdem er noch zuvor seine aus 216 Mark bestehende Baarschast auf dem Tifche aufgezählt hatte. Ein an eine Dame in Hanau adressirter Brief und ein noch mit fünf Patronen geladener Re volver lagen neben der Leiche. ß?avern. Augsburg. Magistratsschreiber Bauernfcind. welcher unter streitenden Parteien in seinem Anwesen Ruh: stiften wollte, erhielt von dem ledigen Maschinenmeister Weger einen derart! gen Stoß auf die Brust, daß er die Treppe hinunterfiel und eine Gehirn erschütterung erlitt, an der er starb. B a m b e r g. Ein Geistlicher der Diözese Bamberg hat für 13 verur theilte Fuchsmühler die Kosten von 960 Mark bezahlt. Auf Grund ei ner Requisition der kgl. preußischen Staatsanwaltschaft zu Frankfurt a. M. wurde durch die Kriminalpolizei in einem hiesigen Gasthause der Kau tionsschwindler Stephan Dallmeier von Fürth verhaftet. Baun ach. Ein schwerer Un glücksfall hat sich hier zugetragen. Dem Flurwächter Abier. welcher einen Baumstamm wegschleifen und zuvor ein Seil an dem Baumstamm befestigen wollte, wurden beide Hände dadurch abgerissen, daß die Pferde zu früh anzogen. - Der schwer Verletzte wurde in's Krankenhaus gebracht. Lindau. Der Getreideverkehr von Oesterreich über Lindau nach der Schweiz geht immer mehr zurück. Während er früher die bedeutendste Erwerbsquelle für die Vodenseeschiffer bildete, zeigt sich seine Abnahme jetzt auch in ungünstiger Weise bei der Bayerischen Dampfschifffahrt, deren Etat bedeutend verminderte Einnahm men aus dem Güterverkehr aufweist. Vnetnpft l,. Alberöweiler. Letzthin wurde die Ehefrau des Fuhrmannes Fried rich Winter, eine im Alter von beinahe 74 Jahren siehende Frau, in der Scheuer bei ihrer Wohnung erhängt aufgefunden. Nenstadt. In der Affaire deS Gattenmörders Metzgers Perfch wird die Untersuchung nunmehr auch da rauf ausgedehnt, ob nicht das im November v. I. von der ermordetenPersch geborene Kind weiblichen Geschlechts eineS gewaltsamen Todes gestorben ist. Es soll nämlich ein großer Verdacht bestehen, daß der Joseph Persch und dessen Mutter daS kaum drei Tage alt gewordene Kindlein verhungern ließen.

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-k' CPstnurnutra. Freuden stadt. Vor Kurzem brannte das große Wohn und Oeko nomiegebäude des Bauern Faißt in Mittelthal, Gemeinde Baiersbronn, ! vollständig nieder. Friedrichshasen. Im Hei ligenholz bei Reute, Gde. Meckenbeu ren, wurde der 60 Jahre alte Mat thäus Litz von Reute beim Holzfällen von einem Stamm getroffen und war sofort todt. Litz hinterläßt eine Frau und eine Tochter. G m ü n d. Beim Kesselreinigcn in der Lindenmayerschen Holzwaarenfa brik stürzte der dort bereits seit ca. 25 Jahren beschäftigte Heizer Hüttelmaier so unglücklich etwa 4 Meter hoch her. ab, daß er an den erlittenen inneren Verletzungen gestorben ist. Der ziemlich bekannte und nach allgemeiner Ansicht in guten Vermögensverhält nissen lebende Aglerwirth Ziegler von Lindach und dessen erwachsener Sohn nebst zwei weiteren Ortsbürgern wur den wegen Meineidsverdachts verhaf. tet, was begreifliches Aufsehen erregte. Ein sauberes .Kleeblatt ist letzter Tage der Polizei in die Hände gefal len: drei Burschen im Alter von 15 16 Jahren, denen bis jetzt etwa 50 Diebstähle nachgewiesen sind. 0an. A u g g e n. Unter äußerst zahlrei cher Theilnahme der Gemeinde feierte das Jakob Gräßlin'sche Ehepaar hier das seltene Fest der goldenen Hochzeit. G u t a ch. Das Anwesen deS Joh. Steiger (Hansmichelbauer) ist abge brannt. Auch das Vieh wurde ein Opfer der Flammen. Gesammtscha den 15.000 Mark. Alles versichert. Karlsruhe. Die Bevölkerung des GroßherzogthumS betragt nach der Zählung vom ' 2. Dezember 1895 1.725.740 gegen 1.657.867 am 1. Dezember 1890. Von der hiesigen Strafkammer wurde der Kaufmann B. Odenheimer wegen Vergehen gegen das Nahrungsmittelgesetz zu 800Mark Geldstrafe verurtheilt. Er hatte ein Gemisch von Sprit, Wasser und Kir schengeist alsSchwarzwälder Kirschen Wasser, den Liter zu 2 Mark 50 Pf. bis 3 Mark, verkauft und em Compo situm von Sprit, Wasser, Wein,Zucker und Farbstoff als Cognac zum Preise von 2 Mark 50 Vf. bis 3 Mark 50 Pf. Neben 16 Zeugen waren sechs Sachverständige angerufen worden. Kenzingen. Der vor einiger Zeit aus der Bremer Cigarrenfabrik entlassene Lehrling Kroker von hier wurde wegen Unterschlagung von 700 Mark, die er zum Nachtheil der Fabrik verübt hatte, tn Gewahrsam genom men. S t. V l a s i e n. Unter Vorsitz deS Notar Steeger hat sich hier auf An regung deS Bezirksarztes Dr. Bader eme Sektion deö SklklubS Schwarz wald gebildet. t (lerv ter-H fl am. Asch. Hier wurde die ganze Fa milie Feiler, auS fünf Personen be stehend, durch Emathmen von Kohlen ozyd vergiftet. Zwei Töchter der Fa milie sind todt. Die beiden Söhne blieben bisher bewußtlos. Die Mutter, die zeitweise das Bewußtsein wieder erlangt hat, sagt aus, sie habe ihre bei den Töchter, die mit ihr in einem Bette lagen, sterben sehen, habe aber nicht die Kraft gehabt, sich zu rühren, oder emen Laut von sich zu geben. Prag. Bei einem Säbelduell zwischen zwei Absolventen der deut schen Hochschule wurde ein gewisser SedlaZ lebensgefährlich verletzt. Beide geHorten zur liberalen Studenten schaftspartei. Wien. Der Stellvertreter des Generalsekretärs der Nordbahn, Kune walder. hat sich im Centralbad erschos sen. Er hatte sich 60.000 Gulden Schulden in Folge von Börsenverl sten und Ausbeutung durch Wucherer aufgehalst. Sdtxvtlu St. Gallen. Der Fortbestand des Stadttheaterö ist gesichert. Schaffhausen. Der Gr. Stadtrath empfiehlt der Gemeinde die Erstellung eines ElektricitätSwerkeö im Kostenvoranschlage von 360.000 Francs. Letzthin kam der nahezu 65 Jahre alte, in dem badischen Orte Biethingen gebürtige Ziegeleibesitzer Auer nach Schaffhausen und ist. nachdem er an diesem Tage spät Abends noch gesehen worden war, spurlos verschwunden. Ob ein Unglück oder ein Verbrechen vorliegt, darüber herrscht noch ein tiefes Dunkel. Auer soll etwas über 60 Mark in baarem Gelde bei sich getragen haben. Zug. Die Stadtgemeinde Zug verwarf die vom Stadtrath beantragte Vesoldungserhohung und AlterSversorgung der Primär und Sekundär lehrer. Zürich. Die Ausführung der elektrischen Beleuchtung und der elek irischen Straßenbahn in der Stadt St. Gallen wurde um die Summe von 803.000 Francs der Maschinenfabrik Oerlikon übertrafen. tarn und 40 Cents .Un,m.Leutl ut ,wt

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