Indiana Tribüne, Volume 19, Number 142, Indianapolis, Marion County, 9 February 1896 — Page 9

Jndicma TrivKne

9 SlMÄE. Mein erster Maskenball und uin erster Hund. Won Dagobert von Gerhardt-Amyntor. Ich hatte mich so erzählte der alte Oberst in einem Gasthofe einge miethet. Ich war ein junger, leicht lebiger Offizier mit ziemlich hoher Zu läge und zog meinem Vergnügungsbedürfniß nur felten Schranken. Das Leben in unserer Festung war beson ders im Winter bewegt und lustig; selbst mit den Vertretern der polnischen Nationalität standen wir in gelegentlichem Verkehr, denn die Verhältnisse waren damals nicht so scharf zugespitzt, wie dies heut der Fall ist. Ich hatte eine starke Liebhaberei für Hunde und suchte mir ein recht schönes öxemplar der Gattung Canis anzuschaffen. Aber für welche Rasse sollte ich mich entscheiden? Eine Dogge war mir zu plump, ein Mops zu träge und verdrießlich; ein Rattenpinscher würde durch seine nervöse .Unruhe meinen Nachtschlaf gestört haben. Ein Spitz wäre schon eher etwas gewesen, aber er kläfft gern und hätte die Bewohner bei OasthofS, in dem ich mein Zelt aufge. 'r 1 1 i.n. . crx.:CA iqiagen yaiir, iuauiiucumiy uiii belästigt. Dachshunde liebte ich zwar ganz besonders; sie sind aber gegen an 1 dere Hunde unverträglich und bissig : und ziehen dem Besitzer zu leicht Ver drießlichkeiten mit anderen Hundebe sitzern zu; Saufmder und Saupacker konnten sür meinen Zweck unmöglich in Frage kommen; ein Hühnerhund, der mir' sonst erwünscht gewesen mixt, wollte stets beschäftigt sein, wozu mir der Dienst nicht die erforderliche Muße gewährt hätte. So war ich bisher noch immer ohne Hund geblieben und sah mit einem gewissen Neide täglich einen Herrn Wiesniecki bei meiner Wohnung vor übergehen, der regelmäßig von zwei prächtigenWindhunden begleitet wurde. Dieser Herr war früher Gutsbesitzer gewesen, hatte aber sein Gut verkauft und lebte nun mit seiner schönen Toch ter in der Stadt. Durch den Faktor deS Gasthauses, so nannte man die in allen polnischen Herbergen herumlungernden Boten und Lohndiener hatte ich einmal bei Herrn Wiesniecki anfragen lassen, ob er mir einen seiner Windhunde verkau fen wollte, hatte aber einen ablehnen den Bescheid erhalten. Der Winter war in'S Land lzekom men und eine herrliche Schneedecke lag aus den Wegen, so daß nah und fern die Schlittengespanne klingelten. Im großen Saale meines Gasthauses wurde zu einem Maskenbälle gerüstet. Der Hotelwirth verschaffte auch mir eine Eintrittskarte, obgleich die Ballgesell schaft größtentheils aus polnischen Her ren und Damen bestehen sollte. Am Nachmittage vor dem Balle war ich in einer MaskenVerleih-Anstalt ge Wesen und hatte mir dort ein arabi scheö Kostüm angepaßt und in meine Wohnung bestellt. Als ich heimkam eS dunkelte schon meldete mir der Faktor deS Gasthauses, daß ein Hunde lerkäuser nach mir gefragt hätte. Wo der Mann wäre? Im Hofe, Er sollte ihn sofort rufen. Bald stand ein ziemlich herunterge kommenes Subjekt vor mir, da3 halb polnisch, halb deutsch sprach und einen kräftigen Windhund am Stricke führte. Sie wollen diesen Hund verkau fen?" Jfta, gnädiger Herr. Bitte, nehmen Sie ihn mir ab! Er ist der letzte von vier ganz ähnlichen Hunden, die ich in Berlin gekauft habe; er stammt aus der russischen Botschaft; der Herr Bot schafter ist nach London versetzt und wollte die Hunde nicht mitnehmen; da habe ich ste erstanden.Ich betrachtete in der Dämmerung des nur mäßig erleuchteten Hotel.Ein. ganges..daS mir angebotene Thier. Es war hoch und schön gebaut, von röth' lich'gelder Farbe und hatte die charak teristischen schmalen, aufgerichteten und an der Spitze umgebogenen Ohren deS echten Windhundes. .Auf welchen Namen hört er?" Swift." Swift!" rief ich und das Thier hob den schmalen, spitzen Kopf und schaute mich nicht unfreundlich an. Was soll er kosten?" Fünfzig Thaler, gnädiger Herr. ,.F ünf zig?" Ich glaube nicht recht gehört zu haben. ,.TaS ist nicht zu viel, gnädiger Herr, für solch einen Raffehund; er ist Solofünger; er läuft mit jedem Schnellzuge um die Wette." Ich bot zehn Thaler. Ter Verkäufer fing an, sich zu der schwören. Der Hund kostete ihm selbst das. Dreifache. Er wäre mit dem Thiere von Berlin hierher marfchirt und hätte unterwegs doch Ausgaben P fl 1 4 I fi C tftf .. lur oh und uniernano geyavk. jnx vierzig Thaler wollte er ihn mir aber lasten. Ich bot fünfzehn. Jetzt forderte er fünfunddreißig. So ging eS fort, bis wir uns auf vier FnednchSdo? geelinqt hatten. Ich zahlte es wurde mir he?zlich sauer die vier Goldfüchse, und das schöne Thier war mein eigen. Ich führte eS am Stricke nach mei nem Zimmer und ließ Brot und Milch herausbringen, beide? wurde gierig verzehrt. Tann liebkoste ich den Hund, nannte ihn Swift, um Ihn an meine Stimme zu gewöhnen, und gestattete ihm, auf das Sophn zu springen, wo er sich ohne Weiteres ausstreckte und mich mit klugen ?(ugen anblinzelte. Endlich begann ich meine Toilette, um

mich in elnen recht unglauvwurJtgen SalonAraber zu verwandeln. Um 3 Uhr veS Abends verließ ich, in Weißem BurnuS gehüllt, das Gesicht mit der schwarzen Halbmaske bedeckt, das Haupt von einem Turban umwunden, meine Wohnung, um mich hinunter nach dem großen Ballsaal zu begeben. Vorher streichelte ich noch meinen Swift und ermähnte ihn, artig zu sein und sich bis zu meiner Rückkehr still zu ver halten. Der Ballsaal war schon ziemlich an gefüllt und immer noch strömten neue Masken herein, die meine lebhafteste Theilnahme erregten. Es war mein erster Maskenball und ich konnte mich an den bunten Trachten und dem da zwischen wimmelnden Dominos und Fledermäusen garnicht satt sehen. Eine Eolombine erregte meine be sondere Aufmerksamkeit. Sie war schlank und zierlich gewachsen und dennoch verriethen ihre graziösen Bewe gungen eine gewisie Kraft. Ein wun dervoller goldblonder Haarknoten kam unter ihrem weißen, mit rothem PomponS besetzten Dreispitz zum Vorschein ein Haarknoten, wie sich ihn nicht jedes Mädchen zusammenzudrehen und aufzustecken vermochte. Ihr Gesichtchen war von der neidischen Halbmuske be deckt; was aber sonst von ihm zu sehen war, die Stirn und Schläfen, das Oval der pfirsichzarten, rosig ange hauchten Wangen, das reizend tfiodel

lirte Kinn, dies alles berechtigte mich zu dem Schlüsse, daß, wenn diese Eo. lombine sich demaskiren wollte, ihr wahrscheinlich alle Welt huldigend zu Füßen liegen würde. Ich faßte mir ein Herz und, von dem Rechte der Maskenfreiheit Ge brauch machend, trat ich auf sie zu und redete sie an. Schöne Eolombine! würdest Du einem armen arabischen Scheik, der von Deinen Reizen geblendet ist, einen Tanz schenken?" Ich bemerkte, wie mich zwei leuch tende. dunkelblaue Augen durch die Lichtöffnungen der Maske scharf mu sterten.' Dann tönte in klangvollem, leicht gedämpftem Alt die wie zu schel. mischem Kampfe herausfordernde, kecke Erwiderung: Armer Scheik! bist Du auch einfäl tig genug, um den Arlecchino einer Eolombine zu machen?"' Alle tausend! Das war ja eine offensive .junge Dame, gegen d:e man auf der Hut sein mußte! Ohne mich zu besinnen, versetzte ich schlagfertig: Ja, mein Täudchen, ich bin so einfältig, wie Du und Dein ganzes leicht gefiedertes Geschlecht. Wahre Liebe macht immer einfältig und reinigt da3 Herz von aller Tücke und Verrätherei. Komm, flieae mit mir durch den Saal!" Sie lachte ein süßes reizendes Lachen, reichte mir ihre Hand und ich durfte sie im Walzertakte davon wirbeln. Sie tanzte wie alle Polinnen, mit unüber trefflicher Sicherheit und voll leiden schastlben Neuers. Auch nach dem Walzer blieb ich au sie aefesselt: ihre ganze Art und Weise gab mir ein verlockendes Räthsel ans, das ich gar gern lösen wollte. Wir hatten nebeneinander Platz ge nommen, und benutzten die Tanzpause, um die übrigen Masken Revue passiren zu lassen und mit unseren kritischen Be merkungen zu begleiten. Dabei entwickelte sie so viel witzigen Uebermuth, und eine so reizende Schalkhaftigkeit, daß ich mehr und mehr von diesem sel tenen Eremplar holder Weiblichkeit ent. zückt wurde. Sie sprach das Deutsch mit jener etwas harten Betonung und in jenem eigenartigen Staccato, da mich aus dem Munde einer jungen pol nifchen Schönen schon immer bezaubert hatte. Ihre Füßchen und Fesseln, die sie beim Niederstben mit dem kurzen, weikseidenen Röckchen der Eolombine nicht bedecken konnte und die sie in all ihrer zierlichen Pracht meinen bewun dernden Blicke preisgeben mußte, stei aerten mein Entzücken. In der That, einen so kleinen hochgewölbten Fuß hatte ich noch nie gesehen! Und wie elegant saßen ihr die rothseidenen Strümpfe! Für dieses Mädchen, das fühlte ich led hast, wäre ich bereit gewesen, durch Neuer und Wasser zu gehen! Wir plauderten angeregt und ich machte ihr wohl etwas zu auffällig den Hos, denn es schien mir einmal, als oo eme Gruppe von DommoZ, die m un serer Nähe stand, uns leise beobachtete und leise Bemerkungen über uns aus. tauschte. Was man sich zuzischeln mochte, das kannte ich freilich nicht er rathen, denn die schwarzen Larven be deckt? die Gesichter und verbargen mir jedes Mienen piel. flomm, schöne Eolombine;" sagte ich endlich, belästigt durch das Bewußt sein, beobachtet zu werden, wir wollen da? Büffet aussuchen und unsere Le benSgeister etwas erfrischen; die Luft dieses SaaleS erinnert mich an meine heimathliche Wüste." Ohne zimperliches Zögern folgte sie mir in ein Nebenzimmer, wo uns elegenheit geboten war, uns durch An Wendung von Kohlensäure a la Roede rer in eine noch mehr erhöhte Stim munq zu versetzen. Ich stieß wieder holt mit ihr an und jedesmal, wenn ich mein SpitzglaS leerte, trank auch sie einen kräftigen Schluck. Dabei mahnte sie mich neckisch, zur Enthaltsamkeit, da emem Muhamedaner der Wem verbo ten wäre. O Champagner ist kein Wein," ver theidigte ich mich, .und ich begehe keine Sünde; Allah verleiht mir sogar die Gnade, heute eme Houn des Paradle ses sehen zu dürfen." ' AlS wir später noch einen Masurek getanzt hatten, wurden nur durch daS Gewoge der zahlreichen Gesellschaft eine Zelt lang von einander getrennt und ein ttamerad, der Mich erkannt hatte. fragte Mich leise: 28er ist eigentlich Deine reizende Eolombine?" Jch ahm eS selber nicht und iö

surcyre, ne wiro ncy nicyr oemasrtren; hilf mir, es heraus zu bekommen."

Mein Kamerad bekam es nicht heraus. das Räthsel sollte mir auf andere, recht unerwartete Weise gelöst werden. Als ick den Saal durchschweisend. nach meiner verlorenen Schönen eisrig spähte, fühlte ich plötzlich eme Hand auf nxiner Schulter. Ich wandte mich um und erkannte freudig die Gesuchte. Scheik, willst Du mir emen Ritter dienst erweisen?" flüsterte sie leise. Jeden, den Du befiehlst, schöne Eolombine." So verschaff' mir Gelegenheit, wo ist sofort ungestört einen Zettel schrei ben kann." Ein kühner Gedanke schoß mir durch den Sinn. Hast Du Muth?" fragte ich. Sie nickte zuversichtlich. Dann folge mir!" Wir schlichen unbemerkt aus dem Saale und als wir ein Vorzimmer durchschritkn, das zur Garderobe diente, fragte ste mich: Wo führst Du mich hin?" ..Nach meiner Wohnung hier in diesem Hause; eine Treppe höher. Du findest dort Schreibzeug und Papier und bist sicher vor jedem lästigen Blicke. ,,Darf ich Dir auch trauen Sche'ck?" Wie Deinem Schutzpatron, schöne Eolombine." Gut, ich folge Dir; aber erst muß ich mich unkenntlich machen." Sie nahm einen der hier schon abgelegten Dominos vom Kleiderriegel, hüllte sich mit meiner Hilfe darin ein und zog sich die Kaputze über den Kopf. So! Jetzt gieb mir den Arm, Scheik, und führe mich; ich stelle mich vertrauensvoll unter Deinen Schutz." Mir schwindelte vor heimlicher Wonne. Welch ein himmlisches Aben teuer! Daß mir heut noch solch eine Eroberung gelingen würde, das hätte ich mir nicht träumen lasten. Wir stiegen Arm in Arm die Treppe zum ersten Stockwerk des Gasthauses empor. Ein uns begegnender Zim merkellner machte ehrerbietig Platz; er hielt unS vffenoar für zwei Herren. Als wir den Korridor oben erreicht hatten, zog ich meinen Zimmerschlüssel aus der Tasche und schloß die Thür zu meiner Wohnung auf. Bitte, tritt ein, Colombinchen," flüsterte ich, Du stehst unter ritterli ch?m Schutze; ich werde sofort Licht machen." - Wir befanden uns in meiner dunk len Wohnstube, deren Flurthür ich sorglich hinter unö geschlossen hatte. 3ch tappte mich bis an den Sophatisck. wo, wie ich wußte, Licht und Feuer zeug stand. Sonderbar! Bei jedem Schritt, den ich that, knirsckte es unter meinen Fü ßen wie von Glasscherben. Meine auf der Tischdecke tastende Hand fühlte überall Feuchtigkeit. Das Feuerzeug war nicht zu finden. Was war hier geschehen? Ungeduldig zog ich mein Taschen feuerzeug hervor und zündete ein Streichwachskerzchen an, indem ich Eo lombinchen um Entschuldigung der mir unbegreiflichen Unordnung bat. Das Zimmer wurde hell; ich erkannte Wasserpfützen auf dem Fußboden und der Tischdecke, und neben meinem zer trümmerten Tintenfaß lag der Stöpsel der ebenfalls zertrümmerten Wasser karaffe. Zum Donnerwetter! WaS ist denn hier vorgegangen? Sind hier Diebe oder Einbrecher gewesen?" Vergebens spähte ich nach einem Lichte, der leere Messingleuchter lag auf dem Sopha, aber die Stearinkerze war varschwunden. Eolombine schien sich über den An blick meiner verwüsteten Stube sehr zu belustigen. Höre, Scheik, eS scheint, daß durch dein Zelt eine Parforce.Jagd gegangen ist." Ich war außer mir. Ich hatte auf ein zärtliches Beieinander gehofft, und nun diese Ungemüthlichkeit, diese jedes behagliche Verweilen unmöglich machende Zerstörung; nirgends ein Platz, auf dem man sich ohne Gefähr dung sür die Sauberkeit des Anzugs niederlaffen konnte! Eolombine hatte Recht; es sah aus, als ob die wilde Jagd durch diesen Raum gestürmt wäre. Ueberall, auf Tisch und Stüh len, die Spuren von Wasser und Tinte, der Sophabezug durchnäßt und befleckt, selbst die Fenstervorhänge gespritzt und zerrissen. Eine fürchterliche Ahnung stieg mir plötzlich auf. Wo war denn Swift, an den ich gar nicht mehr gedacht hatte? Swift! Swift!! Swift!!!" rief und lockte ich in einem vom sanftesten Ada gio bis zum wüthendsten Minaccioso anschwellenden Crescendo. Swist meldete sich nicht. Ich zündete ein neues meiner kleinen Wachskerzen an, bat Eolombine es zu halten, und überschritt die Schwelle zu meiner Schlafkammer. Swift! Swift!! Wo steckst Du denn?" Keine Antwort. Da streift mein Auge die halb zurückgeschlagene Decke meines Bettes und auf dem weißen Linnen des Bettbezuges heben sich drei schwarzePunkte ab: die beiden Augen und die Nasenspitze meines Hundes. Das Ungeheuer hatte sich, nachdem es meine Stearinkerze gefressen und zur Verdauung eine kleine Hetzjagd durch meine Wohnung angestellt hatte, mit seinen nassen und tintegeschwärzten Beinen in mein Bett zurückgezogen und kam jetzt trotz Drohen und Schelten, von dort nicht mehr vor. O du miserables Hundevieh! Du schamlose, heimtückische, nichtswürdige Bestie du! Ich zitterte vor Wuti), während Eolombine vor Lachen erstickte. Ich stürzte nach meinem Degen, der in der Ecke stand, zog vom Leder und aina

aus den vierdeinigen Verrätyer ver ihm gebotenen Gastfreundschaft los. Heraus aus meinem Bette, Kanaille! augenblicklich! 'oder ich steche dich über den Haufen!" Frech blickte mich der Köter an; er rührte, sich nicht. Nun zog ich ihm mit der flachen Klinge einen ermunternden Schmiß über das gelbliche Fell. Da sprang er grollend von seinem Laqer und wollte mir an die Kehle. Doch schon hatte ihn Eolombine am Halsbande gefaßt. Hektar! wie kommst Du denn hierher?" kam es verwundert von ihren Lippen. Der Hund war plötzlich wie verwandelt; außer sich vor Freude sprang er an Colombinchen empor und leckte ihr schweifwedelnd die Hand. Ich kenne dieses Thier," sagte sie erklärend zu mir, wie kommt es denn in Dein Zelt, Scheik?" Ich habe es heute erst gekauft." Von wem?" Von einem Hundehändler." Dann hat er den Hund gestohlen gehabt; der rechtmäßige Besitzer hat Hektar nicht verkauft. Meinen Zettel brauche ich nicht mehr zu fchreiben; ich wollte den Verlust des Hundes der Redaction des Anzeigers" melden." So, gehört der Hund Dir, Colombinchen?". Meinem Vater, Herrn Wisniecki, dessen Sohn Du vor Dir siehst." Sie nahm die Larve ab und ich

schaute verblüfft in das Antlitz eines jungen, achtzehnjährigen Studenten, der zum Besuch in das väterliche Haus gekommen war; seine blonde HaarPracht war eine Theater-Perücke. Was blieb mir übrig, als auch zu lachen! wenn mein Lachen auch recht gezwungen klang. Am anderen Morgen sandte ich durch meinen Burschen den Hund Swift, alias Hektor, an Herrn Wiesniecki zurück. Meine vier Goldfüchse waren zum Teufel. Um eine Illusion ärmer, war ich reicher um eine Erfahrung geworden. Der erste Maskenball war mir theuer zu stehen gekommen. Das Stubenmädchen des Wlav fchalls. In der vor Kurzem veröffentlichten Biographie Canrobert's wird folgende Anekdote erzählt; Eines Tages wurde der Kaiser mit seinem Sohne zu einer großen Truppenschau im Lager von ChalonS erwartet, und Canrobert hielt eS für geboten, alle dort versammelten Truppen vor der Ankunft deS obersten Kriegsherrn persönlich genau zu besichtigen. Dabei fiel ihm ein Soldat aus, der nicht gerade allzu große Sorgfalt aus seine Uniform verwendet hatte. Ziemlich entrüstet sagte der Marschall zu ihm: Ich werde Dir mein Stubenmädchen schicken, damit sie Dich ordentlich anzieht." Nicht nöthig. Herr Marschall," entgegnete der Soldat, die besuche ich alle Abend." Darauf im Gefolge Can. robert'S ein AuSbruch allgemeiner Hei terkeit, in die er schließlich dann selbst einstimmte. Dashät nichtszusagen. Sehen Sie, Herr Pfarrer, ich habe eben den großen Fehler, daß ich gar viel von mir halte." O. das hat nichts zu sagen, lieber Freund, andere Lsute halten dafür um so weniger von Ihnen!" Heirathsfähig. A.: Halten Sie denn die Kleine schon für heirathsfähig?" B.: Gewiß, sie hat ja funfzigtausend Mark mütterli ches Erbtheil." Südseite Flcischmarkt! Warum in der Ferne schweifen, wenn daS Gute liegt fs nah ! Sie bekommen dai beste Fleisch und die feinste Wurst, Schmalz, geräuchert Fleisch :c. bei WURSTER'S 579 Madison Avenue. Clemens Yonnesut 184 k 186 Oft Washington Str. Metzger-Geräthe. Werkzeuge in größter AuZwabl. M. Gierke, DeutscherBuchbinder. 408 Süd East, Ecke McCarty Str. Up Stairs. ert jtl Pingpank. 7 üd laba, trage, imt Bestellungen für ich enlgege. AdoIpHi Frey, (Old rrdom Bight.) Nolary Public, Translator, Correspondent etc. No.lOÖElizabftth Stret.

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