Indiana Tribüne, Volume 19, Number 172, Indianapolis, Marion County, 10 March 1896 — Page 2

JndZans Tribüne.

Erfchemt Täglich und Somttag V Die tZzliche, Tribüne" kostet durch den Träger 22 Cents per Joche, die SonntagS-.Tribüne'Z deut per Woche. Leide ,nsanien IS Cents der 65 Cents per iTkonat. Per Post außerhalS de, Htdt ,ugeschtZt i VorauSbkjilZlung Z? pn 'jstir. OfUt 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 10. März 1896. Eisenbahnen und LelchentranSpork. Ein etwas gruseliger Gegenstand, aber er hat feie Seiten, welche für das allgemeine Publikum von Interesse und demselben, außer bei directer Erfahrung, nur wenig bekannt sind. Jüngst meldete eine Depesche von systematischen Leichenräuberelen im Staat Washington und der angeblich ebenso systematischer Versendung der geraubten Leichen zu Schiff oder auch per Eisenbahn nach anderen Plätze:!. Manchen mag es aufgefallen sein, daß dabei noch besonders bemerkt wurde, die Leichen würden in den Aufschriften der betr. Kisten für bloße Waare" ausgegeben. Von Bedeutung ist dies aber wegen der Regeln der Beförderungsgesellschasten bezüglich des Leichentransportes sowie wegen der einschlägigen Gesetze einer Anzahl Staaten unseres Landes, wonach jene Auffällst als betrügerisch oder unstatthaft erscheint. Nicht alle Schiffs - Gesellschaften halten es mit den Bedingungen, unter denen sie Leiöen befördern, ganz gleich. Viel ausgesprochener sind die diesbezüglichen Regeln unserer Vahngesellschaften. Darnach wird für jede Leiche im Gepäck - Wagen derselbe Leförderungspreis berechnet, wie für einen Passagier erster Classe, und es wird der volle Fahrpreis gefordert, gleichviel, ob es sich um die Leiche eines kleinen Kindes oder eines Erwachsenen handelt. Es ist dabei angenommen, da ein Passagier auf demselben Zug die Leiche begleitet, sei es ein Angehöriger, oder ein Angestellter des Leichenbetatters oder sonst eine damit betraute Person. Auf alle Fälle wird, bei privater Leichenbeförderung, der Transportpreis ebenso berechnet, wie für einen Mitreisenden. Eine Fahrkarte wird ausgestellt, auf welche das Wort Leichnam" geschrieben oder mitunter auch mit einem Gummistempel aufgedruckt ist, und es werden außerdem genaue Aerzte- oder Leichenbestatter - Bescheinigungen, die sich auf die Art der Verpackung beziehen, sowie, wenn das Verstorbene ein Kind war, Bescheinigungen von den Eltern verlangt. Diese Scheine müssen doppelt ausgefertigt werden, und die eineCopie wird an das Gepäck - Generalbureau esandt, in dessen Ressort die ganze Angelegenheit trotz alldem fällt. Im Allgemeinen wird keine Leiche einer Person, die an Pocken, Cholera, Leprose, Gelben Fieber oder Typhus gestorben ist, zur Beförderung angenommen, schon weil sich die Bahngesellschaften dadurch mit verschiedentlichen Staatsgesetzen in Widerstreit setzen würden. In folgenden Staaten ist auch die Beförderung der Leichen von Diphtheritiskranken ausdrücklich verboten: Californien, Colorado, Florida, Iowa, Keniucky, New Hampshire. New Jersey, Ohio, Rhode Jsland, Tennessee, Texas, Utah, Vermont, West Virginien und Wisconsin; außerdem im District Columbia und in der kanadischen Provinz Quebec. Daher werden in der Regel keine derartigen Leichen angenommen, welche durch diese Staaten auch nur hindurchzugehen hätten, geschweige denn die dorthin bestimmten von Diphtheritisleidenden. Die persönlichen Effecten eines Verstorbenen werden gnädigst frei befördert, wenn sie nicht 150 Pfund überschreiten. Daß die obigen Bestimmungen gar manchmal umgangen werden, ist ein öffentliches Geheimniß, obwohl es nie als Thatsache zugegeben wird. Es liegt in der Natur der Sache, daß die Leichcnbeförderung ausStaaten, wohin viele Kranken zu besonderen Kurzwecken gesandt worden sind, eine besonders zahlreiche ist. Vor AI lem trifft dies bei uns auf denStaat Co'orado zu, woselbst derLeichentransvort einen wichtigen Posten in den lausenden Einnahmen , der Bahngesell fchaften bildet. Wurden doch aus Den ver im vorigen Jahre 448 Leichen von einem und demselben Bahnhöfe aus ostwärts gesandt. Triumph artesischer Brunnen. Im Westen und Süden unseres Landes dürfte man sich besonders interessiren für die nachfolgenden Mittheilungeu des Australarian- aus der australischen Colonie Queensland: Es sind nur etwas über zehn Jahre her. daß man begonnen hat. es in gewissen, anscheinend so trockenen Gegenden mit artesischen Brunnen zu versuchen, und der wundervolle, alle ErWartungen übersteigende Erfolg hat förmliche neue Provinzen in Quecnsland geschaffen. (Wie die Leser aus den Zeitungsdepeschen wissen, hat Queensland in der letzten Zeit schwer durch Hochfluthen zu leiden gehabt; dies schließt aber nicht aus, daß zu anderen Zeiten da und dort eine erschreckende Trockenheit herrschen kann.) Die erste artesische Brunnenbohrung wurde im Jahre 1885 vorgenommen, und siehe da! nachdem man eine Tiefe von 663 Fuß erreicht hatte, fchoß ein Wasserstrahl empor, dessen unausgesetzte? Lauf täglich nicht weniger als 300.000 Gallonen Wass lieferte. Es sind inzwischen 19 artesische Brunnen auf öffentliche, dagegen 295 auf private Unkosten gebohrt worden, und die gesammte Tiefe der Bohrungen beträgt etwa 83 Meilen. Man hat ganz enorme Wasservorräthe sozusagen von oben angezapft. Bei einer Bohrung wurden (und werden noch) allem 4.000,000 Gallonen pro Tag gewon,n k Der aesammte jährliche Ausfluk

dieser Brunnen beträgt sieben und ein Kalbes Mal so viel, wie das rosige Wassersystem, durch welches die Stadt Melbourne versorqt wird. Mitunter ist der Druck des Wassers ein ungeheurer; in einem Fall z. B. beträgt er über 230 Pfund auf den Quadrat.ioll. Da und dort schießt warmes Wasser emvor, oder sogar heißes. Reichlich ist der Seaen, den diese Wasserläufe auf ihren Wegen über die bisher wasserlosen Ebenen des westlieben Queensland verbreitet haben. Manche fürchten, daß eines schönen Tages des Vorrath sich erschövfen werde, aber bisher sind gar keine Anzeichen davon zu bemerken. Wahrlich, diese artesischen Gewässer sind für Queensland mehr wertb, als ein Goldfluß es sein könnte!

remeuerlttye ärmere'. Bei vielen Leuten in dem schönen Territorium Arizona scheint der Glaube verbreitet zu sein, daß dort noch gar Manches möglich sei,koas anderwärts unmöglich ist! Häufig ist auch da der Wunsch der Vater des Gedankens", nämlich der Wunsch, allerlei hübsche Dinge, welche die heutige Natur der betreffendes Gegenden schroff versagt, sozusagen an den Haaren herbeiziehen zu können. Die Baumpslanzungs-Tage nahen wieder einmal heran, und nicht etwa der Arizona Kicker", sondern eine der angesehensten wirklichen Zeitungen des Territoriums schreibt aus diesem Anlaß u. A. Folgendes (allerdings mit einem Anflug von trockener Ironie): Sehr reichlich wachst bet uns die Berg-Esche, und in diesen Tagen sollte wahrhaftig der moderne Gartenkunst ler, der sich so ungeheurer Fortschritte seines Faches rühmt, auf die Mahnung des altrömischen Dichters Virgil (siehe die Bucolica") aufmerksam gemacht werden. Birnen-Schöß-linge auf die Berg-Esche zu pfropfen. Vielleicht behält bei uns der Dichter mit seiner Versicherung Recht, daßsol cherart diese Bäume wirklich, birnentragend gemacht werden könnten. Wenn aber nicht, so wäre es immerhin gut. daß unsere Obstzuchter genau wüßten, wie sie daran sind, und keinem Regenbogen mehr nachjagten. Es ist em bekanntes Blbelwort, daß man keine Feigen von Disteln lesen kann". Auch die Obstzüchter Arizonas sind bibelkundig, aber manche vervollständigen in ihrem kühnen localpatriotischen Unternehmungsgeist jenes Wort dahin: Nämlich wenn man sie nicht auf Disteln gezogen hat," und versprechen sich von gewissen Arizonaer Disteln noch Großes! Es ließe sich von manchem wunderbaren Experiment in dieser Hinsicht erzählen. Noch nicht sehr lange ist es' her, daß ein solcher Landwirth in der Nähe von Tucson sogar ein Deutscher, aber keiner von der gewöhnlichen, langsamvorsichtigen Art nicht weniger als 160Acrcs Hügelland belegte und Tausende von Riesencactus-Pslanzen auf denselben zog, seinen Nachbarn stolz erklärend, er sehe gar keinen Grund ein, weshalb die stets so saftreiche innere Masse dieser Pflanze nicht das beste Material sein sollte, um Trau-ben-Schößlinge in demselben anzupflanzen. Bis jetzt ist der erwartete welterschütternde Erfolg dieses Ezpe rimentes freilich völlig ausgeblieben, aber vielleicht gelingt esAnderen besser. Nicht Wenige haben jahrelang geglaubt, und etliche glauben es noch immer, daß man in die Faser des Niesencactus irgendwie wirklich Feigenschößlinge einpfropfen könne, welche, auf prächtiges Gedeihen Aussicht hätten, sintemal das Klima, in welchem dieser Cactus gedeiht, ungefähr dasselbe sei. wie dasjenige der Feigenländer; außerdem machen sie darauf aufmerksam, daß die Frucht des Riesenlactus und des Feigenbaumes einander an Gestalt und Aroma stark glichen, und deuten auf eine gewisse Verwandtschaft hin, von welcher noch kein Gelehrter eine Ahnung gehabt hat. Der unerschöpfliche Cactussast ist besser.als alle künstliche Bewässerung. Donner und Doria, was könnte unter diesen Umständen sogar aus den Wüsteneien Arizonas noch werden! Und wenn die Geschichte auch Dutzendmale schief geht immer frisch weiter versucht. Den Muth sinken lassen, das steht im Wörterbuch der Arizcna'er nicht." skimo. Studien. Der bekannte amerikanische Ethnologe und Reiseforscher Henry G. Bryant wies jüngst in einem Vortrag darauf hin,, daß die Eskimos im hohen Norden die Beachtung von Gelehrten in hrherem Maße auf sich gelenkt hätten, als jede andere, ähnliche Rasse der Welt. Und das hat seinen guten Grund. Haben wir es doch in ihnen mit einem lebenden Naturvolk zu thun, daS eben erst aus dem Stein-Zeitalter auftaucht, welches wir sonst nur in Ueberresten von Menschen und Dingen studiren können. Dazu kommt die Gelehrigkeit und viele interessante Charakterzüge im Einzelnen. Herr Bryan ist einer der besten Kenner der Eskimos, die er dreimal auf längere Zeit besucht hat, einmal in Labrador und zweimal im nordlichen und südlichen Grönland mit den Peary'schen Polar-Ezpeditionen. Die Labrador-Eskimos (die einzigen, die man gelegentlich bei uns in wenigen Vertretern flüchtig kennen lernen konnte) erklärte er schon für einigermaßen unecht und entartet. Sie stehen seit 175 Jahren mit dänischen Missionscolonien in Berührung und zeigen die Beimischung europäischen Blutes deutlich genug. Doch haben sich ihre Frauen ihre alterthümliche Kleidung unverfälscht bewahrt, ebenso wie ihre bemerkenswerthe Frisur, die Farbe des Haarbanbes läßt stets sofort erkenren, ob die yrzuensperson eine Jungfer oder eine Ehefrau oder eine Wittwe ist. ' Von diesen. Eskimos gilt die oben aemachte Bemerkung nicht mehr (von

ven AlaSka-ESktmos auch nur zum Theil), dagegen sind die nördlichsten Eskimos des Ostens ein unverfälscht ursprünglicher Stamm geblieben, der wirklich erst jetzt aus dem Stein-Zeit-alter der Menschheit emporsteigt. Den günstigsten Bericht über sie hat der, in letzter Zeit so viel genannte NordpolForscher Nansen der civilisirten Welt geliefert. Abgesehen von Besuchen einiger Missionäre in früheren 5!ahrhunderten, wovon hier nur soviel zu sagen ist, daß sie ohne bleibenden Einfluß blieben und für die heutige Zeit so gut wie gänzlich verschollen sind, begegnete man diesen Eskimos zum ersten Male im Jahre 1818, als die Mitglieder der John Roß'schen Expedition mehrere Tage in der Nachbarschaft von Cape York verbrachten. Und nur wenige noch lebende Mitglieder des Stammes hatten bis zur Zeit von Lieutenant Peary's Besuch im Jahre 1891 einen Weißen gesehen. Sir John Roß bemerkte im erstgenannten Jahre, daß diese Naturkinder noch gar nicht mit Pfeilen und Bogen vertraut waren, ebenso wenig mit dem Kyack. Dagegen fand Lieutenant Peary diese dreiDinge bei ihnen vor. und man muß annehmen, daß sie sich inzwischen selbstständiq zum Gebrauch derselben weiteren!wickelt haben. Es gibt keine formelle Äegierung unter ihnen, obwohl es nicht an Führern fehlt. Sehr glücklich ist ihr Familienleben. und sie zeichnen sich durch die weitgebende Sorgfalt für die Kinder sowie für die Schwachen undKranken aus. gewiß nichts so Gewöhn lickes bei einem Naturvolk. In eigenthümlichem schroffen Gegensatz hierzu sieht der noch vorkommende Brauch, Kinder zu erwürgen, wenn ihr Vater stirbt! Es kommt nicht selten vor, daß sie Gattinnen gegen einander austauschen, und mitunter spielt sogar die Gewalt eine Rolle dabei. Sehr zurückhaltend sind sie m?t ihren religiösen Ansichten. Man weiß indeß, daß sie an einen Geist des Guten sowie an einen bösen Geist des Eises und des Wassers glauben und unbestimmte Begriffe von einem jenseitigen Leben haben. greisuppe bei 23 am st Natur. Der Lumpenstaat" Nevada muß von Zeit zu Zeit doch auch etwas thun, um sich wieder in empfehlende Erinnerung zu bringen. Wäre nachstehendes Geschichtchen in der Sauregurken-Zeit verbreitet worden.so würde Jedermann es als ein sozusagen gesetzmäßiges Product jener Jahreszeit anerkennen, während es unter den jetzigen ZeitUmständen, und zumal bei der äugenblicklichen Ueberfüllung mit politischen und sonstigen Sensationen der großen Welt, durchaus nicht saisongemäß er scheint. Aber freilich, im Hochsommer wäre das Interesse an warmer Suppe ein viel geringeres! So mag denn das schöne Geschiehtchen' auch in den Wintertagen eine Zahnlücke der Zeit" passend ausfüllen. Ueberdies ist der Fall nicht ausgeschlossen, daß in der münchhausianifch duftenden Brühe doch einige Brocken Wahrheit herumschwimmen. Also mit Vorbehalt zur Sache; ein Kenner hat das Wort: Unglaublich, wie es scheinen mag, Nevada hat eine Stätte aufzuweisen, wo die Natur eine freie Suppen-An-statt bietet, und der Erzähler dieses hat sich schon selber dort gütlich gethan und kann es im Interesse unzahliger armer Teufel nur bedauern, daß dieselbe so weit aus dem Wege liegt. Sie sprudelt von den unteren Hügeln der Sierra Nevada im County Elko, nicht sehr weit vom dortigen OmnibusLandweg. Der Reisende trifft auf sie unmittelbar nachdem er die Zollbrücke" über den Humboldtfluß überschritten hat. der wie ein Wasserfall weiter unten durch das Humboldtthal schießt. Im Vergleich zu diesem Fluß erscheint die Hühnersuppen-Quelle" da oben wie man in der Umgegend die besagte natürliche WohlthätigkeitsAnstalt getauft hat freilich unbedeutend, aber dieser wundervolle Wasserkörper hat eine sehr beträchtliche Tiefe, welche an einigen Stellen bei Messungen auf 1200 Fuß festgestellt worden sein soll. Uebrigens kommt es auf die Genauigkeit der Zahl nicht an, Suppe gibt's jedenfalls in Hülle und Fülle. ' . : Der Pfuhl oder, wenn man will, Suppenbehälter ist, aus der südlichen Seite nicht , nur am tiefsten, son-' dern auch am heißesten.und hier scheint die geheimnißvolle Quelle zu sein, welcher diese eigenthümliche Flüssigkeitslösung entspringt. Hier kocht das wallende und stets Blasen auswerfende Wasser ein Ganö-Ei binnen zwei Minuten, und nicht selten sieht man Reisende und Andere mit Tassen in der einen Hand und Crackers" in der andern hierher strömen. Es ist denkbar, daß auch gar manche hineinfallende Theile in diesem Wasser gekocht werden und die herrliche Brühe verbefsern" helfen. Indeß dürfte der HauptUrsprung des suppenartigen Geschmackes dieses Wassers ein mineralischer sein, mit etwas flavor" von der Pflanzenwelt. In unmittelbarer Nähe des erwähnten Landweges findet man deutliche Zeichen von Vulkan-Ausbrüchen. Ein großer Theil deS Weg-BetteS selbst scheint lediglich auS hartem Kalkstein zu bestehen; thatsächlich ist dies aber zermalmte Lava von unzweifelhaft vulkanischem Ursprung. Wer weiß. waS die Natur hier noch tief in ihrem Schooße zusammenkochen und zusammenbrauen mag, am Ende gar ist sie dem berühmten Gedanken mancher Chemiker, unsere Nahrungsmittel, 'die wir bisher aus der Pflanzen- und der Thierwelt bezogen, cufw chemischem Weg herzustellen, hier schon lange zuvorgekommen, wenigsten5' hinsichtlich der Hühnersuppe! ' Es läßt sich denken,-daß man in dieser riesigen - Suppenschüssel schon manchmal neugierig herumgefischt hat; doch hat bis letzt nichts weiter, als

Uevernholz herausziehen können. ' Ce W.1im.I9:.io. r .!n "f - - vciuiuicu4juuuic wuuini cinii uoci

reichlich hier herum, und die ÄiNde und andereAbfälle wurden wahrscheinlich von Indianern, welche sich Canoes und Flöße aus dem Holz bauten, massenhaft in dieses Wasser geworfen. Das mag wirklich einen gewissen, wenn auch bescheidenen Beitrag zur Beschaffenheit des mysteriösen Suppenwassers mit geliefert haben; aber die wichtigste Ursache liegt, wie gesagt, wohl tiefer". Doch es ist am Ende ein undankbares Geschäft, den Lesern den Mund allzu wässerig zu machen, und wer nicht selber an diesem Wunderborn zu trinken Gelegenheit gehabt hat.glaubt's am Ende nicht einmal. Nur Eines sei noch erwähnt. Das Sprichwort, daß ein Prophet nichts in seinem Vaterlande gilt", findet hier gleichfalls eine Bestätigung sehr materieller Art: Denn die Bewohner des VergbauerStädtchens Elko, das nur 3 englische Meilen von der herrlichen FreisuppenAnsialt entfernt liegt, machen nie von ihr Gebrauch, außer wenn sie einen wahren Wolfshunger haben und zufällig des Weges kommen; und doch wäre jeder dieser biederen Männer bereit, obige Geschichte zu bestätigen. Mit Verlaub ein Aroma von Whisky oder Rum hat diese Prachtsuppe freilich nicht.... glücklicher Weise! . ; Sonderbare Welt-Theorie. Da gegenwartig wieder so viel von Nordpol- und Südpol-Forschungen die Rede ist, so seien auch die merkwürdigen Anschauung! des Capitäns Symmes über den Charakter der Mutter Erde, welche seinerzeit bedeutende Sensation erregten, sowie von ihm und seinen Anhängern veranstaltete Bewegung hiermit in Erinnerung gebracht, eine Bewegung, die noch im mer von Zeit zu Zeit wieder aufslackert. Die Symmes'schen Behaupwngen übertreffen wenigstens an Kühnheit Alles, was je in dieser Verbindung dem Publikum Amerikas und Europas geboten worden ist. Capitän John Cleves Symmes entstammte einer guten Familie von New Jersey, diente in unserer Bundesarmee in den Jahren 1802 bis 1816 mit Auszeichnung, machte den Krieg von 1812 mit und betrieb später Handels-Posten-Unternehmungen an der westlichen Grenze". Am 10. April des Jahres 1818 erließ er von St. Louis, Territorium Missouri" aus ein offenes Schreiben, das an die ganze Welt adr.essirt war und den Verfasser wenigstens in ganzen Welt in's'Gerede brachte. Er sagt darin wörtlich: Ich erklare, daß die Erde hohl und im Innern bewohnbar ist, und daß sie ein Anzahl fest concentrischer Sphären, eine in der anderen steckend, enthält, sowie, daß sie an beiden Polen um 12 bis 16 geographische Grade offen ist. Ich vpfcinde mein Leben zur Unterstützung , dieser Wahrheit und bin bereit, die ganze Höhlung zu durchforschen, wenn die Welt mich in meinem Unternehmen unterstützt." Des Weiteren verkündete er, daß er, außer den nöthigen financiellen Mitteln, 100 tapfere, wohlgerüstete Ge fährten brauche.welche sich. mit ihm im Herbst von Sibirien aus mit Rennthieren und Schlitten auf 'dem MeerEise auf den Weg zu machen hätten und schon einen Grad nördlich vom 82ten Breitengrad ein warmes. Land mit reichem Pflanzenwuchs, mit Thieren und vielleicht auch Menschen finden würden. Dxses offene Schreiben wurde nach allen nennenswerthen Platzen in den Ver. Staaten und auch an eine Anzahl wissenschaftlicher Gesellschaften in Europa gesandt. In zwei Welttheilen lachte man über das Symmes'sche Loch", wie es der Witz alsbald nannte. Die meisten wissenschaftlichen Zeitschriften Europas hielten das Rundschreiben nur für einen riesigen Ulk. Von der Pariser Academie der Wissenschaften wurde nach kur-zer Debatte entschieden, daß das Schriftstück welches ihr von Graf Volney unterbreitet wurde gar keiner weiteren Erörterung werth sei. Demungeachtet wurde die Sache jahrelang in Zeitungm und anderwärts besprochen. . Mittlerweile betrieb Capitän SymmeZ in Amerika die Bewegung mit außerordentlicher Energie und Zähigkeit weiter. Er hielt allenthalben Wandervorträge, ließ ein Buch erscheinen und ging 1822 den Congreß um .Ausrüstung einer entsprechenden Expedition mit zwei Schiffen und allem Zubehör an. Oberst Richard M. Johnson von Kentucky reichte das Gesuch im Staat ein; dasselbe wurde nach wenigen Bemerkungen einstweilen auf den Tifch gelegt. Dasselbe Schicksal hatte ein zweites Gesuch, welches im December 1823 an beide Häuser des Congresses gerichtet wurde. Auch ein im folgenden Jahre an die Legislatur des Staates Ohio gesandtes Gesuch, eine empfehlende Resolution in dieser Sache anzunehmen und dem Congreß die Ausrüstung der Ezpedition an's Herz zu legen, wurde auf unbestimmte Zeit zurückgelegt. ' 1825 suchte Symmes durch den amerikanischenGesandten in St. Petersburg um die Erlaubniß nach, eine PolaiE?pedition zu begleiten welche die russische Regierung damals ausrüsten ließ. Die Erlaubniß wurde ohne Weiteres gewährt; aber Symmes konnte zu seinem größten Leidwesen keinen Gebrauch davon machen, weil er nicht einmal die Mittel aufbringen konnte, die zu seiner persönlichen Ausstattung erforderlich waren. Nachdem er noch mehrere Jahre für seine Idee öffentlich gewirkt, auch eine beschränkte Anzahl Anhänger gefunden hatte, starb Capitän Symmes im Mai 1829.:. Die Leiche wurde in Hamilton,' O.,, begraben, und der Stein auf dem Grabe zeigt die Erdkugel, wie sie Symmes sich' vorstellte, mit verschiedenen 'in einander geschachtelten Hohlkugeln und weiten Oeffnungen an beiden ...Polen, ' in . welche Oeffnungen ein allmäliger Uebergang durch breite Mnden stattfindet. Auf diesen Ran,

dern hatten sich, der Behauptung von Symmes und seinen Anhänger zufolge, schon verschiedene Polarforscher bewegt, ohne es zu wissen. Es ist hier nicht möglich, auf die ganze ungeheuerliche Theorie dieses verunglückten Columbus einzugehen. Viele mögen sich vielleicht wundern, daß dieselbe nicht ohne Weiteres als grandiose Narrheit betrachtet worden und nicht längst verschollen ist. Aber es fehlte dem biederenCapitän nicht an einer Fülle von Argumenten für seine sensationelle Erdanschauung, welche auf allerhand, zum Theil heute noch ungelöste geographische u. physikalische Räthselfragen eine einleuchtende Antwort zu bieten schien. U. A. suchte er damit ' gewisse regelmäßige . Wänderungen von Land- und Wasserthieren nach Norden, auffallende Unregelmäßigkeiten der Congreß-Magnetnadel in hochnordischen Gegenden und noch allerlei Sonstiges zu erkären. Man muß sich auch hüten, alle Behauptungen von Symmes für werthlose Phantastereien zu halten. So abcnieuerlich auch sein Haupttheorie erscheint, wird doch verschiedenes von ihm zum ersten Male Vertretenes, so z. V. über die Zunahme pflanzlichen und thierischen Lebens in bestimmten arktischen Gegenden, von der neueren Forschung immer mehr bestätigt.

Vom Jnlanve. VordemPolizeirichterin Paducah, Ky., erschien dieser Tage ein Angeklagter, der den poetischen Namen Chink Dollars führt. In Tulare County, Cal., entdeckte kürzlich ein Mann, Namens Browermann, ein reiches Lager von opalisirendem Chrisolith. Er machte dem Verwalter des dortigen ParkMuseums", Wilcomb, Mittheilung von seinem Funde, und die beiden Männer beabsichtigen, das Lager gemeinsam auszubeuten. Den Fundort halten sie geheim. Nur wenige Landratten haben wohl eine Vorstellung von der furchtbaren Gewalt, mit welcher ein Oceandampfer sich wenige Minuten nach Abstellung des Dampfes vorwarts bewegt. Der Bundeskreuzer Columbia , der ber emem Deplace mcnt von 7350 Tons und 17,991 Pferdekräften eine Fahrgeschwindig keit von 22.8 Knoten hat, braucht nach Abstellung des Dampfes 2 Minuten 15 Secunden, um zum Stillstehen zu kommen, und in dieser winzigen Spanne Zeit legt er 2147 Fuß, d. h. beinahe eine halbe Meile zurück. AuS diesen Zahlen kanu selbst der Laie sich einen annähernden Begriff von den ungeheuren Gefahren, welche eme Col lision selbst haben kann, nachdem Con tredampf gegeben ist. ' In der Umgegend von West Fork. Ind.. leben 10 Geschwister, welche bei einem Gesammtgewicht von 2277 Pfund zusammen 64 Fuß 3z Zoll läng sind. Die Namen der Betreffenden, ihr Körpermaß und ihr Gewicht sind: James Connelly. 6 Fuß 9 Zoll, 260 Pfd.; Edward Connelly, 6 Fuß 4 Zoll. 245 Pfd.; Sarah Con nelly. 6 Fuß 4 Zoll. 266 Pfd.; W. Connelly, 6 Fuß 7 Zoll, 198 Pfd.; M. Connelly, 6 Fuß 4 z Zoll. 242 Pfd.; Daniel Connelly. 6 Fuß 6 Zoll, 245 Pfd.; Bernard Connelly. 6 Fuß 9 Zoll. 248 Pfd.; Ellen Connelly. 5 Fuß 11 Zoll. 200 Pfd.; Bridget Con nelly. 6 Fuß 2 Zoll, 195 Pfd.; T.Connellv. 6 ftufc 64 Joll. 178 Pfd. Auf Anregung der Queensland Meteorological Society" hatte das britische Schiff Kilmarnock". das von San Francisco nach Grönland in See gegangen war, unterm 7. Grade 52 Minuten südlicher Breite und 103. Grade westlicher Länge am 24. November 1894 eine versiegelte Flasche in's Meer geworfen. .Die Flasche enthielt das oben erwähnte genaue Verzeichnis von der Lage des Schisfes zur Zeit, als sie dem Wasser übergeben wurde. Der Dampfer Monowai" hat nun die Nachricht gebracht, daß Capitän H. Smith vom Schooner Pagopago" die Flasche in der Nähe des Hafens von Pagopago am 23.Dezember 1895 aufgefischt hat. Die Flasche ist nun während dieser dreizehn Monate eine Entfernung von 4020 Meilen weit geirieben worden, und hat dadurch den Beweis geliefert, daß im südlichen Ocean eine sehr starke westliche. Strömung ezistiren muß. Auf Mare Island bei San Francisco ist der Monitor Monadnock" unter dem Befehl des Capt. Sumner in Dienst gestellt worden. Das Schiff gehört zu derselben Klasse, wie der Monitor Monterey". doch ist er etwas größer. Sein Kiel wurde im Jahre 1874 in Mare Island gelegt. Seit jener Zeit wurden jedoch die ursprllnglich angenommenen Pläne für den Bau derselben mehrmals abgeändert und schließlich der Plan für den Bau zu Grunde gelegt, der für die Monterey" maßgebend gewesen war. Die Fehler, die bei der letzteren begangen wurden, sind sorgfältig vermieden worden, so daß die Monadnock" naturgemäß auch ein besseres Schiff sein sollte, als die Monterey". Die Länge des neuen Monitors ist auf der Wafserlinie 259 Fuß 6 Zoll. Er ist 55 Fuß 6 Zoll breit, doch hat er nur einen Tiefgang von 14 Fuß 6 Zoll. Sein Deplacement ist 3990 Tonnen. Die D'rehthürme sind schwer gepanzert und der Mast besitzt einen armirten Mastkorb. Die Fahrgeschwindigkeit soll 14 Knoten betragen, allerdings nicht sehr viel, doch ist die Monadnock" für den Kampf gebaut und nicht zur Verfolgung von Handelsfahrzeugen. Die Kohlenbehälter fassen 2500 'Tonnen. Ein Unterschied besteht in der Armirung der beiden Monitore. Die Monadnock" hat vier Ivzöllige Geschütze, zwei in jedem Thurme. Jedes derselben wiegt 23 Tonnen und ist 23 Fuß lana. Die Hilfsbatterie bat zwei 6pfündige SchneLfeuergeschütze, zwei Zpfündige. zwei Hotchkiß- und zwei Gatling-Kanonen. Die Besatzung besteht auS 26 Offneren und 145 Mann.

ahMfiir'y'W i

Oo! Nuttarne. ' DerAachenerCarneval ist nicht ohne Blutthaten schlimmer Art verlausen. Mehrere Personen erhielten bei dem allgemeinen Trubel lebensgefährliche ' Messerstiche. Ein Restaurateur wurde in seinem Lokal von mehreren maskirten Personen thätlich angegriffen; er hielt sich die Angreifer mit einem Gummischlauch vom Leibe und griff dann zum Rebolver. Nachdem er zwei der Angreifer verwundet hatte, erhielt er einige Schläge mit einem Eisen auf denKopf, so daß er bewußtlos niederfiel. Auch sonst sind viele Rohheiten während des Carnevals verübt worden. In dem Nachbarort Haaren wurde heute srüh ein maskirter junger Mann erfroren im Hausflur seiner elterlichen Wohnung aufgefunden. Ein Gegen st ückzum Fall Partitsch hat sich soeben im Städtchen Wachenheim abgespielt. Im vorigen Jahre' war ein junger Mann, er nannte sich Michael Hirsch, als.israelitischer Religionslehrer, Schächter und Friedhofaufseher thätig und wußte sich durch sein gewandtes Benehmen überall beliebt zu machen. Plötzlich war er unter Hinterlassung zahlreicher und für seine Verhältnisse ganz bedeutender Schulden verschwunden. Jetzt ist Hirsch in Simmern verhaftet worden. Wie sich herausstellte, hat Hirsch oder wie der Hochstapler sonst heißen mag. sich die für seine Betrügereien nöthigen Papiere selbst angefertigt. Er soll ein im übrigen ganz dürstig unterrichteter Mensch sein. In der medizinischen Gesellschaft zu Berlin wurde em Fall einer halbseitiaen Lähmung bei einer Telephonistin vorgestellt. Die junge Dame erhielt bei der Umschaltung plötzlich einen elektrischen Schlag, der sie bewußtlos machte. Bei näherer Untersuchung ergab sich, daß sie mit noch feuchten Handen den Hörapparat em gehängt hatte. Der elektrische Strom hatte durch den feuchten Leiter in den Korper der Telephomstm Emgang ge funden und die oben genannte Erschei nung hervorgerufen. Es ist also äußerste Vorsicht bei der Hanhrung mit und an den Telephonapparaten gcbo ten. Man hüte sich namentlich davor, mit feuchten Händen die Telephonapparate zu berühren. JnNiersieinhatsichein schwerer Unglücksfall zugetragen. Ein Pferd wunrde durch das Vorbeifahren eines Zuges scheu und rannte nach dem Friedhofe zu. wo die Leute, die gerade von emer Beerdigung zurückkamen auf dem schmalen Wege mcht auswei chen konnten. Eine Frau litt einen Rippenbruch; eine andere Frau starke Hautabschürfungen im Gesicht; emer dritten Frau wurde die Brust emgedrückt; einer vierten ging das Rad über das Bein; einem Kinde wurde der Arm zerquetscht und das Bem ge brochen. Der Knecht wurde schwer verletzt. Das Unglück wäre noch viel schlimmer geworden, wenn das Pferd nicht zum Stehen gebracht worden wäre. VeidemVrande, verein aus m Cburchstr. 7. Sobo. London zerstörte, find ein Ebevaar Namens Futcher und 3 Kinder derselben, sowie eine Frau Mooxt neojt 3 moern verbrannt. Herr Moore sprang aus einem 5?ensser des zweiten Stockes und wurde schwer verletzt in's Hospital gebracht, ist war aus em Gitter gefallen und aufgespießt worden. Das Haus entkielt 14 Zimmer, die an verschiedene Familien vermiethet waren. Ehe noch die Insassen etwas vom Feuer oe merkten, hatte dasselbe das aanze Ge bäude ergriffen und die Feuerwehr konnte nichts Wetter thun, als dieAusbreitung der Flammen auf die Nachbarbauser zu verhindern. Em Volrntt. der das Feuer zuerst bemerkte, rettete einen Mann und eme Frau aus dem zweiten Stockwerk. JnunserenTagen. wo es fast zum guten Ton gehört, zu strtten. darf es eigentlich nicht Wunder nehmen. wenn selbst Gemeinderätbe in Ausstand treten. Ein solcher Gemein derathsstrike ist in der Schaffhauser Gemeinde Oberballau ausqebrochen. und zwar, weil infolge einerAenderung im Besoldungsreglement vie?ltzungssporteln um 90 Rappen künftighin füi iedeSikuna sich vermindern. Nun wollen die Gemeindeväter nicht mehr um das Glück ihrer Dorfgenossen besorg! lein. So billig thun sie's nicht! Jneinemvordem österreichischen Cassatlonsyose zur Werhand luna elanoten Nrocesse weaen Bru Zj o : r ii" ö dermordes spielt ein merkwürdiger Volksaberglaube eme besondere Rolle. In vielen Orten Galiziens wird namlich daran festgehalten, daß man einen verhaßten Feind dadurch untrüglich aus der Welt schaffe, wenn man in seinem Grund und Boden Theile eine gebackenen Giftschlange vergrabe. Als daher der Grundbesitzer Iwan Holcwaty in Antonyka bei der Gendarmerie die Anzeige erstattete, sein Bruder Nikolaus habe einen Selbstmord begangen, zweifelte Jedermann im Dorfe an der Richtigkeit dieser Anzeige, weil es rucbbar geworden, daß der Anzeiger aus Eifersucht und Haß im Garten des Bruders aebackene Stucke emer Viper vergraben habe. Iwan Holowaty wurde daber weaen Verdachtes des Brudermordes verhaftet und gestand, den Nikolaus mittelst emer Telegraphenstange getödtet und in einen Bach gewarfen zu baben. worauf er den Körper mittelst eines großen Steines beschwert habe. Wie erhoben wurde, unterbielt Nikolaus Solowatv mit der Gattin seines Bruders ein Verhältniß, und seine eiaene Mutter aav an. .Irene Holowaty habe beideBrüder gleichmäk a ael ebt". Bei der Berbandluna vor dem Schwurgerichte in Sianislau leugnete Iwan und behauptete, der Gendarm Steliga habe ihm das Geständnin durch Schläge erpreßt. Er wurde gleichwohl des Brudermordes fckuldia erkannt und zum Tode durch den Strana verurtbeilt: seine daaeaen eingebrachte Nichtigkeitsbeschwerde l m . P - vurve aogelviezen.

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