Indiana Tribüne, Volume 19, Number 143, Indianapolis, Marion County, 10 February 1896 — Page 2

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Vnviana Tribüne.

Erscheint Täglich und Sonntagi Die tägliche .Tribüne- kostet durch den Träger 12 Cents per Woche, die Eonntag.Tribüne'ö Cent! per Woche. Seide zusammen 15 Cents ode es Cent per lonat. Per Post außerhalb de, ."Stadt iugeschickt U Vorausbezahlung t? pe, 'Mt. omm 18 Züt mafama Straße. Indianapolis, Ind., 10 Februar 1896. Der EnlelNarl'S X." Ueber den Paul Josef Deux de la Roserie, der, wie gemeldet, in der Oedenburger Versorgungsanstalt starb und sich als franz'ösischenThronprätmdenten, als Bruder des Grafen von (5hambord ausgab, macht derHandelsschulprofessor Emanuel Karpati in 'Äroß - Kanizsa, der ihn persönlich gekannt hatte, die folgenden interessanten Mittheilungen: Den Namen Paul Josef Deux de la Nvserie kannten Wenige in Oedenburg und es kümmerte sich Niemand besonders um ihn. So Mancher wird aber den nahezu 80-jährigen alten Mann bemerkt haben, der jedesmal um die Mittagszeit pünktlich an , der Klosterpforte der Ursulinerinnen erschien, um das von den gutherzigenSchwestern gespendeteMittagsmahl in sein. Töpfchen aufzunehmen und sich ebenso still und wortlos, wie er gekommen, wieder heimzubegeben. l5r verspeiste das Esscn nicht dort mit den Anderen, er sprach und zankte mit Niemandem, sondern nahm das Almosen und cntftrnte sich. Und dieser Mann, um den sich Niemand kümmerte, war einst ein schmucker Soldat, von den schönsten Hoffnungen beseelt und von dem Bewußtsein erfüllt, aus königlichem Geblüthe zu stammen, alsEnkel des Königs Karl X. von Frankreich. Ich habe diesen Mann mit seinem eigenthümlichen Aeußeren oft betrachtet, bis ich ihn endlich selbst ansprach und ersuchte, mir etwas aus seiner Vergangenheit mitzutheilen. Er sah mich zweifelnd an. aber als ich ihn in seinerMuttersprache anredete, wurde cr zutraulicher. Ja. mein Herr", sagte er, ich bin Derjenige, der es offen und mit reinem Gewissen behaupten darf, der Enkel des Königs Karl X. und der Bruder des Grafm Chambord zu sein, dem ich meine heutige Lage zu verdanken habe. Heute glaubt mir dies Niemand, und döswillige Leute treiben noch ihren Spott mit mir, aber es wird noch eineu Mann auf der Welt geben, dem ich meine Vergangenheit nicht vergeblich offenbaren werd? und dessen Huld und Gnade sich auch auf mich hilflosen Greis erstrecken wird: Ihr Herrsch??, der mir ein Vaterland gegeben und mich vom Hungertode errettet hat. An ihn habe ich mich auch jetzt um ein:Audienz gewendet, und ich weiß, daß er mir dieselbe gewähren wird". Einige Wochen nach dieser Besprechung führte er mich in sein Heim, wo er mir freudig erzählte, daß ihm der Kaiser Audienz ertheilt und. seine Bitte um Unterstützung erhört habe. Er zeigte mir jetzt feine Documente und theilte mir all' Dasjenige mit, was ihm gewisse Intriguen nicht gestattetzn. nachzuweisen. Und nun möge seine Lebensgeschichte folgen: Die Zeit seiner Geburt ist ungewiß, er setzt dieselbe auf die Zeit der Leipziger Völkerschlacht, aber laut Militärgrundbuch ist er im Jahre 1817 inParis im Palais auf dem Vendomeplatz geboren, wo er indeß nur ein paarJahre hindurch erzogen wurde, weil ihn die anderen Prinzen nicht unter sich litten. Von hier brachte man ihn in einen Landaufenthalt in der Nähe von Paris, wo er bis zu seinem vierzehnten Jahre erzogen wurde. Seine Eltern durfte r? nie kennen lernen, erst im Mannesalter erfuhr er. daß jene Dame. die ?r als Dame noiie" kannte, und die stets so gut zu ihm war. die er für feine Bonne hielt, seine Mutter Josefine Deux de la Roserie war. Diese war es, die ihn als Kind am meisten liebte, sie war die Einzige, diz ihn in der Einsamkeit seines Landaufenihaltes besuchte und die ihn nach Frankfurt am Main zu einem vornehmen Herrn brachte, damit ihm Dieser das sei, was ihm das Gesetz nicht gegeben hatte ein Vater! Der Herr, brm er in Frankfurt übergeben wurde, war der Hofrath Ritter v. Pech ausPrag, der ihn bis zum Jahre 1834 erzog. Ihm hatte Roserie zumeist seine L:l duna und der Gattin desselben, einer geborenen Baronin Spiegel, einerDame von seltene? Herzensgute, die treue mütterliche Pflege nxib Erziehung ?u verdanken. Durch Vermittlung dieser Pflegeeltern geschah es. daß er im Jahre 1834 als freiwilliger Kadett in das 23. Infanterie - Regiment Gcaf Latour eintreten konnte;. aber hiermit begannen auch seine traurigen Tage. Pcch&, der ihn als unbesoldeten Kadetten in vornehmerArt aushielt, starb und Roserie blieben nun blos 20 Gulden monatliche Zulage, welche ihm eine unsichtbare Hand schon seit seinem Eintritt? von Paris aus zukommen ließ. Aber Pechfc hinterließ ihm ein Vermächtnis, indem er ihm in der Sterbestunde das Geheimniß seiner Herkunft entdeckte und ihm an das H?rz band, seine Rechte gegen seinen Bruder Heinrich (Grafen von Chambord) geltend zu machen. All sein Streben war nun auf di; Erreichung des Offiziersranges gerichtet, aber vergebens. Obwohl seine Aufführung stets musterhaft war, obwohl cr in d?n mathematischen Wissenschifien die schönsten Fortschritte auswies, der französischen, italienischen, deutschen und böhmischen Sprache mächtig war, gelang es ihm doch nicht. Offizier zu werden, denn er konnte seine öjejiut, seine Herkunft nicht nachwc-.sen und deshalb waren seine Bemühungen rerGebens. Es war diesbezüglich woül angegeben, daß er der Sohn eines hohen französischen Offiziers sei. aber weder dies, noch seinen Adel war er im Stande zu beweisen. Er gab. sich wohl olle Mühe, sich aus Paris die nötbi-

gen Dokumente zu verfassen, ader auch die auf dem holperigm Wege der Diplomatie gemachten Schritte blieben erfolglos, ja im Jahre 1845 hörte auch die Monatszulage uon 20 Gulden auf. Nun war noch der letzte Schlag übrig. Im Jahre 1847 wurde er als invalider Dragoner - Titular-Kadett-Wachtmeister mit fünf Kreuzer Tageslöhnung aus dem Militärverbande entlassen. Seit dieser Zeit durchirrte er die Monarchie, denn ins Ausland durfte er nicht gehen, da er keinHand werk, keine bürgerliche Stellung oder die hierzu nöthige Qualifikation I?atte; ohne Verwandte, ohne Geburtsund Zuständigkeitsdokumente verfolgte den Vereinsamten das Schicksal und das Elend, bis er von der Stadt Oedcnburg ein Toleranzpatent erhielt. Hier lebte er bald als Dinrrist. bald als Copist. bis sein Augenlicht und Gehör derart abgenommen hatten, daß er auch diese Thätigkeit aufgeben mußte und zuletzt von seinen fünf Kreuzern Tagessold sein trauriges Dasein fristen mußte. Dasselbe Fieber.

In der Republik Guatemala, besonders in den Hafenstädten San Jose de Guatemala und Champerico, ist das gelbe Fieber ausgebrochen. Aus San Salvador kommt dieselbe Mittheilung. Eine wahre Brutstätte dieserSeuche ist bekanntlich auch Cuba, wo vornehmlich die Europäer von ihr heimgesucht werden; sie erfaßt aber auch zuweilen die Eingeborenen. In den letzten Monaten hat sie dort unter den spanischen Truppen furchtbare Opfer gefordert. Ihre vom 1. Sept. bis zum 15. December infolge des Fiebers erlittenen Verluste geben die Spanier amtlich auf 14.000 Mann an. Es ist aber Thatsache, daß sie in dieser Zeit insgesammt 23.000 Mann verloren haben, und da von diesen in den Gefechten mit den Aufstän dischen nachweislich nur 1300 1500 Mann gefallen sind, hat das Fieber in den dreieinhalb Monaten über 21,000 Opfer gefordert. Es hat Tage gegeben, an denen die Soldaten buchstäblich reihenweise fielen und die Aerzte völlig rathlos waren. Die ersten An zeichen sind plötzliche Schmerzen in den Lenden und im Halse, zu denen Kopf weh tritt. Am nächsten Tage wird das Gesicht roth und schwillt an. und gleichzeitig stellt sich heftiges Erbrechen ein. Ist der Auswurf schwarz und gleicht er dem Kaffeesatz, dann ist gewöhnlich keine Rettung mehr vorhanden. Ueber die Hälft? der Erkrankten stirbt in diesem Stadium dem ge fürchteten vomUo etwa innerhalb 24 Stunden; die übrigen werden ganz gelb.bekommen einen häßlichen schwar zen Schaum vorm Munde und haben bei heftigen Fieberphantasien gräßliche Schmerzen zu erdulden. Im günstigen Falle kommt der Kranke in 7 9 Tagen über die Lebensgefahr hinweg Da die aus Spanien mit herüber kommenden Aerzte nur wenig Kenntniß in der Behandlung des gelben Fiebers haven, überläßt man die BeHandlung in den Militarlazaretten auf Cuba den einheimischen Aerzten, obgleich wohl die meisten von ihnen zu den Aufständischen halten. Sie geben den Fieberkranken einige von ihnen selbst zubereitete Oele sowie Citronensast. In unseren Südstaaten ist der Kampf gegen das gelbe Fieber bis heute fruchtlos gewesen. In der Fieberhöhle Santo, einem Der wichtigsten Häfen für den KaffeeHandel Brasiliens, will die brasilische Regierung endlich den Zuständen ab hclfcn. In ihrem Auftrage hat Pro 'essor E. A. Fuertes. dem ein Stab oon 50 Ingenieuren zur Seite steht, ein Gutachten ausgearbeitet, worin er vorschlägt, die Stadt Santos niederzulegen und sie in de Nähe oder, bei Beobachtung aller Forderungen der modernen Gesundheitspflege, auf derselben Stelle wieder aufzubauen. Die Verwirklichung dieses Planes würde der Negierung gegen $2,000,000 lo sten. Tauet des Sonnenscheins in Europa. Heliographen, welche die Brennoder Lichtkinien selbstthätig auf dem Papier verzeichnen, kommen wegen der Wichtigkeit des unmittelbaren Sonnenscheines für die Pflanzenwelt und einige Gewerbe immer mehr in Aufnahme. Prof. Dr. V. Kremser in Berlin, schätzt iyre gegenwärtige Anzahl aus mehr denn 50 in Großbritannien und Irland, 30 in Norddeutschland, je 12 in Oesterreich und der Schweiz u. f. w. Einige bis viel leicht auf eine halbe Stunde täglich gehende Ungleichheiten der Anschreibung mögen durch Mängel oder seylerhafte Aufstellung des Apparates, durch Nichtbeachtung schwach gefärbter Stellen der Brennspur, welche das peußische meteorologische Institut mit. rechnet, am Campbell-Stokes'schen Apparate sowie durch Ueber-.oder Unterschätzung der Länge oft durch brochener Brennspuren hervorgerufen sein. Trotzdem haben die aus vielen Stationen korliegenden Beobachtungen schon mehrere sichere Ergebnisse geliefert, so daß wegen Nichtübere!n stimmung der Jahresreihen und wegen örtlicher Umstände nur das Maß der Abweichung einer späteren Verbesserung bedürftig fein mag. Profes. sor Kremser wählte dazu die Angaben aus Stationen mit möglichst langer Beobachtungsdauer. Hauptergebniß ist der Satz, daß in Europa die Sonnenscheindauer mit abnehmender geographischer Breite unerwartet schnell zunimmt; sie beträgt in Schottland im mehrjährigen Jahresdurchschnitte etwa 23, in Irland 34, in Eng. land 3z 4z, in Deutschland 4z 5, in Frankreich 56. in der Schweiz 4z 6, in Oesterreich 5 7 und in in Spanien 78 Stunden täglich. Eine Ursache ist die Verringerung des absoluten Betrages des Bewölkung auf dem Wege nach dem Süden, eme

anoere oer geringere Winkel zur Son ne. deren Strahlen bei gemischter Be wölkung mehr Wolken- und Nebellücken vorfinden. Ferner nimmt in Europa von Westen nach Osten auf dem Wege in den Continent hinein die Bevölkerung und deshalb die Dauer des Sonnenscheins zu, auf dun 60sten Parallel z. V. von etwa 3 Stunden in Nordschottland bis 4.8 Stunden in Pawlowsk. An den Ber gen, welche die heranströmende Luft zum Aufsteigen zwingen, und in den Thälern mit häufigen Nebel infolge Ausstrahlung scheint die Sonne minder lange als in den Ebenen; auf dem Ben Nevis .beobachtete man kaum 2 Stunden täglich, also über 1 Stunde weniger als sonst in Schottland. Endlich stört in Städten die RauchentWickelung dermaßen, daß London im Innern nur 2,3 Stunden Sonnenschein aufweist gegen 3,4 in Greenwich und 4 4z Stunden sonst im südlichen England.

Die unterseeische Kabel. Die Ereignisse in Süd-Afrika haben wieder einmal aller Welt deutlich gezeigt, wie sehr England den internaternsrionalen Telegraphen - Verkehr beherrscht und wie rücksichtslos es davon Gebrauch macht. Ein Ueberblick über die unterseeischen Kabel ist daher wohl angebracht; ihre Länge beträgt 292.084 Kilometer die zu fünf Sechsteln im Besitze der Engländer sind. Die "englischen Telegraphen-Compag-nien können in drei Gruppen eingetheilt werden, nämlich eine für NordAmerika, eine für Süd-Amerika Und eine für den Orient. X Zwei Gesell, schaften bilden die erste Gruppe, die English American Telegraph Company" und die Commercial Cable Company"; die erstere setzt Europa mit Amerika durch drei Kabel in Länge von 15,500 Kilometer in Verbin düng; die zweite verbindet Amerika mit Irland ebenfalls mittelst 3 Ka. beln. Die zweite Gruppe (Süd-Ame-rika) wird ebenfalls von 2 Gesellschaften gebildet, die Brazilian Subma rine Telegraph", die Brasilien und Europa durch zwei Kabel verbindet und die Western and Brazilian Telegraph", deren Kabel die Orte an der Ostküste Süd-Amerikas. von Para (Venezuela) bis Buenos Ayres verbinden. Die Orientgruppe ist die bedeutendste von allen, sie umfaßt: 1) die Castern Telegraph" mit Kabeln von 50,000 Kilometer Länge, verbind det England mit Indien durch das Mittelmeer, das Rothe Meer und den indischen Ocean ; dieselbe Gesellschaft hat auch ein Kabel zwischen Marseille und Calais. 2) die Eastern and South African Telegraph", deren Kabel ganz Westafrika bis zum Kap umspannen und 3) die Eastern Extension Australian andChina Telegraph", die mit der Linie Nr. 1 im Zusammenhang steht und China mit Australien verbindet. Andere weniger wichtige englische Gesellschaften sind in der ganzen Welt thätig und schließen sich an die Hauptlinien an." Dreißig Jahre haben England genügt, um ein unterseeisches Kabelnetz von mehr als 250.000 Kilometer herzustellen. Alle Gesellschaften beschäftigen fast ausschließlich Engländer, sie werden sämmtlich von der Regierung unterstützt. Die Kabel kosten zusammen $136,000,000 und bringen eine Jahreseinnahme von $9,600,000. TieChartered Company. Mit rücksichtsloser Schärfe geht der bekannte englische Journalist Labouchere in seinem Blatte, dem Londoner .Truth", mit der Chartered Company" in's Gericht. Er behandelt Vergangenheit. Gegenwart und Zukunft der Company eingehend und bringt den Jameson'schen Einfall - mit der Art. wie sie entstand, und mit ihren bisherigen Thaten in directen Zusammenhang. Besonders interessant ist, was Herr Labouchere über die Entstehung der Gesellschaft zu sagen weiß, und weil die Geschichte der letzteren vermuthlich Loch eingehend in der Öffentlichkeit discutirt werden dürfte, so sei sie hier in Kürze skizzirt. Als sich das Gerücht von Goldfunden im Maschonaland verbreitete, sandte eine Gesellschaft von Speculanten die Herren Rudd und Veit zum König Lobengula, um von diesem eine BergWerksconcession zu erwirken. Unter der Voraussetzung, daß dadurch die Eigenthumsverhältnisse des BodenZ nicht berührt würden, wurde die Concession ertheilt und Lobengula mit tU was Baargeld und Waffen dafür ab gefunden. Die Concessionäre verbanden sich mit Cecil Rhodes und bald hatte Lobengula Anlaß, sich bei der Königin Victoria darüber zu beschweren, daß man ihn Dinge habe unter schreiben lassen, die nicht abgesprochen waren. Die Königin ließ dem armen Zulukönig durch den Colonialsccretär antworten, er möge mit Concessionen zukünftig klüger sein, was aber die bereits ertheilte anbetreffe, so möge er sie aufrecht erhalten. Englands Wort sei dafür verpfändet, daß sein souveränes Recht dadurch nicht geschädigt werden solle. Nun wurde von der Gruppe" ein Charter verlangt und man beschick sie dahin, daß ihrem Ansuchen nichts im Wege stehe, vorausgesetzt, daß sie sich mit Männern von Stellung in England verbänden." Nun fährt Herr Labouchere fort: Männer von Stellung sind immer zu haben, wenn nur der richtige Preis dafür gezahlt wird, und man einigte sich bald dahin, daß der Herzog von Fife. der Herzog von Abercorn und Graf Grey Directoren der geplanten Chartered Company werden sollten mit Gehältern, wie sie sich für derartige Magnaten ziemen. Es wird dann erzählt, wie die Streit kräfte der Company, da sich ihre Hoffnungen auf den Goldreichthum deS Maschonalandes nicht erfüllten, in Manicaland einfielen, das sich gleichfalls als aoldarm erwies, und wie dann der nichtswürdige Plan ersonnen und ausgeführt wv:de. den armen

Lobengula nach Maschonaland zu locken. um einen Vorwand zum Borgehen gegen ihn zu haben, und wie sein Land von den Abenteurern erobert wurde, er selbst aber elend unterging. Nun wurde Matabeleland als das wahre Goldland ausgeschrieen und die Actien der Gesellschaft gingen in die Höhe, bis derKrach kam und sie schnell wieder fielen. In diesem Augenblick, sagt Labouchere. wurde der Raubzug gegen Transvaal beschlossen. Möglich, daß die Leiter der Company sich davon überzeugt hatten, daß auch Matabeleland nicht' das Ophir der Alten sei und sich das Recht, Abgaben von den Transvaalminen zu erheben, sichern wollten. Möglich auch, daß sie nur die Actien der letzteren drücken wollten, um sie billig aufzukaufen; vielleicht auch hoffte sie. daß die Regierung sie selbst ankaufen würde, um sie nur los zu werden, wenn sie ihr gezeigt hätten, wie gefährlich sie seien. Bei solchem Gesinde! ist jede Vermuthung berechtigt." Natürlich plädirt Labouchere für die Zurücknahme des Charters, weil dieser in zweifelhafter Form erlangt wurde und das Capital der Gesellschaft nur scheinbar existire. weil die letztere ihre Streitkräfte gegen einen befreundeten Staat ausgeschickt und ihre Fortexistenz eine beständige Bedrohung des Friedens sei und weil Rhodes in einer Rede den unmoralischen Vorsatz bekannt habe, systematisch zu verhindern, daß die Eingeborenen zu Wohlstand gelangten, weil sie sich sonst nicht länger von den Weißen ausnützen ließen. Ebenso tritt Labouchere, im Gegensatz zu Herrn Balfour, der für die Räuber Sympathie zu erregen trachtet, für eine exemplansche Bestrafung des Dr. Jameson und seiner Helfershelfer, sowie für die Kassirung der Officiere ein, die sich an dem Raubzuge betheiligten. Labouchere ist der Erste, der mit dieser selbstverständlichen Forderung so 05stimmt hervortritt. Daß England sich die Antipathien der ganzen Welt zugezogen hat. hältLabouchere für eine Folge der seit Jahren befolgten JingoPolitik und besonders der egyptischen Politik Englands, die den Suezcanal. der unter internationaler Controle stehen müßte, zu einem englischen Wasserwege machen wolle.

WkaSkencostüme. Prickelnd und flüchtig wie Cham pagnerschaum ist die kurze Carnevals zeit, die alle Jahre die pessimistische Weltanschauung ernster Philosophen über den Haufen wirft, um die der lachenden auf den Thron zu heben. Und wie ein kleiner, fröhlicherChampagner rausch wirkt auch die übliche Verklei dung. in der die Menschen sich durch ihre Einbildungskraft eine neue Welt zu schaffen vermögen. In Bezug aufPhantasiecostllme gibt es nichts, was nicht durch irgend eine interessante Form zur Darstellung gebracht würde. Jede Neuheit, jede Erfindung. jede Blume und Frucht, sowie die Bewohner der Luft, des Mee res und der Erde müssen es sich gefal len lassen, in dem lustigen Faschingstreiben mitzuwirken. Der Vorhände nen großen Anzahl Phantasie- und histori'scher Costüme gesellen sich viele neue hinzu, oder es zeigen sich doch viele in neuer Auffassung und Ausfllhrung. Dahin gehört eine Harlekinette, deren heliotropfarbenes Atlasgewand mit lichtgrünen Ueberfalltheilen und lustigen Gesichtern verziert ist, die in Applicationsarbeit aus fleischfarbener Seide und leichter Stickerei ausgeführt sind. Dem ausgeschnittenen Mieder ist ein grüner, gleichfalls mit Gesich tern geschmückter Kragen angefügt, der auf steifer Unterlage gearbeitet, an den Schultern die charakteristische Aus buchtung der Narrenmütze trägt. Eine solche aus heliotropfarbener und grü ner Seide und, wie das Costüm, mit Schellen verziert, dient zur Vervollftändigung. Ganz poetisch ist ein Irrlicht mit weißem, aus Silberstoff gefertigtem Gewände, über das lange Schilfblätter fallen. Aus dem dichten Schilfkranz in dem lockigen Haar leuchtet die Flamme des verrätherischen Lichtes empor. Recht anmuthig ist der Anzug einer Dryade, für die man einen moosgrünen Tüllrock über einem gleichfarbigen Atlasunterkleid gewählt hat. Der Rock ist mit Gewinden von rothmetallisch glänzendem, aus Papier gestanztem Eichenlaub umgeben und mit ein zelnen Eichenzweigen überstreut, ebenso das kurze, grüne Atlasmieder, das eine Bluse aus weißem Krystalltüll mit langen, griechischen Aermeln umschließt. Das Haar ist mit Eichenlaub geschmückt, und moosgrüne Seidenstrümpfe. sowie rothgoldene Schuhe runden die kleidsame Toilette harmo nisch ab. Für junge Mädchen sind die Costüme von Märchengestalten sehr niedlich; sie lassen sich mit etwas Phantasie und Geschmack ganz billig aus leichten, zarten Stoffen, sowie aus.englischem Krepppapier hersteelln. Vierländerin und Japan er i n. Ein historisches Costüm wird nur dann gut wirken, wenn keine Willkürlichen Veränderungen daran vorgenommen werden. Man darf also bei

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spielsweise ein Costüm, wie das der Vierländerin in Figur 1, nicht etwa mit weiten Aermeln ausstatten, weil diese gerade Mode sind. An dem Costüm der Vierländerin besteht der Rock aus rothem Tuch mit einer Stickerei von arüner, weißer und braunerSeide.

während die Jacke, mit Goldknöpfen , an den Aermeln, aus schwarzem Tuch j , nrferiini ist T)t sirfj Täfct bnn Aner i 1 M" I " '3 M " ; schwarzen Satinuntertaille ohne Aerj mel einen Latz mit einem blattartigen Schmuck sehen, der oben aus Goldstoff, unten aus Stickerei besteht und durch einen etwa einen Zoll breiten rothen Streifen abgegrenzt wird. Eine blaue Satinschürze, mit breitem, rundem Gürtel aus schwarzer Seide und mit grünen Blättern bestickt, sowie ein Vierländer Strohhut mit schwarzen, grün begrenzten Bändern vervollständigt das Costüm. Das japanesische Costüm in Figur 2 ist nicht nur in der Form, sondern auch im Stoff streng original. Diese japanischen, mit Gold durchwirkten Baumwollenstoffe sind außerordentlich hübsch und dabei so wohlfeil, daß man das Costüm mit geringen Kosten selbst herstellen vermag. Das Kleid hat eine schlafrockähnliche Form und an den Rändern einen Wulst aus moosgrünem Atlas. Ein breiter Faltengürtel aus Atlas umgibt die Taille und schließt hinten mit sehr großer, breiter Schleife. Dem Ausschnitt fügt sich ein Shawlkragen aus grünem Atlas an, und die engen Aermel erhalten den charakteristischen, fast quadratförmigen Ansatz, den vorn ein Atlaswulst umgibt. Grönländerin. Recht originell ist die Grönländerin in Figur 3. Zu dem Rock aus rothem Tuch ist eine lose Jacke aus Pelz gefertigt, die mit ausgezackten Streifen aus gelbem und rothem Tuch besetzt und deren hoher Stehkragen in gleicher Weise verziert ist. Die Jacke hat am Halse einen Schlitz, der durch Schnüre mit Grelots zusammengehalten wird. Der vorn abgerundete, buntbestickte, mit gelbem Tuch eingefaßte Gürtel aus blauem Tuch wird mit ewer bunten Tuchflechte zusammengebunden. Die rothe Tuchmütze ist blau gepaspelt und mit bunten Tuchfleckchen verziert, ebenso die roth gefütterte Tasche aus weißem, sämischem Leder. Die Stiefel mit aufsteigender Spitze bestehen aus Pelz und farbigem Tuch und sind mit Zierstichen aus Goldfäden benäht. Sie werden dorn mit Schnuren zusammengebunden. Watteaucostüm. Zu dem eleganten Watteaucostüm in Figur 4 ist hellheliotropfarbcne Seide mit einem Ueberwurf aus wei ßer Seidengaze gewählt. Der Ueberwurf ist auf den Hüften panierartig gerafft und vorn aus dem Zipfel, sowie seitwärts mit Rosentuffs " geziert. Breite Pliss6s umranden ihn. Die Seidene Taille ist so in Falten gelegt, daß diese vorn spitz zusammenlaufen. Die Mitte des Ausschnittes füllt vorn ein Rosenbouquet. Die kurzen, bauschiaen Aermel sind aus Gaze und mit violettenSammetschleifen geziert. Dem IJIj C ; n : 1 1 " , lunujcn jyuar i ein sivlies, oareiiaynliches, seidenes Mükcken aufgedrückt. dessen Falten in der Mtte zusammenlausen unv vas dort einen aufrecht itehenden Rosenzweig trägt. Lilaseidene Stöckelschuhe und ein mit Sammet band und Rosen verzierter Stab bilden den Vassenden Absckluk des Co. ftüms. Vuffalo Bill. Für ein fesches, iunaes Mädcken dürfte sich nicht leicht ein kleidsameres und reicheres Costüm finden als das inFigur 5, das zur Erinnerung an den

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kllynen Späher Busfalo Bill" genannt ist. Den Rock aus lichtgrünem Atlas ziert reiche Stickerei aus Silber und heliotropfarbener Seide und em Ueberwurf aus heliotropfarbenem Atlas mit Silber- und grüner Seidenstickerei. Glänzende Münzen imranden den Ueberwurf. Das kurze Mieder aus heliotropfarbenem Atlas ist mit tiefer Schneppe gearbeitet, reich bestickt und schließt oben mit grüner, bestickter Umrandung ab. Aus demMicder erhebt sich eine Bluse aus weißer Seide mit flachen Falten, die hinten von heliotropfarbenen. bestickten Sammettheilen bedeckt ist, die sich vorn mit sehr breiten, grünen, gestickten Aufschlügen umlegen. Die kurzen, heliotropfarbenen Puffärmel haben nach unten lang herabfallende Theile aus lila und grünem Atlas mit Silberund Seidenstickerei. Ein weicher, weißer, federngeschmückter und mit Münzen begrenzterHut vervollständigt dasCostüm, dem auch die kleine Büchse in der Hand oder auf der Schulter der Darstellerin nicht fehlen darf.

Vom VuölanVe. I n einer Droschke er schössen hat sich ein Liebespaar zu Berlin, und zwar der 32jährige verheira thete Koch Arthur Weber. Sebastian, straße 67. und die 20jährige Verkciuferin Camilla Ramm, deren Vater Besitzer einer Restauration in Schöneberg ist. Aus einem hinterlassenenSchrift stück geht hervor, daß Beide den Entschluß gefaßt hatten, gemeinsam in den Tod zu gehen. Als Motiv der That wird unglückliche Liebe angenommxn. W. war vor längerer Zeit in Stettin in Stellung und hatte dort die Bekanntschaft der Ramm gemacht, mit der er alsbald , ein Liebesverhältniß anknüpfte, das hier m Berlin fortae setzt wurde. Es wird angenommen, daß Weber zuerst seine Geliebte und dann sich selbst erschossen hat. In ein Ga st Haus bei Zdiar inBöhmen kamen neulich Nachts der Tischler Zach, dessen 16jähriger Sohn und der Gastwirthssohn Kolouch aus Sazawa und setzten, nachdem sie sich gestärkt, den Marsch fort. In dichter Finsterniß qeriethen sie in den Schneesturm, verloren den Weg und beschlossen, sich zu zerstreuen, um den rechten Weg zu suchen. Nach 24 Stunden wurden dieLeichen des Tisch lers Zach und des Gastwirthes Ko louch in entsetzlichem Zustande aufgefunden. Man sah. daß die Männer, in der Absicht, Feuer zu machen. Baumrinde mit den Händen abgeschält hatten. Der Schnee rings um die Lerchen war blutgetränkt. Zach bin terläßt neben dem geretteten Sohne noch fünf Kinder. Ein scheußliches Verbrechen wurde in Gochsheim bei Schwemfurt verübt. Der 21jährige Bauernsohn Metzger Jakob Weber von dort lockte unter dem Vorgeben, er wolle ihr den Tags vorher abgenommenen Ring geben, die 19iahrige Bau erntochter Babttte Pfister in sein Haus, um ihr dort Gewalt anzuthun. Da das Madchen sich mit aller Kraft wehrte, brachte er ihr mit einem frisch geschliffenen Schlachtmesser sechs Stiche auf dem Kopfe, emcn Stich m der linken Halsseite und einen am rechten Schulterblatt' bei. Der Thäter ließ dann das Madchen tm Blute Ire gen, verschloß die Hausthür und versteckte sich dann in der Scheune, wo er von Gendarmen aufgefunden und so dann in die Fronfeste eingeliefert wurde. Ein merkwürdiger Steinsalzblock wurde kürzlich m Sibinen zu Stoupk, nahe bei Jekat'i noslaw. gefunden und durch den General Wenkoff in Verwahrung genom men. Das völlig farblose, durchsichtige Stemsalzstück enthält inwendig emen Hohlraum, welcher zum Theil mit Wasser angefüllt ist, welches sich beim Neigen des Blockes hin und her be wegt. Die Wassermenge dürfte also seit der Bildung des Steinsalzes in ihrem Gefängniß eingeschlossen und so vom Kreislauf m der Natur ausgefchlassen worden sein; obgleich man ja in Bernstein zum Beispiel öfters Wassertropfen eingeschlossen findet, so ist das Vorkommen von Wasser in einem löslichen Mineral doch ein merkwürdiges Spiel der Natur. aus den letzten Berichten über den Fortgang des Baues der sibirischen Eisenbahn ist ersichtlich, da auf dieser Bahn der Verkehr bereits auf einer Strecke von 2050 Kilometern (ca. 1270 engl. Meilen), von Tscheljabinsk ab, in's Leben getreten ist. Schon jetzt ist der günstige Einfluß dieser Eisenbahn auf die Entwickelung des Handels, der Industrie, sowie der allgemeinen kulturellen Entwickelung der von ihr durchzogenen Gegenden zu merken. Die entlang der Eisenbahn liegenden Städte nehmen an Einwohnerzahl und Umfang zu und führen verschiedene Neuerungen der modernen Civilisation ein. In den Hauptstraßen von Tomsk beispielsweise ist von Neujahr ab elektrische Beleuchtung eingerichtet worden. Man kann nunmehr von Moskau nach .Tomsk mit der Eisenbahn in acht Tagen gelangen. I n dem nahe Lübeck gelegenen mecklenburgischen Städtchen Dassow hat der 71jährige Ackerbürger Schröder seine 58jährige Frau mit einem Beile erschlagen. Schröder lebte seit 34 Jahren in zweiter Ehe, in letzter Zeit war sein Gesundheitszustand nicht der beste. Unter Anderem bildete er sich ein, Grund zur Eifersucht zu haben, und das soll zu Differenzen zwischen den Ehegatten geführt haben. Als nun neulich Morgens die Frau gerade vor dem Ofen kniete, um cinzuheizen, erschlug sie Schröder hinterrücks. Dann versteckte er sich in seinem Stall und versuchte, sich die Pulsadern zu öffnen; das gelang ihm indeen nicht. Ein Enkelkind des Mörders, das sich zum Schulgang rüsten wollte und bah die Wohnung der Großeltern betrat, entdeckte den Mord. Es alarmirte die Hausbewohner, die nach kurzer Suche Schröder in seinem Ver-' steck auffanden. ,

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