Indiana Tribüne, Volume 19, Number 170, Indianapolis, Marion County, 8 March 1896 — Page 4
ZndZcmK Tribüne.
Erscheint Taglich und Sonntagvo Die tZzliche Tribüne- kostet durch den TrSger 23 CentS per OZcche, die EonntagS'.Trtb2ne'e dtnts ttt Woche. Celte jufarnwe 15 GentS ob 85 Cents per rtenat. Per Post außerhalb be, .ttitbt geschickt in Oorauöbezluug p de, mx. rnrs ist Süd LZlavantl, Straße. Indianapolis, Ind., 8 März 1596. Sonnte - AOmi. Wenn ich heute nochmal? auf die Freisprechung deL Nooker zu sprechen fostme, so geschieht eö deshalb, weil ich meinen Lesern ein Gegenstück zu der Handlungsweise teö Nooker vorlegen will, um zu zeigen, wie verschiedene Menschen unter ähnlichen Umständen handeln. An der Ecke der Ohio und Spring Straße wohnte, oder wohnt, ein Mann Namens Thomas Parker. Derselbe arbeitete seit längere Zeit in Shelbyville und kam jeden zweiten Sonntag hierher, seine Frau zu besuchen. Er erfuhr, daß ein gewisser Snow seine Frau zu besuchen pflege und erhielt Nachricht von deren Untreue. Er nahm die Sache sehr philosophisch auf, sehte sich hin und schrieb einen Brief an Snöw worin er denselben einlud, am kommenden Sonntag zu ihm zu kommen, um die Sache in Frieden zu ordnen und Skandal zu vermeiden, und wenn seine Frau ihn (Snow) vorziehe, wie daS der Fall zu sein scheine, so werde er nicht im Wcge stehen usw. usw. Nun wurde die Sache zwar nicht in so romantischer We,se geordnet, denn Snow ist auch verheirathet, und war indiskret genug, den Brief seiner Frau zu zeigen. Diese nahm den Brief an sich, lief damit zur Polizei und so kam die Sache an die Oessentlichkeit. Sie endete damit, daß Parker und seine Frau fich aussöhnten und letztere wahrscheinlich mit nach Shelby ville ging. Indeß dies hat mii meiner Betrachtung nichts zu thun und ich füge eö nur bei, um die allenfallfige Neugierde meiner Leser zu befriedigen. - Ich zweifle keinen Augenblick daran, daß Parker ein intelligenterer Mensch ist, als Nooker, denn es gehört immer ein gewisser Grad der Intelligenz dazu,' um dergleichen Dinge mit solch philosophischer Ruhe aufzufassen, ganz sicher aber hat er ein ganz anderes Temperament. Sicher ist sein Temperament ein phlegmatische! und der Mann ist schwer in Aufregung zu brin gen. Man darf als wahrscheinlich vorau. sehen, daß wenn er ein ähnlich cholerischeS Temperamuit wie Nooker hätte, sich eine Katastrophe ereignet hätte. Ich erinnere mich eines anderen Fal leS, der ebenfalls etwaS Analoges mit dem Rooker Sülle bat. Es war der j Fall deS jungen Eülig, der auS Eifer sucht seine Geliebte erschoß. Er wurde zwei Mal zum Tode verurtheilt (das erste.lwheil . w'rde. vom Obergericht umgestoßen) und schließlich gehängt. 3m Prozeß wurde nachgewiesen, daß er epileptisch war, und Epilepsie muß nicht, aber kann Irrsinn erzeugen. Wenn ick, die beiden Fälle mit eirander vergleiche, so komme ich zu der Ueberzeugung, daß in dem einen Falle Freisprechung erfolgte, weil die Eifersucht begründet war, und in dem anderen Verurteilung, weil die Eifersucht unbegründet war. DaS entscheidende Moment lag also nicht in der That deS Mörders, sondern in der Handlungsweise deS OpferS. Meiner Ansicht nach ist daS ganz falsch. Auf den Intellekt oder auf daS Temperarnent deS Mörder? wirkt die Eifersucht genau so, ob sie begründet ist oder nicht. DaS entscheidende Moment muß in der GeisteSbeschassenheit, oder der GemüthSverssssung des Verbrechers selbst. nicht in der Handlungsweise oder dem Charakter einer anderen Person gesucht werden. Andernfalls müßte der Grundsatz gelten, daß man eine untreue Frau straflos umbringen darf, aber als Mörder hingerichtet wird, wenn man unglücklicher Weife einen Irrthum begeht. DaS aber wäre eine Monstrosität sonder Gleichen, um so mehr da durch Verleumdung oder durch andere Mitte! der Irrthum so leicht erzeugt werden kann. Trotzdkm scheint man nach diesem Grundsätze zu handeln. Der Mann, der kürzlich in Kentucky seine Frau und deren Galan in flagranti ertappte und todtschoß, ging frei auS, aber ein Neger, der vor mehreren Jahren hier seinem Mädchen auS grundloser Eifersucht den HalS abschnitt, und sich selbst eine lebensgefährliche Wunde beibrachte, aber wieder geheilt wurde, wurde gehängt. ES ist hier also derselbe Unterschied. DaS ist falsche Rechtsprechung. War eö gerecht, den Gütig zu hängen, dann mußte' auch Rooker gehängt
werden, war eö gerecht, den Nooker freizusprechen, dann hätte auch Gütig freigesprochen werden sollen. Unsere.Nechtsprechung ist noch eine sehr unvollkommene, und beruht vielfach auf Leidenschaft und Stimmung, wie daö Verbrechen selbst. OerPlauderer. ii JndenVananenlattderl!. Eine so alltägliche Frucht die 23a nane bei uns auch geworden ist, ss kann man hier doch keine auch nur annähernde Lorstellung von der Bedeutung der Banane in denjenigen Länlern gewinnen, in denen sie wirklich angebaut und frisch vom Baume herab gegessen wird. Wohl hat man auch in südlicheren Gegenden der 23er. Staaten Bananenbäume, die nicht blos in Töpfen stehen; aber man hält sie nur als Schattenund Zierpflanzen, und in den seltenen Fällen, in denen die Frucht wirklich hier reift, erreicht sie bei Weitem nicht die Grobe und vor Allem nicht das Aro der tropischen Banane. Die importirten Früchte aber, welche noch grün abgeschnitten worden sind, und die man in Lagerhäusern (oder gar noch in tabaksrauchgeschwängerten Dachstuben italienischer Obsthändler) vollend reifen" läßt, ermangeln erst recht der natürlichen Vollkommenheit der Banane Trotzdem ist freilich der Verbrauch dieser Frucht in unserem Land in beständigem Zunehmen, und schon im Jahre 1892 wurden 13 Millionen Büschel in die Ver. Staaten eingeführt; ohne Zweifel war der Import der letzten drei Jahre noch erheblich bedeutender. Dabei sind selbstverständ lich die in unseren Südstaaten und in Californien gezogenen Bananen noch außer Berechnung gelassen; vorläufig hat diese Cultur, wie gesagt, noch nicht viel auf sich, sie mag sich aber noch immer in kommenden Jahren erfolgreicher, sogar vielleicht in der Qualität, gestalten. Bei alledem ist die Banane in unserm Land einfach Obst" geblieben; nur hin und wieder im Süden wird sie gebraten oder gebacken, aber wir haben nur einen sehr unzulänglichen Begriff davon, wie unentbehrlich sie den Bewahnern der Tropengegenden ist, die ihre eigentliche Heimath bilden, und in welchem Maße sie daselbst als allgemeiner täglicher Nahrungsartikel angewendet wird. Sie tritt dort in großem Maße an Stelle unserer Getreide-Artikel und wird von den arbeitenden Classen dem Brot und der Kartoffel weit vorgezogen. Das läßt sich schon auf den Westindischen Nachbar-Jnseln studiren, aber zum Theil wahrscheinlich noch mehr in Bananenländern der sögenannten alten Welt.
So hat uns Stanley erzählt, daß im Innern Afrikas die Banane und der Pisang beinahe die einzige Nahrung der Neger bilden und den großen Vorzug für sich haben, daß die Baume sehr wenig Pflege erfordern, sich leicht fortpflanzen lassen, und der Ertrag viel größer ist, als der aller anderen Ernten. Ihre Einträglichkeit im Verhältniß zum Weizen soll sich dort verhalten wie 23 zu 1, und im Verhältniß zur Kartoffel wie 44 zu 1! Die weniger seinen Früchte werden dort meist getrocknet benutzt und in Mehl verwandelt, das zu schmackhaften, wenn auch für Unsereins nicht so leicht liebzugewinnenden Kuchen und Suppenbrühen dient. Es mag hier nebenbei bemerkt sein, daß sich der Unterschied zwischen Vanane und Pisang nur schwer definiren läßt. Letztere Frucht ist nur gröber und hat weniger Aroma, als die Banane, wird daher häufiger gekocht, als roh genossen. Uebrigens umfassen die Bananen eine große Anzahl Untergattungen.von dem chinesischen Zwerg-bananen-Baum, welcher nur 4 oder 5 Fuß hoch wird und Früchte von 5 Zoll Länge hat. bis zu den centralafrikanischen Riesenbananen. Letztere Bäume werden bis zu 40 Fuß hoch und tra gen Früchte von reichlich 20 Zoll Länge und 8 Zoll im Umfang. 50 bis 100 Früchte an einem Büschel! Ein einziges dieser Ungethüme könnte zu einer Mahlzeit für eine kleine Familie genügen, wenn dieselbe nicht geradezu einen Drescher-Hunger hat. Von der Vielseitigkeit der Bananen hinsichtlich ihres praktischen Werthes ist schon öfter die Rede gewesen. In den Ländern, wo sie reichlich wächst, werden z. B. mit ihren Blättern die Hütten der Eingeborenen bedeckt, es werden auch Körbe aus den Blättern gemacht, die Faser liefert Faden' und Taue, die Zungen Knospen und Schoßlinge werden gekocht und genossen, wie bei uns der Spargel, oder auch zu Salaten bereitet, der Gerbstoff im Saft des Stengels liefert Farbe oder Tinte, und manche Gattungen haben auf der unteren Seite der Blätter ein weißes Pulver, das sich zu einem weißen Wachs schmelzen läßt. Die verbrannten Blätter geben einen Ersatz für Seife und Lauge. Mit diesen wenigen, nicht allgemein bekannten Beispielen sei es hier genug. Der verhäugnikvolle Seat. HulnzreSle von 23. P' Herr Tumpenthiel, Paukenist beim Hofopern-MusikcorpZ zu X., war nach dem allgemeinen Urtheil seinerFreunde ein guter Kerl". Sein Charakter wäre tadellos gewesen, hätte er nicht die Behausung zweier Dämonen ge bildet, des Dämonen der Titelsuchr und des Scatspiels. Herr Tumpenthiel hätte ein Jahr, seines Lebens für den Titel Herzoglicher Kammermusi Ä kus hingegeben, da ihm aber diese AuSicbnuna bislang Nicht zu Theil
geworden, suchte und fand er im Scatspiel den Trost für das ihm vcm Schicksal Versagte. So auch an dem Abend, von welchem wir berichten. Herrn Tumpenthiels Partner waren die College vom Contrabaß und Triangel des nämlichen Kunstinstituts, welche ihn auf seiner Junggesellenbude aufgesucht hatten, um dort vor Beginn des Theaters noch ein halbes Stündchen dem erwähnten Laster zu fröhnen. Die Scatschlacht war blutig und wer dies Blut lassen mußte, das war Herr Tumpenthiel. Es w::rde baar bezahlt, und in einem Zeitraum von zwanzig Minuten hatten die schadenfrohen Collegen seine Börse um 2 Mark 46 Pfennige erleichtert. Plötzlich erhellten sich Tumpenthiels Mienen, und das mit gutem Grund, denn er hielt einen Grand in der Hand, einen Grand mit allerdings drei nichtsnutzigen Faussen, aber im Uebrigen einen hübschen Grand, wie ihn Jeder spielen würde. An dem Glänze, welcher Tumpenthiels Angesicht überstrahlte, merkten Contrabaß und Triangel sogleich, daß er ein großes Spiel haben müsse. Mit nickelstroenden Westentaschen erhoben sich daher beide wie auf Verabredung und erklärten, es sei die höchste Zeit, aufzuhören, man müsse in's Theater. Sitzen geblieben!" schrie erbost und verzweifelt zugleich Herr Tumpenihiel. Sitzen geblieben! Ich habe einen Grand mit Vieren. Ich will erst mein Spiel gewinnen!" Rege Dich nicht auf, Tumpenthiel. Wir gehen." Erbittert erhob sich Tumpenthiel. Halt!" sagte er plötzlich, ich habe eine Idee. Jeder steckt seine Karten in die Tasche. Wir haben alle drei vor dem Finale der Ouvertüre große Pause und spielen dann weiter." Mensch," rief der Contrabaß, wenn das der Dirigent sieht. . Oder gar wenn es das Publikum bemerkt." Beide merken's nicht. Wir stellen ein Notenpult vor, außerdem sitzen wir in der Tiefe." Wir haben aber keinen Tisch!" bemerkte das Triangel. Wir spielen auf der Pauke!" Gut," sagte Contrabaß, habe Deinen Willen. Aber alles Unheil, was aus der Geschichte entsteht, komme über Dein Haupt!" Es kommt keins. Allons. vorwärts marsch!" Und das Kleeblatt eilte von bannen. In der hohen Wölbung des Theatersaales verklingt harmonisch die Introduction der Ouvertüre. Für die drei Scatbrüder folgt eine Pause von ungezählten Takten. Sie drücken sich meuchlings hinter den Schatten eines riesigen Notenpultes und beugen sich über die Pauke, nachdem sie die Karten aus der Tasche gezogen. Hh'n Muthes spielt Tumpenthiel sogleich seine drei besten Jungen. Nun hat er nzch Carreau-Aß und Zehn, Pique-Aß besetzt mit demKLnig. Ceurkönig und -Neun und als Reserve den letzten Buben. Er zieht das Pique-Aß, denn ein zufälliger Blick in die Karte des Triangels hatte ihn belehrt, daß dort die Zehn blank sitzt. Aber mit kaltem Lächeln wirft das letztere die Sieben, welche sich hinter der vermeintlich blanken Zehn verkrochen, auf Tumpenthiels Aß. Vom Contrabaß kommt die Acht. Heiß steigt es in Tumpenthiels Wangen auf. Er ahnt's, das grausame Schicksal verfolgt ihn bis in die Hallen des Musentempels. Er spielt die Ceurneun. Das ist Wasser auf die Mühle deö Triangels. Dasselbe geht mit dem Aß über die Neun, und der Contrabaß wimmelt sein Treff-Aß. Die Gegner haben 22! , Das Triangel spielt die Zehn nach. Mit teuflischem Grinsen wimmelt der Contrabaß die Treffzehn. Tumpenthiel bedient, steigenden Grimmes, mit dem König. Die Gegner haben 46! Lieblich bringen Flöte und Fagott die Stimmung des erwachenden Morgens mit seinen süßen Vogellauten zum' Ausdruck. Hingeschmolzen lauscht das Publikum. In der Tiefe aber geht das Unheil seinen Gang. Mit scharfem Klatsch fällt die Piquezehn auf das geduldige Kalbfell. Unwillig horcht der Dirigent. Der Contrabaß gibt den Treffkönig. 60!" murmelt freudig das Triangel. Da dröhnt ein furchtbarer Paukenschlag durch den Saal, der die ganze liebliche Morgenstimmung in ihrer Blüthe knickt, ein Paukenschlag, begleitet von dem verzweiflungsvollen Ruf: Verfluchte Wimmelei!"
Es folgt ein Augenblick angsterre--lender Stille; dann bricht es los im Publikum, bricht los in Gestalt eines schallenden, jauchzenden, nicht endenwollenden Gelächters, wie es bislang noch kein Dichter den Zuschauern des possenhaftesten Stückes abgezwungen. Und zusammengestürzt über die Pauke liegt Tumpenthiel. Als der unglückliche Musikant sich nach' einer ruhelos verbrachten Nacht erhob, fiel ihm durch die Thürschwelle ein Brief'entaegen. In diesem tbeilte Zveblt Cuck Lebenskraft in irgend ei nem ?heil eures Systems, oder ist euer Ner, engstem zerrüttet durch unweise Leber.Sart orer irgend welch? Urwche ? 3 heilt mir e"re teilst mit uv.d ich will euch gerne schreiben toi mir am Meisten half, va ich auch dilfe notbmer.dig hatte, ferner sende ich auch frei da Nec pt tn einfachen auemme, das m-cv rettete. Verschiebt nickt aus Morgen, waö ibr beute sollt. Schreibt unter eischlub einer !ßricfm'arle fa Rückantwort an 5h?mas later, P. O. So, 7, alama,o,, Mich.
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der Kapellmeister Herrn Tumpenthiel mit. dah er wegen seines gestrigen groben Vergehens eine Ordnungsstrafe von 20 Mark -gegen ihn hiermit festsetze. Auf den Titel eines 5)erzoglichen Kammermusikus", welchem, wie er wisse, Herr Tumpenthiel nachstrebe, habe sich letzterer natürlich keine Hoffnung mehr zu machen. Daß Herr Tumpenthiel nicht Kammermusikus geworden, hat er nach schweren inneren Kämpfen verwunden. Daß er aber den Collegen vom Contrabaß und Triangel auf ihr Verlangen den Betrag für den verlorenen Grand mit je 40 Pfennig nachträglich noch auszahlen mußte, das hat er nie oergeisen !onm. Hl Die russischen ttrottznngnien. Im Laufe dieses Jahres wird die Krönung des Kaisers Nikolaus II. von Rußland in der alten Krönunqs-' stadt Moskau stattfinden. Sicher werden dabei der großartige Pomp, der Glanz und die Pracht entfaltet, welche nun einmal unzertrennlich von derartigen Staatsactionen, zumal im russischen Reiche, sind. DiVKrönungsmsianien des russiscken KaZserti,? welche bei der KrönungVerwendung finden werden, bestehen aus der großen Krone des Kaisers, der kleinen der Kaiserin, dem Scepter, dem Reichsapfel und zwei Ketten des hei. ligen Andreas, einer größeren und tU ner kleineren. Die Krone des Kaisers ist ein Kunstwerk ersten Ranges. Katharina II. beauftragte sogleich nach ihrer Thronbesteigung den Juwelier Panzie.einen Schweizer, aus den Diamanten der kaiserlichen Schatzkammer eine Krone herzustellen, welche an Reichthum und Pracht alle Vorhand?nen übertreffen solle. Panzie führte den ihm gewordenen Auftrag über alle Erwartung aus; er verwendete dazu 63 große Brillanten und 4878 kleine, ferner 64 ausgesuchte orientalische Perlen; zur Basis des Kreuzes wählte er einen großen herzförmigen ungeschliffenen Rubin. Die wesentlichen Bestandtheile der - Krone sind der Kronreifen, darauf eine in der Mitte getheilte Kronkappe und ein zwischen dieser im Bogen laufender Kronbügel, auf welchem der erwähnte Rubin, in Diamanten gefaßt, ein Kreuz trägt. Born, unten am Kronbügel, ist ein Bund von Palmen- und Lorbeerzweigen aus Brillanten, welche nach beiden Seiten aufstreben und sich mit ihren Blättern an die Kronkappe anschmie gen.' Die Krone selbst besteht aus Feingol ist an der Innenseite mit rothem Sammet gefüttert und außer: mit zwei Reihen Perlen auf beide?: Seiten der Kronkappe dicht mit Diamanten besetzt, von welchen einige von ganz bedeutender Größe sind. Der erste Kaiser welcher sich diese Krone auf's Haupt setzte, war der Sohn Katharinas II.. Paul dessen Krö
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