Indiana Tribüne, Volume 19, Number 160, Indianapolis, Marion County, 27 February 1896 — Page 2
Zndiana Tribüne.
Erschcutt Taglich und Sonntag. Die tägliche. Tribüne" kostet durch den Tröger 22 Cents per Woche, die Sonntag?.Tribüne' Cent per Ooche. Leide lufamseit 15 Cents der 5 Cents per Vtanat. Per Post außerhalb de, fttbt geschiSt i VorauZbethlung V pe, sJir. CHUfi 18 Süd SKaframa Straße. Indianapolis, Ind., 27 Februar 1896. EryStt man Briefe zurücN Wie eS mit den Aussichten bestellt ist, einen abzesandten Vrief aufWunsch von der Post zurückzuerhalten, das ist eine Frage, über welche man nicht allgemein im Publikum genügend unterrichtet ist, und dfc hin und wieder für eine Person von sehr großer praktischer Bedeutung sein kann. In früherer Zeit galt bei uns, und in den meisten anderen Ländern ebenfalls, der Rechtsgrundsatz, daß ein Brief, nachdem er der Post übergeben worden, lediglich der Person gehöre, an welcher er adressirt sei. Gelegentlich aber kam es zu einem Proceß über einen solchen Fall, und unser Bundesgericht erhielt jene Anschauung nicht aufrecht, sondern entschied vielmehr, daß ein Brief so l a n g e, bis er an den Adressaten oder die Ädressatin abgeliefert sei, Eigenthum der Person bleibe, die ihn abgeschickt hat. Darnach müßte denn die Postbehörden ihre Bestimmungen treffen; aber sie thaten dies nicht ohne allen Vorbehalt und Einschränkung. Die meisten anderen Länder haben ein ausdrückliches Gesetz in demselben Sinne; eine Ausnahme bilden jedoch Großbritannien und alle seine Colonien (Australien und Britisch-Guiana ausgenommen), ferner Japan, Hawaii, Honduras, Colombia, Bolivia, Venezuela. Hayti und die Republik St. Domingo. In diesen Staaten wird noch immer an dem alten Grundsatz festgehalten, daß ein auf die Post gegebener Brief nur noch dem Adressaten gehöre. Briefe nach jedem Theil unseres Landes können der Post wieder abgefordert werden. Aber auch ein von den Ver. Staaten nach irgend einem auswärtigen Lande, abgesehen von den soeben erwähnten, gesandter Brief kann zurückverlangt werden, selbst nachdem er schon in dem auswärtigen Staat eingetroffen ist, und die PostVereinbarungen zwischen den verschiedenen Ländern sind so vollkommene geworden, daß sich die Zurückbesorgung mit derselben Sicherheit bewerkstelligen läßt, wie im Fall einheimische Briefe. Solche Angelegenheiten werden durch ein Departement in unserer Bundeshauptstadt geleitet, wenn es sich um die Zurückgabe von Auslandbriefen handelt (sowohl solche, die von hier abgegangen, wie auch solche, die hierher gesandt worden sind, vorausgesetzt, daß der auswärtige Staat nicht zu jenen Ausnahme'Staaten gehört.) Sowohl bei einheimischen wie bei ausländischen Briefen aber ist unsere Post wohlweislich darauf bedacht, die Anwendung besagten Grundsatzes durch da Publikum nicht überHandnehmen zu lassen. Denn natürlich geht die Geschichte nicht ohne Umstände ab. und die Post will überzeugt sein, daß sich die Umstände lohnen; sonst könnte sie sich leicht endlose Scheerereien solcher Art aufladen! Daher verlangt sie in der .Regel von jeder Person, die um dergleichen nachsucht, nähere Auskunft über ihren Grund dazu, und behält sich vor, die umständliche Gefälligkeit zu verweigern, wenn ihr der Grund oder die 'Gründe nicht wichtig genug erscheinen. Gewöhnlich braucht diese Auskunft nur mündlich gegeben zu werden; ist dann die Postbehörde geneigt, auf die Sache einzugehen, so genügt es für die betreffende Person, ein Formular auszufüllen. Auf diesem braucht dann der Grund nur ganz allgemein hin bezeichnet zu werden, denn die Post hat ja die Geschichte bereits . angenommen. (Verschämte Liebende u. A. brauchen sich also nicht allzusehr vor dieserBeichte zu fürchten.) Es ist bald festgestellt, ob der Brief schon die Stadt verlassen hat, und wie weit er um diese Zeit gekommen ist. Nöthigenfalls wird der Telegraph in ' Bewegung gesetzt, und die. Weiterbe forderung des Briefes durch ein Telegramm gesperrt, sowie dieRücksendung verfügt. Die Kosten für das Telegramm und das Porto für die Rücksendung müssen im Voraus erlegt werden. Andere Auslagen erwachsen für den Betreffenden daraus nicht; die Post verlangt für ihre Mühewaltung, wie bedeutend dieselbe auch sein mag, keinesfalls etwas. , Wenn die Angelegenheit im Lande selbst bleibt, so ist sie schon nach wenigen Tagen erledigt ; denn alle Schritte erfolgen umgehend. Bei Ausland - Briefen sind die Umstände und Kosten selbstverständsich entsprechend größer. Um einen über den Ocean gesandtenBrief zurückzubekommen, muß der Absender außer einer möglichst genauen Bescbreibung des Briefes eine handschriftliche Nachbildung der Adresse geben, welche auf dem Brief steht, und dieselbe wird mitgeschickt. Wenn es zu spät ist. um ein ZurücksendungS - Ersuchen mit demselben Dampfer zu schicken, auf welchem der besagte Brief abgeht, so müssen $15 hinterlegt werden, um die Kosten einer Kabeldepesche zu decken. DaS Rückporto ist gleichfalls imVoraus zu zahlen. Bei Inland - Briefen genügt eine Hinterlegung von $2 bis 53 für Alles. Was nun die Gründe anbelangt, welche unsere Postbehörde für zureichend hält, um auf eine solche Angelegenheit einzugehen, so gehören dahin vor Allem die Abwendung schwerer financieller Verluste und die Verhütung irgend welcher bedeutendenSchädigungen des Absenders oder des Adressaten oder Beider. Man darf annehmen, daß das schwache Geschlecht meist etwas rücksichtsvoller behandelt wird, wenn es mit einem derartigem Nnlieam kemmt. Die Surückbeorde-
rung von Briefen, welche z. B. die An nähme oder Ablehnung von Heirathsanträgen enthalten und unter den Folgen eines Mißverständnisses oder abnormer Stimmung u. dergl. geschneben wurden, wird gewöhnlich gewährt. Will aber Jemand einen Brief zurück . . . !
haben, weil darin die litroaqnung irnonh w-lcker 5?amilienereianisse von nicht außergewöhnlicherBedeutung vergessen wurde.oder aus irgend ?iner der zahllosen Gründe bloßer Laune, so wird das Ersuchen ohne Ansehung der Person rundweg abgeschlagen. (?s scheint der Post gar nicht sehr daran zu lieaen. Jedermann überhaupt darauf aufmerksam zu machen, daß die Zurückbcorderunq eines abgesandten Briefes mö?l'ch ist! Sonst wüßte das Publikum b:fseren Äejcyeid varuver. ie Berstärkttttz unserer Marine. Unte? Hochdruck arbeitet Secretär Herbert aus eine bedeutende Verstärtuna unserer Marine hin und er hat, abgesehen von seinen offisiellen-Con-jerenzen mit dem Hausausschuß für Marine-Angelegmheiten. auch persönlich die Mitglieder dieses Ausschusses zu seiner Ansicht, daß wir dringend 6 neuer Schlachtschiffe und 25 Torpedoboote bedürfen, zu bekehren versucht. Gutem Vernehmen nach werden die Forderungen des Herrn Herbert zwar nicht in ihrem vollen Umfange erfüllt werden, doch soll der Ausschuß geneigt sein, dem Bau von mindestens 4 Schlachtschiffen und 12 bis 15 Torpedobooten seine Sanction zu ertheilen. In seinen Conserenzen mit dem Marine-Ausschuß hat Secretär Herbert besonders darauf hingewiesen, in welch' erheblichem Grade der Preis eines Schlachtschiffes erster Classe in den letzten zwei Jahren zurückgegangen ist. Während ein Fahrzeug von der Jndiana--Cl2sse vor 2 Jahren für nicht weniger als 53.000.000 gebaut werden konnte, werden Kearsarge" und Kentucky", derenDeplacement um 1000 Tons größer ist und welche die Jndiana" in jeder Beziehung übertreffen werden, weniger als dieses Schiff kosten. Im Durchschnitt stellte sich der Bau derSchlachtschiffe Jndiana", Oregon", Massachusetts" und Iowa", deren Deplacement 11,500 Tonnen beträgt, auf Z230 pro Tonne, während die beiden erstgenannten Schlachtschiffe nur auf 5195 pro Tonne zu stehen kommen werden. Außerdem wird, seinem Dafürhalten nach, die Abschaffung des Prämiensystems eine weitere Verringerung der Schiffspreise im Gefolge haben und der Umstand, daß eine dritte Firma in die Concurrenz eingetreten ist. der Regierung den Abschluß vortheilhafterer Contrakte ermöglichen. In Anbetracht dieser Thatsachen empfahl er dem Ausschuß uf das Dringendste, dem Congreß die Veschaffung von 6 Schlachtschiffen der größten Claffe und von 25 Torpedobooten nach dem Modell der zur Zeit auf den Werften der Herreshoffs und der Columbian Jron Works in Baltimore im Bau befindlichen Booie zu empfehlen. Die sofortige Vewilligung der erforderlichen Geldmittel erachtete Secretär Herbert durchaus nicht für geboten, da die Ausarbeitung der Pläne, die Einforderung von Angeboten und die Vergebung der Contrakte mindestens volle 12 Monate in Anspruch nehmen würden, so daß Zeit genug verbliebe, um im nächsten Jahre an die nöthigen Appropriationen zu denken. Eine weitere Empfehlung des Secretärs Herbert ging dahin, daß alle Schlachtschisse, so weit irgend thunlich. nach einem allgemeinen Typ gebaut werden sollten, damit die Evolutionen bei Geschwadermanövern in einheitlicher Wife angeordnet und ausgeführt werden könnten. Sein Ideal sind Schiffe von der Größe und nach dem Modell der Kearsarge", wiewohl dem bei dieser zur Anwendung gebrachten Doppelthurm-Sy-stem von den Constructeuren immer noch Opposition gemacht wird und der Commandeur der Jndiana". Fightmg Bob" Evans sich mit demselben durchaus nicht befreunden will. Das Ordnance-Departement" steht in dieser Frage durchaus auf Seiten des Secretärs und zwar wird geltend gemacht, daß das genannte System ans der Kentucky" erprobt sein würde, ehe der Bau der geplanten neuen Schiffe soweit vorgeschritten wäre, daß Aenderungen sich nicht mehr vornehmen ließen; davon, daß das Sy stem sich glänzend bewähren und ihre Gegner von seiner Vortrefflichkeit überzeugt werden würden, halten die leitenden Geister des Departements für eine ausgemachte Sache. Der Marine-Ausschuß hat sich, wie aus Washington gemeldet wird, mit der Ansicht des Secretärs, daß bis auf weiteres keine Kreuzer mehr, sondern nur noch Schlachtschiffe sowie Torpedojäger gebaut werden sollten, einverstanden erklärt, doch sollen die Ausschußmitglieder privatim sich dahin ausgesprochen haben, daß in der laufenden Session nur auf die Autorisation zum Bau von 4 Schlachtschiffen sowie 12 Torpedobooten z rechnen wäre. Rrpräfentant Boutelle wird einen entsprechenden GesetzentWurf ausarbeiten und denselben mit thunlichster Beschleunigung demHause zugehen lassen. Daß der Senat einer bedeutenden Verstärkung der Marine günstig gesinnt, wird von Eingeweihten nicht im Geringsten bezweifelt und die Senatoren Lodge und Frye werden in dieser Körperschaft für die Bill mit Entschiedenheit eintreten. Im Gegensatz zu diesen Herren befürwortet Senator Gorman den Bau von mehr Kreuzerr5, doch laßt sich jetzt noch nicht sagen, wie weit er zu gehen gedenkte um seinen Empfehlungen Annähme zu verschaffen. ZiSzack-Lausbahn eines Koreaners.
Obwohl im öffentlichen Leben deö Einsiedler - Königreiches", daZ in den ldten Monaten id viel genannt vor- )
den ist, der gleichmaßige Stillstand fast so groß ist, wie in einer Austern-Co-lonie. wenn keine Gewalt von außen her dazwischen fährt, und man daher auch eine hübsch - gleichmäßige LebensCarriere aller Söhne ienes Landes er-
warten sollte, bei denen überhaupt eine Carriere moallch ist. am es doch reckt auffällige Ausnahmen. Zu den bemerkenswerthesten dieser Ausnahmen gehört die Laufbahn des neuen koreaniscken Gesandten für die Ver. Staaten, Pom Kwang Soh. Sie könnte mit ihren äben Auf- und Abstiegen wenn auch nicht bezüglich der Umstände, unter dem diese uns und downs" er folgten beinahe eine amerikanische genannt werden. Pom Kwang oy darf daher als eme bejonvers wurvlge Bersönlickkeit für ienen Posten in un serer Bundeshauptstadt gelten, zumal die Amerikaner ihn bereits in anderer Eigenschaft gut kennen gelernt haben. Das romanhafte Äickzack-Leben dieses Mannes, der noch nicht älter als 30 55abre ist. aber schon zwei blutige Revolutionen in seiner Heimath durchaemacbt und Armuth und Noth als Verbannter im Auslande getragen hat. ist in Kurze folgendes: Dem ältesten und reinsten koreaniscben Adel, entstammend und alsSohn reicker Eltern aeboren. aenok Soh in früher Jugend die beschränkte Bildung, welche sem Vaterland vot, bis zur höchsten Stufe, welche aber seiner rastlosen Natur noch sehr niedrig erschien. weshalb er sich die Bildungsgelegenyeiten. die der neue Stern des Ostens". 5lavan nämlich, erschloß, schleunig zunutze machte. Mit einem Halbdutzend nderer junger adeliger Koreaner trat er in eines der besten japanischen Bildungsinstitute und wurde mit der Philosophie und der Staatswelshelt dieser aufstrebenden Nation gründlich vertraut. Von neuen Ideen und von noch größerem Ehrgeiz, als je, erfüllt, kehrte er nach vier Jahren nach Korea zuruck, wo er und seme Mltstudenten lhie Ideale verwirklichen wollten! Kühn, wie die Jugend, immer ist, die koreanische nicht ausgenommen, verstiegen sich Soh und seine Gesinnungsgenossen thatsächlich dazu, Reformen m der rnnercnVerwaltung die ses fossilen Kömeiches einfuhren zu wollen. Sie mußten diesen Versuch theuer bezahlen! Schon das Befürvorten derartiger Gedanken wurde frecher Aufruhr, schnöder Verrath gegen die herrschenden Gewalten genannt, und die jungen Studenten hätten sammt und sonders ihr Leben für dieses tolle Wagniß lassen müssen, wenn sie sich nicht gerade noch rechtzeitig auf ein japanisches Kriegsschiff geflüchtet hätten. Auf dn Kopf des jungen Soh, des Oberrebellen", wurde ein hoher Preis gesetzt, und seine sehr bedeuten-' den Guter wurden kurzer Hand confiscirt. Von Japan gelangte der junge Flüchtling in einem Segelschiff nach Amerika, und unter allerlei Abenteuern und Ungemach kam er bis nach unserer Bundeshauptstadt. Hier schlug er sich als allgemeiner Arbeiter sehr kümmerlich durch, aber er ertrug die Noth mit philosophischer Ruhe und Tapferkeit. Er fand es angemessen, so bald wie möglich das amerikanische Bürgerrecht zu erwerben, das er nach den bekannten Rechtsprincip: One a citizen, always a citizen" für immer beibehält. Mit der Zeit erlangte er als Arbeiter Beschäftigung im Erziehunasdevartement in Washington, zu einem Lohn von 530 pro Monat. Fünf bis sechsJahre lang diente er in solcher Eigenschaft derselben Regierung, bei welcher er jetzt als Gesandter accreditirt ist. Er trug stch stets glattrasirt, mit Ausnahme eines kleinen Schnurrbartes und amerikanisirte sich in Kleiduna und Lebensweise vollständig. Auf der Straße .konnte ihn kaum Jemand als einen Ausländer erkennen. Man wußte in amtlichen Kreisen in Washington absolut nichts von ihm und seiner Herkunft. Aber sein Fleiß und seine ruhigen Manieren erwarben ibm bei feinen nächsten Vorgesetzten aute Freunde. Nebenbei eignete er sich nicht nur die englische, sondern auch die französische und die deutsche Sprache ziemlich gründlich an. Als der Krieg zwischen Japan und China auSbrach. gab Soh ruhig seinen Platz in Washington auf und ging noch ?kapan. Er hatte das Glück, mit den Siegern zu kämpfen, und als wieder Friede war. wurde er zu einer hohen Stellung im Justizdepartement Koreas befördert. Und jetzt kommt er als höchster Vertreter eines auswärtia.cn Reiches zu uns und hat am ehemaligen Schauplatz seines kümmerli chen. aber ehrenvollen Ringens eine Palastwohnung. Soh ist ein tief überzeugter Anhänger der berühmten asiatischen Lehre von .Karma"; darnach alaubt er. daß wir alles uns zustonende Leid und Ungemach selber iraend wann einmal sei S sogar in einer angenommenen früherenEzistenzform verschuldet haben, und die günstigere Gestaltung ebenfalls von uns abhängt. Er hat daher noch nie in schlimmen Tagen über sein LooS aeklaat und würde wohl kaum seinen Gleichmuth verlieren, wenn sein Zickzack - Lebenslauf ihn nochmals nach abwärts führen sollte! Bedeutung dcS ffetteS in der Nah-ruug.
Bekanntlich erleiden im Stoffwechsel drei Gruppen von Kohlenstofsverbindungen eine Verbrennung im engsten Sinne des Wortes: Eiweißkörper. Kohlenhydrate und Fette. Bezüglich der verschiedenen 'Funktionen dieser Stoffe steht nur so viel fest, daß zum Aufbau neuer Zellen und zur WiederHerstellung alles Eiweiß unentbehrlich ist und als Brennmaterialien zur Erzeugung der mechanischen Arbeit und Wärme stickstofffreie Kohlenstofsverbindungen dienen, die meist auö Kohlenhydraten und Fetten, daneben höchst wahrscheinlich auch aus Eiweißkörpern dargestellt werden. ..:. '
Wenn auch kaum bezweifelt werden kann, daß der Thierkörper sowohl mit Fett, als auch mit Kohlenhydraten nöthigenfalls seinen ganzen Bedarf an Brennmaterialien bestreiten kann, so gibt cl doch Gründe, anzunehmen, daß in dem ganz normal geführten Haus
halte des Thierkorpers den fetten unv den Koblenhvdratm verschiedene Rollen zukommen. Besondere Beachtung V . m s ei i verdient, daß die aiiir twi oem Säuolina in der Milch ein doch ohne Zweifel absolut zweckmäßiges Nah- - II t ' 1 .1 .f. sZl - rungsmiliei oaioicici. vu neuen Ei weiß Fett und Kohlenhydrate enlyall. Bei den meisten Thierarten, insbesondere beim Menschen- ist der Zuckergehalt in der Milch großer als der Fettgehalt. während jedoch die Walsischmilch den enormen Fettgehalt von rund 40 Procent aufweist. Die allgemein verbreitete Ansicht ist die, daß das krafterzeugende Brennmaterial im Muskel eine der Kohlenhydratgruppe ungehörige Verbindung, das Glycogen, ist oder eine ihm sehr ähnliche Verbindung, bei deren Verbrennung mit Arbeitsleistung unvermeidlich auch ein namhafter Betrag von Wärme alsNebenproduct erzeugt wird. die unter Umständen genügt, um die Körpertemperatur auf ihrer normalen Höhe zu erhalten. Reicht diese dazu nicht aus, so müssen noch andere Verbrennungen stattsinden. Die bei der Muskelarbeit erzeugte Wärme im Thierkörper wird am besten aus den Kohlenhydraten der Nahrung, die daneben wohl meist noch unentbehrliche' besondere Wärmeerzeugung dagegen am zweckmäßigsten durch Fitt bewirkt werden. Dem entspricht auch die instinktive Auswahl der Nahrung der Menschen, die in den Tropen nur wenig Fett enthält, während umgekehrt der Bewohner der Polargegend sehr bedeutende Fettmengen offenbar zur Heizung seines Körpers bedarf. Regelmäßiger Alkoholgenuß führt zu Fettansatz dadurch, daß Alkohol zwar nicht in den Muskeln und Nervenzellen alö functionelles Brennmaterial verwandt wird, wohl aber im menschlichen Organismus als reines HeizMaterial dient und die Verbrennung von Fett ersetzt. Daß in Polargegenden der Genuß von Alkohol verderblich wirkt, liegt darin, daß der Alkohol zugleich den Abfluß der Wärme in hohem Maße begünstigt, sein Genuß demnach so wirkt, als wenn in einem Zimmer der Ofen geheizt wird und dabn Thür und Fenster geöffnet werden. mi Das Jubiläum der Kartoffel. Drei Jahrhunderte sind verflossen, seitdem Sir Walter Raleigh auf seiner Besitzung Joughal bei Cork die ersten Kartoffeln pflanzte, und dieses wichtige Ereigniß in der Geschichte der Volkswirthschaft soll in diesem Jahre in England in angemessener Weise gefeiert werden. Es ist gewiß eine be merkenswerthe Thatsache, daß ein un scheinbares Gewächs, dessen Blätter und Blüthen durchaus nicht Anspruch auf Schönheit erheben können, welches einen keineswegs angenehmen Geruch verbreitet und dessen Saft sogar schädlich ist, aus seiner Heimath in den felsigen und wilden Hängen an der Küste von Chile und Peru nach Europa verpflanzt, zu einer der wichtigsten Culturpflanzen geworden ist. Die Kartoffel gehört zu der Familie der Solanaceen und hat sehr übel berüchtigte Verwandte, wie den Nachtschatten u. s. w. Die noch jetzt in Süd - Amerika wild wachsende Kartoffelpflanze bringt nur kleine, unschmackhafte, wässerige Knollen hervor, welche selten die Größe einer Walnuß überschreiten. Ihre Blüthen sind immer weiß, während die Blüthen der cultivirten Kartoffelpflanze meist eine bunte Färbung haben. Im Laufe der Zeit hat die sorgfältige Cultur es zu Stande aebracht, daß die Pflanze anstatt wässeriger, bitterer Knollen große und schmackhafte Kartoffeln trägt, deren Stärkemehl fast ebenso gut wie daöjenige der Getreidearten ist und welche nicht blos als Nahrungsmittel füe Menschen und Thiere, sondern auch für technische Zwecke von der höchsten Wichtigkeit sind. Ihr Stärkemehl wird in Deztrin, Zucker und Spiritus verwandelt; hauptsächlich aber ist die Kartoffel das vnbreitetste NahrungsMittel, in manchen Ländern, wie z. B. Irland, sogar das einzige Volksnahrungsmittel und ist ein Mißrathen der Kartoffelernte dort mit einer Hungersnoth gleichbedeutend. Trotzdem nun feit der ersten AnPflanzung der Kartoffel in Europa wenig mehr als drei Jahrhunderte verflössen sind, ist der Name des Mannes, dem die Menschheit diese Gabe zu verdanken hat, ebenso unbekannt, wie der des ersten Anbauers von Getreide. Zuerst gelangte die Kartoffel nach Europa durch die Spanier, welche dieselbe nach der Eroberung von Peru um die Mitte des 16. Jahrhunderts in den Niederlanden, Burgund und Italien zu verbreiten suchten. Im Jahre 1584 brachte Sir Walter Raleigh die ersten Kartoffeln nach England und zwei Jahre später der Sklavenhändler Hawkins (nach Anderen dessen Verwandte? Sir Francis Drake) dieselbe nach Irland; allein mit ziemlicher Sicherheit ist festgestellt, daß Sir Walter Raleigh Anpflanzungen erst im Jahre 1596 vornahm. Als Sir Walter Raleigh im Jahre 1623 aus Virginien zum dritten Male Kartoffeln brachte, waren dieselben schon in Italien und Spanien bekannt; dortselbst wurden sie Tartufoli genannt und aus diesem Worte mag wohl der deutsche Name Kartoffel entstanden sein. Viele Jahre währte es, bis dieKartoffel sich allgemein einbürgerte. Viele Jahre hindurch blieb ihr Anbau auf die Gärten von Botanikern beschränkt und als Nahrungsmittel erschien sie fast nur auf den Tischen der Reichen, welche sie als ein seltenes und theueres Gemüse betrachteten. Auf die Tafel d:L englischen Königs James'X. kamen Kartoffel, welche mit zwei Shilling pro Pfund bezahlt wurden. Im Jahre 1697. schrieb Woolrid von der Kar-
:o?fel: Ich habe bis jetzt noch mcht gehört, ob man versucht hat, die Knollen in großen Quantitäten als Futter für Schweine und anderes Vieh anzubauen." und in Mortimer's Gartenkalender vom Jahre 1703 heißt es: Die Wurzel kommt in ihrer Natur der Ar-
tischoke von Jerusalem gleich, obwohl sie nicht so gut und wohlschmeckend ist; immerhin mag sie sich gut für die Schweine erweisen." Die allgemeine Verbreitung der Kartoffelcultur haben, von dem Vorurtheil ganz abgesehen, unzweifelhaft verschiedene Ursachen erschwert. Die Veredelung der wilden Pflanze hatte noch nicht das heutige Stadium erreicht, auch wußte man nicht, daß die Knvllen gekocht werden müssen. Wie manches Andere, so bedürfte auch diese Nährpflanze langer Zeit, ehe sie das Bürgerrecht erlangte. In Frankreich erschien die Kartoffel zuerst im Jahre 1616 auf der königlichen Tafel, allein dem Apotheker Parmentier gebührt das Verdienst, die Frucht zu einem allgemeinen JolkZnahrungsmittel gemacht zu haben. Es war im Jahre 1771, als die Akademie von Besanon einen Preis für die Entdeckung eines neuen Nahrungsmittels, das im Falle einer Getreidemißernte an Stelle der Cerealien treten könnte, ausschrieb. Parmentier machte die Akademie mit der Kartoffel bekannt. Der König schenkte ihm 50 Morgen Land zum Anbau derselben und trug Kartoffelblüthen als Knopflochbouquet; ja die Königin verwandte solche als Haarschmuck bei festlichen Gelegenheiten. Dies brachte dieKartoffel in die Mode; Parmentier's Kartoffelfelder wurden zu einem Mekka für die höchsten Würdenträger des Staates wie der Kirche, und eines Tages sagte der König zu ihm: Frankreich ist Ihnen zu Dank verpflichtet, denn Sie haben Brot für die Armen gefunden." In Deutschland wurden die ersten Kartoffeln in Sachsen angebaut und zwar im Jahre 1717. Preußen folgte im Jahre 1738. allein erst seit den letzten hundert Iahren kam die Kartoffel zu allgemeinen Ehren, nachdem die Regierungen theilweise sogar durch Zwangsmaßregeln ihren Anbau eingeführt hatten. In Rußland hat die Kartoffel Veranlassung zur Stiftung eines Ordens gegeben. Dies geschah im Jahre 1842 durch den Kaiser von Rußland. Derselbe wußte kein wirksameres Förderungsmittel für die Verbreitung der Kartoffeln, als daß er jedem feiner Unterthanen, welcher den Kartoffelbau mit Auszeichnung betrieb, eine besonders hierzu geprägte goldene oder silberne Medaille gab. welche man den Kartoffelorden nannte. Heute steht die Kartoffelcultur überall in hoher Blüthe; nach den neuesten statistischen Berichten betrug die Iahresproduction nicht weniger als 893.960.000 Hektoliter und auf der in Altenburg im Jahre 1875 abgehaltenen internationalen Kartoffelausstellung waren Nicht weniger als 2644 Abarten vertreten. vom Ausranve. Der russische Arzt Dr. Cuktejeff, einer der bekanntestenAerzte der Riviera. kehrte neulich von einer Reise von Marseille nach Ventimiglia zurück. Bei der Einfahrt in den Tunnel von Cimiez erwachte der Arzt und sprangoffenbar ein Eisenbahnunglück vermuthend, zu dem Waggonfenster hinaus. Cuktejeff wurde noch lebend aufgefunden, sein Zustand ist jedoch verzweifelt. Im Matrikelamte zu Nyiregyhaza ereignete sich neulich ein interessanter Zwischenfall. Bei Prüfung der Documente eines Dienstmäd chens Namens Barbara Fiedler, deren Trauung mit dem Gewerbegehilfen Peter Buban anberaumt war, stellte es sich heraus, daß die Fiedler einer freiherrlichen Familie entstammt und daß sie weder lesen noch schreiben kann. Jn derPariser Acad6mie de mödicine theilte Mouod zum Beweis für den segensreichen Einfluß der Serumtherapie die Thatsache mit, daß in den letzten 6 Jahren die Sterblichkeit an Diphtherie in den 108 französischen Städten mit mehr als 20.000 Einwohnem während der ersten 6 Monate jedes Jahres durchschnittlich 2627 betragen habe, in der gleichen Zeit des verflossenen Jahres jedoch nur 904. Die Sterblichkeit ist also um 65,6 Procent heruntergegangen. EineSdergrößtenGeschäfte, die Paris mit Nahrungsmitteln versorgen, hat einen MozabitFleischer von Algier mit der Lieferung einer großen Menge von Kamelfleisch beauftragt. Das Fleisch des Dromedars. wie eS heißen muß. gleicht sehr dem Rindfleisch, doch ist seine Faser kürzer und weniger dicht. JungeS Kamelfleisch ist zarter als Kalbfleisch. Das beste Stück ist der Höcker, er muß aber länger gekocht werden. Die Händler hoffen nach Ueberwindung des Vorurtheils auf glänzende Geschäfte. zumal auf der nächsten Pariser Welt-Ausstellung. Ein heiteres Taufgefchichtchen hat sich bei Schlanders im Vintschgau ereignet. Der Bauer vom Matatschhofe. einem zwei Stunden von Schlanders entfernten BerggeHöfte, wollte sein neugeborenes Kind nach der letztgenannten Ortschaft zur Taufe tragen.. Mit der theueren in zwei Polster eingewickelten kleinen Last schritt er wohlgemuth zu Thal. Beim Tischler Permann kehrte er ein, um ihn zu bitten, er möge die Pathenstelle übernehmen. Der Meister, welcher bereitwillig zusagte, wollte zuvor daS Kind doch sehen. Der Bauer ösfnete daS Bündel doch da war kein Kind. Er mußte eS verloren, haben. Mit einem Tischlergehilfen eilte er sofort den Weg zurück. Weit drob?n auf dem Berge am Fuße eineS hohen FelsenS fand man das Kindlein in einer Wachbolderstaude liegen. Obwohl nur in Windeln eingewickelt, befand sich W kleine Erdenbürger hier oben, da warmer Sonnenschein an der windgeschützten Stelle ihn umspielte, ganz wohl. Dann aina's wirklich zur Tauke.
' Das Militärbezirksgericht in München hat die Unterossiciere einer Militärabtheilung weaen Mißhandlung eines Rekruten zu Ge-
fängnißstrafen von 2 bis 3 Monaten verurtheilt. Der Rekrut hatte sich eine Reihe kleiner Verfehlungen zu Schulden kommen lassen, m Folge deren der Compaaniechef für die ganze Compaanie eine Verschärfung der Appelle anordnete. Deßwegen überfielen die Unterofficiere Nachts 12 Uhr den Rekruten im Bette, drückten ihm die Decke auf's Gesicht und prügelten ihn mit den Ausklopfstecken barbarisch durch. Hl Oom Inlands. I n C o a t e s v i l l e, P a., wurde dieser Tage ein junger Schulmeister Damens Hedricks unter der Anklage, zwölfmal geflucht zu haben, vor den Richter geschleppt. Der weise Kadi brummte dem armen Schelm für jeden Fluch eine Strafe von 67 Cents auf, so daß der Verurtheilte im Ganzen $8.04 zu berappen hatte. Auf einer Versteigerung von Schweinen, die jüngst auf der Farm von I. A. Benson in O'BrienCounty, Ja., stattfand, wurden ungewöhnlich hohe Preise erzielt. Die zur Auction gestellten Thiere geborten sämmtlich der Poland-China"-Rasse an und im Durchschnitt wurde die 40 Haupt zahlende Herde mit Z70 bezahlt; den höchsten Preis. Z800, brachte ein den Namen Kinz Me dium" führendes Prachtschwein. veun ha: man n o cy erne Stadt im Westen gefunden, die mit Gold gepflastert ist. Es ist Prescott. die Hauptstadt von Arizona. Die Granitsteine ihres Straßenpflasters sollen ca. $4 pro Tonne Gold und 20 Cents werth an Silber enthalten. Wenn die Stadt einmal m Finanz noth gerathen sollte, kann sie ihre Gläubiger mit ihren Pflastersteinen bezahlen, vorausgesetzt, daß die Me thoden der Goldgewinnung noch leich ter und billiger werden, als bisher. Am Fuße einer 40 Fuß ho hen Felswand unweit von Sweet Graß, Mont., wurden neulich 35 todte Schafe und m ihrer Mitte der Schäfer als Leiche gefunden. Man nimmt an. daß in einer dunkeln Sturmnacht unter der Herde eine Stampede entstand und die erschreck ten Thiere den Hirten in den Abgrund drängten.worauf sie selbst in die Tiefe stürzten. Die Farmer in Georgia schweben in großer Besorgrnß in Betreff der diesjährigen Pfirsichernte In den letzten Tagen war es so warm, daß die Knospen der Pfirsichbäume dem Aufbrechen nahe gebracht sind. Sollte die warme Witterung anhal ten, so würden die Bäume bald in voller Blüthe stehen, allein eine einzige Frostnacht würde dann die Aussichten auf eme gute Ernte zu Schanden macyen. Unweit von Middle Vallev in Jdaho fand jüngst eine Trauung n n ir. . y i ? , ? . Iran, oie man oyne einen romann cuen Beigeschmack war. Das Brautpaar, John Adler und Bertha Pnkett, mach te sich in Gesellschaft zahlreicherFreun de nach Salem auf den Weg, wo die Eheschließung m der Kirche stattfm den sollte. Als die Leute an einen Fluß, den sie zu überschreiten hatten, kamen, machten sie die unangenehme Entdeckung, daß der Eisgang die Brücke weggerissen hatte und an Pas siren der wilden Fluth nicht zu denken war. Auf ihr Rufen kamen Leute her bei, die sie von ihrem Delemma in Kenntniß setzten, mit dem Ersuchen, den Prediger zu holen. Dieser kam und stellte sich auf das Ende, der zertrümmerten Brücke, wahrend das Braut paar mit Zeugen sich auf der anderen Seite des Abgrundes postirte. Ueber die tobenden Wasser sprach nun der Prediger die bindenden Worte, die freilich kaum zu hören waren. John und feine Bertha, waren aber vollauf zufrieden. Vergnügt zogen sie nach Be endigung der eigenthümlichen CeremoNie heim. Es ist durchaus nicht unwahrscheinlich, daß die Stanford Universität wird geschlossen werden müssen. Es ist bekannt, mit welcher Freudigkeit Frau Stanford die größ ten Opfer zu bringen bereit war, um die Lehranstalt zu unterhalten; wie sie nunmehr aber anglbt, furchtet sie, daß sie den letzten großen Proceß. welcher m Washington schwebt, ver liezen dürfte. Wenn das der Fall P r tfV r m M w mm ein ome, so ou ne um ausgespro chen haben, dann würde die Universität auf unbestimmte Zeit geschlossen werden müssen. Ihre Unterhaltünaskosten belaufen sich monatlich auf 519.000. und diese allein aus beiden Farmen Vina und Palo-Alto, für welche jährlich $30.000 Steuern zu zahlen sind, herauszubringen, ist eine Unmöglichkeit. Die Anstalt zählt augenblicklich 1100 Studirende, und sollte sie vom 1. Juni dieses Jahres ab geschlossen werden müssen, so wäre dies nicht nur für das ganze Land ein Vttlust. sondern es - würde dadurch auch ein Plan zerstört, an dessen Aufrechterhaltuvg und Vervollkommnung ein selten edler und opferfreudiger Frauencharakter bisher seine Lebensaufgäbe fand. Clemens Vonnegut 184 & 186 Oft Washington Str. Metzger-Qeräthe. Oerkzeuge in größter Untkahl.
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