Indiana Tribüne, Volume 19, Number 161, Indianapolis, Marion County, 28 February 1896 — Page 3

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BHAWMAsemss fflamfaxrQ&r grossen ::: las beste Mitte! gegen ::: Kopfschmerzen. Jahre lang litt ich däufig an Kopsschmenen, 5rni ich jedoch einiqe Tropfen Dr. August König'S Hamdur. ger Tropfen in Wasser nehme, teert ich jedesmal geheilt. Nikolaus Kreß, TompkinS Eentre, Mich. Unverdanlichkeit-Längere Zeit an Unrerdaulichkeit leidend, gebrauchte ich mit ausgezeichnetem Erfolge Dr. August 0 nig'S Hamburger Tropfen. Sobald jetzt mein Magen nicht in Ordnung ist nehme ich diese Tropfen. Henry Mormann, 189 S. Broadway, Baltimore, Md. Maaenleiden. Beinahe Jahr litt ich an einem heftigen Ma aenleiden; nachdem ich verschiedene Mittel ohne Erfolg ange wandt, griff ich schließlich zu Dr. August König'S Hamburger Tropfen, welche mich dald wieder herstellte. Jgnodz Weiß,

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wv. y r v v v A PietroGlMm Roman von F. Marion Crawford. (Fortsetzung.) , kachdem er sie verlassen hatte, dachte sie lange an Ghisleri und seine Geschichte, und zum ersten Male wünschte sie, ihn bald wiederzusehen. Sie hatte mehr als einmal gesehen, daß er bereit war, für den Freund .jede schwerste Aufgabe zu übernehmen und durchzuführen, u-nd sie war ihm aufrichtig dankbar für alles, was er gethan hatte, und doch war sie bisher nicht im Stande gewesen, das Gefühl des Mißtrauens und der Scheu, das sie in seiner Gegenwart beschlich. abzu schütteln. Zum ersten Male seit ihrer Bekanntschaft hatte er unter dem Druck dessen, was er als Nothwendigkeit erachtete, die so gern zur Schau getragene Kälte aufgegeben und die Geschichte seines Lebens mit einer Offen ht und Einfachheit erzählt, die sie entzückten. Von dieser Stunde an beurtheilte sie ihn ganz anders. Nach diesem Besuch kam er oft zu ihr und bei jeder Gelegenheit fühlte er sich mehr zu ihr hingezogen. Sie sind sehr verändert." bemerkte er eines Tages. Sind Sie mir bös:, daß ich es Ihnen sage?" Nicht im Geringsten erwiderte Laura lächelnd. Doch worin bin ich anders?" Sie waren immer äußerst zurückhaltend gegen mich. Sie schienen nie mals recht geneigt, über was es auch sei, offen mit mir zu sprechen. Jetzt sind Sie es beinahe immer, die mich veranlassen, aus mir herauszugehen, indem Sie mir das Gefühl geben, daß auch Sie zu sprechen wünschen. Ich weiß nicht, ob Sie jene Abneigung gegen mich hatten. Wenn es der Fall war, so zeigten Sie es doch niemals, aber ich fange wirklich an zu glauben, daß Sie mich jetzt beinahe gern haben. Liegt in meiner Vermuthung etwas Wahres?" Ja, sehr viel Sie lächelte wieder. Mehr, als Sie ahnen, denn jetzt, wo alles vorüber ist, liegt mir nichts daran, es Ihnen zu sagen. Ich hatte Sie nicht gern und bemühte mich, es Ihnen zu verbergen, doch jetzt habe ich Sie gern und so sollen Sie es auch wissen." Das ist gut von Ihnen, gut, wie alles. wa5 Sie thun, aber ich möchte erfahren, was Ihre Sinneswandlung hervorbrachte -Ich entdeckte, daß Sie das nicht sind, wofür ich Sie hielt." Entdeckungen dieser Art sind meist Enttäuschungen," bemerkte Ghisleri mit trockenem Lachen. Das ist die Art der Bemerkungen, um derentwillen Sie mir mißfielen." entgegnete Laura. Die Welt ist nicht durchaus schlecht und Sie wissen es. dennoch möchten Sie durch die meisten Ihrer Betrachtungen zu dem Glauben veranlassen, daß Sie dieser Ueberzeugung sind." Äußer Ihnen sind wir alle so schlecht wie möglich, dagegen hilft kein Leugnen." Wir sind nicht alle schlecht und ich wünsche nicht, als Ausnahme hingestellt zu werden. Ich bin ganz so wie andere Leute, und ganz sicher, daß Sie kein schlechter, ich bin sogar überzeugt, daß Sie ein sehr guter Mensch sind." Welch' ein merkwürdiger Irr thum." Was mir am meisten an Ihnen gefällt, ist das, waS Sie am liebsten verbergen und waS ich Ihnen immer wieder zeigen möchte. Sie würden viel glücklicher sein, wenn Sie es sich mehr vor Augen hielten. Wenn Ske. nicht ein so hohes Ideal von dem hätten.was Sie zu sein wünschen, würden Sie nicht eine so armselige Meinung von dem haben, was Sie sind. Glauben Sie an Ihre Güte und Sie werden glücklich sein." Ghisleri lachte über sich selbst, daß Laura's Worte einen so tiefen Eindruck auf ihn gemacht hatten. Er vergegenwärtigte sich, wie vollkommen UNmöglich e war, zu denken, wie sie dachte, und die Welt so anzusehen, wie sie ihr erschien. Lange saß er grübelnd in seinem Zimmer. Er war in eine seiner düsteren Stimmungen gerathen und dachte über sein und anderer Leben nach. In seinem Sinnen kam er aus einen Einfall, den er anfangs als thöricht verwarf, der aber immer festere Gestatt gewann. Er stand auf und holte sich ein Buch aus- dem Bücherschrank, der die eine Wand seines Zimrers einnahm, und schlug die Blätter hastig um, bis er die Stelle gefunden hatte, die er suchte.) Er las drei oder vier Seiten mit größter Aufmerksamkeit zweimal, dann setzte er sich wieder hin, um von Neuem nachzudenken. Eine Viertelstunde später rief er seinen Diener, einen stillen Burschen aus den Abruzzen, der sich des Namens Bonifazio erfreute. Wissen Sie zufallig," erkundigte er sich, ob im vorigen Winter das Scharlachfieber in der Stadt herrschte? Ich habe mich immer gefragt, wo der arme Lord Arden 'sich die Ansteckung geholt hat." ; - - VonifazZo hatte Lord Herbert Arden viele. Jhie liekannt. ade so. xz Do-

naiv (MZlerl gekannt, denn die beiden Freunde hatten oft gemeinsame Reisen gemacht und ihre Diener mitgenommen. Der Italiener besann sich sehr lange, ehe er antwortete. Nein, gnädiger Herr," sagte er endlich, ich erinnere mich nicht, etwas davon gehört zu haben." Lord Arden erkrankte einen Tag, nachdem er in Casa Savelli gespeist hatte." fuhr Ghisleri fort. Glauben Sie ausfindig machen zu können, ob einer von der Dienerschaft damals das Scharlachfieber hatte?" Ich will es versuchen, gnädiger Herr. Ich kenne Giuseppe, den HausHofmeister, der ein sehr braver Mann ist, aber nicht gerne spricht. Wenn solch' eine Krankheit ausbricht, schicken sie in römischen Häusern die Diener entweder in's Hospital oder sie stecken ihn in eine Bodenkammer und sorgen dafür, daß es Niemand erfährt. Es ist recht gut möglich, daß Mylord sich das Scharlachfieber in Easa Savelli holte." Das denke ich auch," sagte Ghisleri! Und er dachte noch viel mehr, was er dem Diener nicht mittheilte. Bonifazio war fehr geduldig und sehr wenig mittheilsam, wie die Leute aus den Abruzzen oft sind. Ghisleri wußte, daß Bonifazio ihm ohne weitere Fragen oder Erinnerungen Bericht erstatten würde, sobald er etwas in Ersahrung gebracht. Mehrere Tage vergingen, während welcher Ghisleri, der seine frühere Kraft überraschend schnell zurückerlangte, seine gewohnte Lebensweise wieder aufzunehmen begann, in den Club ging, mit Freunden zusammentraf und einige Besuche machte. Er war auch öfter bei Magdalene und verweilte längere Znt bei ihr, wenn er sie allein fand. Nach und nach empfing sie ihn mit größerer Gleichgiliigkeit und er freute sich dessen. Im Ganzen waren ihre Beziehungen zu einander friedlich und ungetrübt durch jene häufigen Wortwechsel, die sie in früheren Tagen einander zu entfremden drohten. Ein gewisser Zwang blieb ihren Bewegungen immer eigen, besonders von Magdalene's Seite. Eines Abends, als Ghisleri sich zum Ausgehen umkleidete, brachte ihm Bonifazio die gewünschte Mittheilung, die dem alten Giuseppe, dem Diener der Savelli's, zu entlocken, nicht leicht geWesen war. In der That war ein Fall von Scharlachfieber im Hause geWesen. Das Kammermädchen Adele Savelli's, Lucie, hatte es gehabt und war gerade in der Genesung begriffen, als die Arden's dort speisten. Gleich nachdem Lucie erkrankt war, hatte man sie in ein entlegenes Zimmer im obersten Stockwerk des Palastes geschafft. Der Fall war ein sehr schwerer, und Lucie begann sich erst seit einigen Wochen zu erholen. Sie weilte gegenwärtig mit Frau von Savelli in Gerano, hatte aber der Frau .des Savelli'schen Portiers geschrieben, daß man ihr gekündigt und sie sich nach einem neuen Dienst umsehen müsse. Ghisleri war für den Augenblick zufriedengestellt. Es war klar, daß Arden sich die Krankheit, die ihn getödtet, in Easa Savelli geholt hatte. Ob Adele ihm in irgend einer Weise die Ansteckung übertragen hatte, war schwer zu entscheiden. Am folgenden Tage machte Ghisleri einen Besuch im Palazzo Braccio. Er wurde von der Fürstin empfangen, die nie seine besondere Gönnerin gewesen war. Geschickt leitete er die Unterhaltung so, daß er von Laura sprechen konnte. Er fragte die Fürstin, wy sie den Sommer zuzubringen und ob sie ihn in Gesellschaft ihrer Tochter zu verleben gedächte. Ich hoffe, sehr viel mit ihr zusammen zu sein," erwiderte sie ihm. Es ist mir eine unangenehme Vorstellung, daß sie allein in der Welt umherreist, auch billige ich es nicht, daß sie ohne Gesellschafterin lebt. Sie ist viel zu jung dazu und die Leute sind viel zu geneigt, ihr Uebles nachzureden." Lady Arden besitzt eme so wunderbare Würde," entgegnete Ghisleri, daß sie ungestraft thun könnte, was andere Frauen nicht wagen dürften, und für den Augenblick schützt sie ihre Trauer und ihr Kind. Sie sieht sehr gut aus. Finden Sie nicht auch, Durchlaucht?" ' Ja. Wenn man bedenkt, wie viel sie gelitten hat, ist es erstaunlich. Aber sie war immer stark."

Das kann lch mit vorstellen. Jede Andere in ihrer Lage würde dasScharlachfieber angesteckt haben Dagegen war' sie so ziemlich geschützt sagte dir Fürstin aralo Man bekommt eö selten zweimal. Sie hatte es schon einmal?" Ja. beide Mädchen hatten eZ' zu gleicher Zeit, als sie noch ganz kleine Dinger waren. Sie hatten das Scharlachfieber sogar sehr heftig und ich ängstigte mich außerordentlich um sie." Mich wundert nur, daß Lady Ar. den den Sommer nicht mit Ihnen in Gerano verlebt, wenn Sie, wie gewöhnlich, dorthin übersiedeln." Das mag sie nicht," antwortete die Fürstin kühl. Sie zieht deK Kindes wegen den Norden vor. Gerano sst manchmal sehr heiß." Frau von Savelli war so UebenZwürdig, mich während ihres AufentHaltes dort zu einem Besuch einzula. den. Es muß gerade jetzt, in dem schönen Frühlingswetter, sehr angenehm sein Weshalb gehen Sie nicht hin?" fragte die Fürstin mit größerer Wärme. denn es war ihr sehr willkommen, daß Ghisleri irgendwo weilte, wo er Laura nicht jeden Tag sehen konnte. Sie würden beiden. Adele und Irancesco, einen großen gefallen thun. Die arme Adele mußte ihres nervösen Zustandes wegen gegen ihren Willen auf das Land Welche Nachrichten haben Sie von ihr?- erkundigte sich Ghisleri im Tone höflicher Theilnahme. Nach den ersten Tagen ging e? ihr besser, dann scheint sie infolge eines Schreckens auö dem, was Francesco meinem Mann schreibt, ist mir nicht recht klar, aus welcher Veranlassung, aber ich vermuthe, es war eine jener Löschen ZäusunLvr. die den Leuten

zuwenen so' großes' Entsetzen einflößen wieder heftiger von ihrem Leiden heimgesucht worden zu sein." Und was bildete Frau von Savelli sich ein, zu sehen?" Ihr blauer Mantel hing irgendwo in ihrem Ankleidezimmer antwortete die Fürstin, die keinen besonderen Grund hatte, über diesen Punkt schweigsam zu sein, ich glaube, an einem Fenster. Es war noch nicht ganz hell und sie hielt den Mantel für einen Mann. Sie bildete sich ein, den armen Arden erblickt zu haben. Francesco, der nach ihr das Zimmer betrat, versichert, daß die Täuschung in der dämmerigenBeleuchtung sehr erklärlich war. Adele ist sehr überreizt. Sie hat diesen Winter zu viel getanzt." Ghisleri nahm die Ueberzeugung mit, daß Adele sich schuldig fühle, die Ansteckung auf Arden übertragen zu haben. Er schrieb an sie und fragte an, ob er von ihrer Einladung, einen Tag in Gerano zu verweilen, Gebrauch machen dürfe. Die Antwort kam postwendend. Sie bat ihn, unverweilt zu kommen und so lange wie möglich zu bleiben. Ehe er Rom verließ, wollte er Laura von dem beabsichtigten Besuch Mittheilung machen, ohne ihr den wahren Grund für diesen Ausflug zu nennen. Ich war noch nie in Gerano," fügte er hinzu, nachdem er. ihr gesagt, was er vorhatte. Es soll ein wunderschöner Ort sein, eines der schönsten mittelalterlichen Schlösser, und die Luft dort wird mir gleichfalls gerühmt." Sie würden Alles besser sehen können, wenn Sie erst hingingen, nachdem meine Mutter und mein Stiefvater dorthin übergesiedelt sind. Der Fürst würde Ihnen Alles zeigen und Ihnen alle die historischen Erläuterungen geben. die Adele vergessen und von welchen Francesco nie etwas gewußt hat." Dagegen ist nur einzuwenden." erwiderte Ghisleri. daß die fürstlichen Herrschaften mich nicht eingeladen haben. Ich erfreue mich der Gunst der Frau Fürstin nicht." Meine Mutter hält Sie für etwas leichtfertig. Wann fahren Sie hinaus?" Laura fand es seltsam, daß Ghisleri keinen Anstand nahm. Adelens Gast und ihr zu Dank verpflichtet zu 'sein, ihr, vor der er sehr gut wußie. wie schnöde sie Arden und sie selbst verleumdet hatte. Ghisleri verstand ihre Empfindungen und fragte sich, ob er nicht zu viel wage, die ihm so theure Freundschaft zu gefährden, um einen vielleicht unbegründeten Argwohn zu verfolgen, dennoch konnte er sich nicht überwinden, seinen Plan aufzugeben, noch Laura über seine wahren Beweggründe aufzuklären. (Fortsehung folgt.)

-. Mcdeplauderei. Mit schnellen Schritten geht die Wintersaison ihremEnde entgegen und ;n den tonangebenden Modeatelierö werden deshalb schon Costüme geschasfen. welche schon als Vorläufer der elgentlichenFrühlingstoilette zu betrachten sind. In Wort und Bild führen wir unseren Leserinnen einige solche Toiletten vor, welche sich vortrefflich zu Promenadencostümen für die herbe frische Frühlingsluft, zu denez man vielfach mit Vorliebe das mattglänzends, kleidsame Tuch wählen wird, eignen, Die Toilette Figur 1 ist aus beigefarbenem Tuch gefertigt; der Taille liegt ein Latz auS moosgrünem, mit Guipürespitzen bedecktem Sammet aus. Dieser ist von einem Kragen umschlosen, der hinten eckig, sattelähnlich abchtießt und vorn spitz verlauft. Es ügen sich ihm breite, eckige Epauleten an, die miß der Kragen mit Zobelstreifen umrandet sind. Gürtel und Stehkragen des flleides hestehen aus gefaltetem, grünem Sammet. Die am Unterarm fest anschließenden, oben sich zu vollen, kurzen Puffen ausgestaltenden Aermel sind mit breiten Spit zenmanschetten umrandet. Das Kleid Figur 2 ist auS Harzgeldem Tuch gefertigt und mit brauner Soutache in höchst geschmackvoller Weise verschnürt. Die Taille ist mit kurzem, faltigem Schooß gearbeitet und seitlich mit Knöpfen aus brauner Seide geschlossen. Der gleiche Schluß ist an dem mit einer Seidenkrause ab schließenden Stehkragen, sowie dem Schößchen angebracht. Der Rock hat die beliebte Tütenform. Der originelle Hut entstammt in seiner Form der Directoirezeit. Er besteht aus harz, gelbem Filz und ist mit braunem Sammet und gleichen Federn geschmückt.,

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Recht chic ist die Toilette Figur 3. Sie ist im englischen Geschmack aus amazonenblauem Tuch gefertigt und mit cremefarbenem Tuch geschmückt. Den ziemlich faltenreichen Rock umgeben in ersichtlicher Weise zwei Schrägstreifen aus Tuch und die Jackentaille mit geschlitztem Schooß, die sich über einem Einsatz aus crömefarbenem Tuch öffnet, ist mit Einfassungen aus gleichem Tuch umrandet. Der Einsatz läßt oben einen eckigen Theil frei, der von blauem Tuch ausgefüllt ist, und schließt mit einem von blauem Paspel begrenzten Schrägst!fen ab. Diesem sind ein paar elegante Stahlknöpfe angefügt. Die Taille hat einen eckigen, vorn aufschlagartigen Kragen aus cremefarbenem Tuch. Die Aermel sind melonenartig aus schmalen Theilen zusammengesetzt und mit Stahlknöpfen geschmückt. Stahlschließen sind im Schluß derTaille angebracht. Die vierte Abbildung veranschaulicht ein jugendlich wirkendesKleid aus bräunlichem Tuch, dessen Rock und Taille vorn geschlitzt und daselbst mit grünem, gauffrirtem Sammet unterlegt sind. Die Schlitze sind an den Conturen mit Perlborte umrandet und so ausgeführt, daß sie scheinbar nur durch einen hinten mit stehenden Oesen geschlossenen Sammetgürtel getrennt werden. Der Stehkragen nebst den Ueberschlägen ist gleichfalls aus Sammet gefertigt, die Keulenärmel sind mit einem Schlitz versehen und in glelcher Weise wie Rock und Taille aarnirt. Das Costüm Figur 5 ist in sehr geschmackvoller Weise aus braunemTuch, türk'sck' gemustertem Velvet. sowie rozhem Sammet zusammengestellt und mit gelblicher, gestickter Tüllspitz:, sowie schmalen, braunenPelzstreifen garnirt. Aus Tuch besteht der Tütenfalten bildende Rock, der mit einem faltigen, hinten mit einer Schleife verzierten Sammetgürtel abschließt. Die hinten blusenartig mitVelvet überdeckte Futtertaille ist vorn mit oben glatten, unten eingereihten Sammettheilen bekleidet, denen ein an beiden Seiten geschlitzte? Blusentheil aus Velvet auf liegt; dieser ist mit Pelzstreifen umrundet unh läßt die Sammettheile oben passenartig sichtbar werden. Letztere sind daselbst glatt mit Spitze überdeckt, welcher sich an beiden Seiten gleiche, Angereihte Spitze anschließt, die, jn Windungen geordnet, den Sammettheilen derartig aufgenäht ist. daß sie zwischen den beiden Einschnitten des Blusentheils hindurch lose hervorfällt. Gleiche Spitze liegt den glatten, rothen Sammetstehkragen auf. den eine schmale Frisur von gleichem Stoff begrenzt. Die Aermel aus Tuch sind mit schmalen Sammetaufschlägen ausgestattet. JmAltervon80Jahrenist in Soqnel. Cal.. John Daubenbist, einer der ältesten Pioniere des Goldstaates. gestorben, 'Daubenbist, der aus Bayern gebürtig war, kam im Jahre 1843 nach Kalifornien und nahm unter, General Sutter und Ge neral 'Frcmont' an den Kämpfen gegen Mexico Theil. Er war 1846 in Monterey. als Commodore Sloat die amerikanische Flagge aufzog, und brachte die Nachricht nach Nord-Cali-fornien. Auf dem Wege dahin wurde er in San Jose gefangen genommen, aber bald wieder in Freiheit gesetzt. Er baute die erste Mahl- und Säge Mühle in Cali fornien. 184 baute er in Mission San Jose für General Vallejo eine Sägemühle, 1847 kaufte er 1100 Acres Land bei Soquel und blieb dort bis zu seinem Tode. , Feblt Euch Lebenskraft in trgevd cfc nem Theil eure System, oder ist euer Ner, ensyftem zerrüttet durch unweise Lebensart oder irgend welche Ursache ? Z heilt mir eure Fehler mit und ich will euch ge? schttiben WaS mir am Reisten half, da ich auch Hilfe nothwendig hatte. Ferner sende ich auch frei daS Nec'pt nneS einfachen tzaukmUtelS, das mtch rettete. Lnschiebt niöt auf Morgen, vaS ihr heute thu sollt. Schreibt unter Veischwß einer Crfefaaft für ftüfrCnteort an Tbonia! Clara, y. O. Vor 7, Kalamazoo, IRtch.

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Ankunft und Wgang der verschiedenen Cito, dahnzüge im Union Depot. Indianapolis. Bandalia. Wgang Postzg 7 Srvreb 11 Expreß 12 Accomodation 4 Expreß 7 expreß 11 Ankunft Expreß 3 Expreß 4 Accomodation 10 Expreß 3 Schnellzug 5 Accomadation 7 30 5 m 50 Vm 40 Tm 00 Nm 00 Nm 20 Nm 35 Pm 15 ?M 00 Vm 20 Nm 00 Vm 40 Nm Cledeland, Cineinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis und Cleveland Diviston. Wgang Expreß 415 Vn. Expreß 10 30 Vm Expreß 10 30 Vm Limited Expreß 3 10 Nm Expreß 6 40 Nm Ankunft Expreß . .. 7 10 Dn Expreß 11 30 Vm Limited Expreß 11 30 Vm Expreß 6 00Nm Expreß 1100 51m St. Louis Diviston. 'Wgang Expreß 730Vm Limited Expreß 11 50 ?m Expreß 1120Nrn Expreß, täglich 1145Nm Ankunft Expreß täglich 4 00 Nm Expreß 2 50Vm Limited Expreß 6 30Nm Erpreß 6 00 35m Thicago und Cincinnati Division Abgang Schnellzug 3 Accomodation täglich 7 Accomodation 11 östlich. 45 ?m 05 Vm 00 Vm 00 Nm Poftzug 3 ccomod. snur Sonntags). Accomodation 6 Ankunft-Rushville Accomodatton. Poftzug ...ii Jnd'pli Acc. (nur Sonnt.). Accomodation Accomodation 10 Schnellzug ' ll 35 )!m 40 Vm 15 Nm 10 Nm Chicago und Cincinnati Diviston toestlicy. Abgang Accomodation 7 10 Vm Scbnell.Poft 11 b0 Nm kafayette Accoadation 5 00Nm Schnellzug 12 15 Vm Ankunft Schnellzug 3 30 Vm Lafayette Accomodation ... 10 45 Vm Schnellpost 2 50Nm Accomodation 6 15 Nm Peoria Division westlich. Abgang Expreß 725 Vm Expreß 11 25 Nm Danvill Accomodation 5 05 Nm Expreß 11 59 Vm Ankunft Expreß 3 25Vm Danville Accomodatio 10 35 Vm Erpreß 2 50Nnx' Expreß 6 55Nm Peoria Division.-- dftlich. Abgang Expreß j. 6 30 Vm Accomodatio Expreß 3 25 Nm Ankunft Expreß ! ll 40 Vm Xccomodatto erpreß lOOONrn Lake Srie und Western. Abgang Expreß 7 00 Vm Expreß 1 20. Nm Expreß 7 00Nm Schnell'Expreß Ankunft Schnell. Expreß Expreß 10 20Vm Expreß 2b0Nm Expreß 20Nm Pittsburg, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis Diviston. Abgang Expreß 4ö0Vm ColumbuS Accomodation.. . 8 00Vm Expreß 3 30Nm Richmond Accomodation. . . 4 00 Nm Expreß 5 10 Nm Ankunft Richmond Accomodation 8 55 Vm Schnellzug 11 40 Vm Expreß 12 30Nrn Accomodatio 3 2) Nm Exvreß 6 bO Nm Erpreß , 10 15 Nm Chicago Division via Kokomo. Wgang Expreß 11 00 Vm rrreß 11 20 Nm Ankunft Expreß 3 35Vm Erpreß ;. 3 15 Nm . 'Louiöville Division. Abgang Expreß... 3 45 Vm LoulSvllle Accomooatum. . . S 10 Vm Schnellzug.. 3 25Nm Accomodation 4 0) Nm Ankunft Accomodatio 10 20 Vm Schnellzug 10 50 Vm ccomodation 5 50 Spezial täglich ....HOONai Cincinnati, Harnilto und Sndianapoliö. Abgang Expreß 3 40 5m Cincinnati Accomodotis . . 10 60 Vm rpre, 7 45 Nm Erpreß 5 30Nm tnxt i 20 An, Ankunft ccomodation 9 15 Vm Expreß 11 45 Vm Expreß....... 7 45 Nm Expreß 10 55 Nm erpreß 12 15 Vm Indianapolis und Vineenneö. Abgang Expreß 8 00 Vm VincenneS Accomodation... 4 00 Nm Ankunft LincenneSAccoodatio10 40 Nm Expreß 6 00Nm Cincinnati, Wabafh und Michigsn Wgang Expreß 6 35 Vm xpreß ll 15 Vm Ervrei 6 45N Ankunft Sxvreß 9 K5 Vm Expreß 2 60NM Expreß 9 00Nm Indianapolis, Deeatur und Western. Adgana Expreß 8 SO Vm ccomooatum 3 40Nm Schnell, Ervre5 1120Nm Ankunft Schnell.Expreß 3 30 5m ccomovano 10 40 Vm Erpreß 4 50Vm Louisville, Rew Albay und Chicago. Wgang Expreß 12 25 V xpreß 1150 55m Nonon Aecoodatio 4 00 Nm Vnkuxft Expreß 3 25Vm onon eodatio 10 45 Vm . Expreß 610 Nm Tho Twentleth Century, eine au5aeichnete . Wochenschrift, welche sortschrtttlich gesinnten Lesern sehr zu empfcj, leu ist. . In der Tenden, ,! sozialistisch, verden dech andere fortschritUie Thecri dari unparteiisch besproch ' ' Kon bestelle dir? bei der Huraboldt Publlcidnn CoM 19 ein vizst, r

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