Indiana Tribüne, Volume 19, Number 151, Indianapolis, Marion County, 18 February 1896 — Page 4

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Die Einseitige. Die Aktienzeichnung vorüber. Der großeDiebstahl ist nicht gelungen wie er geplant war. Aktien zu 205 genommen.

Am vergangenen Freitag lies die Frist ab, in welcher die Mitglieder der deutschen gegens. VersicherungSgesellschaft daS Vorrecht der Aktienzeichnung hatten. An demselben Tage erhielt die Gesellschaft folgendes Schreiben: 3ndianapoli, 14. Febr. 1896. An den Präsidenten und die Direktoren der d. geg. Vers. löes. von 3ndiana. Die unterznchneten Mitglieder der Gesellschaft haben in Uebereinstimmung mit ihrer am 15. Januar gefaßten Aesolution Aktien im Verhältniß zu ihren Prämiennoten gezeichnet. W?r glauben, daß eine große Zahl der Mitglieder das Recht zur AktienZeichnung nicht benützt hat, und daß ein großer Theil des Aktienkapitals von Z100.000 noch nicht gezeichnet ist. Wir sind ferner davon unterrichtet, daß die reorganisirte Gesellschaft daö Vermögen der gegenseitigen Gesellschast von etwa 200,000 besitzen wird und daß die Aktien etwa drei Mal ihren Nennwerth besitzen werden. Wir verlangen daher, daß Sie über die Aktien in einer Weise verfügen, welche für die Gesellschaft den größtmöglichen Betrag bringt, oder daß Sie dieselben gleichmäßig unter die Aktienzeichne?, oder im Verhältniß zur Zahl der subskribirten Aktien unter dieselben vertheilen. Wir verlangen deßhalb ersten?, daß die noch nicht gezeichneten Aktien gleichmäßig unter die Aktienzeichner, oder im Verhältniß zum Betrage der von ihnen gezeichneten Aktien vergeben werden, oder zweitens, daß sie zum höchsten und besten Preise vergeben werden, der dafür zu bekommen ist. Achtungsvoll Wm. Haueisen. Henry Schnull. Otto N. Frenzel. Paul H. K r a u ß. 3 P. Frenzel. I u l i' u Keller. Aug. M Kühn. Gottfr. Monninger. Henry Victor. OSkar Frenzel. Geo. Mannfeld. Zu gleicher Zeit lief noch folgendes Schreiben bei dem Direktorium ein : Indianapolis, 14. Febr. 1893. An den Präsidenten und die Direktoren der Gesellschaft. Wir erbieten unS hiermit sammt liche Aktien der deutschen Gesellschast, welche nach Ablauf der 20 Tage noch nicht gezeichnet find, zu nehmen, und dafür den Pari Werth, nebst einem Zuschlag von fünfzig Prozent zu zahlen. Zahlungsbedingungen nach Belieben deS Direk:oriumS. W m H a e r le , W m. Haueisen, Henry Schnull. Wenn man bedenkt, daß irgendwo eine Clique vorhanden war, welche seit Iahren den Plan verfolgte, die Aktien der Gesellschaft ohne Ausgeld an sich zu bringen, so kann man sich denken, daß für diese Clique die beiden Schreiben den Charakter von Bomben Bomben trugen. DaS Direktorium zeigte zunächst keine Lust, sich um diese Schreiben zu kümmern. Am Samstag trat eö in Sitzung, um die Aktien zu vergeben. ES wurde ihm bedeutet, daß wenn daS Direktorium die Aktien nach Belieben zu vergeben beabsichtige, daS Gesuch um einen gerichtlichen Einhaltsbefehl, welches bereits ausgefertigt war, sofort eingereicht würde. Man verlegte sich aufS Parlamentiren. Von Mitgliedern deS Direktoriums wurde verlangt, daß man für die Seidesticker Erben N000, für Lorenz Schmidt $4000 und für die Angestellten der Gesellschaft 52000 xf servire. Um ein Verständniß zu ermöglichen, ging die andere Seite darauf ein, aber ein Verständniß wurde doch nicht erzielt. Man kam endlich überein, die Sache bis Montag Morgkn liegen zu lassen, und am Montag Morgen beschloß daS Direktorium, die Aktien den Meistbietenden zu geben. Die Eintragung im Protokoll von diesem Tage, welche unser unsichtbarer Geist für unS abgeschrieben, lautet wie solgt : Nachdem die 20 Tage für Subskription abgelaufen find, bleiben noch $45,800 deS Aktienkapitals übrig, die noch nicht genommen sind, und da derschiedene Angebote dafür einliefen, sei eS beschlossen, dieselben dem höchsten Bieter zu übergeben. Demnach Beschlossen biS 2 Uhr Nachmittags heute versiegelte Angebote anzunehmen, ferner ........ daß die Aktien den hoch. sten Bietern übergeben werden. Folgen hier och einige unwichtige Bestimmungen. Ferner verzeichnet daS Protokoll un- ?

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ter den eingelaufenen Angeboten folgendeS : Ich erbiete mich sämmtliche noch nicht gezeichnete Aktien der Gesellschaft zu kaufen und für jeden Dollar derselben $3.05 zu bezahlen. Eli F. Nitter. 'Dann verzeichnet daS Protokoll

weiter die Thatsache, daß Eli F. Ritttr die Aktien zu diesem Preise zugeschlagen wurden und daß er fünf Prozent deS Betrags sofort als Handgeld einzuzahlen habe. Der Rest sei nach Anweisung deS Direktoriums zu zahlen. Ehe wir hier weitergehen, wollen wir über die anderen Angebote, welche gemacht wurden, noch sprechen. Andrew Hagen, der gegenwärtige Präsident der Gesellschaft, osserirte für sämmtliche übrige Aktien N20 für je $100. Wir vermuthen, daß er ein Consortium vertrat. Angebote von Emil Martin, Frank MauS, W. Härle, 3. P. Frenzel, Geo. Mannfeld, Otto Frenzel, Haueisen und Mannfeld, OSkar Frenzel variirten in den Beträgen und der Preis variirte zwischen 158 und 215. Von weiterem Belang sind diese Offerten nun freilich nicht mehr, denn wie gesagt, die ganzen noch übrigen $45,800 wurden an Eli F. Ritter zu 205 vergeben. Selbstverständlich ist Ritter selbst nicht der Käufer. Ritter ist Advokat und vertritt Andere. Wer dieselben sind, daS wissen wir nicht. Der Telegraph sagt heute morgen: Er machte daö Angebot rein nur auf geschäftlicher Basis, und war nur von dem Glauben geleitet, daß sein Geld in den Aktien der Gesellschaft nutzbringend angelegt sein werde. Er hat bereits Angebote erhalten, sich eineö Theils seiner gekauften Aktien gegen ein gutes Prämium zu entäußern, so daß er, wenn er darauf eingehen wollte, gleich ein gutes Geschäft machen könnte." DaS ist der reinste Schwindel. Ritter ist nur nomineller Käufer und wird die Käufer vermuthlich auch fernerhin vertreten. Auf Anfrage unsererseits erfolgte von ihm, wie wir auch nicht anderS erwarteten, eine Weigerung die Käufer zu nennen. Als Advokat muß er daS Vertrauen seiner Klienten wahren. Die Käufer aber müssen reiche Leute sein, sonst wären sie nicht im im Stande für $45,800 Aktien 5129,800 zu zahlen. Ritter ist Anwalt der Ohio Farmers' Insurance Co und man qlaubt, daß diese die Aktien angekauft hat. SS ist möglich, daß Lorenz Schmidt, als er sah, daß ihm die Controlle der Geschichte aus den Händen schlüpfte, in seiner Verzweiflung eine auswärtige Compagnie zum Kaufen der Aktien veranlaßte, nur, damit sie nicht in die Hände anderer Herren gelangte; eS ist möglich, daß er sich auf diese Weise seine Stellung gerettet, eö ist sonst noch allerhand möglich, aber wie gesagt, daS siid Dinge, über welche tiefeS Schweigen beobachtet wird, und von welchen, augenblicklich wenigstens, nichts zu erfahren ist. Vorläufig sind zwei Möglichkeiten in Aussicht, entweder gelangt die Gesellschaft in die Hände Derjenigen, welche sie oon jeher für ihre eigennützigen Zwecke ausgebeutet haben, oder sie derliert nach und nach ihre Selbstständigkeit, wird von der Ohio Farmers' abforbirt und das wäre daS Ende eines einst blühenden deutschen 3nstitutS, ein Ende herbeigeführt durch Habsucht und Selbstsucht derer, welche Gelegenheit hatten, ihren Einfluß auszuüben Was unS betrifft, so können wir mit großer Genugthuung auf unsere Wirksamkeit in dieser Sache blicken. Dadurch, daß wir die dunklen und schwarzen Absichten der ursprünglichen Planer deS großen RaubzugS an daS TageSlicht zerrten, haben wir vielen der Mitglieder wenigstens etwaS gerettet, dem Raubzug aber einen gewaltigen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Die ursprüngliche Absicht war, die ganzen $100.000 Aktien, oder wenigstens den größten Theil davon zum Preise von Dollar für Dollar zu kaufen. Wie viel dabei eingesackt worden wäre, ist daran ersichtlich, daß jktzt für bloß $15,800 in Aktien, die große Summe von 5129,690 bezahlt wurden, also H92.890 mehr alö den Pari Preis, oder 529,690 mehr, als für die ganzen 5100.000 zu zahlen beabsichtigt war. DaS erfüllt unS mit großer Senugthunng. Wir haben einen Riesendiebstahl vereitelt. Wir sprachen bisher bloß von den übrig gebliebenen 545,800. Von den zuerst gezeichneten 554.200 befinden sich etwa $0,000 in Händen des Herrn

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Reichwein, oder der Leute, welche er vertritt. Bleiben noch immer 515.000 welche sich in unbekannten Händen befinden, und welche bei der Constiluirung der Gesellschaft nun den Auöschlag geben werden. ES ist zu dermuthen, daß falls die Ohio Farmers 3ns. Co.v die Käuferin ist, sich von den 515.000 genug in solchen Händen befinden, welche der Ohio Farmers' bei der Const'tuiren die Mehrheit geben werden, doch auch darüber können wir nichts Bestimmtes sagen. Man sagt unS, ob eS wahr ist, find wir nicht im Stande zu sagen, daß schon vor drei Iahren bei der LegiSlatur der Versuch gemacht wurde, ein Gesetz zur Ermöglichung deS RaubzugS zu erlangen, daß eS aber nicht gelang, und daß während der letzten Legiölaturfitzung, in welcher daS Gesetz angenommen wurde, 52000 für diesen Zweck verausgabt wurden. Von wem und an wen, wird nicht gesagt. Auch wurden wir erst jetzt. darauf aufmerksam, wie die 1500 Stimmen, welche für die Umwandlung der Gesellschast in eine Aktiengesellschaft abgegeben wurden, zusammenkamen. 3n den Applikationen um Versicherung befand sich seit Langem eine Klausel, welche den Sekretär der Gesellschaft ermächtigte, für den Versicherer zu stimmen. Die Versicherer unterzeichneten die Applikationen natürlich, ohne sie genau durchzulesen und so zeichneten sie ihr Stimmrecht weg, ohne eS zu wissen. So war alles aufs Schlauefte geplant, um die ganze Geschichte in aller Stille abzumachen und daS Vermögen der Gesellschaft von 5200,000 zu eSka motiren. Nur ein Punkt war außer Acht gelassen worden, und das war die 3ndiana Tribüne." An di.sem Uebersehen zerschellte aber auch der Plan. Der Schlamm, den wir so weit aufgewühlt haben, stinkt bis zum Himmel hinauf. Die Wahl der Direktoren und die Annahme von Nebengefejen wird am 11. März stattfinden. m m m Staat Ohio, Toledo, LucaS County,. Frank 3. Cheney. beschwört, dah er der altere Partner der Firma F. 3. Ch e n ey Co. ist, welche Geschäste in der Sladt Toledo, in obengenanntem County und Staate, thut, und daß besagte Firma die Summe von einhundert Dollars für jeden Fall von Katarrh bezahlen wird, der dvrch den Gebrauch von H a l l's Katarrh K u r nicht geheilt werden kann. - Beschworen vor mir und i S'eael ! unterschrieben in mei 9 ner Gegenwart am 6. Sept. A. D. '86. A.W Gleason, öffentl. Notar. Hall'S Katarrh Kar wird innerlich genommen und wirkt dirikt auf daS Blut und die schleimigen Oberflächen deS Systems, Laßt Euch Zeugnisse frei zuschicken. F. 3. Ch eney 6: Co , Toledo, O. fijG" Verkaust von allen Apothekern, 75c. m , Carncval. Der Männerchor hat die Tomlinson Halle für heute Abend in einen Feentempel verwandelt. Der Balkon wurde unter Anleitung deS Herrn Berterman prächtig mit Blumen und 3mmergrün verziert und 285 Estra-Lampen wurden angebracht. Auch die Hallen an beiden -Seiten find schön schmückt und taghell beleuchtet. ES ist werth die Dekoration zu sehen. Bei der Generalprobe gestern Abend ging alleS wie am Schnürchen so daß die Ankunft deS Prinzen und Prinzessin Carneval und der darauf folgende "Grand March" ein schöneS, farbenprächtiges Bild geben wird. Man höre nicht auf jeden Marktschreier sondern halte sich an daS alt bekannte Mittel, Dr. Bull'S Husten Syrup. -Er ist eine der ältesten und besten Husten Medizinen. EJO Die Marion Trust Co. wurde gestern zum Verwalter deS SrundbefitzeS von Minna Böttcher und zum Vormund von Ernst und Alma Rasselt ernannt.

Maskenball des Liederkranz.

Gar viele dachten gestern Abend, baß man in einem MaSkenanzug selbst beim Liederkranz durchschlüpfen könne, aber sie täuschten sich, denn Hugo Mayer war tn einem unteren Zimmer stationirt und jede Maöke hatte vor ihm zu erscheinen und ein Hochnothpeinliches Verhör zu bestehen, worauf sie eine Bescheinigungekarte erhielt, die sie anstatt deS Tickets abzugeben hatte. Um 9 Uhr war die Halle gedrängt voll Maöken, die unter Herrn und Frau Adolph Baur'ö Führung zu einer Polonaise antraten. Zwölf ZuluS, unter Führung von Franz Schäfer, in deren Mitte ein Missionär in langem Talare wandelte, bildeten eine der Hauptattraktionen. Sie führten nach dem Grand March" einen Todentanz auf, bei dem sie zum Schluß den armen Missionär, Herrn 3uliuS Ledig, umbrachten und mit Haut und Haaren verspeisten. Sobald der Durst sich einstellte mach ten sie einen der Anwesenden zum Ge sangenen, der dann nach dem Echanktisch geführt wurde und dort sein Löse geld bezahlen mußte. Ehe die ZuluS aber sich in dieser Weise stärkten führ ten sie eine Anzahl in Turnelkreise wohlbekannten Freiübungen auS. Ganz famoS war daS liederliche Kleeblatt", Bruder Schuster, Schneider und Handschuhmacher. Der Schuster, Herr A. Brandt, bei dem man schon gewöhnt ist, daß er bei derartigen Gelegenhei ten etwas originelles liefert, übertraf sich selbst. Eine ausgezeichnete Gruppe bildete der Orgelmann mit Weib und Lindern, welche Herr 3ul. Zorn und Familie darstellten. Der Orgel fehlte zwar einige Zähne", aber daö konnte nur als eine Wohlthat angesehen wer den. Blumenmädchen. Bäuerinnen Königinnen etc. gab eS in Menge, auch die Presse war vertreten und alle amüfirten sich vortrefflich und keine Seele, selbst die Zuschauer dachten nicht an daS nach Haufe gehen, bis "Home sweet kome" sie daran mahnte. DaS Arrangement daS so ausgezeichnet gelungenen BalleS lag in den Händen der Herren M. Peters, Franz Schäfer, G. Weissenbach. 3ul. Ledig, W. Kistner und Eug Meyer. m in m (SateV Florida Exkursion über die C. H. & 5). Eisenbahn, bestehend auS Salon-, Schlaf- und Speisewagen geht am 4. März nach Tampa. Winker Park. Lake Worth, St. Augustine, 3acksonville, Savannah, Ga , Asheville, N. C. und vielen interessanten Plätzen im sonnigen Sude ab. TicketS schließen Fahrt, Essen im Wageck, Hotelkosten und alle Kosten der über 2000 Meilen langen Reise ein. Nähere Information giebt jeder Agent der C. H. & D. Bahn. Für kranke Kinder. Am nächsten Samstag Nachmittag und Abend eröffnet die Flower Mission an Ecke der Nord Capital Ave. und 9. Str. ein Kinderhospital und damit ein langjShriger.Wunsch den Damen jener HülsSzesellschast in Erfüllung gegangen. Herr und Frau Eli Lilly haben Grund und Gebäude dem Verein kostenlos zur Benuhung überlassen und ein Rundgang am Samstag wird zeigen wie eS fleißige Hände zu einem Hospital umgeändert haben. Niedrige Dampfer-Naten! Stettin nach New Jork $25.00. 25 65. 26 00. 28.00. 28.15. 28 95. 31.05. Berlin Posen ii ii ii ii ii ii ii n Warschau Wien Laibach A. M e g e r Agentur, Odd Fell. Block. , ii ii Neue Klagen. The Wayne 3nternational B. fc L. Ass. gegen Frank F. Hussey u. A. Hypothekenklage. 3oS. Wernfing gegen Arthur Leopold u. A. Hypothekenklage. Llorence White gegen Warren H. White. Scheidungsklage wegen böswilligen Verlassen?. ßZT Chef Webster klagt den Feuerwehrmann Mat. RogerS an, während der Dienstzeit betrunken gewesen zu sein. Kaufe Mucho'S Best Havanna licar." Der State Board of Ag,icullure tritt heute zusammen um die Prämium'Listen durchzusehen. ES soll auch beschlossen werden ob die Fair am Abend geöffnet sein soll und wir) in einem solchen Falle jedenfalls elektrischeS Licht angebracht werden.

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