Indiana Tribüne, Volume 19, Number 145, Indianapolis, Marion County, 12 February 1896 — Page 2

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WVIWWW VliU;Ut ErZchemt Taglich und Somttagö. Die tZzttche.Trii2ne- kostet durch benXräotT n Centl per Woche, die eonntagS.,Triiüne'' Cexrk per Ooche. Leide ,usamme 15 Ceuti bet U etB per R?koat. Per Post außerhalb de, Uot ,ugeschit in oraHbe,ahlng $" p fJflr. OfTUf i IS Süd kllabama Straße. Jadianapoliö, Ind., 12. Februar 1896 Unter der Steuerschraube. Eine Fülle interessanter Mitthei lungm . enthält die von dem preußischen Finanzministerium dem Abgeordnetenhause unterbreitete Vergleichende Uebersicht der Ergebnisse der Einkommensteuer Veranlagung für 1894J95 und der Einkommen- und Ergänzungssteuer - Veranlagung für 1894s95 Dieselbe gewährt nicht nur einen interssanten Einblick über die Vermögensdertheilung. sondern zeigt auch, mit welch' großartigem Effect, die Steuerschraube in der Heimath der Pickelhaube arbeitet. Die gesammte Einkommensteuer in Preußen ist für 1895s96 bei 2.605.183 Steuerzahler (gegen 2.520.930 im Vorjahre) auf 123.433.466 (122.. 029,765) Mark veranlagt worden. Das Mehr enthält allein auf physt schen Personen, die bei 2.603.292 (2.519.008) Censtten mit 116.516.284 (114.272.317) Mark, also mit einem Mehr von 2.243.967 (474.372) M. veranlagt sind, wogegen die Veranlagung der juristischen Personen wieder ein Weniger an Steuern, Vinb zwar in Höhe von 840.266 (1.634.738) M. bei 1891 (1922) Censtten - mit 6,917,182 (7,757,448 M. ergeben hat. Die juristischen Personen sind nach ihren einzelnen Arten wie folgt veranlagt: 1324 (1332) Actien- und Actiencommandit - Gesellschaften mit 6.337.109 (6.763.108) M. Steuer. 93 (129) Berggewerkschaften mit 399.747 (844.852) Mark. 305 (229) eingetragene Genossenschaften mit 70,013 (59.293) Mark. 169 (162) Consumvereine mit 66.303 (90.195) Mk. Bei einer Bevölkerung von 30.812.583 Köpfen sind einkommensteuerfrei geblieben als Exterritoriale u dergl. 7459 (6831), als solche, deren Einkommen 900 M. nicht überstieg. 21.165.032 (21.233.024). Die veranlagten Censtten ergaben 8.45 (8.29) Procent der Gesammtbevölkerung; von ihnen entfallen auf die Städte 1.541.453 (1.476.809). auf das platte Land 1.061.839 (1.042.199). Das veranlagte Einkommen der Censiten beträgt 5.936.867.635 (5.784.. 797.517) M., von denen entfallen auf die Städte 4.060,179,427 (3.934.365.620) M. und auf das platte Land 1,876.683.203 (1.850.431.897) M. DaS Durchschnittseinkommen stellt sich daher in den Städten auf 2633.99 (2664.10) M.. auf dem platten Lande auf 1767.39 (1775.51) M., überhaupt auf 2280.52 (2296.46) M. Auf den Kopf der Bevölkerung entfallen an Steuern in den Städten 6,94 (6,94) M., in den Stadtkreisen 9.74, (9,74) M..auf dem platten Lande 1.64 (1.64) M.. überhaupt 3.78 l3.76) M. Mit einem Einkommen von mehr als 3000 M. sind veranlagt 324,294 (321.296) Eenpten (physische Personen), und zwar in den Städten 246.317 (242. 703) und auf dem platten Lande 77. 977 (73.593). mithin in den Städten 1.93 (2.00) Procent der Bevölkerung und 15.43 (16.43) Procent aller Cen siten, auf dem platten Lande 0.42 (0.43) Procent der Bevölkerung und 12.46 (12.75) Procent aller Censtten Mit Einkommen von 900-3000 M. waren veranlagt 2,273.993, zwischen 3000 und 6000 M. 211.761. zwischen 6000 und 9500 M. 56.387 und über 9500 M. 56,146 Personen. Von den 77.977 auf dem platten Lande mit über 3000 M. Einkommen eingeschätzten Censiten sind aus Capitalvermögen gezogen worden 177.940.803 Mark, 6.406.090 M. mehr als 1894s95. 330.846.244 M. (343.745.211) aus Grundvermögen. 118.161.532 (111. 395.010) aus Handel, Gewerbe und Bergbau und 105.486.666 M. (10V 389.026) aus gewinnbringender Be schäftigung. Zur Ergänzungssteuer nach dem Gesetz sind veranlagt 1.152. 332 Censiten. gleich 3.74 Procent der Gesammtbevölkerung. und zwar in den Städten 520.192 und auf dem platten Lande 632.140. Das ae sammte steuerpflichtige Vermögen der Censiten in Höhe von 63.917.805.052 M. entfällt auf die Städte mit 33. 350.204.175 M.. auf das platte Land mit 25.567.600.877 M. Das Durchschnittsvermögen jedes Censiten stellt sich daher m den Städten auf 73.723, auf dem' platten Lande auf 40.446. überhaupt auf 55.463 M. Das Soll der Erganzungssteuer beträgt 31.045, 836 M. Davon haben die Städte 19.203.574 M. auszubringen, darun ter die 60 Stadtkreise 13.372.433 M.. unter diesen Berlin 4.077.939 M. Ein Vermögen von 620.000 M. haben 563,370, von 20100.000 483.779. von 100-200.000 M. 57. 179 Censiten. von 500.000 M. bis zu 1 Million 8375. Markmillionäre gibt eS 5236, darunter über 2 Millionen Mark: 1827. Betrachtet man die Vertheilung des Einkommens der physischen Personen, so ergibt sich zunächst, daß 4.940,429 Städter auf .4.000.179.427 M. Ein kommen geschätzt sind, dagegen 4.699.663 Landbewohner aus 1.876.688. 203 M. Das Durchschnittseinkommen betragt demnach m der Monar chie für jeden Censiten 2281 M., in den Städten 2634 M.. auf dem Lande 1767 M. Nach den !keg:erungsbezlr seit geordnet weist wieder der Regie rungSbezirk Wiesbaden mit 3404 M. daö höchste Durchschnittseinkommen auf. Berlin hat nur 2726 M.: die niedrigsten Durchschnitte entfallen auf Arnsberg 1662), Trier (1728) und Stade (1799). Scheidet man das Durchschnittseinkommen der Censi ten innerhalb der Reaierunasbuirke

nach der Stadt und Land, so finden sich die höchsten Ziffern in den Städten der Regierungsbezirke Wiesbaden (4126). Aachen (3449) und Köln (2842). auf dem Lande der Regierunasbezirke Breslau (2443). Magde-

bura (2213 und Strasund (2128: die Niedrigsten Ziffern in den ?tao- . . . ' .... ten der Regierungsbezirke (staue (1929), Arnsberg (1994) und Schleswig (2149). auf dem Lande der Reqierungsbezirke Arnsberg (1409). Trier (1480) und Aachen (1598). In den Stadtkreisen stellt stcy vas urazfchnittseinkommen eines Censiten auf 2897 M. Am niedrigsten stehen hierbei wieder Spandau mit 1607 M.. Linden mit 1631 M. und Bochum mit 1642 M.; die höchsten Stellen haben behauptet Frankfurt a. 27c. mit ölbo M. (im Vorjahre 5105), Bonn mit 4504 M. (4517 und Wiesbaden mit 4074 M. (4278). Die Bestattung des Häuptlings. Kein Nolk der Erde erweist leinen Todten größere Ehre, als die Jndianer. Besonders wenn ein tapferer Krieger oder ein berühmter Häuptling in die Jagdgründe des Großen Geistes abberufen ist. tritt diese Sitte zu Haat und die Tbaten des Dabinaeschiedenen werden in Erzählungen so- . . ... pipi. wie Gegangen gepriesen, aus oan vle Ueberlebenden sich ein Beispiel daran nehmen und den Ruhm des Stammes in gleicher Weise vermehren helfen. Vor Kurzem starb der blinde Häuptlina der 5kowas. der mebr als 80 Jahre alte Tohee. und seine Bestattung , , . . . c rr wuroe unter au ven wlioen Zeremonien gefeiert, die noch aus jenen Zeiten stammen, als der Stamm noch stark und gefürchtet war. Tohee, der feit mehreren Jayrzeynten als yaupllina funairt hatte, befaß trok feiner Blindheit eine solche Autorität über alle Iowas, daß bis zu seinem Tode sein Wort als unumstößliches Gesetz galt. VorJatsren hatte einKrieger.vom Ehrgeiz getrieben, den Versuch gemacht, dem alten Häuptling die Zügel der Herrschaft zu entreißen; allein dieses Unterfangen muftte er mit seinem Leben bezahlen. Der Krieger hatte eme Anzahl junger Buas" um sich gesammelt und, von diesen unterstützt, berief er die Männer des Stammes zu emer Rathsversammlung, in welcher Tohee's Absetzung beschlössen werden sollte. 5ta einer le! denschaftlichen Rede schilderte er die Nachtheile, welche das hohe Alter und die körperlichen Gebrechen des greisen Häuptlings dem ganzen Stamme vrmgen mußten.als plötzlich der vunde Tohee in seinem vollen Kriegs- und Häuptlingsschmuck in der Versammlung erschien.. Ein ergebener Freund hatte ihm Mittheilung von den Vorgängen gemacht und da stand nun der blinde Häuptling, in seinem Grimme anzufchauen wie der verkörperte Rachegott. Von seinen Schultern wallte eine Art von Mantel, der aus langen Haaren von verschiedener Farbe gefertigt war, und m der Rechten hielt er das Kriegsbeil. Entsetzen erfaßte die Rebellen und der Redner hielt inmitten seiner wüthenden Tiraden inne. Uyne em Wort zu äußern, schwang Tohee das Tomahawk und schleuderte es nach seinem ehrgeizigen ?!ebenbuhler. dessen Standplatz ihm dessen Stimme verrathen hatte, mit solch' tödtlicher Sicherheit, dak derselbe mit gespaltenem Schädel zu Boden stürzte. Vann verließ Tohee schweigend, wie er gekommen war. die Versammlung und begab sich in sein Wigwam zurück. Das war das Ende der Rebellion. Eine volle Woche dauerten die Ceremonien. von denen Tobee's Bessaituna begleitet war. De? todte Häuptling -vurde. nachdem feine Leiche auf eme Weise, die nur Ken Indianern bekannt st. einbalsamirt und aesckmückt war. Öffentlich ausgestellt. Der Hauptschmuck bestand aus dem vorerwähnten Umhang von Haaren, tte sämmtlich don Scalps herrührten, die Tohee in seinen zahlreichen Kämpfen erbeutet hatte. Nach einem Todtentanze zogen alle Mitglieder des Stammes m feierlicher Procession bei dem Todten vorüber und ein Tithtz beuate sein recbtes Knie. Am siebenten Tage wurde die Leiche in sitzender Stellung beerdiat. auf dem Grabe 20 Stiere geschlachtet und zu seinen Häupten große Urnen mit Mais aufgestellt, um ihn auf dem weiten Wege zu den Jagdgründen deö GrotzenGelftes vor Hunger zu schützen Dann wurde auf der Stätte ein mäcb tiger Steinhaufen aufgethllrmt, um welchen die Rothhäute unter Absingen von Hymnen zum Lobe Tohee's wie der und wieder zoaen. Die Grab ftätte wurde mit einer Einzäunung umgeben, und kem Bleichgesicht darf verleiben naher als 100 Yards kom vien. Sargnägel. Aerzte und Gesetzgeber in unserem Lande thun ihr Möglichstes, den Consum von Cigaretten, vulgo Sargnägel genannt, einzuschränken; die Ersteren weisen ohne Unterlaß auf die GefahY . V ' .im' ren ym, weiche vas tauchen dieser Giftnudeln für die Gesundheit hat. und die Letzteren belegen den Verkauf derselben mit sehr schweren Steuern. Allem allen gegentherngen Maßnahmen zum Trotz nimmt derConsum sie tig zu und die Fabrikation im letzten Jahre ist abermals gestiegen und zwar um nicht weniger als 435.768.077 Stuck auf im Ganzen 3.768.911.699 Stück. Die Cigarettenfabrication war im Großen und Ganzen auf New York, Virginia und Nord-Carolina, beschrcklkt, denn gegenüber den unae heueren Quantitäten, welche in diesen drei Staaten fabricirt werden, erscheint das Product de? übrigen Lan destheile nur geringfügig.' Am meisten Cigaretten. nämlich , 1.800.000.000 Stuck, kommen aus New Aork: den ! zweiten Platz nahmVirgmia mit 825. 000,000 Stück ein und die Produc tion von Nord - Carolina belief sich auf 740.000,000 Stück. Im Vergleich mit diesen riesiaen Wahlen müssen die

Prod'.cte in Louisiana. 150.000.000 Stück, und Maryland. 30.000.000 Stück, nur unbedeutend genannt werden. Der Staat New York kann sich rühmen, im verflossenen Jahre die meisten Cigaretten nicht nur fabricirt

sondern auch consumut zu haden.wayrend Virginia sowohl wie Nord - arolina bauvtsäcblick für auswärtige Märkte produciren. Die weit verbreitete Annahme, daß bei der Herstellung von Cigaretten nur wenig Taback LerWendung findet, wird durch die Thatfachen gründlich widerlegt. In den Eiaarettenfabruaten von New yjon wurden nicht weniger als 6.000.000 Pfund Tabak zu Sargnageln verarbeitet. während Virginia 3.300.000 und Nord-Carolina 2,500.000 Pfund ür den gleichen Zweck verbrauchte ; lxitsäcklick fand der arößte Theil der ?.is,ksernte der beiden lektaenannten Staaten in der Cigarettenindustrie Verwendung. Im Durchschnitt entsalUn m den Ver. Staaten pro Jahr 200 Stück auf den Kopf der ciga rettenfähigen" Bevölkerung. NachÄUSweis des letzten Census zählte unsere männliche Bevölkerung der Altersklastn vom 18. bis 44 Lebenslahre 16.230. 000 Kövfe und rechnet man hierzu den natürlichen Zuwachs seit dem Jahre 1890. so kann man Diese Altersklassen mehr auf 18.000.000 schätzen und daraus würde sich der Durchschnitt auf 200 Stück pro Kopf und Jahr stellen. Da nun aber ver iMga rettenconsum thatsächlich auf die Städte und dort auch nur auf gewisse Nlassen beschrankt ist. liegt es aus der Hand, daß ieder Cigarettenraucher o'itl mehr verbraucht. Daß viele Jungen. die das 18. Jahr noch nicht erreicht haben. Sargnägel rauchen, dürfte auf den allgemeinen urcvschnltt keinen besonderen Einfluß ausüben. Der Polarforscher Edward Astrup. Die Befürchtungen, die wegen des Schicksals des jungen Polarforschers Astrup gehegt wurden, haben sich leider bewahrheitet, die Hilfsexpedltion, die zu seiner Aufsuchung von Chri stiania aus zum Dovregernrge abge gangen war, hat, wie der Telegraph kurz gemeldet, den Gesuchten nur als Leiche wiedergefunden. Er hatte kurz vor Weihnachten, zu welcher Zeit fein Buch über seme Forschungen m Nord - rö.nhnb und die nördlichsten Menschen der Welt fertig geworden war, eine längere Schneeschuhwanderung vorgenommen, und am zweiten Weihnachtstage befand er sich auf der Station Jerkin im Dovregebirge, von wo aus er eine Karte an seine Eltern sandte. Seitdem hatte man nichts von ihm gehört. Astrup war ein vielversprechender Forscher, und seine bisherigen Polarfahrten wären sicher nicht die letzten gewesen. Als Peary sich rüstete, nach Nord Grönland zu gehen, im Frühjahr 1891. hielt sich Astrup gerade in Philadelphia auf. Auf sein Gesuch erwählte ihn Peary sogleich zum Begleiter, und er hatte es nicht zu bereuen. Beide führten auf dieser Expedition die in der Geschichte der Polarforschung einzig dastehende dreimonatliche Schlittenreise über das grönländische Inlandeis aus, wobei Nord - Grönland vom Winterquartier an der Bowdoinbai, Westküste, bis zur Jndependencebai an der Ostkuste durchquert und die nord lichste Grenze des grönländischen In landeises, sowie überhaupt fast die ganze Nordgrenze von Grönland und damit dessen Jnselnatur festgestellt wurde. Eine selbststandige For schungsreise führte Astrup während der zweiten Peary schen Expedition nach Nord - Grönland, 189394, aus. Als Peary nach der Ueberwm terung die Schlittenreise im Frühjahr 1894 antrat, auf der Peary die For schungen der ersten Reise zu ergänzen gedachte, die aber wegen der fürchterlichen Schneesturme auf dem Inland eise mißglückte, mußte Astrup infolge seiner Erkrankung im Winterquartier zurückbleiben. Inzwischen erholte er sich, und er trat auf einem von sieben Eskimohunden gezogenen Schlitten in Begleitung eines Eskimos eine Reise zu der sudlich vom Winterquartier belegenen Melvillebai an, die kus dahin noch so gut wie unbekannt war, über deren Küstengestaltung aber Astrup werthvolle Aufschlüsse geve fert hat. Nach seinen Forschungen besteht die ausgedehnte Küste der Mel villebai. etwa. 190 engl. Meilen, bis Über die Hälfte aus Gletscherfassaden, und alle m der Melvillebai ausmun denden Gletscherströme bilden einen vorzüglichen Ablauf für das colossale Inlandeis. Der hier von Astrup ent deckte Gletschercompler ist ohne Zwei fel der größte, der jemals an den grönländischen Küsten wahrgenommen worden ist. Ein Hauptverdienst deS jungen Astrup ist jedoch sein Studium der m der Nahe des 73. Brenengra des wohnenden Eskimos, der mörd lichsten Menschen der Welt, von deren Sitten und Gebrauchen, Jagden, so cialen, sittlichen und religiösen Ver Hältnissen er in seinem prächtig ge schtiebenen, Eingangs erwähnten Buch Unter den Nachbarn des Nord Pols" ein erschöpfendes Bild gibt. In diesem Werke liefert Astrup die erste zuverlässige Schilderung jener Menschen, zu deren Studium er auch im hohen Grade geeignet war, denn er verstand sich die Zuneigung der Es kimos zu erwerben, indem er ihnen ihre Schwächen, wie die Unreinlichk?it, niemals zu verstehen gab. Die Geographische Gesellschaft in Phila delphia ehrte die Verdienste Astrups. indem sie ihn nach der ersten Pearyschen Expedition zu ihrem Ehrenmlt gliede ernannte. Edward Astrup stand erst :m Beginn seiner Forscher laufbahn. was er aber in diesen wenigen Jahren ausgerichtet, das wird ihm m der Geschichte der Polarforschung einen dauernden Platz sichern. . mi ZweiköpfigeTchlangen, Gibt es wirklich zweiköpfigeSchlan gen außerhalb der Sage und natürlich der Dime" Museen? Allerdings

eztsttren solche, wenn auch nicht in der Art. wie vermuthlich die Meisten sie sich vorstellen.

Um solche merkwürdige Schlangen zu finden, brauchen wir nicht bis nach Australien zu gehen; ja es ist sehr zweifelhaft, ob in jenem ungeheuren Sammelsurium von Thier - Curw itäten gerade diese Curiosität vorkommt. Dagegen smden wir sie m Südamerika; sie sind am Amazonenström entlang sogar ziemlich häuslg, und sie sind allen eingeborenenFischers ' -t , w- r . a. r a unten geläufig, weiche m ver großen ! Marajo - Bai und dem Locatinesfluß und den kleineren Strömen in derNahe der brasilischen Kllstenstadt Para ihren Lebensunterhalt gewinnen. Es ist eme Wasserschlange, welche einen bis drei Fuß lang wird und,, wenn sie rasch dahinschlüpft, leicht mit einem großen Aal verwechselt werden konnte. Sie ist derart gestreift, daß sie einigermaßen an eine sogen. Strumpfband - Schlange (gai-ter snake , die weithin bekannte amerikanische Ringelnatter, welche von den Gelehrten coludor sirtalis genannt wird) erinnert. Von besonderer Gefährlichkelt ist sie nicht, und was die zwei Köpfe anbelangt, so merkt der Unerfuhrene, wenn sie in der Nähe derWasseroberfläche schwimmt, gar nicht sofort, daß dieselben ein und demselben Thier angehören. Der Grund hiervon ist einfach: Die Kopse sitzen nicht nebeneinander, wie man es manchmal bei den Bildern sagenhafter Schlangen - Ungeheuer sieht, sondern der zweite Kopf befindet sich am anderen Ende des Korpers und unterscheidet sich in der Gestalt und Farbe nicht von dem andern, obwohl er thatsächlich nur em verkümmertes Organ ist, ohne Sehkraft und ohne die Fähigkeit, den Mund zu benutzen, wenn auch, wie manche Beobachter wissen wollen, nicht ganz ohne Fähigkeit zu Athmen. Mit letzterer Fähigkeit mag es uch zusammenhängen, daß. so oft die Schlange unweit der Oberfläche durch das Wasser gleitet, sie stets ihre beiden Köpfe herausstreckt, wobei der Körper die Gestalt eines lateinischen U beschreibt. Aber bei flüchtigem Hinsehen kann der Fremde leicht zu dem Glauben verführt werden, er fehe zwei Schlangen, etwa ein Liebespärchen, neben einander. Bald gewöhnt man sich aber an dieses Phänomen, und keinesfalls macht dasselbe einen unheimlichen Eindruck. Ob die Schlange wirklich mit dem Hinteren Kopfe auch athmet, oder ob diese Bewegungsweise vielleicht nur ein Ueberbleibsel emer sruveren um wicklunasstufe ist. darüber ist man sich och nicht einig. Unzweifelhaft aber werden alle anderen Functwnen oes Kopfes nur von dem vorderen Kopf ausgeübt, und der andere kann nicht viel mehr sein, als ein blindes Fenster" an einem Hause. Mehrere solcher Schlangen oder Wassernattern sind übrigens in unser Land gekommen, wenn auch nicht Ie bend. Ein alter portugiesischer Mattose Namens Michael Gomez. der sich nach vielen Fahrten in Wilmington, niedergelassen hat, hält drei solche in Weingeist vertvahrt. deren sechs Köpfe äußerlich wohl entwickelt sind. Die Einnahme von Kumassi. Der Heldenzug" nach Aschanti ist gelungen, Kumassi ist eingenommen und England ist wieder einmal, wie die Times" erklärt, seinen ruhmreichen Ueberlieferungen gerecht geworden und hat der Sklavenjagd, die Kumassi entehrte, ein Ende bereitet. Prembeh ist bestraft", er muß sein aufgespeichertes Gold ausliefern, um die Kosten des Feldzuges zu bestreiten (der überflüssig war. da er wiederholt alle Forderungen der Engländer annehmen zu wollen erklärte), er ist als Geisel mit seinen Verwandten nach Cape Coast Castle geschleppt und wird wohl sein Reich nie wiedersehen. Denn Alles.was die .Times" über die rubmreichen Beweggründe dieses Feldzuges Zagt, ist Heuchelei und Schwindel. Es ist ein neuer Freibeuterzug. Die wahren Beweaaründe verräth die .Times" selbst, indem sie erklärt: Wir standen ! Sti.C&. . v. an cv ui vycuii. iuii vcu -jjiut uzn nucr afrikas von der Westküsk aus abaeschnitten zu werden. Die Franzosen rucken rechts und links von uns, von der Elfenbeinküste und von Dahomey aus nach dem 5knnern vor. und es ist eine unabweisliche Nothwendigkeit für uns, vatz wir uns selbst emen Weg nach denselben Gegenden sichern. Die BesetzungKumassis thut das und wendct von uns das Unglück ab, uns von den Märkten des innern abaescknittm zu sehen." Das ist der wahre Beweagründ zu diesem Freibeuterzug. Man mußte Kumassi haben, und da der arme Teufel von Prembeh keinen Anlak zum Kriea bot. so dichtete man ihm Verbrechen an und nahm seine wiederholt angebotene Unterwerfung unter den nicktiasten und erbärmlichsten Vorwänden nicht an. Goldstaub und Elsenoem hatte er ta auch, und s war sein Urtheil aesvrocken. Man konnte sich mit nicht wenige? als seinem Reich und seinen Schätzen zufrieden geben, und so kam der Feldzug, zur Einnahme Kumassis, zur EntthronungPrembehs und zur Wegnahme seines Reiches und seiner Schätze als Kriegsentschädiauna. Es ist natürlich, daß keine europäische Macht sich eines solchen Königs und einer solchen Vergewaltigung wegen mit England in Auseinandersetzungen einlassen wird, abr woaeaen man sich verwahren muß und wogegen selbst einige englische Blatter sich erheben, das ist die Heuchelei, einen solchen Raub in den Mantel edler und uneigennütziger Beweggrunde zu schlagen und sich selbst und die Welt mit solchen frommen Lüaen betrügen ZU wollen. Die Besetzung Kumassis erfolgte, ganz im Einklang mit den Versicherungen, die Prembeh durch seine verschiedenen Abgesandten abgeben ließ, ohne daß die Engländer einen Schuß hätten abgeben müssen und ohne daß ihnen der geringste Widerstand entgegengesetzt worden wäre. Die britischen Truv

pen wurden bei ihrem Einrücken tn ! Kumassi von den Einwohnern mit lauter Tamtam-Musik begrüßt. Konig Prembeh, von seinen Häuptlingen umgeben, erwartete in vollem Staat auf dem Palaver-Platz, wo die einmarschi-

renden Truppen Aufstellung nahmen , und die Ankunft Sir Francis Scotts abwarteten. Da die Soldaten Prembehs eine gewisse Ausregung bekundeten und zum Kampf geneigt schienen, befahl ihnen der König, die Stadt zu räumen; sie marschirten. von den Hochrufen der britischen Truppen begleitet, nach ihren außerhalb Kumassis gelegenen Stationen ab. Nach der Ankunft des commandirenden Generals und seines Stabes wurde ein großes Palaver abgehalten. Prembeh stieg von seinem Thron herab und schüttelte Sir Francis die Hand; die Prinzen Ausah, die in London als Abgesandte waren, nahmen an den BerHandlungen Theil. Sir Francis theilte Prembeh mit, daß der Gouverneur Maxwell am nächsten Morgen kommen werde, daß em großes Palaver vorbereitet werde und vollständige Ruhe in der Stadt aufrecht erhalten bleiben müsse. Prembeh versicherte den General seiner vollständigen Unterwerfung, dasselbe that späterhin die Könrgm-Mutter (die eigentliche Leiterin der Aschanti-Politik). Am nächsten Tage kam Maxwell, und Prembeh litt unter den Wirkungen irgend eines Tranks, der ihm, wie die officielle Depesche sagt, am vorigen Abend in seine Speisen gemischt orden war, und schien halb betäubt ein willenloses Werkzeug in den Händen seiner Umgebung". Der Gouverneur wurde mit größtem militärischem Pompe empfangen, ein Salut ward zu seinem Empfang abgefeuert, was auf d',e Aschanti großen Eindruck machte. Die Stadt war ruhig. Alle Weiber hatten sie vor dem Einmarsch verlassen. Alle dem Opferdienst geheiligten Haine, dann die Fetischhäuser, in denen sich massenhaft menschliche Gebeine vorfanden, wurden zerstört, was unter den Eingeborenen große Ent rüstuna hervorruft. Der König von Manpon ist angekommen und hat seine Unterwerfung angemeldet. Er ist von einem höchst sonderbaren Hofzwerg begleitet. Die Telephonleitung reicht bis Kumassi. Ein weiteres Siegesbulletin" besagt: Prembeh und seine Häuptlinge stellten sofort nach Einmarsch der Truppen ihre Häuser zur Verfügung Sir Francis'. König Prembeh ist nichts mehr und nichts weniger als ein versoffener Wüstling. (?) Er war von lächerlicher Angst erfüllt, als wir einrückten. Er schwebte in Todesfurcht und kroch beinahe vor Sir Francis. Am Samstag theilte ihm Maxwell die Bedingungen der britischen Regierung mit. Sie sind hart und ganz exemplarisch. Prembeh nahm aber alles an. Die Truppen bildeten ein Carr6 auf dem Marktplatz; Prembeh mußte erscheinen und sich öffentlich unterwerfen. Er und alle seine Blutsverwandten wurden dann festgenommen und als Gefangene abgeführt, um nach Cape Coast Castle gebracht zu werden. Unter den von Prembeh angenommenen Vedingungin ist auch die Zahlung einer Kriegsentschädigung nebst der alten Schuld Koffis in Goldstaub. Ein Fort wird für den zu bestellenden Residenten und seine Schutztruppen angelegt. Die beiden. Prinzen Ausah sind unter der Anklage von Urkundenfälschung (!) gleichfalls verhaftet worden." Curlose Ehescheidungö.Zahlcn. Wenn man irgend einen Amerikaner fragt, in welchem unserer Unionsstaaten und Territorien die Zunahme der Ehescheidungen bis jetzt am größten im Verhältniß zur Bevölkerungs-Zu-nähme gewesen ist, so wird er schwerlich auf die nachstehende Antwort verfallen, sondern wohl viel eher z. B. auf Wyoming oder einen der anderen Landestheile rathen, welche in den letzten paar Jahren am meisten in dieser Hinsicht genannt worden sind. Thatsächlich aber gebührt die Palme in dieser Beziehung Arizona. Denn in diesem Territorium hat sich die Bevölkerung bisher seit seiner Organisirung als Territorium um 318 Procent vermehrt, die Zahl der Ehescheidungen aber um 2200 Procent! Es zeigt dieses Beispiel wie. der, welche Seiltänzer - Sprünge man manchmal mit der Statistik machen kann. In Ohio steht einer 20procentigen Bevölkerungs - Zunahme eine 56procentige Zunahme der Ehescheidungen gegenüber, in Michigan einer 38procentigcn Zunahme der ersteren eine 108procentige der letzteren, in Illinois beträgt das betreffende Verhältniß 81 zu 31 Procent, in Delaware dagegen 400 zu 17 Procent (trotz der PrügelBarbarei!). Gerade in Wyoming, wo so viele Scheidungen gewährt werden, hat die Zahl dies nur um 61 Procent zugenommen, während gleichzeitig die Bevölkerung um 127 Procent zunahm. Im Staate New York ist das beiderseitige Verhältniß ungefähr gleich geblieben, was eine seltene Ausnahme ist. Osm Nueianve. JmFrankenthaler Floßcanal ertränkte sich die 87jahrige Wittwe Kreuz aus Mazdorf. Ursache: Lebensüberdruß. Eine statistische Aufnähme der Gewerkschaften ergab in Berlin 395,195 Arbeiter und 123.749 Arbeiterinnen in 86 verschiedenen Berufszweigen, hiervon sind 84 Verbände mit 37,022 Arbeitern und nur 1.410 Arbeiterinnen gewerkschaftlich organisirt, also nur 10 Procent Arbeiter und noch nicht 1 Procent Arbeiterinnen. Eine Bande von Uebelthätern verübte in der italienischen Ortschaft Jerza im Hause eines gewissen Carta einen Raub und tödtete Carta. sowie dessen Neffen, Herbeige eilte Gendarmen wechselten mit den

Missethätern zahlreiche Schule, wob ein Gendarm schwer verletzt und ein die Straße passirender junger Mann getödtet wurde. Nirgends wohl ist die

Bettelei großer als m ßland. Zu 5,underttai.'enden durchgehen die Strolche daö Land; bei der ulmuthigkeit der x!eute ist der Gewinn nicht unbedeutend. Im Gouvernement Charkow liegi ein Dorf Nomo-Slo-bodsk. das man als Betteluniveru.a: bezeichnen mochte. Es wohnen dort Bauern, die sich selbst Meister" nennm; sie Üben ihr Gewerbe meltt mu Gesellen" aus. die 5 bis 8 Nudel monatlich als Gehalt beziehen und bei autem Emaanae noch besondere Vergütung erhalten. Ehe einer Geselle wird, muß er bei den ttipern vie Kunst des Vettelns jahrelang gelernt haben. Das zusammengebettelt Geld wird wieder schnell verpraßt. JnderWeihnachtswoche sind in Berlin angekommen 556.683 Packete. 29,361 Stück mehr als im Vorjahre. Aufgegeben wurden in Berlin 936.690 Packete. um 53.144 Stück mehr als im Jahre 1894. An der Bewältigung dieses kolossalen Verkehrs arbeiteten 12.821 Beamte. Unterbeamte und Hilfsmannschaften, darunter 1200 Unterofficiere undMannschaften der Garnison. Täglich arbetteten im. Dienste der Post 1812 Pferde. Ebenso gewaltig war das Arbeitsquantum, welches der Neujahrstag der Post brachte. Die Zahl der in Berlin aufgelieferten und bestellten Stadtbriefe betrug' 3.229.900 Stück, was eine Steigerung von 107.469 Stück gegen den Jahreswechsel 1894 95 bedeutet. Hl 8om Jra5. Ale! er Tage wurde in Meadville. Pa.. die Scheune des W. A. Peters durch Feuer zerstört und ein von ihm entlassener Knecht Namens Harrn Sandegriff wurde unter dem Verdachte der Brandstiftung in Haft genommen. Sandegriff wurde krank eingeliefert und der untersuchende Arzt entdeckte, daß der Verhaftete . eine Frau ist. Dieselbe gab an, 40 Jahre alt zu sein und von Harrisburg zu kommen, wo sie einen 15jährigenSohn habe. Ihr Name ist Henriette Sandegriff. Um sich und ihren Sohn ernähren zu können, hatte sie Männerkleidung angelegt und sich als Knecht verdingt. Sie arbeitete für Peters sechs Monate und leugnet auf das Entschiedenste, die Scheune in Brand gesteckt zu haben. Nach den neuesten Erhebungen über die Gewinnung von Gold, Silber. Kupfer und Blei tn Montana. Colorado. Californien, Arizona, Jdaho. Utah und Nevada lieferten an Metallen Montana M.840.500; Colorado $35.432,15; Californien $17.500,000; Arizona $15,107.000; Jdaho $10,700,000; Utab$8.262.351; Nevada $4,000.000. Gold ist mit $20 per Unze berechnet. Silber mit 66 Cents per Unze. Kupfer mit 11 Cents per Pfund und Blei mit 3 Cents per Pfund. Im Ganzen producirten diese Staaten an Gold $43.048.835; Sllber $40.775.531; Kupfer $30.949. 024; Blei $7.988.541; Unclassificirte Metalle $1,900.000; zusammen $129, 461.931. Colorado producirte mehr Gold, Silber und Blei als Montana, oder eines der anderen Länder. Mo tana hingegen mehr Kupfer, als alle übrigen Staaten zusammengenommen, nämlich Kupfer im Werthe von $23. 320.000. . Soeben ist die Thatsache bekannt geworden, daß be: emem kurzlich im Weißen Haus", dem Palast des Präsidenten, stattgehabten Em pfang einer Dame ein kostbares, mit Diamanten geschmücktes Halsband gestöhlen wurde. Das Opfer des Dieb stahls ist Frau Howard G. White, die Gattin des Eigenthümers der Zeitung Standard- in Syracuse, N. Y. Frau White wohnte mit ihrem Vater dem Empfange bei. In dem 'Gemach vor dem Empfangsaale hatten sich zahlreiche Personen, Diplomaten mit ihren Frauen eingefunden, und es herrschte ein ziemliches Gedränge. Zwei Damen in prächtiger Gesellschaftstoilette kamen von zwei Seiten her auf Frau White zu und reichten sich über deren Schultern hinaus zur Begrüßung die Hände. Frau White wollte den beiden Damen Platz machen, doch das Gedränge war zu groß und übrigens der loren sich die Damen auch sofort wie der aus der Menge. Kurz darauf bemerkte Frau White, daß der Diamant schmuck, der einen Werth von $2500 hatte, von ihrem Halse losgelöst wor den war. Als sie sich von ihrem Schrecken erholt hatte, suchte sie einen der Privat-Detectivs aus, die in Ge sellschaftstoiletten diesen Festlichkeiten beizuwohnen pflegen, und theilte ihm lhr Erlebnlß mit. Sie gab eine ziem lich gute Beschreibung der erwähnten beiden Damen, doch bis jetzt ist es noch nicht gelungen, eine Spur derselben oder der Diamanten zu erlangen. , , , Kaufe Mucdo'ö Best Havann r.iaar." Besuchen Sie unseren ?Wdkg Aracl Laden, Washington Str. Eingang. Sine große Collectiv von Schnittblumen u. Palmen ist zum Verkauf ausgestellt. Wertermann Bros. FI.0KI3TEN. tl feva,H A 7(0 - OPTICIAN-Oi) mr Li n i ti m . Finnin.!. vtNUON H083L. INDIANAPOLIS-IND. Drillen werden nach ten dchen Methoden Quzen angepaßt.

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