Indiana Tribüne, Volume 19, Number 142, Indianapolis, Marion County, 9 February 1896 — Page 7

in gesellschaftliches Ereignis in Hanfon'S. Skizze auZ dem wilden Westen von W. v' Cchierbra?.d.

I. Der Ort. wo sich die Sache zutrug, ist eine ganz kleine Ansiedelung im nördlichen Montana. Eigentlich heißt sie Hanson City, und auch heute glänzt sie noch unter diesem Namen im Postkalender; aber weit und breit kennt man das Nest nur als Hanson's, denn das City" nimmt sich doch zu anspruchsvoll aus für eine verstreute Gruppe von circa 40 Holzhäuschen, von denen das eleganteste, das Mountain Dem Hotel, noch immer einen entschiedenen hinterwäldlerischen Eindruck macht. Der Flecken ist schon alt, relativ betrachtet wenigstensdenn der alte Hanson, sein Gründer, liegt schon seit 15 Jahren im kühlenGrunde eine voreilige Kugel schickte ihn nach den glücklichen Jagdgründen. UeberHaupt sind fast alle früheren Einwohner von Hanson's in ihren Stiefeln gestorben das ist noch so Sitte dort. Doch das gesellschaftliche Ereigniß, von dem ich berichten wollte. Es war natürlich eine Nedtie Party". Aber keim gewöhnliche; sonst wäre es ja nicht der Rede werth gewesen, denn die gemüthlichen Zusammenkünfte, die irn landesüblichen Jargon verschiedentliess als Lynching Bees", Necktie Parties" oder kurzweg String-Ups" bezeichnet werden, sind ja etwas so tagtägliches in jener gesegneten Gegend, wo es vorzügliche Weide, viele Pferde, aber auch zahlreiche Pferdediebe gibt, daß schon etwas Besonderes dabei sein muß, um die allgemeine Aufmerksamkeit zu erregen. Nun. und das war denn auch dabei, etwas ganz Besonderes. Zufälligerweise war ich Augenzeuge des ganzen Vorfalls, der auf mich als einen Tenderfoot" natürlich einen ganz anderen Eindruck machte als auf die rauhcn Bewohner jenes Montanathales. Ich war am Tage zuvor durch Revival geritten, wo ich frühstückte, hatte' Mittags in Perdition Paß sehr solid gegessen, und war nach Einbruch der Dunkelheit in Hanson's eingetroffen. Da mein Gaul neue Hufeisen brauchte und ich außerdem einen Tag Rast selbst benöthigte, so hatte ich mir vorgenommen, die nächsten 24 Stunden, so gut es eben ging, in Hanson's zu verbringen. Allein das Nest bot so trostlose Zustände, und das Essen und wohnen im Mountain Dem Hotel war so unter der. Critik, daß ich beinahe bedauert hätte, meine Reise unterbrochen zu haben, wenn eben nicht das erwähnte Ereigniß eingetreten wäre. Zufälligerweise waren zwei Personen die Hauptfiguren darin, von denen mir der Postmeister des Fleckens, ein kleiner, lebhafter Mann mit feuerrothem Bart, am Abend meiner Ankunft schon erzählt hatte, was die Sache doppelt interessant für mich machte. Es handelte sich nämlich um zwei junge Leute, Phil Saunders und Quaker" Fred, die einige Meilen Lstlich. jenseits des Jndian Creek. ihr kleines Anwesen hatten und über deren untrennbare Freundschaft mir schon verschiedene Geschichten zu Ohren gekommen waren. . II. ' Quader" Fred war vor ungefähr 2 Jahren plötzlich im Camp" angelangt. Er war ein etwas schwindsüchtig veranlagter Junge von 16 oder 17 Jahren damals, den seine reichen Eltern in Philadelphia als einzige Rettung von einem frühen Tode auf Anrathen der Aerzte nach der dünnen, reinen Gebirgslust von Montana gesandt hatten, um seine kranke Lunge zu heilen. Wegen seiner Zugehörigkeit nach der Stadt der Bruderliebe und wegen seines zarten, etwas sentimental gearteten Wesens hatte man ihm schnell den Spitznamen Quaker" Fred angehängt was sein eigentlicher Name sei. wußte Niemand. Wie sich entgegengesetzte Naturen überhaupt häufig anziehen, so war es auch hier geschehen. Gleich nach seiner Ankunft hatte sich Phil Saunders, ein gewaltthätiger und roher Bursche, dem das Gerücht sogar mehrere der kürzlich verübten Pferdcdiebstähle auf's Kerbholz geschrieben hatte, ihm angeschlossen. Der Neuankömmling wäre thatsächlich ohne Phil's Schutz sehr übel dran gewesen, denn das weiße Gesichtchen und die gewählte Ausdrucksweise des kleinen Mannes aus Philadelphia paßten durchaus nicht in seine neue Umgebung, und es gab die ersten Wochen schon Scherze genug auf Kostm des Kleinen. Als aber Phil den wüstesten der Krakehler. Mike O'Connor, erst einmal windelweich geprügelt hatte. weil dieser einige unfläthige Späße sich erlaubt hatte, als Fred in seinem Zelt in Thränen über der Photographie seiner Mutter angetroffen worden war, da änderte sich die Sachlage. Jedermann wußte nun, daß Phil diese Sache zu seiner eigenen gemacht hatte, und nahm sich gebührend in Acht, dem thatkräftigenFreund des Tenderfoot" in die Quere zu kommen. Damit allein wäre allerdings noch nicht viel geholfen gewesen, denn das BigilanceComite, das seit Kurzem wieder in Action getreten war bei den überHand nehmenden Verwechselungen zwischen M.n und Dein, hatte auch ganz speziell Phil Saunders auf's Korn genommen, und da dieses Comite nicht zu fackeln pflegte, sondern immer gleich mit einem festen Strick und einem bequem gelegenen Ast zur Hand war, so wäre Phil's Biographie wohl keine so lange geworden, wenn nicht plötzlich ein völliger Umschwung bei ihm eingetreten wäre. Merkwürdig, der blasse kleine CchUvlina aus dem Osten hatte den

denkbar stärksten Einfluß auf Phil. Als er's weg hatte, daß Fred sehr bekümmert war wegen seines losen Lebenswandels. wegen seines unmäßigen Whiskeytrinkens, seines Fluchens und Raubens und Schießens, und als Fred einst seine kleine Bibel, die den mütterlichen Segenswunsch auf dem vordersten Blatt enthielt, herausgenommen und dem großen, starken Phil Schwarz auf Weiß nachgewiesen hatte, daß dies Alles nicht recht sei, da sattelte Phil um. Er wurde ein ruhiger, anständiger Mensch, der Niemand was zu Leide that und der in dem BlockHaus, in dem Kentucky Pete (damals Mayor des Ortes) Tag und Nacht ein Spiel Stud Poker" gegeben hatte, fast nie mehr zu fehen war. Es fiel allgemein auf im Camp, wie dieser schmächtige Junge, der jetzt schon in Folge des kräftigenden Klimas so rosige Wangen bekommen hatte wie die eines jungen Mädchens, den ehemaligen Raufbold Phil Saunders ordentlich um den Finger wickeln konnte. Unter' diesen veränderten Umständen schenkte das Vigilanz-Comite, dem damals auch' mein Gewährsmann, der rothbärtige Postmeister angehörte, Phil Saunders keine- Aufmerksamkeit me'zr. Es war auch nicht nöthig.

btr.n als die Eltern vom .Quaker" iFred diesem eineSumme Geldes schickten, da siedelte der Letztere mit seinem Freund Phil nach den Weideplätzen vei Jndian Creek um, wo sie ihr kleines Haus sich selbst bauten, ihre Pferde züchteten und dabei noch anderes Viehzeug hielten, ganz nach Art der respectablen Leute in jener Gegend. Seitdem waren nahezu 2 Jahre vergangen. Quaker" Fred war zu einem strammen jungen Manne herangewachsen, dem seine Lunge keine Unruhe mehr machte, und die ganze Zeit über war nie etwas Nachtheiliges mehr über Phil bekannt geworden. III. Als ich bei Tagesgrauen durch ein wüstes Geschrei und das Abfeuern mehrerer Revolver geweckt wurde, sprang ich schnell von meinem harten Lager im Mountain Dem Hotel auf und eilte an's Fenster. Ich sah einen Trupp Reiter vorbeitraben und den Weg östlich von Hanson's einschlagen. Sie redeten und schrieen wild durcheinander, aber ich konnte nur einzelne Worte verstehen, die mir nichts sagten. Indessen war meine Neugier rege geworden und da es nun doch mit dem Schlafen vorbei war und ein längeres Verweilen in dem unbequemen Bette auch nichts Verlockendes hatte, so kleidete ich mich rasch an und eilte hmunter. Das aroße. mit Säaespähnen bestreute Gastzimmer im Hotel war voll von Menschen, die sich lebhaft über etwas unterhielten. Als ich einen der aufgeregten Gäste zu emem Eye Oi:er an der Bar einlud, erfuhr ich denn auch bald, worum es sich handelte. Wahrend der Nacht war nämlich von der Ranch des alten Hai liwell, der die schönsten Pferde sein cigen nannte, eine schlanke, schnelle Stute, ein -beinahe fehlerloses Thier, gestohlen worden. Daß es Diebstahl war, das war deutlich daran zu sehen, daß der lange Lederriemen, an welcyem die Stute am Pflock befestigt war, durchschnitten war die glatteSchnittslache bewies, daß es ein scharfes, starkes Messer gewesen war. Eine Posse war sofort .gebildet worden und fahndete jetzt auf den Thäter, der seine Flucht östlich von Hanson's hin erqrifsen haben mußte, denn die frischen Spuren in jener Richtung hin, ebenso Wie der Hufschlag, der kurz nach Mitternacht in der angeführten Himmelsgegend vernommen worden war, ließen darauf schließen. Nun erwartete man die Rückkunft der Posse. Einige Stunden später trafen die Leute auch wieder ein. Wer beschreibt das allgemeine Erstaunen, als nicht allein das gestohlene und wiedergefundene Pferd, fondern als der Dieb eben jener Quaker" Fred mitgebracht wurde! Man erzählte, daß der junge Menfch jenseits seiner Ranch, halb versteckt durch eine Gruppe Bäume und Gestrüpp, auf dem Rücken des gestehlenen Thieres angetroffen worden sei. Man habe ihn natürlich sofort von dem. Rücken des Thieres gezogen und ihn. gefragt, wie er zu dem Pferde komme. Ganz gleichmüthia habe er gesagt: Gentleman, das ist m:iif Pferd. Nachdem aber Aleck White. einer der Regulatoren, ihm einen nach gerade erkennbaren Stern, das Brandmal dsr Halliwell'schen Ranch, auf der Kuppe des Pferdes gezeigt, habe Quaker" Fred höflich gesagt: Dann habe ich mich getäuscht, guten Morgen, Ihr Herren!" und habe weggehen wollen. Darauf sei dann von dem Anführer der Posse der junge Mann kurz aber 'nergisch darauf aufmerksam gemacht worden, daß es WMontana der Brauch sei. unter solchen Umständen den Betreffenden aufzuknüpfen, woz. er, Quaker" Fred gar nichts gesagt habe, nur etwas erstaunt gewesen sei und die Leute aus seinen weitgeösfneten blauen Auqen .verteufelt schöne. ehrliche Augen feien es übrigens starr angeblickt habe, dann sich aber ohne Weiteres m-sem Schicksal craeben. Und so sei er denn hier, und die Sache könne losgehen, denn an Begnadigung oder eine Ausnahme zu seinen Gunsten zu machen, daran sei doch nicht zu denken dafür sei doch das Montana Codex zu sehr geheiligt durch c nm v t ri . -t oie 1tcaji ocr ewoynyeil. Es ging also los mit den Vordere!tungen zu der Necktie Party", und während ich noch mit einigen der Hauptpersonen des 'Ortes araumen tirte, um den armen jungen Menschen von dem schimpflichen Tode zu retten, hatte man schon ein großes leeres Mehlfaß im Stalle des Hotelwirthes gefunden, und darauf wurde Qua-

ker".Frc stellt. -

He ll die grfrne,- flüsterten die

rauhen Männer, während die, oerhängnißvolle Schleife schon über dem blonden Haupte des Delinquenten baumelte. Und in der That, er zuckte nicht mit der Wimper, als er so dastand. In diesem Moment aber erhob sich Geschrei und auf dem Platz, in dessen Mitte sich die mächtige Platane erhob, unter der die Lynchjustiz vor sich gehen sollte, sprengte ein Reiter auf schäum- und schweißbedecktem Rosse. Es war Phil Saunders. Er hob seine Hand auf. um Stillschweigen zu gebieten, und dann sprach er mit einer Stimme, der man den weiten, wilden Ritt anhörte: Gentlemen. Sie haben den unrechten Mann erwischt. Ich bin es, der die Stute des Judge Halliwell geborgt hat. Quaker" Fred war nur durch ein Versehen, das ich Ihnen erklären werde, darauf." Und nun erklärte er, daß er sich doch vom Teufel habe blenden lasse letzte Nacht. Schon längst habe er ein Auge auf die Stute gehabt. Fred habe das Thier, während er selbst noch schlief, am frühen Morgen auf der Weide bestiegen, ohne zu wissen, daß es gestohlen fei. So war's auch. Nach kurzem Abschied, der auf Seiten Quaker" Freds kein ganz thränenloser war, wurde Phil Saunders hinaufgezogen sein Tod war ein rascher und schmerzloser. Am nächsten Tag aber, als ich Hanson's für immer den Rücken wandte, war Quaker" Fred mein Begleiter. Er paßte wirklich nicht in die Gesellschaft zu Hanson's. Die schwarze Messe. Die Erinnerung an den glänzenden Hof Ludwig des Vierzehnten ist bis heute bei den Franzosen eine so leohafte geblieben, daß die reiche Literatur hier über noch immer Fortsetzungen erhält, die Neus, Pikantes oder auch Schreck liches aus dem Leben des großen Kö nigZ erzählen. Die Seele des HoflebenS war die Intrigue, alles buhlte um die Gunst des allmächtigen Königs, und da be kanntlich der Ehrgeiz in den Mitteln zu semer Befriedigung nicht sehr gewis senhaft ist, waren Werkzeuge willkom men, Unterhändler, die auf ihre Gefahr die Aufträge der Vornehmen vollführ ten; ohne Bedenken ward der kleine Schritt zum Verbrecher gemacht, wenn er dem Ehrgeiz dienen sollte, und hiezu boten sich genug Helfershelfer an. Von Letzteren erlangte in Paris den bedeutendsten Ruf Catharine Voisin, ein Weib, das tief in der menschlichen Seele gelesen, das den unersättlichen Durst nach Rang, Einfluß und Reich thum kannte, wie die Begierde nach dem Abenteuerlichen und Mystischen. Beiden Leidenschaften genugzuthun war ihr Streben. . Die ersten Erfolge wa ren so glücklich, daß die damalige tiefe Demoralisation in der Aristokratie, Armee, in der Beamtenwelt, wie im Bürgerstande ihr immer neue Kunden zutrieb, die todtbringende Pillen kauf ten, um Lästige aus dem Wege zu räu men oder ihre magischen Künste und Beschwörungen erbaten, um die Zu kunft zu erfahren oder durch Zauber zu bannen. Wir wollen ihr HauS betreten- im Quartier BonneNouvelle, in der Rue Beauregard und eine Scene belauschen. Es war im Januar 1673,eine Sänfte hielt spät am Abend vor dem Thore. ba sich auf ein gegebenes Zeichen schnell ossnete. Eme Dame stieg aus, reich ge kleidet, das Gesicht mit einer Sammt' maske bedeckt. Ein junges Mädchen, Marguerite, die Tochter der Voisin, empfängt mit tiefer Verbeugung den hohen Besuch und geleitet ihn durch den Garten zu einem Pavillon und Beid.e betreten einen Raum, der das Aussehen einer Todtenkapelle hat,imintergrunde ein schwarzes Tuch mit weißem Kreuze, vor demselben der Altar, ganz schwarz tapezirt mit Tabernakel und Kreuz und Leuchtern, die aus Menschengebein geformt waren. Die Dame muß sich entkleiden, an dem aufgelösten blonden Haare, das wie ein Mantel die Glieder umwallt und bis zu den Füßen reicht, erkennen wir trotz der Larve die Mar quise von Montespan. zu jener Zeit Herrscherin über den König und ganz Frankreich, die Königin von der Liebe Gnaden. Auf ein Glockenzeichen betrat ein Greis im Meßgewande die Kapelle, den Kelch in den Händen, es war Romani, der vertraute Kammerdiener der Voisin, der diese ehrwürdige Rolle spielte, wo bei die Frau und ihre Tochter in lan gen Ehorröcken als Ministranten fun girten. Die Ceremonie begann. Als zum Sanctus geläutet wurde, erschien ein Weib mit einem einjährigen Kinde auf dem Arm, der falsche Priester Nimmt es und hebt es empor, die säte nischen Worte sprechend: Astaroth und AZmodeus! Fürsten der Liebe und der Freundschaft, ich beschwöre euch, das Opfer anzunehmen, das ich euch bringe in diesem Kinde für das. waS ich von euch verlange!" Hierauf mit dem Kinde zur Seite tretend, zog er ein Messer, durchschnitt die Gurgel des Kleinen und ließ das Blut in den Kelch laufen, tauchte in dasselbe eine Oblate und reichte sie der Marquise. Hierauf las er von einem Pergament folgende Formel: Ich, Francolse Athenais von Mortemart, Marquise von Montespan,. verlange ewige Freundschaft und Liebe des Königs und des Dauphins, er verfalle seine Gemahlin um meinetwillen, meine Dienste seien ihm angenehm, gellebt und geehrt sei ich vom ganzen Hose, gerufen in den hohen Rath, der nichts beschließt ohne meinen Willen, der König verlattc und verachte Mademoiselle Fontanges, meine Nebenbuhlerin, und wenn die Königin nicht mehr ist, soll ich mich mit Ludwig vermählen. Die Ceremonie war zu Ende, die Marquise verließ eilig das verrufene Haus; einige Stunden später erschien sie heim glänzenden Hoffeste undnnhm

lächelnd 'die Huldigungen der Großen entgegen, tanzte mit dem Könige, war

bezaubernder als je. sie war ihres Sie ges gewiß. Das war die sogenannte schwarze Messe", wie sie die Voisin er sonnen, das grause Gemisch von Aber glauben und Mordlust, gefeiert zu demselben Zwecke schon seit Jahren, nachweisbar schon seit 1667, zu Gun sten mancher Persönlichkeit, die eine be deutende Rolle gespielt in der Geschichte Frankreichs. Ganz neu waren solche Kindesopfer in Frankreich nicht, schon ein Jahrhun dert früher sprach man hievon als von einer Thatsache, daß Findelkinder, um 20 Sous verkauft wurden, um zu ma gischen Operationen zu dienen, neu war nur die Verbindung des blutigen Opfers mit der heiligen Handlung, und Voisin hatte dies so in Mode gebracht, daß sich in oen Papieren der Bastille eine Reihe von Würdenträgern aufge zeichnet findet, die dieses Verbrechens beschuldigt wurden, sowie auch zwei Frauen als Kinderlieferantcn" vom Volke bei einem Auflauf gesteinigt wur den. Die Voisin, ihre Tochter und die Complicen starben auf dem" Blutgerüst, der König mußte aber den Prozeß be schleunigen und ließ die Akten vernich ten, denn der ganze Hos wäre sonst in denselben verflochten worden Der Marquise von Montespan nützte die Beschwörung nichts, es starb zwar Marie Angelique, Herzogin von Font anges, die neueste Geliebte des Königs im Alter von zwanzig Jahren, es starb die Königin, Beide im Verdachte der Vergiftung und die öffentliche Mei nung bezeichnete die Montespan als Urheberin. Der König fand Trost in den Armen der Maintenon, die Marquise zog sich verzweifelt auf ein Landgut zurück, wo sie schwer erkrankte. Der Landarzt ließ ihr zur Ader und erklärte, die Krank heit käme vom, Blute. Seitdem wie verholte sie immer nur bis zu ihrem Tode die Worte: Ja, es ist das Blut!", an ihrem Lager saß der Sohn, der nach dem goldenen Schlüssel blickte, den sie am Halse trug, der ihre Geldcassette öffnete, unschlüssig, ob er ihn gleich nehmen oder warten solle bis zum Tode der Mutter, und als der König Nach richt von ihrem Tode bekam, sagte er achselzuckend: Die Montespan ist schon zu lange todt für mich, als daß ich jetzt trauern könnte." Das war die Leichenrede der Theil nehmerin an der schwarzen Messe". Berratyen. Vaker (streng): Klärchen, Dein ganzes Wesen ist in letzter Zeit so verändert ich glaube gar, Du bist verliebt?" Klärchen: Aber Papa 1" Vater: Klärchen, ich will am wenigsten hoffen daß Dir der Windbeutel, des Nachbars Paul, den Kopf ver dreht hat, .... daraus könnte nie etwas werden!" Klärchen: Aber Papa der Paul! . . . . den kenn ich ja kaum." Vater: Nun, das freut mich. Du bist eine brave Tochter." (Küßt sie). Eine Stunde später spaziert Papa hinaus in den Park nach seinem Lieblingsplätzchen, einer stillen Bank, ganz, ganz hinten in dem verstecktesten Winkel. Er pflegt sonst zu einer anderen Stunde herauszukommen, heute hat er sich verspätet. 'Da sitzt ja bereits eine Frauengestatt .... tausend, ist das nicht gar sein Klärchen? Ja, ja, das 'Kind hat von jeher einen großen Hang zur Einsamkeit gezeigt. In Papas Augen blitzt der Schalk auf: Will das Mädel 'mal ordentlich erschrecken." Leise, leise schleicht er durch die Büsche heran jetzt ein Satz Papas Hände legen sich fest auf der Tochter Augen. Das Mädchen fährt empor und dann schallt's prompt über die glückselig lächelnden Lippen: Kommst Du endlich, mein lieber, lieber Paul?" Tableau! Sluö der auien alten Zeit. Der Jnfpections-Officier vermißt auf der Heumagazins-Wache den Posten vor dem Gewehr. Er begibt sich in die Wachtstube, holt den Unterofficier, und geht mit diesem auf die Suche. In einem gegenüberliegenden Wirthshaus treffen sie richtig den Posten bei einer Maß Vier sitzend! Officier: Verfluchter Kerl! Warum ist Er nicht auf feinem Posten? Warum ich nit auf meim' Posten bin? Einmal ,is da herin wärmer, zweitens gibt's a gut's Bier da probiren's amal! und drittens seh ich von da herin aus auch Alles was vorbeigeht, g'rad a so wie drauß'!" Officier (lachend): Jetzt machst' aber gleich, daß d' nauskommst oder ich laß Dich einsperren! So. jetzt ist der Schlaukerl hinaus und nu wollen wir halt au a Mal 's Bier probire! Der Parvenü. Minister: ...Es wird mir ein Veranüaen sein. auf Ihrer Soiree zu erscheinen!" Banlier: Excellenz finden in meinem Salon die Koryphäen der Kunst und Wissenschaft... von der goldenen ir .c . r. Meoaiue auiwariö! Sehr richtig. Der alte reiche Goldstem: Nu, sind Se zufne den mit mei'm Söhnche, dem Montz?' Hauslehrer: Im allgemeinen, ja nur das kleine Einmaleins kann id ihm nicht beibringen." Goldstein Gott der Gerechte, wozu soll lernen der Sohn des reichen Goldstein das kleine inmalelus!Wenn sie kocht. Jungk Frau (Mittags): Weißt Du auch, was Du jetzt gegessen hast, Männchen?" Mann: Natürlich: Rahmstrudel... das Kochbuch lag ja noch c .. r ' , '

in oer zcuce ausgeliappt!"

- Runyon.

Ein jäher Tod hat den amerikank schen Botschafter am Berliner Hofe, General Theo. C. Runyon, von dem Schauplatze seines Wrrkens abberufen. Der Verstorbene war am 25. October 1822 in Somerville, Somersei County, N. I., geboren und wid mete sich, nachdem er die Aale Universitat besucht hatte, dem Studium der Rechtswissenschaft. Im Jahre 1846 wurde er zum Larreau von New Jersey zugelassen und im Laufe der Zeit bekleidete er verschiedene öffentliche Aem ter. Den Bürgerkrieg machte "Runyon als Commandeur der New Jersey T h e o. C. R u n y o n. Freiwilligen-Brigade mit. Im Jahre 1865 Wurde Runyon als Gouverneur nominirt. aber mit kleiner Majorität von Marius L. Ward geschlagen. 1873 war er einer der Commissäre zur Revision der Constitution des Staates und bald darauf ernannte ihn Gouv. Parker zum Kanzler und nach Ablauf seines Termins ernannte ihn Gouv. McClellan nochmals sür das Amt, welches er bis zum Jahre 1887 bekleidete. Seitdem 'lag er in Newark wieder der Rechtspraxis ob. Am 20. März 1893 wurde General Runyon auf Empfehlung des Senators. McPherfon vom Präsidenten Cleveland zum Gesandten in Deutschland ernannt und am 15. October erhielt er seine Bestallung als Botschafter. Ein Thier der ttrwclt. Rieseneidechsen. Drachen und LindWürmer gehören nicht nur dem Märchen und der Sage an, sondern haben einst wirklich auf der Erde gelebt, wenn auch lange vor dem Auftreten desMenfchen, in Perioden, die Hunderttausende von Jahren 'hinter uns liegen. Die Paläontologie oder Vorwesenkünde gibt uns über eine ganze Anzahl solcher ausgestorbener Thiergeschlechter Kunde, denn in den geologischen Schichten der Trias, des Jura und der Kreide sind zahlreiche Knochenreste oder weniastens Abdrücke von Theilen dieser Vorwesen zurückgeblieben, welch gestatten, sich em zutreffendes Bild von ihnen zu entwerfen. Großartige Funde von Fofsilien wurden z. B. bei Bernissart in Belgien gemacht. Dort fand man in einer Höhle nicht weniger als zwanzig Skelette des Jguanodons, eines der riesenhaftesten, zur Familie der Dinosaurier (Lindwürmer) gch'örigen Thieres der Vorwelt, das um so interessanter ist, als gewisse Körpertheile darauf hindeuten, daß es eineArt Uebergangsstufe von den Eidechsen zu den Vögeln darstellt. Die in Bernissart gefundenen Knochen, ermöglichten es denGelehrten, das vollständige Skelett des gewaltigen? Thieres wieder zu sammenzusetzen und im Naturgeschichtlichm Museum in Brüssel aufzustellen. Es hat eine Länge von ca. 30 Fuß und eine Höhe von etwa 14 Fuß. woraus Jguanodon. hervorgeht, daß das Jguanodon einst die größte Rieseneidechse Europas war. Unser Bild stellt eine nach dem Skelett rekonstruirte Figur des Lindwurms dar. Derselbe ist unseren heutigen Riesenkänguruhs darin ähnlich, 'daß er meist auf den starken Hinterbeinen ging und sich dabei auf den ungewöhnlich langen und kräftigen Schwanz stützte. Die fünfzehigen Vorderglieder wurden gleich Armen gebraucht, der Daumen bildete einen Sporn mit' scharfer, hornartiger Spitze. Die dreizehigen Füße dagegen glichen denen der Vögel. In dem riesigen Maule des Lindwurmes steckten 92 Zahne, die aber nicht bis zur Spitze - der Schnauze reichten; letztere war vermuthlich mit einem hornartigen Schnabel bedeckt. Doch zeigt der ganze Bau des Thieres, besonders der der Zähne, daß das Jguanodon. weder Menschen fraß noch Feuer spie, wie die Lindwürmer in den Legenden, sondern ein in Süßwassersümpfen lebender, harmloser Pflanzenfresser war. der trotz seiner Größe und furchtbaren Gestalt wohl nur vertheidigungsweise von feinem Sporn, feinen Klauen und seinen Zähnen Gebrauch machte. Kennzeichen. A.t Sagen Sie mir, ist denn der Schriftsteller Kaminski wirklich populär?" B.: ) freilich! - Man benützt ja schon den Titel seines neuesten Romans als Hundenamen!"

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Tcr Vuttdcöpräsldent lev Schweiz.

vur das laufende Jahr ist Herr Adrien Lachenal zum Bundespräsidentn der Schweiz gewählt worden Der Gewählte ist am 19. Mai 1849 geboren und wandte sich nach Absolvirung der Volksschulen mit großem Eifer dem ' Studium der Rechte zu. Er gründete, als er von den Universitäten zurückkam, ein Advocatenbureau und erwarb sich rasch den Ruf eines sehr gewandten und schlagfertigen Advocaten, den man auch bald im politischen Getriebe auftauchen und öffentlich wirken sah. Schon im Jahre 1881 berief ihn der Canton Genf in den Ständerath, dessen Mitglied er bis 1884 blieb, worauf er, von allen poliAdrien Lachenal.. tischen Parteien Genfs unterstützt, in den Nationalrath überging, als dessen Präsident er in der Session 189091 funktionirte. In allen diesen Stellungen erwarb er sich als trefflicher Redner und weitblickender Staatsmann das allgemeine Zutrauen. Seine Tüchtigkeit als Jurist wußte er bei verschiedenen großen Fragen in's Lichi zu stellen, und dazu kamen seine vielseitige Bildung und eine warme, humane Gesinnung. So war er dann 1892, als Bundesrath Droz seinen Sessel verließ und man für die vakante Stelle dem Herkommen gemäß wieder einen. Welschen suchte, der gegebene Kandidat, von allen Parteigruppen auf den Schild gehoben. Floquet. Im Alter von 67 Jahren 4 Monaten ist der französische Politiker Charles Thomas Floquet aus dem Leben geschieden. Nachdem er als junger Mann von 23 Jahren zu der Advocatur zugelassen war, trat er auf Seite der heftigsten Gegner des Kaiserreichs und lenkte durch sein radicales Auftreten bald die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich. Nach dem C. T. F l o q u e t. Sturze des Kaiserreichs wurde er in die Nationalversammlung gewählt, und im Laufe der Jahre wurde er Deputirter, Kammer- und Ministerprästdent. In den ' Panamaskandal war Floquet ebenfalls veriruUty da er zugeben mußte, im Jahre 1889 in seiner Eigenschaft als Minister-Präsident die Vertheilung von Geldern der Panama - Gesellschaft an die Journale überwacht" zu haben.. Durch die Blume. Gläubiger: 'Hat Ihnen der Herr Baron nichts hinterlassen, für den Fall, daß ein Wechsel vorg-zeigt wird?" Diener: Gewiß; hinterlassen hat er schon was aber ich denke, Sie gehen do selbst!" Anzüglich. Meinen Sie nicht auch, He?r Pro U'ox, so zwischen 30 und 40 ist die beste Zeit zum Heirathen?" Freilich.-kiebes Fräulein, die Kreuzzüge gehören in's Mittelalter!" Ein S ch w e r e n ö t h e r.

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Herr Lieutenant. Sie machen so rei- ließ sich viel vorlesen, besonders alle zende Scherzgedichte warum ver- Werke Wielands, die er auswendig besuchen Sie es nicht einmal mit lyri- hielt. Wieland dankte ihm diese Borschen Gedichten?" Geht absolut liebe, indem er eine vorzüglicheLebevsnicht, Herr Professor bring's zu beschreibung des blinden Floristen herkeiner unglücklichen Liebe!" , ausgab. Dulon starb im Jahre 1826

Vlinoe Zllujtncr.

Die Natur verleiht häufig den Menschen, denen sie ein Gebrechen angeheftet, einen Ersatz, häufig reicht sie für vieles Ungemach eine köstlich'' Gabe, welche die Beklagenswerthen mit ihrem Schicksale aussöhnt und ihnen eine nimmer versiegende Glücksquelle ist. Oft sind die körperlich am schwersten Betroffenen die tiefsten Denker, die geistvollsten Dichter, oft sind Schwerhörige. Taube hervorragende Maler und Bildhauer, und oft sind Blinde die feinsinnigsten Musiker. Ihre Abgeschlossenheit von der sie umgebenden Welt läßt das Licht des Genius zur reinsten Helligkeit sich- steigern und dient schärfster Gedankenarbeit, innigstem Gefühlsleben. Dies gilt sowohl von solchen Musikern, die im Alter oder durch Krankheit erblindeten, wie auch von solchen, die lichtlos in das Dunkel dieser Welt" traten. ' Der grrife Bach erblindete am Abend seines Lebens; seinen großen Zeitgenossen Händel traf das gleiche harte Los. Tiefdunkle Nacht" ward es um ihn, wie es um seinen Samson geworden war, dem er wie in einem Vorgefühl des eigenen Kummers die ergreifende Klage in den Mund gelegt. Trotzdem war beider Schöpfungskraft ungebrochen; Musik erklang in ihnen wie in gesunden Tagen und entströmte ihrer Seele selbst noch auf dem Sterbelager. Können wir von den blindgeborenen und früherblindeten Künstlern auch keine nennen, die unsterblichen Ruhm erreicht haben, so leisteten doch mehrere außerordentlich Tüchtiges in der Musik. Zu diesen gehört Maria Theresia Paradies, die im Jahre 1759 in Wien geboren wurde und in ihrem dritten Lebensjahre erblindete. In musikalischer Beziehung glänzend begabt, erhielt sie eine vortreffliche Ausbildung. Salier! und Righini ließen es sich angelegen fein, ihre herrliche, volltönende Stimme zu schulen, und auch im Kla-vier-und Orgelspiel erhielt sie Unterricht. Kaum war die junge Künstlerin erwachsen, so trat sie in verschiedenen Kirchenconcerten in Wien mit großem Erfolge auf. Als sie bei einem derselben das Ktadat Unter von Pergolese sang und sich selbst auf der Orgel begleitete, entzückte sie die Kaiserin Maria Theresia in so hohem Grade. daß diese ihr dauernd ihre Gunst schenkte und ihr ein Gnadengehalt von 200 Gulden gewährte. Im Jahre 1785 unternahm die blinde Künstlerin eine Concertreise durch Europa; in Salzburg hatte Nie das Glück. Mozart kennen zu lernen und von ihm Lob und Aufmunterung zu erfahren; in Mannheim fchloß sie Freundschaft mit zwei Blinden, dem Dichter von Fabeln und Präsidenten des Consistoriums Gottlieb Pfeffel aus Kolmar, und Herrn von Weißenburg, der nicht nur ein Vorzüge licher Gelehrter, sondern auch ein tüchtiger Flötist war. In Paris und London fand Maria Theresia Paradies begeisterte Hörer, sowohl in öffentlichen Concerten, wie an den Höfen. Maria Antoinette zog sie oft in ihre Nähe und sang mit ihr in Versailles Duette; in London begleitete der Prinz von Wales, ihren Gesang mit dem Violoncell. Nicht allein ihre mächtige und doch weiche Stimme, ihr dramatischer Vortrag, ihr künstlerisches Klavier- und Orgelspiel entzückten alle Welt, sondern auch die Liebenswürdigkeit ihres Wesens, ihre feine Lebensart, ihre ungewöhnliche Bildung. ' Als sie nach Wien zurückgekehrt war, zog sie sich mehr vom öffentlichen Leben zurück, komponirte aber desto eifriger, indem sie ihre musikalischen Gedanken einem Schreiber in die Feder diktirte. Sie verfaßte Lieder und Sonaten, auchnehrere Opern und eine Trauerkantate bei Gelegenheit des To-' des des Kaisers Leopold II.; außerdem gab sie vorzüglichen Musikunterricht und leitete ein kleines Haustheater.. So führte sie trotz ihrer Blindheit ein reiches und beglücktes Leben bis zu ihrem Tode im Jahre 1824. Ihr gleich an musikalischer Vegabung war der Flötist Friedrich Ludwig Dulon, der im Jahre 1769 in Oranienburg geboren wurde und schon in den ersten Wochen seines Lebens erblindete. Sein Vater, ein Steuerbeamter, unterrichtete das blinde Söhnchen im Flötenspiel; später wurde Kirnbcrger sein Lehrer. Der Knabe machte so schnelle Fortschritte, daß er sich bereits im dreizehnten Jahre in Berlin öffentlich hören lassen konnte. Blieb die Flöte sein Hauptinstrument. so spielte er nebenbei ausgezeichnet Klavier. Geradezu staunenswerth war sein Gedächtniß; nach wenigen Uebungsstunden spielte er die schwersten Flötenconcerte auswendig, und als er vierzig Jahre alt war, hatte er über 200 Concerte völlig im Kopf. Dulon machte große Kunstreisen, begleitet von seinem Vater und später von seiner Schwester; überall errang er großen Beifall sowohl durch seine glänzende Fertigkeit, wie durch feinen feelenvollen Vortrag. Für sein Instrument schuf er gehaltvolle, interessante Stücke. Im Jahr 1792 wurde er in Petersburg als Kammermusikus mit 2000 Rubeln Gehalt angestellt; S 9 1 V L vocy oa iym oas noroncyc auma mqi zusagte, kehrte er bereits im Jahre 1798 nach Deutschland zurück und kaufte sich ein Gut bei Waldenburg.' Hier lebte er theils der Musik, theils dem Studium der Literatur, für die er das lebhafteste Interesse hatte. Er

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