Indiana Tribüne, Volume 19, Number 163, Indianapolis, Marion County, 1 March 1896 — Page 4
Zndwna Tribüne.
Erscheint Täglich und Sonntagv.
Die tZzliche TribSse- kostet durch den Xxign n Gent per LZoche, die SonntagSTribüxe-S Cent per Woche. Selbe ,usame 15 Hent? ,Ke, LentS pnnat. - Per Poft außerhalb de, itttot ,geschl!kk I VorauZbkihlnng V e, 'JOr.
Ofprti 18 Süd LZlaama Straße.
Indianapolis, Ind., 1. März 1896,
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ES ejifiirt wohl kaum ein Land, in dem eS so vielerlei Schulen und Colleget und Universitäten giebt, alö in Amerika. In Bezug aus die Zahl der Lehranstalten gehen die Ver. Staaten vahrscheinliü allen anderen Ländern voran, wai die Qualität betrifft, das ist freilich eine andere Sache. Es dürfte sich wohl schwerlich ein einziges Institut finden, das irgendwie der Bedeutung einer deutschen Universität nahe kommt. Hier in Indianapolis haben wir eine medizinische Schule eine zahntechnische Schule, eine juristische Schule und ein literary College", nämlich die Butler University in Zrvington. 3efct ist geplant, diese Institute zu ei. ner Universität zu vereinigen. Der Plan ist gut, und wenn Indianapolis den Ehrgeiz besit, eine UniversitätSstadt zu sein, so ist dieser Ehrgeiz ja nur ein sehr lobenöwerther. Ob aber etwa! Rechtes aus einer solchen Univerisität werden wird, daS ist freilich eine andere Frage. Und daß eine wirklich große Anstalt, ein Sitz der Wissenschaft, eine Lehranstalt mit wissentschaftlicken Autoritäten als Leh. rer, ohne StaatShilfe zu etabliren ist, daS bezweifeln wir sehr. Bei den herrschen Begriffen jedoch über die Aufgaben deZ Staates, bei der durchaus verkehrten Richtung, daS Studium der Medizin und der Rechtswissenschaff, bloß als Beruföstudium anzusehen, läßt sich leider vom Staate nicht diel erwarten. Und da die paar Indianapoliser Millionäre meist Leute vom Schlage des verstorbenen English find, so läßt sich auch aus große Pridatschenkungen nicht rechnen. Für Solche, welche sich gerne mit ErziehungStheorieen befassen und immer mit weisen Rathschlägen bei der Hand sind, mag folgender Fall nicht uninteressant sein. Edward HaineS, ein junger, im nördlichen Etadttheil wohnender Mensch kam im Laufe der Woche in Begleitung eineS Geistlichen in die Polizeistation und erzählte, daß er am Abend in Nord Indianapolis von drei Männern überfallen, an Armen und Beinen geknebelt und in den Kanal geworfen worden fei. Erst um 3 Uhr Morgens sei er von Jemand herausgezogen worden. 3m Gesicht hatte er mehrere Risse, auf welchQer als Beweis für seine Erzählung deutete. Da die Geschichte unwahrscheinlich erschien, unterwarf man ihn einem scharfen Verhör und schließlich gestand er, daß er den Vorgang erfunden und sich die Risse im Gesichte selbst mit einer Stahlfeder beigebracht habe, und zwar zum Zwecke der Erklärung seines Ausbleiben?. Der junge Mensch hatte ein Mädchen besucht, und seine Eltern waren mit dem Verkehr nicht einverstanden, weil tat, Mädchen älter war alö er. Sein Besuch dauerte aber nur bis 10 Uhr und von da bis 3 Uhr Morgens hatte er sich wahrscheinlich mit Kameraden herumgetrieben. Wie. sängt man eS nun an, sich daS Vertrauen eineS KindeS derart zu sichern, daß eS nicht auf solche Schliche kommt ? ES ist offenbar, daß urch Strenge und Machtgebote nichts auszurichten ist. Auf der anderen Seite aber ist doch der Verkehr eines jungen Menschen mit einem Mädchen, der unter Umständen mit einer Heirath enden kann, eine so ernste Sache, daß man auch nicht gleichgiltig zuschauen kann. Hier ist eine Aufgabe für Er-ziehungö-Theoretiker. Diese Woche kam mir ein Fall vor, der mich veranlaßt davor zu warnen, Dokumente zu unterschreiben, über deren Inhalt man nicht vollkommen unterrichtet ist. ES ist merkwürdig, wie leichtsinnig oft Leute in dieser Beziehung sind.. Ein Mann hatte von jement jener blutsaugerischen Seldverleiher, die mit allen Hunden gehetzt find, fö. geborgt und dafür eine Note für $30 ausgestellt, außerdem natürlich eine Hypothek gegeben. Einen Monat später erhielt er eine Aufforderung zu zahlen. Er war erstaunt,, denn er hatte. haS Geld auf drei Monate geborgt, aber auf der Note stand deutlich : Dreißig Tage nach Datum." Davon aber wußte er nichts. Er hatte Note und Hypothek unterschrieJen, ohne sie durchzulesen, er konnte
auch nicht genügend englisch verstehen. Dergleichen kommt bei Deutschen oft vor. Wer nicht gut englisch lesen kann, der sollte niemals ein Dokument unterschreiben, ohne Jemanden dabei zu haben, der eS lesen und ihm erklären sann. ES hat schon Mancher dafür büßen müssen, daß er daS versäumt hat. DerPlauderer.
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Vcn H. v. Moltke.
Em StLck Eden in der Wüste ist die Oase Biskra. Ringsum ziehen sich die Berge von Aures. Sie schillern in gelbrother Farbenpracht und deZ Abends sind sie in purpurne Gluth getaucht. Saftige, üppige Palmenwälder umsäumen die kleine Stadt. Nichts erinnert an den unfruchtbaren, eintönigen, todten Sand der Wüste Sahara. Leon Cad6, der junge französische Offizier, den viel Leichtsinn undSpielschulden nach Biskra verschlagen haben, athmet erleichtert auf, als er die Reize der Oase gewahr wird, und die. ihm unverdient scheinende Strafe der Versehung in die Wüste zeigt sich ihm im milderen Lichte. Auch das Hotel ist nicht übel, nicht besser, nicht schlechter als ein Provinzial Gasthof in der fernen Heimath. Mittags kommen die Kameraden, den Officier zu begrüßen. Sie kennen alle den lustigen, leichtsinnigen Leon Cad6; voll Jubel nehmen sie ihn in ihre Mitte und wissen ihm nicht genug von den Herrlichkeiten Biskras vorzuschwärmen, aber freilich, Mißstände giebts überall, wo sind die nicht? Leon Cad6 wird ganz übermü thig, das Glas Rothwein erhebend, bringt er ein Hoch aus auf Biskra, die Weltstadt in der Sahara. Spöttisch verzieht der altersgraue Kapitän die welken Lippen; er hat schon häufig Strafversetzungen erlitten. aber die schlimmste scheint ihm Biskra in der Wüste. Glaub's nicht, Leon, eö ist ein Teufelsnest", sagt er, mit der Faust auf den Tisch schlagend, noch rst's nicht heiße Zeit, dann erst kommen die Schrecken, und gern tauschest Du mit dem kleinsten Winkelchen der Heimath, und wenn auch nichtsWeibliches darinnen wäre, als ein alterschwaches, achtzigjähriges Mütterlein". Nun, mit der Weiblichkeit wird'S hier auch hapern, waS?" fracht er lachend und blickt sich im Kreise um. Wem's die Schönheit angethan hat, der kommt hier wohl zu kurz?" Dtt weinerhitzten Kameraden schütteln' energisch die Häupter. Wahrhaftig nicht! Siehst Du da drüben die Ruinen von Alt-Biskra?" raunt ihm sein Nachbar zu. Da wohnen die Tänzerinnen, die AlmehS. Hast Du denn nie etwas vom Tanz der Nailyas gehört, der AlmehS? Kannst sie bald kennen lernen", höhnt der alte Kapitän. Ouja, die schönste der AlmehS, tanzt heute Abend im Cafe de PariS". Bravo!" ruft Leon, aber der Kopf ist ihm schwer geworden und sinkt auf die Tischplatte. Er verträgt den Wein nicht, wir vergaßen, ihn mit Laqbi zu mischen, wo ist der Palmenwein?" -Der Kellner schleppt die steinerne Giudi mit dem süßenSafte herbei und setzt sie auf die Tafel. Der hat genug, laß ihn schlafen, weder Rothwein noch Palmensaft, sondern Schlummer thut ihm gut,brummt der Kapitän. Her mit dem Ruskussu!" Und wie die Wölfe fallen die jungen Offiziere über daS arabische Gericht her, das fast nur aus Mehl und rothem Pfeffer besteht, aber feien soll gegen Krankheit und Tod. Als es sieben Uhr ist und die Nacht hereingebrochen, erwacht Leon vorn Schlafe. Einen Augenblick schaut er sich verwundert um. Die Kameraden haben den Müden in sein Zimmer gebracht. Es erscheint ihm so seltsam fremd wo befindet er sich? Claire", ruft er schlaftrunken. Claire, liebes Kind" dann besinnt er sich, er ist nicht daheim in Paris im Vendome - Viertel, sondem weit fort, in' Biskra in der Wüste. Lachend steht ein junger Offizier vor ihm. ( Ich bin zwar nicht Claire, aber womit kann ich dienen?" Mit Waschwasser", sagt fröhlich aufspringend Leon? so kann ich nicht ins Cafe de Paris, Engels freund!" Ja. Waschwasser, mein Lieber, lau und dick ist's wie ' frisch gemolkene Milch und salzig dazu, ein Vergnügen ist's nicht, Eis haben wir hier selten. Ach so ein Bad im frischen, klaren Quellwasser! Warte nur ab, heute erscheint Dir AlleZ zauberhaft, aber ist Dein Jahr zu Ende, wirst Du heilig froh sein und Loblieder auf die franzcsische Regierung singen, die Dir Dein Märtyrerjahr, , doppelt anrechnet." Na, an mir soll eS nicht liegen, wenn es ein Märtyrerjahr wird! Lusiig gelebt und lustig gestorben", singt Leon. Arme Claire! Doch nun komm. dieKameraden warten ;s ist wahrhaf. tig schon 8 Uhr; Du kennst die Sitten hier nicht; bis 9 Uhr tanzen die Almehs, dann müssen sie PolizeilichFüßchen und Augen schonen". Regenwolken stehen am Himmel, ein frischer, kühler Wind weht durch die palmenbepflanzten Straßen. Phantastisch aufgeputzte Weiber, meistens entschleiert, ziehen durch die Dunkelheit nach den Moscheen. Lachend und plaudernd betreten die Offiziere das Cafe de Pfais. Man macht ihnen ehrerbietig. Vlak. Dickt an
der kleinen erhöhten Bühne steht ein Tisch mit Kelchen und Steinflaschen. Cigaretten und schwarzer Kaffee werden herumgereicht. Neugierig schaut or, Cad6 mf oie Bretter. Ist daS Cure Ouja. die schöne Almeh?" Eine ältere Frau mit starkknochigen Zügen, großen Füßen und Ungeschick ten Bewegungen führt einen Tanz auf. Die", lacht derKapitän und wendet sich. voll Entrüstung zur Seite, Die? Die dient der Ouja zur Folie. Aber da ist Ouja! Schau!" Ein lebhaftes Persönchen, mit blitzenden Augen und sammetartiger Haut, steht plötzlich neben dem alten Weibe; ein Meisterstück der Natur, schön wie ein Traum. Dröhnendes Klatschen und Jubeln erfüllt den Saal. Ouja! Ouja! ruft alles begeistert. Die schöne Almeh. nickt und lächelt und beginnt ihren Tanz. Der Silberschmuck in ihrem blauschwarzen Haar klingelt wie tausend Glöckchen, und klipp und klapp tanzen die Füßchen in den 'goldgestickten Pantoffeln. Schwere Atlasgewänder umhüllen den graziösen Körper und knistern bei jeder Bewegung. Ein ganzes Vermögen schleppt Ouja mit sich herum. Es ist der ererbte Anzug ihrer Zunst, der immer der Schönsten gehört. Leon ist gefangen, bethört von der bestrickenden, seltsamen Lieblichkeit Oujas. Er achtet nicht mehr derScherze seiner Kameraden, er blickt nur auf die Almeh, die ihm tief in die blauen Augen schaut. Wie ein Träumender folgt er den Freunden, alö der Vorhang gefallen, wie trunken wandelt er neben ihnen. Komm Leon, noch ein Spielchen: herbei die Würfel!" Ich bin müde", sagt der Offizier, auf morgen, ich gehe zur Ruhe." Ab Leon Cadö findet keine Ruhe. Unten im Speisezimmer des Hotel du Sahara lärmen die Kameraden. Am Fenster seines Gemaches lehnt Leon. Er blickt hinaus in die trübe, regnerische Nacht, ein unbezwingbares Verlangen packt ihn. die Stätte zu sehen, wo Ouja, die Almeh, ruht. Leise schleicht er auf die dunkle Straße. . Nachtschwarz ist eS ringsumher; aber er findet den Weg zu den Ruinen des alten Biskra. Wie düstere Riesengräber starren sie ihn an. In der größten brennt ein einsames Licht, gleich dem phosphorleuchtenden Auge einer Hyäne, eineS Schakals, dringt eö durch die Dunkelheit. Ob dort Ouja, die schöne, bestrickende Ouja wohnt? Er stürzt vorwärts, über ungleichen Boden, storpert und fällt; jede? Schritt ist dem Fremdling eine Gefahr, die ihm den Tod bringen kann. Er achtet dessen nicht;' die Leidenschaft treibt ihn! Die Feueraugen der Araberin haben ihm Ruhe und Vernunft geraubt und ihm daö Blut c hitzt! Feuchtheiße Tropfen rinnen ihm über die Stirn. Jetzt steht er dicht vor der Ruines Er klettert an den Steinen empor, sie bröckeln und fallen unter seinen Tritten; aber immer höher erklimmt er daS alte Gebäude, fast hat er daö Fenstcr erreicht, aus dem der Lichtstrahl scheint. Ouja! Ouja!" flüstert er leise, slehend durch die Nacht. AlleS bleibt still, todtenstill. Höher will er hinauf; aber waS ist daS? . . . mit einem lauten Wehruf, den daSVepolter der herabrollenden Steine erstickt, sinkt er herab auf den weichen Sandboden. Er stöhnt und faßt nach dem Knie. Ein langes, spinnenartiges Krebsthier hat sich tief in daS Bein gebissen, ein Wüstenskorpion ist eS. sein Giftstachel sitzt tief im Fleische. Mit einem Flüche packt der Offizier daS ekelhafte Thier und wirft eS weit von sich. DaS Bein schwillt an und jede Bewegung, jede? Schritt entringt ihm einen Schmerzenöschrei. Nach mehreren Stunden erst erreicht der verwundete Mann daö Hotel du Sahara. Das Blut rast ihm durch die Adeyr. Lärmend und tobend sitzen die Kameraden noch beim Würfelspiel; wieder schleicht er leise an der Thür vorüber, sein Kopf glüht, er schwankt hin und her. Er wirft sich auf seinLager, er wagt nicht, die Freunde' zu rufen und Hilfe zu suchen, denn er scheut daS Gelächter der lustigen Kameraden. Schlafen will er ;,doch die Wunde, die wie Feuer brennt, läßt ihm keine Ruhe. Stundenlang wirft'er sich rastloö auf seinem Lager hin und her. endlich erliegt dem unerträglichenSchmerze. Heftig und unaufhörlich zieht er an der Glocke. DaS kleine. dumpfeGemach füllt sich mit Menschen. Theilnehmend stehen die Freunde um den im Fieber Liegenden. Sie schauen sich ernst fragend in die Augen und zucken verstohlen die Achseln. Sie Wissens schon, alle Hilfe kommt zu spät. Der junge Offizier ist ein Opfer der Wüstenskorpions, in wenig Stunden wird er ein todter Mann sein. Tiefer sinkt die Nacht, und dann dämmert der Morgen. Aus dem Grau erheben .sich geisterhaft die alten Ruinen von Biskra. Claire, Claire", flüstert mit zärtlicher Stimme der sterbende Jüngling; dann richtet er sich auf, ballt drohend die Faust nach den alten Ruinen und sinkt todt in die Kissen zurück . . Zct gute Lchlaf.
Sin Thürmer von St. Wendelthurm, Ocn weckt halt gar nichts auf; Er schläft vom frühen Abend schon, . HZ daß die Sonn' herauf. Dcr Thürmer von St. Wendelthurm Ist so auf Sölaf ervicbt.
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JYN weckt der großen Glocke Schlag Ob seinem Haupte nicht. Da, alö er einstmals wieder schlief. Zog ein Gewitter auf, Und nahm just über'n Thurm daher Den unheilschwangern Lauf. Schon zuckts aus finsternWolken grell. Schon grollt der Donner tief Das kümmert unsern Thürmer nicht, Der ruhig weiter schlief. Da immer wilder wettert eö. Es heult der Wettersturm Mit wildem Donnerbraus so laut Um den St. Wendelthurm. Und plotzliH ein furchtbarer Schlag, Als ob die Welt stürzt ein. Und alles schien in Flammen ring? Wom grellen Vlitzesschein. Das hat der Thürmer doch gehört, 's Aufdruselnd sagt er schier: . 2m? war's doch, als hätt' Jemand leis' (Lellopft hier an die Thür!" DaS Sied vom Ni?,.
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Und Last WaS Großes du erdacht, ' Daroo das Herz im Leib )zir lacht,. ' Und willst der Welt es schenken. So lern', o Freund, bedenken: Die Welt heimst gern was Großes e w, Doch peinlich ist's ihr, dankbar f cir w Gib hin das Beste, was du hast, Doch fall' persönlich nicht, zur Last. Sin Narr nur strebt nach Ruhme noc ff, Der Weise Kriecht leise Jn'S stillste Mauseloch.
Sonst kommt der 5ieid, Sonst kommt der IRtxb, ' Das ist nun mal so Mode, i Der prügelt r'i Schurigelt dich, f ? Der plagt ' ; Und jagt. ; . Der pickt : ' Und zwickt ' ' :
Erbärmlich dich zu Tode, j Denn für den Neid, Du liebe Zeit Der heut' so wunderbar gedeiht Ist daö nur eine Kleinigkeit.
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So hab' auch ich es denn gemacht, -Der dieses Lied vom Neid erdacht.. ' Zwar, harmlos und bescheiden. Wird man mir's doch beneiden. Gut. daß ich mich beizeit' verkroch Z In'S Pseudonyme Masseloch!
wechsel-Iahre." ES giebt im Leben der Frauen, eine Periode zwischen dem 30. und 65. 5Za,re, welche ein bedeutendes Ereigniß deren Existenz bildet und einen großen linfluß auf deren Glück und Gesundheit auSllbk. Dieser Zustand greift in einer ganz des on dnS niederschlagenden Weise das ga nze Nervensystem an und da die Fmlktion deS Magens, der Leber. Nieren und des ,er.
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