Indiana Tribüne, Volume 19, Number 156, Indianapolis, Marion County, 23 February 1896 — Page 5
Her weiß es.
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Mein liewer Herr Redaktionär!
An Sonntag Nacht, hen mer in de Parlor bei fammen gehockt. Ter Wedesweiler war da und so war sei Frau; die Lizzie, was mei Altie is, Hot an de Nackelstuhl ge
mm sesse un Hot Stackins gemend. Die Kids derreiße mehr Stackins als wie mer erbeischaffe kann, schenerellie an die Nies. Die Lizzie Hot schon einiges getreit, awer es is von keen Juhs nit; es paßt kein Dag nit, wo die Lausbuwe nit mit Hohls in die Stackins von die Schul heimkomme. Well, die Kids, mit die Eckzepschen von de Karlie. hen sellen Owend ins Bett gelege. Dem Karlie hen ich auch schon hunnert Mol gesagt, er sollt' in's Bett gehe, awer do Hot er immer so viel Ecksjuhses,dab mer schließlich gor nit mehr an ihn denkt. Ich sin schuhr, er duht das nor, for daß er alles hört, was gesproche werd. Ich sage Jhne, der Kerl spitzt die Ohre wie ä Räbbit, blos daß er nicks misse duht. Ich gleich das gar nit, denn mer Hot doch als emol ebbes zu dißkosse, was die Kinner nit zu wisse brauche. Awer do misse se bis um 10 Uhr do erum hocke un morgens
könne se nit aus das Bett. Ich hen
auch am Sonntag e paar so Rimarks gemacht. Die Lizzie war in kein gute Juhmer un se sagt: Well.wer is dann dafor zu blehme? Niemand wie Du. For was tendst Du nit dazu, daß der Karlie en Schapp kriegt? Dann fiehlt er schuhr nit dazu, Owends so lang
ufzkstehe." Ja, warum tendst Du
denn auch nit dazu? sagt der Wedes-Weiler.
Ihr macht mich ftck," hen ich gesagt, es is nit so iesig en Schapp zu sinne." For was hast Du dann die viele
Fremde?" sagt die Lizzie. Du sagst I
doch lmmer. Du dehtst m dl Saluhn praminente Männer miete un hättst
schon mit die größte Pallltlschens Händs geschehkt." Sieh, Lizzie, sell verstehst Du nit," hen ich gesagt;
die Leit duhn eem nor m Leckschen-
teim rikonneise, zu annere Zeite äckte se, als wann mer en Strehnscher zu se
wär. Awer es is nicks dabei, der Kar-
lie muß en Schapp hen un das is all.
Was dehstDu denn gleiche zu schasse?" hen ich de Karlie gefrogt, wa uf eemol, wie mer von ihm gesproche hen, gestart Hot, sich zu ondresse.
Wann Du nms drum gebst, sagte
er, oann oeyt :cy am Bette gleiche,
Schnee schoffele zu lerne." Das
deht Dich of Kors suhte. wann Du
von Spring bis Fahl Fekehschen hättst." hen ich gesagt. Es beste wär.
wann Du e Trehd lerne dehst. Morge frieh geh ich baun taun un sinne Dich en Schapp. Ich wischt, ich deht den junge Bretzelbäcker, wo mer neilich gemiet hen, noch emol sehe; der is en arig feiner Mann un liweral is er auch; ich sin schuhr. von dem könnt ich e Fehwer frage." Wei, seh." sagt der Wedesweiler. do fällt mir ein, der Meckeltesch ver.langt en Käschbub; sell wer en guter Platz for den Karlie. Ich will em e Noht mitgewe, dann kann er gleich morge starte." Sell bot mich gefreit wie Alles un auch die Lizzie Hot besser gefiehlt. Der Karlie is de neckste Dag in das Bissneß gange, awer in Dinnerzeit war er Widder heim un Hot gesagt, se hatte keen Juhs for en. Wann er nämlich lasches Geld kriegt Hot for nach die Offis zu trage, dann Hot er'3 immer in sei Packet gesteckt un Hot gedenkt, es wär sein. Wie sie ihn hawe mache das Geld hergewe, do Hot er gegreint wie alles un dann hen se'n gefeiert. Ich hen em e Licken gewwe. daß mer iesig hätt zwei drauS mache könne. Well, hen ich bei mich gedenkt, fortzuschehse hätte se'n auch nit so gleich gebraucht. Das Ding Hot mich keinder mähd gemacht.' - Ich hen mei Jwwerkutt erbeigeholt un sin streht zu dem Dreiguttsmann. Ich wischt, ich wär liewer nit hin gegange. Ich denke ziemlich viel von Jhne un den Mister Wedesweiler," Hot der Mister Meckeltesch gesagt, awer Jhne Ihm Sohn is en Esel. Alles Hot er in mein Stor ufgemickst. Schents-Kallers Hot er in die Lehdisstackinsbacks geworfe un die Bottermilksohp Hot er bei die Trimmings gelegt. E Lehdie wo
for Kehmbric gefrogt Hot, Hot er in de
Drogstohr geschickt, bikohs er 'Hot gedenkt, sell wär ebbes for einzureiwe. E anner Lehdie, wo Tschiesklahf hen
hat wolle, Hot er gefrogt: Hand oder Limburger?" Ich hen of Kors noch
Nit zu en Kaunter tende gelokt. mir
crus daß eener von die regeller Clorks
dabei war, awer ich hen doch en Eidie von daö krieat. was mer von ibm eckö-
peSte kann." Well, ich hen den Mann nit blehme gekonnt, daß er den Karlie nit hawwe wollt. Ich hen auch kee Wort nit mehr gesagt, sondern sin reiteweg zu den Tobäckostohr. wo ich mich schon seit zehn Jahr zerick alle Woch finf Cents werth Schnuff kriege. Mein Schnuff war noch nit all.awer ich hen mich doch Widder finf Cent werth gewe geloßt, bikohs. ich hen doch en Ecksjuhs hen gewollt un dann denk ich auch Lewe un lewe losse." Wie ich mein Schnuff hatt, sagt ich: Seh. bei de Weg. könne Se keen gute Bub brauche, wo das Geschäft lerne kann? Es is en arig schwarter Bub, im Nomberwork do biet er einiges un dann schreibt er auch e arig feineHandschrist; mit eem Wort, es is mein Bub." Well, das dipends," sagt der Mann; ich könnt schon en Bub brauche. Er mufe e gute Schulbildung hen. muß deitsch un englisch tahke könne, e wenig Bohiemien schad auch nix, un biseids daß. er muß auch streht sein. Wisse Se, in mei Bissneß do wird gar mancher Nickel gehändelt un for den Riesen verlang ich auch Sekjurite. Was die Wehtsches konzernt, do brauche Se sich kee graues Haar mehr wachse zu losse. Das erschte Johr, do krieht er gar nicks. Sell is nit mehr wie sehr, bikohs ich muß doch all mei Zeit mit en verplembere. for ihn einzubreche. Im zweite Johr awer do kriegt er auch noch nicks, awer sell kann ich Jhne gäräntire. daß er im zweite Johr anständiger behandelt werd. Wisse Se, mer hen schon zu schlechte Eckspierienzes mit Buwe gehabt un do hen mer unsern Meind ufgemacht. mehr kehrfull zu sein. Awer wisse Se, wann der Bub drei Johr bei uns gelernt Hot, dann verkauft er Jhne Ihr finf Cent werth Schnuff mit soviel Zißlemang. daß se gar nit de Differenz nohtisse, ob ich's sin oder der Bub." ' So Hot der Mann gesagt un das nenn ich Bissneß getahkt. Do weiß mer doch, wo mer dran is. Well," sagt ich. un wann so en
Bub drei Johr bei Jhne in die Lehr
war, wieviel kann er dann do mache?
Wei, do kann er einiges Sällerie
verlange." sagt der Mann. Ja. awer werd er's dann auch kriege?" hen ich gefragt. Hardlie," sagt der Schnuffdieler, awer verlange kann er's enihau." No. no," sagt ich, was Sie awer for en schmarter
Mann sin; wei, Sie sollte eigentlich
e Geschäft hen wie der Rackefeller, un
nit so en elende, armselige Tuhpennie-
Kram, wie Ihr 6 bei 7 Fuß Stohrchen
eener is."
Damit sin ich fort. So en traurige
Humbugger, denkt vielleicht, er könnt mich fühle un meint, ich wär so dumm wie er? Wei. s o d u m m sin ich schon lang gewese. Awer ich hen in den Moment mein Meind ufgemacht: Ich setze mein Karlie selbst uf. Ich starte en Kändiestohr for ihn. do kann er sein Lewe iesig mache. Ich weiß, daß in en Pennie werth Kändie keen Dahler werth Prasfit drin is. awer wann'z
ihm fehlt, dann sin ich jo noch immer do for en zu backe. Ich will nor noch ausfinne. was die Lizzie un der We-
desweiler zu sage hen un dann werd
reiteweg gestart. Es Hot so wie so viel
zu wenig Kändiestohrs.
Womit ich verbleiwe Jhne Jhrn liewer Philipp Sauerampfer. DaS Schild mit dem Hammer.
Berliner Gerichlsscene.
Wie is et blos menschenmöglich, ns
so'ne Art zu ene Kriminalanklage zu
kommen! Det is ja hlmmelrmgend.
is et ial Wo derf ick denn meine so-
jenannten Ansichten auseenandersetzen.
wenn ick et nich m die Kneipe ders? Uns Beee, meinen Fremd Willem, und mir, hier nach Mojaöit un an den
sogenannten Pranger zu bringen, blos
weil uns det Schild von die Jewerbeausstellung nich lefällt? Wie ick so
wat finde!" Der Eisendreher B.
war es, der seiner Empfindung in die-
er Weise Lust machte. Sein Mitan
geklagter, der Stepper M., schien gn ße Lust zu haben, sich in ähnlicher Weise zu äußern, er kam aber nicht dazu.
Vors.: Angeklagter, wir wollen die Geschichte kurz machen. Sie behaup ten natürlich, daß Sie unschuldig sind. Sind Sie sofort gegangen, als der Schankwirth Lehmann Sie und Ihren Freund aufforderte,, das Lokal zu verlassen? Angekl.: Det is mit die Hausfriedensbrüche eene' eijene Sache. Muß ick mir uf'n kurzen Absatz umdrehen un rausjehen, wenn den sögenannten Wirth meine Ansicht nich jefällt? Jesetzt den Fall, ick komme rin in so'n Lokal, un der Wirth schenkt mir'n Jlas Bier in, un ick setze mir hin, un er hält sich ieber det . Schild mit den Hammer uf, un ick bin anderer Ansicht, denn muß ick meine Volkskieche halten, un er derf reden, weil er der Wirth is? In die feinen Lokäler. da is et anders, det weeß ick woll, da jeht er rum un lächelt blos so beschei den, wenn seine Jäste eenen dummen Witz machen, die dürfen sich aussprechen, aber wir, die wir blos so eenen blutigen Jroschen verzehren, wir müssen natierlich allemal Stiefels sind, da sagen sie jleich: Raus mit den Kerl!" ' Vors.: Nun haben Sie sich wohl genügend ausgesprochen.'' Angeklagter M., haben Sie auch noch etwas zu sa gen? Angekl.; Blos een paar Tyne, Wenn Eener öffentlich in seinen Lokal wat aushängt, denn muß er sich len. lassen, det die Jäste darieber re, d:n, denn darum hangt es aus. Ick hatte an den bewußtlosen Morjen metnen Fremd hier jetroffen, un wir wer den natierlich dadruf eene Weiße neh men. Et sind siehen jeworden, aber , davon sagt der Wirth natierlich nischt.
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hing. Er sagte, er wäre Fachkenner,
moem er stuoen- un cylloermaier wäre. Rozzozo oder den alten Joetheschen Stil oder Ressonanz. det wäre ihm janz ejal. In det Schild hätte ville Fehler. Die Thierköppe uf die beeden Säulen, da wüßte keen Mensch, wat sie eigentlich vorstellen sollten, für Fuchsköppe wären die Schnauzen zu dick un für Hammelskoppe zu spitz. Un wat det Ding die Faust mit den Hammer eijentlich vorstellen sollte, da würde keen Sachverständiger klug aus. Nu, meente mein Fremd, det kann doch een Jlinder mit'n Stock fiehlen. det heeßt, die janze Gewerbe ausstelluna kommt unter den öammer.
Nu lachten sie ja alle, un ick sagte:
vitt, det soll j)ammerjtems Zappen vorstellen. Jh wo, meente eenAnde rer. det is Eener. der uf't Eis wie-
Krochen is. un denn hat er Jrund je
kriegt un zeigt mit oen Hammer raus, wo er steckt. Det jing so eene janze Jeit lana weiter, un besonders der
Maler hatte noch ville auszusetzen.
Der lleene Fmger an vie Hano wäre ville zu jroße. un der blaue Hinter-
jrund konnte vielleicht für Italien passen, aber nich für' Berlin, der hätte so eene Art silberjraue Farbe haben müssen. Er kennte det, denn er wäre bis in't Oesterreichische rinjekommen. Als . die Stammjäste schließlich wegjingen, war an't janze Bild nur noch der Strick jut. wo et dran hing. Mein Fremd hier un ick. wir bleiben noch sitzen un sehen uns det' Plakat an. Natierlich machen wir coch unsere Jaloschen drieber un meenen, det der Maler Recht hatte. Mit eenem Male mischt sich der Wirth in unser Jespräch. Er nimmt eenen Lappen un wischt damit unseren Disch ab un meent, det det alles große Schasköppe wären, die über det Plakat den Spieß brechen wollten, ob wir denn nicht dächten, det die Künstlercommission mehr davon verstände? Un von eenen Ochsen könnte man nich mehr verlangen als een Stück Rindfleisch, wo er natierlich uns mit meente. N; wir verbaten uns natierlich so'ne anzüglichen Redensarten un meenten, det er woll nich der Mann wäre, den sojenannten tiefen Sinn zu erjründen. den er in den verbotenen Hinterjrund von det Plakat liejen dhäte, un er sogte'man seine , Jläser reinwaschen un seine Mostricbtövve. da läae Sinn
! ienua . für ibn . drin. . . Dadrieber . wird
mein Wirth nu mächtiz falsch, un denn ruft er dreimal Raus!" un der sogenannte Frieden des Hauses war jebrochen. Vors.: Sie hätten nur gehen müssen. , Der Zeuge Lehmann erzählt die Veranlassung zu dem Streit wie die Anqeklagten. Ick kann mir dadrieber'ärjern. wenn sie alle ieber det Pla tat herfallen meint er Leite, die vollständig' farbenblind sind, un von der Malerei nich mehr verstehen, wie'n. wie'n.- Budiker!" wirft einer der Angeklagten dazwischen. Vors.: Ich sollte doch meinen, daß ein Wirth es sich gefallen lassen muß. wenn seine Gäste an einem Plakat Kritik üben. Natürlich braucht er sich selbst nicht beleidigen zu lassen. Der Gerichtshof konnte nicht zu der Ueberzeugung gelangen, daß die Angeklagten die Aufforderung deö Wir. thes zum Verlassen des Lokals ernst aenommcn. es erfolgte ein freisprechen-
des Erkenntniß. Graue Haare. Pastor (zu einem jungen Bauern): Wie kommt denn da?, Jochem, Sie sind noch ein iunaer Mann und haben schon den Kopf voll grauer. Haare? Jochen: Ja. seh'n Se, Herr Pastor, dat is ok man so, ist stamme von olle Lüd ab. Fehlt Euch Lebenskraft in irgend ei nem i heil eures Systems, rder ist euer Ner vensystem zerrüttet durch unwkise Lebensart orer irgend welch Urwche ? 3 heilt mir eure Zehltr mit ud ich will euch ge'ne schreiben wa mir am Meisten half, da ich aucd Hilfe , otbmendig hatte. Ferner serde ich nch frei das Skec pt nes einfachen Hausmittels, das mich rettete. . Verschiebt nickt auf Morgen, waS ihr heute thun sollt. Schreibt urter eischluß einer Briefmarke für Rück.Antivort an ThemaS SlaUr, P. O. Bcx 764. Kalomazoo, Mich.
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