Indiana Tribüne, Volume 19, Number 165, Indianapolis, Marion County, 3 March 1896 — Page 1
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Sv - . I Bromers, Editorielles. Die Ver. Staaten macheu zur Zeit sehr stark in auswärtiger Politik. Daß viel JingoiSmus damit verbunden ist, laßt sich nicht bestreiken. WaS aber die Anerkennung der kubanische Rebellen alS kriegführende Macht betrifft, so sind wir damit ganz einverstanden und würden sogar zustimmen, wenn, um sie praktisch werthvoll zu machen,, bewassaete Intervention darauß. folgen würde. ES wäre ein Akt der Humanität wenn die Ver. Staaten ernstlich daran gingen, dem verwüstcnden, mörderischen Treiben auf Euba ein Ende zu machen, und nicht da? Spiel der europäischen Großmächte nacbuabmen. welche die baa; sträubendsten Grausamkeiten in Armenien vor sich gehen l:eßen, ohne einen Finger zu rühren. M,t der bloßen Anerkennung der Kubaner alö kriegführende Macht ist diesen nicht geholfen, und ein praktich?r Vortheil würde ihnen nur dann daraus erwachsen, wenn Spanien in den Ver. Staaten Kriegsmaterial an kaufen und Mannschaften anwerben würde, waS nach Anerkennung der tff,A,,r i-f,f mf.-. .ttf.f V M V IIIU V 4MftfV VVI VVI I könnte. Dergleichen ist aber unseres Miss,n h& i,t,t nirt aesken. Die Anerkennung der Kubaner alö iJ- 1- O-l --1- I frinfnhrfnh Wslffit hfffet di? N,r - -7 - - 1 y 1 Staaten in eine Stellung der Neutra. ität. welche die beiden kriegführenden Mächte in gleich freundschaftlicher ?n,zr, ,1, h,hnnbn Fint DZ, YI. rästung von Crpeditionen ,u Gunsten kl V n VtfMtVfr NMt -W VWV I d:r Cubaner könnte also nachher eben0 wenig geduldet werden, wie vorher. und die Versendung von Waaren an die Cubaner, welche unter dem Völkerreckt als Contrebande anaeseben werden, wie Kanonen, Gewehre. Pulver. Munition könnte ebenfalls nicht erlaubt werden. Den Spaniern wird dadurch freilich derselbe Vortheil entzogen, aber wie gesagt, wir wüßten nicht, daß Spanien bis iebt sich dieses Vortheils k.,d;,n,, hnn Wnnr.fiffun. Wass,n und KlikgSmunition wurden direkt auS m w 1 1 Spanien berüberaesckickt. Den Cubanern würde also zunächst ' " ' ' auö unserer strikt neutralen Stellung, welche die olae der Anerkennung wäre, kein praktischer Vortheil erwachsen. Während unseres RebellionSkriegkS wurden die Conföderirten von m,h?,?,n fiirfthslif(f tn 6fslrtf,n hnrs unter euch Spanien als kriegführende T " m m Macht anerkannt, aber es erwuchs den Conföderirten kein Vortheil daraus, - Die Cubaner. denen keine Schiffe zu Gebote stehen, können sich nicht einmal ' ' deS VortbeilS bedienen, der ibnen sonst auS der Anerkennung erwüchse, nämlich deö Rechtes. Schiffe auf bober Qtt anzuhalten und nach KriegScontre- ' ' ' bände ;u durchsuchen. Anders freilich würde sich die Sache gestalten, wenn Spanien die Anerkennuna der Cubaner von Seiten der Ver. Staaten als einen Akt der Feindseligv - I keiten betrachten und behandeln würde Dies könnte die Ver. Staaten zur bewaffaeten Intervention drangen. Spanien ist aber kaum in der Lage mit den Ver. Staaten Krieg zu führen und wird et schwerlich so weit kommen lasten. Die nächste praktische Folge der Anerkennuna der Cubaner wird wahrscheinlich freundschaftliche Znterven - u
tion sein, (einstweilen ist freilich die
Anerkennung noch nicht erfolgt, d;u ist eine Proklamation von Seiten fce8 1 Präsidenten nöthig). ES ist klar, daß e einer Regierung nicht zusteht, sich in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes zu mischen. Eine In slirrektion aber und der Versuch, sie niederzuwerfen, ist eine innere AngeIegenheit. Haben wir aber die Insurgenten alS eine kriegführende Macht anerkannt, dann verliert sie für unS den Charakter einer inneren Angelegenhkit, dann stehen wir in gleicher Weise den beiden Krieg führenden Mächten alS neutrale Macht gegenüber, und wir besitzen das Recht zur Intervention. Wenn freilich Spanien die Anner kennung als einen Akt der Feindselig keit betrachtet, wird eö allenfallsigen VermittlungSvorschlägen kein Gehör schenken und gar nicht daraus eingehen. Wie die Stimmung in Spanien gegen wärtig ist, ist kö nicht wahrscheinlich, daß eö sich aus diplomatische UnterHandlungen einläßt. Es ist aber auö nicht wahrscheinlich, daß eS Akte der Feindseligkeit begeht. Dazu dürfte es sich nicht park genug suhlen. Die Nach richt, daß Spanien Caperschiffe ausrüsten will, ist jedenfalls sehr verfrüht Erstens wäre dies offene Feindseligkeit, und so schnell entschließt man sich zu dergleichen nicht, und zweitens ist diese Art der Kriegführung etwaS UNModkkN gewordern. Auf verändern Seite wäre in den Ver. Staaten ein Krieg mit Spanien ohne Zweifel sehr populär und der Wunsch, den Kubanern in anderer als bloß moralischer Weise zu helfen, ein sehr starker. Nicht unmöglich wäre eö, daß Spanien sich in Folge deS Beschlusses deö Snatö den Cubanern gegenüber zu Konzessionen entschließt, eS wäre indeß verfrüht, in diesen Dingen jeht eine bestimmte Ansicht zu äußern. Warten mir den Verlauf ad. IrOullhlWll. Inland. Wetterauösichten. Bewölkt; vielleicht Regen oder -ch1 heute Nacht. Kälter 'ttwoch. estrlgi Temperatur: Morimum 34 Grad. Minimum 25 rao. T f.. l..'fX. NI f . . v 1 c l"Mc c. . a , y r n g ! 0 n, . Marz Repräsentantenhaus deS SongrtsseS l'gte heute der Vorsitzende deS Comites t C . ? 4 OI -f t . L K ' . ur ausmarlige AiZgeiegenoetlen tt w Resolutionen betreffs Cuba vor. Die Iben nnd noch scharfer abgefaßt.- alS öie lm Lenat angenommenen, UNö H5 8 Schlüsse die Nothwent,g keit der Intervention auS. Herr Hitt, er Dorstgenve yielr oaver ernt längere Rede, worin er dle Zustande aus Suba schilderte. McCreary. . der frühere orttZsenve ves omtteö, empfahl eben faD Annahme der Resolut on nnd fügte hinzu, bloße Sympathieaukdrücke f" lcht genügend, die Zeit zum Handeln sei gekommen. Turner von ' Georgia und Boutelle von Maine spra en gegen Annahme der Resolution. I m - . . . Dlejelbe wurde tchllebltch mit 263 gen 17 vnmmen angenommen a d r r b , 2. Marz B,e Aus. gung , st eher lm Zunehmen als lm Ab nehmen und wenn heute keine JanUt tnfultirt und keine Fenster ein1 . t . r n m c flnJ0trCN NJUtOfN, 10 III fl NU? Oet Wachsamkett der Pollze: zu danken De Leitungen regen das Publikum och mehr auf und öle Reglerung wlrö I r rx ? ar rm zunaq,! ganz auperoroenii.cye vin Im !. rstrengungen zur umerorucrung oere bellion machen. Ein spanisches Geschwader wird sofort nach Cuba ge Wtdt werden I . . . . m mm Dle Stadt lst ruhig heute Nacht, öle Maßregeln zur Unlervruckung von Unruhen schelnen auörelcheno zu ,elN. IN 1 m . M nr Barcelona dagegen ging es noch unruytzer zu ai geuern uno eine oeoeutende SenSdarmerle.Lorce mußte auf geboten werden. London, 3. März. l5ine Ma drider Depesche meldet, daß in Madrid, Barcelona, Valencia und Granada die Studenten sich sehr lärmend benahmen und daß eS fast unmöglich wird, die Demonstrationen zu unter drücken, so aufgeregt ist die Bevölke runa I - M ! Spanische, speziell kubanische Pa-
Piere sind hier an der Börse bedeutend
gefallen. Berlin, 2. März. Die Beschlüsse deS amerikanischen BundeösenatS haben hier nicht geringe? Erstaunen hervorgerufen. Man beurtheilt sie in Verbindung mit dem Vorgehen Ameikaö in der venezuelifchen Angelegenheit und sieht darin die Abficht, die alte Politik der Nichtintervention aufugeben. Die allgemeine Ansicht ist d e, daß die Kriegführung auf Cuba eine brutale ist, daß aber Spanien daö Recht hat, die Insurrektion so gut eS kann, zu unterdrücken. Die offizielle und offiziöse Presse schweigt vorläufig ganz über die Angelegenheit und in Regierungökreisen verhalt man sich sehr reservirt. Eine Depesche an die Frankfurter Zeitung" von New Aork agt, daß man dort Nachricht habe, daß Frankreich gemeinsame' Sache mit Spanien machen werde. Die Frankurter Zeitung" diSkreditirt jedoch diese Mittheilung und meint, Frankreich habe genug mit sich selbst zu thun. Wien. 2. Marz. Dai Neue Wiener Tageblatt" meint, daS Vorgehen deS Congressek werde der Fahne der Cubaner alle abenteuerlichen Elemente in den Ver. Staaten zuführen. was für lehtere ein großer Vortheil ei, und in diesem Falle sei Cuba für Spanien verloren, und die? müsse eine finanzielle Katastrophe zur Folge haien. DaS Tageblatt" schreibt den Stand der Dinge der fanatischen Intoleranz, der grausamen Verfolgung der AnderSgläublgen und der unbarmherzigen Unterdrückung aller liberalen Tendenr zen zu, weiaze Spanien aus einem reichen Lande in ein dürftiges Land verwandelt haben. London, 2. März. Eine Depesche deS Standard" auS Paris sagt : Hier nimmt man allgemein an, daß die Reolutionen deS Senats keine weiteren praktischen Folgen haben werden, als eine Steigerung der Einsicht, daß die Bestimmung der amerikanischen Verassung eine weise ist, wonach der Präfident und nicht der Congreb über Krieg und Frieden zu entscheiden hat. Diplomaten meinen, eine heiße Welle habe Washington getroffen, mit der Folge, daß die Friedenszuversicht und der Ruf der amerikanischen Staatsmänner in Bezug auf ruhige Würde und Verstandeöfchälfe darunter gelitten hat. 2n den europäischen Regierungen ist man der Ansicht, daß die amerikanische Regierung nicht mehr Recht habe, sich zwischen den spanischen Behörden und den Insurgenten einzumischen, als sie haben würde, sich um die Unterdrückung eireS Ausstände? in Jamaika durch England oder eine? Aufruhr in Cayenne oder Martinique durch Frankreich zu kümmern. AuS dem Bundessenat. Washington. 2. März. Bei der Berathung der heute im Senat angenommenen Bill über Erweiterung deS Marinepersonals empfahl Herr Hale mit Rücksicht auf die herrschenden Differenzen, obgleich er an keinen Krieg glaube, den Präsidenten auf alle Fälle, zur Einberufung der Marine Miliz und zum Chartern von Privat schissen für den Marine-TranSport zu ermächtigen. Die Bill ordnet eine Verstärkung der Marine um 1000 Mann an und gestattet für den Noth fall auf ztiei Jahre die von Hale vorgeschlagenen Maßregeln. Eine andere angenommene Bill führt eine Pensionirung beim Zoll-Marire dienst wie beim Militär und der Marine ein jer arodle beil der Sld ung wurde der Erledigung zahlreicher kle-ner Bills vom Kalender gewidmet Herr Call brachte eine Resolution ein, welche den Präsidenten auffordert. Anfragen bei der spanischen Regierung über die angebliche empörende Behand lung deS früheren Redakteurs Somez auS La Lucha. der nach Ceuta überführt worden sein soll und das Verfahren gegen den naturalisirten Amerikaner IuliuS Sanguilly zu stellen, sowie die Freigebung von ChaS. Michelson und Lorenzo Belaneourt und anderen Amerikanern zu verlangen. Nachdem Herr Call verschiedene haar'"Vff ,!? 8S verlesen, wurde die Resolution an daS' Comite für Auswärtiges verwiesen. Ueberschwemmung teS Hubs o n. Albany, N. S, 2. Man. Der I Hudson setzt sich in Bewegung und hat
den ganzen unteren Theil der Stadt überschwemmt. Eine Familie wurde in ihren Betten schwimmend gerettet. Bei Langfingburg ertrank ein Junge von neun Jahren. DaS Eis hat sich bei Barren Island 100 Fuß hoch aufgethürmt und bei Stuyvesant eine Eisbank gebildet. Auf beiden Seiten des Flusseö sind die Eisenbahn. Geleise mit EiS bedeckt und der Verkehr ist unterbrochen. In Bath am Hudson wurden die Wasserwerke zerstört. .
Riesenbrand inMinneapolis. Minn ea p o li S, 2. März." Der Elevator der MinneapoliS Terminal Elevator Co. A 2 gerieth heute Morgen in Brand und wurde nebst 1,207,000 Bushel Weizen im Werthe von Z600,000 in Asche gelegt. Einen Theil deS Weizens ließ man durch die Schütten herauslaufen. Der Gesammtverlust, der durch Versicherung völlig gedeckt ist, wird auf 5750,000 angegeben. Ausland. Die Antisemiten in Wien. Wien, 2.' März. Bei der Stadtöahl im zweiten Distrikt sind nach dem offiziellen Bericht 32 Antisemiten und 14 Liberale gewählt worden. AuS N i e a r a g u a. Managua, Nikaragua, 2. März. Bei MateariS und Nagarote fand heute ein 6-stündiger Kampf statt, in welchem die Regierungstruppen unter den Generälen Paiz und Estrada den Rebellen unter General Ortiz eine vollständige Niederlage beibrachten und einen Theil ihrer Artillerie wegnahmen. MateariS und Nagarote waren schon vorder beseht. Die Rebellen hatten 1000 Mann zur Stelle, verloren gegen 500 Mann. Die Geschlagenen besinden sich auf dem Rückzüge nach Leon Die Eroberung der kürzlich bezogenen Krupp'schen Kanonen war äußerst wichtig. SchiffS-Nachrichten. Angekommen in : New ö o r k : Spaardam" von Rotterdam. (Allerlei. Wegen einer am Sarge des im Duell gefallenen orvettencavitäns Mittler gehaltenen Leichenrede war dem Pastor Schädla in Lehe. der das Duell verdammt hatte, die Militärseelsorge gekündigt worden. Da aber kein anderer Pastor in Lche, Geestemünde und Bremerhaven unter diesen Umständen diese Seelsorge hatte übernehmen wollen, bat man sie nun mehr, dem Pastor Schädla von Neuem angeboten und dieser bat sich aucy be reit erklärt, sie weiter zu übernehmen. In der StadtPölitz bei Stettin, woselbst sich ein Schullehrerseminar befindet, ist neulich Nachts ein seltsamer Diebstahl ausgeführt wor den. In ernem großen fcaai, m welchem 60 Zöglinge des Seminars schlafen, bänaen die Hosen an numme rirten Stellen des dort angebrachten Regals. Als das große Wecken früh eingeläutet wurde, fand man die Geldbör'sen aus den sämmtlichen 60 Hcfen auf dem Tische liegend vor und ihres gesammten Silberinhalts beraubt. Vavier-. Nickel- und Kupfergeld war in den Börsen belassen worden. Auf die Svur des Diebes deutete em offen stehendes Fenster hm. Vielleicht sollte auch dies die Spur verschleiern. Man nimmt an. dah der Diebstahl ohne Lickt. also in der Dunkelheit ausgeführt sein muß. da er sonst doch sicher l ' 1. . . ... c c; - r."fci Deiner woroen wäre, uno oics suyri auf den Gedanken, daß der Dieb mit der inneren Einrichtung der Anstalt aenau bekannt aewesen sein muß. Im merhin erscheint es höchst seltsam, daß die 60 Seminaristen einen solchen Bärenscklaf gehabt haben, daß nicht einer von ihnen die Ausräumung ihrer Tascken bemerkt hat. E i n N i e s en k i n d w i r d geaenwärtia in schleswig'holsteinischen Städten zur Schau gestellt. Es ist dies die kaum siebenjährige Tochter des Kaufmannes Schmidt m Woyens im Kreise Hadersleben. Johanna Schmidt, am 2. Marz 1889 geboren. war bei der Geburt normal gebaut und wog sieben Pfund. Erst nach eiI . cv t. c . . :c ri . ; Ä otalVeföon ,7,' ,z K.wZckt von 103 Mund erreicht hatte. Ihr jetziges Gewicht beträgt 192 Pfund bei einer Vrustweite von 43 Zoll. Johanna ist im Besitze außerordentlicher Kraft; sie vermag ihren Vater sret vom ooen aukubeöea.
Hiesiges.
Stadtratb Der Stadtrath hielt g stern Abend eine kurze Sitzung ab. Nur die Stadtäthe Smith und Woody fchlten. Der Mayer berichtete übe? die Unterzeichnung der Ordinanz in Betreff der ErHebung von Eztragebühren für die Abieferung von telegraphischen Depeschen in der Stadt und in Betreff der Ernennung eines Comites daß die Revidirung und Neubenennung der Straßen u besorgen hat. Die vom Board os P. W. eingereichte Ordinanz, durch welche die Pflasterung der Süd West Str. angeordnet wird, wurde an daS Straßencomite vermiesen. Stadtrath Colter reichte eine.Ordinanz ein, durch welche der StadtphysikaS ermächtigt wird, den SchnapS den die Wirthe verfchanken chemisch zu unersuch:. Stadtrath Ohleyer reichte eine Ordinanz ein, durch welche die Sradirung der Kentucky Ave festgestellt wird. An daö Comite für Straßenbenamung wurden ernannt: Dudley. Montgomery, Madden, Shasser und Purhear. ChaS. Hauser, ein Anstreicher, 21 Jahre alt, wurde heute für irrsinnig erklärt. Er leidet an VerkolaunaSWahn. LauteS Sprechen ist äußerst anstrengend, besonders auf die Dauer, und verursacht Heiserkeit und Husten. Bei solchen Leiden, ist Dr. Bull'S Husten Syrup von schnellerund durchgreienoer Wirkung. tfrJ- Gestern morgen ertheilten die County Commissäre 102 Lizensen an Wirthe. Die Applikation deöF.Mießen, der in 359 Virginia Ave. eine Wirthschaft eröffnen wollte, wurde einstweilen zurückgelegt, da die. Commissäre vermutheten, daß die Home Brewing Co. den Saloon eigne. Pumpernickel, Roggenbrot und alle Sorten Kuchen in vorzüglicher Qualität be, Bernhard Thau, Marktstand 124 der HoSbrook Str. No. 81. Ein unbekannter Mann derschluckte gestern Abend in einem Saloon, Ecke West und Sharp Str., eine Dosis Pariser Grün. Die Ambulanz wurde herbeigeholt. Als der Mann sie herankommen hörte, flüchtete er und ist bis jetzt noch nicht gesunden. S8on beute ab die ganze nächste Woche bindurch Bock Bier aus den drei Branchen der Indianapolis Brewing Co. DamitSle auch zu Hause davon trinken können, bestellen Qie Bockbier in Flaschen beim Botiling " Depar tement, Tel. 690, oder hinter lassen Sie Jbre gefl. Ordre im Tonica Tempel. Henry B. Speitel jr. und Mary M. Henry, resp. 61 und bi Jahre alt, kamen heute von Franksort, Ind., hierher, um sich in aller Stille trauen zu lassen. Sie wünschten, daß in den Zeitungen davon nichts erwähnt werden soll und erreichten natürlich daS Gegentheil. Die auffallendsten Heilungen von Scrofeln, die man kennt, find mittelst Hood'ö Sarsaparilla erzielt. Dieses Mittel sucht seines Cleichen bei Blutkrankheiten. Gebraucht nur H o o d'S. Ho ob's Pillen find mit der Hand gemacht und völlig gleich anGröße und Gewicht. 25. ? X7 Ueber daö Grundstück hinter dem Taubstummenasyl, ungefähr IS Acker, ist in letzter Zeit zwischen den Park-Kommissären und dem VerwaltungSrath deö Asyls Meinunzöverschiedenheit entstanden. Die letzte Legiölatur beschloß, daß daö Grundstück von den Kommissären zu einem Park umgewandelt werden soll. Dagegen proteftirte daS Institut, welches den Platz als Viehweide beansprucht. Der Gouvernör entschied auS alter Vorliebe für Rindvieh zu Gunsten deö Verwaltungkratheö. Mit dem Park ist eS also Esfi. Saloon u. Billiard-Hall 0.92 Oft Washington Stk. Aokn Weilacher, 'SigeuthÜOn
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