Indiana Tribüne, Volume 19, Number 169, Indianapolis, Marion County, 7 March 1896 — Page 2

Jnöians Tribüne.

Erschemt Taglich und Sonntagv Die tZgliche Trijane" kostet durch den Träger 22 Cents per L)o$e, dle eontaaZ.Trib2ne"? ZtntZ per Woche. Seide usammen 15 Cents der es Qjent per r!,ar. Per Post außerhalb de, Etadt ngeschickt t VorauSSkjadlung V pe, fjat. OfTUtt 18 Süd Vlabam Straße. Indianapolis, Snd., 7. März 1896. MMBMMBanBHHBMHHBBBMMBMMM C Crlfl InüWS oncTj? oirorea.) Ltreiflichter von der (Sarteustadt. Chicago, im Deficit-Frühling Haben Sie ja keinen Verdacht, daß ich Sie anpumpen oder einen wippchenmäßigen Vorschuß haben will! Ganz so schlimm steht es mit mir personlich noch nicht. Aber die Gartenstadt selbst steht so entschieden im Zeichen des Deficits, daß ich mir kein passenderes Datum für meinen heutigen Brief hätte wählen können. Und dieses Desicit ist überdies ein schier hoffnungsloses. Zwar hat es die Stadt schon verschiedene Jährlein hindurch trefflich verstanden, von ihren Schulden zu leben," dabei nach außen hm zu glänzen und sogar gelegentlich wenn hohe" Besuche kamen, stellenweise sauber zu sein. Aber nie in den letzten zwanzig Jahren war die Schuldlage eine so verzweifelte, wie gegenwärtig. Und sie macht sich in vielen Veziebürgen gleichzeitig fühlbar. Mehr Licht!" rief der sterbende Goethe (dem jetzt die Chicaqoer Schwaben, ein leuchtendes Beispiel großdeutscher Noblesse bietend, ein Denkmal setzen wollen) Weniger Licht!" ruft die Chicagoer Stadtverwaltung. Der Noth gehorchend, nicht dem eig'nen Trieb, hat Se. Ehren Swift Befehl gegeben, nicht weniger als 15,000 Lampen, elektrische sowohl wie Gaslaternen, auf unbestimmte Zeit in Ruhestand zu versetzen, was die Verbrecherwelt unbändig freut! Der krasse Geldmangel ist u. A. auch die Ursache eines Kriegs zwischen dem Stadtrath und dem Schulrath von Neu-Paris, und die würdigen handfesten Stadt-Rabenväter meinen, es wäre das erbeste. die. Chicagoer Hochschulen gan und gar abzuschaffen und verschiedenes Ändere sogleich mit. Man denke sich, so etwas im westlichen Paris, dessen journalistische Zofen immer so riesig mit den öffentlichen Bildungsanstalten geprahlt haben! Daß bei dieser schönen Gelegenheit auch wieder die Minir-Arbeiten liegen den deutschen Unterricht mit furchtbarem Eifer betrieben werden, brauche ich wohl kaum hinzuzufügen. Denn diese Losung ist ja für westliche Barbaren das ceterum censeo" bei allen Anlässen. Wozu auch so viele Vildng. Zum Budeln genügt ja die Kenntniß von Einmaleins, und soweit die ehnnwerthen Stadthäupter und Klopffechter können, werden sie es gewiß verhindern, daß das gartenstädtische Volk gebilderter und unzufriedener wird. Die edlen Pläne werden freilich nicht alle Verwirktlicht werden, die Bäume werden nicht in den Himmel wachsen trotzdem bald dieBaumpflanzungsTage kommen aber ohne empfindliche Beschneidungen wird es wohl nicht abgehen. Daß sehr leicht Geld genug in den Beutel gethan werden könnte, wenn die skandalösen SteuerEinschätzungen halbwegs reformirt wurden, und dre' Stadt nicht m allen Ecken und Enden bemogelt würde (schon allein, was ihr durch die beruch tigten Strafgelder-Nachläss e in den, zum Theil überhaupt nur KasperleTheater bildenden kleinen GerichtsHöfen" verloren geht, wird auf mehr als 5100.000 pro Jahr geschätzt!) DieZ und Anderes scheint den Deficit Heilenden nicht von Weitem emzufallen oder steht vielmehr überhaupt nicht in ihrem Wörterbuch. Das Deficit ist auch daran schuld. daß die gartenstädtischen Straßen, die freilich niemals nach civillsirten Be griffen rein waren, sich zur Zeit in eurem Zustand befinden, welchen poll zeiwidrig" zu nennen eine Schmeichelei wäre. ' Sollte Sie in der nächsten .Zeit Ihr guter oder böser Stern nach Chicago führen, fo verlassen Sie um Gotteswillen niemals außerhalb des Hotels die Kutsche; ich garantire Ihnen, daß Sie so am billigsten wegkommen, und auch Ihr Leben am sichersten ist. Die Chicagoer sollten sich, statt sich den modernen 9!amen von Paris zuzulegen, lieber an den altlateinischen der Seine-Stadt halten, nämlich Lutctia, zu deutsch Dreckstadt" (dies paßt ja auch am besten zu dem indianischen Chicago", so da übersetzt worden ist: Am Fluß stinkt's.). . So bankerott auch die Gegenwart ist, fo hatt dies die Chrcagoer Nicht ab. wacker in Zukunftsplänen zu machen. Gerade jetzt ist man in maßgebenden Kreisen wieder mit einem großartigen Unterrhmen für den Frühherbst beschäftigt. WaS soll es geben? Natürllch. wieder eme Ausstellung. Das Auöstellungsfieber ist den Chicaaoern nun einmal tief in die Knochen gefahren. Die Gsschichte soll nichts Geringeres werden, als eine Verpflanzung der südlichen internationalen Ausstellung, welche in Atlanta hauste, nach dem Norden. Wenigstens sollen alle rr::wni v. , : .. vs?uüiuuicu uci union oaran lyenney' men. auf ihre Kosten die ganze Reclamemacherei besorgen und die Aus stellungsgegenstände nach der Windstadt bringen, während Chicago die nöthigen Baulichkeiten und Einricktungen stellt und auf ein Vierteljahr im Gang hält. Unter den 40 Herren , und Damen, die am Chicagoer Ende der grotzen Schnur zu ziehen haben, sind auch viele, welche mit der Columbischen Weltausstellung in amtlicher Verbindung gestanden hatten und ihre v r; . ... i ... . oamangcn vjiyagiungen wellerverwer ihen können. ! Ich brauche kaum hinzuzufüaen bafc die Cbicaaoer dabei nocö einen besonderen frifö für jfö selbst fanaen

wollen'. Schon längst beklagen sie sich bitter, daß sie durch die Schuld dcr Bahngesellschaften bei Weitem nicht in so günstiger Güterverkehrs-Verbin-dung mit dem Süden ständen, wie die Lage der Stadt es eigentlich rechtfer-

tigen würde, und dak ihnen, lron oes schönen Zwischenstaatlichen VerkehrsGesetzes, die Frachtraten .für alle Artikel verhältnismäßig viel höher berechnet würden, als anderen Städten des Ostens und Westens. Nun hoffen sie aber, durch besagte Ausstellung einen Druck ausüben zu können, welcher diesen Uebelstand hinwegfegen wurde. und so in Zukunft als Händler und Verkäufer viel besser gestellt zu sein. Die Spekulation erscheint nicht gerade schlecht; ihr Erfolg wird aber wejentlich davon abhängen, wie weit die Südländer ihre Rechnung bei dieser Ausstellung gefunden zu haben glauben. und die verstehen sich auf das . : v -r v: ?pecu!iren Illum umtuet Ul Vlc Chicagoer. Sie müssen aber doch etwas' Ordentliches erwarten, sonst hätten sie sich wohl nicht aus die Ger V VI. fIT.H ZrC Jf:a 2)u)ic cingciucii. jiuh, iu auut, jeder Ausstellnug. die nicht mehr rückgängig zu machen ist. aus gutem Gewissen ein vivat, crescat, flore.it" entgegenrufen zu dürfen! Dabei wird auch das größte bleibende Denkmal, welche die 93er Ausstelluna bier hinterlassen hat, nämlich das Columbische Museum, vom Chi caaoer Patriotismus keinen Augenblick aus dem Auge gelassen. Aber dasselbe soll noch viel mehr werden, als ein bloßes Andenken jenes Völker Jahrmarktes! Verschiedene kleinere wissenschaftliche Expeditionen hat es bereits ausgerüstet, und sem nächstes Unternehmen wird eine große wissenschaftliche Erpedition nach den Wildnissen Afrikas sein, von der man höchst werthvolle Bereicherungen an thieri scher und pflanzlicher Beziehung sowie auch bezüglich der Producte des Menschenaeistes neuerer und ältester Zeit erhofft. Schon anfangs Juni soll diese Expedition ausbrechen. Es ist vielleicht Nicht ganz zufällig, daß gerade jetzt, da die öffentlichen Bildungsanstalten Chicago's durch den schauderösen Geldmangel so sehr in's Gedränge gerathen sind, so viel Wesens von den von Privaten erhaltenen Bildungsanstalten gemacht wird. Auch wurde es sich etwas besser und femer ausnehmen, wenn vor dem Titel des Columbischen Museums nicht der Name Field stände, welcher Field immerhm im Ganzen nur den geringeren Theil der Kosten trägt und niemals eine größere Summe für das Museum hergibt, ohne seinen kläglich bezahlten Angestellten die Löhne noch mehr zu beschneiden! Da waren die Macenaten der guten alten Zeit doch andere Kerle, als dieser kleingeistige Ellen-waaren-Millronar. Damit soll indeß der Werth dieses Museums an und für sich beileibe nicht 'verkleinert werden. Von der Wissenschaft lenken sich die Schritte von selbst zur Kunst. In dieser Beziehung ist es in den letzten Tagen hier wieder ein wenig lebendiger geworden; aber daS gewöhnliche Volk kann des mageren Geldbeutels halber diese Erweckung nur theilweise mitmachen. Ein Henry Jrvinc spielt deshalb meist nur vor gewählten wenn auch ziemlich zahlreichem Publikum. Erfreulich für die Interessen der höheren deutschen SchauspielKunst waren die recht annehmbaren Geschäfte, welche die bekannte, von Bier-Athenern umsichtig geleiteteTheatergesellschaft hier eine Woche hindurch gemacht hat. Es lebe die gelegentliche Fortsetzung! Chicago scheint auch Anlage zu haben, eine Stadt musikalischer und sonstiger Kinder zu werden. Kaum war der sroße Paderewsky hier, so tauchten alsbald zwei kleine auf: erst ein lOjähriges Knäbchen und kurz darnach ein 9jähriges Mägdelein, letzteres ein urdeutsches Genie mit Namen Elsa Breidt. Man erzählt die wunderbarsten Dinge von der spielenden Bemeisterung der schwierigsten Tondichtungen durch diese Kinder und sogar von sehr bemerkenswerther eigener schöpferischer Kraft. Ein größeres Publikum hat zwar noch keine Gelegenheit gehabt, sich davon zu überzeugen; aber damit hat es ja auch noch lange Zeit. Wunderkinder sollen nicht zu früh aufhören, Treibhaus-Pflan-zen zu sein; desto länger erhalten sie sich nachher, und desto weniger braucht ihr Alter vorgerückt zu werden. Auch daö Billard-Wunderkind, von dem ich Ihnen früher plauderte, die siebenjährige- Locuta Schellenberger, macht sich prächtig. Einmal war sie zwar von einem zehnjährigen, ebenso bemerkenswerthen Gegner besiegt worden; aber jüngst hat sie ihn glänzend wieder in den Staub gestreckt und kann sich abermals der unbestrittenen Meisterschaft wenigstens innerhalb derjenigen Sphäre rühmen, welche die Höhe des BillardtischeS noch nicht wesentlich übersteigt, mit den grandiosesten Versprechungen für die Zukunft. Es bleibt nun einmal dabei, daß Chicago die Stadt der Superlative" sein muß, auf allen möglichen und unmöglichen Gebieten. Für heute will ich Sie nur noch auf zwei Beispiele hierfür aufmerksam machen. Daß der genius loci" der Gartenstadt sehr feucht ist, habe ich noch nie bezweifelt; das bringt schon die austrocknende Wirkung der Winde mit sich. Jetzt ist aber zahlenmäßig nachgewiesen Iworden, daß Chicago horribile dictu! die unmaßigste Stadt Amerikas" in alcoholischer Beziehung ist. Auf jeden Kopf der gartenstädtischen Bevölkerung, alle Säuglinge mit eingerechnet, kommt darnach eine Ausgabe von 572 pro Jahr für geistige Getränke. Indeß will ich es den Temperenzrednern überlassen, Jeremiaspredigten darüber zu halten. Ferner ist dieser Tage in einer Ge-schäfts-Statistik bewiesen worden daö heißt, die Uneingeweihten müssen eö einfach glauben , daß Chicago die größte restliche Consum-Stadt für falsche Havrz ist. . Mir erscheint das

lehr glaublich, wenn ich an die unzähligen falschen Behauptungen" denke, denen man hier begegnet. Nicht weniger, als 10 Tonnen falscher Haare.von den Häuptern schmucker europäischer Bauernmädchen und anderer, sollen jährlich von den Chicagoer Evastöchtern bedurft werden, theils weil dieselben vernommen haben, daß es anderwärts in fashjjnablen Kreisen so Mode ist. theils auch aus wirklicher, wohlverdeckter Kahlköpfigkeit, die trotz der leichteren Hüte auch beim weiblichen Geschlecht unserer Tage immer mehr einzureißen scheint, sogar in jungen Städten und Ländern. Aber ich Will nicht zu indiscret über diesen Ge-

genstand werden. sonst möchte, wer mich nur flüchtig kennt, den Verdacht schöpfen, daß nur schnöder Neid nur die Feder führte. I. R. Panamino in Ungarn Budapest, im Februar. Eine Menge unangenehmer und unschöner Erscheinungen tritt in der neuesten Zeit hier in den Vordergrund. Während das Land mit riesigem Kostenaufwand zu der stolzen Tausendjahrfeier rüstet, häufen sich die Schwierigkeiten und peinlichen Zwischenfälle. Der politischeKampf nimmt stetig an Umfang und Schärfe zu, und gesellschaftliche und sittliche Schaden brechen hervor. Schon ist im Parlament das ominöse Wort Pana mino" laut geworden, und ein Skan d'älchen reiht sich an das andere. Gleichwohl muß man sich vor Uebertreibungen hüten. Das Ungarnwvon heute ist eigentlich ein junger Staat. Als solchem bleiben auch ihm die Kinderkrankheiten nicht erspart. Obendrein konnte es kaum vermieden werden, daß bei Ungarns schier überstürzter Entwicklung gewisse moderne Uebelstände hier ebenfalls sich eingenistet haben. Dieselben sind viel geringfügiger als jene, die in anderen, größeren und in der Cultur viel älteren Ländern vorgekommen sind und noch vorkommen, doch machen sie sich immerhin unliebsam bemerkbar und verrathen ei nen nicht ganz gesunden Zustand. Nun wird bei der hier herrschenden Freiheit und den eingelebten Gewohnheiten geMaß alles und jedes in unbeschrankter Öffentlichkeit verhandelt, und so ereignet es sich mitunter, daß manches stark aufgebauscht wird und das an sich schon Häßliche eine noch viel häßkichere Gestalt erhält. Das Panamino", von dem man im Parlament gesprochen hat, besteht darin, daß eine Anzahl von Obergespanen beschuldigt wurde, bei dem Bau von Localbahnen unerlaubte Vortheile sich verschafft zu haben. Den Anfang machte der Obergespan Miklos. Man hat gegen ihn im Parlament direkte Anklagen der angedeuteten Art erho ben, und er wurde von der Regierung gleich darauf entlassen. Auch der Obergespan Szvartics erschien compromittirt, so daß er sein Amt nicht behalten konnte. Des Weiteren dürften in der nächsten Zeit die Obergespäne Graf Julius Csaky und Nikolauö Fiath nicht ganz freiwillig ihre Demission geben. Aehnllches wird ge ruchtweise, wenngleich noch unverbürgt euch von dem Obergespan Franz Ba niczkk erzählt. In hohem Grade be zeichnend erscheint, daß die Regierung sich veranlaßt sah, ewige Oberzespane aufzufordern, sie mögen binnen einer bestimmten Frist ihre als ungünstig ge schilderten materiellen Verhaltnisse ordnen oder die Entlassung nehmen. Schon aus dem Gesagten erhellt, daß das Kabinett Banfsy diesen Vorgan gen keineswegs nachsichtig begegnet, sondern rasch und energiskz zu einem Reinigungsproceß geschritten ist. Die Regierung hat auch unmittelbar nach dem Aufwerfen der erwähnten Ober-gespan-Affären ein Gesetz eingebracht, nach welchem kein Staatsbeamter und auch kein Mitglied der Gesetzgebung künftig eine Concession zum Bau der Localbahnen erwerben und mittelbar oder unmittelbar an einem derartigen Unternehmen betheiligt sem darf. Damit wird dieses Panamino" gewiß gründlich beseitigt. Viel Staub wirbelt hier auch der Fall Pulszky auf. AuS telegraphischen Berichten ist bekannt, daß Dr. Karl Pulszky. der Sohn deZ auch in Deutschland vielbekanntvi und allge? mein hochgeachteten greisen Franz Pulszky.(die Kabelnachricht sprach irrthumllcherweise von dem alten Pulsz ky), wegen angeblicher Geisteskrankheit m's Irrenhaus gebracht und kurz de rauf verhaftet wurde. Dr. Karl Pulszky war Director der National gallerie und hatte von der Regierung den Auftrag, für das neu zu errichtende kunsthlstonsche Museum im Au5 lande hervorragende Werke anzuschaf fen. Er verausgabte zu diesem Zweck in de? That große Summen, nach einigen Angaben etwas über 200.000 Gulden, nach anderen Behauptungen noch viel mehr. Er soll aber geistig nicht mehr normal gewesen sein, als er diese Einkäufe besorgte, und eö heißt, daß viele und theure Werke, die er erworben, theils unrecht, theils dop' pelt und dreifach überzahlt - worden seien. Gegenwärtig ist die Nationalgallerie geschlossen, und in ihr waltet eme Commission, zusammengesetzt aus Sachverständigen und Beamten, um festzustellen, wie es sich mit den Dm gen eigentlich verhält. Gerüchte wollen nämlich wissen, daß aus der National gallerie von ihrem früheren Besitze einiges fehle, und außerdem sollen die Anschaffungen Pulszky'S überprüft werden. j Die Gegner Pulszky'S und de? Re gierung behaupten, Pulszky sei entweder nicht krank, und dann liege ein Verbrechen vor, oder er sei, wie sein Anhang versichere, schon längst Wahnsinnig gewesen, und in diesem Fall treffe die Regierung die ganze Ver antwortung. Zur Klarlegung der Angelegenheit verlangt die Opposition die Einsetzung einer parlamentarischen Untersuchungscommission. Zur, Zeit läßt, sich das Wahre vom Falschen noch nicht unterscheiden. ES cursiren

etc verschiedenartigsten Nachrichten. So heißt es beispielsweise auch.Pulszky sei gesund, er habe nur höchst leichtfertig gewirthschaftet. Die Gräfin Chevigne, die für ihn aus der Mailänder Gallerie Scorpa einen angeblichen Rafael für 143.000 Lire kaufte, sei thatsächlich eine bekannte .Lebedame

Namens Cleg ?e Merode. Pmszly ti der Freund der falschen Gräfin gewesen. die aus dem Kauf der Bilder große Vortheil gezogen hätte. Professsr Bode m Berun habe jenen afael" als die schlechte Uebermaluna eineS schwachen Piombo, als eine sögenannte Bllderleiche- bezeichne:, die m vorigen Jahre für 20.000 Lire noch unanbringlich war. Und auch noch andere nichts weniger als lautere Geschäfte werden von Pulszky in den Blattern erzahlt. Er soll mit italienischen undienerBiloerHändlern sich auf Machenschaften unschöner Art eingelassen haben, und des Weiteren verbreitet man Schilderungen von Pulszky's sehr noblem .und überaus kostspieligem Austreten m Italien und von der Verschwendung, die er mit dem Gelde des ungarischen Staates getrieben hätte. Kurzum, es ist ein regelrechter Skandal, der um so veinlicheres Aufsehen erregt, als Niemand derlei Pulözky zugemuthet hätte. Es wird indessen die Entscheidung abzuwarten bleiben, ob man es mit den Handlungen eines Irrsinnigen oder eines strafwürdigen Mannes zu thun hat. Die Regierung unterläßt nichts, um den Sachverhalt klar zu stellen; trotzdem sie schon im Voraus die heftigsten Anfechtungen erfahren hat. Mr widrige Vorfall, der von ibren Geanern in jeder möglichen Weife ausgebeutet wird, trägt jeden falls nicht dazu bei. die auch sonst schwierige Lage des Kabinetts Bansty zu erleichtern. Der aufAntraa deS Cultusmimsterö verhaftete und aus dem Irrenhause in das Untersuchungsgefängniß überführte Dr. Pulszky gab bei dem Ver. hör vor dem Untersuchungsrichter pracise, vernünftige und sächliche Antworten. Nach den bisherigen Feststeuungen hätte Dr. Pulszky noch 56,000 Gulden zu verrechnen. Die Vattlmore-Vyio-Vahn". Endlich hat auch die älteste und lange Zeit die solideste Bahngesellschaft des Landes ihr Schicksal erreicht; die mächtige Baltimore - Ohio - BahnGesellschaft" liegt wie ein Hülfloses Wrack am Boden und wird vorläufig von Masse - Verwaltern geleitet, bis eine Reorganisation zu Stande kommt. Die Gesellschaft ist bald 70 Jahre alt und wurde von weitblickenden Baltimorer Handelsherren organisirt. um der jungen Stadt den durch den Erie Kanal" gefährdeten Handel mit dem Westen zu retten. An den, Namen B, und O.", knüpften sich die schönsten und stolzesten Erinnerungen der EntWickelung deS Bahnwesens. Für diese Bahn wurde 1830 von Peter Cooper die erste Locomotive erfunden, welche ein amerikanisches Geleise befuhr, nachdem man vorher rnit Motoren aller Art Segelwagen, Tretmotor u. s. w. erperimentirt hatte. Für.diese Bahn wurden der amerikanische Passagierwagen und die Bahnaxe erfunden und der erste Bahntunnel der Welt geplant und durchstochen. Obgleich der Bau Anfangs nur langsam vorschritt und die Bahn erst 1853 bei Wheeling den Ohio erreichte, während die weit später begonnenePennsylvania.'Bahn" schon in den v'erziger Jahren in das Ohio - Thal gelangte, war das Unternehmen für unsere Stadt- doch von unschätzbarem Segen. Der Bürgerkrieg wirkte vier Jahre lang lähmend auf daL Unternehmen, aber von 1865 bis 1885 erlebte es eine Blüthe, wie sie in der Geschichte großer Corporationen fast einzig dasteht; die Bahn, welche ursprünglich nur als eine Verbindung deö Ohio - Thales mit dem Seehafen gedacht war, breitete sich in ein gewaltiges System über ein Dutzend großer Staaten aus. erhielt Endpunkte an den See'n, in Erie, Toledo, Cleveland, Chicago, am Mississippi in St. Louis, am Golf und am atlantischen Ocean außer Baltimore in New Jork und New - England. Die ursprünglich kaum auf 150 Meilen berechneteBahn wurde durch den Unternehmungsgeist von Männern, wie JohnZ HopkinS. I. W. Garrett, W. Keyser, A. Schumacher u. A., zu einem gewaltigen System mit 2065 Meilen Schienenlänge ausgedehnt. Einundzwanzig kl-were Bahnen sind durch lange Pachtverträge mit demselben verschmolzen. Welch' beschränkte Jdee'n die Leute vor 70 Jahren von einer Bahn hatten, geht aus dem winzigen Actiencapital hervor, mit welchem das Unternehmen in'S Leben gerufen wurde, und welches im Laufe der Jahre nur mit Widerstreben erhöht wurde; heute beträgt eö allerdings Z30.000.000. darunter sind $3.000,000 erste Prioritäten. 52.000.000 zweite Prioritäten und $25.000.000 gewöhnliche Actien. In den sechsziger und siebenziger Jahren selbst noch bis zur Mitte des letzten Jahrzehnts, sprach dieVerwaltung im-, mer von dem gewaltigen Ueberschuß. Dieser Millionen - Ueberschuß schmolz aber an den riesenhaften Plänen I. G. Garrett's rafch zusammen. Dem Ehrgeiz, ein eigenes großes Telegraphennetz zu besitzen, welches sich über das ganze Land ausdehnen sollte, und welches eventuell die 'ganze, Wet zu umspinnen bestimmt war, wurdenMillionen geopfert; andere Millionen fraß der Plan, ein großes Erpreß - System einzurichten, aber besonders kostspielig ist die Verlängerung des Systems bis New - Fork geworden. So lange I. W. Garrett lebte, ging Alles gut. Dieser kluge Finanzmann wußte die Schwächen und Lücken geschickt zu verbergen, und selbst anerkannte Finanz, großen, wie HopkinS u. A., ließen sich täuschen. . Dieser vertraute felsenfest auf. die Unerschutterlichkeit deZ Credits der Bahn, daß er den größten Theil seiner' Stiftung? -' Capitalien in den Actien der B. und O." anlegte. DieI

ie standen vor 13 Jahren nahezu 90 über dem Nennwerthe. Als Robert Garrett seinem Vater

folgte, begann das Unternehmen in's Schwanken zu gerathen; es dauerte aber doch noch einige Jahre, ehe der Markt augenscheinliche Zeichen des Mißtrauens verrieth. Plötzlich aber machte sich dasselbe von allen Seiten geltend.- Die Actien fielen allmählig auf 100 und niedriger und hielten sich jahrelang in der Nachbarschaft von 75 daß sie aber jemals auf 21 fallen wurden, hätte noch vor einem Jahre Niemand geahnt. Robert Garrett's Nachfolger in der Präsidentschaft entledigte sich der beiden kostspieligen Elephanten Telegraph und Expreß aber eö war bereits zu spät, und selbst die conservative Verwaltung des Herrn Chas. F. Mayer konnte das System nicht auf eine gesunde Basis bringen. Vor sechs Wochen wurde der letzte Versuch gemacht, indem man einige New - Yorker Capitalisten in's Directorium und den Anwalt der Bahn, Herrn I. K. Cowen, zum Präsidenten erwählte, aber damit konnte das nöthige Capital nicht ausgetneben werden, und das Unheil ging seinen Gang. Die Bahn hat eme Bondschuld von $75,000,000 und eine schwebende Schuld von $10- bis 12.000,000. Die Gesellschaft hat jährlich $1.157.350 für gemiethete Bahnen zu zahlen. Die beiden Massenverwalter Cowen und Murra werden wahrscheinlich die Actien besteuern und auf dieseWeise $15.000.000 aufbringen, um die Schulden zu zahlen. Das Bahn-Sy-stem ist ein gutes und war jahrelang ein sehr einträgliches, was es bei guter Verwaltung leicht wieder werden kann; es hat mit den verkrachten Westlichen Systemen, die so großartig angelegt und ausgebaut wurden, lange vorher, ehe noch ein Bedürfniß für dieselben vorhanden war, gar keineAehnlichkeit. Die Actionäre haben durchaus noch keine Ursache, den Kopf zu verlieren. (B. C.) Vom Inlarrve. DaS alte Städtchen Verona im Staate Maine hat seit seinem Bestehen unter seinen Bewohnern weder einen Prediger noch einen Advocaten, ja nicht einmal einen Arzt gehabt. Seltenes Glück hatjüngst ein Jäger in Bracken County, Ky., ge. habt. Der Mann fällte einen hohlen Laum, in welchem er ein Opossum ver muthete, und in dem Stamm fand er vier Opossums, zwei Waschbären, fünf Eichhörnchen und ca. hundert Pfund Honig. Nach einerlang er Wänderung ist ein Silberquarter, in welchen C. P. Bateman in Minerva vor 38 Jahren die Anfangsbuchstaben feines Namens schnitt, wieder in den Besitz dieses Aannes gelangt. Nachdem Bateman das Geldstück in der bezeichneten Weise markirt hatte, brachte er dasselbe inCirculation und dieser Tage erhielt sein in Columbia, Mo., ansässiger Bruder Capt. Monroe Bateman die Münze in einem benachbarten Laden als Wechselgeld; der Letztgenannte sandte das Geldstück sofort an seinen ursvrünc,s!chen Besitz. AlSNewAorknocheine holländische Colonie war, wohnten dortselbst drei Brüder holländischer Abkunft. Namens Cronkite. Zwei derselben waren verheirathet, einer blieb Junggeselle. Letzterer erwarb hier ein großes Vermögen und kehrte nach sei' ner alten Heimath zurück. Er verlangte von seinen Brüdern, sie sollten ihm nach Holland folgen, um dort sein Vermögen mit ihm zu theilen, aber sie weigerten sich. AuS Aerger darüber deponirte er sein Geld in der Bank im Haag und bestimmte in seinem Testament, daß daS Geld dort hundert Jahre zu 3 Procent liegen bleiben und dann unter die Nachkommen seiner Brüder vertheilt werden solle. Das Vermögen, daS ursprünglich $7.000. 000 betrug, ist auf etwa $40.000.000 angewachsen. Am 6. April dieses Jahres soll es zur Vertheilung kommen. DaS giebt wieder ein gesundenes Fressen sür die Advokaten, wenn die ganze Erbschastsgeschichte überHaupt nicht eine Ente ist. Ter63jäl .'geRancherA. M. Gilford, welck unverheirathet, auf seiner unweit Union Mills, Or., gelegenen Rai.ch, mehrere Jahrzehnte lang ganz allein gehaust, hat, ist in iolae der entselichen Einsamkeit dem Wahnsinn verfallen und hat dieser Tage im Irrenhause Aufnahme gefun den. Aehnliche Falle werden öfters aus den Prairiestaaten gemeldet, doch sind eS gewöhmlich Frauen, welche die Einsamkeit zum Wahnsinn treibt. Auch auf den ungeheuren Ebenen von Australien, wo die wachsamen Hirten in die len Monaten manchmal keinen Men schen zu Gesicht bekommen, ist e5 wie derholt vorgekommen, daß gesunde, kräftige Männer den Verstand verloren haben. . m&

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Oo &l9t In BreSlau standen kürzlich drei gefährliche russifch-polni-fche Taschendiebe unter derAnklage des bandenmäßigen Diebstahls. Einer der

Vertheidiger dieses Kleeblatts war der Rechtsanwalt Dr. Berkowltz. Als dieser nach Schluß der Verhandlung, die mit der Verurtheilung der Diebe en-. dete, den Strafkammersaal verlassen hatte, machte er die Entdeckung, daß ihm sein Portemonnaie fehlte. AlsderKüsterderKirche von Samt Gilles in Brüssel neulich Morgens früh zur ersten Messe läuten wollte, waren sämmtliche Glockenseile verschwunden. Er benachrichtigte den Dechanten und als sie in der 5iirche eine genaue Durchsuchung anstellten, fanden sie. daß sämmtliche Opferstöcke erbrochen und ihres InHaltes beraubt waren. Vorübergehende theilten dem Dechanten mit, daß vom Dache der Kirche in einer Nebenstraße ein Seil bis auf den Bürgersteig herabhange. Die Diebe hatten sich jedenfalls in die Kirche einschließen lassen und sich durch ein Dachfenster, an dem das Seil befestigt war, aus dem Staube gemacht. Das Seil aber war auS den abgeschflittenen Glockenseilen in einer Länge von ca. 250 Fuß hergestellt worden. Vorlänge rerZeitschon sandte die russische Regierung eine Specialcommission nach den östlichen Provinzen, um die sanitären Verhalt nisse in denselben zu untersuchen. Wie nun gemeldet wird, hat sich die Diphthentis über das ganze, Land zwischen dem Flusse Kama und dem Kaspischen Meere, dem Ural und den Quellen des Don ausgebreitet, und zwar tritt die Seuche so bösartig auf, daß eine Mortalität von 75 Prozent noch als verbältnißmäßig günstig bezeichnet wird. In vielen Dörfern der Provinzen Saratow, Simbirsk und Woronesch sind fast alle Kinder bis zu sechszehn Iahren dahingerafft worden. Bis jetzt haben sich alle Mittel zur Bekämpfung der Seuche als wirkungslos erwiesen. emmal weil der Dienst zur Unterdruckung derselben schlecht organisirt ist, dann aber auch, weil gegen Thorheit Götter selbst vergebens kämpfen. Die unwissende Bevölkerung will nichts von Vorbeugungsmaßregeln wissen. Wenn Eines an der Diphtherie gestorben ist, werden seine Kleider an die Kameraden als Andenken" vertheilt; das todte Kind wird von anderen Kindern zum Grabe gertragen und di; Leiche wird von denselben gewissenhaft abgeküßt. Wenn die Aerzte, derer Zahl übrigens verschwindend klein ist, eine Desinfection anordnen, wird der Befehl unberücksichtigt gelassen und wenn die Ordre ergeht, um die Ansieckung zu verhindern, ein Grab mit ungelöschtem Kalk zu verschütten, begraben die Bauern ihre Todten, wo es ihnen nur möglich ist, um die anbefoh lene Grabesschändung zu vermeiden. In dem ärztlichen Bericht über die Lage im Gouvemement Saratow heißt eS. daß in einem großen Theil dieser Provinz keine Jugend" mehr vorbanden sei und daß eS mehrere Jahre dauern werde, ehe die besonders beimqesuchten Gegenden im Stande sein werden junge Leute zum Militärdienste abzugeben. Nicht geringes Auffehen erregt in Sachsen die Verhaftung des Freiherrn Hubert v. Schorlemer unter der Anklage der Wechselfälschung. Als Sohn des früheren Centrumsführers genoß der hochconservative Herr in Sachsen zu Anfang gro ßes Vertrauen, zumal sein großer Ei fer und seine Redegabe der conservatiden Sache in den Wahlkämpfen der letzten Jochre erhebliche Dienste leiste, ten. Frhr. v. Schorlemer gelangte dadurch in verschiedene Ehrenämter der Partei und war in Sachsen im Laufe weniger Jahre einer ihrer angesehensten Führer geworden, bis aus auswärtigen conservativen Kreisen Andeutungen über gewisse persönliche Angelegenheiten dorthin gelangten. Der Herr wurde genöthigt, seine Ehrenämter niederzulegen und auch aus den conservativen Vereinen auszuscheiden, und aus dem Officieicorps, dem er als Lieutenant der Landwehr angehörte, wurde er durch einen Spruch des Ehrengerichts entfernt. Der Verhaftete ist seinem ehrenwerthen Vater wenig nachgeschlagen und hat demselben schon von Jugend auf vielen Kummer bereitet. Nachdem er vom Gym nasium in Rheine releairt worden, be stand er im Herbst 1875 in Münster . rw . . ' oas nviluriemen - Examen. In 'caumburq (Saale) mußte er als Fähnrich seinen Abschied nehmen. Da sich seme Familie von ihm wandte. ging er nach Amerika, wo er einige Jahre Trompeter m der Bundesarmee war. Spater zurückgekehrt, trat er in die sachsische Armee ein und vermählte sich mit einer Freiin v. Dörnberg zu Herzberg, nachdem er früher mit einer Schauspielerin verbunden war.

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