Indiana Tribüne, Volume 19, Number 154, Indianapolis, Marion County, 21 February 1896 — Page 3
Die Wahrheit Für die absolute Heilung von Schmerzen fleumatisrnus, Neuralgie, Husten- nd MSenschmrrzen
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PietroGhisleri Noman von F. Marion Crawford. (Fortsetzung.) Maria Boccapaduli hatte voll Ungeduld auf die Gelegenheit gewartet, Ghisleri von Neuem anzugreifen. Sie lieben Laura Arden wohl sehr?" wendete sie sich an ihn. Natürlich machte sie bei der Erwähnung des Namens das übliche Beschwörunzszeichen. Ja, sie ist eine seh? liebenswürdige Frau." Sie müßte Ihnen sehr danlbn sein, wenn sie wüßte, mit welchem Eiser Sie sich ihrer angenommen haben." Es würde mir sehr leid thun, wenn sie jemals erführe, daß sie der Vertheidigung bedürfte antwortete Ghisleci beinahe gleichgiltig. Sie wird es natürlich erfahren. Noch heute wird ganz Nom wissen, daß Sie und Eampodonico ihretwegen beinahe in Streit geriethen. Weshalb interessiren Sie sich so lebhaft für sie?" Ich sagte schon, weil ihr Gatte mein Freund war," erwiderte Ghisleri gelangweilt. ), Sie dürfen mir nicht zürncn, weil ich so viel frage," lachte Maria. Das ist der beste Weg, zu erfahren, was man zu wissen wünscht." Und was wünschen Sie zu wissen?" Sie werden mir böse sein, wenn ich darnach frage." Dann fragen Sie etwas Anderes." Ich möchte es aber so gern wissen." So müssen Sie das Wagniß auf sich nehmen. Es ist nicht sehr groß." Gut, ich will es wagen. Ist die Dame," fuhr Maria beinahe flüsternd fort, eine Frau, m die Sie sich mozlicherweise verlieben könnten?" Ich glaube nicht, daß ich mich jemals in sie verlieben könnte," erwiderte Ghisleri ohne jede Erregung. Weshalb nicht? Dafür muß doch ein Grund vorhanden sein. Schon so viele Manner haben das von ihr gesagt." Sie ist viel zu cut und steht viel zu hoch über uns. als daß wir sie lieben könnten." Welch ein sonderbarer Mensch Sie sind, Ghisleri! Ich würde Ihnen nie zugetraut haben, daß S solche Dinge sagen könnten. Ist irgend ein Grund vorhanden, weshalb Sie sich nicht in eine Frau.die in allen Punkten der unnennbaren Dame gleicht, verlieben und ie am Ende auch beirathen sollten; Sie sind frei und auch jene Dame ist durch nichts gebunden und Sie selbst sagten, sie würde im Laufe der Zeit wieder m die Welt zurück lehren. Nein," entgegnete Ghisleri, es gibt einen Grund, weshalb ich Lady Arven nicht in vier oder fünf Jahren einen Heirathsantrag machen sollte, als den. daß ich sie nicht liebe und daß sie mich entschieden zurückweisen würde." Das Mahl war beendigt und die Gesellschaft kehrte in den Salon zuruck. Ghisleri stand ein wenig abseiis von den Uebrigen und betrachtete ein Gemälde, das er in allen Einzelnheiten sehr genau kannte. Es war die verkleinerte Wiedergabe eines der berühmten Bilder Anton Zichy's, eine der Illustrationen zu Lermontofs Dämon , diejenige, m welcher Tamara n Kloster endlich den Lockungen des Dämons nachgibt und ihre Arme um seinen Nacken schlingt. Ghisleri hatte das Bild immer sehr aern aebabt und besaß eine Photoaraphie des Originals. Er rief sich ven seltsamen, halb allegorischen Roman in'Z Gedächtnik zurück, aus dem der große russische Schriftsteller ein o wunderbares Gedicht gemacht hatte. Nach einer Weile bemerkte er, daß Jemand dicht hinter ihm stand. Er drehte sich um und sah sich Gianforie Eampodonlco von Angesicht zu Angesicht gegenüber, der ihn mit einem unbeschreiblichen Ausdruck 'des Hasses in den .schwarzen Augen anstarrte. 13. Kapitel. Pietro vergegenwärtigte sich, die Lage und die Bedeutung des Blickes sofort. Das Gemütb seines Geancrs beschäftigte etwas, was auch ihn bei dem Änscyauen des Budes ergrlssen batte. Beide backten an die auffal lende Aehnlichkeit zwischen der armen Bianca Eorleone und der Tamara in Zichy's Gemälde. Diese Aehnlichleit war der Grund, weshalb Ghisleri es liebte und sich die Vöotoaravbie anaeschafft hatte. Er bedauerte, so taktlos gewesen zu sein, sich so lange vor dem Bilde aufaebalten ZU kaben. wäbre:rd Eampodonico im Zimmer war. Tro!z des der Sterbenden aeaebenen AersprechenS war es für den Gleichmuth Gianforte's beinahe zu viel, Ghisleri in die Betrachtung eines Bildes vertief zu sehen, das Bianca Eorleone darzustellen schien, wie sie sich ihrem dä:no Nischen Gcliebten in die Arme warf. Ghisleri wünschte aufrichtig, alles ZU vermeiden, was Eampodonico reiun konnte. Er trat zurück und wollte sich entfernen, aber der ruhige Ausdruck seines Gesichtes . erschien dem Gegner wie Verachtung. Er rief ihn zurück. Sie fcttrt m emger Entfernung von
den Gästen und konnten nicht gehört werden, wenn' sie etwas leiser sprachen. Ghisleri!" Eampodonico sprack den Namen, den er verabscheute, fast mit Verachtung aus. Pietro wußte, daß ein Austausch unfreundliche?
Worte unvermeidlich war. Er kehrte augenblicklich um und trat dicht an Gi'anforte heran, in seine zornsprühe7.den Auaen niederblickend, denn er war der Größere von Beiden. Was wünschen Sie?" fragte er. seine Stimme beherrschend. Glauben Sie Nicht, daß es umstände qibt, welche es rechtfertigen, ein feierliches Versprechen zu brechen?" fragte Eampodonico. Nein." Ich aber glaube es." Das thut mir leid. Ich vermuthe. daß Sie von Neuem Streit mit mir zu r . . r ij n - i inu oegmnen wunicyen. es oas s Ja." Das wird Ihnen schwer werden. Ich werde mein Möglichstes thun, zeduldia anzuhören, was Sie mir sagen. Zunächst möchte ich Ihnen die Versiche rung geben, daß ich aufrichtig vedaure. Sie heute Abend zweimal gereizt zu haben." Ich verlange kein: Entschuldigung on Ihnen," entgegnete Gianforte ge ringschätzig. Aber ich bot Ihnen eine an, d:e nicht anzunehmen Sie schwierig finden werden." Sie waren nicht immer mit Entschuldiaunaen so rasch bei der Hand. Ich glaube, Sie sind mit den Jahren vorsichtiger geworden." Vielleicht." erwiderte Ghisleri, der sich zusammennehmen mußte, um der Verstorbenen willen eine Beschimpfung nach der anderen zu ertragen. Mit anderen Worten. Sie sind ein Feigling," sagte Eampodonico, die Stimme noch mehr dampfend. Pietro blickte auf das leidenschaftdurchwühlte bleiche Gesicht der Frau m Bude, ehe er antwortete. Das denke ich Nicht, aber ich mache einen Anspruch auf Heldenmuth," agte er. Sind Sie fertig?" Nein. Sie machen Anspruch auf andere Dinge, wenn auch nicht auf Muth. Sie behaupten wegen des Verprechens, das S:e gaben, zeden Streit mit mir vermeiden zu wollen." Es ist wahr." o. lch glaube es nicht." it Das bedaure ich. Und Sie wollen mir sagen, daß unser Versprechen uns bindet? Wenn Sie gehandelt, wie es einem Manne zukommt, wenn Sie em Leben geführt hatten, das auch nur eme Spur von Achtung vor jenem Andenkens gezeigt, würde es noch immer für mich bindend em." Ich denke, daß Sie noch gebundzn sind." Ghisleri bebte vor Zorn, aber seine Stimme klang noch immer ruhig. Nein, das bin ich nicht," erwiderte Gianforte voll Verachtung. Wenn sie hier wäre, uns zu beurtheilen, wenn sie sehen könnte, daß der Mann, der bis zu ihrem letzten Hauche von Bianca Eorleone geliebt wurde der Herr schenke ihr seinen Frieden , so tif sinken wurde, sich einer Magdalene dell' Armi zu Füßen zu werfen ah. habe ich Sie endlich getroffen , .vurde sie Ghisleri's Gesicht war leichenfahl. Sie, deren Namen Sie nicht würdig sind, auszuspre?jin, wie ich es nie aufgeben würde, eine gute und hilflose Frau zu vertheidigen, weil der Lügner, der sie anklagt, sich zufällig Gianforte Eampodonico nennt. Und der sie vertheidigt. Pietro Ghisleri." entgegnete Gianforte. Wo onnen meine Freunde d:e Ihrigen sinden?" In meiner Wohnung, wenn Ihnen das paßt." Eampodonico kehrte sich auf den Fersen um und ging langsam auf die Gruppe am anderen Ende des Salons zu. Ghisleri zündete sich eine frische Eiaarette an und folgte ihm in einiger Entfernung. Er hatte seine Fassung in dem Augenblick wiedergewonnen, in dem er sich von der Verpflichtung frei fühlte, die von dem Bruder Bianca Eorleone's gehäuften Beschuldigunzen zu ertragen. Die Beiden waren von verschiedenen Seiten beobachtet worden, während sie vor dem Bilde Zichy's gestanden hat ten. Mehr als eme Person hatte den zornfunkelnden Blick in Eampodonico's Augen und die unnaturliche Blajic Ghisleri's bemerkt. Ich vermuthe, Sie haben sich über jenes Gemälde ereifert," sagte Maria Boccapaduli in gleichgiltigem Ton, das thun die Leute immer. Ja. wir konnten uns in unseren Ansichten nicht einigen," erwiderte Pietro mit rauhem Lachen. So bald wie möglich entschuldigte er sich und ging fort, um einige Freunde aufzusuchen und mit ihnen die Duellangelegenheit zu besprechen, ehe er sich zu dem Ball begab, auf dem er mit oer Gräfin zusammenzutreffen verabredet hatte. Auch Eampodonico war nn Begriff, sich zu entfernen und seine Frau unter dem Vorwande zurückzulassen, daß ihn im Club Jemand erwarte. Der Gegenstand unseres Streites wird angeblich ein Maler oder etwas dergleichen fern, redete Ghisleri den Enteilenden noch einmal an. ' Ja, meinetwegen. Zichy, zum Beispiel. Die Herrschaften sahen unö alle vor dem Bilde stehen. Ihnen gefällt es, ich mag es nicht." .Gut." Ghisleri fand zwei Freunde, deren Händen er seine Angelegenheit vertraute. Er sagte ihnen, daß ihm die Wahl der Waffen vollkommen gleich giltig und er sich den Wünsch: seines Gegners so weit wie möglich zu fügen entschlossen, um so mehr, als d:e Veranlassung zum Streit eine ganz bedeutungslose sei. Beiläufig bemerkte er noch, daß er sich schon einmal mitCam podonico geschlagen habe, wobei die Waffen Rappiece gewesen wären, ein Umstand, der dem Gegner mißfallen habe, er sei deshalb in diesem Falle gern bereit, Pistolen zu wählen. Alles sollte sich so freundschaftlich wie mög !ich und ohne unaebllhrliches Hinein
ziehen der Oesfentlichkeit abwickeln. Er ließ die Herren in seiner Wohnung
zurück und fuhr zur Gesandtschaft, l Msgdalene von dem Vorgefallenen ' Kenntniß zu geben, kam lhm nicht IN den Sinn. Sie sollte von dem Duell erst rfahren. wenn Alles vorüber war. Er bitte Alles octüan. toa einem Manne gestattet war, um, wie er ihr versprochen, den Kampf zu vermeiden. , und gerade um der Gräfin willen ivar ' ti gezwungen worden, eine Gelöbniß ; diel heiligerer Natur, cls das ihr ge ryane, zu orecrn. Magdalene hatte sich schon vor ihm eingefunden. In ihrem mit alten v:netianischen Spitzen bedeckten Kleise von mattgrllner Seide sah sie sehr lieblich aus. Die zarte Farbe stand zu ihrem blonden Haar und der blendend weißen Haut außerordentlich gut. Sie saß in einem der kleineren Salons, die er durchschreiten mußte, ehe er in den großen Ballsaal gelangte, und war von einem Schwärm von Bewunderern umringt, mit welchen sie lebhaft plauderte. Pietro nahm in dem Kreise Platz und machte von Zeit zu Zeit eine Bemerkung, auf welche sie antwortete. bis sie sich endlich fast ausschließlich mit ihm unterhielt und einer der Herren nach dem anderen verschwand. Ghisleri, der Magdalene unausgesetzt beobachtet hatte, sagte sich, daß er sie vielleicyt nie wieder seyen wurde. Er zweifelte nicht daran, daß Campodonico Pistolen wählen und darnach trachten wurde, ihn zu todten, und während die Leute ihn um seine Erfolge, sein gegenwärtiges und sein künftiges Gluck beneideten, ahnten sie nicht, daß er auf die Botschaft warte. die ihm von dem Ort und der Stunde des Duells mit dem Mann, der ihn am bittersten in der Welt haßte. Kenntniß geben sollte. Kaum war er emiae Minuten mit Magdalena allein geblieben, als Maria Boccapaduli sich zu ihnen gesellte. In dieser Welse gestört, war es ihm gleichgiltig, sich von einem Bekannten aus der Nahe der Gräfin entführen zu lassen. Sie haben die Neuigkeit gewiß noch nicht gehört." sagte Maria, sich an Magdalena herandrängend und sich ihren Fächer vorhaltend, mrt lelserStimme. Wir speisten bei den San Giacinto's, etwa sechszehn Personen, darunter auch die Campodonico's. Von der einen Seite war Ghisleri mein Tischnachbar. Die Unterhaltung drehte sich um den bose.n Blick, weil Pietrasanta ein Glas gerade in dem Augen blick zerbrach, als er den Namen der Dame aussprach, die wir nicht erwähnen, Sie wissen, welche Ghisleri's Freundin. Und dann, ich weiß nicht, wie es geschah, aber Ghisleri und Campodonico widersprachen einander. Eampodonico sagte, er halte sie für eine Jettatrice. und Ghisleri vertheidigt: sie. Nach Tisch zogen sich die Beiden an das andere Ende des großen SaIons zurück und sprachen leise mltemander. Ghisleri war von geisterhafter Älzsse UNk d?? ys',5s?n fiViTnrtirtmrr3 "ir ..w r w v vtkfv vvnuv M, glühten im Zorn wie Feuer. Weniae Minuten später entfernten sich Beide in großer Elle. Eampodonico ließ seine Frau zurück. Es sieht aus. als sollte morgen ein Duell stattfinden. Sie wissen, wie sehr die Beid:n einander hassen und daß sie schon vor laa:? Zeit wegen der entzückenden Fürstin Eorleone. die kurz darauf starb, ein Duell hatten. Die Gräfin hörte Maria bis , zu Ende stumm zu. Es gelang ihr, alle äußeren Zeichen der Erregung zu unlerdruaen, und ihre Stimme klana ganz ruhig. (Fortsetzung folgt.) ., An den Pforte der Hölle. Seit Generationen wissen die alten Mexikaner in Hidalgo - County, Tcras, allerlei Legenden von einer ungeheueren Höhle zu erzählen, welche angeblich m dem nordöstlichen Theile dieses County unweit vom Loma Blama See und Alto Colorado gelegen nt. In jenen längst entschwundenen Tagen, als die Hauptbeschäftigungen der wenigen Mexikaner, die damals jenen Theil von Texas bewohnten, m dem Einfangen von Mustangs und der Vekampsung der Indianer bestanden, boten die Spitzen des Alto Colorado vorzügliche Observationspunkte dar, von denen aus das Land meilenweit überblickt werden konnte, und in den jäh anstelaenden Bergen konnten die Weinen sich leicht gegen jedeUebermacht der blutdurstigen Rothhaute vertheilgen. So konnte es nichtWunder .iehmen daß die Mexikaner den Eingang zu der öohle wohl kannten, doch wurde dieselbe ängstlich gemieden und nur selten wagte sich Jemand hinein, denn der Aberglaube hatte sie mit gräßlichen Schauergeschichten umkleidet. Eö wurde behauptet und allgemein geglaubt, daß im Innern der Höhle aus dem unergründlichen Schoße der Erde gewaltige Flammenmeere emporloderten und in dem Feuer nicht bloö menschliche Gestalten gesehen, sondern auch markerschütternde Weherufe gehört werden konnten. Heute zweifelt Niemand daran, daß alle diese Schauergeschichten Ausgeburten einer krankhaft erregten Phantasie waren; allein früher wurden die düsteren Märchen geglaubt und der Eingang zu derHöhle stand bei den abergläubigen Mexikanern als die Pforte der Hölle" in Verruf. Auch von ungeheueren Schätzen, die anaeblich in jener Höhle vergraben waren. wukte der Volksmund viel zu erzählen und zwar hieß es, daß eine Bande von Seeräubern, die an der Küste des Golfs ihr Unwesen trieben, dort ihren Schlupfwinkel gehabt u. ihre Orgien gefeiert hätte. Als einmal die Piraten nach einem, besonders erfolgreichen Raubzuge, mit Schätzen beladen, in die Höhle zurückgekehrt waren, hätten sie ein wüstes Gelage veranstaltet und in der Trunkenheit wäre es unter den wilden Gesellen zu einem blutigen Kampfe gekommen, der erst sein Ende gefunden, als alle, entweder todt oder schwer verwundet, die Wahlstatt bedeckten. Auch die Ver
wundeken waren elend umgekommen, so daß Niemand den Versteck der Schätze verrathen konnte. Auster diesen in das Reich der Fabel zu verweisenden Legenden existirt von einem in der Höhle versteckten Scbake eine Ueberlieferung, die nicht
blos von die unwissenden Mexikanern j acalauor wiro uno welche neuerdings eine Anzahl Amerikaner veranlaßt bat. dort überaus mühevolle Nachforschungen nach dem vergrabenen Golde zu beginnen. Welchen Erfolg dieseLeute haben werden, läßt sich vorläufig nicht mit Bestimmtheit sagen; sie haben einen etwa 1000 Fuß langenTunnel in den Berg gegraben, ohne auf etwas Anderes"S7s Sand zu stoßen, und arbeiten immer unverdrossen weiter. Diese Schatzgräber hoffen einen Schatz zu finden, welcher dort vorJahren angeblich von einem Spanier, der sich auf der Flucht vor den mexikanischen Gewalthabern befand, versteckt worden ist. Wie es heißt, versuchte dieser Spanier, welcher ungeheuer Mengen von Gold und Edelgestein auf mehreren Maulthiere mit sich führte, in Begleitung eines treuen Dieners gen Norden an das Meer zu gelangen und zu Schiff in seine Heimath zu entkommen. Glücklich kam er über den Rio Grande, aber in der Gegend des Loma Bianca See wurde er von umherstreifenden Indianern angegriffen. Ein erbitterter Kampf entbrannte und vor der Uebermacht flüchtete derSpanier sich in die Berghänge des AltoColorado. wo er sich der Rothhäute zu erwehren verstand, bis diese schließlich abzogen. Freilich waren des Flüchtlmas Packthiere sowie sem Diener getödtet und der Mann befand sich in der schrecklichen Einöde allem. Aber er verlor den Muth nicht. Nachdem er seme Schatze m emem versteckten Wmsei der labyrinthartigen Höhle verborgen und sich geaue Situaspläne von dem Emaana zu der letzteren sowie seiner Schatzkammer angefertigt hatte, zog er gen Osten weiter und nach wenigen Tagen erreichte er die Laguna Madre. von wo er nach Padre Island übersetzte; dort wurde er von spanischen Seeleuten gefunden und schließlich gelangte er in seine Heimath, wo er bald darauf starb. Unter seinen PaPieren wurden wohl Auszeichnungen von vergrabenen Schätzen gefunden, allein Niemand maß denselben irgendwelche Bedeutung bei. vielmehr wurden die Mittheilungen, welche sie enthmten. als eitel Hirngespinste angesehen. Vor etwa zwei Jahrzehnten nun kam ein Spanier Namens Villanueva nach Hidalgo - County. Der Mann blieb anfänglich unbeachtet, bis seine wiederholten Touren nach dem Rio Grande und von dort nach dem Loma Bianca See. dem Alto Colorado sowie der Laguna Madre auffielen. Aller Wahrscheinlichkeit hatte der Mann, welcher seine Forschungen mit Hilfe verailbter Pläne ausführte, den Ein-gan-zu der Pforte der Hölle" gefunden. trotzdem derselbe im Laufe der Illabre von Sandstürmen vollständig verwebt war. Da dem Manne die Mittel fehlten, auf eigene Hand Nachgrabunaen vorzunehmen, so versuchte er. Andere für das Unternehmen zu, gewinnen: ehe ihm .das gelang, starb er aber auf der Sans - Ranch in Hidal- ( ao - County und nach seinem Tode aerietb die Legende von dem vergrabenen -Schatz allmälig in Vergessenheit. In wessen Hände Villanueva's Papiere fielen, ist nicht bekannt, da er im ganzen Lande weder einen Freund noch einen Verwandten besaß; mit Sicherheit ist jedoch anzunehmen, daß entweder die Originale oder doch Abschriften sich in dem Besitze der Leute befinden, welche zur Zeit mit Nachgrabungen an der Pforte der Hölle" beschäftigt sind. Es sind dies Amerikaner aus Karnes - County. Offenbar arbeiten dieselben nach einem genau ausgearbeiteten Plane. Nachdem sie unter großen Mühen Unmassen Flugfand weggeräumt hatten, stießen sie auf den Eingang zu der Höhle und im Verlauf von mehreren Wochen gelang es ihnen, etwa 1000 Fuß tief in das Innere der Erde einzudringen. Ob die Sckakaräber nur einem Hirngespinst nackiaaen oder ob sie das Gold deö Svaniers finden werden Quien sabe? Besser. A.: Oh. Sie sehen ja famos aus!" B.: Ja, je, das Seebad hat mir recht gut gethan." - A.: Ach, Sie waren im Bad?" B.: Ich nicht, aber meine Frau," In Adelaide, Süd-Au-stralien, ereignete sich vor Kurzem ein merkwürdiger, glücklicherweise selten vorkommender Fall. Ein Australneger und ein deutscher Jude Namens Albert Katz hatten sich zu gemeinsamen Verbrecherfahrten zusammengethan. Beide wurden erwischt, und das Gericht in Cowra wies sie an das Tribunal zu Sydney. Der Constabler Healy erhielt den Auftrag, die beiden mit Ketten gefesselten Uebelthäter auf der Eisenbahn dorthin zu transportiren. Unterwegs gelang es ihnen, sich der Ketten zu entledigen; sie richteten den Constabler furchtbar zu und entsprangen in der Nähe einer Station, nachdem sie jenen noch seiner Vaarschaft und der Waffen beraubt hatten. Nun wurde die Buschpolizei aufgeboten; dieSpürhunde stellten Albert Katz sehr bald, der Eingeborene dagegen konnte nicht aufgefunden werden. . Die Frauenbewegung ist entstanden, weil man die Frauen zu viel sitzen lieb. ,, ause Mucho' Best Havann kiaart." m m Feilt Euch Lebenskraft in irgend ei. nem ?bnl eures Sustemt, oder ist euer Ner venshstem zerrüttet durch unweise Lebensart oder irgend welch Ursache ? ? heilt mir eure Fehler mit und ich will euch gerne schreiben was m am Meisten half, a ich auch Hufe nothwendig hatte Ferner sende ich auch frei daZ Rec'pt nneS einfachen Hausmittels, daö mich rettete. Verschiebt nickt auf Morgen, VaS ihr heute thun sollt. Schreibt unter Beischluß einer Briefmarke für RückAntaort an Thomak mt r tfr mm h MM trn je .er, ip. u, oi VMr mazoo, iaj.
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Eisenbahn. Tabelle
nlunft und Abgang der verschiedenen Eis?r.. iahnzüge im Union Devct. Jz-.dianascl'.s. Vandalia. Abgang Pofizxg 7 00 r-m 50 ?M 40 5:m 00 N,n 00 Nm 20 Nn, 35?,:; 15 Sh, 00 ;n 20 N:n 00 V:n 40 Nm uxprev 11 Expreß 12 Accomovatlon 4 Expreß 7 erpreß 11 Ankunft Expreß 3 Expreß 4 Accomodation 10 Expreß 3 Schnellzug 5 Accomadstion 7 Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis und Eleveland Division. Abgang Expreß 4 15 Expreß 10 30 Vn-. Expreß 10 30Vm Limited Expreß... 3 10 ?'m Expreß 6 40 9ta Ankunft Expreß 7 10 ?nExpreß 11 30 Limited Expreß 11 30 Vm Expreß 6 00Nm Expreß 11 00 Sta Lt. LouiS Division. Abgang Expreß... 7 30 5m Liruted Expreß 11 60 Expreß 11 20 Nm Expreß, täglich 11 45 Nm Ankunft Expreß täglich 4 00 Nn Expreß 2 50 22m Limited Expreß 6 30Nm Expreß 6 00 Sta Thicago und Cincinnatt Division östlich. Abgang Schneizug 3 45 Vm Accomodation täglich 7 05 S3rn Accomodation 11 00 Vm Postzug 3 00Nm ccomsd. snur Sonntags). Accomodation 6 35 jlrn Ankunft-Rushville Accomodation. Postzug....' 11 40 Im Jnd'pli cc. (nur Sonnt.). Accomodation Accomodatio 10 15 Nm Schnellzug 11 10 Not Thicago und Tincinnati Division roestlia?. Abgang Accomodation 7 10 5m Lcinell.Poft 11 bONm . kafayette Accomadatio 5 00Nm Schnellzug 12 15 Vm Ankunft Schnellzug 3 30Vm Lafayette Accomodatis . . .10 45 Vm Schnellpost 2K0Nm Accomodatis 6 15 Nm Peoria Division westlich. Abgang Expreß 7 25 5n Expreß ..11 25 Nm Danville Acodatio 5 05 Sttn Expreß 1159 Wm Ankunft Expreß 3 25 Vm Danville Accomodation. ... 10 35 Vm Expreß 2 50 Nm Expreß 6 65Nm Peoria Division östlich. Abgana Expreß 6 30 Im Accomodatis Expreß 3 25Nm Ankunft Expreß 11 40 Vm Accomodation Expreß 10 00 Not Lake Srie und Western. Abgang Expreß ..." 7 00 Vm Expreß 1 20 Nnt Expreß 7 00 Nm Snell,?xpreß Ankunft Schnell Expreß Expreß 10 20 Lu, Expreß 2bONm Expreß 20Nm PittSburg, Cincinnatt, Chicago und St. Louiö. Indianapolis Division. Abgang Expreß 4 50Vrn ColumbuS Accsmodatio.. . 8 00Lm Expreß 3 30Nra Richmond Accomodation. . . 4 00 Nm Expreß S 10 Nm Ankunft Richmond Accsnlsdation 8 55 Vm Schnellzug 11 40 Vm Expreß 12 30 Km Accomodation 3 2 1 Nm Expreß 6 50 92m Expreß ....10 15 Nm Chicago Division via ckomo. Abgang Expreß .11 00 Vm Expreß 11 20 Nm Akunft Expreß 3 85 Vm Expreß 3 15 Not Louikville Division. Abgang Expreß 3 45 Vm LouiSvilleAeconudatio... 8 10Vm Schnellzug 3 25 Not Accomodation 4 01 Not Ankunft Accomodatis 10 20 Vm Schnellzug 10 50VOT Accomodatis 6 60 Not Spezial täglich 11 00 Not Cincinnati, Hamilto ud Zndianapoliö. Abgang Expreß 3 40 Tm Cincinnati Accomsdotisn . . 10 60 Vm Expreß 7 45 Nm Expreß 6 30 Not Expreß 6 20 Not Ankunft Accomodation 9 15 ff ot Expreß 11 45 Vm Exprel 7 45 Not Expre ; 10 65 Not E5?reß 12 15 Vm Indianapolis und VincenneS. Abgang Expreß 8 00Vot VincenneS Accsmodatisn... 4 00 NOT Ankunft VincenneS Accoodatio10 40 Nm Expreß 6 00 Not Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß 6 35Vm Expreß 11 15 Vm Expreß 45 Nm Ankunft Expreß 9 55 2?rn ' Expreß 2 60 Not Expre 9 00 92m Indianapolis, Deeatur und Western. Abgang Expreß 8 30 Bot Accomodation 3 40 Nm Schnell.Sxpreß 11 20 9ha Ankunft Schnell Expreß 3 30Vm Scconisditio 10 40 Cot Expreß 4 60 Lm LouiSdille, New Albanh und Chicago. Abgang Expreg 12 25 Vzi Expreß 11 60 35m Monon Vecoodatis 4 00 Nm RnKmft-Expreß 3 2.5VN Nonon Aeeoodatio 10 45 Vm Expreß 6 10 Not
The Twentleth Century, eine ausgezeichnete Wochenschrift, welche fortschrittlich gefinnten Lesern sehr ju empfeh, lm ist. In der Tendenz zwar sezialiftisch, werden doch andere fortschrittliche Theorien darin unpatteiisch besprochen. Van bestelle dirett bei Uz Humboldt PublUning Co., 19 Asr Uace, New .
