Indiana Tribüne, Volume 19, Number 152, Indianapolis, Marion County, 19 February 1896 — Page 3
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A A Sri JL a VV V V V V V X PietroGhisleri Rvman von F. Marion Crawford. (Fortsetzung.) Kaum hatte Herber! Arden feinen letzte Athemzug gethan, als das alte Gefühl der Abneigung gegen Pietro wieder zurückkehrte, das m den Stun den des Äangens und der Sorge und rer dem Kranken gemeinsam gewldme ten Pflege aanz veraessen war. Gbis ler! war sich dessen vollkommen bewußt und fühlte sich innerlich tief verletzt. Es wurde ihm schwer, über gleichgil tkge Dinge zu sprechen, wie es ihm bei lyrer Haltung angemessen erschien, und er vermied ängstlich jede Anspielung auf die Stunden, in welchen sie zuletzt zusammen gewesen waren. Wie verbringen Sie Ihre Zeit, gnädige Frau?- erkundigte er sich. Ich war noch nie im Leben so beschäftigt erwiderte Laura. Sie haben keine Vorstellung, was es heißt, für ein so kleines Wesen Sorge tragen zu müssen." New lächelte Ghisleri, davon habe ich wirklich keine Vorstellung, aber Ihre Frau Mutter sagte mir, es sei ein prächtiges Kind.Ja, das finden wir Beide. Doch Sie sollen meinen Kleinen dieser Tage selbst sehen, jetzt schläft er. Wollen Sie wissen, wie mein Tag ausgefüllt wird?" Und sie fuhr fort, ihm von demKinde zu erzählen, das all' ihre Gedanken in Anspruch nahm. Spät des Nachmittags besuchte er Magdalene dell' Armi. Ich habe heute Lady Arden zum ersten Male nach ihres Mannes Tode gesehen erzählte er ihr. Ist sie sehr unglücklich?" erkundigte sich die Gräfin. Ja, sie muß e5 sein, 'denn sie erwähnt seiner nie, sie spricht immer nur von dem Kinde." Ich begreife das," sagte Magdalene nachdenklich, und dann ist das Kleine ihr ein so großer Ersatz. Haben? Sie daran gedacht, was auS mir werden würde, wenn Sie mich verließen? Ich würde ganz allein und verlassen sein." Ich möchte lieber nicht daran denken," erwiderte Ghisleri einfach. Er erinnerte sich, wie oft er schon nahe daran gewesen war, mit ihr zu brechen. Sie sollten lieber ja daran denken," antwortete Magdalene. Es wird eines Tages geschehen, das weiß ich, und dann werde ich eine sehr schlechte Frau werden, eine visl schlechtere, als ich jetzt bin." O, sprechen Sie nicht so, es thut mir weh." Das sind Redensarten, lieber Freund, ich sage Ihnen immer, daß Sie zu gern Redensarten machen. Sie sind in Wahrheit gar nicht gefühlvoll. Ich glaube sogar, daß Sie nicht viel Herz haben, obgleich Sie mich einst zu der Ueberzeugung bekehren wollten, Sie hätten es." Habe ich mich gegen Sie herzlos gezeigt?" Das ist .stets Ihre Art, zu antworten. Sie sind eine seltsame Mischung von Widersprüchen." Wissen Sie, Frau Gräfin, daß Sie in die Gewohnheit verfallen, mir nie ein Wort zu glauben?" Ich fürchte, daß dies wahr ist." stimmte Magdalene traurig zu. Und dennoch möchte ich nicht um die Welt ungerecht gegen Sie sein. Sie haben mir beinahe das einzige Glück gegeben, das ich jemals kannte, und dennoch komme ich von zu großer Glaubensseligkeit dahin, beinahe zu wenig zu glauben." Und Sie halten es auch für eine bloße Redensart, wenn ich Ihnen sage, daßJhr Mißtrauen mich verlebt?" Sie sind nicht leicht zu verletzen, auch glaube ich nicht " Was?" fragte Ghisleri. Ich will es nicht sagen. Ich sage Ihnen gelegentlich Dinge, die ich später bereue. Seien Sie treu, wenn Sie können, aber seien Sie unter allen Umständen ehrlich gegen mich. Behaupten Sie nicht eine Stunde länger, daß Ihnen etwas' an meiner Zuneigung liege, als es wirklich der Fall ist. Es würde schrecklich sein, die Wahrheit zu wissen, doch schlimmer noch ist der Zweifel. Wollen Sie es mir versprechen?" Ja," antwortete Pietro ernst, ich habe t Ihnen schon einmal versprochen." So bleiben Sie dessen eingedenk. Sie wissen, was es für mich bedeuten würde, mit Ihnen zu brechen. Ich habe nicht einmal ein Kind, das mich liebt, wie Laura Arden, und wenn Sie mich verlassen, werde ich nichts haben als die Erinnerung an das Unrecht, das ich beging und das weder m dieser noch in jener Welt ungeschehen gemacht werden kann." Ghisleri war gerührt und fühlte tief, wie schwer er gegen Magdalene gefehlt hatte. Er versuchte, sich mit guten Vorsätzen zu trösten, je mehr die. Hoff nung schwand, er werde außer' Magdaluie dell' Armi wieder eine , andere rau lieben. . . .
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Er sah . an jenem Tage Niemand, . nachdem er Magdalene verlassen hatte. In tiefen Gedanken ging er nach Hause ' und schloß sich in sein Zimmer ein, be-
muht, das eigene Herz zu ergrunden, und in dem Lichte der einzigen Moral, die ihm geblieben war, dem Gesuhl der Ehre, den rechten Weg zu unterscheiden. Er wußte nur zu gut, daß seine Liebe zu Magdalene im Entschwinden, war, und er bezweifelte sogar, ob sein Ge fühl für sie jemals Liebe gewesen. Bit ter warf er sich das Böse vor, daö er bereits in ihr Dasem gebracht hatte, und das Leid, das ihrer in der Zukunft wartete. Magdalene hatte sich verändert und war nicht mehr die Frau, die er einst geliebt zu haben glaubte, aber eine Entschuldigung für die eigene Wandelbarkeit war das n seinen Augen nicht. Am Morgen schien Alles einfacher und die Nothwendigkeit einer sofortigen Entscheidung verschwand. Noch war er nicht auf dem Punkte, Magdalene gar nicht mehr zu lieben. Es regte sich in ihm wieder etwas von der alten Sympathie für sie und er quälte sich weniger oft mit dem Grübeln über seine eigenen Beweggründe. In jenen Tagen kam er auch viel zu Laura, die noch immer gezwungen war, auf ihrem Sopha zu liegen, und verweilte Stunden lang bei ihr. Daß seine Anwesenheit ihr oft lästig war, ahnte er nicht, denn sie war von Natur viel zu gutmüthig, um es ihn empfinden zu lassen. Er glaubte nur, in ihren Augen eine vollkommen gleichgiltige Person zu sein, und sah darin keinen Grund, sich ihrer Gesellschast zu berauben, so lange sie einwllligte, ihn zu empfangen. Sie sprachen selten über Gegenstände, die sich auf sie selbst bezogen, und unterhielten sich namentlich über Bücher und allgemeine Gegenstände. Ghisleri las sehr viel, wenn auch flüchtig, und sein Gedächt niß war sehr gut. Es interessirte ihn, ihrem Urtheil schwierige Fragen z unterbreiten, und zu sehen, daß sie von ihr in dem von ihm erwarteten Sinne gelöst wurden. Nach und nach beqann Laura sich für seinen Charakter zu interessiren und zu entdecken, daß er tiefer war, als sie ihm zugetraut hatte. Sind Sie glücklich?" fraate sie ihn einst unvermuthet, den Ausdruck seines Äejlchts aufmerksam beobachtend. Im Augenblick gewiß nicht," erwi derte er, sich abwendend, als wollte er sie daran verhindern, in seinen Gedanken zu lesen. Weshalb fragen Sie?" Aerzeiyung. ich hatte eine solche Frage nicht an Sie richten dürfen. Aber Sie interessiren mich." Wirklich?" Er blickte sie an. als er sprach, und sie bemerkte, daß er erfreut war. 3d) bin sehr froh, dak Sie mir in irgend einer Weise Ihr Interesse schenken. Möchten Sie wissen, weshalb ich unglücklich bin?" Ja. Ich kann Ihnen das nur im Allaemeinen sagen. Ich mache keinen Anspruch auf Güte oder besondere Rechtlichkeit über das hinaus, was wir Männer gewöhnlich mit dem umfassen, was wir das Gesetz der Ehre nennen, doch quäle ich mich beständig über meine eigenen Beweggründe und mißtraue jeder guten Regung in mir, blos weil sie nicht eine schlechte ist und meine natürlichen Eingebungen schlechte sind. Selbst in meinen eigenen Gefühlen möchte ich mir keine Komödie vorspielen, das ist die einzige Art der Rechtschassenhelt. die'mlr geblieben rst. daran hängt der letzte Rest meiner Selbstachtung." Wie schrecklich!" Laura's tiefe Augen ruhten zum ersten Male mit einem neuen Ausdruck auf ihm. In ihrem Blick mischten , sich Mitleid und Staunen. Mitleid mii dem beklagenswerthen Menschen und Staunen über einen Gemuthszustand, von dem sie nie eine Ahnung gehabt hatte. So scheint Ihnen daS schrecklich?" fragte er. Wenn Sie wirklich so fühlen und denken," antwortete Laura, begreife ich, daß Sie sehr. unglücklich sind." Weshalb zweifeln Sie daran, daß ich fühle, wie ich es Ihnen gesagt habe?" Ghisleri fraate sich, ob ihm eine Frau je wieder glauben würde. Hai ten Sie mich für unwahrhaft? Nein, erwiderte Laura, gewiß nicht. Im Gegentheil, ich halte Sie für streng gewissenhaft, wenn Sie von Dingen sprechen, die Sie kennen, aber bei der Beurtheilung seiner selbst ist Jeder sehr leicht Irrthümern unterworfen. Das ist es gerade. Ich fürchte, mich m tinem Irrthum zu befinden, und deshalb mißtraue ich meinen eigenen Beweggründen." Wenn Sie thun, was recht ?st,.baben Sie nicht nöthig, sich um Ihre Beweggründe zu beunruhigen. Das scheint mir sehr einfach." Ihnen. Ermnern Sie sich, daß ich Ihnen einst sagte, Sie wären schrecklich gut?" Ich bin es nicht, erwiderte Laura, aber wenn ich es wäre, würde ich nichts Schreckliches darin sehen." Das ist etwas Anderes. Wenn ich sehe, wie gut Sie sind, graut mir vor mir selbst, bin ich mir selbst schrecklich. Das ist es, was ich meine." Weshalb behaupten Sie so oft. schrecklich zu sein? Sie werden es endlich zu Wege bringen, kafj ich es Ihnen glaube, wenn ich es nicht schon jetzt thue." Welchen Unterschied konnte das sur Sie bedeuten?" Alles, was die menschliche Natur m P I in unieren Augen yeraojeVl, macyl einen bedeutsamen Unterschied," erwiderte Laura mit einer Weisheit, die über ihre Jahre und ihre Erfahrung ging. Die Wahl liegt übrigens ganz in Ihren Handen. Sie wissen, was recht ist, thun Sie es und geben Sie es auf, die Zeit mit nutzloser Selbstprüfung zu verschwenden. Nutzloser Selbstprufung!" wiederholte Ghisleri. Das wird es in der That sein. Wie Ihr Heilige unsere armseligen Versuche erkünstelter Moralität über den Haufen werft!"
Nein, sagen Sie das nicht, bitte, und sprechen Sie nicht so bitter, ich habe es nicht gern. Sagen Sie mir statt dessen, weshalb Sie nicht thun können, was ich Ihnen vorschlage. Wenn etwas recht ist, thun Sie es. wenn es nicht recht ist, lassen Sie es
ungethan. Wenn ich Ihnen das sagen könnte, würde ich die Bedeutung dieses und jenes Lebens kennen, während ich über das eine wie über das andere ganz im Dunkel bin." Laura schwieg. Sie war überrascht durch das Ergebniß ihrer Frage und sich gleichzeitig bewußt. da$ ihre Ge fühle oeoen ihn eine Wandlung ersah ren hatten. Nicht daß sie ihn lieber hatte als früher, aber sie verstand weit besser, was er meinte, als er vermuthete, und sie bemitleidete ihn und wünschte, daß sie ihm eine einfachere und vernunftigere Ansicht über sich selbst und die Welt beibringen könnte. Er interessirte sie weit mehr als eine halbe Stunde zuvor. Bei Ghisleri's nächstem Besuch kamen sie nicht wieder auf diesen Gegenstand zurück und Ghisleri nahm an, ne ,,,. rr- . a It .rl i" & yane vergeben, was er iqr gciugl, iuuy rend sie in Wirklichkeit oft daran gedacht hatte. Es dauerte nicht lange und sie durfte wieder ausgehen und so sahkn sie einander weniger häufig. Sie begann das Leben zu führen,, das sie für dessen ganzer Dauer für siif beschicken wähnte, mit dem einzigen Un'rschied für die Zukunft, daß sie die Trauerkleider ablegen und nächstes Jahr eine bescheidenere Wohnung beziehen und mit der Zeit der kleine Herbert zum Manne heranwachsen und sie eine ältliche Frau sein würde. Die Angelegenheiten in England waren endlich erledigt und die äugenblicklrchen Verlegenheiten, die Donald so sehr betrübt, hatten aufgehört. Dzr alte Diener hatte sich beschämt gefühlt, als Laura ihm dafür.gedankt, daß er seine Ersparnisse verwendet, um ihr Unannehmlichkeiten zu ersparen, aber eingedenk dessen, ivas Ghisleri ihm eingeschärft, schwieg er. Am nächsten Morgen eilte er zu Pietro, ihm das Darlehn zurückzuzahlen. (Fortsetzung folgt.) Toiletten für Gesellschaften und Bälle. Das gesellschaftliche Leben steht zur Zeit im Zenith. Bälle und Unterhaltungen der verschiedensten Art finden überall statt und bringen, neben willkommenen Amüsement, den schonen Evastöchtern auch Sorgen, die Totlette betreffend, denn um das Bergnügen ohne Nebengedanken genießen zu können, muß die Toilette dem Zweck angepaßt sein. Die Fülle der reichen und reizvollen Toiletten, die unser Blatt zur Anschauung bringt, wird deshalb den Damen willkommen sem: für junge Damen ist die hübsche all tonette aus mattblauer Seide m Figur 1 geeignet, deren einfacher Schnitt durch eine reiche Garnitur aus Wachsund goldgefüllten Krystallperlen belebt wird, die ihr feines Geflimmer auf der mattblauen Grundlage zur schönsten Geltung bringen. Die Garnitur bildet Ornamente in hübscher Linienfüh rung, die den vorder Ausschnitt um geben und von denen abgestufte Perlenketten über die Taille fallen. Wäh rend dieKetten nur aus weißenWachsund Krystallperlen bestehm, sind der obern Ornamentirung auch solche in mattgetonten, bunten Farben emge fügt; hinten ist die Taille am Ausschnitt mit einem schmalen Passementeriebörtchen begrenzt. Die eigenar iaen Puffarmel sind auf der Schulter dicht zusammengefaßt und lassen zu beiden Seiten derselben den Oberarm etwas sichtbar werden. Die Balltoilette in Figur 2 ist auS rosa Seidenstoff, in der Grundform wie die erste mit Tütenrock und Blusentaille gefertigt. Ueber die mit Aallonärmeln verbundene Taille fällt eine breite Duchessespiize, die seitwärts und am Ausschnitt von einer Perlengarnitur begrenzt ist. Diese Garnitur oesteht wie die erste aus Wachs- und goldgefullten Krystallperlen, doch sind die ersteren in bunter, orientalischer Farbenpracht gewählt. Die großen bald birnenförmigen, bald runden Wachsperlen bilden reliefartige Blüthen an der Garnitur und sind oft Mit abstechenden Metallperlen umrandet. Die abschließenden Gehänge bestehen nur aus Krystall und klemen, weißen Wachsperlen. "V" Libertyseide bildet ein für junge Mädchen gern verwendetes Material zu Ballkleidern; auch das zierliche Kleidchen m Flgur 3 besteht aus -ou cher. Die Einfachheit der Form, Tu--tenrock und BluMtame. wnd yeleot
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ourcy reiche Goldpailletten, mit denen der Rock in ersichtlicher Weise bestickt ist. Den runden Ausschnitt des Kleides umrandet ein Fichu in der Form Marie Antoinette aus gepunkteten, weißen Seidenspitzen, das faltig arrangirt und mit Goldpailletten benäht ist. Vorn am Ausschnitt ist es mit einem Knoten zusammengefaßt und fällt von diesem bauschartig bis zu dem schmalen, in Falten arrangirten Gürtel hernieder. Hinten am Schlüsse des Gürtels fügen sich flotte Oesen mit Schärpenenden aus Tüll und Spitze an, die bis zu den Paillettenornamenten am Rockrande hernie derfallen.
Eine elegante Toilette aus beige farbenem Tuch und aleickem. dunkel braun gestreiftem Sammet verbildlicht Figur 4. Aus ersterem besteht der Tütenrock, sowie die Garnitur der aus Sammet gefertigen Taille. Letztere r . . . " Mit kurzem, tolligem Schoßchen ge. schnitten, tritt vorn auseinander und läßt einen Einsatz aus Tuch frei, der oven zweimal durch spitz ausgenahte, reich mit braunen Pailletten bestickte Sammetbandeaux niedergehallen wiro. unten endet er rn emem aürtelähnlichen. mit Scknevve verlebenen Theil aus Sammet. Die Taille mtt breiten Tuchaufschlagen ausgestattet.die gleichfalls mit Pailletten b stickt sind und sich hinten ZU einem breiten, runden Kragen fortsetzen. Unten schneidet die Taille, ehe sie sich zum Schößchen verlängert, zweimal scharf eckig ab. und an beiden Seiten ist sie mit je zwei schönen, großen Knöpfen geschmückt. Dasselbe ist hn den unten eingeschlitzten Aermeln aus Tuch der Fall; an dem auseinander. tretenden, sich rund umlegenden Kragen befindet sich auf jeder der beiden Seiten eine kleine Rosette aus Sammet. Der sinnende Ritter. WaS sinnt wohl der Ritter so finster, Des Breitstem's vieledler Sproß'? Was zieht er die Stirne in Falten Und zaudert vor semem Schloß k Denkt er gar schon wieder auf Fehde In Nimmer rastender Wuth? Will er die Seiden bekämpfen Mit unbezwingbarem Muth? Oder sollte im Maaen am Ende Ihm nicht recht geheuerlich sein: Trank er vielleicht aus Versehen Vom eigenen sau'ren Wein? Nicht doch! Er kommt auS der Kneipe; Da fließt der Burgunder klar. Er sucht sich nur erst eine Ausred , Wenn Sie fragt, wo er jetzt so lang war! Die Unterhaltung mtt dem FürstenLöb Veilckenduft kommt von seiner ersten Schnorrreise heim und erzählt aron und viel, wo er überall gewesen. Unter Anderem erzählt er auch, daß er im Schloßpark des Fürsten gewesen sei. Die Alte: Hoste auch gesehn den Ferschten?" Löb: .Gott wie baißt. wär ich nicht gesehn haben den Ferschten. is grad. als wenn einer is gewesen in Rom und hat nicht gesehn den Papt, yav ick mich doch mit ihm unterhalten im Parke in eigener Person!" Die Alte: Gott, welche Ehr. was hat er denn gesagt?" Lob: Geh mer aus dem Wege, Stinker, hat er gesagt!" Der Nebenbuhler. DaS war der schneid'ge Ref'rendar, Der mir mem Lieb geraubt; Ich forderte ihn zum Duell, Wollt' spalten ihm vas aupi. Der Zweikampf blieb ohn' Resultat; Er führt' sie zum Aitar; Jetzt hat er sie am Halse schon rw r r . i ti. AN sUNsUnozwanzlg ottIch sah ihn oft; ein müder Zug Um seine Augen spielt, Als spräch' er: Warum hast Du nur .viii rr. .!ri .:UI 1)110)1 Den et eini! m ,,, m Fehlt Euch LeberSkrast in irge bei. nnn Theil eures System, oder ist euer Ner vensytem zerrüttet durch unweise Lebensart oder gend welch' Ursache ? 9 heilt mir eure Fehlt? mit und ich will euch gene schreiben was mir am Meisten half da ich auch Hilfe nothwendig hätte, fferner se"de ich auch frei daS Rec'pt eines einfachen HauSmittelS, daS mich rettete. Verschiebt rneM auf Morgen, vaS ihr beute thun sollt. Schreibt unter Beischluß . einer riefmarke ' für Rück.Antwort an TbomaS Mm m . a M M A rM visier, v uc; 7, amazoo, ANch.
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Eisenbahn-Tabelle
Ankunft und Abgang der Verschiedenen Eisen, bahnzüge im Union Depot. Indianapolis. Vandalia. Abgang Pofizug 7 30 5m 50 Vm 40 Nm 00 5;rn 00 Nm 20 Nm 3" Vm 15 m 00 $m 20 Nm 00 Vm 40 Nm rprev ll Expreß 12 Accomodation...'. 4 Expreß 7 Erpreß 11 Ankunft Expreß 3 . Expreß 4 Accomodation 10 Expreß 3 Schnellzug 5 Accomadation 7 Clevelaxd, Cineinaati, Chicago und St. Louiö. Jndisnavolii und Slevelsnd Division. Wgang Expreß. 4 15 9? x?reß 10 30 2?m Erpreß 10 30 Vm Limited Expreß 3 10 Vlxn Ervreö 6 40 9? Ankunft Erpreß 710$ir r?reß 1l30Vm Limited Grpnß 11 30 Lm Expreß 6lX)Nm Erpreß IIOONm et LouiS Diviston. Abgang Expreß 7 30 Dm nmlted Erpreß 1150Vm Erpreß 1120Nm ErvreK. tZalicS 11 45 m Ankunft Erpreß täglich 4 00Nm ?kprev 2K0Vm Limited Erpreß 6 30Nm Erpreß 6OO9Srn Thicago und Cincinnati Division östlich. Abgana Schnellzug 3 Accomodation täglich 7 4ZVm 05 Vm 00 Vm 00 Nm 33 Jirn 40 Tm ccomosatuzn 11 t)rtAiiA O Ankunft-Rushvill cmodation. vostzua ii Jnd'pl.Acc. (nur Sonnt.). Xccomodation Accomodation 10 Schnellzug n 15 Nm 10 Nm ; Chicago und Cincinnati Division westlich. Abgang Vccomodetion 7 10 Vm Scbnell.Poft 11 50 Nm kafa?etteAccoadation 5 00Nm Echnellzua 12 15 Vm Ankunft Schnellzug 3 30Vm afayette Accomooatn . . . 10 45 5nt Schnellpost 2K0Nm Accomodatio K 15 Nm Peoria Diviston westlich. Abgang Srpreß 7 25 Vm Expreß 11 25 Nrn DanviLe Accomodation.. .. 505 Nm ErvreK 11 59 Vm Ankunft Erpreß 3 25 95m anville Accomsdatu, 10 35 Vm Erpreß 2 50 Nm rpreß 6 55Nm Peoria Division östlich. Abgang Expreß 6 30 Vm ccomodatls Erpreß 3 25 Nrn Ankunft Erpreß 11 40 Vm curniooRiioft Erpreß lOOONm Lake Srie und Western. Abgang Expreß 7 00 Vm rpre 120Nm Erpreß 7 00Nm Echnell'ErvreK... Ankunft ScKne, Erpreß Crpre 10 20S3m Erpreß 2 50Nm Erpreß 20Nm Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. Louik. Jndianavolik Diviston. Abgang Expreß 4 60 23m solumbui Accomodation.. . 8 00 Vm Erpreß 3 30Nm Richmond Accomodation. . . 4 00 Nm Erpreß 5 10 Nm Ankunft Richmond Accomodation 8 55 Vm Schnellzug 11 40Vm Erpreß 12 30 Nm Accomodation 3 20 Nm Erpreß 6 60 Nm Srpreß 10 15 Nm Chicago Division via okomo. Abgang Expreß 11 00 83m Ervreß 1120Nm nkunft Ex,reß 3 35 53m rpreß.. 3 15 Nm LouiSville Division. Abgang Expreß 3 45 Vm Lomsome Accomodatlon.. . 8 10 Vm Schnellzug 3 25 Nm Xccomodation 4 0) Nm Ankunft Accomodation 10 20 Dm Schnellzug 10 50 Vm Accomodation 6 60 Nm Spezial täglich 11 00 Nm Cincinnati, Harnilto und Indianapoliö. Abgang Expreß 3 40VM Cmcmnatt Accomodotun . . 10 60 Vm Erpreß 7 45Nm Erpreß 6 30Nm Expreß 6 2CN Ankunft Accomodation 9 15 Vm Erprek 1145Vm Expre i 7 45 Nm Erprej 10 65NM Erpreß 12 15 Vm Indianapolis und VincenneS. Abgang Expreß 8 00 23m Vincenne Accomodation... 4 00 Nm Ankunft incennei Acconodatio10 40 N Erpreß 6 00 Nrn Cincinnati, Wabafh und Michigan Abgang Expreß 6 35 Vm rpreß 11 15 Vm ErvreK 6 4ZNm Ankunft Expreß 9 65 23m Expreß 2 60 Nm Erpreß 9 00 Not Indianapolis, Decatur und Western. Abgang Expreß SSODm ccomodatton 3 40Nm Echnell-ErvreK 11 20 Nm Ankunft Schnell. Expreß 3 30 Vm ccomodatto 10 40 Vm Erpreß 4 60VOT Louik ville, 5kev Alba und Chicago. Abgang Expreß 12 25 W , lpreg 11 ÖO VOT Vkan ?srfnftf?a A rv " " " ..... w iui AnKulft Expreß 3 25 23m MlnB CV . Ami t V U j n svnvn mwifWVUfUiTl IV 4? Erpreß........ . ....... 610 Nm The Twentleth Century, eine ausgezeichnete Wochenschrift, welche forttchrittkch gesinnten Lesern sehr ,u empieh im n, In orr nven, zwar oziailstttch, werden dech andere fortschrittliche TZerrien darin unparteiisch besprochen. Wan bestelle direkt bet bn TTiiY-iTinlrl
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