Indiana Tribüne, Volume 19, Number 163, Indianapolis, Marion County, 1 March 1896 — Page 1

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o AV 0 r1 0 t kS TlA G- O W V O w Qfsice: No. 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Indiana Sonntag, öen . März 1896 Jahrgang 19 No 163

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Sechste Deutsche

Theater - Vorstellung ! in ENGLISH'S Opera House, von der Eincinnatter Tyeater.Sesellfchaft. h. zwirschtna Direktor. Mittwoch, den 4. März, Zwei.Wappen! finan! in 4 Akten von O. Blumenthal und Q. Kadeldurg. Lie könnt im Pkmiroke Arcade reservirt erden. Zu verkaufen : 11800 laust eine K,imnikrige Cottaa, Ostfront. Cot 40 X 128. eller. Sisterne, Ostbäume. Ein quare von der deutsch lutherischea Kirche und chule. leine affa Anzahlung. $350 auver ,in mit $1.05 per Monat ,ailbar. Sin Equare sudlich on Nord Brookstde ve.. 8 Jupiter Str. Die lub Ställe, (früher vooth' Ställe.) Telephon 1061. 80 & 82 West Market Str. wagen und feine Gespanne. KOTE & TOUNG, Eigenthmr. ffrank voung. hemal vkgr. H F. Wood' Ltiille. Edw. Schurmann, No. 6 Odd Sellows all. .Telephon 1670. Farbige und ornamentale Fenster für Kirchen, Wohnhäuser und öffent liche Gebäude. Voranschläge kostenfrei. WlMIW. D i e Lage in Zeitun. Washington, 29. Febr. Der amerikanische Gesandte Terrell in Conftantinopel meldet dem Staatssekretär Olney per Kabel, daß die Bewohner von Zeitun und Umgegend stark an Blattern und anderen Krankheiten leiden, und keine Nahrungsmittel besitzen. Er sagt, HülfSezpeditionen, werden so schnell alS möglich auegerüstet, aber eö geht damit naturgemäß langsam vorvärtS, weil die Thaler fast unpasfirbar sind und auf den Bergen tiefer Schnee bei ungewöhnlich strenger Kälte liegt. Der britische Viceconsul hat Hülfe nach Harput gesandt, und der Sultan hat durch kaiserliches Dekret Fräulein Barton Schutz und jedes Entgegenkommen bei der Vertheilung von Unterstützungen zugesagt. Ein Brief deö Gesandten T e r r e l l. Fort Worth, iej, 29. Febr. Der amerikanische Gesandte Terrell schreibt an seinen hier wohnhaften Bruder, Hon. I. C. Terrell. aus Conftantinopel wie folgt: England hat ein- schlechtes Spiel gespielt ; alleö Blutvergießen hätte verhütet werden können, wenn seine Politik eine andere gewesen wäre. Außerdem werden die amerikanische Presse und der amerikanische Congreß durch ihre Schimpferei auf den Sultan und die Pforte meinen Einfluß hier zerstören. Und dann schreiben die erbärmlichen Missionäre, welche ich bis jetzt vom Schwarzen bis zum Cakpischen Meer geschützt habe, fortwahrend . in schmähenden Ausdrücken, gegen den Sultan und die Pforte nach Hause und ihre Freunde in Amerika lassen die Briefe publiziren und die Zeitungen, in denen sie veröffentlicht werden, werden sofort der hiesigen Negierung zugeschickt. Wie kann ich länger solchen Leuten Schutz verschaffen ? Wenn das Bündniß mit Rußland zustande kommt, dann wird bald das Schlimmste eintreten. Ich hoffe, ich werde im April nach Hause reisen können und erzähle Dir dann mehr. Der Brief ist au? dem Februar datirt. Dampfer gestrandet.. SandyHook, N. 3., 29. gebr. Der Dampfer New Jori ist bei dichtem RtUl, eine Viertelmeile von Quickstep Suoy aufgelaufen. Der norwegische

Dampfer Fenari berichtete über die

Lage deö Schisseö und man glaubt nicht, daß Gefahr vorhanden ist. ,,, Wollten n a ch (5 u b a. R u s h v i l l e. 3nd., 29. Februar. Gestern Nachmittag bestiegen fünf junge Bursche im Alter von 15 biö 20 Jahren, sämmtlich Söhne respektabler Eltern einen grachtzug, um sich nach New Jork und von da nach Cuba zu begeben und sich den Insurgenten anzuschließen. Sie hatten die Sache seit Wochen geplant. Die Verwand, ten telegraphirten nach ConnerSville, wo sie abgefaßt und wieder heimgeschickt wurden. UnfallbeimPolospiel. FallRive?,Mass.,29. Febr. Heute Abend stürzte im Cafino beim Polospiel eine Gallerie ein, aus welcher sich 60 Zuschauer befanden. Dreißig Personen wurden mehr oder minder, und NarcissuS Maynard, eir bejahrter Mann, so schwer verwunZet, daß er bald darauf starb. Andere hält man für lebensgefährlich verlejt. Kein Frauenstimmrecht in Iowa. DeSMoineS, 3wa. 28. Febr. Der Staatssenat lehlte mit 49 gegen 11 Stimmen die Resolution deö SenatorS Funk ab, welche den grauen daö Stimmrecht bei aUn Wahlen geben sollte. Durch Kohlengas erstickt. Chicago, 29 geb. Die Familie Stünkel wohnte vnige Meilen südlich von Chicago Hil& , Van den acht Mitgliedern der Fcmilie sind heute drei todt und fünf legen im Sterben Die Ursache war das Entströmen von Gas während der Sacht aus einem m't Hartkohlen stark gereizten Ofen. 3n finanziellen Schwierig keiten. Louisville.Ky, 29.Feb. Nicht geringe Sensation hat eö in hiesigen Finanzkreisen err.'gt, als am Freitag angekündigt wure, daß M. V. Monarch & Comp , die Destillateure von OwenSboro, Ky ihre Gläubiger um Gewährung einer. Zahlungsfrist von zwei Jahren ersucht hätten. Die Firma ist ein! der größten ihrer Art im Staat und dzlrch die von Barley, Johnson 57 Co.. und der Belle of Nelson Difi-.n 0 -Ibtcn Betrügereien in ''aü -;t gezogen worden. e i Mniei $75,000 verloren h:öe:.. M. V. ".7'ü h2t.it dem Gesuch um Gewä.)kr.ig o? Zü.ngöfrist, seinen Gläubig-? tn Äerkcht über den Stand de? )"5 !dr. ES geht daraus t):rtr, .'Z .". leS zusammen, ungefähr i V; 0 fuldet, wovon $300,00 cj': .l. '- --.j $200.000 ungesichert "nb. Ueberschuß der Aktiver ü':.- d- ' iven beträgt, diesem Ausweis zufolge, wenigstens $250,000. Die von Herrn Monarch den Gläubigern gemachten Vorschlage sind derart, daß sie wahrscheinlich ohne Weiteres angenö.nlmen werden. Geharnischt, Beschlüsse. D i e Arbeiter der Stadt New Sc.rk gegen eine Flottenvergrößerung. New Lork, S. Febr. Unter den Auspizien der Zentral Labor Union fand' beute Abend in der Cooper Union eine enorme fassen - Versammlung statt, um gege,l die vom Congreß geplante Verausgabung von $110,000,000 für Küstenvertheidigungözwecke, sowie weiterer "lllionen sur die Vergrößerung der'Flotte zu vrotestiren. ES wurden geharnischte Ansprachen gehalten von erome O'Neill, dem Sekretär der Zentral Labor Union, Henry George und anderen bekannten Arbeiterführern. . Alle Nedne7. klärten, daß e im Interesse eines -jeden Lohnarbeiters liege, mit Machtider Bewilligung von weiteren Geldern für militärische Zwecke entgegenzuarbeiten. Die Arbeiter der Ver. Staaten, sowle der europäischen Länder müßten zu der Einsicht gebracht werdei, daß ei nicht ihre Lebensaukaabe iV sich gegenseitig zu bekriegen, sonder Schulter an Schulter

für die Erzielung eineö besseren Wirth

schaftlichen Systems zu kämpfen. In den Resolutionen, die passtrt wurden, werden die Arbeiter aller Städte des Landes aufgefordert, mit den Arbeitern von New Jork gegen die geplanten Bewilligungen Stellung zu nehmen. Jeder Arbeiter müsse sich verpflichtet fühlen gegen irgend ein Congreßmitglied zu stimmen, welches die Vergrößerung der Flotte oder deö Heeres befürworte, da die" Bajonette von der herrschenden Klasse nur dazu verwandt würden, um die entrechteten Massen im Schach zu halten und richterlichen Willkürsprüchen Nachdruck zu verschaffen. , in Wird gründlich revidirt werden. Die Angelegenheit der amerikanischen Versicherung efellschast. Berlin, 29. Febr. Als der erst vor Kurzem in das Amt eingetretene preußische Minister des Innern grhr. v. d. Recke v. d. Horst auf die Vorfiellungen der amerikanischen Lebensversicherungs - Gesellschaften, welche sich durch die am 8. März 1892 erlassene Ministerial-Verordnung betreffs der in ihren Jahresberichten für jede getrennt zu liefernden Nachweise beeinträchtigt glaubten, daö Versprechen gab, er werde die ganze Sache noch einmal gründlich untersuchen lassen, war man vielfach geneigt zu glauben, daß der Minister dieses Versprechen nurg egeben habe, um die Gesellschasten im Augenblicke loszuwerden, und daß trotzdem alleS beim Alten bleiben werde. Jetzt zeigt eö sich aber, daß der Mi nister sein versprechen ernst gemeint und auch erfüllt hat. Eö heißt bereits, daß die erforderlichen Vorarbeiten zur Vornahme einer Revision, der aus die Versicherung" - Gesellschaften bezüglichen gesetzlichen Bestimmungen im Augenblick schon fast beendigt find. Die Arbeiten sollen, einer direkten Anweisung des Ministers zufolge, in möglichst raschem Tempo fortgesetzt und zu Ende geführt werden, und eö ist mit Bestimmtheit zu erwarten, daß schon sehr bald ein allseitig befriedigendes Resultat erzielt werden wird. Bemerkt maz bei dieser Gelegenheit übrigen? noch werden, daß die betreffenden im Ministerium deö Innern im Gange besindlichen Arbeiten durch das Vorgehen derL.'giölatur in Albany in keiner Weise beeinflußt worden sind oder werden. Waö die englische Presse sagt. London, 29 Febr. Die hiesige Presse .beschäftigt sich allgemein mit dem Vorgehen deö amerikanischen BundessenatS in der kubanischen Frage. Der Standard sagt : Der Senat hat Präsident Cleveland in eine sehr schwierige Lage versetzt. ES ist nicht anzunehmen, daß die stolze spanische Nation nachgeben wird, wenn Amerika wegen Cuba mit Krieg droht. tf steht sehr zu hoffen, daß Präsident Eleveland klug handeln wird. -Sin Artikel der Times sagt : Die Resolution versetzt Spanien in eine schwierige Situation.. ES kann nicht umhin, die Anerkennung als eine unfreundschaftliche Handlung zu betrachten, aber ist mcht in der Lage, etwaS dagegen zu thun. Durch eine Kriegserklärung gegen die Ver. Staaten kann Spanien nichts gewinnen. Und jene können sich darauf berufen, daß die Anerkennung nur eine späte und zögernde Anerkennung bestehender Thatsachen ist. Die Zusatzresolution ist äugenscheinlich ein Zugeständniß an Diejenigen, welche gerne einen Krieg mit Spanien herbeiführen würden. Der Vorschlag, die Unabhängigkeit Cuba'S anzuerkennen, welcher vermuthlich mit der Unverblümtheit gemacht werden wird, deren sich die amerikanischen Politiker so oft bedienen, muß offenbar ein stolzeS und empfindliches Volk tief verletzen. WaS aber der Präsident thun mag, schon die Resolution und ihre Sprache fordert die ernsteste Ueberlegung Spaniens. Seine Lage ist so schmierig, daß sie selbst die Sympathie Derjenigen herausfordert, welche die jüngste Geschichte Cuba'S mißbilligen. Zu erwägen bleibt, ob nicht Ge-

Währung der Autonomie für Cuba die

beste Lösung wäre. Der Krieg in Cuba. Madrid, 29. Feb. Eine Depesche auS Havana sagt, daß der Gene ral-Kapitän Weyler befohlen habe, alleS Eigenthum von Personen zu kon siSziren, die ohne genügende Entfchul digung von ihren Wohnungen abwe send sind. Diejenigen, die innerhalb vierzehn Tagen in ihre Wohnungen zurückkehren, sollen begnadigt werden Wer einen Catarrh heilen will, muß mit dem Blut ansangen. Hood'S Sarsaxarilla beseitigt die Ursache dieses Uebels und heilt Katarrh dadurch, daß sie daö Blut reinigt. Hood'S Pillen wirken milde aber rasch und sicher auf die Leber und den Magen. 25. allerlei. I n .R e d D o g's C a m p", etwa 30 Meilen nordlick von Vine Ridae in Süd-Dakota, fand jüngst ein großes Pow-Wow der OgallalaJndianer .statt, an welchem fast alle Volle t t c ! ort i i K mui und yaivoiul-nollMuie lyeunahmen. Die Versammlung fand in einem mächtigen, runden Blockhause, in dessen Mitte ein gewaltiges Feuer brannte, statt und hatte zum Zweck, gewisse Beschwekden zu formuliren. und Delegaten, welche dieselben dem Präsidenten Cleveland unterbreiten sollen, zu wählen. Während die Berathungen im Gange waren, brodelten 125 Kessel und in diesen sckmorten 200 Hunde, die später als Fester tx mui)i vcrzryii lütttcca. Morgens!, nde bat Gold im Munde das ist der Lebenssvruck des Herrn Wm. SrackhazM und seiner Gemahlin in Washington, D. C. In Befolgung iejes Sprichwortes verlassen diese Ebeleute reaelmäkia beim Grauen deö Tages ihre RuheItane. und Die esolgung dieser Gewobnbeit sollte Ibnen beim Uhipn Sturme zur Lebensrettung dienen. 'ceuilq corgens. als em heftiger Sturm wüthete, vurde von einem benachbarten Neubaue ein 20 fitafc lan. ger Balken auf tas Dach des Herrn Brackhagen mit solcher Vehemenz geschleudert, daß nicht allein die Eisenblechbedachung, sondern auch die Decke über dem Schlafzimmer vollständig vurcyicyiagen wmoe und der Balken in das Bett einfuhr, das die Ebeleute kurz vorher verlassen hatten. Wären die Brockhagen'schen Eheleute keine Frühaufsteher, würden sie sckwerlick noch am Leben sein. In der Saliöbury-Vai bei Newburgport, Mass., spülten die Wogen jüngst eine Flasche an daö Ufer. welche die kurze Mittheilung enthielt, daß der Schooner .Florida- mit acht Mann an Bord dem Untergang nahe war. Die Mannschaften der Rettungsstation bei Plum Island patrouillirten in Folge dessen die Küste Tag und Nacht ab Und scklienlick wurden drei Leichen, Schiffstrümmer uno leidungsjtucke der Schiffbrüchig gen am Ufer gefunden. Weder in d?n Kleidern noch an den Lcicben. die an's Ufer geworfen wurden, konnte man aber Papiere smden.' die Licht auf den Unfall werfen. Es wurden auck tU nige Fetzen von Frauenkleidern und oie Photographie erner Frau auö dem Wasser gefischt und man fürchtet, dajj die Frau deö 'ianS mit an Bord war. r (jtne yoqit unangenehme Ueberraschung wurde einem reichen Grundbesitzer bei Melfi in Jtalien von diebischen Händen bereitet. Er hatte in der Mauer eines cntlege nen ZimmerS seiner umfangreichen Wohnung seine Schätze verborgen, 15,(XX) Lire in Napoleons. 30.000 in Bankfcheinett und 116.500 w Schuld verschreibungen, ' zusammen 161,500 Lire. Am 19. Januar hatte er noch diesen Schatz nachgezählt und sich daran erfreut, als er sich von Neuem diesen Genuß bereiten wollte, fand er sein Schatzkästlein sauber ausge räumt. Jn der Volksschule. Payergasse Nr. 18 in Ottakring, Wien, geriethen um die Mittagsstunde zwei Schulknaben in einen Woriwechsel. der in eine Rauferei ausartete, woj?ct einer der Streitenden, der 14-jäh-rige Franz Vogel. Schüler der vierten Volksschulklasse, in der Aufregung die Klinke von der Thüre des Schulzim merS losritz. In diesem Augenblicke kam der Classenlehrer hinzu. DaS plötzliche Erscheinen deS LehrerS erschreckte nun den Knaben dermaßen. daß er nahezu besinnungslos vorAngft zum Fenster hinrannte und sich durch dasselbe in die Tiefe hinabstürzte, woselbst er mit zerschmetterten Gliedern liefen, blieb. ..

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2)er A e l a n der medizinischen Fakultät an der Dorpater Universität. Professor Wassiljew. wurde wegen absoluter Unfähigkeit seines Amtes entsetzt. Der russische Professor hatte keine Zuhörer mehr, und m seine Klinik ging kein Patient. Damit dii Klinik nicht ganz leer sei, miethete dc , Professor Tagediebe, die sich als Kranke auf die Betten legten. Großes Unheil hat ein toller Hund in Tarnopol angerichtet In Folge eines Aufrufs des Magistrats haben sich bis jetzt 16 von diesem Hunde gebissene Personen gemeldet. die auf Kosten des Magistrats m die Pasteur'sche Anstalt nach Krakau gesandt wurden. Em Soldat, der auch gebissen wurde, wurde vomEommando nach Budapest geschickt. ?knMilspe bei Barmen batte der dortigen Postbeamte elf Wertbbriefe. wovon einer mit 15.000 Mark und ein anderer mit 10.000 Mark deklarirt war, in einen diebes sicheren Schrank geschlossen. Als er am nächsten Morgen den Schrank auf. schließen wollte, paßte der Schlüssel nickt mebr. ebensowenig aber auck der von der Oberbehörde requirirte Reservescklüssel. weshalb das Schloß durch einen Fachmann geöffnet wurde. Nunmehr zeigte es sich, daß der Schrank von einem Diebe aufgeschlossen war. um stck in den Besitz der elf Werth bliese zu dringen. dem Krankenhaus, von Spirito zuNom haben unbekannt, Diebe einen fast unglaublichen Streich ausgeführt. Der Depotraum enthielt einen mit Klammern an der Mau befestigten Schrank, in dem die Werth, fachen der Kranken bis zu ihrer"Entlassung ausbewahrt wurden. Dies Schrank, de? etwa 3000 Lire anWertk enthielt, war eines Morgens nicht tU wa ausgeleert, sondern vollständig ver schwunden. Wie die Diebe denSchran aus dem Hause gebracht haben, in den Tag- und Nacht Wächter, Wärter un. Bedienstete beschäftigt sind, ist bis jetz! ein ungelöstes Räthsel.

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