Indiana Tribüne, Volume 19, Number 162, Indianapolis, Marion County, 29 February 1896 — Page 2

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Fnpiana Tribüne. Erscheint Taglich und Sonntags.

Die täIliche .Tribüne" kostet durch den TrSger B Cent per Woche, die eonntagSTribJne'S (ext per LZoche. Seide usame 15 Cents ti Sentö per risat. Per Post außerhalb de, ittabt ,uzeschilkt ix Vraube,aizlung V pe ahr. cm,, 18 Süd Vlabama Straße. Indianapolis, 3nd., 29 Februar 1896. SZafflnirter Vetru. j ' Lei dem Bankhause S. BleZchröder in Berlin hatte ein Privatmann aus Pommern mehrere Millionen Mark in preußischen 4procentigen Consols im Depot liegen. Im August v. I. erhielt nun die Berliner Firma von dem Deponenten den Auftrag, 100.000 Mark von diesem Depot an einen Herrn GlaZ, Weststraße 3 (Hammerbrook) in Hamburg zu senden. Da die Unterschrift des Ordre - Briefes mit der des Inhabers des Guthabens genau stimmte, wurde die Ordre in einem Werthbriefe ausgeführt; bald darauf traf auch die Empfangs - Quittung seitens der Hamburger Postbehörde in Berlin ein, woraus die Sache für das Bankhaus erledigt war. Ende Januar d. I. erhielten jedoch S. Bleichröder von ihrem Depositeur die Anfrage, warum in der Jahresabrechnung (dieselbe wurde halbjährlich gesandt) die Coupons von 100.000 Mark fehlten. Darauf erklärte natürlich das BankHaus, daß diese Summe auf die Ordre des Deponenten an Herrn Glas in Hamburg gesandt sei. Sofort traf ein Schreiben aus Pommern ein. daß der Depositeur keine Ordre abgesandt habe und es gar keinen ihm bekannten Herrn Glas gäbe. Jetzt wurdenach dem Ordrebriefe gesucht, aber das Schreiben war spurlos verschwunden; als man nach der Copie des Abgangsbriefes forschte, war auch dieser aus dem Copirbuche fein säuberlich entfernt. Jetzt fielen den Chefs und dem Procuristen der Firma das bald nach dieser Affaire erfolgte Verschwinden eines seit ca. 4j Jahren in untergeordneter Stellung engagirten jungen Mannes auf. Die näheren Erkundigungen ergaben, daß dieser Jüngling bald darauf mit einem jungen Mädchen Berlin verlassen habe. Die in voriger Woche in Hamburg auf Ordre des Bankpräses angestellten Recherchen des Procuristen mit Hilfe der Criminalpolizei haben nun Folgendes ergeben: In der Weststraße, St. Georg, befindet sich ein kleines Hotel. In diesem erschien eines TageS Ende August ein Gast mit einer Reisetasche und gab an, Herr GlaZ aus Erfurt zu sein. Er fragte gleich nach seinerAnkunft. ob hier schon ein Einschreibebrief aus Berlin für ihn eingetroffen sei. Beim Verneinen seitens des Wirthes verließ Herr Glas nach eingenommener Stärkung das Hotel und erklärte, in einer Stunde zurückkebren zu wollen. Um diese Zeit traf der Postbote im Hotel ein; er wartete einenAugenblick, als auch schon Herr Glas eintrat und nach Leqitimation den Werthbrief nach ausgestellter Quittung erhielt. Mit diesem verließ bald darauf Herr Glas das Hotel, indem er seinen Koffer zurückließ-und ein Zimmer für mehrere Tage bestellte; er wolltt nur tur einen Taa einen Abstecher nach einem Nachbarort machen. Glas ist jedoch, wie jetzt erwiesen ist. mit dem Nachmittags Schnellzuge nach Berlin aereist und Abends in's Geschäft gegangen. Er hat dort sein Ausbleiben mit Unpäßlichkeit entschuldigt. was ihm auch geglaubt wurde. Nachdem nun von dem angeblichen Glas, welcher mit diesem Angestellten natürlich identisch ist, alle Beweisstücke bei Seite geschafft worden waren, wie oben beschrieben, entwich er mit seiner Geliebten auf den Paß von deren Bruder unter dem Namen Fuchs als Salonpassagier mit d:r Augusta Victo-ria-nach New York. Von hier aus sandte er die Papiere des Bruders zurück, und nun folgten die Mutter und der richtige Zsuchs ebenfalls dem Schwindler nach. Da der schlaue Gauner ein gutes halbes Jahr Vorsprung hat, wird sein Aufenthalt schwer zu eruiren sein. Wie raffinirt oer eiruger voraeganqen ist und wa rum er auf den Namen Glas kam. -rklart sich dadurch, daß der Privatier in Pommern vor ca. zwei Jahren das Bankhaus beauftragte, eine Million von seinem Depot auf den Namen seiner Frau, einer geborenen GlaZ, zu schreiben und die Zinsen biervon zu ihrer Verfügung zu halten. 5n Xolae dessen scheint die Firma auch ohne Weiteres die 100.000 Mark an Kl8 als den muthmaßlichen Bruder der . Uuu, augrgcoen zu yaoen. DaS Madrider Mettor. Die Langschläfer wurden am 10. Februar sehr unsanft aus ihren Traw mm aufgerüttelt, und die fleißigen Leute der Stadt des Baren und des ErdbeerbaumS, die ihren Geschäften zeitig oblagen, befiel ein Schrecken, als sollte die Welt untergehen. Wie vom meteorologischen Institute festgestellt war es 9 Uhr 29 Min. 30 Sec.. als em blitzähnlicher, hochrother Feuerschein den blauen wolkenlosen Himmel veleuchtele. Em zwei Minuten anhaltendes Donneraeroll. wie ein unreaelmäßiges Schnellfeuer aus hundert Kanonen, erschütterte die Luft und die Häuser wie bei einem Erdbeben. In den Häusern bewegten sich Thüren und Fenster, und die Möbel führten Tänze auf. Verständige Leute wurden sich nach der ersten Ueberraschung bald klar, was die Ursache dieser ungewohnten Naturerscheinung sein , konnte, und kamen zu der Ansicht, daß ein Meteorstein in nächster Nähe von Madrid vorüberaesaust sei. Sackkundige berechneten aus 32 Kilometer die Entfernung des Meteors von der Erdobersläche und nahmen als Grundlage 'für dieses Maß die Zeit an. die awn schen dem Aufleuchten des Feuerscheins und dem Vernebmen des Donners ver-

ging. Das Meteor kam von Sudwest und ging nach Nordost.' Nach seinem Verschwinden beobachtete man eine kleine weißbläuliche Wolke am Himmel. die iick eaen Osten bin auflöste.

Im königlichen Schlosse glaubte man j m a i zuerst, vag irgend em erorecyen oer Anarchisten, eine Exploston oder derr.jc I i fcC. CT! tt! giciuycii iuj ciciguci iuuc. jciiz jivui ain und die 5knfantin Lsabel beaaben sich auf die Galerien, und der Bruder der Regentin, Erzherzog Eugen, lief auf die Straße, um sich nach der Ursache der Erscheinung zu erkundigen. Als man sick die Sache erklärt hatte, sandte die Königin sofort Hilfe in die Stadt, falls Unglücksfälle zu verzeichnen wären. Leider blieben traurige Folgen nicht aus. und in der Stadt machen zahllose Erzählungen aller vixt die Runde. Bei einer allen Eindrücken so leickt üuaänalicken Bevölkerung wie der von Madrid konnten neben betrübenden Auftritten auch lächerliche bricht m t a . . W Jt seylen. unv naa,)?em oie oermeiniilcye Gefabr vorüber war. erzählte Jeder auf seine Weise seine Erfahrungen und Beobachtungen. Wie immer vei )oi j TJ . i ! . VI ajen vseiegenyenen, verloren oic brauen zuerst den Kovf. 3n der Markthalle de la Cebada, wo sich um diese Zeit Hunoerte von grauen . vei ibren Einkäufen dränaen. waren Geschrei und Verwirrung unbeschreiblich. Aus emer nahen schule kamen lazaarenweise die Kinder in die Markthalle gelaufen und vermehrten noch die Hilseruse und das Gewirre. In der Tabakfabrik stürzten an Tausend Arbeiterinnen aus den Sälen nach der Treppe, die (öeländer brachen und in wirrem Knauel sielen mt wie waynsinnig sich geberdenden Cigarreras m die Tiefe. -Verwundete Personen zählt man in Massen, darunter viele Frauen. In den Hospitälern und Entbindungsanstalten verließen viele Kranke ihre Betten und liefen fast unbekleidet mit ihren Wärtern und Wärterinnen auf die Straße. Studenten und Schüler machten es nicht besser. Angesichts der zusammenströmenden Massen erhielten d Wachen Befehl, das Baionett auszupflanzen und Niemanden ein- oder auszulassen. Ein Angestellter des Singer'schen Nähmaschmemagers m der Calle Carretas verlor zeitweise den Verstand und stürzte sich durch ein Schaufenster auf die Straße, was die allgemeine Beun ruhigung noch vermehrte. Dem Hauptschlag folgten übrigens zwei kleinere Explosionen, wahrscheinlich bei weiterem Zerspringen der Theile beim Emdringen in andere Luftschichten. Äas Phänomen dauerte etwa zwei Minuten. Zwischen dem Leuchten der Er chemuna und. dem Vernehmen des ersten Tones lagen 70 Sekunden. Als oye ver Explosion kann man 24 Kilometer annehmen. Die Wolken verschwanden langsam. Drei Stunden spater bemerkte man wieder einen lich ten Cirrhus aeaen Osten und Nord osten, 20 Grad übn dem üorizont. Das Barometer stieg plötzlich um i div Attmmeler. Dann kam es auf seinen Stand zurück, um nach abermaliger Schwankung von 2 8-10 Milli metern im Ganzen um 7-10 Millime ter zu fallen. Man fand zu Castillon, .X a i. . JU . i. icuja nomeier von caorid. em Bruchstuck deö Meteors. In dem Dorf: Vallecas bei Madrid verwun dete ein Stück des Aerolithen einen Apotheker an der Stirn. In einen, Garten in der Nähe des Rennvlakes bei Madrid fand man Splitter von tuu Gramm. Em anderes Stück von 150 Gramm fiel einem Svazieroänaer in der Castellana vor die ftüfce. Man bemerkte im Momente der Explosion ein plötzliches Erlöschen des elektrischen Lichtes, welches jedoch nachher wieder selbstständig zu leuchten anfing. Die Erschütterung wurde bis Saragossa. 341 Kilometer von Madrid, versviirt. Ein Meteorfall, selbst mit Explosion verbunden, ist zwar durchaus nichts Seltenes; aber Meteorfälle von fc großer Masse und von so verderblichen . v. orn - c -i vunjuiiiju, wie es oer laorioer ge Wesen, gehören zu den arLKt? heiten. Aus diesem Jahrhundert sind nur orn ttleorerscheinungen bekannt, die einigermaßen mit der jüngsten in Vergleich gezogen werdm können: bi von L'Aigle in der Normandie im Jayre 1803. wo aeaen 3000 TO-iW bruchstllcke niederfielen. hnn m (Siebenbürgen) im Jahre 18L2 mit it& 1AAA V ! . m . .. uwci. iuw llll OIC von PUilusk (laus fisch - Polen) im ?kahre 1868 mit n gebllch 100.000 Meteorfragmenten. In allen Fällen aber waren die Trümmerstücke von nicht übermäniserM?k. ja zumeist nur Körner und Staubs uno oas größte als authentisch erwiesene Meteor hatte ein Gewicht von o An mt OKAJ Nllv. öin Skoman au em even. Die erste Civilkammer des Landge richts I in München beschäftigte sich neulich mit einer Streitsache, welche !0ss zu einem Roman bieten würde. Die Heldin dieser Geschichte, die Für stm Ludmilla Wrede. die Tochter eines ehrsamen Baders m Wien, hat eine an Abenteuern reiche Vergangenheit hinter sich und auch ihre Zukunft scheint dem gleichen Schicksal verfallen zu sein, da sie im Begriff steht, die so schwer errungene Fürstenkrone wieder zu verlieren, denn ihr Gatte, Fürst Wrede, ueß bei Gericht den Antrag stellen, die im Jahre 1893 in Paris abgeschlossene Ehe für ungiltig zu erklären. Bearündet wird dieser Antrag damit, daß die Fürstin Wrede vor ihrer Ehe bereits einem anderenManne angehört babe. welcher beute noch lebt und Nicht rechtsautia von ihr aeschieucu ici. kzs III oie oer pcauitqc Ant Dr. Iosevb Drobtschasky aus l. r.i es ; ri. t.o . i! r j . Galizien. welcher im Jahre 1879 in ver tzst. Pauksklrche in Wien mit der aderstochter Ludmilla Waldauer ge rraur wurve. Der Bräutigam war zur Zeit der Trauung griechisch-katho-lisch, während die Braut der römischkatholischen Kirche angehörte. Die ersten Jahre dieser Ebe waren für KZ, Neuvermählten eine glückliche Zeit, bis es ihnen einfiel, Wien zu verlassen und nach Beters bura überzusiedelnd Dort

i . schen Beiden und gewisse Personen? trugen das ihrrge dazu bei. die Ehe-, leute ganz einander zu entfremden. Besonders die russischen Popen war es, welche den nothdürftig Wiederhergestellten Frieden immer auf's neue, wieder zerstörten, weil sich die Frau weigerte, sich in Petersburg zum zweiten Mal nach russisch-orthodoxem Nltus trauen zu lassen. Man drohte ihnen mit einer Anzeige wegen Concubinats und brachte es schließlich so weit, daß Dr. Drobtschasky zur russischen Kirche übertrat und auch den russischen Unterthaneneid leistete. Die 5?rau blieb ihrer Religion treu, verließ ledoch ihren Gatten, und begab sich in die Schweiz, woselbst sie einem Sohne daö Leben gab. Nun hatten die Dunkelmänner inPetersburg leichtes Spiel mit dem nicht besonders charakterfesten Dr. Drobtschasky und in kurzer Zelt brachten sie es dahin. daß derselbe unter Vorlage gefälschter Papiere von der Diözese Petersbürg die Nichtigkeitserklärung der in Wien abgeschlossenen Ehe erwirkte. Frau Drobtschasky fugte sich jedoch nicht in diesen Beschluß und behielt auch fernerhin den Namen ihres Mannes, bis Fürst Wrede ihren Lebensweg kreuzte und sich m sie verliebte. Von da an legte sie sich wieder ihren Mädchennamen bei und da der Fürst Wrede der russisch-orthodozen Kirche angehört, trat auch sie zu dieser Religion über. Am 5. April 1L92 fand vor dem Standesdienst in Paris die Cidtttrauung deö Fürsten Wrede mit Tizl Ludmilla Waldauer statt. Nun schien ihr das Gluck wieder zu lächeln; aus der einfachen Baderstochter war eine Fürstin geworden, welche alsbald erlernte, standesgemäß aufzutreten, das heißt, in möglichst kurzer Zeit unaemein viel Geld auszugeben. Allein auch das Gluck dieser Ehe war nur von kurzer Dauer. Der Fürst kam hinter das Geheimniß seiner schönen Gemahnn und da er außerdem noch erfuhr, daß die Ungiltigkeitserklärung der m Wien abgeschlossenen Ehe durch unlautere Mittel von Dr. Drobtschasky erschlichen wurde, stellte er bei Gericht obenbezeichneten Antrag. Der Vertreter der Fürstin stellte in materieller Beziehung gar keinen Antrag, sondern begnügte sich damit, die Kompetenz des hiesigen Gerichtshofs zu bestreiten. da er der Ansicht ist. daß die Pariser Gerichte zuständig seien. Durch Urtheil wurde gestern die Klage kostensallkg abgewiesen. Die 8takeS Flutn,, von Xtsa9. Zu den vielen grundfalschen oder doch in unserer Zeit sinnlos gewordenen Ausdrücken gehört auch der obiae: 10 oeilevl oerielve auch bis m die r - . . , " '.. . . neueste Zeit hinein war, so wäre es langit angebracht gewesen, ,hn von der Landkarte und anderwärts zu strei chen. Seinen Ursprung hatte dieser vielgebrauchte Name, nach der Ansicht Mancher, darin, daß Reisende früherer Tage da und dort Pfähle aufrichteten. um ihre Wege über diese Oeden zu bezeichnen, welche damals als völlig wan. los betrachtet wurden. Andere aber sind oer Meinung, dak der Nam weiter nichts als eine Anspielung auf die stabartigen Stengel der NuccaPflanze gewesen sei, die in der That Prahle gleichen, welche aus dem Bo den hervorstehen. Mit beiden Ansich ten ist es aber wackelig bestellt, sinte malen gerade auf der Llano Esia caoo" (dem angeblichen spanischen Ausdruck für psahlbesekte Ebene" die Fucca meistens nicht wächst, unk andererseits m dieser absolut bäum losen Wüstenei die Reisenden nickt ein mal Holz für Pfähle hätten finden tonnen: dak sie solche aber von anders woher mitgenommen hatten, ist nicht wohl anzunehmen. Dagegen liegt es näher, dak die er wähnte spanische Bezeichnung einfach n?ig mit staked plains" übersetz worden ist. Llano Estacado" bedeu tete eine Pallisade oder auch einen Wall, und in diesem Fall waren wahr scheinlich die abschüssigen Kippen da mit gemeint, von welchen diese interes sante Gegend auf allen Seiten, beson ders an der südöstlichen Ecke, sozusa gen getragen ist. Man kann die aeolo gische Bildung der Gegend mit einem ucy vergleichen, das aus einem Tlsck liegt; sie ist die größte ihrer Art in den ustz. Staaten und allenthalben sl glatt, wie die Fläche des Oceans be tiefer Windstille. Kein Baum ode, Busch unterbricht dieses echt demokra tische Gleickmak. Dock ist die ben mit einem reichen Grasteppich belegt Dennoch hat man bis vor 17 Iah ren geglaubt, daß die Wall-Ebene mi ihrem stattlichen Graswuchs vollstan dia wasserlos sei. Nach regnerische Zeiten zeigen sich gelegentlich m Ver tiefungen Weiher, die mitunter soaa als See gelten können; aber nach we nigen Tagen ist die feuchte Herrlichk er gewohnlich verdunstet. Gleichwohl ist noch ein richtiger un sehr wichtiger Wasserborn da: Run nins Wajter, ein unterirdischer Wasserstrom. Derselbe mag plötzlich auZ dem Grund hervorbrechen, einige zeb: Meilen weit über Kieselboden rieseli und dann geheimnißvoll verschwinden wie gar manche andere Ströme auch Das Erdreich ist eben so porös wie en Schwamm und saugt selbst bei ziem lich anständigem Regenfall das Waffebald auf. aber nur bis zu einer ge wissen Tiefe, und dann trifft dg Wasser a'.'f eine undurchdringlich m:.r. os.vrv t' verdanken, daß diese Wall-Ebene einen Untergrund-Wasserkörper hat, welcher der bemerkenswertheste in unserem Lande ist. Daher konnten hier mehr als 1000 Brunnen mit WindmühlenPumpbetrieb angelegt werden. Das lenkbare Luftschiff. . Generallieutenant z. D. Graf Zeppe. lin, der sich durch sein kühnes Reiterstück im Beginvdes Krieges 1870 be kannt gemacht ftat und später einige Iah würitembrsifchcr Gesandte? am

kam es alsbald zu Differenzen zwi

berliner fe gewesen ist, glaubt sei-

senfest, daß auf Grund semer Entwurfe sich ein allen Anforderungen entsprechendes lenkbares Luftfahrzeug herstellcn lasse. Fünf Jahre lang hat er sich mit der Lösung dieses Problems beschaftigt und in emer dieser Tage abgehaltenen Versammlung des Ingenieur Verries, in welcher der König, mehrere Prinzen, die gesummte Gneralltat und die hervorragendsten Verreter der Wissenschaft anwesend waren, hat er das Ergebniß seiner mühevollen Arbeiten bekannt gemacht. Der Redner führte zunächst alle hervorragenderen Vorarbeiten bezuglich lenkbarer Lustschisse an. erläuterte ihre Versuche, Mißerfolge und Erfolge und verweilte besonders eingehend bei dem französischen Hauptmann Renard, der schon 1883 wahrend der Manöver bei Meudon ein lenkbares Luftschiff La France" vorführte, das er mehrfach nach dem Aufstiegsort zurückbrachte, welches aber höchstens 6.5 Meter Geschwindigkeit w der Sekunde erreichte und auch mehrfache andere Mängel aufwies, die Hauptsache, die Lenkbarkeit aber im Prinzip doch gelost habe und inzwischen sicher bedeutend dervollkommnet wurde, wenn auch, die Franzosen darüber schweigen. Auf den Versuchen Renards hat Graf Zeppelin weiter gebaut, nicht mit phantastischen halsbrecherischen Experimenten, sondern Schritt für Schritt mit wissenschaftlichen Berechnungen und mit wesentuch verbesserten oder von ihm und anderen erfundenen, neuen Rohmateriamtfnd technischen Hilfsmitteln. So hat er selbst zur Aufnahme des Gases ein Porenverttchtungsmittel des Seidenstoffes erfunden, das monatelang kem bischen Gas durchdringen laßt. Seine mit Gitterträgern an dem ci garrenförmigen Renardschen Ballon angebrachte Gondel ist äußerst sinnreich und fest angebracht, tragt vorn Mo torflügel und hinten Steuerflügel; der Ballon, welcher die Form eines 70 Meter langen Cylinders hat, erhält die Triebkraft durch een Daimler Motor aus Aluminium mit 6 bis 10 Procent Kupferlegirung, kann sich bis 1100 Meter erheben, bis zu 1900 Ki logramm Belastung tragen und nö thigenfalls 7 Tage ununterbrochen in den Lüften bleiben. Alles ist in Rech nung genommen. Die Ausdehnung des Gases durch Warme undSonnenstrah len wird ausgeglichen, indem man das Gas nicht etwa entweichen laßt, son dern in Reserveräume überleitet, sodaß der Ballon nicht Platzen kann und doch kem Gas verliert. Auf- und Abstieg des Fahrzeuges wird ohne Ballastauswersen oderGas Verlust äußerst sinnreich durchSchräg stellung der Gondel zum Ballon bewirkt, man landet gegen den Wind ganz gefahrlos. Alle diese Vorzüge des Zcppelinschen Fahrzeuges hat eine von dem preußischen Kriegsminister: um eingesetzte besondere Prüfungscommission ruckhaltlos anerkannt. Da gegen berechnet diese als Marimalge schwindigkeit des Fahrzeuges etwa 5 Meter für die Secunde, Graf Zeppelin aber mindestens 12 Meter. An diesem Widerstreit ist die Förderung des Zep pelinschen Projectes zumStillstand gekommen. Aber die Commission fußt auf einer Rechnungsmethode, welche aus der Wasserschifffahrt hergeleitet ist und auf den Lustwiderstand keine ana logeAnwendung finden kann, was dem Grafen bedeutende Manner der Wis senschaft. wie Professor Müller in Breslau und drei Tage vor semem To de auch der berühmte Professor Helm holtz - Berlin ausdrücklich zugegeben haben. Ueberdies hat Renard bei sei nen Versuchen mit der La France' ähnliche Luftwiderstände gefunden, wie Graf Zeppelin sie ausrechnet. Auch Vaurath Groß in Eßlingen. früher lange Jahre bei Krupp in Essen praktisch thätig und mit der Ballistik der Geschosse mit den Luftwiderständen genau bekannt, hat die Berechnung des Grafen genau achgeprust und sie nch tia befunden; ebenso auch das ganze Material nachgeprüft und die Kosten anschlüge, das spezifische Gewicht u. s, w. und dabei alles als richtig anerkannt. Deshalb ist der Gras überzeugt daß sem Fahrzeug, praktisch ausge führt, wochenlange Reisen von täglich über 1000 Kilometer mit ziemlich schwerer Belastung zurücklegen kann und im Kriege wie im Frieden von der allergrößten Bedeutung für das deut sche Volk würde. An denVortrag knüpfte sich eine kur ze Diskussion, an der Prof. Ernst von der technischen Hochschule, Prast dent v. Lelbbrand, Graf Zeppelin und Baudirector Prof. Bach theünahmen Im Allgemeinen trat die Ansicht her vor, daß die Vorschläge des Grafen Zeppelin keine leeren Phantastereien seien, sondern volle Beachtung und auch Erprobung verdienen. Jnsbeson dere werde das lenkbare Luftschiff bei der Kriegführung eme wichtige Rolle zu spielen haben. Die von einer Seite vorgeschlagene Herstellung emes Fahr zeuges von geringern Dimensionen oder eines .Modelballons" wurde von dem Erfinder selbst und von Professo Bach als unthunlich bezeichnet. Es wird sich also darum handeln, ob dem Grafen Zeppelin die zur Verwirkli chung seines Projectes nothwendigen Mtttel zur Verfügung gestellt werden wie es heißt, sollen in aller Kürze in dieser Richtung Schritte geschehen. De Erfinder berechnet die Kosten für Her stelluna des Luftfahrzeuges aus ca, 300,000 Mark, während allerdings andere Schätzungen weit hoher (1 Mü lion Mark) gingen. Erwähnt mag noch werden, vay Gras Zeppeim sem Pro ject von mehreren Gelehrten und Tech nlkern begutachten nen und die von diesen Seiten ihm gewordenen Begut achtungen und Rathschläge der Idee in? Allgemeinen gunstig gewesen stnd. Nüche .gewandt. Ella. Du solltest die Krebse aber selbst zu bereiten." .Ach Männchen, ich kann avlolut kem Blut fließen seyen!" Zahltsichbesser. Jsaakö: mi tzoyen je Bankerott gemacht? Levy: Nein, er hat ein paarmal Feuer aeyavk, er venu, da? bezahlt sich bes jer."

Deutsche Local'Nachrichten. Sraunsrtznxeia 5, o l z m i n d e n. Der Bauge-

Werkschüler Peppau wurde letzthin als ' verstümmelte Leiche auf dem Bahnkör-! per aufgefunden und vermuthete man. daß er sich von emem Guterzug yave überfahren lassen. ist der Ver dacht aufgetaucht, daß der unglückliche junge Mann beraubt und ermordet und dann aus die Schienen geworfen wurde, wo ihn der Zug. zerrkißen mußte. Die Untersuchung ist im Gange. Okliringen. Ä l t e n b u r a. Außergewöhnlich ' werthvolles Heizmaterial erhielt dieser , eine Lokomotive auf dem hiesigen : Bahnhofe. Es wurden in dem Feuer- j räum derselben sur -2 Millionen Werthpapiere verbrannt und zwar in Gestalt von noch nicht begebenen Prioritäten der voh ialigen Altenburg-Zei-tzer E senbahnaesellschaft. Gm 13jähriges Schulmädchen sollte sich demnächst vor dem Gericht wegen verschiedener Unredlichkeiten verantworten. Die Angst, vor Gericht erscheinen zu müssen, und die zu erwartende Strafe hat das Mädchen dazu getrieben, seinem Leben durch Erhängen ein Ende zu machen. Welmar. Dem hiesigen Arm-tauben-Züchter.Verein hat das preußische Kriegsministerium für hervorragende Leistungen seiner Taubm im vorigen Jahre soeben eine silberne und ne bronzene taatsmedaille zugeyen lassm. Sachsen. Dresden. Gleich anderen großen Städten soll Dresden demnächst auch eine Passage erhalten und zwar soll dieselbe über das Grundstück Pragerstraße 66 (gegenwärtig im Besitz des Herrn Mattig. Vertreter der Ueltzen'schen. Wollweberei zu Gera) führen und der Bogen auf der Stelle münden, wo sich gegenwärtig die Villa an der Wiener Straße Nr. 9 befindet. Das hiesige Landgericht verurtheilte den antisemitischen Parteigänger Restaurateur Vetter wegen gewerbsmäßigen Wuchers zu fünf Monaten Gesangniß. 300 Mark Geldstrafe und einem Jahr Ehrverlust. Der Mann hat namentlich Handwerker ausgebeutet und sich Zinsen von 40 bis 136 Procent zahlen lassen. Löbtau. Dieser Tage ist der Sportelkassirer Landgraf flüchtig gewordcn.nachdem er sich der Unterschla gung von ca. 1000 M. schuldig' gemacht hat. Markn eukirchen. Ein vor einen Handschlitten gespannter Hund zerfleischte den auf der Straße von Markneukirchen nach Sohl gehenden Hausirer Baumgärtel das Gesicht in fürchterlicher Weise. Die einzelnen Fleischtheile mußten auf dem Schnee gesammelt und Baumgärtel in ärztliche Behandlung genommen werden. Srsghrrzssthum Seilen' Gießen. Der Weinhändler C. Schwan jr., hier, irrte sich beim Betreten seines Wohnhauses in der Thür, stürzte in den Keller und brach das Genick. Schwan ist 39 Jahre ialt und hinterläßt eine Frau mit zwei Kindern. Mainz. Vor der Strafkammer des Landgerichts begann der melde sprochene Kuppeleiproceß gegen die von ihrem m Frankfurt woynenoencanne getrennt lebende Ehefrau Christine Speitz. In der Voruntersuchung, die seit einer Reihe von Monaten spielt, sind etwa 100 Zeugen vernommen worden, darunter viele Herren der besseren- Gesellschaft von hier und aus den Nachbarstadten. Zu der Ver Handlung, die bei geschlossenen Thüren geführt wird, sind 28 Zeuaen geladen. darunter etwa 20 vom schönen Geschlecht. Die Frau des m derFrank furter Fahrkarten-Affaire in Köln festgenommenen ZugführerSSchleining von der Hessischen Ludwigsbahn ist durch den Schrecken, den ihr die VerHaftung ihres Mannes verursachte. irrsinnig geworden. Oppenheim. Dieser Tage haben sämmtliche hiesige Todtengräber ihre Aemter niedergelegt. Die Ursache zu dieser ungewöhnlichen Arbeitsemn -f - 1 c . C-C Tf . I Ileuung lieg, oarm, oan oer gemein berath die erledigte Stelle eines Fried hofsQuffsehers einem Handarbeiter Michael Monat übertrug. ßZavern. München. Der neue, seiner Vollendung entgegengehende Jusnzpalast hat im Ganzen 291 Zimmer, in denen 396 Beamte und Bedienstete untergebracht werden. Vor dem hiesigen Militärgericht kam em eigenartiger Fall zur Verhandlung. Angeklagt war ein Soldat wegen zweier Verbrechen des Einbruchsdiebstahls. Der Beschuldigte legte em unumwundenes Geständniß ab. Das Gericht sprach ihn aber trotzdem frei, nachdem der Staatsanwalt selbst seine Mei nung dahin geäußert hatte, daß de: Soldat die Verbrechen gar nicht begangen habe, und es ihm nur darum zu thun sei. in das Zuchthaus zu kommen, um vom Militärdienst frei zu werden. Der TischlermeisterSchreiber, der nebenbei auch eine Briefmarkenhandlung betrieb, ist mit Hinterlassung von ungefähr 100.000 Mark Schulden durchgebrannt. Seine Familie hat er mitgenommen. Erschossen hat sich ein Zahlmeister-Ap-plikant des 13.Jnfanterie-Regiments, einziger Sohn eines Kaufmannes, der erst seit einigen Monaten hierher kommandirt war.' Grund: Uebertriebenes Ehrgefühl. Nürnberg. Die Abhaltung einer großen Hundeausstellung in hiesiger Stadt ist nun für das heurige Jahr gesichert. In auswärtigen Hundezüchterkreisen zeigt sich bereits großes Interesse für die Ausstellung. Weiden. An der Staatsstraße zwischen Weiden und Neustadt an der Waldnaab wurde die entsetzlich verstümmelte Leiche der Frau des GastWirthS Persch von Neustadt gefunden. Als der That verdächtig wurden der Gatte und dessen Bruder, zwei rohe 5lndididu:n. verhaftet. Das SibUn

jeder Alutspur an der Mordstelle läßt darauf schließen, daß die That im Hause verübt und das Opfer dann erst auf die Straße geschleppt wurde. Llhelwpfrtl!.

Germersheim. In einer der - letzten Nächte wurde der Zimmermann Ratmund von dem Lieutenant Uhrig, weil sich di:ser von jenem bedroht glaubte, mit dem Säbel so heftig über den Kopf geschlagen, daß das Schädeldach gebrochen wurde. Kaiserslautern. Der Maurer und Wirth Adam Jung von Eulenbis, welcher verdächtig ist, imJahre 1891 das Anwesen des Ackerers Ullrich daselbst in Brand gesetzt zu haben, aurde verhaftet und in's Untersuchungsgefängniß hierher gebracht. Kirchheimbolanden. Der Studienlebrer Karl Summa von Erlangen, seit letzten Herbst am hiesigen Progymnastum angestellt, entleibte sich in einem Anfall von Geistesstörung durch einen Schnitt in den Hals. Ludwigshafen. Ueberfahren wurde der ledige Arbeiter Heinrich Ried von Mundenheim. Derselbe fiel kurz vor dem Ort von einem Wagen der Lokalbahn herab, wurde von den Rädern erfaßt und sofort getödtet. &9ctrttcmbr0. Calw. Neulich Nachts brannte in Ostelsheim Wohnhaus undScheuer des Straßenwarts Heinrich Gering vollständig nieder. Das Feuer brach in der Scheuer aus, vermuthlich durch Brandstiftung. Die im erstenSchlafe liegenden zahlreichen Kinder (11 an der Zahl) konnten nur mit Mühe gerettet werden. Von der Habe des Abgebrannten ist nur Weniges versichert. C an n statt. Der Wilhelms brunnen beim Cursaal, der in letzter Zeit weniger Sauerwasser zu Tage förderte wie früher, wird gegenwärtig einer Herstellung unterzogen, da un terirdische Quellwasserausbrüche statt gefunden haben. Ludwigsburg. Ein hiesiger Metzgermelster, der ein sehr autaehen des Geschäft hatte und sich allgemeiner Beliebtheit erfreute, hat sich neulich Morgens den Hals abgeschnitten. Bützschaften sollen ihn zu diesem Schritt getrieben haben. R e u t l i n g e n. Dieser Tage wurde der verheirathete, 25 Jahre alte Schreiner Wilhelm Kaufmann von hier, welcher seit längere? Zeit in der Kunstmuhle m Pfullmgen arbet tete, in der Nähe dieser Mühle in der Echatz ertrunken aufgefunden. Stuttgart. Der Hafner H. Nößler von hier, der m der Nemahrs nacht aus Unvorsichtigkeit sein 9iähriges Töchterchen mit dem Revolver erschoß, wurde wegen fahrlässiger Tödtung zu zwei Wochen Gefängniß und wegen unerlaubten Schießens zu emer Woche Haft verurtheilt. Warb lin gen. Kürzlich wurde der Leichnam des am 10. Dezember v. I. in der Rems ertrunkenen hiesigen Zimmermanns Hummel, der trotz allem Suchen seither . nicht gefunden werden konnte, an dem Rechen der Walkmühle entdeckt. Uhr und Baar schaft fanden sich noch in den Kleidern vor. 0at9xt,

Brennet. Verunglückt ist in der hiesigen Fabrik der verheirathete Arbeiter Xaver Rüttnauer. Durch ausströmenden Dampf erlitt er schwere Verletzungen, denen er im Spital zu Säckingen erlag. Der Verunglückte hinterläßt eine zahlreiche Familie. . Breiten. Neulich Morgens wurde der 56 Jahre alte Fabrikarbeiter Ferd. Wittmann an der zu seiner Wohnung führenden Stiege todt aufgefunden. Vermuthlich ist er in der Nacht von der Stiege herabgestürzt. Fautenbach. Bahnwart Anton Hodapp wollte den Uebergang schließen, wurde aber, als er gerade auf die andere Seite zu treten im Begriffe war. von dem daherbrausenden Zuge erfaßt, zu Boden geschleudert und ihm der Kopf buchstäblich vom Rumpfe getrennt. Die Leiche selbst wurde in den nahen Bach geschleudert. G am s hurst. Das Oekonomiegebäude des Landwirths Karl Kalten bach ist nebst Vorräthen abgebrannt. Das Wohnhaus wurde zur Hälfte zer stört. ' Karlsruhe. Ein großartiger Goldschnipselprozeß- kam vor der hiesigen Strafkammer zur Verhandlung. Angeklagt waren zwölf Personen aus Pforzheim, welche theils des Diebstahls, theils der Hehlerei beschuldigt waren. Unter den Angeschuldigten befanden sich mehrere Frauenzimmer. Die gestohlenen Schnipsel repräsentiren einen Werth von über 30.000 Mark. Das Gericht verurtheilte die Angeklagten zu Strafen in Höhe von 6 Wochen Gefängniß bis zu 3 Jahren Zuchthaus. WtHwldj-Xln0avtu Bogen. De.r 76jährige Baron Joseph Cyrl hat sich mit seinem mit Wasser geladenen Jagdgewehr erschössen. Graz. Eine Lawine im Steinbachgraben am Semmering verschüttete eine forstärarische Holzknechthütte. Der Holzknecht Georg Loipl, welcher darin schlief, wurde nach mehrstündiger Arbeit ausgegraben, war aber bereitö todt; er war von dem eingestürzten Dache erdrückt worden. L e m b e r g. JnGurahuwora wurde auf der Jagd der Militärbüchsenmacher Simader von einem Eber, auf welchen er zweimal fehl schoß, zerrissen. Pilsen. Der zu sieben Jahren schweren Kerkers verurtheilte Ketten sträfling Hunkel entkam nach Sprengung der Fesseln und Thürschlösser, als Schornsteinfeger verkleidet, aus dem hiesigen Garnisonarrest. I W i e n e r-N e u st a d t. Die Fälle wüthender Füchse mehren sich im Bezirke auffallend. Dieser Tage ging in Ruernbach ein wüthender Fuchs auf zwei Ortsmsassen los und konnte nur mit Mühe unschädlich gemacht werden. Zuletzt wurden in Muggendorf und im Neunkirchener Bezirke Menschen und Thiere von wüthenden Füchsen arg bedrobt. - in verlangt ZtXuSo's Oefi HadZLNä Cizarl."

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The People's Friend.

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