Indiana Tribüne, Volume 19, Number 157, Indianapolis, Marion County, 24 February 1896 — Page 1
s O P r1 A0 rlO ft l5 i 'j B. c K b m I tiHV V w m, w 5. ces' vsy Vf . sy j j'.a svs W Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Zndiana 2Nontag, Sen 24- Februar J896 J'aÄrnn 19 No 157
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Ottlcim PCUTSCHLN HALS Versmmlune, JlbLS SAMSTAG ABEND I Sirektsren: Als. E. Metzger, Präsident H.LOUtS SlELKEM. Vice-Pr. Armin Bohn. SecreOer Carl H. Lieber. Schatzmeister Theo. Stempfeu Ceo. Vonnbout. Her. Sielken. C Ehlert. J. Ceo. Mueller. Vermittelt eue5 Aa - 'elk.n. Actien werden .teilt I ÄÄ!!? '" d; wocchentiichew !- l tr? sind nur 50c pro 0-. Kein Abctitmwg-C-duekrsa. KeiiwVtrl! tritt. Meiden Sie sich Innerlich durch ein Fiühftück von Pfannkuchen aus ffjncle JTerry's in der Herstellung verwenden wir Maiiund Kartoffeln Weizen. Sinn. ITow England Fancake Flour. T?a5rinrt von I. Pieser & Co., ei Ihrem Grocer. Chicago, Jll. Geräucherte Zunge, nOc ba$ Stück.
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Inland. Wetteraussichten. Schoneö Wetter heute und morgen; kein bedeutender Temperaturwechsel. Zum Schutz der Robben. Washington, 24. Feb. Vorfitzender Dingley vöm Comite für Mittel und Wege hat dem Hause die von diesem Comite entworfene Bill zum Schutze der Pelz tragenden Thiere im Beringömeer unterbreitet. Wenn der Präsident au Stande ist, mit England ein Uebereinkommen zur Beschützung der Robben während der diesjährigen Saison zu treffen, so ermachtigt die Bill den Schatzamt? - Thiere bei den Probiloff inseln zu todten, die Pelze zu verkauMen und das Geld dem öftenllicyen Sflfc ttntiibtrltiben. Man alaubt. beikt eö in dem die Bill begleiten - f g den Berichte, daß es Canada ist, wkl . TC f Ä V t.C T 4 !m a m (i rye vingianu uuijuu, ciucuiuu,jcuicc nen moduö vivendi beizustimmen. Wenn aber Canada sieht, daß wir entschlossen find, die energischsten Maßregeln zu ergreifen, um nicht nur der Barbarei, welche Tausende von jurgen Robben dem langsamen Hungertode überantwortet, sondern auö der Farce ein Ende zu machen, daß wir große s0 T V f.. .iiIaiIkm X im SYYnfi. I WCIUUUUUCU nuviViUf um um iiuy I bearäubern noch zu helfen, wenn Ea naba uns so fest entschlossen sieht, diesem UNsug ein vsnoe zu rnacgen, ,0 wird es ftch mcyl langer oagegen jlrauben. dab England unsere Schrtzmaßgeln unterstüht. Man glaubt, daß nnnifnhr fünf Millionen Dollars genöthigt sehen sollte, der Bill zu Folge die noch vorhandenen Robben zu schla- - Selbstmord eines früheren C ongreßmanneS. T o l e d o, O., 23. Febr. E;-Con-"Wann M. D. Harter ist gestern Morgen in Foftoria gestorben und zwar . j t a r r durch eigene Pano. )er unglucruqe soll sich erschossen haben. Michael Sarter war Mitglied deS unb 53. Congresses und vertrat den 14. Distrikt von Ohio. a0a0ria 23. Febr. Er-Con-rtcmrtnn n-iinfl die unselige Ijj y y jj rj , , " V That im Hause deS Herrn Knapp hiert,. bti welchem tt auf Besuch war. I'" " .... 1 .. . MllN f AND H)N ÜM M0rg.CN WH tlN furchtbaren Wunde in der Schläfe als Seiche im Bett liegen. Seine Hände umspQNNeN CtNeN RtÖOlv. Dtt Tod ss'l eingetreten sein. Au dem Bureau lag ein an seine altm in Philadelphia adressirter Brief. Darin jrnnh aber IciN SBOtt von seiner UNseligen Absicht. Daneben lag jedoch ein gleichfalls an seine Gattin gerich teteS Telegramm, worin er dieselbe bittet, dafür zu sorgen, daß seine Le benSversicherung prompt bezahlt werde. DarauS und auS einem anderen Umstände schließt man, daß man eS mit einer lange überlegten That zu thun hat. Gestern fragte er nämlich den N,?k?,vi,nZl,nt, R&nfT- nfi fciWIMfkHMJVMUVHIll W . , " w Gesellschaft auszahle, wenn ein Mann heute eine Police nehme und morgen Selbstmord begehe. Auf die bejahende Antwort FowlerS fragte er weiter, ob ern 'kann, der lonjt niemals einem Menschen ein Unrecht zugefügt habe, in den Himmel kommen könne, nachdem er Selbstmord begangen habe. Auch darauf antwortete Fewler mit einem ?a." Man nimmt an, daß Harter temporär wahnsinnig war, da man sich einen anderen Grund absolut nicht denken kann. Verhängnißvoller Brand. Ba l ti mv r e, 22. geb. Bei einem Brande im Hause kcö Juweliers 3aS. N. Armigee, Charles Str. 1806 erstickten heute 7 Personen, und eine verletzte sich tödtlich und süns erlitten schwere Verlehungen, indem sie durch einen Sprung auS dem Fenster sich zu retten suchten. Sämmtliche Personen schliefen m den oberen Stockwerken und waren zum Theil schon angekleidet, als kurz vor 8 Uhr daS Feuer durch Ueberheizung deö Oferö im Keller auSbrach. Der Farbiger Louis Whitney, velcher im Hause arbeitete, gab sofort den Alarm und weckte die übrigen HauSbevohner, daS HauS aber füllte sich so!
der Neger und ftrau Armiaer die
Treppe nicht mehr passiren konnten, sondern auf den Balkon treten mußten. Unterdessen war die Feuerwehr eingetroffen und versuchte Frau Anniger zu retten. Die Leiter, welche sie benutzten, brach jedoch, und Frau Armiger hielt sich mit Noth am Balkon fest, bis eine andere Leiter herbeigeschafft wurde, aus der sie entkam. Unterdessen hatten sich die übrigen Hauöbewohner hilferusend an den Fenstern gesammelt, und trotz der Warnungen deS Publikums wagte Alice Williams den Sprung ouf das Pflaster und schlug so schwer aus, daß sie einen Schädelbruch und andere tödtliche Verletzungen erlitt. AuS einem Hinterzimmer deS zweiten Stockwerkes retteten sich Herrn Armigerö Töchter Eleanor und Virginia, indem sie daS Bettzeug auf den Hof warfen und sich an Betttüchern herabließen. Endlich legte auch die Feuerwehr auf ollen Seiten Leitern an, drang in daS brennende HauS und trug die Insassen hinauS. Herr Armiger und seine Enkel wurden als Leichen au! der Treppe gefunden. Herrn Manuels Leiche lag im dritten Stockwerk, wo er sein gleichfalls ersticktes Kind umschlungen kielt 3n einem Hinterzimmer desselben Stockwerks fand man das Riley'sche Ehepaar, Frau Riley athmete noch und isurde trotz schwerer Verletzungen gerettet. In demselben Stockwerk stieß man auch aus die Leichen der Frau Champlin und ihre? dreijährigen Sohneö, und die n?ch lebende Farbige Mam'e Whiting. Die Verletzten wurden in der Nachbarschaft untergebracht und die Todten in daö HauS des Dr. K. B. Batchelor gebracht. m in m Ausland. Allerlei Politisches und Unpolitisches auS Deutschland. Berlin, 23. Feb. Die Sozialdemokraten und Radikalen haben die Debatte über das Militärbudget dazu benutzt, um die Negierung hcstig anzugreifen wegen der Mißhandlung sozialistischer Rekruten und der Mannschaften des Monopolringes, in welchem, wie der Vorwärts" behauptete, daS Ministerium Freunde und Vertrauensmänner habe. DieSbezügliche Anschuldigungen, welche Bebel im Reichstage erhob, wurden von dem KriegSmister Bronsart von Schellendorf aufö Energischste zurückgewiesen. Bebel und L-nsemann erklärten, der Kaiser Haie kein Recht, die sozialisti schen Rekruten in solcher Weise zu maßregeln, worauf der Kriegsminister antwortete, der Kaiser könne alle Mit tel anwenden, die er zur Aufrechterhaltung der Disziplin für nöthig erachte. Der Fall der Deutschamerikaner Böhme von Brooklyn und Schröder auS Hammond, 3llS., welche beide in die deutsche Armee gesteckt wurden, ist nicht offiziell zur Kenntniß der ameri kanischen Botschaft gebracht worden. Jedesmal, wenn die Botschaft ange rufen wurde, ist der Fall prompt und befriedigend erledigt worden. Dieses Jahr sind ungewöhnlich diele Amerikaner deutscher Geburt dem Schicksal, in den deutschen Militär dienst gepreßt zu werden, versallen. 6 kommen etwa zwanzig auf die Woche, alein alle, die das Recht auf ihrer Seite hatten, sind wieder lcögelassen worden. Ein jungerMann auS Eincinnati wurde erst diese Woche auf die Vorstellungen der amerikanischen Botschaft in Freiheit gesetzt. Der preußische Münster deS Innern, Herr von der Recke, hat den hiesigen Vertreter ker Assoiirten Presse gefragt, ob eS wahr sei, daß die Legislatur dks Staates New Lork die Ausschließung der preußischen VersicherungSgesellschasten beschlossen habe und daß auch der Congreß der Frage näher getreten sei. Er könne nicht einsehen, auS welchem Grunde die Vereinigten Staaten etwaS Derartiges thäten, da man doch von den amerikanischen Gesellschaften nicht anderes fordere als von den preußischen. Außerdem habe man doch beschlossen, die ganze Frage noch einmal in WiedererwSgung zu ziehen. DaS Resu'tat werde dann sofort bekannt gegeben werden. Diese Bemerkung stimmt überein mit der von Herrn Jackson, dem Sekretär der amerikani schen Botschaft in Berlin, gemachten Mittheilung, daß Preußen an keine
Zwei Redacteure deS sozialistischen Blattes Vorwärtt", Braun und Brunert, sind verhaftet worden unter der Anklage, Äürstenabzüge von dem kaiserlichen Amnestieerlaß durch einen Mann erhalten zu haben, welcher gestanden haben soll, daß er die Papiere
stahl. Beide Arrestanten erklären, daß sie den Betreffenden nicht kennen." Herr Braun ist inzwischen wieder aus freien Fuß gesetzt worden. Man schätzt, daß ungefähr 110,000 im Kleider- und AuöstattungSgeschäft angestellte Männer und Frauen in Berlin den großen Streik mitgemacht haben. Die Männer haben bereits am Mittwoch alle ihre Forderungen, darunter auch eine Lohnerhöhung von 15 Prozent, durchgesetzt, während die Frauen auf eine baldige Erledigung deS Konfliktes rechnen. In Hamburg und Altona haben die Streiker gleichalls den Sieg davongetragen. Die Sozialdemokraten haben bechlossen, an dem Friedensjubiläum, welches der Reichstag am 21. März feiert, nicht theilzuneh:nen, weil dabei daS unvermeidliche Hoch auf den Kaiser ausgebracht wird. Die Mitglieder deS Centrums drohen, sich ihnen arzu schließen, wenn man ihnen nicht verspricht, den Toast auf BiSmarck so zu formiren, daß er nicht anstößig für sie ist. - Der Eon f li k t beendigt. PariS, 22. Febr. Die meisten Zeitungen betrachten den Conflikt zwischen Senat und Kammer all beendigt. Die gemäßigten Republikaner preisen die Weisheit, mit welcher der Senat die Anschläge der Feinte der Republik zu Nichte gemacht habe, während die Radikalen und Sozialisten behaupten, der Senat habe kapitulirt, weil er eine Verfassungsrevision befürchtet habe. Die letztere erscheint übrigens ttnzti) unvermeidlich. Die Conservativen sind der Ansicht, daß der Senat schließlich den Sieg davon tragen werde. OchisfS. Nachrichten. Angekommen in : New-Jork, Die Dampfer La Bourgogne" von Havre und Illinois" von Antwerpen. Havre, La EaScogne" von New Sork. (Allerlei. Äor kurzem wurde eine Eisenbahnwagenladung Pferde aus Oregon nach Kentucky spedirt, auf Anordnung des Eigenthümers jedoch in Shoshome, Jdaho, angehalten und dort versteigert. Die Thiere brachten im Durchschnitt zwar nur 50 Cents pro Stück, aber der Verkauf war immer noch profitabler als der Transport nach dem Vlaugras - Staate, denn zur Deckung der Frachtkosten bis dahin hätte der in Kentucky zu erwartenoErlös voraussichtlich nicht genügt. Weiße Ratten gehören durchaus nicht zu den Seltenheiten, allun Todson Broderick in Bridgcville, Ky., hat jüngst ein Thierchen gefangen, daß wirklich eine Curiosität ge nannt zu werden verdient. Die Ratte hat einen schneeweißen wolligen Pelz, der mit einem Lammfell große Achn lichkeit hat, und besitzt eine drei Zoll lange, einem Rüssel ähnliche Schnauze. Die Ratte gebraucht diese Schnauze wie der Elephant seinen Rüssel, indkm sie mit demselben Futter in ihr Maul schiebt, Wasser emsaugt u. s. w. Die kubanische Jmurrection beginnt auf eine gewisse Industrie des Staates Mame einen unheilvoll! Einfluß auszuüben. Aus Mame kommt nämlich der größte Theil der Reisen, welche zur Herstellung l! Juckerfässer gebraucht werden: da nun aber die Auckerindustrie auf der Insel Cuba m Wlge des Ausstandes auf ein Minimum zurückgegangen ist. werden keine Fässer-gebraucht und in mancher Stadt von Maine sind vieleHände zum 2.'lUViggang gezwungen. Wenige Stunden nach einander sind die Ehcleute Charles und Maud Qul:nby in Sandwich. N. fc.. dieser Tage aus dem Leben geschieden. Die Verstorbenen, welche 92 resp. 91 Ja5r: alt geworden sind, haben 70 Jahre in glücklicher Ehe gelebt, und sie hZntcrlosfen 7 lebende Kinder, von dencn das Jüngste 50 Jahre alt. In der Familie Quimby ist bis zumHinsndcn der Eltern m 61 Jahren kein Tcocssall vorgekommen. Wer einen Catarrh heilen will, muß mit dem Blut anfangen Hood'S Sarsaparma beseitigt die Ur fache dieseö Uebels und heilt Katarrh dadurch, daß sie daS Blut reinigt. Hood'S Pillen wirken milde aber rasch und sicher auf die Leber unb ben - Magen. 26.
Hiesiges.
Eine Reibe von Bränden. Kothe. Wells & Bauer. H o w l a n d ö Far m. Born & C o m p. Gestern Morgen um 2 Uhr brach auS noch nicht bekannter Ursache Feuer in dem Lagerhaus der Firma Kothe, WellS fc Bauer. Ecke Delaware und Merrill Str , auS. Die Feuerwehr hatte viele Mühe in daö Gcbäude einzudringen, da Thüren und Fenster wohl gesichert waren und fand eS selbst schwer dem Feuer beizukommen alS diese Hindernisse entfernt waren. Dichter, undurchdringlicher Rauch füllte daS Gebäude. Der durch Feuer oder selbst Wasser angerichtete Schaden ist nicht so bedeutend als durch Rauch. DaS HauS ist hauptsächlich mit Konserven und getrockneter Frucht gefüllt, die der beizende Qualm gänzlich ruinirte. Herrn Wm. Kothe, jr. schätzt den entstandenen Schaden auf tz20,000, völlig gedeckt durch Versicherung. Die Geschäfte der Firma werden durch daS Feuer in keiner Weife, beeinträchtigt, zumal da daS Hauptgeschäft in Süd Meridian Str. ein assortirleS Lager aller Artikel führt. Um 1 Uhr gestern Morgen wurden Scheune und Viehstall der Howland'schen Farm, in der Nähe deö Fairgroundö" in Asche gelegt. Ein großer Vorrath Frucht und Heu verbrannte und der gesammte Viehstand, darunter 1? werthvolle Ierseykühe, kamen dabei um. Der Verlust belaust sich auf $3 4000. Man nimmt '1' vn:ti ki... ...t. .BRS.iWj c. sie ycucuucyv machte sich auf den Weg, konnte aber wegen der miserabeln Wege nicht bis ur Stelle vordringen. Um drei Uhr gestern Morgen sah der Thurmwächter Rauch auS dem Gebäudecomplex der Nordost Ecke Washington und Pennsylvania Str. dringen. Er gab Alarm und die Feuerwehr fand im Basement deS Born'schen Möbelgeschäftes, 62 Ost Washington Str., Feuer. Sie drang in daS in dichte Rauchwolken gefüllte Geschäft ein und löschte daS Feuer im Entstehen. Der Brandschaden beläuft sich auf Z100. Einen größeren Verlust wird aber wohl auch hier der Rauch angerichtet haben. Um Morgengrauen brannte eS in der Blackford Straße Methodisten Kirche, Ecke der Market und Blackford Str. Daö Feuer entstand durch einen überhitzten Ofen. Schaden 5250 5300. Dieselbe Ursache trug Herrn John Shay, 184 Chadwick Straße, gestern Nachmittag einen Verlust von 550 ein. - Der Nookcr Mordprozcß im Criminalgericht wieder aufgenommen. Im Criminalgericht wurde nach vierwöchentlicher Unterbrechung der Mordprozeß gegen Alonzo Rooker auf genommen. ES dauerte bis zehn Uhr ehe die Verhandlungen beginnen konnten. Die erste Zeugin war Frau Sarah Goodwin, PortierSfrau im Empire Block, wo Frau Rooker im Jahre 1894 sechs Monate wohnte. Sie bezeugt, daß Frau Rooker in sehr traurigen Umständen lebte, daß sie ohne Nah rung und fast ohne Kleider gewesen sei. Ihren Mann habe sie nie gesehen. Chö. Peeö als nächster Zeuge be richtete über ein Gespräch mit Rooker, worin dieser sein'Unglück auf Spiel, Schnaps und Weiber zurückführt und sagte, daß er seine Frau umbringen würde, wenn er sie mit einem andern Mann erwische. Zeuge glaubt, daß R. bei klarem Verstand gewesen sei. Der dritte Zeuge,. CHS. Graham, be richtete über den Zustand RookerS als er am Ab.-nd des Mordes verwunde in'ö Hoöpital gebracht wurde Frl. Neva Osburn, 16 Jahre attt ist die nächste Zeugin; sie war am Tage deS Mordes im Hause der Frau PeeS Im Kreuzverhör verwickelte sich die Zeugin in allerlei Wiedersprüche. Die Vertheidigung suchte nachzuweisen, daß Neva in schlechtem Rufe stehe. S. E. Reese, deutscher Zahnarzt, 34 Oft Ohio Str.
Herzleiden fülrsn ztt plölzliciienT Tsdo, aber nie ohne vorherige Warnung, wie OdnmachtS, Cchwälbe oder Hungeranfälle. unregelmStziger oder intrrmittirendkr PuIL. Herzklopfen. Srstickungsa fälle. Kurzatdmigkcit. Anschwellung der Füße und
Knöchel u. s. w. Dr. Milcs' Scart Cure heilt Herzleiden. Herr Veo. L. Smith von der Geo. L. Smith Man tel Co., Louisville. st?., schreibt unterm 20. Februar 1894 : .Ungefähr ein Jahr lang litt ich fürchterlich an Herzbeschwerden, die so schlimm wurden, daß ich im Bett aussitzen mußte, um Luft zu bekommen. Ich mußte mein Geschäft aufgebe und konnte kaum um herschleichen. Mein Freund Herr JuliuS S. Soght, einer unserer hervorragendsten Avotbeker. rieth mir. eS mit Dr. MileS' Heart Sun zu versuchen. Nach Se brauch von etwa? über einer Flasche verschwanden die Schmerzen sowohl all daL Herzklopfen. Ich habe seither nicht die geringsten Beschwerden gefühlt und gehe heute meinen Eeschästen so regelmäßig nach alZ je zuvor." Ueberall bei Apothekern ,n haben. Buch über He und Nerven frei versandt. Man adresfire : Dr. Miles iledical Co., Eifchart, Ind. Dr. MileS' Heilmittel machen gesunH. Polizelgericht. 3m Polizeigericht wurden heute 10 Betrunkene und 2 Vagabunden nach dem Arbeitshaus geschickt. Bei derchiedenen war beigefügt, daß sie schon das dritte Mal sich beduselt hatten, aber der Richter ließ sie alle bii auf einen mit einer Strafe von $1 durchchlüpfen. Die Vagö" erhielten je eine Strafe von $5. Thomas O'Neil erhielt außer einer Strafe für Trunkenheit noch 10 Tage Arbeitöhauk und 510 Strafe zugemessen, weil er Mosoö Treatner mit einer Scheere angefallen hatte. Lillian Roe und Katie Croß bestanden ihr Verhör in Betreff der Klage, daß sie versucht hätten ein jungeö Mäd chen, Namen? Jellup, zu einem unmoralifchen Lebenswandel zu verleiten. Bis jeht konnte der Staat kaum genügende Beweise herbeibringen, die Klage aufrecht zu erhalten. Der Fall wurde auf morgen vertagt. Der Dfew York Store. lCtablirt 1853.) Unsere Eröffnungs dusstellung von neuen Frühjahrs Kleiderstoffen, Seidenstoffen uvd feinen waschbaren Stoffen Dienstag und Mittwoch, den 25. und 26. Februar fertgeseht. Sie sind ein geladen. Kleidermacher'Parlors m 5. Stock. m p, Cigarrenladen 67 OS Washington Str. empfiehlt sich dem Publikum durch seine vorzüglichen Waaren. Alle Sorten einheimischer und importirten Cigarren und eine große Auswahl von Raucher Artikeln. Um geneigten Zuspruch bittet SchMer Qotnlev Besuchen Sie unseren ?emdroks Arcade Laden Washington Str. Eingang. Eine große Collectiv von Schnittblumen u. Palmen ist zum Verkauf ausgestellt. Bertermann Bros. FI.0RI8TEN.
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