Indiana Tribüne, Volume 19, Number 149, Indianapolis, Marion County, 16 February 1896 — Page 2
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VagFrauettherz. Unter ton Herzen, die c.uf Erden ruhelos pvchen. ist das Frauenherz der Inbegriff von Seligkeit und Wehe. Ihrem seelischen und physischen OrManismus nach seinfühlend und schwach.gleicht die Frau einer Mimose, die, sobald eine ziehende Wolke Vit Sonne verhüllt, ihren Kelch schließt, -4 Gemüth erbebt beim leisesten Druck in Verstimmung. Sie leidet im taglichen Leben gehemnißvolle Qualen, enn sie ist wehrlo in ihrer Stellung Itx Welt gegenüber. Wenn der Mann beleidigt wird, so kann er sich vertheidigen, mit Faust und Mund, mü Schwert und Feder. Für die Fröu
aber, die verletzt wird, gib: es nur eine Waffe: das Schweigen. Narben und Wunden des Kampfes Tmd für den Zwiinn ,Zn, svr. um rnf2 Wnr v v -ks l v v r i vr w w i . ' . '...I kann sein Herz brechen und keine Staubwolke der Verfolauna seine . I 5? I kühne Stirn beflecken. Wenn aber dasselbe robe Mort in die Seele der r ri ? I lose und feinfüklende 5?rau eine Macht, durch welche sie im täglichen Leben, in der Gesellschaft, im Staat und in der Geschichte der Menschheit sich über den Mann erhebt und die Welt beherrscht. Es ist die Liebe, Im Leben des Mannes bildet dieLiebe nur eine angenehme Episode; bei der ??rau ist sie ibr aanzes Leben, ttür I - I - z j ' - j I 7 cm -n 1. cm.li. r.i t- I oen cann in üic uxzu icxn sjzxy, o Frau ist das Herz ihre Welt. Immer zu iieoen. ,11 oer orennmoe nurn, oas tiesinnerste Wesen des Frauenherzens, Die Liebe ist der Glauben der Frau, das Ziel ihres Daseins, ihr Himmel auf Erden und auch ihre Hölle. Und rer Kern dieser Liebe, as ewige Lied, welches der Strom der Frauenliebe endlos singt, ist der Wunsch und Drang: glücklich zu machen. Die Frau besitzt, im Gegensatz zu 'dem. Mann, die 2, TU" t f . , , . , res Gluck bereiten wir nur da. wo wir 1 s r Ttri w ( cm ... mä,l an rmSUM ienlm Wie wemRmm Vii l ungm .nd uz Sonnenffi r;.; 2 .r; iiiiprn npmn npn rim tiut nir mi
itrau orlngi, 0 zerreiß! in iyr eine als geiernier Ulvclt)cljvtt. jjumi wmii c xfiviycu in- vvv vw A .,,. Saite und' d:e innere Harmonie löst Mutter übernahm die Verwaltung, tischer Tag erster Ordnung." werden." sich in einen schrillen Mißton auf. und ich mußte nun studiren, um mir ' Ach. Unsinn." meinte ich lachend. Geschlachtet!" rief ich erschrocken. Und doch besitzt diese schwache, wehr- die nöthigen Kenntnisse anzueignen; das ist so eine Erfindung vom Pro- Ja, ist denn das Vieh noch Nicht
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,l",V4VA r r-t. 11 Amtsvorstehers, und der Kriegerver- Ich habe
'f SÄÖB" - 9i3 un T ein hatte mich, da ich inzwischen Re- ni chen rufen, Gluck zu oringen": denn wah- s..s;.,.... JZ fsnifhfn
r.v w..w. v. 'iras ortK.r ra.f. ßr;. r,
neu ünd Khr s CCrfl M; npfirirnnifihnTTVTT ?fi5n,n Vi? r.; rtf ..t. ' I nichts anderes als die Zeichen 'einer . als ls Gattin und Mutter dem Beruf der iebe zu leben, ein vereinsamtes DaLiebe sein führen müssen. Der entscheidende Kuß. limt Huv che Ge chichte aus der Ju- , . t., .1 i V.. r, . t y .rT Staatsmannes Freie Orban ist die fsinmr CT) . - t, f , , - I ln" 7': ban. Zrere War damals nock ein nan, SÄ?!r K?fS:,u2l L"0 M"?okat .der bereits durch sem uiumixiaizm dic uimeri amle'.t aus Aufmerksamkeit auf sich aezoaen aber nock keine aroke Bedeutuna nnerbalk ' lClNCr ÜSaitZ iaOt LiMich halte. Frl. Orban lieble den v M V ?lkNln n?rtrm itnS Vir titn Qit d die iunslfn pMltf til k-.. t "rijt . I a? h lt ST sm D l fatt i kxl DrLn nrn 6 ' 1 a'a?e tri. ijrixm einen r;e rol cken Entscklun. Eines Abends im Theater begegnet: gam, und Itmnvtnl. i, . Kft ..-.V I C t. ; jt ü beidV Wangm. N'ach d ler nzweideutiam Kundaebun? konnten die ien. Fräulein Orban hatte wahrlich nicht schlecht gewäblt. Seit seiner Berheirathunq und inErinneruna an diese n f f '! r , . n 1 Begebenheit fügte Freie den Namen seiner Frau dem seinigen bei und nannte sich fortan Frere-Orban. iner Blume bist du gleich. Einer Blume bist du gleich. Prächtig anzuschauen; Wär'st in einem Märchenreich Lcönig'm der Frauen. Und trotzdem mein Herze schweig'. ilan dem dummes Wallen: Einer Blume bist du gleich. Doch von Eiscrystallen. Leipzig in der Fremde. Ach Sie sind also geborener Leipziger? Ich muß gestehen, Ihre Spra ti s$nn Lni?,l,'r J mersch schon mehr als Eener gesagt. was mag woyl oocy aueromgs mu . w- wt . vaoervon kommen, oav icy meyrere Jahre von Leipzig weg war. -.So 10 . uno wo waren bie va? - -zen. . Euphemismus. A.: Wo. Tr tsYrt fcZ a.n 3 j i m Y3 vuv1 o141kommen? B.: Vom vielen Heben. A.: Was haben Sie denn gehoben? B.: Volle Bierglaser! 5kmRestaurant. Der kleine Hans: Papa, der Mann drüben am . rry-.L .r. 4.n Tisch hat eben über Dich geschimpft. Papa: So, was sagte er denn? Hans: Ich stl schlecht erzogen!
dach oder unter die goldgezierten Hal- rHl"T"1 uuawicyiuw ucuBc c , ,r.up . ,v8. len eines Palastes gestellt Haben. Die Z I'doch den Sieg davon und die Gluck zu lächeln Vor mX , einem ber auf d Sad ehm. tiefe Schwermuth, das traumhafte, oft Folge waren Verlobungskarten, bald Niedrigen Gebüsch höre ich em Ge- .Ach. da schicke ich doch lieber die apathische Wesen, die ewige Nervosität nachher Standemt und 'Hochzeit. 3isel, cfai wirklicher ! ' Ji1? und d?V ; BrtrfmnifihniTW r?in,n 1 Mi Bevor.es zur Hochzeit kam. hatte ich Hase sitzt darm. Ich lege an und selbe, sprach sie und lachte noch im-
vor der aanzen Gesellsckaft uno oai wax lc9 W eri tarier suns cari. oann wiro vie ie cylazie v;":: "4V r vjv.k0v. miuu 11 i tv-. ri"i. r. i I u.i..r.! evi c ... I mtm mtt ihm rtiif Mttftnln sInnp
hartnörfislen (Htprn nirfit umMn n luouncn uno unicc cim einzurimien. i 'uuaj üiuc Wupramie oezaoiie
zuaeben I.nd 1,M s:w Das war ein barter Scklaa für mick. ick nock. Bei dieser Geleaenbeit fand wohnen, und ich mußte
K.'mi.in und beinabe bätte ick die .Nerlobun ick. dak auck Lumkkn nickt mefr f,e- geben. Meme Stimmung
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Ver'kr'Mchc Tag. umorkö!kt 'von Hermann Sifywütot.
Daß die Provinz Schlesien ein wunderschönes Ländchen ist, das Schmuckkästchen des preußischen Staates, daran wird Nmand zweifeln, welcher die landschaftlichen Reize derselben' kennen aelernt oder aar wie ich da MIM aebabt Via, darin aeboren ,1, tnorhon st kennt nickt den be rühmten Grünberaer Rebensaft, die Vunzlauer Topfwaaren. die Gnadenfreier Psesfermünzkuchen . und die cauer'schen Würste? Zwischen all' 'lesen Serrttchkeiten, im Reiche des r s r i 4 - ! 4. .. Y : f .. ... diesen Serrttchkeiten, im Reiche des Rübezabl. unweit des idyllischen Städtckens 5 bera. laa mein Jöc m j i ' . l tbum. ein kleines Landaut. welches ich ls s?rstkorener des 5?errn M.. mei-! ues LZaters. nack dessen Tode über- I W I II 1 -r . I nommen yatte. Als mein Vater starb, stand ich in . .. . I der herrlichsten Äluty: meiner tfiegei iakire und war eiaentlick nichts weiter. ,5 . 1 sti ..l;..r!L ..jf.fc (1T):ni als ick das erste aelebrte 5eua in meinen Denkraum hineinbrachte, wurde mir aanz dumm davon. Bald aber wurde ich erleuchtet, und als ich das kanonische Alter erreicht batte. trat ich bei der Artillerie ein und diente mein Jahr mit Glanz ab. Ich lernte nun auch das schöne Geschlecht schätzen, ,.s..z z. f;a wrt nnr für er WVtUIW IU4 ytv , I d T7. . . , I iMzoerechligl geyatten yane. a, ich machte sogar im Geheimen lyrische Gedickte. Sonst konn e man mir werter nichts Schlechtes nachsagen. Nach dem Tode meiner Mutter widte ich mich ganz derLandwirthschaft nb aina vollständia in meinem Befe auf. Ich hatte die größten Karioffeln. die kräftigstenHferde und die besten Milchkühe. Nur eine Frau fehlte mir noch. Tin meiner Gemeinde bekleidete ick die Stelle des . WiVVtllUUllUllt IVUV. ttt I frwv tjv luuv vv4W4bi wviiu luuiii vtdeutenden Manne konnte es natürlich mcht an passenden Partien fehlen, aber ich fand bald, daß die Wahl einer Lebensaifahrtm nicht so leicht sei. ' ' i Endlich entdeckte ich in dem reizenden vjuw uiivu viv vkuuyu. wii. ivui ein Bekannter von mir anwesend, ein eh. iedocö nock tm kleines Abenteuer an bestehen. Der abgewiesene Rechtsge- . T T1T fYl r . germutter verfaßt und dieselben sogar abdrucken lassen. Aufgebracht über die bodenlose Unverschämtheit, daß ich als unverheiratheter Grünschnabel aewagt hatte, einen Stand anzugreifen. dem sie bereits in ve anaebörte. fiel . . . . n. .....ri : rc r. . I 11 c 4uci.ii 111 4. juii iiiiiiui 11 11 11 na irr ' V. 8l rBffJ twifcwvfc 4 imusui uuiu 1VUI. I Iti 116 I über mich her. Leider mußte ich be- , Cc : .r.r: VU IUJ Ul( Uil CllUtU .UIUUU wirklich aus dem Gwissen hatte, uul uzm ctl yuile, schwur aber hoch und theuer, derglei- . wieder ,u tbun. Sie iedck ' m. v:. mtX..-J t'r 'Mr lu. ülc cuuuung iofou ruagangig machen Als letztes Rechtfertir... :n. rci. , ,7. ' v.r. ? 'S. Ö"4, O" U4 vic uic vcyiui), sie nock nickt gekannt bätte. denn erst itkt wisse ick. dan mit ein r Sckw - germutter nicht zu spaßen sei. Meine Bitten und die Thränen meiner Braut .r: " wl.WH t"u,lu "a- "S a : t i r t r i o- i ba& s mir vermach, die ersten vier Wochen nach der Hochzeit bei uns zu wieder aufgehoben. Doch ein Blick in die Augen meiner Jda. und ich ergab mich in mein Schicksal. cr. 6...:, St ..w je Der 5)ockzeitstaa kam und auck die
s:. isirfm WrÄiti?- iyr oon nun ao öle gronie ur- war .uno nun geoen Sie Mir noaz z: 1 : 1 ' ,v .. . . v 1IC flltm ZraUli- I . . , ?, I r.-:c Ö... c c?. . ,7 mrnfffnr Strtffi flsm sZ.Kst. fÄ4f trfi
i iirDimn. enrr uiuip ninn in mfir. i iDDiacimraicncn. tm om nnmiim ner i -f v" - vv.
f. . v . r . ' !jci or..jt. vi. r. r-i..r.i ' ' i
gute Mama. Ersterer war nach vier- sein Lager bereits geräumt, weil heute ..UhrAbends aber ich hoffte im undzwanzig Stunden vorüber, letztere Morgen verschiedene Herren von einer Löwen noch einige Bekannte anzudauern drei Mocken. Dann aelana kaad in 3. ,rückaekekrt waren. Nur treffen, um den Abend angenehm ZU
es mir, sie fort zu graulen", indem ich ihr stets widersprach und die schlechtesten. Cigarren rauchje. Hundert &Kirf für 2 TOnrf KnOtt. Als sie fort war, begannen unsere FlitterWochen, denn m emer zungen Ehe ist die Schwiegermutter das dritte Rad am 'Jweirad. Mi? leoten nun w,e Gott - in Frankfurt. Der Simmel bina uns voller Stradivariusaeiaen. wir pantschten in Seliakeit. 3ch war der glücklichste aller sterblichen Ehemänner. ' .Doch des Lebens ungemischte Freude wird keinem Sterblichen zu, - J Theil, auch keinem Ehemann. Ueber Znem Glück schwebte das Damoklesin Gestalt bet Schwiegermutm, :Af i v. w.... vk tw 4.v umu ivuti gde an einem Pferdehaat über mtlnm Haupte baumelte, was auch ei zhr Eorpulenz sehr bedenklich ae! wesen wäre, so war ich doch seit ihrem lekten Besucke durck die Krfinduna der BerI i 4. rir . . i rocnoung oci oer ienoayn lemcn. Versonenzua sicher vor ihr. Sechs Monates waren inzwischen verflossen. Emes schonen Vormittags im Spätherbst -saß ich mit meiner Frau am Frühstückstisch. Der Tag I t-t- , ... 4v. rr:. r.rc. u)iui juuim ju iucivui. jcic luwtuuii
Fäden des alteren Damensommers .hne weiteres Abenteuer erreichte! lch um s llyr zu wecken.'
segelten duraz vie usk. we cye von iä) mln fieim unb schwor im Stillen ' Die Zeit war bald da. i
wunderbarer .urcyjlchngleli war. ' nie nieder ein ?laadaewehr anzurüb- und machte etwas Toilette.
Die Schneekoppe grüe aus der Ferne freundlich herüber, v.nd der Herr Rübezahl stand woht oben und freute sich über das Treibe der Menschen. Ich hatte beschlossen, einen kleinen Jagd-
zug zu machen, um womöglich mit memen kurzsichtigen Augen em unvorsichtiges Häslein zu erspähen, welchem ich dann das Lebenslicht ausblasen wollte. Moraen aedachte ick mit meiner besseren ßälfte einen Ausflua uack der Ruine K. ZU unternehmen und freute mich bereits auf den sckönen Spaziergang. Ich zündete mir jetzt eine Cigarre an, und meine Frau, die dis dahm eifrig die Zeitung studirt hatte, legte diese jetzt bei Seite und r 1 . . hatte, legte Die e leftt ci eitc uno sagte: . . . .. .. 3 u reazt azade. van wir moraen nicht nach der Ruine gehen können." Aber warum denn nickt. Qerzeben?" fraate ick verwundert. 5kck ' ' "W 1 . ?? r , 4. W . - I wllizie oocq Nill)is. was uns oaran hindern könnte. Oder willst Du . i t-r w 1 r aa I piogiicy große uajcye nauenr Ach nein " erwiderte sie. aber hier fessor ftdb. Seine schlimmen Vrophezeihungen haben das Gute, daß sie niemals eintreffen. Nein. Kind, durck diesen Falb lasse ich mir kein Vergnllaen verderben. Meinetwegen kann er über die Tage kritisiren. so viel er will." Meine Frau nahm jedoch Partei für hm svtrn ttölfc unb snte in etftf u ' 71 - f ...... - I was gerelZlem Ä.one: Ich halte die Theorie desProfessors für aanz ricktia und babe m ck sckon öfter davon überzeugt." Als ich meine Ueberzeugung vertheidigte. schwieg meine Frau zuletzt. Auch ich hüllte mich in Schweigen, und so gab ein Wort das andere. Endlich sagte meine Jda. indem sie ausstand: Nun gut. wenn Du es besser wissen willst, so fliege nur allein aus. !..... Zr. - . I keine iiift. mir eines tttranMannes weaen einen ' ' 'I ,1, fs- .s.s- ' UJUUllkll UW.ktl. iKJ VII VUU' I m m; r, w r. "al lvv -H n v' chin einige Anordnungen geben' und sie verschwand. Unter der Thür wünschte sie mir noch eine gute Jagd. Auch das noch! Glück zur 5aad! ' ... .1 .Na, dachte ich. .das kann gut inrhni wv'v. Äerstimmt nahm ich mein Mordgeich bereits herumgelaufen, ohne auch ?wasHliche schiene durck die 5weiae. Au, Himmel Donnerwetter!" lönt an. fad Sie denn verrückt, auf wehrlose Menschen zielen Sie?" Dabei jsuchtelte er mir mit einem riesigen Knüppel vor der Nase herum. ' .Entschuldigen Sie,- sagte ich, .aber gezielt habe ich nickt auf Sie. r.nn tun : je ri. jli .1 rr errv. ,1,1111 iiuiic iixi iiiuji (iruui i rii. in t(s: Mn" 1 vv uun umuiuullUlll I .Hier. sagte das Individuum und .. ließ mich durch eins der vielen Löcher r.:... 1t. o c , ? I lj UUy VUIUJ (1119 VU. .CUlUCl semer iein.h' ganz Unaussprechlichen cm iiui ganz unaus preuen die Wunde in Augenschein nehmen, wei Sckrotkörner wan ein Ztückv. "c iyc um oic aui eingeorungen, welche ich soFeich en v:. rw' ' "ö...u .'.'" ? .-tuvutu m?k uuu utt öiuu jcivujivZeua?" fraate ick. ' ..Sie würden mick febr verbinden grinste der edle Fechtbruder, und ich verband ihn. L.i- w.p ..r.t Uljj VUS bucu Stumme, welcher immer Sonntags vor der Kirche in H-berg steht. scheiden sind. Ich stellte nun die Jagd ein und ging nach H berg. zu einem bekann- . xxiit.wj1r- rr r.rc. t.ii. ten WildbLr. derselbe katte nhtr ein ziemlich abgelebter Hase war noch zu haben, den ein Bauer mit einem Knüppel erschlagen hatte. Ohne Beute konnte trfi nnmönTtA Nck .fintif kammen, wenn ich mich nicht, vor meiner Frau lächerlich machen wollte. Also erstand ich das elende Vieh und trat den fSetmtn nn sT3 trf mlr fr? fteld erreickt batte und mick unbemerkt Raubte, leate ick den erscklaoenen sen zur Erde und schon ihn todt. Eben bin ich im Begriff, den zweimal Getödtcten aufzuheben, da steht der Bescher des Grundstücks. Herr P.. hinter mir. welcker mick bersönlick kannte. m V I - - -j- ----- -w X Herr M " feinte er es tbut mir leid daß Sie h er au mewem Gründ nnb' Boden wi dern. Die Jagdgesetze -7:".- : Z V, S m - Urin c nuPTi m n n i rip i rr i! n r i1 iir inrriiiri Über um Gotreswillen ich hab- ja nnr n iSSi fgte ich. Er nahm aber die Sache r.. ..r.r.r. .. ... ip. Mlddieb bestraft zu werden, blieb mir I I U ' ... I nichts mbr übria als die Wahrheit r,r,r; ,TtT aber zu schweigen" Ich war froh, daß cs noch einmal gut abgelaufen war. ,.. k,., mfirjnia ?kn w,nn einmal nach 5 bera käme, zu eiI -rr vu".u . J . 0 v i vvlafme Sekt einzuladen
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ren. Mehl Gattin bekam ich nicht zu sehen; ttigeblich hatte sie Kopsschmerzen. Ich schickte den Hasen in die Küche und lieb mir dann das Essen vortrefflich schmecken. Den gehabten Aeraer spülte ich mit einigen Gläsern
Wein hinunter. Dann machte ich noch einen Gang nach memen Feldern. Als ich zurückkam, war es bereits dunkel geworden. Meine Frau ließ mir sagen, ich möchte zu Tische kommen. Der Empfang von ihrer Seite war ziemlich kühl. Das Essen verlief demgemäß schweigsam. Ich machte verschiedene Annäherungsversuche, dieleiden waren aber oyne erfolg, Aergerlich darüber, wollte ich men Q..it?! ,kk,k Ya ZrnnV acrgcuicq oaruorr, ivouic iu; uicui Arbeitszimmer aufsuchen, da fragte r ' XI x. 1 1 mill) meine icmarnin; Lieber Mann, willst Du den mitgebrachten Hasen morgen essen? Ja. natürlich! Das ist doch eine , VtA V 0sl3UrtÄn TtAhA umm uibi. iouiU3i,vn1 vu ich ihn doch nicht mitgebracht," ent- . I 1 Jd .a! . i s3"c iuj geizl. Ich dachte nur so," meinte sie. todt? Das wohl," antwortete si, aber das Blut muß doch erst aus ihm heraus. Bis jetzt hat er noch keinen Dropsen verloren. ?age mir oocy, liebes Männchen, wo sitzt denn der Schuß? Ich kann ihn nicht finden." Allmächtiger! Mir begann es zu taaen! 5tck hatte vorbeiaeschossen. Nun w " ' ' ' T.l. ! jfl Ca kX," mule ill) oas ageiiaiein zu Ii,e nehmen. Ja. agle :cy, den cyuv wirl Du freilich nicht finden. Ich habe ihn nämlich gar nicht geschossen. Die Sache war eigenthümlich. Ich sah das Thier in einer Furche sitzen, pürschte mich leise heran und schlug ihm mit dem Kolben den Schädel em. Sie lächelte ein wenig spöttisch und erwioerie: as i i Treuica orrnincu. 'acer n f cY W , 1 u ya t iym Nicht ven .cyavel emgescklaaen. sondern das Kreuz, denn der I " w I " ur " erstere ist aan, keil" i- u o -7 Nun ja." sagte ich gelräÄt. .so ein Hase läuft schnell, da sieh, man n: genau, mo man ym aziagl. J. überhaupt wenn er in einer iuraze 11551 oanie sur-oie 'Us- . . r i i i x.v r? c". . r klaruna. err uncbdau en. Ivracü -j' r V f V . . Ne. uno lacyie oaoei o reazi nieoeraufgebracht über ihren Spott, m verweisendem Tone: .Du hast gut reden Es war llbriW mer. I. Ich gmg mit Riesenschritten im mit der gewohnten Zärtlichen Stimme: ,"?lcht wahr, liebes Mannchen, den 13 iuuq oer yiuinc tauen wir morgen? Du wirst sehen, Falb hat v- l nff r t. t . t . ? r . ss qr. 1 oiciocmroir zu auic. Fallt mir ja gar nicht ein I hnimmt trfi 9TUnrr Tit nn ?e!n?ni I " ?' rt- " ' " Aberalauben festkalten willst, kannst I - II, I ' 1" Du ja hier bleiben. Ich gehe, und um Dir ZU zeiaen. was ick von den um Dir zu zeigen, was ich von den I f rtlrTrfirn finTf Ttfitn trfi rttrfit I " . . , " 7 7 kritischen Tagen halte, nehme ich nicht 1" r,k 7. "'7 einmal einen Schirm Mit. Punktum!" Schön, mein- gestrenger Herr GemnM wi;s- v.n htf - .. ov .7 WrtftrfMnTIA nrA rnnn rntff). cke 77 Tffiit V"K. TtFi7 v " V"Y V meine Kopfschmerzen sind wieder hef' tiger geworden. Gute Nacht!" Ab durch die Mitte. stand ich nun allein und v. lassen. Und wer trna d e ckuld an ' 7.. " A. " Soll ich nachgeben und WbMe leisten? Aem. nur das erste Mal keme Schwäche zeigen, das würde -sie ver immer nachwurde imunoeyagncyer, ich mu Nie etwas thun. um mich abzukühlen. Ich ließ den .Einspänner vorfahren und gonoelte TTslm mra l3 tnnr im rm mer unbehaglicher, ich mußte etwas otüt Nach H berg. Es war schon verleben. Nlcytlg, als ich eintrat, sitzt an emem der Tische Herr P. Bald saß lch neben ihm. Er war noch unbeweibt und folglich lustig und guter Dinge. Bald kam das Gespräch auf "aVc i19 B"!. " Versprechen einzulösen, bestellte lch eine Flasche Sekt, dann noch eine. dann kamen noch mehrere Bekannte dazu, . und bald war eine fidele nelpkur mi Gange. Ziemlich benebelt fuhr ich spät nach Hause. Als ich aufwachte, war es mir recht kalt. Ich . wollte mir die Bettdecke höher ziehen, fand aber keine. w t ch "ach ihr umsah, benrerkte daß ich noch im Wagen faß. wel.chen das kluge Pferd bis vor ' das Tbor ae,oaen hni, Ysi.f n?ein - i l u ij , Klopfen - wurde schnell geöffnet, denn die Dienstboten waren schon munter. Ich schlich mich m's Wohnzimmer und ließ mir schwarzen Kaffee und einen sauren Härina brinaen. Durck mei?en Kopf, welcher mir schrecklich I rk..t Y.f.I Tj .4. l I"lc4g4c, auctici vcoaiuc. Bald war es mir klar, wie Alles aekommen war Ich sah durch, das Fenster; der Tag versprach schon zu werden. Das war ja schon eine Ge nugthuung. Es war 5 Uhr. Ich I ,:c. A,,c wä3 r--4.t t.r.tr I iUlU UU VU1 "fva unu uqagi, ch erhob mich
Der Kops
brummte mir, wie ein Waldteufel.
Bald darauf ließ mich meine Frau zum Frühstück bitten. Ich lasse mich entschuldigen," sagte ich zum Dienstmädchen, ich habe Kopsschmerzen. Aber nem, das geht nicht, ich werde gleich erscheinen." Als ich eintrat, safe mem Weibchen auf ihrem gewohnten Platze und fah so schön und rong Äus, daß ich allen Groll vergaß. Ich setzte mich neben sie, schlang den Arm um sie und wollte ihtydrn fälligen Morgenkuß geben. Sie aber machte sich los und rief: Aber pfui, Adolph, Du riechst ja ganz avjcheuiicy nacy igarmg. u weißt doch, daß ich den Geruch Nicht vertragen kann." Ich war durch diese Erosfnung wieder nüchtern geworden und löffelte, ohne zu sprechen, m meiner Tasse her um. Sie brach das Schweigen und fragte, indem sie mir in die Augen sah: Sag' 'mal. Mannchen, wo bist Du denn die ganze Nacht gewesen? Dein Bett ist ja unberührt geblieben." Ach, entgegnete ich leichthin, ich habe gestern bis nach Mitternacht geschrieben. Da -wollte ich Dich nicht mehr stören und habe mich für den Rest der Nacht auf das Sopha gelegt. Aber nun gehen wir zusammen nach der Nume, nicht wahr, mem süßes Schatzchen? schmeichelte ich und küßte ihre kleme Hand, welche gegen Harmgsgeruch unempfindlich war. Sieh doch einmal hinaus, wie .herrlich die Sonne scheint. Da ist doch nichts von emem kritischen Tage zu bemerken." Nem, gehe nur allein, ungläubiger Thomas. Das Wetter kann sich noch zehnmal ändern. Ich gehe heute nicht mit," sprach sie und blieb auch dabei. Obgleich ich mich eigentlich lieber in's Bettelegt hätte, durfte ich mir doch keme Bloße geben. Ich machte mich also auf den Weg, beschloß aber nur bis nach H berg zu gehen. Am Ausgange des Dorfes begegnete mir der Briefträger, welcher mir eine Depesche übergab. Ich öffne dieselbe und lese: Liebe Kinder! Komme heute Mittag um 1 Uhr 20 Min. mit dem Schnellzuge zu Euch. Komme Du, lieber Schwiegersohn, mit dem Wagen nach H berg auf den Bahnhof. Eure Mama." . Mir war zu Muthe wie einem Heizer. wenn der Mmpfkessel platzt. Schnell machte ich Kehrt und eilte nach Hause. Hier sank ich auf einen Sessel und war nur noch im Stande, Cognac!" zu rufen. Als mich meine Frau erblickte, erschrak sie über mein Aussehen und fragte ängstlich: .Um Gotteswillen, liebes Männchen, hast Du denn ein Gespenst gesehen?" Nein, noch nicht," stammelte ich, aber um 1 Uhr 20. Min. " weiter brachte ich nichts heraus. Aber was ist Dir denn, so fage es doch." rief Jda zärtlich und küßte mich aufVm'Mund, obgleich der Häringsgeruch noch nicht verschwunden war. Ich dachte. Du wolltest nach der Ruine gehen?" Ist nicht mehr nöthig sie kommt zu uns." Wer kommt? Die Ruine?" Ach. Unsinn! Hier lies selber." sagte ich und gab ihr die Uriasdepesche. . Ah. die Mama kommt heute!" Ja, Deine Mama, meine Schwiegermama kommt und noch dazu mit dem Schnellzuge. Aber nun, geliebtes Mibchen. muß ich Dir Abbitte, thun, Dir und dem Herrn Falb. Hier zu Deinen Füßen kniee ich und bekenne: Groß und erhaben ist Deine Theorie, Weiser Herr Professor, und glorreich ist Dein Glaube, mein Schätzchen, belohnt, schrecklich aber mein Zweifel bestraft worden. Heute ist ein kritischer Tag allererster Ordnung! Nie will ich wieder daran rütteln, und zur Buße lasse ich jetzt anspannen, fahre nach dem Bahnhof und hole die Schwiegermutter!" Das kluge Gretelein. Acks Hänschen, liebes Hänschen mein. Was ist's, was ist's mit Dir? Du .läßt mich seufzen ganz allem Und fchaust nicht um nach mir! Ja schaust nicht um ein einzigmal Und alle Liebespem, Die trag' ich alle allzumal. Ich armes Gretelein." Das Hänschen hört des Mädchens Klag' Und sieht gar blöde d rein, Denn ach. es ist so zag, so zag. Und 's Madche-n gar so fein! Drum schaut er um kein einzigmal Und tragt die Liebespem Viel lieber alle allzumal Um's holde Gretelein! Dies Elend sah ein Knabe an. Jung Fritzchen zubenannt; Der nahm sich gleich des Mädchens an. Und bot ihm Herz und Hand. Der Knabe aber, der verstand's Die Mägdlein zu umfrei'n, Und schnell vergaß den dummen Hans Das kluge Gretelein!, - Der Heirathsjäger. Graf: Ich weiß nicht, oüich sie heirathen soll oder nichts Ihr Vater hat ein Kleidcrqeschäft." Herzog: In
Kleidern steckt Geld." Graf: In meinen nicht ein Cent!" Herzog: Also heirathen Sie!" Begreiflich. Studiosus (vor dem Portrait seines Onkels): Was. dieser heitere, joviale Mann soll mein Onkel sein? Da ist doch keine Spur von Ähnlichkeit!" Maler: .Aber, mein Lieber, Sie pumpen ja Jbren Onkel immer an, und haben ihn daher noch nie heiter gesehen r
?n dcrZZcilbayn. Von E. Fahrow. Es war eine frostige Luft heut.
wenn auch die Straßendämme noch weich wie Kitt erschienen; selbst hier in der Reitbahn konnte man den Win ter spüren, obwohl sie geschützt und sogar etwas geheizt war. Lrnan Forest fror aber nicht; sie hatte sich einen riesigen Schulterkragen- von Hellem Luchs umgebunden, unter dem die zierliche Form ihrer Taille noch anmuthiger erschien, und ihre Wangen zeigten eine leichte, reizende Röthe. Sie ritt in kurzem Trab die elegantesten Kurven und that, als bemerke sie die bittenden Blicke nicht, die der Assessor Wendemark auf sie richtete. Der alte Mr. Forest wcubereits abgestiegen und unterhielt sich, die Cigarre im Munde, mit dem Stallmeister. Von Zeit zu Zeit warf er seiner vorüberkommenden Tochter ein ermunterndes oder ermahnendes Wort hin, was beides denselben Eindruck nämlich gar keinen auf sie machte. Bahn frei!" rief jetzt der Diener, indem er die Thür langsam öffnete. Lilian warf einen kurzen Blick auf den Ankömmling und setzte dann ihre Figuren fort. Was ging sie der Rittergutsbesitzer von Kastner an? Sie war eine freie Amerikanerin, überdies eine Schönheit ürst rate, und wenn man ihr huldigte, wie es der Assessor und Kastner und noch zehn andere thaten, so war das doch nur ihre... Pflicht und Schuldigkett. Miß Forest war in einem Berliner Maomenven nonat erzoaen worden und konnte wundervoll wettern und unerlaubte Ausdrücke ge brauchen. Inzwischen faßte sich der Assessor Wendemark ein Herz und sprengte quer durch die Bahn an Lmans Seite. imo yeule nneoer emmai grausam, schöne Amazone," sagte er. Nicht den kleinsten Blick schenken Sie Mir. Ich habe auf mein Pferd zu ach ten." O. Ihr Pferd ist es nicht, was Sie so unfreundlich zu mir macht!" Also, Sie Weltweiser, was denn sonst?" . Weiß ich's denn?" rief emphatisch der Assessor. Wer soll denn Ihre Launen ergründen? Ich habe mich oft genug mit dem Räthsel Ihres We sens beschäftigt, aber es war immer umsonst. ' Geben Sie's auf!" spottete Li lian. Fällt mir gar nicht ein!" (Der Assessor war heut merkwürdig muthig.) Ich hab's allerdings aufge geben, ie Ihr Erkorener zu werden." viel für so'n kleines Dorf! warf Lilian ironisch ein. aber ich studire Sie trotzdem weiter; ich werde schon herausbekam men. was ich Ihnen steckt, -ob ein Da mon" natürlich ein Dämon!" oder ein Engel. Das heißt, ich meine mit letzterem nur eine wirkliche, echte Frauenseele. Aaah!" Lilian lachte silberhell auf. Sind Sie glücklich wieder bei Ihrem beliebten Seelenthema angelangt? Aber ich versichere Sie, auch hier be mühen Sie sich vergebens. Ich, habe namuch gar keme Seele, weder jbme dämonische, .noch eine engelhafte." : Undine", sagte Jemand auf ihrer linken Seite, und Ulrich von Kastner grüßte tief. Em Schatten flog blitz schnell über Lilians Gesicht, während sie steif den Kopf neigte. Kastner aber, als hätte er nichts gesagt, ritt gelassen vorbei und. setzte sein Pferd in einen kunstreichen spanischen Tritt. Miß Forest sah ihm nach. Ja, es ritt keiner wie er, keiner plauderte wie er, keiner war so mannlich kraftvoll und schön und keiner behandelte sie so als kleines Mädchen wie er. War sie denn nicht schön und jung und reich? Freilich, all' das war er auch! Aber war sie denn nicht auch klug und wohlerzogen und stolz? Ja das wars ja, sie war eben zu stolz, sie wollte angebetet und geliebt sein, und selbst wollte sie nichts geben, wenigstens Nichts, was deutscher Gefühlsduselei ähnlich war. Nein, sie wollte die Manner zu ihren Fußen sehen, nicht etwa umgekehrt zu ihren Fußen sitzen. Und dieser Kastner, das war schon so ein eigener selbstherrlicher Tyrann, der wollte eine brave, fügsame Deutsche zur Frau. Das Böse war nur,. daß sie ihn. . . so gern mochte, so gern wie men anderen! Auf der Springbahn wurden eben Barrieren ausgelegt. Corne along, Ta!" rief sie dem vlaudernden alten Serrn zu. .Im going to have a good Kap." Vergebens bat sie der Vater, nicht zu springen, er stachelte damit nur ihre Eitelkeit an, und sie begann fcie , iic ?(T. t ? m llemen zgmoerniue mu emer izieganz zu nehmen, die von allen anwesenden Damen nur ihr zu eigen war. Sie wurde kühner und kühner. Herr uiavu qun am ioa vl zzn uiivh uoc mit seinem. herrlichen Dunkelfuchs wie spielend alle Stangen. Was er kann, kann ich auch, dachte sie trotzig. Plötzlich hielt Kastner in seinen Uebungen mne. Er hatte längst den kleinen Teufel, des in Liliangarbeitete, durchschaut. Nun wandte er sich zu ihr: Ich bitte Sie, hören Sie nun aus, Miß Forest," sagte er, solche Sprun ge können lebensgefährlich werden.und sie haben gar kemen Zweck; über haushohe Hecken werden Sie doch vermuth
lich auch bei einer Jagd nie zu setz:
haben." Sie lächelte kühl. Erstens kann man das nicht wissen; und zweitens macht es mir Spaß. Ihnen zeigen zu können, daß die von Ihnen so oft betonte Superiorität des männlichen . Geschlechts , wenigstens was Sport anbetet, auch von , . vr u tarnen erreiazi roeroen rann. :. Also unbefriedigte Eitelkeit. Sie hörte nur die Worte und sah. nicht das gütige, fast zärtliche Lächeln das sem Gesicht dabei verschönte. Was die Eitelkeit betrifft." sagtesie, blaß vor Zorn, so sind Sie wohl. mindestens ebenso sehr von ihr durchdrungen Alt ich; oder ärgert es Sie etwa nicht, daß ich ebenso gut springe. wie Sie? Ich werde Ihnen beweisen, daß es mir ganz gleichgiltig ist, wie viel Anlagen -zu? Kunstreiterin Sie haben.. Miß Lilian. indem ich überhaupt nicht meyr springe. Weil Sie Nicht mehr können!" rief sie triumphirend. Uebrigens Herr Assessor Wendemark. Sie sindZeuge wenn Sie diese Stange dort noch emen halben Meter hoher legen lassen und sie dann nehmen, so will ich mich für besiegt erklären! Lockt Sie das nicht?" Nein", sagte Kastner kalt, es lockt mich durchaus nicht. Sie in dieser Beziehung zu besiegen. Ueberdies kann mein Fuchs diesen Sprung nicht leisten, er hat nicht die Fesseln daZU." Lilian blitzte ihn spöttisch an. Dann, indem sie ihr Pferd wandte, murmelte sie: Feigling". Kastner hatte es gehört und wurde weiß wie Kalk im Gesicht. Die Stange hoch!" commandirte er. und der Stallbursche legte die Bar riere so, daß sie fünf und einen halben Fuß hoch war. Lilian warf ihr Pferd herum und schaute athemlos zu. Lassen Sie's bleiben. Kastner", rief der gutmüthige Assessor besorgt seinem Nebenbuhler zu. Der aber schlug seinem Fuchs die Sporen in die Seiten ein gewaltsames Anspringen, hoch die Hufe hurrah er kommt hinüber da um Gottes willen, die Hinterbeine kommen nicht nach, ein furchtbarer Schrei aus Lilians Mund. und der Fuchs mit Kastner wälzt sich am Boden ! ! Mit Gedankenschnelle war Lilian aus dem Sattel gesprungen und riß, ehe noch ein anderer zugreifen konnte, das wild um sich schlagende Thier von der Erde hoch. Das Pferd hatte sich augenscheinlich nicht viel gethan, aber Kastner. . . Da lag er leblos und mit blutender Stirn im Sande ausgestreckt. Der alte Forest und der Stallmeister,' die nur den Schluß des schnellen Vorganges bemerkt hatten, hoben den Ohnmächtigen auf und trugen ihn in die Vorhalle.-während Lilian mit entsetzten, .thräncnlosen Augen auf ihn niederblickte. War er todt? Barmhers ziger Gott, war er todt? Aber- während man nach einem Arzte schickte, bettete sie seinen Kopf in ihren Schoß und strich ihm das Haar aus der blutenden Stirn. Und' jetzt, als sie ihm das Taschentuch sanft auf die Wunde legte, jetzt schlug er die Augen auf. Lilian?" sagte er verwirrt. Sei still," bat sie, sei still und vergieb mir." Sie beugti sich tief über ihn, damit die in einiger Entfernung Umstehenden ihr Geflüster nicht hören konnten. Vergieb mir", wiederholte sie, ich habe Dich ja so schrecklich lieb; sei mir doch nur nicht mehr böse." Da sprang er auf und lachte glückselig, indem er ihre Hand fest, fest in der feinen hielt. Einen Wagen bitte, Herr Stallmeister," rief er. Der kleine Spaß hätte schlecht ablaufen können, aber die Schramme da oben ist ja nur zum Lachen. Mr. Forest, Lilian und ich haben uns noch etwas zu sagen wollen Sie mich mit nach Hause nehmen?" ; Als der Arzt kam, fand er nur noch ein hinkendes Pferd, neben dem mit sauersüßer Miene der Assessor stand. Es war nur ein Schreckschuß, Herr Doktor," sagte er. Statt einer Todtenschau hätten Sie hier eine Verlobung mitfeiern können. Und bei der ganzen Geschichte habe ich wieder das Nachsehen!" Der junge G t t e. Elsie? Ja, liebe Freundin, mein Gatte ist Arzt und ein prächtig? Mensch, aber schrecklich zerstreut." A So, wirklich?" Elsie: D.ae Dir nur! Bei unserer Trauunei-Ceremonie, als er mir den Ringab, fühlte er mir den Puls und verangte, daß ich die Zunge herausstrcken sollte." Ada: Na das letzter- wird er sicherlich kein zweites Ml verlangen." A ch ein Verlangen. Redakteur Gehen ie hinunter in den Thiergarten und interviewen Sie die Viesüßler, ob sie Hunger haben. Reporer: Wie so? Die Bestien können vch nix reden. Redakteur: Sie wisse" sich zu helfen bei gar nix Geh'l Sie nur in den Käfig zum Tiger. reßt er Sie. so hat er Hunger freßt e.Sie nix. so hat er kein Hunger. N ä 1 e Vermuthung. Herr (in 'ei Coupee einsteigend): Hier riecht es entsetzlich nach verbrannten Schweinssrsten ist vielleicht einer der rauchenm Herren seinem Schnurrbart mit dt Cigarre zu nahe gekommen?" Gleich gesfen. Backfisch: Ich möchte dieZlla recht ärgern,' Herr Lieutena?, was könnte man da thun?" Licnant (küßt sie): '.So! Das erzen Sie ihr!" ... '
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