Indiana Tribüne, Volume 19, Number 144, Indianapolis, Marion County, 11 February 1896 — Page 2

Jnviuna Tribüne.

Erscheint Täglich und SouNtagv. Die tätliche. Tribüne- kostet durch den Träger 22 Cents per Woche, die SonntagS-.Tribüne'S Cents per Woche. Seide infamsten 15 Cents ode? 65 Cents per i7kar. Per Post außerhalb de, iPfdt uzeschtckt U Vorausbezahlung V pci 'jftlt. mt 13 Süd kllabama Straße. Indianapolis, Ind., 11 Februar 1896 rikrderaang des ZigeunerthumS. Preciosa Dir, Dir folgen wir UndKemer bleibt, Keiner zurück!" Ein Stück Romantik nach dem andem scheint in unserem prosaischen Zeitalter dahinzuschwinden. Neuerdings wird auf gewisse Umstände aufrnerksam gemacht, welche darauf hinweisen, daß auch die Zigeuner imm:r seltener werden und offenbar demAussterben entgegengehen, d. h. die echten Zigeuner, nicht Jene, die blos ein zigeunerartiges Leben führen, und zu denen schließlich alle Nomaden der modernen Cultur gerechnet werden könnten. Welche Rolle spielte das malerische Zigeunerthum in früheren Tagen im Volksleben, und wie .sehr hat es die Literatur, die Poesie, die Malerei und andere Künste bereichert ! Auf allen diesen Gebieten weicht es immer mehr zurück. Immer seltener sind die unverfälschten, vollblütigen Vertreter der Rasse geheimnißvollenUrsprungs, welche Moritz Hartmann in einem seiner schönsten Gedichte sagen läßt: Mein Vaterland liegt in der Sagenwelt, Im Eeigenton, vom Schmerz und Sturm geschwellt", in der Wirklichkeit anzutreffen. Sogar in dem gastlichen England, wo das Zigeunerthum früher in besonderer Blüthe stand, ist es heute gar nicht mehr so leicht, einen wahren Zigeuner zu finden; denn die gelegentlich auftauchenden kleinen Trupps umherziehender Wahrsager und Roßkämme haben meist keinen Tropfen Zigeunerblut in den Adern. Von unserem Lande gilt das noch diel mehr. Hir waren wirkliche Zigeuner noch nie sehr zahlreich, gegenwärtig sind sie aber seltener als je, und man muß sich hüten, das erste beste bunt zusammengewürfelte, abenteuernde Lumpenpack ganz gewöhnlicher Art mit ihm zu verwechseln. Immerhin vegetirt in den Ver. Staaten und in Canada noch eine kleine Anzahl classischer Zigeuner, welche in den letzten Jahren so gut wie gar keinen Zuwachs durch Einwanderung erfahren hat. Wie unzählige Geschichten hat man früher von der Neigung der Zigeuner zum Kinderstehlen erzählt! Diese Neigung ist sogut wie völlig verschwunden. Höchstens muß beim Wahrsagen und ai anderen Fällen de: Hinweis auf dergleichen, wie auch vielleicht die Drohung, bei schlechter Behandlung Dem und Jenem den rothen Hahn auf's Dach zu setzen" (ein speciell durch das Zigeunerthum aufgebrachter Ausdruck fürBrandlegung) hin und wieder als bluff game" herhalten. ' Mitunter meldet eine Depesche noch, daß ein längst verschollen gewesenes Familien - Angehöriges, das ton Zigeunern geraubt wurde, wieder aufgetaucht sei. Aber solche Geschichten gchen immer vieleJahre zurück, und auch früher sind die allermeisten Kinderräuder be! uns k e i n e Zigeuner gewesen. Heute kommt dergleichen nur noch in der Groschennovelle und auf derGroschenbühne vor, soweit wirkliche Zigeuner die Helden der Geschichte sind. Haben doch die Zigeuner gewöhnlich Kinder genug von ihrem eigenen Blut, als daß sie die Lust verspürten, Freiheit oder Leben auf's Spiel zu setzen, indem sie die Kinder Anderer wegnehElttl. 5!:cht selten suchen sie sogar, ihre eigenen Kinder loszuwerden. So versuchte unlängst in der kanadischen Provinz Quebeck eine Zigeunerbande, alle ihre Kinder z:, verkaufen, weil die Zeiten so schlecht geworden seien, daß sie nicht mehr genügend für die Kleinen sorgen könnten. Solche Vorgänge weisen deutlich auf den nahenden Untergang dieser in.teressanten Rasse. Manches erwachsene Mitglied hat sich auch einzeln innerhalb der Civilisation verkrümmelt". sich aus der Rasse hinaus verheirathet und ist seßhaft geworden. Im Uebrigen sind die Ursachen für ben Niederrang des Zigeunerthums noch wenig ansäe klärt. Etwas hat derselbe jedenfalls auch mit den immer allgemeinen Zurückweichen des Waldes zu thun. Die Zeit mag nicht mehr ferne sein, in der das schöne Volks - Singspiel Preciosa"u. dergl. vom durchschnittlichen Publikum kaum noch verstanden werden. Oo der Orennholz'Jndustrke. Alle neuen Fortschritte in der Erfindung und Anwendung von HeizMaterial haben nicht verhindert, daß die Vrennholz.Jndustrie bei uns beständig an Bedeutung gewachsen ist. Ihr Wachsthum hält, wie ein amerikanisches Fach-Organ neuerdings schreibt, wenigstens Schritt mit dem Wachsthum der Bevölkerung unseres Landes, und die Leute sind im Allge'meinen mehr geneigt, VLndel-Vrenn-holz zu kaufen, als in früheren Iahren. Natürlich hängt dies vor Allem damit zusammen, daß die Preise des Feuer-Anmache-Holzes sehr bedeutend zurückgegangen sind. Dies gibt jene selbe Fachzeitschrift Veranlassung . zu einem Klage-Artikel, worin sie constatirt, daß in den letzten paar Jahren unter den Gesellschaften, die sich damit beschäftigen, nur diejenigen, die unter Controlle der Standard Wood Co." stehen, einen nennenswerthen Profit gemacht hätten, und es wird zu verstehen gegeben,' daß so ein allgemeines Syndicätchen in Klein-Brenn-

holz keine üble Sache Ware, um der gewaltigen Ueberfüllung des Marktes entgegenzutreten. Doch braucht dem Publikum nicht zu bangen, daß ein allgemeiner

Trust" in diesem Artikel zu Stande kommt, welcher in vielen Etagen-Woh-nungen, die nur geringe Gelegenheiten zum Aufspeichern erheblicher Mengen Kohle oder Klafterholz bieten, durch den geringen beanspruchten Raum und seine Reinlichkeit besonders schätzbar geworden ist. Denn die Versorgungsquellen sind nicht nur sehr groß, so dern scheinen noch immer mehr zuzunehmen und sich auch auf die Hart-holz-Wälder mit ihren vielen bisher unverwendeten Abfällen zu erstrecken. Mysteriöse Behausungen. Nickt nur in Felsllüften und SdU dern von Hochgebirgs - Gegenden oder m nordischen Einöden oder auf tina men Inseln haben wir noch ganz unerforschtes Land, sondern auch !n Regionen, wo Viele längst nicht mehr dergleichen vermuthen. So ist auch der Süden von Florida zum aroßcn Theil noch unerforscht und uns kaum vertrauter, als ob er irgendwo m der Nahe des Nordpoles oder Südpoles ein weltvergessenes Dasein führte. Dieses mangelhafte Bekanntsem yat freilich feine guten Gründe. Hier bietet die Natur zwar keine Gewal!5?mdernisse, aber desto mehr tückische Schlingen und Fallgruben, denen sich nicht so leicht Jemand ohne Noth nähert: bodenlose Sumpsgrunde, mit Schlinggewächsen überzog:n, oder Stellen, die vielleicht nur Mit ewigen Zoll Wasser bedeckt sind, aber in deren Grund man die längste tange stoßen kann, ohne auf irgend etwas Festes zu treffen, und wo auch keinem Schwimmer seine Kunst irgend etwas hilft, und auch jedes hier nicht zuHause befindliche Thier ertrinken muß. Dazu kommen noch die beständigenGefahren durch Schlangen und anderes Gethier. Es gibt Menschen, welche ihr Leben lang in unmittelbarster Nähe solcher Gegenden wohnen; aber .luch diesen fällt es in der Regel nicht ein, Forschungs - Expeditionen zu wagen oder weiter zu dringen, als zur Vefriedigung ihrer bescheidenen Bedürfnisse erforderlich ist. Denn sie wUen am besten, wieviel sie dabei risciren würden! Einer dieser war auch der Jäger Jas. Singletary.welcher aber schließlich doch zu einer merkwürdigen Entdeckung gelangte, worüber ein Correspondent in Palatka, Fla., Folgendes zu erzählen weiß: An der Grenze einer anscheinend noch gänzlich jungfräulichen, wenigstens niemals von einem Weißen retretenen Morastgegend großgewachsen, war Singletary gleichwohl nie weiter, als etwa eine Meile in dieser geheimnißvollen Welt vorgedrungen. " Während er aber seinem Hauptberuf, der Puterjagd, nachging, in welcher er eine locale Berühmtheit erlangt hat, erregte eine ausfällige Thatsache sune Wißbegierde immer lebhafter. Er bemerkte nämlich öfter, daß die Vögel unmittelbar in die Sumpfgegend :i?f hinein flogen, wo es doch nirgends Nährboden oder auch nur eine Ruhestätte für sie geben follte, und mitunter ein solcher Schwärm erst :iach einer Woche, ja erst nach einem Monate zurückkehrte. Wo konnten sie inzwischen gewesen sein? Diese Vögel", sagte er sich, fliegen keine 25 oder 30 Meilen weit zur Fütterung und kommen dann wieder zurück; da muß es irgendwo, nicht sehr weit von hier, höheres und besseres Land geben, und vielleicht sind dort nicht nur Pute? in Menge zu slnden, sondern no.) manche andere Din-V"-Er sprach mit seinem Nachbar Joe Evans darüber, und die Geschichte ließ ihnen endlich keine Ruhe mehr. Ungcachtet aller Gefahren, entschlossen sie sich daher unlängst zu einer Forschungstour. Mit Handbeil, Jagdmesse. Compaß, einer Rolle Tauwerk, Flinte. Schießbedarf und einer ziemlichen Quantität Lebensmittel in einem Gummisäckchen, machten sie sich eines schönen Morgens auf den Weg. Die erste halbe Meile weit ging Alles glatt, dann aber wimmelte es nur so von unbekannten Gefahren und Schwierigkeiten, und jeder einzelne Schritt erforderte die äußerste Vorsicht. Sie bewegten sich natürlich nicht neben einander, sondern es war immer eine gewisseStrecke zwischen ihnen, aber sie waren durch ein um ihre Leiber geschlungenes Tau miteinander verbunden, damit, wenn der Eine in Sumpf oder Flugsand oder in einem Alligator - Loch einsinke, der Ändere ihn herausziehen könne. Oft wateten sie tief in dickem Wasser, fehr häufig mußten sie sich mit ihren Handbcilen durch das dichte Untergestrüpp einen Weg bahnen, mitunter auch fchwimmen, und viele Umwege mußten sie machen. Als die Sonne unterging, konnten sie sich, in gerader Linie gerechnet, kaum mehr, als 3$ Meilen von ihrem Ausgangspunkt entfernt haben. Sie zündeten an einer verhältmäßig wasserfreien Stelle ein Feuer an und lagerten sich hier für diese Nacht. Schon frühmorgens weckte das vereinte Concert der Flamingos, der Reiher, der Alligators und der Frösche sie auf, und sobald es hell genug war, wurde die mißliche Tour fortgesetzt. Unmittelbar vor Mittag aber gewahrten sie wirklich höheres Land vor sich! Es war eine Insel, die sich mindestens 20 Fuß über dem umgebenden Sumpfland erhob. - Noch viel größer aber wurde ihr Erstaunen, als sie dieselbe schwimmend erreicht hatten und ungefähr in der Mitte des reichbewaldeten hohen Ei landes ein Halbdutzend alter mensch licher Wohnungmemerkten. Dieselben waren aus Cedernholz mit großem Verständniß für die Baukunst aufgeführt und mußten viele Generqtionen hindurch benutzt worden, aber längst verlassen sein. Uebngens laßt sich das Alter von Cederholz-BaMverkm au

Bn ichwer bestimmen. Man entdeckte auch einen Wassercanal vo 8 Fuß Breite und 4 Fuß Tiefe, sowie alle Anzei chen, daß früher hier ausgedehnte Landwirthschast getrieben worden war, sich aber das Land längst inUrwald zurückverwandelt hatte. Indianer

waren iene Bewohner, nach allen Ueberresten zu schließen, nicht gewesen, aber entweder Spanier, die zu einer verschollenen Colonie geHorten, oder Negersklaven, die zu Anfang desJahrHunderts aus Georaia oder den Carolinas entkommen waren. Vielleicht auch Justizflüchtlinge ? Nicht einmal emer der Indianer, die noch heute in der Nachbarschaft vorkommen, hatte je etwas von diesem Land und seinen Bewohnern gehört. Für dillige Straßenbaynfahrten. Seit kurzem ist in einer ReiheStadten unseres Landes eine mehr oder weniger lebhafte Bewegung im Gange, um eine Ermäßigung des Straßenbahn - Fahrpreises herbeizuführen. Mit den Aussichten dieser Agitation sieht es meist noch sehr windig aus. Jedenfalls aber kommt zur Zeit ein diesbezüglicher Aufsatz in einer stlichen Monatsschrift, der von Proicssor Frank Parsons, einen der besten Kcnner dieses Gegenstandes nach seiner praktischen und nach seiner rcchtswissenschaftlichen Seite, herrührt, recht gelegen. Aus dem reichen Material, tcelches ProfessorParsons hierüber zusammengetragen hat, sei wenigstens Einiges den Liebhabern billiger Straßenfahrten hiermit als geeignete Streitwasfe zu Gebote gestellt. Nach den Berichten der Straßenbahn - Gesellschaften selbst und nach dem Zeugniß von Autoritäten ersten Ranges auf diesem Gebiete läßt sich mit Bestimmtheit sagen, daß zwei Fünftel des jetzt fast ausschließlich üblichen Fünfcents - Fahrgeldes, also 2 Cts. genügend sein würden, um durchschnittlich nicht nur die gesammten Beförderungskosten einschließlich der Entwerthung des Materials zu decken, sondern auch noch 6 Procent Zinsen auf das w i r k l i ch angelegte Capital einzubringen. Die durchschnittlichen Einnahmen eines Trolley" - BahnWagens belaufen sich zur Zeit auf etwa $40 den Tag. während die Betriebskosten nur 510 bis $12 betragen, wozu nur noch $2.50 bis $3 sogenannte fixe Kosten kommen. Darnach würde ein Fahrgeld von 3 Cents jedenfalls noch einen fehr bedeutenden Reinprofit liefern, mindestens ein Drittel der Brutto - Einnahmen. Nach Meilen berechnet, betragen die Einnahmen pro Meile 33 bis 50 Cents, die Kosten für den Bettieb des Trolley"-SystemS aber nur etwa 10$ Cents, und die Gesammtkosten einschließlich Arbeit, Neparaturen, Steuern. Versicherungsgelder u. s. w. nur erst 14 Cents pro Meile. Bei Obigem ist noch Eines in Betracht zu ziehen. Der veranschlagte Profit eines 3 Cents - Fahrgeldet gründet sich auf die Voraussetzung, daß der Straßenbahn - Verkehr derselbe bleibt, wie bisher. Es liegt aber auf der Hand, daß er sich nach der ErMäßigung des Fahrgeldes bedeutend steigern wird. In Savannah, Ga., wo das Stra ßenbahy - Fahrgeld sogar auf 1 Cent hinabgesetzt wurde, gingen die BruttoEinnahmen nicht nur nicht zurück, sondern vermehrten sich, und es wurde ein guter Reinprofit erzielt. Man weiß, daß es nicht viel mehr kostet, einen vollen Straßenbahn - Wagen zu betreiben. als einen leeren, und die Kosten sich keineswegs im Verhältniß zurVerkehrszunahme erhöhen. Man kann in runder Zahl sagen, daß bei einer Herabsetzung des Fahrgeldes auf 3 Cents in unseren großen Städten die Geschäftszunahme bei Weitem die durchschnittlichen Kosten pro Passagier vermindern und einen Profit von 50 Procent der Brutto -Einnahmen lassen würden, und daß selbst ein 2 Cents Fahrgeld mit entsprechender Verkehrszunahme einen Profit von etwa 30 Cents ließen. In Glasgow, Schottland, wo das durchschnittliche Fahrgeld unter 2 Cents beträgt, wird ein hübscher Profit erzielt. Dabei hat man dort nur PferdebahnBetrieb, welcher, wie die Berichte aller Straßenbahn - Gesellschaften ergaben, kostspieliger ist, alö der elektrische. Auf das Beispiel von Toronto. Canada, wurde schon bei einer früheren Gelegenheit hingewiesen. Wie viel Profit erwarten jeneHerrschaften denn eigentlich? Professor Parsons, welcher die Staats- und Municipalgesetze über diesen Gegenstand gründlich vorgenommen hat, gelangt zu der festenUe berzeugung, daß eine Preis- und an dere diesbezüglicheReformen sehr wohl auch ohne eine Aenderung am Besitz der Straßenbahnen, durch Ordinanz bewerkstelligt werden können. Elektrische Spazierstöcke. Den Beamten unseres Patent-Am tes ist es schon oft aufgefallen, wie ungemein viele neue Erfindungen schon in Verbindung mit dem Spazierstock gemacht worden sind ja, soweit die Patentgesuche in Betracht kommen, mehr Erfindungen, als bezüglich irgend eines andern vom Menschm benutzten Gegenstandes während der Spazierstock an und sur sich, der eine der ältesten Erfindungen des Menschengeschlechtes bildet, noch außcrordentlich wenig verbessert worden ist. Allerlei Umstände haben in unserm Land besonders dazu beigetragen, die sich an den Spazierstock knupfendenErfindungen zu vervielfältigen, so z. V. die Prohibitions - und andere Einschränkungsgesetze, bezüglich der geistigen Getränke, wodurch mannigfache Arten geistig" geladener Stocke aus kamen, welche nicht einmal alle dem Patent - Amt unterbreitet worden sind. Deaen- und Schießstöcke kennt man mehr oder weniger in allen Culturländern, und auch bei uns sind alleryand neue Arten solcher ausaettü

gelt worden, die theilweise recht schätzcnswerth unter unsicheren Verhältnissen sind. Vor einiger Zeit ließ ein ame-

rikanischer Erfinder emen Spazierjtock : patentiren. welcher nichts Geringeres. ; als eine traabare Apotheke bildet, mit vielen dünnen Fläschchen darin, in de-' nen sich alle möglichen bei einem PlötzlichenUnfall oder plotzlicherErkrankung etwa nützliche Medicinen befinden. Viele andere derartigen Erfindungen sind ohne besonderen praltischenWerty und befriedigen nur den Geschmack von Zierbengeln und Anderen. ' Einer der jüngst bei uns gemachten Svierstock - Erfindungen stellt alle früheren bildlich und wörtlich in den Schatten. Um das zu können. muß sie selbstverständlich elektrischer Art sem. Em Spazierstock mit elektrischem Licht ist gewiß nicht übel. Dabeit scheint die Elektricität keine so starke zu sein, um den Träger etwa in Lebensgefahr zu bringen. Natürlich ist auch dieser Blitzstock hohl. Er ist innen beinahe bis oben herauf mit der chemischen Lösung gefüllt, welche zur Erzeugung der Elektricität dienen soll, und der Griff ist eigentlich weiter nichts, als eine Glühlicht - Kugel ; diese hat eine Zier- und Schutzdecke aus Nickel oder Silber, welche sich jedoch entweder abschrauben läßt oder schon beim bloßen Druck auf eine Feder auseinanderfährt. In den Hohlraum erstrecken sich auch noch die Pole der elektrischen Batterie, jedoch nicht so weit, um von selbst die Säuren zu erreichen. Sobald indeß Licht gewünscht wird, halt man den Stock mit dem Griff nach unten, und dann greift die Säuet die Zinkplättchen an. und die erzeugte Electricität erleuchtet den, fei-' ier Verkleidung entblößten Stockgnss. Die Lichtfülle wird als wirklich übercaschend bezeichnet und hält nahezu ,',wei Stunden an. Es findet keine unnöthige Stoffvergeudung statt; denn es entsteht, wie gesagt, keine Elektricität, wenn der Stock nicht umgekehrt gehalten wird. Eine einzige Füllung soll Wochen- ja monatelang ausreichen können, und weiterhin kann man leicht und ohne große Unkosten den Stock auf's Neue laden". Vielleicht das Wunderbarste an diesem Stock ist die große Leichtigkeit. Er wiegt im Ganzen nur etwa ein Pfund und sieht nicht viel anders aus. als ein ganz gewöhnlicher Ebenholz-Spazier-stock von normaler Länge, ohne daß von außen etwas darauf hindeutet, daß er gleichzeitig eine elektrische Lampe ist. Er würde sich also auch sehr zu geselligen Ueberraschungen eignen, und wenn er alle ihm nachgesagten Vorzüge hat, so ist ihm eine große Populärität sicher. Auch könnte er eine neue Aera auf dem Gebiet der Fackelzüge" bei Wahlcampagnen u. f. w. herbeiführen. FeuerSbrunst seit 20 Jahren. . Man hat viel Aufhebens von dem monatelangen Brand des BozemanTunnels in Montana gemacht. Aber das und Aehnliches ist noch gar nichts gegen den nachstehenden Fall! Am Rücken des Locust-Verges im pennsylvanischen County Carbon, gegegenüber Lansford, liegt eine verein, samte und schwer zugängliche An-thracit-Kohlengrube, welche jetzt schon seit zwanzig Jahren unausgesetzt brennt, obwohl die Wissenschaft alles Mögliche im Kampf gegen die Flammen aufgeboten hat. Dieser Kamps bildet selbst in einem Lande mit sehr zahlreichen Grubenbränden eine höchst merkwürdige.einzigartige Erscheinung, nicht blos wegen der Dauer des Bran des. Man nimmt an, daß Ratten, welche a m dieser Beziehung schon so Vieles auf dem Gewissen haben", diese Feuersbrunst verschuldeten und so ein ehemals vielversprechendes Kohlen bergwerk verdarben. Gegenwärtig sind dort weniaer Arbeiter tbätia. als gesetzlich erforderlich sind, um den Platz zur amtlichen Kenntnlßnahme des Staats-Grubeninspectors zu bringen; daher wird das Bergwerk in den Jnspectorsberichten nicht einmal mehr erwähnt, so interessant dasselbe auch sonst ist. Freilich kann man es kaum mehr Bergwerk" nennen. Einst aber füllte, wie man behauptet, mehr als eine Million Tonnen Kohle den gewaltigen Raum! Davon ist auf alle Fälle fehr wenig mehr zu retten. Durch die festaebackene und ausae dörrte Oberfläche strömen meist noch immer große Wolken böser Gase in die Luft, welche die Lebhaftigkeit des Brandes da drunten zeigen, und die Atmosphäre ist mehr oder weniger miZ Schwefel geschwängert. Unter der L m.' a. . L I ounnen rüste ist der Ä20eN toeu?! in pulverartiaen Staub zersetzt, und leicht kann es Einem vorkommen, daß man bei festem Austreten einbricht, wie in Schnee-Triften. Bewohner der Nachbarschaft schreckt das nicht.' Vor etwas über 30' Jahren wurde diese Grube van Old Jim" Anderson, einer sehr bekannten Persönlichseit, eröffnet. Später erlangte die Lehigh and Wilkesbarre Coal and Navigation Co.", eine der gewaltigsten Kohlenbarone-Gesellschaften.Con-trolle über das Land, und der ungeheure Werth des Bergwerkes zeigte sich erst vom Jahre 1873 an, also ziemlich kurz vor dem Ausbruche' des Brandes, nachdem eine umfassendere und zweckmäßigere Ausbeutung begonnen worden war. Es würde zu weit führen, auf die vielen Methoden einzugehen, welche in. Lauf der Zeit zur Bewältigung der Feuersbrunst erfolglos angewendet wurden, so sehr sich auch Fachleute dafür interessiren würden. Die Dauer des Brandes ist nicht einmal das Aus fallendste. Hat doch in der East Pine Knot"-Kohlengrube, in der Nähe von Pottsville, eine unterirdische Feuersbrunst schon 30 Jahre lang gewüthet! Ja zu Wadesville, in dersel ben Gegend, brennt eine Kohlenader schon 40 Jahren. Aber in keinem anderen Fall ist die Zerstörung eine , so unaebeure aewesen, und bat das Feuer

allen iegenoemuhungen einen so hartnäckigen Widerstand geleistet, wie in diesem. Enorme Summen hat allein dieser Kampf gekostet, auch verschiede-, ne Menschenleben gefordert. Wie lange mag es noch dauern? Immerhin scheint es gelungen zu sein, die Qeiterverbreitung des Feuers auf anderen Kohlenschichten zu verhindern, und die Brandstätte beschränkt sich jetzt auf ein Bett von

2000 Fuß Lange, 450 Fuß Tiefe und etwa 30 Fuß Dicke. Ulbcrschwemmung m t Zwiebeln. Die Eier sind nicht das Einziqe, was gegenwärtig bei uns, d. h. in den bedeutenden Centren, sehr hausia und daber .so billia. wie Brombeeren" ist. turn großen Verdruß gewisser Specu. kanten. Nein, auch die duftigen Zwicbeln leisten ihnen Gesellschaft, worüber ein aroßes Wekllaaen unter den Züchtern und Händlern des edlen Knollengewächses herrscht, wahrend die Liebhaber des Zwiebelkuchens hoch aufjubeln können. Verursacht wurde diese Erscheinung einestheils durch eine ungewöhnlich reiche einheimische Ernte, anderntyeus auch durch einesehr beträchtliche Zu nähme der Zwiebeleinfuhr aus auswärtigen Landern. Namentlich die spanischen Zwiebeln halfen von auswärts her das Geschäft verderben. Die letzte Zwiebelernte in den Neuengland Staaten und New Aork betrug durch' weg 400 bis 500 Bushels aus den Acre und in manchen Fällen noch mehr! (Im vorherigen Jahr war sie durch Dürre und Ungeziefer vielfach schwer geschädigt werden, und selbst im vorvorigen Jahr hatte sie nicht mehr, als durchschnittlich 243 Bushels pro Acre betragen.) In Ohio, der dritten Hauptquelle für einheimische Zwiebeln, wurde ebenfalls etwas Erkleckliches geerntet, aber im Einzelnen war der Ertrag hier vielfach schwach, da ungünstiges Wetter einen großen Theil des Samens zerstörte. Doch das konnte der Zwiebel-Ueberschwem-mung keinen Eintrag thun. Wo Zwiebeln und Eier so wohl feil sind, da haben auch unpopuläre Schauspieler und Vortragsredner Ursache, sich recht zusammenzunehmen! Vom Jnlanve. OldVirginia"hatdieser Tage dem sonnigen Süden" wenig Ehre gemacht; der größte Theil des Staates war nämlich unter 5 Fuß Schnee begraben. Nach einer conservativen Schätzung bezahlen die Eisenbahnen der Vereinigten Staaten zusammen im Jahre Durchschnittlich Z3.000.000 an Schadenersatzansprüchen. In San Francisco wurden jüngst gute Kartoffeln zu dem lächerlich geringen Preise von 2 Cents pro Sack feil geboten, trotzdem aber waren sie schwer verkäuflich. DerRiesevonRhodeJsland ist in West Greenwich im Alter von 81 Jahren gestorben. Der Mann, Stephen Andrew, maß 6 Fuß und wog 498 Pfund; sein Brustumfang betrug 78 Zoll. In dem Staats - ZuchtHause zuWarsaw, Ind., werden Fahrräder fabricirt. Eine angesehene Firma hat die Sträflinge in der Herstellung derselben unterweisen lassen. GouverneurAtkinsonvon Georgia hat einen Prediger aus Murray County begnadigt, welcher wegen Verkaufs von Whisky ohne Licenz zu einer einjährigen Gefäng.slßstrafe verurtheilt war. Circa 25.000.000 Bushels Pfirsiche. 60.000.000 Bushels Aepfel und 230.000.000 Bushels Kartoffeln wurden im verflossenen Jahre in den Ver. Staaten geerntet. Gegenüber von Blennerhassett Island bei Parkersburg. W. Va., wurde in einem alten IndianerVegräbnißplatz ein steinernes Bildniß einer Frau in sitzender Stellung gefunden, das sehr kunstvoll in den Stein eingehauen war. I n M a r m o u t h. M e.. g i b t es eine öffentliche Schule, welche 13 Zöglinge hat. Das älteste Kind zählt 13 Jahre und die betreffende Lehrerin ist 13 Jahre im Amte. Trotz dieser dreifachen Wiederholung der ominösen Zahl Dreizehn sind alle Kinder munter und gesund und machen ausgezeichnete Fortschritte. Von der Pacificküste fin det ein veritabler Erodus von Gold suchern nach Alaska statt. Mit allen Dampfern, die von San Francisco und Tacoma abgehen, reisen Prospectoren nach dem Lande der Verheißung an den Ufern des Jukon. Der Dampfer Topeka." welcher neulick von Tacoma auging, hatte nicht weniger als (6 unternehmende Manner an Bord, die dort ihr Glück zu machen hoffen. Washington kann mit Recht darauf Anspruch erheben, ein Volznaa: par excellence genannt zu werden. Im Laufe des verflossenen Jahres gelangten von dort nickt weniger als 411,793.952 Fuß Holz zur erlenvung, und von diesem Quan lum gingen 152,294,373 Fuß in' 3 Ausland. Eine einzige Mühle i Port Blakely producirte 30.000 Fu an jedem Arbeitstage. An einem Arbeiter Na m b mens John Carter in Anderson. Ind., tu jungi.: eme seltene Operation vollzogen worden. Dem Manne war bei der Arbeit in einer dortigen Fabrik ein sehr dünner Stahlsplitter von etwa einem Zoll Lönge in den rechten Augapfel gedrungen und dieser Eindringling wurde mit Hilfe eines sehr starken, Magneten herausgezogen. Die Sehkraft des betreffenden Auges hat der Mann freilich verloren. New Yorks Bowery trauert. Tramps gehen in Sack und Asche. Heinrich Peymann ist todt, der Mann der bahnbrechenden Idee, die ihm eine Viertelmillion Dollars oder noch mehr eingebracht hat. . Er war der Erfinder der 15-Cent Logirhaufo. Bevgr er vor 13 Jahren sein

Eclipse-House an Chatham" Square eröffnete, gab es nur 23-Cent-Häuser. Das war das Ei des Columbus. Mit

dem reichlich verdienten Geld grün-' t. c " r t. r i ' oeie er neue ogiryauer uno rausie Saloons. So wurde er reich. DerOrtHardinsbur g.Ky., scheint ein wahres Schweineparadies zu sein. Ein dortiger Advokat hatte einen Grunzer über den Haufen geknallt und, zur Bezahlung des Thieres aufgefordert, verweigerte er dieselbe, worauf er verklagt wurde. Vor Gericht erklärte der Jünger Blackstone's, daß die Schweine ihn und seine Familie fast zur Verzweiflung getrieben hätten. In seinen eigenen vier Psählen wäre er mit den Seinigen vor den Grunzern nicht sicher; die Thiere wären zu wiederholten Malen in seine gute Stube gedrungen, hätten das Piano ruinirt und seine Kinder sogar beim Beten attackirt. Der Kläger wurde mit seiner Forderung abgewiesen. .,, Dom Anölnnve. Frau Quedantoni, eine der bekanntesten Schauspielerinnen Italiens, ist in Bologna unter der Anklage, einer Dame eine werthvolle Diamantenbroche gestohlen zu haben, verhaftet worden. Die Affaire erregt in Bologna sensationelles Aufsehen. I n dem böhmischen Städtchen Luze (Bezirk Hohenmauth) ist eine Familie, bestehend aus Vater, Mutter und einer zwölfjährigen Tochter. in, Folge Einathmung von Kohlenoxydgas (durch Schließung der Ofenklappe vor dem Schlafengehen) erstickt. DergefürchteteHaidukenführer vom Rudniter Kreise. Tichomir Kuzmanowitsch, auf dessen Kopf die serbische 'Regierung einen Preis von 6000 Francs gesetzt hatte, ist von einem Mitgliede seiner eigenen Bande des Preises wegen im Schlafe getödtet worden. Der Kopf wurde dann der Behörde abgeliefert. Das Paffauer Schöffengericht hat die Gattin des Zahlmeisteraspiranten Hemminger wegen roher systematischer Behandlung ihres 15jährigen Dienstmädchens zu acht Tagen Gefängniß verurtheilt. Ihr Ehemann, der Feldwebel und Zahlmeisteraspirant Hemminger, war vom Untergericht des 16. Jnfanterie-Regi-mcnts zu 60 Mark Geldstrafe verurtheilt worden, weil er ebenfalls das Dienstmädchen stark mißhanlt, zv Boden geworfen, mit der Hunbepeitsche m's Gesicht und auf den Kopf qe schlagen hat, weil das Mädchen sich weiaerte, aus der Schussel des Hundes zu essen. Das Militärbezirksgericht hob die Anklage in mehreren Punkten auf, da der Mann zur Ausübung von Züchtigung gegen das Dienstmädchen tbeilweise berechtigt sei. (!) Neulich Abends hörten Passanten in der Plankengasse zu Brünn mehrere nacheinander folgende Schusse. Als man zur Stelle kam. fand man zwei iunge Leute mlt durch schossenen Köpfen todt vor. Der eine der beiden Leute wurde als der Sohn des pensiornrten Gefangenen-Oberauf schers Zach, der 19jährige beschäftigungslose Carl Zach, der andere als dessen Bruder, der 17iahrige Ge schäftspraktikant Eduard, erkannt. Es wurde festgestellt,. daß Carl am Nach mittag von seinem Vater behufs Ein iiufs von Waaren 5 fl. erhalten hatte, für welchen Betrag er die Schußwaffe kaufte. Abends lauerte er fernem jüngeren Bruder Eduard auf und ging ihm bis in die Plantenaasse nach, wo sich das Blutdrama abspielte. Hier feuerte er aus dem neugekauften Revolver emen Schuß qeqen semen Bru der ab, worauf er sich selbst tödtete. In einem zurückgelassenen Schreiben gibt er seinem Vater bekannt, daß er seinen Bruder nicht aus Rache, sondern aus Mitleid erschoß, weil er besorgt war. derselbe könnte den epileptischen Anfällen, an welchen er litt, zum Opfer fallen. - Die Geschichte zweier halben Centesimi, die von den ple montesischen Blättern erzählt . wird. zernt, daß auch die italienischen Fi nanzbehörden Haarspaltereien treiben können, wenn es sich um die Jnteressen des Staatsschatzes handelt. Da waren zwei Gefananlßbeamte in Cuneo. denen für eine außerordent liche Dienstleistung eine besondere Vergütung von je einer Lira gewährt worden war. Als Steuerabzug wäre auf jede Lira nach dem bestehenden Satz von 1 Procent die Summe von 1 Centesimi gekommen; da aber halbe Centesimi nicht erishren, so zog man jedem der beiden Belohnten nur 7 Centesimi ab und zahlte ihnen statt 92z Centesimi deren 93. Die Centralbehorde beanstandete jedoch dieses Verfahren, das dem Staatsschatz einen Steuerverlust oon 1 Centesimo verursachte und verlangte von den 2 Lire den vollen 'Steuerbetrag von 15 Cen tisimi, worauf die Provincialbehörde gehorfamst erwiderte, daß sie das nicht ausführen könne, sintemal Münzen von emem halben Centesimo Nicht be ständen. Das Ministerium aber blieb unerbittlich und verlangte, daß der Abzug von 1 Procent nicht auf die einzelne Lira, sondern auf die Gesammtsumme von 2 Lire gemacht werde, fo daß den beiden Beamten zusammen nicht 1.86, sondern nur 1.85 Lire auszuzahlen wären und daß es 'den beiden Herren überlassen bleiben solle, diese ungrade Summe unter sich zu vertreten. Vermuthlich belaufen sich die Kosten für die amtlichen Berichte zur Rettung des einenCentesimo etwas höher als die dem Staatsschatz geret We Summe. Zürich. Der in Zürich st-dtb? kannte Klavierspieler und -Lehrer Heinrich Mertens, wurde neulich Nachts todt vor semer Hausthüre aufgefunden. Die Taschen war ihm geleert, Geldbeutel, Schlüssel und Uhr fehlten. Ein benachbarter Wirth hatte Schreie gehört, eilte zur Stelle und verfolgte einen vom Platze kommenden Unbekannten bis gegen den Mühlebach. Dort glitt der Wirth aus und mußte die Verfolgung aufgeben.

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