Indiana Tribüne, Volume 19, Number 143, Indianapolis, Marion County, 10 February 1896 — Page 1
s 99 (Vh O Y rlr (Vs) l5 1 i rA w y w v W fc-t K G v V . & Office : No. 18 Süd Alabama Straße. c? I a'rzan 19 Indianapolis, Zndiana Montag, öen 0. Sebruar S6 No 143
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Inland. Wetteraussichten. I TrübeS Wetter, in der 9Iacht, vielicht Schnee: morgen schone Wetter. Gestrige Temperatur : Mozimum 22 Grad, Minimum 26 Grad. Sin scharfes Urt'h.il. Chicag 0, 9. geb. Joseph Dunlop, der Eigenthümer der Chicago DiSpatch", wurde heute zu zwei Iahren Zuchthaus und außerdem zu einer Geldbuße von $2000 verurtheilt, weil er mit seiner Zeitung unanständige Litteratur durch die Post verschickt habe. Distriktrichter Großcup hielt beim Fällen deS Urtheils eine längere Rede, in welcher er daö Verdikt gegen Dunlop als gerecht bezeichnete, da daS Heiligthum der Familie gegen daS Eindringen solcher Schandlitteratur geschuht werden müsse. Aus die übliche Frage, ob er noch etwas zu sagen habe, erhob sich Dunlop mit Mühe " und sagte mit zitternder Stimme, er hoffe, daß der Richter ihm Milde zeigen werde. Dann folgte daö Urtheil, dessen Schärfe allgemein überraschte. Dunlop wurde einstweilen auf freien Fuß gesetzt. Er will an daß Obergericht appelliren. Eö ist tieft der erste Fall in Chicago, daß der Herausgeber einer täglichen Zeitung unter einer solchen Anklage prozesfirt wurde. .,,, Krawall in Madrid. N e w 3 o r k, 9. geb. Nach einer Kabeldepesche deS Herald" hat heute in Madrid eine Demonstration stattgefunden, welche um ein Haar zu ernsten Unruhen geführt hätte. Am letzten Dienstag hatten, wie bereitS gemeldet, ein Anzahl Männer den General CampoS auf der Wagen. ahrt vom Bahnhöfe nach seinir Wöhnung mit höhnischen Zurufen begrüßt Mehrere davon wurden verhastet. Einer der Festgenommenen versuchte zu entfliehen. Ein GenSdarm schsß zweimal auf ihn und tödtete ihn auf der Stelle. Der Vorfall hat unter den Republikanern große Erbitterung derursacht. Der Beerdigung deS OpferS wohnte eine ungeheure Menschenmenge bei Nicht weniger alS 12,000 Menschen. von denen die meisten Republikaner waren, marschirten nach dem Kirchhofe und schrieen Nieder mit der Polizei", Nieder mit CampoS", Eö lebe die Republik". Die Regierung hatte Spektakel erwartet und auS diesem Grunde eine große Abtheilung GenSdarmerie abkommandirt. Diese aber fürchtete sich, einzuschreiten und so schrie die Menge sich heiser, bis der Kirchhof erreicht war. Dort standen Alle mit entblößten Häuptern, bis die feierliche Handlung vorbei war. Dann ging der Krawall von Neuem loS. Etwa zweitausend Menschen traten in Reih und Glied und marschirten ungestört nach dem Schlosse, wo sie sich ausstellten und und Rufe auSstießen, wie Tod dem Konig", Tod der Königin", ES lebe die Republik". Auch die Palastwachen schienen durch die leidenschaftliche Erbitterung deS Mobs eingeschüchtert zu sein und machten nicht den geringsten Versuch, ihm entgegenzutreten. Nachdem er seiner Wuth mit Schimpfen gegen den König und die Königin Luft gemacht hatte, marschirte der Mob nach dem Wohnhause CampoS', wo eine ähnliche Demonstration stattfand. Die Gleichgiltigkeit und Unthätigkeit der Polizei waren augenscheinlich auf Furcht zurückzuführen. UebrigenS machte sich der Mob auch keiner Akte der Gewalt schuldig, sondern begnügte sich mit Schreien und Schimpfen. Abends wollte man nach einem Hotel ziehen und mehreren republikanischen velegaten, welche eigenS nach Madrid gekommen waren, um der Beerdigung beizuwohnen, eine Serenade bringen. Inzwischen aber hatte sich die Polizei von ihrem Schrecken erholt und erklärte den Führern deö Mobs, ihr Vorhaben werde nicht gestattet werden. Der Mob sträubte sich noch eine Zeit lang, gab aber endlich nach und zer streute sich. in m Peter Psisterer, Oessentlicher Notar, 103 Ost Washington Straße. Schissöscheine nach und von Europa. Vollmachten ausgestellt und Erbschaften erhoben. Geld auf erste Hypothek auS zuleih en.
Ausland.
Hohenlohe über DoppelWährung. Berlin, 9. Febr. Der von den Bimetallisten aus die Regierung auSgeübte Druck hat den Ministern eire Erklärung entlockt. Der kaiserliche ReichSkanzle", Fürst Hohenlohe, sagte heute im Reichstage Folgendes : Wir haben mit den verbündeten Regierungen in erschöpfender Weise die Frage erörtert, auf welche Weise der PreiS deS Silbers zu erhöhen und zu befestigen wäre. ES leitete unS dabei die Ueberzeugung, daß die Schwankungen und der Fall der Silberpreise in Deutschland wirthschaftliche Vorurtheile zur Folge haben müssen trotz der Thatsache, daß daö deutsche Währungbsystem fest und sicher auf dem Goldstandard als Grundlage steht. Wie der SchatzamtSsekretär am 14. Febr. 1895 erklärt hat, ist der erste Punkt, welcher sich der Erörterung darbietet, der schwere Schaden, welchen die deutschen Silberinteressen erlitten haben. Die deutsche Silberproduktion: beläuft sich auf ungefähr neun Prozent der Gesammtproduklion der Welt. Für daö Ausland ist eine Preiserniedrigung nicht von demselben Belang wie für Deutschland. Auch Deutschlands Exporte nach den SilberZändern müssen in Betracht gezogen werden. Eö ist kein Zweifel, daß die Schwankungen im Preise deö SilberS den Handel mit diesen Ländern wesentlich erschweren, obwohl diese Schwankungen in jüngster Zeit derhaltnißmäßig geringfügig waren und obgleich die davon Betroffenen sich gegen ernsten Schaden zu wahren verstanden. Sicherlich aber hat die deutsche Ausfuhr nach den Silberländern unter diesem Uebelstande gelitten. Ich kann die Tragweite der Folgen nicht ermessen, allein man muß sie nicht zu tragisch nehmen. Unsere Ausfuhr nach den Silberländern beträgt nur drei Viertel von einem Prozent unserer GesammtauSsuhr und wir haben trotz deS Fallenö deö SilberpreiseS im Ganzen gute Fortschritte gemacht. Die amtliche Statistik zeigt, daß die Währungöverhältnisse in den Silberländern den Mitbewerb mit ihrer AuSfuhr erleichtern biS zu dem Augenblicke, wo sich ein ausgleichender Einfluß zur Geltung bringt, wo die lokalen Preise und Löhne in Kraft treten, worauf dann daS Silbergeld auf die Werthbasis deS Papiergeldes hinabsinkt. Diese Entwerthung bedroht indessen nicht unsere Währung, weil unser Handel genügend durch Sold gestützt ist. Hohenlohe schloß seine Rede, wie folgt : Eine Münzconserenz würde die Frage ihrer praktischen Lösung nicht näher bringen und darum erscheint eö nicht wünschenSwerth, daß Deutschland zur Anregung einer internationalen Conserenz die Zniative ergreife. Die Verbündeten Regierungen haben nach bestem Wissen und Gewissen beschlossen, mit Bezug auf die am 16. Febr. 1895 vom Reichstag angenommene Resolution keine weiteren Schritte mehr zu thun. Wenn aber die Anregung von einem anderen Staate ausgeht und zwar in einer Weise, die wirklich Erfolg zu versprechen scheint, so würde ich in gewissenhafter Weise die Frage einer Betheiligung Deutschlands erwägen." 9Allerlei. Eine Stadt einziger Art. die während des Sommers gar nicht ezistirt. ist die Fisch-Stadt in Michigan. Dieselbe wird jeden Winter auf dem Eis errichtet, sobald die Sagi-naw-Bucht zugefroren ist. Sie besteht aus kleinen Holzhäusern, welche von den Fischern nebst Familien bezogen werden.welche See-Forellen undWeißfische fangen, reinigen und einpacken. Diese Wintersiadt hat aber durchaus nicht einen kleinen Umfang und eine geringe Einwohnerzahl. Im Winter von 1893 bis 1894 wohnten daselbst 3000 Personen, und. vorletzten Winter sogar an 6000. Vor längerer Zeit traf in New York eine Anzahl von Handwer kern aus der Schweiz ein, die dort enaaairi waren, um die Decorationen eines der Millionärin Frau Chamble gehörigen Hauses zu vollenden. Die betreffenden Handwerker, welcher bei ihrer Landung auf Ellis Island als Contraktarbelter zurückgehalten wor dn waren und sich scblieklicb auf die
Vorstellungen der New Yorker Ge-werkschafts-Unionen hin zur freiwilli-
gen Umkehr oereit gesunden hatten, haben jetzt bei ihrer Regierung Beschwerde über das gegen sie eingeschlagene Verfahren erhoben und diese hat sich rn Folge dessen an die Ver. Staaten Regierung behufs Redressirung desselben gewandt. JnMountHolly. Cumberland County. Pa.. gibt es eine Familie. deren sämmtliche Angehörige in sehr hohem Alter stehen und sich der besten Gesundheit erfreuen, trotzdem beide Eltern verhältnißmäßig jung an der Schwindsucht gestorben sind. Im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts heirathete der Walliser Abel Wilkinson eine Deutsche und dieser Ehe entsprossen acht Kinder, welche heute zusammen 662 Jahre oder ein Durchschnitt von 82 Jahre zählen. Ihre Namen und Lebensjahre sind: Frau Martha Groom. 91 Jahre; Frl. Priscilla Wilkinson, 83 Jahre; Frau Margaret F. Lamb, 84 Jahre; Frau Ann Curtis. 83 Jahre; Frau Ruth R. Barton, 82 Jahre; Frl. Lavinia Wilkinson, 79 Jahre; Abel Wilkinson, 79 Jahre, und William E. Wilkinson. 77 Jahre. Aus eine orginelle Weie wurde an einem der letzten Tage eine bekannte New Yorker PelzwaarenFirma um $1(XX) beschwindelt. Kam da eine elegant gekleidete Dame in den Laden gerauscht. An ihren Fingern und Ohren blitzten Diamanten. Einen Pelzmantel wollte die Gnädige kaufen. Aber sie war sehr schwer zu befriedigen. Endlich fand sie. was sie suchte, einen prächtigen Robbenmantel. 5300 wurden dafür gefordert. Die schöne Käuferin präsentirte mit einer Nonchalance, als spiele bei ihr Geld überhaupt keine Rolle, einen $1000Check. Im Comptoir schüttelte man die Köpfe, und um auf alle Fälle sicher zu gehen, wurde ein Junge nach der Bank gesandt. Der Gnädigen dauerte aber das Warten zu lange, sie verlangte Aufklärung, und als sie endlich hörte, was geschehen, raste sie förmlich vor Zorn. Was unerhört, ihr wollte man nicht glauben; mit einer solchen Firma wolle sie nichts zu thun haben. Doch da kam auch der Knabe zurück. Der Check ist gut," meldete er seinem Prinzipal. In dem nächsten Augenblick hatte die elegante Dame das Papier indek an sich gerissen, noch ein paar bissige Bemerkungen und sie rauschte hinaus und war bald in dem rastlos vorüber treibenden Gewühl geschäftiger Menschenkinder vrschwunden. Noch keine halbe Stunde war indeß vorüber, wer kam da wieder zur Thür herein? Die Angestellten wollten kaum ihren Augen trauen unsere Gnädige. Der Mantel sei doch gar zu schön und passe ihr so Vortrefflich. sie habe sich dummerweise von ihren Gefühlen hinreißen lassen, flötete das reizende Weib. Der Handel war bald abgeschlossen. Als der OfficeJunge oen Check auf der Bank präsentir'F,' wurde er mit dem ominösen N. G. " zurückgeschickt. Die geriebene Schwindlerin hatte in der Zwischenzeit ihr Geld von der Bank gezogen. Und fort war sie. Die Szegediner g r o e Dampfmllhle der Budapester Victo-ria-Dampfmühle-Actiengesellschaft ist niedergebrannt. Eme Menge Mehl und Weizen wurde ein Raub der Flammen. Der Schaden beträgt mehrere hunderttausend Gulden. Nahezu 400 Arbeiter sind brotlos. Die Entstehungsursache des Brandes ist unbekannt. In dem idyllischen Orte Herzogenaurach scheint das Geschlecht der Ritter vom Pfriemen gar mächtig zu blühen. Die Leitung des dortigen Turnvereins besteht nach dem Resultat der Neuwahl für das Jahr 1896 nämlich ausschließlich aus Schustern: Vorstand N. N.. Schuhmachermeister, Schriftführer N. N., Schuhmachermeister, Kassirer N. N., Schuhmacher, erster Turnwart N. N., Schuhmacher, zweiter Turnwart N. N., Schuhmacher, zweiter Turnwart N. N., Schuhmacher, Zeugwart N. N.. Schuhmacher. Hoch die edle Zunft Hanö Sachsens! Während der Baume ister Van Gheluwe aus Namur sich auf einer Reise nach Brüssel befand, kam sein Gehilfe, der 23jährige angehende Architekt Denil, so betrunken zur Arbeit, daß Frau Van Gheluwe ihm schwere Vorwürfe machte. Der junge Mann nahm diese anscheinnd ruhig hin und trat in sein Arbeitszimmer. Einige Augenblicke darauf aber erschien er plötzlich in der Küche und streckte die dort beschäftigte Frau seines Herrn durch einen Revolverschuß todt nieder. Dann lief er zum Rathhaus und stellte sich der Polizei. Die Ermordete war 40 Jahre alt und sah in Kurzem der Geburt ihres achten Kindes entgegen. Die 18jährige Aloisia Wallner, ein schönes Mädchen aus Doyuacska, welches am Weihnachtstage von einem wüthenden Hunde gebissen worden und im Pasteur'schen Institut in Budapest geweilt hatte. wurde im Eisenbahnzuge auf der Heimreise von Tollwuth befallen. Das Mädchen mußte, nachdem die Mitpassagiere sich aus dem Waggon entfernt hatten, vom Zugspersonal gebunden werden. Auf dem Bahnhof in Temesvar wurde dem Mädcben die Jwanas-
lacke angelegt, woraus man dasselbe I s tf - .. '
m oas ranrenyaus brachte, wo es am Tage darauf stcrb. In der Tasche der Unglücklichen fand sich das Entlassungsdocument der Heilanstalt. Der Branntweinconsum in St. Petersburg, beziehungsweise im Gouvernement St. Petersbürg, ist in erschreckendem und stetigem Wachsthum begriffen. Es wurden nämlich in diesem Gouvernement im Jabre 1895. bei einer Einwohnerzahl von 1.899.600 Personen, nicht weniger als 147.000 Hektoliter Branntwein consumirt. das ist beinahe so viel als in den fünf Gouvernements Archangel, Wolodza. Nowgorod, Olonetz und Pskow zusammen, die 4.482.000 Einwohner zählen. Im St. Petersburger Gouvernement gibt es nicht weniger als 3034 Branntweinschänken. so daß je eine auf 622 cr.r i 'erionen enna u i W. H Englisb'S Testament wurde heute im Probate Gericht niedergelegt. In demselben setzt er eine Summe, die N0.000 nicht übersteigen soll, für die Vollendung von English'ö Hlstory of Zndiana" auö. Der historischen Gesellschaft vermacht er $7,500. die aus Grundeigenthum auözuleihen und deren Interessen auf die Publikation von Büchern zu verwenden sind. Ruth HedgeS, seine Maschinenschreiberin, erhält $5000 und ein Stück Grundeigenthum. Sein Sohn erhält die Hälft,, seine Tochter ein Viertel und seine beiden Enkel je ein Achtel seiner Hinterlassenschaft. Nicht ein Dollar für wohlthätige Zwecke. Im Tode, wie im Leben ! m in Staat Ohio, Toledo, ) LucaS County, s. Frank 3. C h e n e y. beschwört, daß er der ältere Partner der Firma F. I. C h e n e y k C o. ist, welche Geschäste in der Stadt Toledo, in obengenanntem County und Staate, thut, und, daß besagte Firma die Summe von einhundert Dollars für jeden Fall von Katarrh bezahlen wird, der durch den Gebrauch von H a l l'ö Katarrh K u r nicht geheilt werden kann. Beschworen vor mir und unterschrieben in meiner Gegenwart am 6. Sept. A. D. '86. Siegel A.W Gleason, össentl. Notar. Hall'ö Katarrh Kur wird innerlich genommen und wirkt dirikt auf daö Blut und die schleimigen Oberflächen deö Shstemö. Laßt Euch Zeugnisse frei zuschicken. F 3. C h e n e y C o , Toledo, O. CT Verkauft von allen Apothekern, 75c. Die deutschen Veteranen hielten gestern Nachmittag im Deutschen HauS ihre regelmäßige Versammlung ab. Dieselbe war gut besucht. DaS Comite berichtete in Betress der Feier von Washingtons GeburtStag, daß wie üblich der Salut abgefeuert und Nachmittag? eine gemüthliche Unterhaltung abgehalten werden soll. Für daS Konzert am Sonntag, den 23. Februar, sind alle Vorbereitungen getroffen. Den Schluß desselben bilden drei lebende Bilder Washingtons Uebergang über den Delaware", Soldatentraum" und Versöhnung zweier feindlicher Brüder". Nach Erledigung der Geschäfte widmete man noch einige Stunden der gemüthlichen Unterhaltung. ES wurden alle möglichen Schnurren erzählt, namentlich erzählte der jetzt bald 72jährige Seifensieder warum er jetzt nicht mehr der Hasenseifensieder, sondern der Baby" Seifensieder sei. w Niedrige Dampfer-Nateu ! Stettin nach New Jork -$25.00. Berlin 25 65. Posen 26 00. Pari 28.00. Warschau 28.15. Wien 28 95. Laibach 31.05. A.Metzger Agentur, Odd Fell. Block. Vreußen-Gesangverein. Gestern Abend gab der PreußenGesangverein sein zweiteö Saisonkonzert. Dasselbe war gut besucht und eö herrschte die größte Gemüthlichkeit. Der Verein sang einige neu einstudirte Lieder mit großem Feuer und suchte besonderö bei dem Volkslied Am Brunnen vor dem Thore" die Nuancirungen in hübscher Weise hervortreten zu lassen. Frau Ott hat keine sehr starke, aber eine reine liebliche Stimme
Hiesiges.
Herzleiden
sükren zu plöizlirircrn Tode, aber nie ohne vorherige Warnung, wie Ohnmacht?. Schwäche oder Hungeranfälle. unregelmäßiger oder intermittirender Puls. Herzklopse. ErstickungSan fälle. Kurzatkmigkcit. Anschwellung der Füfze und Knöchel n. s. w. Dr. MUes' Seart Cure heilt gerzleiden. Herr Geo. L. Smith von der Seo. L. Smith Man tel Eo.. Louisville. An., schreibt unterm 20. Februar 1894 : .Ungefähr ein Jahr lang litt ich fürchterlich a Herzbeschwerden, die so schlimm wurden, daß ich im Bett aufsitzen mußte, um Luft zu bekommen. Ich mutzte mein Geschäft aufgeben und konnte kaum um herschleichen. Mein Freund Herr Juliu? C Voght. einer unserer hervorragendste Apotheker, rieth mir. c8 mit Dr. MileS' Heart Sure zu versuchen. Nach Ge brauch von etwa? über einer Flascbe verschwanden die , Schmerzen sowohl all das Herzklopfen. Ich habe seither nicht die geringsten Beschwerden gefühlt uud gehe heute meinen Geschäften so regelmäßig nach alt je zuvor. Ueberall bei Apothekern zu haben. Buch über Herz und Nerven frei versandt. Man adresfire : Dr. Milcs Medical Co., Elkhart, Ind. Dr. MileS' Heilmittel machen gesund. und sang La Serenada" und ganz besonders UeberS 3ahr" recht hübsch. Nach dem Konzert wurde tüchtig getanzt. ES war eine schöne, gemüthliche Gesellschaft. SS lohnt sich, Hood'S Sarsaparilla zu gebrauchen. Bei reinem Blut brauet Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungenentzündung, DiphteritiS oder Fieber. Hood'S Pillen find von den auögesuchtesten Pflanzen sorgfältigst zubereitet. W. English'ö Leiche wurde gestern Vormittag im StaatshauS auögestellt und von vielen Leuten besichtigt. Um 1 Uhr wurde sie wieder nach dem Hotel zurückgebracht und um 2 Uhr hielt ein Vetter deö Verstorbenen, der Raptistenprediger 3ohn B. English die Leichenrede im Parlor deö Hotelö. Alö Bahrtuchträger fungirten die Herren Gouv. MatthewS, Tom Taggart, Gen. Coburn, Gen. Knefler, Sen. Turpie. 3. C New und 3ohn R Wilfon. Die Leiche wurde unter den Ceremonien der Freimaurer bestattet. Leichenbestatter Geo. Hermann hatte alle Arrangements so vollkommen getroffen, daß alle? wie am Schnürchen ging. Verlangt Mucho'ö Best Havanna CigarS." ZGCr Der Milchmann H. H. Shearer fuhr gestern Vormittag etwa um 9 Uhr über daS Geleise der Lake Erie & W. Bahn an der Peru Str. Er hatte eine mit einem Frachtwagen rückwärtS fahrende Lokomotive nicht beachtet und sein Wagen wurde von dem Frachtwagen getroffen. Die Pferde waren über daS Geleise gekommen und machten nun einen Sprung, so daß das Fuhrwerk und die Insassen, Herr Shearer und sein Sohn nicht unter die Räder geriethen. Dieselben wurden aber auS dem Wagen geworfen und nicht unerheblich verletzt, so daß man sie mit der Ambulanz nach dem DiSpensarium brachte, um ihre Wunden zu verbinden. Mucho'ö Cigarrenladen befindet sich in No. 199 Ost Washington Str. Der New York Store. lEtablirt 1853.) Diese Woche wird mit allen Resten der Bankerottlager aufräumen, zu preisen, welche' die Massen herbeibringen müssen. U?erden 5xz kommen ?
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