Indiana Tribüne, Volume 19, Number 166, Indianapolis, Marion County, 4 March 1896 — Page 1
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biiorielles. Die FreispreZzun RookerS hat
großes A..fseben e?r?gt ud vielfach verfolgten ihn täglich, stündlich. Er sehlerö zurückerbeten wurden, und Entrüstung hervorgerufen. Die Zei- trennt sich von seiner Frau. Die Gesell-.nachdem über die Richtigstellung Betungen sprechen sich sehr scharf darüber schaft seiner Frau ist nicht viel! schluß gefaßt worden vertagte sich daS aus, und bringen Aeußerungen einzel- werth. waS er von seiner Frau!HauS.
ner 'perlonen, weiaze cayin iauien, oay . , , - x 5 man sich nicht wundern müsse, wenn in Indiana zur Lyichiuurz gegriffen werde Solche Aeußerungen sind sehr zu bedauern, denn die Sache liegt nicht so einfach. Wenn man bedenkt, in welch schauderhafter Weise Rooker seit.e Frau ermordete, dann ist wohl der erste Gedanke der, daß eine solche That Sühne verlangt. Auf der anderen Seite liegt aber gerade in der Abscheuichkeir der That ein Moment, daS den Gedanken nahe bringt, daß der Thäter zur Zerr ntcyt btx vollem Peruaner, nicht Herr seiner selbst gewesen sei. IurieS in Indianapolis sind im Assgemeinen nicht dafür bekannt, daß sie mit Mördern gelinde umgehen. Wenn trotzdem ein Mann ohne Mittel, ohne Einfluß, ohne Stellung freigesprachen wird, so hat man keinen Grund den Wahrspruch schlechtweg zu verurtheilen. sondern hat vielmehr anzunehmen, daß derselbe n:cht aller iserechtigkeit entbehrt. Eö kommt chließlich bloß daraus an, von welchem Standpunkte auS man die Sache beurheilt, ob vom rein menschlichen, oder von dem Standpunkte auS, daß eine That, wie die RookerS gelöhnt, gerächt werden müsse. ES ist gewissermaßen zum ungechriebenen Gesetze geworden, daß ein Gatte den Verführer seiner Gattrn umbringen darf. Man spricht dabei von der Ret!ung der Ehre. DaS ist m Grunde genommen dummeS Zeug.i Die Ehre, der Charakter eines Men-! chen kann nicht durch die Handlung eines Andern befleckt werden. Der wahre Grund liegt darin, daß der Gatte eine Frau als seinen ausschließlichen Besitz und die Verführung derselben alö eine Beraubung betrachtet. Diese Anschauung aber muß nothwendiger Weise dazu führen, daß die Untreue der Frau in gleichem Lichte betrachtet. die Ermordung der untreuen Frau ebenso bekrachtet wird, wie die deS Verführers. ES ist kürzlich in Leianon, Kentucky, vorgekommen, daß ein Mann seine Frau und ihren Verführer auf der Stelle niederschoß. Er wurde für diesen Doppelmord nicht einmal angeklagt, sondern schon in der Woruntersuchunz entlassen und man fand daS ganz in der Ordnung. Man sieht daS Erschießen allerdings nicht als so barbarisch und brutal an, wie daS HalSabschneiden, aber daS ist am Ende doch nur ein Nebenmoment, daS mit der Frage der Schuld oder Unschuld nichts zu thun hat. ES ist nicht unsere Aufgabe, an dieser Stelle zu untersuchen, in wie weit vielleicht fehlerhafte Bräuche und Ein richtungen'in dem Geschlechtsleben der Menschen, die Schuld an solch ent schlichen Ereignissen, wie die That RookerS tragen, eS bleibt fch gleich. ob die Eifersucht eure natürliche oder gesellschaftlich erzeugte Leidenschaft ist. wir sind nun einmal, wie wir sind und man wird 000) wohl nreor in Avreoe tf M ä- . F . stellen können, daß Eifersucht oder daS Bewußtsein der Untreue deS Gatten oder der Gattin einen so mächtigen Eindruck aus die Gemüthöverfassung deS Menschen machen können, daß er keiner ruhigen Ueberlegung mehr sähig ist. Eö bleibt sich dabei ganz gleich, ob die Eisersucht oder der Verdacht begründet ist, oder nicht, der Eindruck aus daö Gemüth ist derselbe. Der Einfluß deö grübelnden ZweifelS und der Uigewißheit kann unter Umständen noch schlimmer sein. alS der der Gewißheit. Welcher Art dieser Einfluß ist, hängt nun von allem Anderen, nur nicht von dem Willen der betreffenden Person ab. Er hangt ganz und gar vom Charakter, von der Intelligenz, vom Temperament deö Betreffenden ab, daS sind aber Dinge, die sich der Mensch nicht selbst giebt. Und nun betrachte man den Fall RookerS. Dem Manne konnte nicht? UebleS nachgesagt werden, er scheint ein ruhiger und ordentlicher, auch gutmütbiaer Menfcb aewclen iiu sein. Die. 7 V " V Beweisaufnahme ergab, daß er Grund hatte, oder zu haben glaubte, eifer - süchtig zu sein und an der Treue seiner
grau zu zweifil.i. Er scheint sogar Grund gehabt zu haben, abzunehmen. daS seine Frau einen lüderlichen Le -
benswandel einschlage. Diese Gedanken f - z ...Xici O..1.0 T - r C . C . I yori, iji ntcqis tuic. j c viicr : 1 sucht verfolgt ihn, er ist nicht Philosoph genug, sie zu unterdrücken, er ergiebt sich gegentheilS dem Tru:.ke. Die Untreue und die Lüderlichkeit seiner Frau kränken ihn tief, reizen ihn zur Wuth. EineS Abends begiebt er sich, mit einem Rasirmesser bewaffnet, m die Wohnung seiner Frau, schneidet ihr den HalS du'ch. verwundet ihre Areundin, und versucht, sich dann selbst den Hals zu durchschneiden, aber die Wunde, die er sich beibringt, ist nicht lebensgefährlich. Ist eS denkbar, dzß dieser Mann im vollen B'sitze seiner Sinne gehandelt hat? Ist nicht vielmehr anzunehmen, daß er von einem mächtigen Impuls getrieben handelte, dem er keinen Wi verstand zu leiten vermochte, der jedes Denken, jede Ueberlegung unmöglich machte? Ob die medizinisch? Wissenschaft daS Wahnsinn nennt oder nicht, bleibt sich ganz gleich, ebenso ob nach der That Spuren von Wahnsinn an ihm bemerkt wurden, oder nicht. ES kann vorkommen, daß sich eine Idee des Menschen bemächtigt, ihn wie mit elementarer Kraft zu einer fürchterlichen That treibt und daß nach vollbrachter hat die Spannung der Nerven plöh ltch nachläßt, und dem Menschen gleichsim daö Bewußtsein wiederkehrt. Psychologisch betrachtet, scheint Roc ker unter em Banne einer Leidenschaft gehandelt zu haben, welche olle Zurechnungöfähigkeit ausschließt. Wohl wissen wir, daß solche Auf. fassung nicht allgemein ist, und' daß die Freilassung deS Mörders daS Rechtsgesühl deS VolkeS nicht befriedigt. Wenn aber Jemand in einer Gemüthsversassung, der er nicht Herr werden kann und welche ihn unwiderstehlich hinreißt, eine That begeht, dir er nicht beginge, wenn er ruhiger Ueberlegung fähig wäre, könnte eö daS RechtSgefühl befriedigen, wenn der Mann für solche That gerichtet würde ? Gestehen wir unS nur, unser Rechtsbewußtsein wird allzusehr von dem Gedanken der Rache beherrscht und unser Strafverfahren ist in Folge dessen höchst unvollkommen. Thaten wie die Rookerö werden nicht durch die größte Strenge verhindert werden können, ihnen gegenüber ist menschliche Gerechtizkeit machtlos. Sie sind Auswüchse einer gesellschaftlichen Krankheit, schlech ter gesellschaftlicher Zustande, die wir einstweilen ertragen müssen, so sehr unsere bessere Natur sich dagegen sträubt. ES ist schwer, in der Seele eines Menschen zu lesen, und doch ist eS nothwendig, um zu richten, und wer eS nicht kann, ist nicht fähig zu richten. AralilNchilhlell. Inland. W e t t e r a u S s i ch t e xi. SchöneS Wetter heute Nacht, etwa, wärmer, wolkig, wahrscheinlich Regen oder Schnee Donnerstag oder Donnerstag Abend. Gestrige Temperatur: Moiimum 33 Grad, Minimum 23 Grad. HolmeS muß hängen. Philadelphia. 4. März. DaS Obergericht deS Staates bestätigte heute Morgen daS Urtheil der unteren Instanz im Falle HolmeS. Danach muß HolmeS hängen. - AuS dem Repräsentanten hause. Washington, 3. März. DaS RevräsentantenhauS nahm heute die Legislativ BewilligungSbillwieder auf und diikutirte daS Amendement, den BundeSmarschällen und Distriktsanmalten statt den Gebühren feste Ge hälter im Betrage von $2000 biS tS000 u bewilligen. Ueber die bekannten Uebelstände deS GebührensystemS verbreitete sich hauptsächlich der Antragsteller Updegraff Außeri dem verfügt das Amendement die Er Nennung der "U 3. Oommlsioner" I durch die Distriktöanwälte und den , Generalanwalt auf 4 Jahre mit festem Gehalt. Während der Debatte brachte
Herr Hitt eine Resolution ein, durch welche die kubanischen Resolutionen, ' welche gestern passirt wurden, vom
Senat zur Correktion deS VrotokollAusland. - , Die 9!iederlage der 3ta. liener. -Rom, S. März. Von Massaua lief die Nachricht von einer großen Niederlage ein, welche die Italiener durch die Abessinier erlitten und diese Nachricht hat hier große Bestürzung hervorgerufen. Die Ausregung ist groß. Schaaren junger Männer durchziehen die Straßen der Stadt und rufen : Nieder mit Crispi. Die Truppen wurden in den Kasernen constgnirt, weil man aufrührerische Szenen befürchtete. Die Nachrichten find noch nicht vollständig, aber die Niederlage der Italiener muß eine vollständige gewesen sein. Der Verlust beläuft sich aus 3000 Todte, darunter zwei Generäle. Viele Kanonen und viele Munition siel in die Hände deS Feindes. General Baratieri soll Selbstmord begangen haben. Die Regierung hat beschlossen, die Reserve von 1872, ungefähr 80,000 Mann, mobil zu machen. Der deutsche Flottenplan. London, Z.März. Eine Berlin:r Depesche der TimeS" meldet, daß Admiral Hollmann heute bor der Bud-get-Commission deö Reichstage? sich gegen alle rücksichtslosen Agitationen ür eine Vergrößerung der Flotte auSgesprochen und alle Befürchtungen einer Auflösung deS Reichstags wegen dieser Frage als grundlos bezeichnet hat. Er sagte, die Commission könne sich dessen versichert halten, da der EntWurf deS Marine-ProgrammS unter Mitwirkung des Reichskanzlers von Hohenlohe ausgearbeitet werde, (welcher als ein Gegner eineö eztra-vagan-en Programms für Vergrößerung der Flotte bekannt ist.) Deutschland werde niemals im Stande sein, mit der britischen oder französischen Flotte zu rivalisiren, aber eS müsse stark genug ein, um die Ostsee im Falle eines Krieges zu beherrschen. Dr. Nansen. St. Petersburg, 3. März. Generalmajor Sootlitzky, Gouverneur von Zrkutök, telegraphirte in Beantwortung der Frage bezüglich der Nachricht über Dr. Nansen'S Rückkehr, daß Peter Ivanowitsch Kucknaress, welcher in Ust Janök Geschäfte betreibt, cn den Kaufmann Kucknaress in JakutSk unter dem 10. November Folgendes schrieb : Wir erfahren, daß Dr. Nansen den Pol erreichte, bisher unbekanntes Land entdeckt hat und jetzt zurückgekehrt ist. DaS Polarmeer ist also jetzt erforscht." Gouvernör SootlitSky fügte hinzu, daß eine Bestätigung dieser Nachricht auS anderer Quelle bis jetzt fehlt, daß er aber ein Mitglied seiner Vermaltung im VerheyanSk - Distrikt beauftragt hat, sich nach Ust JanSk zu begeben und die Wahrheit der Angaben festzustellen und nöthigenfallS der Expedition Beistand zu leisten. ÄuS Obigem ergiebt sich, daß zwei KucknareffS ezistiren. und daß der UrHeber der Nachricht in Ust AanSk wohnt, welches am Polarmeer an der Mündung deö Jana-FlusseS, südlich von LlökoviSland in Neu - Sibirien, und weniger als 200 Meilen östlich von Lena Delta liegt. Im Uebrigen enthält die Nachricht nichts Neues, als daß KuchareffS Brief vom' 1. Novemder datirt ist. SchiffS. Nachrichte. Angekommen in : New L o r k : Amalsi" von Hambürg. Liverpool: Algloman" von Boston. Glasgow: Grecian" von Philadelphia. ,,, Die Thronbesteigung deö Papstes. R o m, 3. März. Der Papft hielt heute zur Feier deö Jahreötageö seiner Krönung eine Cour in der Sirtinischen Kapelle ab. Daö Schauspiel var ein.
überaus glänzendes und eindruckövolleö. Hervorragende Personen hatten sich in Massen eingefunden. Der heilige Vater sah äußerst wohl auö.
allerlei. Nev. Madison ampvell. welcher seit 35 Jahren als Seelsorger der Neger-Baptistengemeinde in Richmond, Ky.. fungirt. hat über die Wege.welche er seit Antritt seines Amtes zurückgelegt hat, genau Buch geführt. Zur Zeit der Sklaverei hat er in Erfüllung seiner Obliegenheiten nicht weniger als 6200 Meilen zu Fuß zurückgelegt un.d nach der Sklavenemancipation hat er zu Pferd 9900, mit der Eisenbahn 14.300 und zu Wa gen 3500 Meilen gemacht; im Ganzen sind von ihm über 3000 Farbige getauft worden. Nur wenige Personen haden wohl eine Vorstellung von der gewaltigm Ausdehnung der Wälder im Staate Maine und deshalb dürften einige Angaben darüber von Interesse sein. Nach einem officiellen Bericht sind in Maine 13,563.000 Acres mit Wald bestanden, welcher einen Steuerwerth von Z33.250.000 hat. Man kann die Staaten Rhode Island, Connecticut und Delaware in Maine's Wäldem verstecken. Auf die prächtigen Waldungen ist auch der große Reichthum des Staates an schier unerschöpflichen Wasserkräften zurückzuführen. EsisteinebekannteThatsache. daft die farbigen Menschenbrüder im Süden im Vertilgen von Wassermelonen eine geradezu fabelhafte Leistungsfähigkeit besitzen, und deshalb verdienen nur ganz hervorragende Leistungen besonders erwähnt zu werden. Eine solche hat nun ein Wollköpf in Dalton, Ga., dieser Tage zu Stande gebracht, indem er eine Melone von 55 Pfund auf ein Mal verzehrte; die Melone war, in Baumwolle derpackt, aufbewahrt und nur hergegeben worden, weil es sich um eine Wette handelte. Der New Yorker Bankier Pierrepont Morgan hat für seine Köter, deren einer die Kleinigkeit von 9000 kostet. Stallungen zum Preise von 530.000 erbauen lassen. Zehn Angestellte Morgans haben die hohe Aufgabe, den Hunden das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Zur Bereitung des Futters für die Hunde ist eine Küche mit großen Dampfkesseln vorhanden, welche im Winter das ganze Hunde-Geb'äude heizen. Hafermehl mit Bouillon ist das tägliche Futter; aber einmal in derWoche gibt's rohes Rind- oder Hammelfleisch. Morgan besitzt zur Zeit 80 Hunde, deren Werth auf mindestens Z100,000 geschätzt wird. Ueber das Leben und Treiben eines jeden dieser Thiere wird sorgfältig Buch geführt, und jedes hat seinen Stammbaum. Die Hunde werden auch bei ihrer Geburt und später jeden Monat einmal von einem der zehn Angestellten, der sonst weiter nicbts zu thun bat. photoaravbirt. Sidney Monahan reichte heute eine Klage gegen Eliza R. Stearnö für 51000 Schadenersatz ein. Klägerin miethete ein Hauö an Wallaee Str. von dem Verklagten und bezahlte $5 Miethe. Der Fußboden war so schlecht, daß er mit ihr durchbrach und sie permanent verletzte. 7 Seo. Bennett verklagte heute die Indianapolis Char Manufacturing Co. für 55000 Schadenerfax. Kläger arbeitete der Klageschrift zufolge als gewöhnlicher Arbeiter für die Gesell schast. Eö wurde ihm dann befohlen, eine Dampssäge zu bedienen, wobei ihm einige Fmger abgeschnitten wurden. CZT Einer d.er Geschworenen in dem Nooker Prozesse, Namenk Sellerö, sagt, er sei krank gewesen während er im Jury Zimmer war und habe nicht die Kraft gehabt, alleö genau zu überlegen. Er habe allerdings die Anficht gehabt, daß Rooker zur Zeit alö er die That beging, irrsinnig gewesen sei, aber habe nicht gewußt, daß Rooker durch den Wahrspruch ganz frei ausgehe. Er habe geglaubt, baß ihn eine Commission auf seinen Geisteszustand untersuchen müsse, und daß wenn dieselbe ihn geistesgesund sinde, ein nochmaliger Prozeß stattfinden würde. Der Mann schwatzt schauderhaftes Blech und würde besser thun zu schweigen, denn sich alö Esel zu dokumentiren. ECT" Die Typographia No. 14 ltt gestern Nachmittag ihre monatlich Versammlung in der Mozart Halle ab. Eö wurde beschlossen, zur. Feier deö zehnjährigen Bestandes deö Achtstundentages der deutschen Schriftsetztr deö Landeö und deö zwölfjährigen
Hiesiges.
Von öerGrippe. Wie Dr. Mileö'Nervine einem von Kentuccys Geschäftsmännern die Gesundheit wiederbrachte.
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Keine Krankheit hat jemals so diele rigenthSmNch. seilen gezeigt, wie die Enrve. Keine Krankheit läßt ibvt Opfer So gejchwächt. unjähig, schlaflos, ervenlos kr die Sripve. Herr D. W. Hilton. CtaatS'Agent der Mutual Lise Insurance Co. von Kentucky, sagt : .In 1889 und '90 hatte ich zwei schwere Anfälle de, Snpve. von denen der leyte mein Nervenwstem so bedenklich zerrüttete, daft man an meinem Leben ver ,wnfene. Amti Monate lang genog ich keine Schlaf, autzer mit Nfe von SchlafmUteln. die mich zwar be taudlen. aber keine Erholung gemährten. Ich war mich nur nner groken geistigen Cchmäcde. todtbrin gender körverlicher Schmerzen und der Thatsache be wutzt. datz ich stündlich schwächer wurde. In diesem Zustande versuchte ich ti mit Dr. Mile' Nestorative Nervine. Nach zwei Tagen gewahrte ich eine merkliche Besserung und nach Verlaus neS Mo natS war ich hergestellt, zum großen Erstaunen Allee, die meinen Zustand gekannt. Ich erfreue mich seither ausgezeichneter Gesundheit und habe Ihre Heilmittel vielen meiner Freunde empsohlen. Lom.ville. 22. Jan. 13S5. Z. 28. HUton. Dr. MileS' Heilmittel machen gesund. Bestehen? der Typographia No. 14 am 4. Juli ein Picnic abzuhalten. Die Union instruirte ihre Delegaten zur Central Labor Union gegen die Erhebung einer 2-prozentigen Eztrasteuer für einen "walking delegate" alt unnöthig zu stimmen, ebenso gegen einen in gleichem Sinne zu kreirenden Organisationöfond Da Boycott. Comite berichtete gute Fortschritte in seiner Agitation gegen die New Jorker Zeitungen Psälzer in Amerika" und Hessische Blätter". Mehrere junge rohe Bursche banden gestern den siebzehnjährigen (Leorg? Jameö in der Central Avenue, nahe bei der 22 Str., mit Stricken an einem Laternenpfahle fest. Er war so fest gebunden, daß er sich nicht loö mschen konnte und erst nach einer Stunde wurde er von einer vorübergehenden Frau bemerkt und befreit. Er hatte durch die Kälte und die Stricke sehr gelitten. Salzfluß tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körpertheile Hood'S Sarsaparilla, der große Blutrelmger hellt Salzsluß. Ho od'S Pillen wirken dorzüglich nach der Mahlzeit und kuriren Kopfweh. 26. EO Daö republikanische Staattcomite hat nun auch eine Klage anhangig gemacht, um alle Wahleintheilungkgesetze von den Jahren 1895, 1893, 1891, 1885 und 1879 für ungiltig erklärt zu bekommen und soll der Richter entscheiden, unter welchem Gesetz die nächste Wahl abgehalten werden soll. Zugleich wird ersucht, daß allen Sheriffs und Countybeamten verboten wird, unter dem Gesetz von 1835 die Wahl vornehmen zu lassen. Diese neu? Klage wurde durch die Herren Chapin C. Foiter von hier, W. T. Durbin von Anderson und C. I. Cole von Nobleöville in NobleSviVe eingereicht. Durch diese neue Klage soll ein solchet Chaoi geschaffen werden, daß der Gouvernör gezwungen wird, eine Eztra-Sitzung der Legiölatur einzuberufen. Der New York Store. (ötaMirt 1853.) Bänder. Ein außerordentlicher Verkauf von Satin und GroS Grain Bänder in den neuesten und prächtigsten Farben, mor gen zum halben Preis. No. S und 7 zu Sc die Aard. No. 9 und 12 zu 10c dieJard. Und eine Partie in dunkleren Far ben, Breiten 2 biö 7 ; alle gehen zu die Aard. flFn'?? ,1 Ui.t'j
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